vermischte«.
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ca. 1000 Angestellte.
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Telephon 487
Krofdorf er Str. 12
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09731
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Ter Bürgermeister.
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Amtlicher Teil.
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Berichtigung
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Rosaderma MWeiilMMttt! 6nSÄ.b?&ÄSÄTÄ“
Verschleimung gebrauche man
Gießen, den 18. Novencher 1910.
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Grösst.
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im Aunr.au Der MünturSver* wailung Duill dahter:
mehrere östammigeGaslüstcr veriwicoeuer tNro»en (zwei ichmieocsterne mit Hup.er- ruftci iiuu 1 mcmi:nhci), 2 Lstra- uhö 1 (ülfitfolvuc ,ür (vas, 1 langer tvaoarm zum Zieven, dtp. dtilinoci", E>ao- tulpcn und ^uucoiirtctlc, 1 lauocrLncv (rui ^irtn^au»1
Zch eitiare niuöcdjolt, dar; id) ein Stadtverordnetenmandat anzunehmen nicht in der Lrige bin, und bitte dringend zur Vermeidung weiterer unnützer Zersplitterung meinen Namen auf den Ltimmzettelu zu streichen.
zweac).
Tie Versteigerungen finden benimmt statt.
Born, Hcrichtsvollzieher
Deutscher Privat-Beamten-Verein, Magdeburg, Zweigverein Giessen.
• Ern neue? französisches Lufttorpedo. Am Eiffelturm konnte man in biejen Tagen Zeuge eines nngewöbu. lieben Schauspiels werden: die Offiziere des französischen Lust, schiffcrparks unternahmen am Eiffelturm Versuche nut einer neuen Waffe, die der Hauptmann Sazerac de Jorge zur Vekämpiung der Lenkballons gebaut bat. Es ist eine Art Pieillorpedo, durch das der Flieger, dem es geliingen ist, den Gegner 511 „übersteigen', den Feind vernichtet. Tas Torpedo läßt man einfach fallen. Es ift so gebaut, daff beim Sturze die Spitze nach unten zeigt. Turch die Fallgeschivmdigkcit und das eigene Geivicht durchdlin zt cS sofort die Hülle jedes Ballons. Zn diesem Augenblick enlsleht durch eine automatische Borrlchtung em Funke: das Gas entzündet sich unb bei Lenkballon ist verloren. Blau hatte zu den Versuchen am Fuße des Eiffelturms kleine Fesselballons befestigt, nach denen nut den neuen PfesttorpedoS geschossen wurde. Tie Versuche, über die der AcrwhUe Bericht gibt, halten über Erwarten aüninge Ergebnisse.
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o.FärH Bngo teter |li Mr. Hörer), Leipzig
chem. Waschanstalten.
Groffherzogliches Kreisamt OJicfeen,
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Oeffentlicher Vortrag am Mittwoch den 30. November, abends 8y2 Uhr, im Hotel „Kaiserhof6, Schulstr.
Herr Ernst Reinemund-Magdeburg
spricht über das Thema:
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Um unseren 210 Kindern von 2Va bis 6 Jahren, die zum größten Teile aus Familien stammen, in denen Baler und Mutter in schwerer ragtlcher Arbeit aufferhalb des Hauses den Unterhalt für ihre Familie erwerben müssen, eine Weihnaastöbescherung bereiten zu können, ivenden nur uns wieder an die beivahrten freunde und Wohltäter unserer Anstalt mit der herzlichen Bitte, uns dazu durch uulöe Haben zu Helsen. Haben an Held, LUeidungsstücken, Stoßen, Spielen werden von den unterzeichneten Vorttandonntglledern und ebenso von den Schwestern der Annalt dantbar angenonnnen. Auster dtcseu ist niemnno berechtigt, Haben sür unsere Llnitalt zu erheben; auch wlro von uns keine Sammler.n beauftragt.
Unsere LdelhiiachlSseler wird schon aui 18. L>ezvr. stanilnden.
Gieren, den 17. November 1910. kvnlu
Ter Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt: brau Juinzrat Hruncwald, Llevlgitr. 21. diau Johmina Haas, L)st-Anlage öl. Fran Rechnungsral Nalvfteiich, Ludwigstrage 7. Frau Hey. Rat Lent, Utoltteitr. 32. Ar au xuaric Schwan, Seltersweg 64. Krau Apotherer Schwieder, Schulur. 1. Frau Heh. Mat Strahl, ^tevhansir. 1. Iran Marom Evalther, Neuen ^>ane 29.
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Pfarrer Astöfcld. Direkt. Töring. ^iealleprer Fanu. v. Schlosser.
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Bctr.: Ergänzungswahl des Kreistages des KretseS GiM durch die Bevollmächtigten dec Gemeindevorstände. j Infolge eines Druckfehlers ist in der unsrer BekanntmackuiV vom 16. November 1910 (Kreisblatt Nr. LÜ) nachgesttzten ÄWI ftclluug zu Unrecht und im Gegenfatz zu dieser BeranntmachM '
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Rrnhlfichr 1 *—
Stadt die -Verpflichtung, für den Aufschluß billigen Baulandes zu sorgen.
Stadtv. Dr. Ebel erkennt die Bodenpolitik der Stadt im allgemeinen als richtig an.
Ortskranlenkassen-Kontrolleur Beckmann wandte sich gegen einige Ausführungen des Bros. Dr. Kcauffmüller und forderte seine Parteifreunde zum .Abgeben des Kompromißzettels ohne jede Abänderung auf.
Rechtsanwalt Dr. Spohr gibt als Unparteiischer seiner Meinung dahin Ausdruck, daß die fortschrittliche Volkspartei mit ihrem Vorgehen im Rechte sei. Wenn man die prinzipielle Ausschließung der sozialdemokratischen Partei mit solchen Argumenten bekämpfe wie die Nationalliberalen, so begehe man eine Heuchelei. Jedenfalls sei ihm unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein Sozialdemokrat viel lieber als ein Nationallibcraler.
Rechtsanwalt Kaufmann bezeichnet es als unwahr, daß die nationalliberale Partei irgend einen alten Stadtverordneten von der Kandidatenliste habe wegfallen lassen wollen. Jm Vürger- schaftsausschuß sei über alle bisherigen zur Wiederwahl vorgeschlagenen Stadtverordneten abgestimmt worden. Dagegen sei die fortschrittliche Volkspartei über die bisherigen Stadtverordneten Helfrich, Jann und Brück einfach zur Tagesordnung übergegangen. Das sei feststehend, da beiße keine Maus den Faden ab. Sie hätten nur nicht dazu Helsen wollen.
Justizrat Metz stellt in seinem kurzen Schlußwort fest, daß er auf seine Fragen, was sie anders hätten machen sollen und warum sie die Sozialdemokraten hätten ousschließen sollen, heute abend keine Antwort bekommen habe. Zum Schluß legte er eine Entschließung vor, daß die Versammlung die vom freisinnigen Verein eingenommene Haltung billige und zur unveränderten Abgabe des Zettels der fortschrittlichen Volkspartei auf.ordere. Nachdem auf die Frage des Vorsitzenden, ob jemand gegen die Entschließung sei, sich niemand zum Wort gemeldet hatte, erklärte er die vorgeschlagene Entschließung für angenommen. (Ein großer Teil der Anwesenden hatte vorher den Saal verlassen.) Der Leiter der Versammlung schloß mit dem Wunsche, daß die Wahl zum Wohl der Stadt Gießen aussallen möge.
Ziehung am 28. n. 29. Norbr.
S Gothaer
eld-Lotterlo
des Bennverelns für Mitteldeutschland.
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Hausverkaui z. Grossrechtenbach
Lim Dienstag den 3. Januar 1911, vormittags 11 Uhr,1 wird auf öcm Bürgermeisteramt hier das Schulhaus zu Hroßrechten- bach, eulhatiend 2 Swawerle mu 2 -Laten und 1 Wohnung mit Hmraum, scheuer, Stauungen, 5,69 ar grog, sonne 2 darauf- fwtzende Hanen 5,73 ar grotz, onentlich an den Melitöieteuden vertäu,l.
Grostrechlenbach, 18. November 1910.
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hro sie die Nichtaufsteklung von Sozialdemokraten gefordert habe. Weiter verlas der Redner das Schreiben des Lehrers Val. Müller, in der er den Vorsitz des Bürgerschaftsausschusses niederlegte. Die Begründung geht im wesentlichen darauf hinaus, daß die Auswahl der Kandidaten von parteipolitischen Gesichtspunkten aus erfolgt sei und deshalb um das Wohl der Stadt hochverdiente Männer nicht aufgestellt worden seien. Der Redner fuhr dann fort, daß die Haltung der Nationalliberalen aus politischen Beweggründen zu erklären sei, weil sie die Organisationsarbeit der fortschrittlichen Volkspartei nicht gern sähe. Die freigesinnte Gießener Bürgerschaft möge dafür sorgen, daß der Ruf Gießens als fortschrittliche Stadt erhalten bleibe.
Stadtv. Grünewald bemerkt zunächst, daß er das Arm- in-Armgehen des Rechtsanwalts Kaufmann und des Herrn Thomas Reuther nur bildlich gemeint habe. Was seine Beziehungen zu Herrn Wohlmuth anlange, so wisse er nicht, ob dieser sich dessen in der Stadt rühme. Er habe Herrn Reuther, mit dem er auch bekannt sei, übrigens , schon freundlicher behandelt wie Herrn Wohlmuth. Zurückweisen müsse er, daß Herr Th. Reuther gesagt habe, wenn die Stadt mehr Schulden gemacht habe, schicke sie 'Stadtv. Dr. Wimmenauer hinaus, um den Wald eine Million höher taxieren zu lassen.
Agent Adolf Schmidt meint, daß sein Ausscheiden aus der sozialdemokratischen Partei keine Unehre für ihn bedeute. Auch die Bezirksvereine stellten das allgemeine Interesse in den Vordergrund. Er habe selbst vor drei Jahren das Programm seines Bezirksvereins in öffentlicher Versammlung klargelegt. Als Verfolger der Bodenreform sage er sich, daß die Stadt Gießen bei ihrer Bodenpolitik von solchen Voraussetzungen ausgehe. Eine Stadt dürfe nur Grundbesitz ankaufen, wenn sie ihn in absehbarer 'Zeit verwerten könne. Auf lange Zeit hinaus dürfe die Stadt nur billiges Gelände kaufen. Nachdem die Stadt das Aktien- brauereigüände in einer Zeit wirtschaftlichen Niedergangs gekauft habe, hätte sie möglichst bald das Land dem Bebauen zugänglich machen müssen. Die Stadt halte mit dem Osfenlegen neuer Bebauungspläne zurück, womit der Bauplatzpreis in die Höhe gehe. Angesichts des Mangels an kleinen Wohnungen habe die
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Stadtverordnete, alle bürgert.cheu und auch bii politischen Parteien Haden einstimmig anerkannt, daß in unserem Stadtparlament die Stimme eines richtigen Bau sachverständigen fehle. Und doch haben sie dies aus un« verständigen Gründen bei ihren Wahlvorschlägen unberücksichtigt gelassen.
Wir empfehlen deshalb den allseits bekannten und hoch« verdienten
Architekten Kans Meyer
Seine erfolgreiche Tätigkeit und seine großen Fachkennfi nisse verbürgen " uns in jeder Beziehung ein gerechtes Udei1 und geben besten Anlaß zur richtigen Vertretung der gc- samten Bürgerschaft.
Wir buten darum ernstlich erwägen zu wollen, ob d nicht weitaus besser wäre die Stimme diesem Herrn zu geben, als den meist unberechtigt ernannten Kandidaten des Bürger- ausschusses oder der politischen Machenschaften.
Konkursversahren.
Ueber das Vermögen des Kaufmanns Hermann Lubliusti in Gießen, Inhabers der Firma Hermann Lublinski und seiner Ehefrau Julie geb. (Samuel wird heute am 19. November 1910, vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Kaufmann Louis Althoff, .Gießen, wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 9. Dezember 1910 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußsaflung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausjchusses und eintretenden Falls über die m § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldetcn Forderungen auf Freitag den 16. Dezember 1910, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 9h:. 6, Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird ausgegeben, Nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auf» Zerlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung m Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 9. Dezember 1910 Anzeige zu machen. [ß«/u
Großherzogliches Amtsgericht in Gießen.
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Gießen, den 19. November 1910. Seipel, Gerichtsvollzieher.
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TicuStag den ^2. ds. MtS., nacym. 2 Ubr, versteigere ich Neustadt 5u du stier gegen Barzahlung:
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