der zu nütz-
Aus Stadt nnd Land
Segen und den Frieden, von den Kindern kommt.
machte Gotteß Liebe Tag und Traum so reich! unsre ganze Seele
Ten Der
Wie Uns Und
Gießen, 24. Dezember 1910.
Weihnachtsgebet.
Wir treten zu dem Baume, Die Kindlein aus dem Arm; Wir sehn uns an und schweigen Und beten slill und warm.
Wir fühlen tief im Herzen, WaS unferm Leben frommt,
museums Professor Dr. Back und dem Inspektor deS Naturalien- Kabinetts des Landesmuseums Professor Dr. v. Koch die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihnen von dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Stanislausordens 2. Klasse erteilt. x
** Freiherrlich v. Weyherische Eleonoren- Stiftung. AuS der Frecherrlich v. Weyherischen Eleonoren- Stiftung sind zwei Pensionen neu zu vergeben. Es werden daher alle die, die auf Grund der hessischen Verordnung vom 19. Januar 1848 um eine solche Pension nachsuchen wollen und nicht bereits früher darum eingekommen sind, hiermit ausgefordert, spätestens bis zum 21. Januar 1911 ihre Gesuche unter Anschluß ihres Geburtsscheines bei dem hessischen Ministerium des Innern einzurelchen. Die Gesuche sind stempelfrei.
"Das goldene Ehejubiläum feiern am ersten Weihnachtstaq Rendant Rausch und seine Ehefrau.
Deutscher Heid?»
Staatssekretär v. Kiderlen-Waechteristam Freitag vormittag 10.49 Uhr von München kommend in Stuttgart eingetroffen und bei Verwandten abgestiegen, bei denen er die Weihnachtsfeier tage zu verbringen gedenkt.
.Die in der Presse aufgetauchte Behauptung, die deutsche Regierung habe nach einem von Professor Meili (Zürich) ausgearbeiteten Rechtsgutachten, den Standpunkt, wonach die Schweiz die Gotthard bahn nicht ohne Zustimmung der Subventionsstaaten Deutschland und Italien verstaatlichen könne, aufgegeben, wird von der „Nordd. Allgem. Ztg." aus gut unterrichteter Quelle als unzutreffend erklärt. Deutschland und Italien stehen nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Schweiz die Verstaatlichung der Gotthardbahn nur mit Zustimmung der Vertragsstaaten! vornehmen dürfe und daß diese die Zustimmung zur Ver- Itaatlichung von Bedingungen abhängig machen könnten. Von der Austragung einer Streitfrage habe man bisher absehen können, diese würde jedoch auf die eine oder andere Weise zum Austrag zu bringen sein, wenn der Gotthard- vertrag von der Schweiz nicht ratifiziert würde. Uebri- gens werde die Berechtigung des deutschen Standpunktes neuerdings auch teilweise in der Schweiz anerkannt.
Wie die „Münchener Neuesten Nachrichten" melden, ist der Re ichstaasabgeordnete Schmid von Immen stabt schwer erkrankt.
** Weihnachtsfeier im Mädchenhort. In ! der Turnhalle der Stadt-Mädchenschule, Schillerstraße, fand am Dienstag abend die Weihnachtsfeier des Mädchenhortes statt, der auch der Großh. Kreisschulinspektor Prof. Dr. Alles beiwohnte. Der weite Raum war von Eltern der Hortkinder, Lehrern, Lehrerinnen und Freunden des Hortes dicht besetzt. Die Feier wurde durch den allgemeinen Gesang eines Weihnachtsliedes stimmungsvoll eingeleitet. Hauptlehrer Schaaf, der Leiter des Mädchenhortes, sprach sodann über die Bedeutung des Christbaumes, seiner Lichter und der Weihnachtsgaben. Er führte weiter aus, daß auch der Hort ein Werk christlicher Liebe sei. In dieser wohltätigen Einrichtung dürfe nicht die Strenge der Schule walten, es müsse sich vielmehr ein familiäres Verhältnis zwischen Lehrern uno Schülern, wie Zwischen Eltern und Kindern herausbilden. Hier sollteu die Kinder zu nützlicher Beschäftigung angeleitet und so vor dem verderblichen Müßiggang und böser Gesellschaft bewahrt werden. Schularbeiten würden zwar überwacht, aber das Lernen sei nicht ausschließlicher Zweck des Hortes. Es sollten viel-
wäre. Es wäre sehr beklagbar, wenn der gegenwärtige Fall zu der Vermehrung des Argwohnes und der Mißstimmung Teutschlcnü) gegen England führen sollte. In Anbetracht dieser Möglichkeit, sei es zu bedauern, daß die deutschen Behörden dem Verfahren eine s o großeOeffentlichkeit gegeben hätten und daß Aeußerungen gefallen seien, die geeignet wären, die öffentliche Meinung auf- lirregert
„Standard" meint:
Es kann keine Einwendung erhoben werden gegen die Bemerkung des Staatsanwaltes, daß das von den Angeklagten gesammelte Nachrichtenmaterial nur nütze im Falle von Flottenoperationen einer fremden Macht gegen Deutschland: ebensowenig brauchen!wir anxunehmen, daß diese Bemerkung durch ein unfreundliches Empfinden gegen England veranlaßt wurde. Aus der Ausübung der Spionage braucht kein Vorwurf der Unfreundlichkeit oder Angriffslust hergeleitet zu werden. Es ist Tatsache, daß wir über die Verteidigungsanlagen Deutschlands gut unterrichtet sind: dies macht uns aber nicht begieriger, phne Anlaß uns in einen Streit mit der großen dSitschtew Natron einMlasscn. Kein Land ist berechtigt, in dieser Angelegenheit aus ein anderes Steine zu werfen. So lange die gegenwärtigen! Verhältnisse andauern, gibt es stets fähige und ehrgeizige Offiziere, die ohne Kenntnis ihrer Vorgesetzten versuchen, sich in ihrem Berufe auszuzeichnen und ihrem patriotischen Empfinden dadurch genug zu tun, daß sie Geheimnisse der strategischen und taktischen Pläne fremder Mächte zu erkunden trachten.
Die „Times" meint:
Es ist verkehrt, Episok^n dieser Art eine verhängnisvolle Be- benhing zuzumessen. Tas deutsche Volk würde — wie wir glauben — dies zu allerletzt tun. Wir sind vollkommen überzeugt, daß das deutsche und das britische Volk nicht schlechter von ihren beiderseitigen Absichten denken, weil sie in den beiden letzten Wochen gezwungen gewesen sind, von einer gewissen Klasse von Fremden, die sich innerhalb ihrer Grenzen aufhielten, eine nur natürliche Aufklärung zu verlangen. Wir schließen uns von Herzen der deutschen Ansicht an, daß es den beiden Nationen zur Ehre gereicht, wenn ihre jungen Soldaten und Seeleute begierig sind, Eifer in ihrem Beruf zu zeigen. Keine verantwortliche Persönlichkeit in Deutschland und England erkennt einen ifinftcren Zusammenhang zwischen dem Diensteifer der Offiziere und den Zielen ihrer Regierungen.
biet zu beruhigen, zu beschränken. Der Minister schloß mit der Versicherung, die Regierung verfolge in den Kolonien eine wohlüberlegte Politik des Friedens und der Zivili- fierung, weise in der Verwaltung, loyal in der Diplomatie. (Beifall.) Weiterberatung morgen.
Die Kämpfe im wadai in der französischen Kammer.
Die französische Regierung hat auf die Anfragen in der Kammer der öffentlichen Meinung ein Entgegenkommen insofern bewiesen, als sie erklären ließ, sie beabsichtige keine Eroberung im Wadai, sondern wolle mtr die Ruhe verstellen. Das Parlament h«t sich anscheinend damit zufrieden gegeben.
Bei der Beratung der Kammer über die Anfragen betr. die Ereignisse im Wadai drang Admiral Bienai'me auf eine entschiedene Kolonialpolitik. Der Kolonialminister erwiderte, der Kampf von Trigele sei ein ruhmreicher Sieg, wenn er auch mehreren tapferen Soldaten das Leben gekostet habe. Er war keine Ueber- raschuna gewesen, sondern eine Episode in der Bekämpfung von Räubern. Der Gouverneur ermächtigte den Oberstleutnant Moll, geaen Maffalit eine Strafexpedition zu unternehmen unter der Bedingung, sich nicht im Lande festzusetzen.
Augayneur sprach die Ansicht aus, man sei inach dem Waidar gezogen, nicht nach einem festen Plan, sow dern indem man sich immer weiter in die Sache hineinziehen ließ. Man dürfe nicht vergessen, daß man es mit einer mohamedanischen Bevölkerung zu tun habe, deren Erregung zugenommen habe, seitdem die Jungtürken zu der Herrschaft in der Türkei gelangten. Augagneur wünschte eine vom Parlament vorgeschriebene feste 'Kolonialpolitik.
Der Kolonialminister setzte auseinander, Frankreich habe im Tschadsee-Gebiet zwei Bataillone in der Stärke von 1600 Mann. Der neuernannte Befehls- Lab er Oberst Largeau brauche drei Bataillone damit er 600 Mann zur Verfügung behalte. Oberstleutnant Moll hatte bei Drijele nur 300 Mann. Der Minister sprach die Hoffnung aus, daß die Kammer die Entscheidungen billige. Largeau gelte als außergewöhnlich befähigter Verwaltungsbeamter. Er habe volles Vertrauen, daß Largeau seine Aufgabe glücklich durchführe.' Largeau sei angewiesen, nicht weiter vor- AUstoßen und sich auf die übertragene Aufgabe, das Ge-
Die englische presse und die vom Reichsgericht verurteilten Offiziere.
London, 23. Dez. Sir William Bnllv, ein Schwager Brandons, erhielt ein Telegramm der verurteilten englischen Offiziere, worin sie mitteilen, daß sie mit dem Ergebnis des Prozesses zufrieden und sich nicht zu beklagen hätten. Bull bemerkt dazu, er fei vollkommen überzeugt, daß den beiden ein faires Gerichtsverfahren zuteil geworden fei, und er möchte den Anwälten Gordon und Otto seine Hochachtung und Anerkennung aussprechen, daß sie die Sache der Angeklagten so geschickt geführt hätten.
Tie englischen Blätter drücken zwar ihre Sympathie mit den beiden verurteilten Offizieren aus, finden aber an dem Urteil nichts auszusetzcn; erkennen das gerechte Verhalten des Gerichtshofes gegenüber den Angeklagten an und sprechen dem Falle jede politische Bedeutung ab.
^Taily Chronicle" sagt:
Wenn ausländische Offiziere von unseren Geri'ch'ts- höfen wegen derselben Vergehen verurteilt würden, so würden sie den schwersten Strafen verfallen. Das Blatt zieht den Fall Helm heran und stellt fest, erstens, daß das Gericht in Winchester die Anklage wegen beabsichtigter Mitteilungen militärischer Geheimnisse an eine fremde Regierung fallen ließ unb zweitens, daß der Charakter der erlangten Information und die Art der Erlangung im Falle Helm offenbar weniger gravierend waren.
„Daily News" erklärt:
Da die Episode Borkum nicht Ne geringste Beziehung zur Politik hat und mit dem guten Willen und freundschaftlichen Absichten der beiden Regierungen nicht das mindeste zu tun hat, wird sie den Fortschritt und Ne Entwickelung der Beziehungen zwischen Deutschland und England nicht beinflussen.
Die „Morning Post" sagt gegenüber den Ausführungen des Reichsanwalts, Ne Versuche, Kenntnis von den Verteidigungsanlagen zu erhalten, schlössen einen Angriffsplan ebensowenig ein, wie der Bau und Ne Armierung von Schiffen, als ein Zeichen dafür genommen werden könnten, daß ein Angriff beabsichtigt
Erledigte Oberlehrerstelle. Eine Stelle für «nen Oberlehrer mit Lehrbefähigung für beschreibende Natur- Wissenschaften, dazu Mathematik oder Physik und Chemie an der höheren Mädchenschule zu Offenbach vom 1. April 1911 an. e_. . E Großherzog hat dem I *'*.« —7-", wv«. wvpjvpuumw «quhchuiivc
Direktor dec Kunst- und historischen Sammlungen des Landes- * für den Besuch von Schulen oder Schülern veranstalten.
Ist Glück und Dank zugleich.
Ferdinand Werner. KreiS Büdingen.
* (!) AuS dem Kreis Büdingen, int Dezember.
Tagsskale nver. S t a d t t b e a t e r: Sonntag (erster Die Großh. Kreisschulkommisfion Büdingen Hut eine seh«
petettaa), abends 1% Uhr: ,Ueber tie Krast". Montag (2. Feier- bemerkenswerte Verfügung betreffend die Schmutz - und
t(^na ? '* rl^eLblrnfJe Punkt"; abends 77, Uhr -Schundliteratur erlassen. Die Hauptpunkte sind
Tm9Ma ri- folgende: Einrichtung und Förderung von Schülerbiblio-
B i o arm:" Neuer' San U?en ; es ist da auch den Bedürfnissen der^aendlichen
M r l i t ä r k o n z e r t am 2. WeihnachtSseiertag in ©tein§ Rechnung ju tragen. Die Lehrer sollen in
(Barten. Anfang nachmittags 4 Uhr. lehrendem Sinn auf ihre Schuler ernwirken, die Benutzung
Militär konzert am 3. Weihuachtsfeiertag auf der LiebigS- bet Bibliothek fördern und die Auswahl der Bücher den höhe. Anfang nachmittags 47, Uhr. Schülern so freilassen, daß sic die Bücher mit Lust benutzen.
* Im Unterricht soll auf die gelesenen Bücher Bezug ge-
♦* Lehrerpersonalien. In den Ruhestand vor- nommen werden, weshalb manche Bücher in mehrfachen etzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Alt-Wiedermus Exemplaren vorhanden sein sollen. Um auch Erwachsenen, Phü. Eduard Ackermann auf sein Nachsuchen unter Amerken- besonders Fortbildungsschülern, geeigneten Lesestoff zu langiahrrgen treuen Dienste und unter Verleihung! bieten, sollen Volksbibliotheken gegründet werden' ebenso ®to6mütt"Ä ÄtoM m bk GC, ^fftCn JÜr ®Ü?er Ausbringen.
LSKSÄ3SNSO1S: MtaÄ" n“
Kreuz s des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit bei treten werden, die dre Vermittlung des Verkaufs guter Krone — Bestätigt wurde am 17. Dezember d. I. der von Volksschriften an Fortbildungsschulen übernehmen. Vor dem Sraftm su Erbach-Fürstenau auf die Lehrerstelle an der allem sind die Schaufenster und Läden der Buch- und Gemeindeschule zu Güttersbach präsentierte Schulamtsaspirant Gg. Schreibwarenhändler daraufhin im Auge zu behalten daß ® Vn n Beerfelden. — Erl edig t sind eine Lehrerstelle sie der Jugend nachteilige Druckschriften und Abbildungen
‘ ----- Schülern aus schuldisziplinären Gründen verboten werden
müßte, ihren Bedarf in den betreffenden Geschäften zu decken. Es soll auf Besitzer von Kinematographen eingewirkt werden, daß sie Vorstellungen aus dem Gebiete der Märchen, der Geschoßtechnik, Länder- und Völkerkunde
* Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche sind gemeldet aus Eich, Kreis Worms: Brake, Regierungsbezirk Minden, bei Händlervieh; Stendorf, Regierungsbezirk Stade: Drohe, Regierungsbezirk Lüneburg.
Wie die „Pfälzische Presse" von „bestunterrichteter Seite" erfährt, wird den pfälzischen Winzern vom Staatsmini- , ft en um die Summe von 3 0 0 0 0 0 Mark überwiesen werden und zwar an die Winzer, die si-ck) freiwillig den Arbeiten zur Bekämpfung der Rebschädlinge unterziehen im Sinne der ober polizeilichen Vorschriften. Den Winzern soll dadurch einesteils Ersatz für Arbeitslöhne und andererseits Ersatz für den entgangenen। > w ~ . --- -M------ — ,-----------
Arbeitsverdienst geboten werden. Die Zuschüsse sind im all- "rehr Arbeit und Spiel miteinander abwechseln. Darum gemeinen gedacht als unverzinsliche Darlehen, bei kleineren Dar-I möchten die Eltern, denen das Wohl ihrer Kinder am lehen auch als direkte Unterstützung. Herzen liege, nicht versäumen, von dieser wohltätigen Ein-
............. - richtung Gebrauch zu machen. — Der „Knecht Riiprecht" mit seiner Rute und dem mit Aepfeln und Nüssen gefüllten
Der französische Senat stimmte den Gesetzentwürfen Weihnachtssacke brachte dann die rechte Weihnachtsstimmung über Herstellung und Verkauf a u to m a t i sche r F euer z e u g e in die jugendliche Schar, und nach einer wohlgelungenen und Ne Verzollung emgeführter Feuerzeuge zu. Darstellung der „Weisen aus dem Morgenlande" gelangte
3i/8icer?n=18 T’l’l endlich die Märchenszene „Sneewittchen Sei bett 7 Zwergen"
Legislative und Exettttive %nt Grundlage haben. Ter Präsident dem allgemeinen Gesang von „O du fröhliche usw." schloß wird von der gesetzgebenden Körperschaft auf fünf Jahre gewählt, schöne und erhebende Feier. — Auch dieses Mal konnte, seine Machtbefugnisse können nicht sofort erneuert werden. Es lme alljährlich, jedes Kind mit einer kleinen Weihnachts- wird nur eine gesetzgebende Versammlung geben, die a.le drei gäbe bedacht werden.
Jahre gewählt wird. Ter Kriegs-, Finanz-, Marine- und Ar- •• Einwandfreie Waren, Sevtember b srntÄSSÄs***ww •** * *4*.
Aus Sofia wird gemeldet: Eine Gruppe von 88 Abge- waren, beschlagnahmt worden seien. Die inzwischen ordneten unterbreitete der Sobranje den Antrag, Ne oorgenommene Untersuchung der beschlagnahmten Gegen- Pcttoff Gabeff, Majakaff, Ghcnadiew, ©encral ftänbe hat einwandfrei ergeben, daß sie keinesfalls bleihaltig Savow, Haladscheff und Schischmanvff in Anklag ezu st and ..„d brfihnfh nilrh nirfii '____
5 st v e r f e tz e n. Nach dem Gesetze bett, die Anklage von Ministern, -rx- m 2. \e 1; 8 a 1 roaren*
müssen Ne in dem Antrag Genannten binnen drei Tagen vor der e -oefchlagnahme oer Waren ist deshalb aufgehoben und Sobranje erscheinen und Aufklärung geben. Hieraus erfolgt der Be- das gegen den Fabrikanten des Geschirrs, Fuldaer Stanz- schluß des Hauses. . lin^ Emaillierwerk F. C. Bellinger eingeleitete Verfahren von
v - r f am mlun g W dmRücktkii tVer R^gk°°rung mr' 8eC ro0=b,n- ,
genommen, welche durch ein aus AnhÄrgern aller Parteien ge- 1 ” b ? a m t e n - C e l b ft b 11 f e. am hie-
biwetes Kabinett ersetzt werden fall. - DaS neue Kabinett soll "Bherbl lhd’flne,9rt5fl«UVDeu ®ru‘,e"*
passiven Widm'tand leisten, falls die Schutzmächte den Krei-em! _2u S-V 6 LV « C«2nnn Schurn 1. W.,
eine Lösung der Lage auferlegen, die sich gegen die Bereinigung e et Wechnachten etwa 66 000 Mk. laufende Wuwen- und mit Griechenland richtet. Die Kammer hat ferner die Bewaf f- ^'^"^-rstutzungen aus. Davon werden auch wesige Angehörige nung der Armee für den Fall einer Intervention seitens „„d ^abn beamten mtt an ehnüchen Betragen be-
der Türkei beschlossen und eine Million rum SInf a u f öaM Eteibeaeldzahlungen des genanuten Verbandes iur 1910 von Waff en bewilligt 1 10 21311 aU1 herben bid (imöe des Jahres etwa 130 000 Mk. und die Stellen-
Aus Tokio wird gemeldet: Der Landtag wurde am ^igfettS-Un^^^^ und einmaligen Unter-
Freitag eröffnet. Tie Thronrede, welche die ^Dtrt)n^Ngfeit f?,5uUifln 2°n Hran^eit nnö ionstiger unverfchuideter Not
betont, den Frieden im fernen O st en aufrecht zu erhalten, p^a^l 6000_ 1 tf. betragen.
wurde namens des leichterkrankten Kaisers von dem Minister- ™ ,er 1 ka verst0rbene Hessen. Isaak Stern,
Präsident verlesen. Nach der Annahme der Antwortadressen wurdtz Ä Jahre alt, in Ncwyork (Er war Begründer des Wetthauses der LanNag bis zum 20. Januar vertagt. Stern) Elisabecha Drude, geb. Schmidt, 74 Jahre alt, in
------ 'Syrakuse: (5nu(te Schmidt, geb. Hilgenberg in Baltimores Frau Eva Heinrichs, 71 Jahre alt, in Erie: Christian Äeß, 89 Jahre alt, in Pittsburg: Frau Eva Bald, 64 Jahre alt, in Cleveland' Karolina Keller, geb. Krämer, 41 Jahre alt, aus Steinbach, in Dayton; Psarrer Andreas H. Lindenfeld, 71 Jahre alt, aus Dieburg, in Louisoille (wurde 1864 in Baltimore zum Priester geweiht); Ludw. Kämmerer- 76 Jahre alt, aus Offenbach, in Medford: Wilh. Gordmann, 67 Jahre alt, in Richmond; Heinrich Si ft mann, 53 Jahre alt, aus Alsfeld, in Denver: Zacharias Hirsch, 76 Jahre alt, in Ouinzy, aus Ludwigshöhe; Ph. Schmidt, 68 Jahre att, aus Dolgesheim, in Elgin; Hch. Döring, 55 Jahre alt, m Newport News, er starb plötzlich und war unverheiratet. Nur seine Verwandten in Deutschland sind erbberechtigt; Joh. Boch, 78 Jahre alt, in Muskatine, Ludw. K. Schönfeld, 70 Jahre alt, in Seattle. Die beiden letztgenannten haben den Bürgerkrieg mitgemacht.
pertwrrttgenbeS Fnkrreffe, BoWvvrken ttnb OpferwMgkeit bewiesen Hache unb stets ihr Vorkämpfer unb Protektor gewesen sei.
Auch ist es, so fuhr bet Redner fort Unsere Ueberzeugung, daß nicht nur politische Baoeggrünbe, sondern auch Menschenliebe den Kaiser leiteten, als er vor zwei Jahren einen blutigen Krieg von unseren Grenzen abwenden hals. Es ist allen bekannt, daß Kaiser Wilhelm ein wohlwollender Freund Ungarns ist, wovon er einen beredten Beweis gegeben hat, als er in seiner Rede bei Gelegenheit der Millenniumfeier die glorreiche Vergangenheit und geschichtliche Mission Ungarns schÜderte. Der Rektor erinnerte ferner daran, daß Kaiser Wilhelm das Gefühl der Bundesfrcunbsck>ast, ber Hochschatzung und der Anhänglichkeit am Geburtstage des Kaisers Franz Josefs ausgedrückt habe und daß bie Universität der alten ttanssilvanischen Hauptstabt Ne Berufenste sei, um die altt geschichtliche Verbindung aufzufrischen, die vor 300 Jahren zwiscAn den Hohenzollern und dem alten transsüvanisck-en Fürstentum bestanden habe.


