Vor drei Jahren ljai eine starke Wählervereinigung folgendes publiziert: „In zweiter Linie'schlagen wir Herrn
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vor. Er bat erklärt, daß er als früherer Stadtverordneter sich an einer Agitation nicht beteilige, und daß er keinen Finger für seine Wahl rühre, es vielmehr dem Urteil der Wühler überlasse, ob sie ihn wieder haben wollen: eine auf ihn fallende Wahl nehme er au.
sind der Ansicht, daß seine Wiederwahl von der Bürgerschaft srendig begrüßt werden wird.
Herr Rechtsanwalt Grünewald ist ein ganz nnabhängigcr Mann, der nach memanden zu fragen hat und nach niemanden srligt: er hat als Stadtverordneter sich keinem Einfluß gebeugt. Erinnerlich ist, wie er starken Mächten entgegen die Führung in dem Streit um die Verlegung der Viehmärkte übernommen nnd wie et sich der Beamten, der Ge werbetrerbenden, der Installateure, der Metzger 20. angenommen hat. Mit Vertranen blicken ihm nahestehende Arbeiter- krei,c auf ihn, seine unbestechliche Rechtlichkeit, feine Erfahrung in Industrie- nud Fiuanzsachen ist bekannt; das Bergwerk eme wichtige Stenergnelle, hat er zu hoher Blüte bringen helfen. 1
Die Bürgerschaft weiß, was fie au ihm haben wird."
Herr Rechtsanwalt Grünewald wurde, ohne von. einer politischen Partei ausgestellt zu sein, gewählt.
den drei Zähren hat er durch seine Tätigkeit das Vertrauen der Wählerschaft vollauf gerechtfertigt, er bat getBig und unparteiisch seines Amtes gewaltet, ist energisch, wie vor vielen Jahren schon, für die Errichtung der elektrischen Bahn eingetreten, hat vielfach berechtigte Wünsche (straßenpolizeiliche Fragen, Herstellung von Spazierwegen, Tier- Mutzbestrebungen u. a. ni.) zum Ausdruck gebracht und energisch verfochten und ist vor allem ein tätiges Mitglied in den Kommststonen. Fast sämtliche Rechtsangelegenheiten der Stadt werden von ihm begutachtet, wir erinnern an die Frage wegen^ der Friedhofskapelle, m der ein mißlicher Prozeß nach seinen Vorschlägen vermieden wurde und insbesondere an die Diffe- renzen mit dem Staat wegen der Aufnahme der arme» Kranken in die Kliniken. Weitere schwierige Angelegenheiten
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^vll diese Aufgaben in Zukunft Herr Schlossermeister Krailing oder Herr Jaskowsky lösen? oder Herr Hofliefc kant t ’
. , Herr Rechtsanwalt Grünewald ist, und dies betonen wir ganz ausdrücklich, allezeit ein Freund und Beistand der mmder starken und Einflußreichen; wir erinnern an fein Eintreten für die städtischen Beamten und für die Arbeiter, schwerden derselben tierfdm^eTmoXbnetCntiCr^mmnni9 nUr an iI)m eine Stütze hatte, als er sich Gehör für die Be- , ... Seine Wiederwahl wird gegenwärtig von antisemitischer und nationalliberaler Seite sowie von persönlichen Gegnern bekämpft, wie dies vor drei Jahren auch in letzter Stunde geschah. ’ B '
Is hat im ganzen jetzt 12 Jahre das Mandat als Stadtverordneter innegehabt.
x i ^te mögen ruhig über diese Verhältnisse nachdenken und sich dann entschließen, ob sie an Stelle des Stadtverordneten Grünewald einen der vom Bürgerausschuß aufgestellten Kandidaten wählen wollen.
Mehrere Stadtverordnete und andere Bürger.
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Konzessionierte pfamlleiMtistalt Inh. Hans Kratz („„„ a Brandgasse 8, Etage
achten, daß bei Aufführung der einzelnen Kanditaten auch
Wir laden alle Wähler zu einer
ausgeschrieben werden. Nur dann sind Irrtümer und un
gültige Namensbezeichnungen ausgeschlossen.
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