fammet hattvnür enljtöt&ra, ob in bem Abseben fttnvente an die Mitglieder ein Ueberlassen M finden
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folgen So waren die Ge^nge dsKchweg fern abgetönt, besonders l>as (Srescenbo gelang vorzüglich Der Bvlktzkvn wurde überall fvohl getroffen, und nicht lange dauerte es, da hatten die Sänger sich ganz und gar in das Herz der foörer bineingefungen, so daß Beifallsstürme den Saal durchbrausten. Besonders beifällig wurden auch die Leistungen des Soloquartetts auf genommen. Und sie verdienten diesen Beifall, und die Sänger lohnten in sanges- freudiger Weise durch Wiederlwlunqca,. Tie Zuhörer, die den Saal vollständig füllten, konnten vollbefriedigt über die herrlichen musikalischen Genüsse den Saal verlassen." — Ganz besondere ^Lnerkennung verdient es, daß der konzertgebende Verein, wie aus der Anzeige in diesem Blatte zu ersehen ist, einen Teil des Reinertrages einer hiesigen wohltätigen Stiftung zuweisen wird; und die Bewohnerschaft Gießens wird sicher diese Liebenswürdigkeit unserer Gäste zu würdigen und durch ein vollbesetztes Haus — wie es in Göttingen ja auch war — zu lohnen wissen.
famente an die Mitglieder ein Ueberlassen zu finden ist. Diese wn 9e nnn*>c.ln>n höheren Gerichten mehnach^ entschieden; hie Meinungen grngen jedoch auseinander. Die Staatsanwaltschift beantragte, das Urteti des Schöffengerichts, das sich die Ent- schetdnng des Oberlandcsgerichts Köln zu gründe gelegt hat, zu bestätigen. _ Die Strafkammer erkannte demgemäß, indem sie hervorhob, daß der fragliche Paragraph zum Schutz des Apothekenmonopols existiere.
2.
2.
3.
Die Furcht vor dem Arbeitshaus
A?n. Taglöhner H. W. aus Homberg a. d. Efze, ein <ochoffengertchtsurteil anzufechtcn, nach welchem er wegen Bettelns m Rockenberg zu acht Tagen Haft und Ueberweisung an öte Landespolizeibehörde verurteilt mordert ist. Er glaubt die in einem Arbeitshaus vorkommenden Arbeiten nicht mehr ver- riditen zu können. Da die Entscheidung dieser Frage der Verwaltungsbehörde obliegt und bei dem Angeklagten alle Voraussetzungen zur Ueberweisung vorliegen, wurde das Urteil bestätigt.
. Ein Erpcssungsversuch
ist der Dienstmagd A. B. aus Niederzeuzheim im Rheinland zur Last gelegt. Ihr früherer Dienstherr in Friedberg erhielt uirj nach ihrem Austritt von Frankfurt a. M. einen Brief, nad) bent unter M. Z. postlagernd Frankfurt '400 Mark SclNveigc- fldb verlangt wurden. In dem Briefe hieß es, der Sohn des Hauses habe dem früheren Dienstmädchen nachgeftellt pnd habe notzüchtigen wollen. Falls die Sache zur Anzeige komme, lua! schwere Bestrafung eintreten, was durch die Absendung des Geldes abgewendet werden könne. Der Brief wurde der Polizei übergeben, und da die Schriftzüge mit den der Angeklagten über- emstnnmten, wurde Anklage erhoben, nachdem sie in Frankfurt em Geständnis abgelegt hatte. In der Verhandlung widerrief fte das Geständnis und versuchte, eine Bekannte von ihr als Täterrn hinzustellen. Die Verhandlung mußte zur Schriftvergleichung durch einen Sachverständigen ausgesetzt werden.
besondere zut Psychiatrie (Prof. Dr. S ovt ur er -Gießen), z Psychotherapie (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Cramer-Göttingens 4. Sexual-Psychologie und -Pathologie (San.-Rat Dr. Moll^ Berlin), 5. Die Slufgaben der ärztlichen Praxis bei der Fürsorge für psychisch Kranke (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Mo el i-Berlin 6. Tie psychiatrische Sachverständigentätigkeit (Prof. Tr. Aschas' f e nb u r g-Köln), 7. Einfache Seelenstörungen (Geh. Hoftat Prof. Dr. Hoche-Freiburg i. Br.), 8. Jnfektions- und auto- toxische Psychosen (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Siemerling. Kiel), 9. Alkohol-, Alkaloid- und andere Vergiftungs-Psychos^ (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. B o n h o e f f e r - Breslau), 10. Pro, gressive Paralyse (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Anton-Hall? a.S.), 11. Neuropsychosen (Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Binswanger-Jena), 12. Die traumatischen Psychosen mit Berück sichligung der Unfallgesctzgebung (Med.-Rat Dr. Leppmann Berlin), 13. Tie Beurteilung psychopathischer Konstitutionen, sog psychischer Minderwertigkeit (Prof. Dr. H. Liepmann -Berlin^ 14. Moderne Anstaltsbehairdlung von Geisteskranken (Prof. Tr Alt- Uchtspringe). — Die nur Aerzten zugängigen Vorträge sind unentgeltlich; Meldungen sind vom 6. Oktober an Herrn Zürtz im Kaiserin-Friedrich-Hause, Berlin NW. 6, Luisen- platz 2—4, zu richten.
Höchste Temperatur am 1.
Niedrigste , w
Niederschlag: = 0,1 mm.
20,3 I 13,6
15,2 12,4
13,2 11,0
? &d) otten, 30. Sept. T4e Lehrer st elle an der einklassigen Schule zu Einartshausen in unserem Kreise ist nunmehr zum fünften Mal zur definttiven Besetzung ausgeschrieben, ohne daß sich bisher ein Bewerber dafür gefunden hätte. Dabei sind die Berhält- nisse in dem reizend gelegenen Dörfchen gar nicht so ungünstig. So sind Schulhaus und Lehrerwohnung gänzlich voneinander getrennt, ein nicht zu unterschätzender Vorteil, und außerdem wirft das Schulgut für den Inhaber der Stelle einen nennenswerten finanziellen Nutzen ab. Wenn trotzdem seither sich kein Bewerber für die vielfach ausgeschriebene Schulstelle gefunden hat, so müssen doch wohl andere Gründe für diese eigenartige Erscheinung in Betracht kommen, denn allein die Landflucht der Lehrer kann hier nicht als einzige Ursache gelteng gemacht werden, finden doch in anderen Kreisen Orte mit weniger günstigen Schulverhältnissen auch ihre Bewerber. Im Interesse der schulpflichtigen Jugend liegt die stete vorübergehende Verwaltung^ der Schulstelle sicher nicht.
8. Stornfels, 30. Sept. Während die Wasserversorgung unseres auf einem steil aufstechenden Basaltkegel liegenden Dorfes früher sehr kläglich war und die Herbei-1
Universitäts-Nachrichten.
< £5 9 '30. (Se^t. Der außerordentliche Professor
der EArurgie Dr. Sauerbruch wird dem Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Zürich Folge leisten.
Fortbildungskurse. Die Gründzüge der Psychologie und Psychiatrie betrifft ein Ulus von Vortragen, die vom preußischen „Zeittralkornitee für das ärztliche Fortbildungswesen" unter Mitwirkung hervorragender deutscher MRhiater: w Kaiserin-Friedrich-Hause in Berlin vm^ Anfang November bis Mttte Dezember veranstaltet werden. Nach der Munch. Med. Wochenschr." umfaßt der Zyklus folgende psychologischen Probleme in der Heilkunde (Geh
Med.-Rat Prof Dr Ziehen-Berlin), 2. Die Bezicbu^en her experimentellen Psychologie m praktischen WchLch, iM-
Vernrischtes.
* Far vi ans neue F l u g m a s ch i n e. Der neue Far, man'sche Flugapparat, mit dem der bekannte Flieger den Gordon- Bennett-Pokal von Amerika ziirückgeivinnen will, ist volleiidet und hat seme ersten Probeflüge geleistet. Ter neue Renner der Lüste ist iveitaus kräftiger gebaut wie die früheren Farman'schen Zweidecker und hat einen so starken Motor erhalten, wie ihn bisher noch keine Flugmaschine getragen hat. In der Anordnung des Motors ist eine Aenderung getroffen; er ist näher an der Unter- feite angebracht; der Apparat zeigt eine gewisse Verwand tschau mit dem bekannten Antoinetteflieger. Die Araschine entwickelt nicht weniger als 100 Pferdekräfte; aber die ersten Flüge zeigten, daß die Kühlanlage nicht ausreicht. Farman mußte daher einstweilen davon absehen, die gaiize Maschiiienkraft zu entwickeln. Er in überzeugt, daß er mit diesein Apparat nach Verbesserung der Kühlvorrichtung eine Geschwindigkeit von 120 Kilonieter in der Stunde erzielen wird, ja er bezeichnet diese gewaltige Schnelligkeit als eine verhältnismäßig niedrige und stützt sich dabei auf einwandfreie mathematische Berechnungen.
* Die „Hundc-Verteidigungs-Liga" (unternimmt einen bemerkenswerten Feldzug gegen die Vivi sektion. 850 000 Unterschriften wurden bereits von dieser Gesellschaft gesammelt zwecks Erzielung eines parlamentarischen Gesetzes gegen die Anwendung der Vivisektion. Von Interesse dürfte auch noch sein, daH sich unter den gesammelten Unterschriften 1305 Unterschriften von Aerzten befinden. Die bemerkenswerte Tat in diesem Jahre im Wirkungskreise dieser Gesellschaft war die Verbreitung einer Aufforderung des »Erzbischofs von Canterbury, welche die Llbsicht verfolgte, das größte Interesse der geistlichen Kreise zu erregen, mm der Vivisektion in wirkungsvoller Weise entgegenzutreten.
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Zeigte die 20 jährige, mehrfach bestrafte Dienstmagd E. B. aus Weimar. Ein hiesiger Wirt nahm sie, da sie stellenlos war, rjTzt, verschaffte sich den Schlüssel zum Vertikow, in dem fich Geld befand, und nahm 13 Mark; ferner eignete sie sich vier Schürzen und zwei Blusen der Wirtin an. Da die letzten sechs Monate nichts gefruchtet haben, diktierte ihr das Gericht dies- V c""' ----i.?1^ ^in Jahr Gefängnis zu, worauf ein Monat Untersuchungs-
schassung des notwend-rgsten Nasses aus den tief gelegenen I haft anzurechnen i)t.
menigen Brunnen sehr beschwerlich gewesen ist, erfreut sich Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit
letzt unser Ort einer Wasserleitung. Wohl muß das wurde gegen den Maurer W. H. St. von Villingen wepen Wasser durch zwei Motore aus dem Talbrunnen auf die Sittlichkeitsverbrechens verhandelt. Er ist im angetrunkenen Zu- Höhe hinaufgepumpt werden, doch arbeiten die Maschinen stand nach Hungen gekommen, wo er in einer Allee Kinder au' täglich nur ganz kurze Zeit zur Füllung des Wasserbehälters, .ützend antraf. Er erkundigte sich nach ihren Namen
so daß verhältnismäßig geringe Kosten dadurch entstehen, t(X ,e&te ju ihnen und nahm an einem zwölfjährigen die von den Bewohnern gerne getragen werden. Auf ^11 nirtn "^^ilige Folgen
Fall möchten hier selbst auch die ehemaligen schlimmsten I e^d^Ta^auch anaÄnM
entbehren^gen einer Wasserleitung mmalstrafe von sechs Monaten Gefängnis durch, worauf vier entbehren, ^n dem benachbarten großen Dorse Ulfa ist Wochen Untepuchungshaft in Anrechnung kommen.
es bis jetzt zum Bau einer Wasserleitung noch nicht ge- Einen Diebstahl im Rückfall
tommen trotz der kläglichen Beschaffenheit der dortigen hat der 23 jährige Schuhmoäier H. I. hier verübt. Während Triniwafierverhältnisse. I der Sohn seines Hauswirts in einem Sommerwagen schlief, nahm
Vom hohen Vogelsberg, 30. Sept. In den ihm aus dein Portemonnaie 24 Mark. Nachdem Anzeige er- meisten Orten beginnen morgen, in vielen sogar erst ^ttet worden war, gab der Angeklagte das Geld wieder zurück, acht Tagen, die Kartoffelferien, während sie in der ab aii, mir einen schlechten Scherz gemocht zu haben, da er Wettcrau schon zu Ende gehen. Manche Schulen haben "lA bh™ bekannt gewesen sei D->s Berhalten
und da ist der Hafer noch, nicht ganz reif und harrt nrch ‘ . _______
des Schnittes. Daneben beginnt jetzt die Kartoffelernte,' (BertcbfsiaaL
bic, wie überall, uns schlechte, teilweise nur halbe Erträge ** <vsn6, ,
gute Erfolge zerren in diesem. Jahre tne etnen Am
n p1 hCr>ie -Tt?Ütt ltT ^en te^ten durch An- d. I. vom Standgericht des Infanterie-Regiments Kaiser Vil
la ge von Ob stpslanzungen gemacht hat. Verschie- helM' wegen Ungehorsams und einfacher Ächtungsverletzung in oene Sorten WirtschaftÄipfel, die ganz gut fortkormnen, I iVäüen zu 12 Tagen mittleren Arrestes verurteilt worden war. Und ganz besonders die Zwetschen liefern gute, Mm Teil! das Urteil seinem vollen Umfange nach an. Der Ge- sogar reiche Erträge. Alle Gemeinden des hohen Vogels-1 J^^rr, der entgegen der Ansicht des Standgerichts ein Be- berges, selbst die höchstgeleaenen, Herchenhain und Rebaes- Ki!11 -m o1?S5?0r,?m' ratt länfachen Ungehorsams und in einem Hain, haben jetzt ihre Obstbäume 9 Achtungsverletzung vor versammelter Mannschaft er-
X Bad-Nanbeim 30 (Seht cm^ao q • I deckte, legte d^halb ebenfalls Berufung ein. Die Beweisaus-
x >oao Jca. u y e 1 m, -40. öept. Durch einige Zer-1 nähme ergab, daß die Berufung des Angeklagten sowie hie h^i'erea ™ lanQtytyQte r Wunsch des Gerichtsherrn zu verwerfen sei, da das'Gericht die Schuld-
tunferes Großherzvgs endlich in Erfüllung gehen würde, lofigkeit des Angettagten sowohl, als auch ein Beharren im indem nämlich der sog. Städter-Weg, ein Feldweg Ungehorsam und eine Achtungsverletzung vor versammelter Mann- zwischen Friedberg und Bad-Nauheim, zwecks Anlage einer >ch?tt Nicht für erwiesen erachtete. Das Urteil lautete demgemäß 20 Meter breiten Straße vermessen worden wäre. Von c Verwertung der beiderseitigen Berufung. — Die Militärunterrichteter Seite wird jetzt mitaeteilt, daß über den ^^^hrfach mtt Gefängnis vorbestrafter Mann,
Ausbau der Straße und vor allem über das mit dem Gerückfi 2SÄu6t-c ^^n Fahnenftucht und Diebstahls im wiederholten Rückwieder neu aufgetauchte ProM einer XteWu VerbE I L^Märr ?Hngnisstrafe un Festungsgefängnis Köln. Am düng Friedbergs mit Bad-Nauheim noch nichts entschieden schlechten Lebenswandels weiteres ^n^^Ewz^lhaft^^Da^'er fei. ^Die Aussuhrung beider Pläne wird wohl noch in ffcb hierüber anscheinend ärgerte, verweigerte er zu arbeiten und der Herne liegen. Allerdings ist bei der jetzt erfolgenden wachte sich hierdurch des Beharrens im Ungehorsam, in Ver- Heldberenligung bereits Gelände für den Bau einer 20 Meter orndung mtt Achtungsverletzung und einfachen Ungehorsams, schulbreiten Straße ausgeschieden worden. das Gutachten eines sachverständigen Arztes wurde
rm. Darmstadt, 30. Sept. Erhänat bat ?^Ibklagte zeitweise nicht zurechnungsfähig
im Bensheimer Wald der 24 Jahre alte Reservist Vb I hic)cr Vergehen der Schutz des § 51 R. St.
«itian’aua F-hlh-im, d-r vol fflSnSÄi sprach den
ment No erngezogen infolge einer Urlaubsüberschreitung »* Bor dem Standqcricht des Jnfanteric-Reaimcnts eine strafe zu ermatten hatte und feit ca. 4 Wochen ver- Kaiser Wilhelm Nr. 116 hatte sich ein Wehrman" vom Landk Ichwnndcn war. Zlnschernend hat er den Selbstmord schon Wehrbezirk Siegen, und der Musketier R. der 10. Kompagnie des vor einigen Wochen ausgeführt. Regiments zu verantworten. Ersterer war wegen unerlaubter
____ Atftrnung, letzterer wegen Achtungsverletzung vor versammelter «tefeener Strafkammer. Ter Wchrmann gab an, daß es ihm
■ c Qn ~ wom bekannt sei, daß er an den Kontrollversammlungen teilzu-^
)( Gictzen, 30. Sept. nehmen habe. Er enftchuldigte sein Fernbleiben damit, daß er
Das Ueberlaffeu von Medikamenten und ohne festen Wohnsitz gewesen sei. Ab
brachte dem Arzt einer Betriebskrankenkasse wegen Uebertretunal umtuch will er nicht fern geblieben sein. Beantragt wurden wegen des § 367 Ziffer 3 am Schöffengericht 6 Mark Geldstrafe ein uu^ubter Entfernung, begangen durch Versäumnis der Früh- ,Auf seine Anordnung wurden verschiedene Medikamente die imi ia5r6^ontro^t’eT^amm^n9en 1909/10, 14 Tage mittleren Arrest; Betrieb häufiger gebraucht tverdcn, besonders Karbolwasser' Ebloro-1 ar anÄt itour l .^richt auf 7 Tage mittleren Arrest. Der formal, Aspftin- und Phenaeetintabletten, Blei- und Borsäure ^^^lagte nahm das Urteil an. Musketier R., der von seinem Kor- außerdem mehrere Abführmittel, in mäßigen Quantitäten nadd £°ra „ !tsri!?r-r Senigt worden war, erwiderte hierauf: „Wenn Bedarf aus der Apotheke bezogen, die er selbst an die Patienten Hx«1 ”2* ier mc^t Ruhe läßt, werde ich mich beim abgab oder durch einen Buchhalter ausgegeben wurden Diese .^^uvtmann beschweren." Der Vertreter der Anklage be- Einrichtung ist getroffen worden, “m Kassenmitgl.cdorn 3^L" »«9«
M cr|hären, da sie tonst ledesmal m die Apotheke oder Drogerie nr9 unb Dor versammelter Mannschaft,
batten gehen müssen; außerdem war damit auch eine Ersparnis Arrestes zu verurteilen und von einer An-
tnö Auge gefaßt worden. Am Schöffengericht wurde durckf ben b 18» 9\ 10 ?^!"enen Untersuchungshaft
Vertreter des Angeklagten geltend gemacht: Im Vecklleilen hitb ®eri$t erTanntc auf die Mindeststrafe von vier-
Ausmefien geringerer Quantitäten sei ein Zubereiten, Feilhalten Arrestes und nahm von Anrechnung der
Verkaufen oder an andere Ueberlassen nicht zu erblicken, wie dies 11 \n^lge der fchlechten Führung des Angeklagten
der m Rede stehende Parogroph erforde^/es fet dies nur eL Das Ur eü wurde vom AngeNogten angenommm.
Verteilen der fertigen Arzneimittel. Das Verteilen sei kein nm mV. W An V -u Ärafkammer verurteilte den
bereiten und von Ueberlassen an andere könne auch nicht geredet lÄuna 7um Meineid u^V^^V^ Urkundenfälschung und Ver- . werden denn dies fei mit „tn Verkehr bringen" gleichbedeutend hS» 2al)rcn Zuchthaus und drei
Die Medikamente seien für die Betriebskrankcnkasse angeschafst m Mnnni-, w.'»,- Ehefrau Sonimers wegen Urkundenfälschung worden und das Abgeben an deren Mitglieder sei fein uXr= &thiuV iiIp®'x uub bcn früheren Lehrer Grünig wegen
la.ien an andere; es l»ndl° sich nur um ein Mm b£ » L„Ä m ,Cd)S 'J),0"a,En «-'«ngnis und
meinfant Bezogenen. Ferner machte der Vertreter des wVV- >5 n ^hrperluft. ______________
klagten geltend, letzterer habe, als er noch in Preußen tätig war ---
eine Konzession erwirkt, nad) der er verpflichtet war, die oben aufgefuhrten Medikamente stets in Vorrat zu haben; auf Grund dieser-Konzession habe er sich für befugt erachtet, auch hier die Medikamente zu halten. Das Schöffengericht nahm an, der An- genagte hätte feine Erlaubnis gehabt, da die frühere Konzession »°r Y\UTÜ> bn %te ®1Quhc » iÄ
.U_ , b,lne Erlaubnis »um Halten einer Notapotheke fei
:n benra ID0T^n: akui> handelt es sich nicht um «Röt'fälle,
Mitte? "" Verzug ist, wo der Arzt zur «Abgabe solcher
darstellen kann 'm 5"w°hl das Verteilen schon ein ZnbereÜch« «** *»’ äs 8KSWS? surte.
Märtte.
Frankfurt a. M., 2. Okt. Dem ersten Ob st markt, der in der zweiten Hälfte des September stattsand, soll am 6. Oktober em zweiter folgen. Auch für diesen Markt ist wieder die Halle 4 an der Börnestraße gewählt worden. Die gegen früher getroffene Aenderung, nicht mehr nach Proben zu verkaufen, sondern das zur Verfügung stehende Obst in kleinen Packungen selbst zur Auswahl und direkten Abnahme bereitzustellen, hat überall Beifall gefunden, und es soll daher, auch diesmal der Verkauf in dieser Weise erfolgen' Lediglich von Kelterobst, das im Waggon auf einem der Frank, furter Bahnhöfe steht, dürfen Proben in die Halle gebracht werden. Seitens der Produzenten ist das Obst in der vorgeschriebenen Ver- vackung an die Zentralstelle für Obstverwertung und Obstmarkt- Komitee in Frankfurt a. M., Markthalle 4, zu schicken; die lieber- sührung voin Bahnhof zur Halle geschieht ohne weiteres durch die hierzu ermächtigten Marktfuhrleute gegen geringe Gebühr. Das Komitee, Battonnstraße 4—8, gibt jede nähere Auskunft, die auch telephonisch unter Nr. I, 13001 eingeholt werden kann.
Spielplandervereinigten 8rankfutter StaöttheaterT
Gpernhaur.
Montag, 3. Okt., abends 6»/, Uhr: „Lohengrin." Dienstag, 4. Okt.*): „Carmen." Don Joso : Enrico Caruso a. G. Carmen • Frl. Terv ani a. G. Mittwoch, 5. Okt., abends 71/, Uhr: -Die geschiedene Frau/ Donnerstag, 6. Okt.: „Don Juan/ Frestaq, 7. Okt.: „Liebelei." Samstag, 3. Oktober: ,Der Prophet/ (Sonntag, 9. Okt., nachm. 31/, Uhr: .Die geschiedene Frau/ Abends 7 Uhr: ,2a Boheme/ Montag, 10. Okt.: ,Die Fledermaus/ Dienstag, 11. Ott.: ,Die Afrikanerin/ Mittwoch, 12. Oft., abends 77, Uhr: „Ter Graf von Luxemburg/
Zchauspielhaur.
Montag, 3. Okt/): „Der Graf von Gleichen." Dienstag 4. Okt.: „Das vierte Gebot/ Mittwoch, 5. Okt.: ,Medea/ Donnerstag, 6. Okt., abends 77, Uhr: „Der große Name." Freitag 7. Okt., abends 77, Uhr: „Tantris der Narr." Samstag, 8. Oft)' „Bürgerlich und romantisch." Sonntag, 9. Okt., nachm. 37, Uhr: „Der dunkle Punkt." Abends 7 Uhr: „Medea." Montag, 10. Oft.: „Das vierte Gebot." Dienstag, 11. Oft.: „Rose Berndt." Mitt- woch, 12. Oft.: „Das vierte Gebot." Donnerstag, 13. Ott.: abends 77, Uhr: „Der Richter von Zalamea/
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abenös um 7 Uhr.
kirchliche Nachrichten«
3$raeliti|d}e ßeiigionsgememOe.
Gottesörenft in der Synagoge (Süd-Anlage).
Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Oktober 1910: Neujahrsfest.
1. Tag: Borabend: 5.45 Uhr. Predigt.
Morgens: 7.30 Uhr. Predigt: 9.00 Uhr.
Nachmittags 4.00.
2. Tag: Vorabend: 6.45 Uhr.
Morgens: 7.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr.
KesteSauSgang: 6.45 Uhr.
X8. Während der Predigt bleiben die Türen geschloffen.
Neteorologische Beobachtungen der Station Gießen, fl ■ u» \" r I I ' "


