Ausgabe 
4.12.1912 Viertes Blatt
 
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Die heul

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inguisitors? Wir weichen der Frage nicht aus. (Fr fragte ob wir einen Krieg Deutschlands durch eine Revolution verhindern wollen.

Schon Lassalle hat gesagt, man kann nie eine Revolution machen, man kann nur eine Revolution durchbrechen lassen, die schon in den tatsächlichen Dcrbältnissen besteht. Revolutionen wer­den nicht von Führern gemacht, sie entstehen von selbjr. Unsere Antwort hat KautSky gegeben. Er schreibt: »Selbst wenn eine Revolution nicht ein Mittel zum Zwecke, sondern ein End­zweck wäre, könnte man nicht einen Krieg a l s Mittel wünschen.dieRevolutionzuentsessel n." Da haben Sie unsere präzise Antwort. (Lebhafter Widerspruch.)

Die Debatte über die auswärtige Politik wurde geschlossen.

Mittwoch 1 Uhr: Innere Politik.

Schluß Uhr.

J M v. Be - 'Sprecher Gelegenheit -M verr-L höchsten T< tzdigt und Ka 2g-er Katho 3er Antwott zeigen, aber

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r. iufommt. & haben a nicht entfi riiiqe Bebandli

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wohltuender Weise. Die Somatose erspart deshalb den ,/o.auungsorgancil Arbeit und trägt dazu bei, daß sie sich allmählich neu kräftigen. Auf diese einzig denkbare, weil natürliche Weise verschwinden dann Beschwerden wie: Der« stopsung, Verdauungsstörungen ufw. von selbst.

.. ^cr Verteuerung der Blutzusammensetzung uub 9?-"vdllcheren (Fnuilyrung des gesamten Körpers tritt ineist eine yebung des Allgemeinbefindens ein, die deutlich und äußerst angenehm empfunden wird.

Alle diese Vorzüge erklären es, daß die Somatose von ärztlicher ecitc mit Vorliebe bei Verdauungsstörungen, cchwachezustanden, Nervosität ufw. verordnet wird. Ihre nahezu LOsahrtgen Erfolge sind in über 260 Criginalmip |nbcn iiicöeigelegt, die von namhaften Professoren und K Merzten in ttnfsenschaftlichen Zeitschriften ver­öffentlicht wurden. Erne gleiche Beachtung seitens der maßgebendsten Kreise ist von keinem ähnlichen Produkt bekannt.

.r°jc deshalb das natürlichste und un-

schadlichste ztrastlgungsmittel für geistig arbeitende Ner- vose, für Personen mit sitzender Lebensweise und schlechter Verdauung, für schivächliche Kinder usw.

Man verlange die Somatose in der nächsten Apotheke oder Drogerie und achte genau auf Name und Original- paclung. Außer der bewährten geschmacksreien Pulverform (in ^toien von Mk. 1.40 an) ist die neue flüssige Sornatost durch ihre bequeme 0>ebrauchsweise besonders bdiebt Zwei Geschlnaclsarten:süß" (mit Hirnbceraroina j und , herb" Mk^^^"^iiutergeschmack.. Preis der Lriginalflasche

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finnig genug. Ich verstehe nicht, was die Frage, ob Durazzo ein serbischer oder albanesischer Hafen wkrd, mit den Eroberungs- gelüsten der römischen Hierarchie zu tun hat. Ich stelle mich nicht so dumm, ich bin wirklich. (Große Heiterkeit.) Tie kindliche Auffassung, als ob Deutschland für einen österreichischen Adria- hcfen oder ein unabhängiges Albanien den Krieg riskieren wolle, besteht im Volke nicht. Ten hundertmal benagten Knochen des pommerschen Grenadiers könnte endlich einmal Ruhe gelassen werden. (Heiterkeit.) Tie Friedenspolitik KiderlenS haben die wohlgerüstetcn Herren v. Tirpitz und Heeriugen er­möglicht, aber auch der Schahsekretär Kühn, der die Mittel dafür bereit hat. Wir haben sie ihm freilich bewilligt. (Große Heiter- kett.) Auch die Sozialdemokratie würde einen Krieg für d i e Frei hei t fuhren. (Sehr richtig! b. d. Soz.) Es handelt sich also nur darum, ob Sie bestimmen sollen, ob und wann dieser Krieg zu führen ist. Ten auswärtigen Krieg durch eineRevolution r m Innern verhindern zu wollen, ist das kranke Beispiel für eine Austreibung des Teufels durch Beelzebub. (Sehr richtigI) Die deutsche sozialdemokratische Fraktion soll sich offen und mit lückenloser Deutlichkeit erklären, ob und wie sie einen Krieg Deutschlands fcurdj die Revolution verhindern wolle. DaS ist sie ihren Wählern schuldig. Ilm den Herren, La die Tebatte bald schließen wird. Gelegenheit zu geben, diese Frage sofort in einer persönlichen Bemerkung zu beantworten, kleide ich sie in den persönlichen Angriff: Herr Lcdebour, Sie und Ihre Freunde wollen nach den Beschlüssen deS Baseler Kongresses einen Krieg Deutschlands durch eine innere Revolution hindernI (Große Heüerkeit.) Dr. Spahn hat die P o l e n p o l i t i k nicht, wie Herr Wassermann ibn verstanden hat, als eine internationale

r a g e bezeichnet. Auf der bevorstehenden internationalen Konferenz möge es die deutsche Regierung als ein nobile officium ansthen, dafür einzutreten, daß die religiöse Freiheit auf dem Balkan gewahrt werde. Auch für die Armenier, die seit Jahrzehnten Ungeheures gelitten haben, muß der Kongreß sorgen. Es ist bedauerlich, daß nicht aych die Zustande anderer Länder auf der Konferenz beraten werden können; ich erinnere nur an S00-0,1* PZan Frankreich unsere Kruppkanonen für die Migersolge der Türkei verantwortlich gemacht; ich erblicke in dieser schweren Katastrophe in erster Linie das völlige Fiasko des Jungtürken tu ms mit seiner P o l i t'i ° des Offizierstandes und der Unterwuhlung der religiösen Ueberzeugung. Tie NeichSregierung hat alles zur Erhaltung des Weltfriedens getan und sie darf dabei auf die

Unterstützung meiner politischen Freunde rechnen. (Beifall im Zentrum.), ' 1 -

Abg. Dr. Oertcl CQonf.j?

w^^5sfc5ue zweien, der Reichstag hätte in einigen kurzen Weben den Verbündeten Negierungen und den Völkern gezeigt, daß die bürgerlichen Parteien hinter der Rcgieruiig stehen und alles tun, um den Frieden und die deutsche Ehre zu d? w't langen Reden gesündigt worden ist, sündige

-u " (Heiterkeit.) Auch von dem Dreibund hätte man weniger sprechen sollen. ^,«e Ehen sind die glücklichsten, über die nian am wenigsten redet. Ich wünsche, daß ucr Dreibund einedrci- ctfige, glückliche Ehe sein möge. (Heiterkeit). Das Meiste von dem, was Herr David erzählte, gehört nach Oesterreich. Es wäre vielleicht ganz gut, wenn er in'die Möglichkeit versetzt würde, "l ^verreich ,m Parlament zu wirken. (Heiterkeit.) Tic Dame Italia hat sich früher gern eine Extratour in Paris geleistet. SBic glauben, daß diese Dame jetzt wieder zu ihrem ehrlichen .früheren Tänzer zurückgekehrt ist. Der Reichskanzler war sehr optimistisch. DaS nehme ich ihm nicht Übel. Hier vor versammeltem Kriegsvolk und vor dem Lande wäre ein Pessimismus sehr bedenklich gewesen.

Wenn unser Dreibundsfreund in Gefahr gerät, bann müssen toir ihm nicht nur entschieden zur Seite treten, sondern auch ge­gebenenfalls fechten. Ich danke bem Reichskanzler, bak er sich nicht gescheut hat, bieses scharfe volkstümliche Wort an dieser Stelle und in diesem Zusammenhänge zu sagen. (Sehr gut! rechts.) Die Beruhigungsnote derNorddeutschen Allgemeinen" ist vielfach alSmildeUnfreundlichkeitgegenOester- reich ausgefaßt worden. Einige untergeordnete Blätter haben erklärt, daß man sie in Oesterreich so ausgefaßt hat. Wer hinter daS Getriebe der Presse geblickt hat, wie ich, der weiß, daß man davon nicht viel zu halten hat, zumal, da der Führer in dieses Sache em Blatt war, das unlängst eine Mitteilung brachte, die vom prcugi,chen Kultusminister herrühren sollte, aber von einem Regierungsreferendar gegeben mar. (Heiterkeit.) Es macht mancher nt Sensation, weil er nichts anderes hat, wir haben das nicht nötig. Herr v. Payer hat in seiner gemütlichen und doch witzig scharfen Art dem Grafen Kanitz Vorwürfe über fein Schweigen bezüglich Englands gemacht.

Nach der Erklärung des Staatssekretärs, daß unsere Be­ziehungen zu England durchaus vertrauensvoll seien, brauchte er nicht mehr über England zu sprechen. Da redet nur jemand, der £Ll!lL'dsn6e Imc 3aume ^lten kann. Wenn jeder reden der etwaS auf dem Herzen hat, bann würden wir zur ewigen parlamentarischen Nacht kommen. Wir wünschen freund- ^ad,mU7l°Cn 3U Gn°Ianb' jedenfalls korrekte. Wir wünschen, ba%$frrau' bon dem der Staatssekretär sprach, auf bciben Seiten vorhanden ist und auf beiden Seiten bleibt mchtö samn^cE'? r®6161 E 'eh in diesem Zusammenhänge kfen ^cheS zwischen meinen Zähnen

c.L\ (trotze Heiterkeit.) Die ernsten und würdigen Worte durchaus am Platze, weil vorher in England ^r unfreunbhdje Worte gegen uns gefallen waren. 0 MMMM (Hört! hört!) & Bennmf , aLs 6 fte bton un,8 bedauert wurde.

} U ^nnunf.r Bedauern bezog sich nicht auf. uns

Tttet bestell dasjenige herausfinden, einmal n fr ^f^crcTt Fall paßt. Oft wird es ihm nicht einmal notig erfcheinen, zu einem starkiinrlenden Larier- Zeisen, weil man das gleiche Ziel auf anderem ^rL'9hpr fercht. Nämlich dadurch, daß man das liebel V'nT1 an^t Daß man die Ursache beseitigt ^rdauttngvorgane nach und nach so zu kräftigen versucht, daß. die Leistung wieder normal wird 9

Ein. Abführmittel kann erklärlicherweise immer nur vorübergehende Erleichterung bringen und höchstens die folgen der Verstopfung usw. beseitigen. Tas ^iel muß aber eme dauernde Besserung sein und der vorhandene ^!^Nlungszustand (Darmträgheit- muß durch Anregung und Kräftigung nicht Ueberanstrengung der Darm9 muskulatiir überwunden werden.

Es gibt einige hierfür geeignete Präparate die ae- nranit^?r?en a^r^.rdauungshilfe wirken, die Verdauung-.. organe schonen, kräftigen und dadurch wieder zu normalen hPn,ö<^e ^l9eiL 'luf b-cic natürliche Weise v^rschLm! den Begreiterscheiuungen wie Verstopfungen usw. von selbst

"7.wenigstens in Aerztekreisen bekannteste dieser Mittel ist sicherlich die altbewährte Somatose S.e enthält außer den wichtigen Mhrs-h-n in der tzaupttache ^

(aufgeschlosiene Erweißkörper) desFleisches Diese !»id aber nach den Feststellungen namhafter Wicher a 6 '^^uUlche (physiologische) Erreger der Ta?m- sekretion anzusehen und geeignet, durch Anregung der isew.'&Är** s Gleichzeitig regelt die erhöhte Absonderuna hi'r t,3Cn Sertmiimaifdite die gejamte $elbauu^5täti8teü fn

I selbst, ionbern auf seine Stelle. - Hört, hört!.' Heydebranb hat I damals nur das gesagt, was die Stimmung des Volkes war. (Leb- hafter Widerspruch links.) Niemand von uns wünscht den Krieg, aber er kann eine wetigeschichtliche Notwendigkeit werden. Unsere vugcnb muß ,o orzogen werden, daß sie die Kriegs- und Sieges- sichert-eit un,ereS Landes verbürgt. Unsere Buben sollen nicht aujroaanen in dem Eiapopeia des Weltfriedens, sondern gute, mannlia,e Eigenschaften entwickeln. Politisierende Offiziere sind gewiß ein großes Unglück aber wenn Offiziere in taktvoller und angcmcsiener Weise die Soldaten auf ihre Pflicht verweisen, so haben rotr nichts dagegen. '

ber Kritik der ScnsationSpreffe stimmte ich Payer voll­ständig bei. Es ist noch niemals so viel gelogen worden, wie in , Oc^cnr *Dr?§ Sieges. Tie Zensur war der Wahrheit abträglich, so baß sie lächerlich wurde. Nach allen Nachrichten mußten die -tütfen 120 000 Kanonen verloren haben. (Heiter- *crIt;I ben '2(bg. Wendel, der vom Kriegsschau-

-i r n ^bolera und sonstigen Gefahren verschont zurückgekehrt ist, hier vor mir zu sehen. Es war mir eine wirkliche Freude, feine lebendigen Berichte zu lesen. Er kann mich ja korrigieren, wenn ick mich irre, aber er schreibt: »Wenn ein serbischer Ge- noffe sich damals dem Kriege entgegengesetzt hätte, so hätte man ibn totgeichlagen." (Heiterkeit. Zuruf des Abg. Wendel: Ja!) Prachtvoll dies Ja! (Erneute Heiterkeit.) Da muß doch die V 0 & S r Parteiaufklärung nicht gar so tief gehen, vd) befurchte sogar, daß Wendel in einem unbewachten Augen- olick seine Gesinnung ummodelte und bas begreiflich sand. Tas spricht doch nicht, für ein gutes, zielbewußtes Klassenbewußtsein.

Das Mißverständnis der S ch e i d e m a n n s ch e n Pariser Rede war durchaus begründet, denn selbst in französischen Blät- tern stand, daß der Abg. Scheidemann erklärt habe, daß im Falle des Krieges die deutschen Proletarier nicht auf ihre fran­zösischen Brüder s ch i e ß e n w ü r d e n. (Hört, hört!) Ich wi llmcht erörtern, wie der Stifter der christlichen Religion dar­über gedacht haben würde, baß der internationalen Sozialdemo­kratie das Baseler Münster überlassen ist, sondern ich will nur daran erinnern, daß der Stifter der christlichen Religion nicht nur freundlich und liebreich mar, sondern auch die Geißel zu schivingen vermochte. (Lebhafte Unruhe und Zwischenrufe bei den Soz.) Wer das Christentum dafür verantwortlich macht, daß die Striege noch nicht aufgehört haben, versteht das Christen­tum nicht. (Lachen bei den Soz.) Der ewige Friede wird nicht eher Wahrheit werden, ehe nicht bei allen Völkern der ernste Gruß Wahrheit wird: Ehre fei Gott in der Höhe! (Beifall rechts.)

Abg. Freiherr von Nichthosen (Natl.):

Es ist falsch, den deutschen Instrukteuren vorzuwersen, sie hatten den türkischen Zusammenbruch verschuldet. Cie haben sich alle Mühe gegeben, in den türkischen Schlendrian etwas Leben zu bringen. ES war uns eine Genugtuung, daß Fürst Löwen­stein die Aeußerung Dr. Spahns dahin auSlegte, daß unsere Polenpolitik unsere eigene Sache ist. Das ist auch unser Stand­punkt. Die entscheidende Frage ist für uns, wie weit ßnd wir verpflichtet, Oesterreich in dem serbischen Konflikt zu helfen. Oesterreich ist hier in erster Linie ,n.SrfeJ'5rt ?ie. Wahrnehmung dieser Interessen müffen wir zu- naqjft ihm selbst überlassen. Aber wir verkennen nicht, daß diese Interessen für Oesterreich vital sind. Dr. David hat von einer osterrelchiichen Kriegspartei gesprochen, woher kennt er die dortige Hofgesellschaft? Natürlich muhte Oesterreich Bedenken haben, in eine Konferenz zu gehen, wo seine Freunde natur­gemäß in oer Minderheit sind, ehe die Sachlage geklärt war.

Wenn es zu einem kriegerischen Konflikt kommen sollte, was wir nicht l)0s)en, liegt das nicht daran, ob dieser ober jener Hafen ur* k sondern daran, daß andere Mächte schon lange be- stehenbe Differenzen mit dem Schwerte ausfechten wollen. Kommt ~ .d^ö"' jo muffen wir in dieser schwierigen internationalen Lage Settc an Seite mit Oesterreich stehen. Nichts liegt uns ferner, alS eine Kriegshetze gegen England. Wir find die ersten, die hierfür eine friedliche Auseinandersetzung verlangen. Wir haben große wirtfch-astliche Interessen an einem guten Einvernehmen nut England. Einseitige Shmpathiekundgebun- gen tourten e5 aber nicht herbeiführen. Die Sozialdemokratie er ennt den Serben das Recht auf Häfen zu, damit sie ihren Han- del fordern können. Wenn aber Deutschland seine wirtschaft- Ja 'der gleichen Weise schützen will, dann wird es kapitalistische Ausbeutungspolitik genannt. Die Politik, die b« tie Suf.immuna

.Abg. Herzog (Wirtschaft. Vgg.)>

DaS deutsche Volk steht überwiegend hinter Oesterreich. Wir begrüßen bie Annäherung an England, warnen aber vor allzu- großem Optimismus. Die Nachrichten über die Nieder mehe- 9 ? °rn,G r i ft e n sind sehr bedenklich. Wir verlangen

genaue Untersuchung. ^,ie Tagespolitik darf nicht ins Lffizi-rk^rpS und ins Heer bir.eingctragen werden. Im Volke herrscht Be- kW I°nd°"n bÄb acrüict ,ini- m4)t iaS Wort ent.

Abg. Haase (Soz.)>

BaUnnL?^ CcrteI: Die Gräuel und ScheußlichkeNen des matben1 r. CÄcn CcrfcT »um Friedensfreund

npfSh» Dochts.) Gegen wen hat Christus die Geißel

®s-0Cn b,e H?"dler, die Kapitalisten! Das sind braucht fein nahe stehen. Unsere Partei als solcke

Privattachc e l, g i o n s b e k c n n t n i s. Religion ist

. Uns ist ganz gleich, was einet glaubt wenn er nur die logialen und politischen Forderungen unserer Partei vertritt And-r-'L ^ie6c" di°'Pr°,cLr S r

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Bei träger Verdauung, Verstopsung usw. sollte man starkivirlende Abführmittel majt zu hausig oder gar dauernd amvenden, vor allem nicht ohne ärztliche Beratung. )l

""m Laxiermittel erfolgreich gebraucht, glaubt jede kleine Verdauungsstörung und Verstopfung damit kurieren zu müssen, irr bedenkt zu wenig, daß n^n^t?aI,&CrsÄ'br-nud) ^hr nützlich, ein zu häufiger ist d . "N kann. Das Gefährlichste dabei rst, daß sich die Nachteile nicht plötzlich und leicht erkennbar nefrfmfH ^lmuhlich cuisrellen. Der Laie, dem das ge chultc. Beobachtungsvermögen des Arztes fehlt, wird den gesundheitlichen schaden meist zu spät empfinden.

3U,U *lr5t' so ivird er erfahren, daß der nvrar»;ftCE ^luhrmtttel deren Wirkung hauptfächlich auf einer Darmreizung beruht eine zu häufige oder dauernde Anwendung ausschließt. ° B gewöhnt sich zu bald an diese Reizmittel. Es werden immer größere Mengen und kleinere Zwischen- raume erforderlich, und schließlich arbeitet der Darm viel Wafft. ouvor. Er ist durch die ständige Ueder^zung Sind diese nachteiligen Folgen schon für Erwachsene flndlich, so ist bei dem zarten Organismus der

Schädigungen v'^rmieden'

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Tie Vc (Gasts

einmal aui -juna des seit 3 kodinziert. y Rechtsftagc ckzamtes mach c Regierung b >üug unb über desto wachse Aus Berlin Die Fordernn stals vom ^'ündigung der Mde nichts an 7mes gegen den J. Zuni 1872, d

Mine gegen Ätveg dem Kon noch dersel « im preußisch M des Mod ungen darauf übergeben, bar r staatliche 3nt ckdct ist, bnrii .'m einiges ins unb Giödi Tn 3cit, ati c mivies" beiünb, i »5eiaVjT, die die Ewigkeit und hg mlernationolm $ fon allen Nation -'fung der naiio «mmai.« Som "*r egultensragi uemens XIV M den Renate i- mit den Bo M'-t, als sie d ru,e- .."ick nu suchen don r -Junten, von F[eii nt durch i N strenge, verbreitet,

Alle M< Jrun

Mr: . .4i,z d ut am Wh«Zungen i

I iinl nnd i : ;?Jnter tjq.ner£ -ve, feö fe,?»' Mrhiilt, hi ^ttierun 5>tcr

E Elches ig.

GerrchtrsaaL.

Leipzig, 2. Dez. Das Reichsgericht verwarf die Re« Vision des Kutschers Wilhelm Ehrkc, der am 15. Oktober vom Sckwurgericht -Stettin wegen Raubmordes an dem Kantinenwirt Ullrich zum Tode verurteilt worden war.

vermischtes.

* Besondere Vorkehrungen für den Wintersportverkehr. Der große Ausschwung, den der Wintersport im badisck>cn Schwarzwald genommen Hal, machte es notwendig, besondere Vortehrungcn zit treffen, um eine glatte Abwicklung des Verkehrs zu geivährleistcn. Für Schiläufer und Rodler werden in den wichtigeren nach den Wintcrsportplätzcn abgehenden Zügen besondere Wagen eingestellt. Dadurch wird eine Belästigung der übrigen Reisendert vermiedeit und deit Sportlern gleich­zeitig ermöglicht, die Sportgeräte bei sich zu beh-alten, wodurch Bent echselungeit porgcbeugt wird. Bei günstigeit Sportvcrhältnissen werden sowohl von den größeren Städten als auch im Anschluß an Schnellzüge der .Haupt­bahn Sonderzüge itach beit Wintersportplätzen ausgeführt. Außerdem wurde schon bei Festsetzung des Winrcrfahr- planes auf den Wintersport Rüctsiait genommen. So wurde u. a. ein Schnellzugspaar auf der Schwarzwaldbahn erst« mals auch im Winterdienst oeibehalten, wodurch zwischen Norddeutschlaird und dem badiscl>en Schwarzwald vorzüg­liche Tagcsverbindungeir hergestellt werden, und über die jeweiligen Sportverhaltnisfe auf ben Höhen des Schwarz­waldes werden auf den Hauptstationeit' telegraphische Mel« düngen ausgehängt.

* W a s s e r n o t in Hamburg. Ter unter der Bankstraß- ut Hamburg lsinwegführende Hauptsicl der Stabtioafiertunft brach am Montag abend zusammen. Durch die hereinbrechendcn W a s s e r m a s s e n wurden die Keller unterspült und das Erd- reich fortgeschwemmt, so daß der Fuhr- und Straßenbahn- verkehr bolllonnncn eingestellt werden mußte. Etwa eine Stunde war ganz Hamburg ohne Wasser, bis man eine Umleitung des Wasserzuflusses vornahm. Die Feuerwehr ist mit dem Aus-- pumpcn der überfluteten Keller beschäftigt.

* E i n 2 a m m b r u ch i n Groß-Berlin. In die >B a u* g r u o e der Untergrundbahn bei Neukölln am Wasser) hat am Samstag ein neuer Wassereinbrnch ftattgefunbcir. Bald nachdem die Arbeiter die Grube verlassen hatten, begann unter Dem westlichen Fangsdamm Wasser durchzusickeni. Alle Dich- tungsvcrsuche blieben erfolglos. Es blieb nichts anderes übrig,1 alS den Fangedamm auf der Ostseite zu durächrechen. So hielt man die Strömung auf beiden Seiten im Gleichgewicht, fünft iuärc der westliche Fangedamm vollständig roeggeriffen und viel­leicht die ganze Insel svrtgeschwemmt worden. Der Zwischen- fall durste eine Verzögerung der Tunnelarbeitcn zur Folge haben.

Kleine Tageschronil.

Zn Berlin sind seit mehreven Tagen nicht weniger als vtcr 12- bis 14jährige Schulknaben aus ihrem elterlichen 5iause verschwunden. Bei einigen dürste Furcht vor einer schleclsten Zensur tue Ursache bilden. Trotz der Bemühungen der Behörden tonnte der Aufenthalt der Ausreißer noch nicht ermittelt roerdcn.

Ein dem Berliner Lustschifferbataillon aatgehörenderD rachen- b a l l o n, mit dem aus dem Tegeler Scl)ießplatz geübt worden war, wurde vom Sturm weg gerissen. Er landete in ber Nähr von Blanken selbe.

Am Samstag früh wurde int Bloomsburyviertel in Lon« Don eine junge Varieteekmistlerin namens Makitosch von einer Negenran erschossen, mit deren -ivtann die Künstlerin ein Verhältnis hatte. Die Negerin versuchte auch ihren Mann zu erschießen, doch versagte die Waste. Tic Täterin wurde ver» hastet.

In Glasgow fielen drei Straßcnzuge einem Riescn- brand zum Ocher. Mehrere Gesä)äftsl)äuser brannten bis aus die Grundmauern nieder. Hunderte von Familien sind obdachlos, .

Der britische Tampser ,^Zkbal" ist in Halifax (Neuschott­land) mit 31 Mann von der Mannschaft des der American. Levant Line gehörigen DampfersRiver Meander" angckommen, der aus der Fahrt nach Smyrna, 300 Meileit von Halifax ent­kernt, gciunten ist.