Ausgabe 
31.8.1910 Erstes Blatt
 
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Der Einzug der Zarenfamilie in Friedberg.

Die Kriegerkameradschaft Hassia gibt nach-

l.

Vie russische ttaiserfamilie in Schloß Mdberg.

Die Durchreise des russischen Hofes durch Gießen.

(gez.) E r n st Ludwig, m _ .. Wilhelmshöhe, 14. 8. 10.

Großherzog von Heben, königliche Hoheit.

Hocherireut danke ich Dir für Deinen und der hessischen! germeister-^Lcheibe'

Vie Wunderdoktoren von Hartenrod.

(Nachdruck verboten.)

Die gestrige Verhaftung wurde nicht auf recht erhalten, ebensowenig eine von heute vormittm ^ie beiden Leute wurden nach einer Verwarnung al geschoben.

6000 hessische Veteranen aus Deutschlands großem Kriege fiY^'«JOebek Tx öns ®cl5bnis der Treue zum obersten Kriegsherrn begeistert erneuert.

I9/ut"chen Burgtor wied-er ein Doppelposten. Die Apache stellt heute die Abordnung des Regiments Nr. 118.

Gegen 1 Uhr veränderte sich das Bild. Jeder Eisen- oabnzug brachte neue Menschenmengen, und diese besetzten rn endloser Reihe die lange Kaiserstraße und die Straßen zum Bahnhof hin. In ungezählten Droschken und Autos kamen die Kurgäste Nauheims hierher. Am Bahnhofsplatz, der natürlich vollständig abgesperrt war, und ain Burg-' erngang staute sich die Menge. In der eigentlichen Burg ^-oerwar es feierlich still, da bis zum Eintreffen der Fürstlichkeiten nur die Bewohner der Burg Zutritt hatten.

2V2. Jlfyc nahm die Schutzmann schäft Aufstellung,

Uhr ruckten die hiesige Feuerwehr, sowie sämtliche Milltarvereine Friedberg-Fauerbachs mit Genehmigung des Großherzogs mit wehenden Fahnen zur Spalierbildung aus, zurzeit hierher abkommandierte Militär (200_ Mann) dazu aufgeboten. Vor dem Eingang zuin (Zurstenpavillon stand ein Ehrendoppelposten des Regi­ments Nr. 115. Am Portal wurde das Kaiserpaar von den zwei jungen hessischen Großherzogssöhnen begrüßt, die

. v- ^cr HiLeten die Kriegervereine, die Feuer­wehr und zahlreiche andere Vereine Spalier. Die Kaiser- (trage war schon in den Mittagsstunden von neuqieriqen sbeterl' prächtige Schmuck dieser Straße hatte nach dem Einzug des Großherzogspaares am Sams­tag '«sofern sem FesMeid wesentlich verändert, als neben den deutschen, hessischen und Solmsschen Fahnen auch rahl- rerche Banner in russischen Farben hinznkamen und viele Balkons der Hauser mit «tofsbehang und Blumengewinden geschmückt wurden. Zur Msperrung am Bahnhof und in den Straßen war erne Anzahl Soldaten und die Feuer- wehr verwendet worden, doch hielt sich das Publikum in &Mt«rall'8i,_ n°ch dem Eintreffen der russischen Gaste rm Schlosse nahmen das Kaiser- und das Großher- SOnhr°fnkOUr ~L^£|1^ter?a,fe ben Tee ein. Abends 8 Uf>r fand rm schlosse Familientasel zu 20 Gedecken statt nnsl^^^Edberg 30. Aug. Von anderer Seite wird uns geschrieben: Der Bahnsteig war mit Blumen, Palmen Bei der Fahrt durch die ^-tadt wurden die hohen Herrschaften von einer großen ßcflrkü6t Tie größte Sympathie galt na- be?" Hessenkinde. Diese Begeisterung 6 6 td)l' un?> man merkte deutlich, mit welcher

£iebe man hier in Friedberg an ihr hängt. Die Ehren-

« m S(1h5!?-On,(,0"kte des Garde-Regiments »PI Bahnhof über btc Haagstraße war eine Mrlrtark e t t e bis an die Mündung in die .Kaiserstraße von fiter aus bildeten Gendarmen mit geschultertem Ge-»>

R- B. Friedberg, 30. Aug.

Mit außergewöhnlicher Pünktlichkeit ist der russische £^l)fzug heute nachmittag 31/2 Uhr genau zu dem vor­her vom Hofmarschallamt bezeichneten Termin auf dem Friedberger Bahnhof eingetroffen. Vor dem kleinen Fürsten- pavulon hatten das erst wenige Minuten vorher im offenen Zweispanner erschienene Großherzogspaar, von der harren- den Menge mit freudiaen Zurufen begrüßt, und die Herren des Gefolges Oberstallmeister Frhr. Riedesel zu Eisen­bach, Generaladiutant Generalmajor Hahn, und weiter, der russische Gefandtc in Darmstadt, Baron v. Knorring I Derber des russischen Hauptguartiers, Fürst Wladimir §^low Generalleutnant Mossolow, der kaiserliche Hausmeister Baron Frederiks, Graf Benkendorsf, so-

h ake, Polizeirat Krämer und -- .....a^vumCVUu|a)UIi

1 au§ .®ie6en Aufstellung ge- stehenden Depeschenwechsel bekannt: nommen. Die Aufstellung der militärischen Ehrenwache Darmstadt u « in

Zaren unterblieben. Dem kaiserlichen _ A Seiner Majestät dem Kaiser, Wilhelmshöhe.'

Salonwagen entstieg zuerst die Zarin, deren elegante' 6000 beiMcbe Veteranen ans ~... *

.Öeftatt 9anz in Weiß gehüllt lvar. Der Großherzog" um-, armte und We seine Schwester, und begrüßte darauf Ebenso herzlich den Zaren, der einen grau-grünlichen Reise-

?ut trug. Auch die Zarin und die Großherzogin küßten sich mehrmals. Inzwischen waren auch,

*lcr J?od)tec des Zaren und der Thronfolger dem Pntfhegen und dann kamen die Damen und Herren fes Gefolges die Hofdamen Frls. Büzow und Tjut- schew, Palaiskommandant Dadjulin, Kapitän Dren- telau und der Leibarzt Tr. Bodkin. Als die Zarin

G^ßherzogtti, die ein Helles Spitzenkleid mit weißem Federhut trug, den ersten Hofwagen bestiegen, erschollen ^.u^sehe Hurrarufe. Tie Zarin sah mit den leicht ge- röteten Wangen recht wohl aus und dankte mit freunde £c7er -Verneigung; auf dem Vordersitz saßen die älteste

U t ber ff^ine Thronfolger, der in seiner weißen Matrosenumsorm einen allerliebsten Eindruck machte, des Großherzogs nahm die wuchtige Gestalt des Tscherkessen der Kaiserin Platz, der zu seinem gold- und rotverbramten Gewand die schwarze Lammfell- mutze trug. <zm zweiten Wagen folgte der Großherzoa mit dem Zaren, die ebenfalls unter Hurrarufen lanasam I imrefi die vom Publikum dicht umsäumten Straßen führend £*L 62^ zahlte man 5 Hoswagen und 19 Automobile.' wurden die Fürstlichkeiten vom Hof-I Marschall Frhrn. von Ungern-Stern berg und dem P e^merfiemt der Großherzogin, Frhrn. von L-eonyaroi, empfangen.

l<®eH ck mk^W-lther (®ef.) und L. ©eltegaft Idr., E. R a demaker (Ges.) Lobende Erwähnung. Diese Erfolge sind gewiß ein ehrendes Zeugnis für die eifrige -Tätigkeit der Gießener Gabelsbergeraner.

... * Feuerlöschprobe mitH and y". Die Feuer- lchchprobe auf dem Trieb am Montag nachmittag hatte ein überraschendes Ergebnis. Eine Art Bretterbude, gefüllt mit einigen Holzstämmen, wurde mit Petroleum getränkt und sodann in Brand gesteckt. Sogleich loderten hohe Flam- ! men empor, die in einigen Sekunden durchHandy" erstickt wurden. Der Probe wohnten Vertreter der Behörden und der Feuerwehr bei. Außerdem war eine zahlreiche Zu­schauermenge zugegen. 1

a L i ch, 30. Aug. Infolge der gegen den Abg. K ö h l e r erhobenen Anzeige wegen feiner betannten Äußerungen AbC>r ?X-v> 0 b 1 lfahrer hat ^das hiesige Amts­

gericht ihn für Donnerstag, 1. September, zur Verneh­mung vorgeladen.

,. A- Gießen, 30. Aug. Im hiesigen Bahnhof hatten die Lokomotivführer Krauße und Birken buch seit 8 Uhr vormittags zwei Maschinen unter Dampf gehalten, um in Marburg den Kaiserlichen Hofzug zu übernehmen und nach Friedberg zu bringen. Die beiden Maschinen sind gegen 11 Uhr abgefahren. Die Durchfahrt des Hofzuges tt^oe streng geheim gehalten. Gegen y23 Uhr versammelten Jia) auf dem fast menschenleeren Bahnsteig mehrere höhere Eisenbahnbeamte, Regierungsrat Gebhard als Vertreter der Polizeibehörde und der dieiisttuende Statioiisbeamte. Von 1 Polizeibeamten sah man nur einen Schutzmann und Wacht­meister Kümmel. Sämtliche Zugänge des Empfangsgebäu- oes nach der Main-Weserseite hin wurdeii gesperrt. Es herrschte etne beängstigende Stille auf ben sonst so belebten Gleisen. Punkt 2 Uhr 50 Minuten kam der kaiserliche Hof- zug in ^icht und fuhr ziemlich langsam durch die Station. Er bestand aus zwei blank geputzten Maschinen, einem Werk­zeug- und Gepäckwagen und 10 Salonwagen. Die Wagen ^?^n dunkelgrün und trugen den russischen Mler in Gold. Mehrfach sah man Gesichter hinter den Wagenfenstern. Im fünften Wagen schienen die Kinder des Käiserpaares zu fein. SluBer den Lokomotivführern nahmen wie üblich der erste Beamte der Mafchinen-Jnspektion, Regierungs- und Baurat Stehler und Betriebs-Ingenieur Hammel an der Fahrt teil. Der Bahnkörper war von Marburg bis Fried- oerg stark bewacht. An den Ueberführungen der Bahn­linie innerhalb des Weichbildes der Stadt waren Schutz- leute in Zivil aufgestellt. Besonders stark war der Bahn­einschnitt zwischen Klein- und Groß-Linden mit Sicherheits-I beamten besetzt An der Ueberführung bei Klein-Lindens hatten sich Hunderte von Menschen angesammelt, um den I Hofzug zu sehen.

. i- Marburg, 30. Aug.

Vor der Strafkammer begann heute der Prozeß aeaen hie Besitzer der Heilanstalt zu Hartenrod, D i k o m c i t und^Z immer- Ö Die beiden eröffneten im vorigen Herbst in Hartenrod .»Olkenbach eine Heilanstalt und erhielten auch bald grop-m Zuspruch. Als die beiden vor längerer Zeit in die.Untersu^unas- mnr h?fer(% tour^cn' Mußten Gendarmen aufgeboten werden weil die Dit^einroobner Partei für sie Mhmen. Als Sachvcr-

-*»*

Monarchrneu und 14 Republikaner. Bon diesen wurden 10 in a <,1 M @tabt 'st l" begeisterter Erregung. ^tHabon uitib drei «in Setubal und einer in Beja gewählt. , orreoberg, 30. Aug. Um die Burg patroullierten Konstantinopel wird gemeldet: Der deutsche heute vormittag die Posten der Geheimpolizisten und Gen- ^wie alle deutschen Offiziere von den darmen, welche alte zwei Stunden abgelöst wurden. Vor r, oie Durkei verkauften deutschen Linienschiffen dem Eingang zur Burg, von der Kaiserstraße her standen

'^^-^onk hinterlegt worden.

DieVossische Zeitung" meldet aus T e t s ch e n: Eine Ver­sammlung der tschechischen Minderheit des nordwest- ll§en böhmischen K o h l e n g e b i e t s beschloß, einen 'Er r i k zu veranstalten, falls die Regierung sich weigere, die tschechischen Schulforderungen zu erfüllen.

r ' 30- Aug. Tas Hauptschießen des

hiesigen ochutzenvererns" am^8. und 29. d. M. nahm einen glanzenden Verlauf. Besonders ist die Ehrung des Vereins durch die anwesenden Gießener Schützen hervor-, Meben. Einen prächtigen silbernen Pokal überreichte <-chutzenmeister Kilbingör dem Verein als Dank und Er-, inn erunasz eich en r die mehr als 25jährige treue Schützen-- bruderschaft zwischen Gießen und Laubach. Auch den alten Hausmeister des Schutzenvcreins Gießen ehrte der Schützen- meister durchs Stiftung einer Ehreiischeibe, die als ,Bur-, SSÄtÄrjSÄtrfe -ÄÄF SSS&'Äi-ÄfS (aej) « mstifteten Pokal errang Wilh. Desch. Auf dem qentnim^ , *.* Die Beisetzung des Generals Ho s findet die ersten: Ritter, Ed. Gobel^ Friedr

auf dem alten Friedhof zu Gießen am Donnerstag auf dem Freihand-Ctand: Schmidt,

1. September, nachmittags 5 Uhr, statt. Die AufstellungPaäcoe und Nikolaus. Gießen.

des Trauerzuges erfolgt an der Leichenhalle unter Borans + Muschenheim, 30. August. Bei der hiesigen der Kapelle desKcnser-Mlhmm-Regiments". Es Burgermeisterwahl wurde mit großer Mehrheit unter ^«gefeite außer den Abordnungen ststh-nger Bürgermeister Becker mit 79 Stimmen wieder- I «cjÄ SS; ssse «SK %®" ***** «* **. «V» «

" Ehrung eines Nassauer Regiments Die l7°"^^°>term namens Lehmann wegen Verdachts des neueste Nummer desArmccEerordnungsblatts" enthält ^'ndcsmordeS verhaftet. Beim Verhör gab sic zu, ihr folgende Order. An das Äricgsministerium:Unter Auf- uengeborene? Kind direkt nach der Geburt getötet zu haben be^^E'ner Order vom 21. August 11)02 verleihe ich m. Ni edec-Wöll sta di, 28. Aug. Heute mittag bc= ! sEartülerie^egiment Nr. 27, Oranicn, merkten Leute, wie ein junger Mensch am hiesigen Fried- Ilhelmus von Nassauen" vom bof Blumen in großer Menge entwendete Der Dieb Maßg^Ed^^dg^Reaime^att^°^ Krawert mit der wurde von mehreren Leuten verfolgt und sestgen'ommen. ES bei großen Paraden den Marsch ^als Parademarsch ^im tnn^battt , mit ctneni Geisteskranken zu

Schritt und das den Schluß dieses Marsches bildende alt- J l ' "nsche'n^nd an religiösem Wahnsinn leidet. Er niederländische LiedWilhelmus von Nassauen" in berDurbe benl? Friedberg zugeführt.

Paradcaufstellung als Präsentiermarsch zu blasen Das Z1 ^^berg, 30. Aug. Nach Abschluß der Vor- ta8Simn1|tetium hat hiernach das weitere zu veranlassen ncbcltcn wird es möglich, im nächsten Frühjahr die Quell- Wtlhelmshohe, den 13. August 1910. Wilhelm" Wasserversorgung für unser Dörfchen zur Ausführung m ^.gemetner « e n o ff cn ) d) a f 16 t a g zu p? Die unterhalb Bieber m der Gemarkung Rod-

a s ^gemeine Verband Deutscher Er- angekaufte Quelle reicht vollständig zu einer Gruppen-

» r Wirtschaftsgenoiicnschasten (Schulze-Delitzsch) Wasserversorgung aus. Die Anlage kann nur mittels Vunw- wrd vom b. bis 8 September in Bad-Nauheim seine °nlage erfolgen. nniieiSPump-

abhalten Wie seit Jahrzehnten gilt es auch Kleine Mitteilungen aus Hessen

mirfuin m~eber Erörterung und Stellungnahme zu Zachbarstaaten. Mit der Inbetriebnahme der bis Genossenschaftswesens und des ge- Bar eburg verlängerten Strecke ^vmaussichtlich Wirtschaftslebens. Neben dem ausführlichen Be-11'£ °mr "7 wird der Name des an der Bahnstrecke Erndie- r11*11 ber Genossenschaftstag zu der in Kz»_m(anbSedcbutg gelegenen Bahnhofs 2. Kl. Raum- Au^jxd)t stehenden staatlichen P e n f i o n s v er s icki e - Berleburg m ,,Ra umland" geändert. Bei der Ge- rung Stellung nehmen. Ein Antrag wirö auf die sSäd- -m ^^sheim bei Darmstadt wurden sL

üchen Folgen des durch die Reichsfinanzreform eiuaMhrten I Trci|tn_nt9en ^qrtcl angehörige Kandidaten gewählt.

ch e ck - u n d Quitt un gsstempels und einer etwaigen l«rto£;tCr5E£ .^?^isen Mit der Form der Genosfenschast öon Elektnzitätsgenoffenfchaften wird ftrh n!n^ntTa9 befefjäftigen. ^on besonderer Bedeutung ist der Antrag, mit dem der Genofsenschaftstaa sich aeaen pinn ffieifjc schädlicher Entwicklungstendenzen int Genossenschafts­wesen (Zentra isation- Geschäftsanteil- und Hastsummen-i ^^ossung Umwandlung von Genossenschaften in Aktien­gesellschaften usw.) wendet. In den .Kreditgenossen- s ch a s t s v e r h a n bin ngen wird zu der oft betonten aber indjt vorhandenen MMelstandskreditnot Stellung genonu

men werden ferner zu der nicht in der Natur der Ge-, nossenfchast liegenden langfristigen Kreditgewährung. Weiter wird ein Antrag die Kreditgenossenschaften vor der Beteiligung am Güterhandel Innere Kolonisation und Entschuldung warnen. Durch einen Antrag sollen den Ge- nofsenschaflen bezüglich der Bilanzveröffentlichung (Zwi- jchenbilanzen) Ratschläge erteilt werden. Ferner wird der Genossenschaftstag sich gegen das Verfahren preußischer unterer Regierungsbehörden in Sachen der Kautionskredit­gewährung wenden. Ten Konsumvereinen wird der Verkauf zu Tagespreisen und bezüglich der Radattgewähr Vorsicht empfohlen.. Einige allgemeine Grundsätze bringen biefen Genossenschaften von neuem in Erinnerung: Kampf gegen die Borgwirfichaft usw. vor Bildung von Notsonds und Sterbekassen wird gewarnt,

Dagegen die Volksversicherung empfohlen. Ein An-

rrag des Lüdenscheider Konsumvereins macht eine ar Vorschläge als geeignete Mittel zur Reklame und Agitation. Auch das immer aktuelle ThemaBeamte und Konsum vereine" steht auf der Tagesordnung. In oen Baugenossenschaftsverhandlungen wird ru °rfe reX^lttereh'e Hervorrufen die Stellungnahme des Genossenschaftstages zu der seitens des Reichsvers:cherungs-< ersolgten Zinserhöhung für Tarlehen an Baugenossen-, fet/aften. Für die richtige Mietenkalkulation werden den Baugenossenschaften bestimmte Winke gegeben werden. Zu x.b^/^^^^ngutsgefetzgebung und ihrer Wirkung für die. An- siedlun^g ländlicher Arbeiter wird Stellung genommen wer- in ihren Matrofentteidchen, Fähnchen zur Begrüßung in I teressantes Thema bildem^Den/H a^n d w^e r k e"st a n^d der Hand schwingend, einen allerliebsten Eindruck hervor- wird zwecks größerer Beteiligung an öffentlichen und vri- rtC C^ . ^r^ecAClt Dichtung besonderer Submissions-,

Friedberg, 30. Aug. Durch eine festliche Deleuch-, ^^ossenschaften unter bestimmten Grundsätzen empfohlen. Ning wurde die Ankunft des Zarenpaares gefeiert. Bunte r Stenographisches. Zu der Notiz über das ^ampious, die zwischen den Bäumen an Drähten auf» P"r^e?ni*' Wettschreibens beim 9. Deutschen Steno- b^btht waren, verleihen der ganzen Stadt vom Burgtor 9^tzhentag G a b e l s b e r g c r in Stuttgart sei noch er- bis an das LÜdende einen wundervollen Reiz. Auf der 8.^5end mügeteUt, daß von den hiesigen Gabelsberger Kaiserstraße herrschte den Abend Über ein reges, früh- Atenographenvereinen folgende Preise errungen wurden- ftches Leben. I Silben HR ol ° ff (Per.) 1. und Ehrenpreis, E. M e y er

lAtad. Ver.i 2. Pr., L. Lenz (Ges.), M. Wolf (Ges.) und ig I J8, I e r (®er-) 3. Pr.; 160 Silben A. Karnback) ' tK?"? qrnQ3-.SV/PJteJn lGesi) 2. Pr., W. Berger (Akad^ Ber.), A Leicht (Ber.) und Frau L. K a r n b a ch (Tarnen- ___- löl(b?n (Ber.) und A. Weirich

21 US StaSt UM» LttiiS. ^ren5rcl§8 e 1" 1 n 3 «Der.) und Georg

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, in ist e r des Innern v. Hombergk

^er Darm st. Ztg., gestern einen mehr­wöchigen urlaub angetreten.

** Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat nachstehenden Personen die Erlaubnis zur Annahme und zum -Tragen der ihnen vom König von Preußen verliehenen Ordens- Auszeichnungen erteilt: dem Hofsckretär Hch. Meinhardt des Roten Adlerordens 4. Klaffe, dem Oberhoflakai Karl! Brand und dem Hofkoch Jul. Perard der Roten Adler- Medaille, dem Jager Phil. Meng er der Kronenorden- Medaille; desgleichen der von dem König von Spanien ver­liehenen Ordensauszeichnlingen, und zwar dem Kammerdiener Karl Küster des Silbernen Kreuzes des Jsabellenordens (5.A.), sowie dem Oberhoflakai Adam Schäfer und dem Hoflakai Lorenz Pfeifer der Silbernen Medaille desselben Ordens.