Ausgabe 
19.11.1910 Viertes Blatt
 
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Ur. 272

viertes Blatt

160. Jahrgang

trfdietni täglich mit Ausnahme deS bonntagS.

Die ..Gietzeaer §amiliendlStter" werden dem .Anzeiger* viermal roöchenilid) beigelegl. daS Krctsblatl für -en Kreis Gießen" zweimal wöchemlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erschemen monatlich zweimal.

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General-Anzeiger für Oberhessen

-tag, 19. November 1910

.^ttonSdruck und Verlag der Vrühl'schen UnwerUtülS - Blech- und Stemdruckerel.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L

R*dattton:^E112. Tel.-Adr^AnzeigerGießen.

Märkte.

le. Frankfurt a.M. Vietitiof-Alarkt bericht voiii 18. Nov Austrieb: Rinder 1H4, Cetilen 24, Bullen 1, Kühe und Färsen 139 Kälber 603, Schale 470, Schiveine 1565.

Tendenz: Kälber und Schafe ruhig, ausverkault, Schweine ruhig, bleibt Ueberstand. Preis für 100Psd.

Lebend- Schlacht­gewicht Kälber. Mk. Mk.

Feinste Mast-(vollinilchinast) u. beste Saugkälber 5159 9095 Mittlere Mast- und gute Saugkälber .... 5052 8590 Geringere Saugkälber......... 4748 8081

Schale.

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 3537 7578

Aeltere Masthammel und gut genährte Schale 3033 7073

Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz- fchafel............... 2728 6668

Schweine.

voll fleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht........ 56.0057.00 70.0071.00

VolMeischige Schweine über 2'/, Zentner Lebendgeivicht........ 54.5056.50 69.0072.00

Fettjchweme über 3 Ztr.Lebendgew. . 55.0057.00 70.0072.00

Fleischige Schweine ... . 55.0057.00 70.0072.00

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Bei Appetitlosigkeit

Dr. Kommers Haematogen

Rasche sichere Wirkung! 20 jähriger Erfolg I Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.

Es geht ein Frösteln durch die Natur, das Wetter ist unfreundlich und kalt und für alle, die zu Erkältungen neigen, beginnt eine böse Zeit. Die Anwendung a Asst der Sodener Mineral-Pastillen «Fays ächte) wird jedoch alle Gefahren von vornherein auLschalten, und ist doch eins Erkältung vorhanden, so sind es wieder Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, die sicher, schnell und angenehm damit l ami ausräumen. Man kauft Fays Sodener tn Apotheken, Drogerien re. für 85 Pfg. pro Schachtel. ss4/t

Die wirtschaftliche Notlage der Militärmusiker.

Mcm schreibt uns:

Die Bestrebungen der Zivilmusiker, sich der Konkurrenz der Militärmusiker zu entledigen, dauern bereits mehrere Jahre. Diesen Bestrebungen ist es gelungen, daß den Mili- tärmustkern die Berechtigung zur Lösung von Militärfahr­karten (1 Pfennig pro Kilometer), sobald es sich um Kvn- zerte auß^halb der Garnison handelte, entzogen wurde. Neuerdings hat das Kriegsministerium einem weiteren Drucke der Zivilmusiker stattgegeben, indem es eine Ver­fügung erließ des Inhalts, daß der Militärmusiker mehr ! zum Dienste in der Front herangezogen wer- | den sollte, wodurch natürlicherweise diesem mancher Ver- - dienst entzogen wird.

Nichtsdestoweniger weiß jeder Zivilmusiker, der die wirt­schaftliche Lage der Militärmusiker kennt und einer objek­tiven Prüfung unterzogen hat, daß der Militärmusiker aus einen Nebenverdienst angewiesen ist, um überhaupt existie­ren zu können. Daß die Zivilmusiker den Stand der Mili­tärmusiker bekämpfen, ist eine falsche Taktik, sie sollen viel­mehr diejenigen Umstände bekämpfen und aus deren Be­seitigung dringen, die den Militärmusiker zwingen, auf Nebenverdienst auszugehen. Würde ihnen dieses gelingen, so wäre ihnen geholfen und ihre Klage über die Kon­kurrenz der Militärmusiker würde verstummen. Daß die Wünsche der MUitärmujiker auf Besserstellung in jeder Hin­sicht gerechtfertigt sind, mögen folgende Zeilen beweisen: Wir haben heute Hoboisten in der deutschen Armee, welche 11 bis 12 Jahre dienen und noch nicht etatsmäßig sind, demnach alle 10 Tage eine Löhnung von höchstens 3.50 Mk. erhalten. Hiervon hat er noch alle 10 Tage 1.80 Mk. in Die Menagekasse zu zahlen. Wird ein unetatsmäßig ge­führter Hoboist krank, so erhält er pro Tag, sage und lchreibe, 3 Pfennig Lazarettlöhnung. Jeder Gefreite oder Gemeine, der kapituliert, erhält ein Kapitulationshandgeld oon 100 Mk., der Militärmusiker erhält bei der Kapitula­nt --nichts. Hier müßte es als ein Akt der Gerechtig-

eit bezeichnet werden, wenn gleiches Recht für alle gelte Feder Frontunterossizier hat die vom Reichstag rugebil- igte Löhnungszulage erhalten, die unetatsmäßigen Militär- nusiker gingen aber leer aus. Jeder verheiratete Front- luteroffizier, der mangels Dienstwohnung außerhalb der maserne wohnt, erhält Wohnungsfervis, dem Hoboist jedoch vird dieses nicht gewährt. Auch die Beförderungsverhält- nsse für den Milirärmusiker sind ungünstig. Während der ^rontunterosfizier alles zu seines Leibes Notdurft Nötige Jom Staate erhält, muß der Militärmusiker sein gewöhn- iches obligatorisches Nebeninstrument nebst der ersorder- icyen Zivilkleidung selbst aus eigener Tasche beschaffen.

Wer da g a.<bk, daß durch den Nebenverdienst diese Aus- ! laben reichlich ausgewogen würden, ist im Irrtum. Durch ' >ie neuerdings erlassenen, den Verdienst einschränkenden : Serfügnngen herrschen in den Kreisen der Militärmusiker I ehr traurige Verhältnisse. Zu den Seltenheiten gehört 's nicht mehr, daß Frauen verheirateter Hoboisten aus

Not gezwungen mitverdienen müssen, um die Familie zu ernähren; besonders in Süddeutschland, in Ost- und West- preußen treffen wir solche Verhältnisse massenhaft an. Wünschenswert wäre es, wenn dem Militärmusiker die­selbe Löhnung und dasselbe Avancement zugesanden würde wie dem Frontunterofsizier. Damit würde aua) der Zivil­musiker zufrieden fein, da der Militärmusiker nach seiner wirtschaftlichen Besserstellung nicht mehr auf den Neben­verdienst angewiesen wäre. Eine das Fortkommen der Militärmusiter erschwerende Bestimmung ist es auch, daß er, sobald er in ein anderes Regiment übertreten will, zu­nächst ein volles Jahr aussetzen muß, ehe er bei dem neuen Truppenteil eintreten kann. Dieses Jahr zählt bei Berechnung der Dienstjahre nicht mit. Sämtliche Ver­fügungen erwecken den Anschein, auf die Garnison Berlin zngeschliitten zu sein. Daß jedoch die Verhältnisse Berlins nicht für das ganze Reich maßgebend fein können, wird jeder begreifen. Ernst Waiblinger.

Dcrmijd)te>«

* Engländers tn der Konfektion. Man entsinnt sich wohl noch jener Zeit, wo die Stahlwaren 'einfach englisch sein mußten, wenn man ihrer Güte trauen durste. Jene sonder­bare Ausländerei ging ja so weit, daß die deutschen Stahlwaren­erzeuger ihre Fabrikate zuerst nach England schickten, um sie später hi Deutschland überhaupt nur absetzen zu können. Ganz ol)ne Grund sind ja diese Erscheinungen nicht. Sie rühren viel­mehr daher, daß die Engländer tatsächlich zuerst gute Stahlwaren erzeugten, die den deutschen weit über waren. Diese englischen Produkte erwarben sich das Zutrauen weiter Kreise, und es hielt schwer, die deutschen. Waren, die später gerade so gut und noch besser waren, einzufuhren. So rackst sich Unsolidüät. Mit den Stahlwaren ist's heute besser geworden. Nur noch auf Jahr­märkten wird allenfalls das Rasiermesser englisck^en Ursprungs, das natürlich England nie gesehen hat, als besonders gut an­gepriesen.Solinger Stahl" ist nun das Material, auf das jeher blindlings schwürt. Mit einem aber ist's so schreiben dieTechnischen Monatshefte" (Stuttgart, Franckh'sche Verlags­handlung) in ihrer neuesten Nummer noch nicht anders ge­worden: mit den englischen Stoffen.Echt englisch" will jeder ferne Kleider haben, koste es was es wolle. Auch das hat seinen Grund. Tie englischen Stoffe waren tatsächlich einmal in ihrer Qualität außerordentlich gut. Sie wurden damals meist aus den berühmten schottischen Wollen erzeugt, und die Musterung der Tuche war vorzüglich. Heute ist's aber auch anders aeworden. Wie haben's ihnen abgelernt und können's heute gerade so gut wie die Engländer. Daß wir's bei andern aufgeschnappt, ist ja gerade nickst sehr rühmlich, aber es ist nun einmal eine Tat­sache. Die heutigen englischen Stoffe sind nur zum geringsten Teil aus schottischer Wolle, da diese seit langem für den Bedarf nicht mehr ausreicht. Die Engländer nehmen, gerade wie unsere Weber auch, überseeische Wollen und zwar genau die gleichen. Auch hie Weberei und die Appretur ist heute gleichwertig. Es fragt sich, ob auch die Musterung. Hier kann sich der deutsche Fabrikant entschieden noch Verdienste erwerben. Versuche er's einmal, durch Vermittlung tüchtiger und kunstverständiger Fach­leute eigene Gedanken in die Musterung zu bringen, und er wird seine gelungenen Versuche auch von Erfolg begleitet fet-en. Daß aber bei uns die Bevorzugungod)t englischer Stoffe" vielfach nur eine Nachahmerei ist, beweist der Umstand, daß deutsche Tuch­

jabrikanten ihre hier gewobenen Stoffe zuerst nach England schicken, um sie von dort ul' englische Ware wieder zurückzubeziehen, ^.as aber ist lächerlich. Solange die Engländer bessere Stoffe anfertigen, mögen sie als das Bessere auch gekauft werden : wenn wir sie aber ebensogut lachmachen und selber machen, so fort man sie cht bei Fremden kaufen.

* I u München.Wie können Sie das Kind so lange im Wirtshaus haben, es schreit ja schon aus lauter Müdigkeit!" An Schmarrn, z'schlecht is eahm ei'g'fchenkt."

* Ein N ö r g l e r. Gast:Die Wurst war miserabel, Kellner, ich wünsche das Beschwerdebuch. . . und dann können Sie mir gleich noch eine Wurst mitbringen!"

Ktan-esamtsnachrichten.

Gießen.

Aufgebote: November 11. Ludwig Wanner, Taglöhner, nit Wilhelmine Hingott, beide in Frankfurt a. M.-Niederrad. Johann Lampe, Steinhauer in Friedberg, mit Anna Katharine dedrich in Billertshausen. 14. Karl Wirth, Eisenbahnarbeiter, nit Christiane Römer, beide in Friedberg. 16. Jakob Schneider, Bäder in Dillingen, mit Johanna Port in Gießen. Heinrich Stengel, Weißbinder, in Laub ach, mit Susanne Marie Enders n Holzheim. 17. Friedrich Wurm, Vizefeldwebel in Gießen, nit Elisabeth Gerbert in Karlsruhe.

Eheschließungen: November 12. Valentin Bodensohn, Üizefeldwebel und Zahlmeisteraspirant, mit Aurelie Kretzig, beide n Gießen. Heinrich Liebrich, Masseur in Edingen, mit Elisa- ietfje Gärig in Gießen. Heinrich Schmidt, Kutscher, mit Marie Volk, beide in Gießen.

Geborene: November 7. Dem Kaufmann Richard Rosen- hal eine Tollster. Dem Fuhrknecht Friedrich Jeschke ein Sohn, Heinrich. 8. Dem Monteur Karl Georg Kromer ein Sohn, karl Anton. 9. Dem Bureaugehüfen Heinrich Rothe ein pohm Heinrich Franz. Dem Kapellmeister Hermann Weller in Sohn, Heinrich Ludwig. 10. Dem Monteur Friedrich lonrad Wagner ein Sohn, Karl Heinrich. Dem Erdarbeiter Vhilipp Luh eine Tochter, Emma. 11. Dem Verlagsbuch- jänbier Alfred Töpelmann ein Sohn, Hans Alfred. 12. Dem Schriftsteller und Redakteur Karl Neurath ein Sohn, Karl Otto imÜ Walter. 13. Dem Maurer Christian Kipper eine Tollster, imma Katharine. 14. Dem Fuhrmann Wilhelm SckMarz ine Tockter, Marie Karoline. Dem Taglöhner Karl Müller "ine Tochter, Margarete. 15. Dem Buchdruckereibesitzer Max illbin Klein eine Tochter, Marie Elisabeth Wilhelmine Philippine.

Gestorbene: November 12. Karoline Günther, geb. Schneider, 34 Jahre alt, Diezstraße 15. Peter Becker, Tag- öhner, 46 Jahre alt, Licher Straße 74. Elisabethe Ritter, leb. Trenker, 74 Jahre alt, Licher Straße 74. 15. Albert Dermann Schmidt, 4 Monate alt, Nord-Anlage 7. Anna Elisabeth Adami, geb. Kießler, 83 Jahre alt, Bismarckstraße 28. 16. Elise Keßler, Dienstmädchen, 15 Jach:e alt, Ederstraße 1. 17. Margarete Krausgrill, 70 Jahre alt, Lill)er Straße 74. -7 18. Sophie Wilhelmine Pfeil, geb. Mohr, 50 Jahre alt, Litzstraße 4.

Beuern.

_ Eheschließungen: November 13. Wilhelm Heinrich äommerlab, Müllerbursche, mit Margaretha Luise Sommerlad, )eibe in Beuern.

Sterbefälle: November 10. Susanna Otto, 37 Jahre llt. 15. Wilhelm Otto II., 80 Jahre alt, Gemeinderat und rivchenvorstand.

Bübingen.

Aufgebote: November 14. Georg Heinrich Eckhardt, Pferdeknecht von Büdingen, mit Franziskq, Kutharine Euler von Von Hausen.

Geborene: November 6. Dem Landbrrefträger Johannes Wahl ein Sohn, Johannes Heinrich.

Butzbach.

Aufgebote: November 11. Johann Heinrich Wenzel, Kaufmann in Butz back), mit Anna Krausgrill in Niederweisel. 17. Hermann Gustav Franz Dämmert, Sergeant, mit Margareta Ayabetha Leyerzapf, beide in Butzbach,

Geborene: November 8. Dem Metzger Joseph Dorsch ein Sohn, Karl. 12. Dem Handelsmann Jakob Meyer ein Sohn, Theodor. 12. Dem Schreiner Eduard Gustav Heinrich Thiel eine Tochter, Hildegard.

Sterbe fälle: November 15., Katharine Luise Eisen- huth, 1 Jahr alt.

Srieöberg.

Aufgebote: November 10. Alfred Alexander Löwen­berger von Schönholtz, Gerber, mit Mina Marbach, beide zu Friedberg. 11. Karl Wirth, Eisenbahnarbeiter, mit Christiane Aiömer, beide in Friedberg.

Eheschließungen: November 10. Valentin Bormuth, Großh. Forstwart, mit Anna Marie Frank, beide zu Friedberg lForsthaus Winterstein). 14. Max Ehrlich, Kaufmann in Friedberg, mit Ricka Tischler in Grabow.

Geborene: November 7. Dem Fabrikarbeiter Johann Karl Kniß ein Sohn, Peter Karl. 9. Dem Spediteur Heinrich Hermann Hartmann Falck ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 14. Dem Lokomotivheizer Karl Weiß eine Tochter, Katharina.

Grohen-Buseck.

Eheschließungen: November 13. Konrad Schwalb HI., Wagner, mit Katharine Harbach, beide in Großen-Buseck. Heinrich Scheid VI., Landwirt, mit Susanne Siegfried, beide in Großen-Buseck^

Geborene: November 11, Dem Weißbinder Wilhelm Stephan II. ein Sohn, Karl.

Grohen-Linden.

Aufgebote: November 12. Wilhelm Schmidt, Weißbinder­geselle in Rödgen, mit Anna Margaretha Elisabetha Äbach in Großen-Linden.

Heuchelheim.

Geborene: November 3. Dem Taglöhner Philipp Heinrich Techert eine Tochter, Marie. 5. Dem Kraft Wagenführer Hein­rich Mandler eine Tochter, Mathilde. 6. Dem Schreiner­gesellen Ludwig Hahn II. ein Sohn, Franz Arthur.

lklein-Linden.

Eheschließungen: November 12. Wilhelm Karl Ander­mann, Metalldreher, mit Marie Adolph, beide in Klein-Linden.

Geborene: November 13. Dem Kolporteur Karl Peter Schmitz ein Sohn, Harry Herbert. 15. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Luh ein Sohn, Friedrich Wilhelm,

£ang--(5öns.

Geborene: November 13. Dem Weißbinder Heinrich Pfuhl eine Tochter, Anna.

S.t e r b e f ä l l e: November 9. Heinrich Eduard Schwinn, Student der Theologie, 22 Jahre alt.

Langsdorf.

Sterbefälle: November 12. Adam Schmidt III., Land­wirt und Ziegeleibesitzer, 68. Jahre alt.

Laubach.

Aufgebote: November 16. Heinrich Stengel, Weißbinder in Laubach, mit Susanne Marie Enders in Holzheim.

Eheschließungen: November 13. Georg O^vgld, Weiß- binde^c, mu Margareta Göbel, beide in Laubach.

Lauterbach.

Aufgebote: November 15. Johannes Christian Dahmer, Bäcker, mit Marie Glu sch beide in Lauterbach

E h e schl ießun g en: November 12. Georg Eifert, Fuhr­mann, mit Barbara Volz, beide in Lauterbach. 12. Zacharias Krörnmelbein, Hutmacher in Blitzenrod, mit Elise Katharina Züglep in Lauterbach.

Geborene: November 9A Hem Fuhrmann Hartmann Louis Schell ein Sohn.

Leihgestern.

Eheschließungen: November 12. Heinrich Christian Euler, Taglöhner, mit Marie Krick, beide in Leihgestern.

Lich.

Aufgebote: November 12. Max Chambre, Kaufmann, mit Emma Katz-Stiefel in Rauschenberg.

Ebeschließunyen: November 13. Karl Konrad Her­mann Ledermann, Weißbinder in Lich, mit Margarethe Thomas in Nieder-Seemen. 17. Karl Friedrich Eise, Schlosser in Lich, mit Emilie Langstroff in Wäldershausen.

Geborene: November 4. Dem Taglöhner Johann, Christoph Schmidt ein Sohn, Friedrich,

Londorf.

_ Eheschließungen: November 6. Johannes Olemotz, Schreibgehilfe, mit Katharine Winkelhaus, beide in Londorf.

Geborene: November 6. Dem Kaufmann Adolf Joseph ein Sohn, Ludwig. 12. Dem Fuhrknecht Ludwig Olemotz ein Sohn, Heinrich. 13. Dem Steinhauer Heinrich Jammer ein Sohn, Walter,

Lollar.

Eheschließungen: November 13. Ludwig Bierau V., Schlosser in Lollar, mit Lina Kem in Mainzlar. 15. Heinrich Karber II., Former in Lollar, mit Margaretha Steigerwald in Partenstein (Bayern).

Geborene: November 12. Dem Former Heinrich Zecher eine Tochter, Elisabeth. 15. Dem Kaufmann Albert Kahn ein Sohn, Lothar.

Crei§ an der Lumda.

Aufgebote: November 14. Wühelm LeMp, Maurer, mit Anna Theis, beide in Treis a. Lda.

Eheschließungen: November 13. Kaspar Klein, Maurer, mit Margaretha Meyer, beide in Treis a. Lda.

Geborene: Dem Hüttenarbeiter Balthasar Opper III. ein Sohn, Karl Konrad.

wieseck.

Aufgebote: November 13. Wilhelm Oßwald, Musketier im Infanterie-Regiment Nr. 117 in Mainz, mit Luise Weller in Wieseck.

Eheschließungen: November 17. Heinrich Philipp Otta Meyer, Musiker in Alten-Buseck, mit Mina Völzel in Wieseck, Geborene: November 11. Dem Taglöhner Valentin Habermehl eine Tochter, Elisabetha.

FamilieN'Nachrichten aus anderen Orten.

Verlobte: Fräulein Bertha Retbelmg in Eifa mit Herrn Wilhelm Schäfer in Raiurod.

G e st 0 r b e n e: Herr Karl Schneider in Bellmuth. Herr Heinrich Möver in Schlitz. Herr Georg Lindauer in Groß- llmftnbt. Frau El sie Leitz, geb. Gürtler, Herr Karl Künnecke, 'amtlich in Wetzlar. Herr Jakob Lindenbaum in Aßlar. Herr Ludwig Eckhardt in Braunfels. Herr Georg Plitt in Biedenkopf.

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