Ausgabe 
22.10.1910 Erstes Blatt
 
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Deutsches Keich

Es hat wahrscheinlich nie-

Tageskalender für Sonntag den 23. Oktober: Stadt-

m trrtb farrait gedacht, daß über Baron de Mathies und seine Schrift ein Beschluß der Zeutrumspartei

Ulan lese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Gberheffenr. Alle Briefträger, sämtliche Zweigstelleninhaber und die Geschäftsstelle in Gießen, Zchulstraße 7, nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen.

wir vermuten aber, daß er am Zentrum sehr vieles auszusetzen Kat.

, Faktische Schutzvorrichtung für Ar­sten an Dächern Das von dem Schreruermerster Louis B er l d-chrer erfundene Schutzgerüst für Dachdecker, Spengler

davor zu warnen, doch sonst nicht so arm.

Ta der Eisenbahnausstandin Frankreich als beendet angesehen werden kann, ist die Militärverwaltung im Begriff, die Einberufung der militärpflichtigen Eisenbahner zu den Fahnen rückgängig zu machen.

gefaßt werden soll. DieKöln. Volksztg." möge doch hinter den Zaunpfählen ihrer Partei in diesem Falle heraustreten und einfach unumwunden die gedankenreiche Schrift hes päpstlichen Würdenträgers einer nicht gar so knappen Wür­digung unterziehen. Als Vertreterin katholischer Inter­essen hat sie die Pflicht, gegen solche verbohrte schrift­stellerische Umtriebe, wie die des Barons de Mathies, kräftig Front zu machen, wenn sie nicht in den Verdacht kommen will, im innersten Herzen ebenso zu denken. DieKreuz- zeitung" meint, der päpstliche Würdenträger habe sehr scharfe Waffen gerade gegen das Zentrum geführt Und dieses! habe allen Anlaß, sich dagegen zu wehren. - - schreibt:

Eifert jagt, ist in feinet polemischen ttefcrtreibung mrr geeignet, die deutschen Katholiken als Staatsbürger zweiter Klasse er­scheinen Hu lassen. Die schärfite Zurückweisung dieser Aeußerungen durch die Zentrum spart ei darf nid)t auf sich warten lassen. Der katholische Verleger macht für das Buch große Reklame, unb so wird es wohl Aussehen genug machen, aber sehr zum Schaden des konfessionellen Friedens und der I politischen Verständigung. DerAnsgar Albing" ist eben mehr als em einfacher Novellist; er hat päpstliche und kirchliche Würden und Herder ist sein Verleger."

Dernburg Oberbürgermeister von Berlin?

Die Berliner Morgenpost veröffentlicht einen interessan­ten Artikel, der geeignet ist, einiges Aufsehen zu erregen. Er knüpft an die UnzufÄedenheit an, die in weiten Berliner } Kreisen mit der Berliner Stadtverwaltung besteht. Dieser Unzufriedenheit, die schließlich zu einer Gleichgültigkeit gegenüber der Selbstverwaltung führen könnte, müsse bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl durch die Aufstellung eines Mannes von bedeutenden Qualitäten Rechnung ge­tragen werden. Berlins bisheriger Oberbürgermeister, Herr Kirschner, hat bereits erklärt, daß er eine etwa auf ihn fallende Wiederwahl nicht annehmen werde. An seiner Stelle schlägt als neuen Oberbürgermeister die Ber­liner Morgenpost niemand anders vor als Bernhard Dernburg, den ehemaligen Staatssekretär des Reichs­kolonialamts, weil dieser in der Bürgerschaft die aller­populärste Persönlichkeit sei.

usw. ist nun auch für Berlin durch Verfügung des dortige, Polizeipräsidiums genehmigt, nachdem schon die Hess. Nass. Baugewerks-Berufsgenossenschaft, und das Großh. Hess. Mi- nisterium Abt. Bauwesen es als sehr zweckdienliche amtlich empfohlen hatte. Die Beilschen Schutzvorrichtungen be­stehen aus dauernd eingedeckten Dachböcken, auf die Lauf­bretter aufgelegt und Brüstungen eingeschoben werden. Durch Einhängen von Hängeböcken in die Oefen der Dack)böcke ermöglichen sie das rasche Herstellen eines Arbeitsgerüstes zum Anschlägen oder Ausbessern der Dachgesimse und der Kandel und ersparen dadurch die oft mit hohen Kosten ver­bundene Aufstellung eines Gerüstes wie sie zu solchen Ar­beiten die meisten Baugewerks-BerufHenossenschaften vor­schreiben. Ihre Verwendbarkeit geht schon daraus hervor, daß unter anderen Staats- und Privatbauten, mehrere Kirchen, darunter auch der Dom in Frankfurt a. M-, mit diesen Gerüsten vollständig umgedeckt wurden.

** Die silberne Hochzeit feiern heute Schneider­meister Albert Handrich und Frau.

** Die Maul- und Klauenseuche ist in Fechep. heim ausgebrochen. Tie Sperre ist über den Ort verhängt. Das Beobach tunasgebiet erstreckt sich auf die Orte Bergen, Enkheim, Bischofsheim, Hochstadt und Dörnigheim. Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche ist weiter gemeldet aus: 1. Zentralviehhof in Berlin; 2. Schlachthof in Mild Hausen i. Els.; 3. Hohlstedt, Verwaltungsbezirk fApolda, Großherzogtum Sachsen-Weimar, am 19. Oktober.

*rn err, .2.9,uTtfl von Zündhölzern an. Er fand in »«L'Mita'Ä'ta 1 STrW1 Cite Rheinhessens, darunter auch in z^Tinz"

die das Snier auszuhaltcn hat, als aus der, die sich mit S 33eftetler. Vor kurzem erschienen nun bei ihnen Zollbeamten Schieben abgtbt Mur ^n?etMunj wegen Steuerhinterziehung. Sie waren

Wissenschaft b^Bchttz des Verzeichnisses der Besteller, das sie beim Wta h&M1' Oktal« d« D/a- Fabrikanten geholt hatten. Die Anleitung zur Zundhok-

an der Universität Greifswald Geh sabrikatton ist nicht strafbar aber die^e s/0 )otz

TÄ1 a^upp- K! Indessen wu^de g^n XXtVbi/ ich? İÄn^e Brüssel ist rm 66 Nensjahre de^B^dhauer^K^l von A? ^oben, da sie nur Probeversuche von ganz geringem Um- x2eilTufT ^dizin wurde dem Heidelberger tßrnMfir

+ Ettingshausen, 21. Okt. Mit dem Vertilgen der Mäuse, die in unserer Gemarkung sehr überhand ge­nommen haben, hat die Gemeindeverwaltung schon zur Ernte- zeit begonnen. Da aber die Mäuse immer zahlreicher auf­traten und auch die junge Kornsaat zu zerstören drohten, wurde nun durch Landwirtschastslehrer Damm mit Mäuse- Typhusbazillen vorgegangen. Nächste Woche soll die gemein- same Vertilgung der Mäuse durch dieses Mittel, das sich viel billiger stellt und nachhaltiger wirkt als vergifteter Weizen oder Hafer, fortgesetzt werden.

:: Butzbach, 21. Okt. Nachdem der Großherzog den Kirchenrat Valentin Schrimpf, geb. am 5. Januar 1837 Zu Schlechteiiwegen, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste und unter Ver­leihung der Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienst ordens Philipps des Großmütigen, mit Wirkung vom 1. No­vember 1910 in den Ruhestand versetzt hat, wurde heute in der Kirchenvorstandsitzung dem Kirchenrat Schrimpf durch das älteste Vorstandsmitglied, Medizinalrat Dr. Vogt, in einer Ansprache ein herzlicher Dank für sein 25jähriges treues Wirken in der hiesigen Gemeinde ausgesprochen und ihm als Zeichen der Anerkennung ein BildDas Zeit alter der Reformation", überreicht. Kirchenrat Schrimpf dankte dem Vorstande und der Gemeinde für die Ehrunß und das Geschenk. Kirchenrat Schrimpf war ein allseits hochgeehrter Pfarrer, der stets bemüht war, mir allen Ga meindegliedern, welcher Konfession sie angehörten, in Frie­den zu leben. Durch Krankheit und durch den kürzlich er­folgten Tod seiner Gattin ist es ihm nicht mehr möglich, den Dienst noch weiter zu tun, obgleich es feine Absicht mar, im Jahre 1912 sein 50jähriges Dienstjubiläum feiern zu können.

-u- Büdingen, 21. Okt. Bei der heute stattgehabten Gemeinderatswahl wurden von den seitherigen, aus- geschiedenen Gemeinderatsmitgliedern wiedergewählt: Karl Keil, Rechtsanwalt, Otto Schäfer, Fabrikant,' Karl Schulz, Weißbindermeister, Alfred Andrae, Großh. Oekonomierot, Jakob Wittekind, Weißbindermeister. Neugewählt wurde Friedrich Klein, Bäckermeister.

d. M a i n z, 22. Okt Im Foyer des umgebauten Stadt­theaters wurden zwei elektrische Kronleuchter angebracht, die noch vor kurzer Zeit im Großherzoglichen Palais hier aushingen und ihr Licht durch Stearinkerzen spendeten Die Kronleuchter wurden mit Genehmigung des Groß Herzogs für 800 Mk. an die Stadt verkauft, die sie zur elektrischen Beleuchtung umarbeiten ließ.

h. Edingen, 21. Okt. Zu der neu errichteten Halte­telle, die vor allem den vielen Arbeitern zustatten kommt, die in Sinn und Wetzlar chrer Beschäftigung nachgehen, hat die Gemeinde 12 500 Mk. beigesteuert.

fc. Limburg a. d. L., 21. Okt In drei verschiedener Wirtschaften wurden in der vergangenen Nacht Einbrüche ausgesührt. In der einen drangen sie in das Schlafzimmer der Frau, die erschreckt um Hilfe rief, worauf sie Reißaus nahmen. Der PolizeihundGräf" aus Wetzlar nahm heute die Spuren auf.

Gerichtssaal.

, 4 Z^r Erpress Prozeß gegen dieWahr-

heit . Aus Berlin wird uns geschrieben: Der von der ge­samten deutschen Presse und der breiten Öffentlichkeit mit Span- nung m-wartete ErpresserProzeß gegen den Herausgeber der WochenschriftD i e W a hr he i t", den R e i ch s t a g s a b ge- orbneten W ilhelm Bruhn und Genossen wird nunmehr am kommenden Montag vor der ersten Strafkammer des Land­gerichts I feinen Anfang nehmen. Der Prozeß stellt sich äußer- ftch nur als ein Nachspiel zu dem seiner Zeit viel besprochene» Erprefterprozeß gegen den inzwischen verstorbenen Mitarbeiter bet r/Wahrheü", vermann Dahsel und die Rechercheurin Frau Anme Schuwart dar, in Wirklichkeit aber wird er ein äußerst pressantes Bild von dem Leben und Treiben auftollen, in Wfa seit dem letzten Jahrzehnt der Hauptangeklagte

Wilhelm Bruhn geftanhen hat.

z 21- Oft Die des Raubmordversuchs auf den Küster ütivesen er-Friedenau beschuldigten Arbeitsburscheu Paul Kawrtzke, .Willy Loesche und Erich Bohlmarm wurden heute vor der vierten Strafkammer des Landaerickfts II Berlin abgeurteilt. Der Anführer der Bande Karl Mohr, wird später'vor da- Schwurgericht gestellt werden. Kawitzke wurde zu 7y. Jahren, Dvefche zu 4i/3 Jahren und Bohlmaun zu zwei Mvnaten Äo» fängms verurteilt.

vom @oröon=Bennett=Renncn.

Harburg" undHelvetia" geborgen.

St Louis, 21. Okt. lieber den Absturz des Balkon- Harburg wird noch gemeldet: Infolge der Arterien.^ rertzung war Aßmann in Gefahr, z u verbluten. Trotzde«

totrnfcöt Dke Dvll^kg." hüt sachlich in der An- jxeLegenhett nur kurz Stellung genommen und geschrieben:

,L)err .Dr. Matbies ist ztoor von Haufe aus Republikaner als geborener Hamburger aber eine derartige Sprache tote er sie hier gegen den Kömg von Sachsen führt, ist unter mHen Umstünden ungehörig und tn diesem Falle um so vertetzens- eer, als die deutschen nicht nur die sächsischen Katholiken in dem König von Sachsen nicht nur einen echt deutschen Ehrenmann, sondern puch einen seiner Kirche treu ergebenen, ernsten Katho­liken ^verehren."

Im übrigen lehnt das Blatt es neuerdings ab, als Zen- irumsblatt auf den Fall näher ernzugehen. Äs schreibt u. a. : Rein kirchliche Fragen gehören schon von vornherein! nicht pvr das Forum einer politischen Partei, und es wird daher Zdem Zentrum niemals entfallen, sich in kirchlichen Fragert an die (Stelle des Papstes oder der Bischöfe setzen zu wollen. Außer­dem ist es selbswerständlich, daß das Zentrum nicht einmal für Olles, was einzelne seiner Anhänger tun oder lassen, ver­antwortlich gemacht iwerden kann, nodj viel weniger aber für alles, was, von der Parteistellung abgesehett, irgendwo im katho­lischen Lager geschieht. Und doch lann man die Frage: Was 'sagt das Zentrum dazu? nicht selten sogar bei solchen Ver- anlasfungen oder Vorgängen vernehmen, die sich außerhalb Deutschlands jugetragen haben, die deutsche Zentrumspartei da­her gar nicht berühren können.

Keine Korporation fann einen Mannabf6ütMn", den sie gar nicht als ihr Mitglied kennt. Hr. Dr. Mathies hat, so viel uns hekannt ist, seinen Wohnsitz im Auslande und hat sich dabei, wie es scheint, extreme kosmopolitische Ansichten ange­wöhnt, die den Empfindungen der deutschen Katholiken, die ihr Vaterland nicht minder lieben wie die Protestanten, durchaus Herrn Dernburg wird es nach dem Posten schwerlich widersprechen. Ob er, wenn er Bürger des Deutschen Reiches gelüsten.

wäre, der ZeMrumsparter angehören würde, wissen wir nicht, '

. , Im Befinden desKronprinzenvonSerbienist

Das Blatt keine Aenderung eingetreten; der Patient behÄt die ihm zugeführte Nahrung.

Mit großem agitatorischen Geschick stellt der Verfasser die Eine Note des f tianif rhen s » 2

Arbeit der katholischen Kirche in das idealste Licht, wöhrmd 'er U c u Üer n be ft reifet haü *

für die Gegner nur Worte der Geringschätzung und Verachtung kko Sultanvon

hat. Er macht sich keinen Augenblick klar, daß es Mensckien o terntonale Kompensationen fordere und die

von lauterster Gesinnung und zuverläsfiastem Verstände gibt, I .^6 einer spanischen Truppenstation betreibe. Was die der katholischen Kirche alle diejenigen Grundlagen der Lehre I Kriegsentschädigung betreffe, so erklärt die Note und der Verfassung streitig machen, die ihm selber als unantastbar die Höhe von 150 Millionen, von der im Auslande ige- feststehend erscheinen. Sein kirchlicher liebereifer ist so groß, sprachen werde, für übertrieben, da die Kredite des Krioas- daß er neben dem Dienst für die Kirche kaum noch eine öffentliche Ministeriums von 1902 bis 1910 sich nur auf 121 Millionen ».lange beliefen. Von dieser Summe müssen, um die Kosten für kern katholisches Buch erschienen, das so vtele scharfe den Riffeldzua ru herprfinen hip Änmmnn 4« art,

WeK^Lng°absmLf"S^°L,^s1er"lL Dio

Baron de Mathies hier über die nationale Betätigung der Katho- ,^ bestreitet fobann noch einmal, daß der Gouverneur 6euta erne Erkundung auf marokkanischem Gebiet vor- --------------------- genommen l)ahe und die Wiederaufnahme des Straßen-

bei Nacht als durchaus brauchbar zur Bestimmung vonlbaues nach Tetuan gefordert habe

Wind- und Fahrtrichtung erwiesen hat. Nach der.. - _

Mau" besteht dieser aus einem kleinen durchsichtigen Au- Stadt Und £oiiö.

Gumnnballon mit elektrischer Jnnenbeleuchtung, deren Gieben 99 iqia

Lampe von einer an den Ballon gehängten kleinen Batterie ,, r k ^eben, 22. Oktober 1910.

gespeist wird. Wickchig ist die rote Farbe des Ballons, church 271 ® ! 5 Le e ra fal!5 Sonntag den 23. Oktober: Stadt- w-lch- ^ch derselbe vom Nachthimmel deutlich abhebt. Um M° °dz 7-i Uhr '"' D°«"s,Sr t-r-Cbri^l" 58cnebi9/'

mn Zurucksuken dieser kleinen Pilotballons jn ermöglichen, Ki n emato g' v h N uer Schelvlan.

ftnb fte mit einem Ahmannschen Ventil versehen, das sich Biograph: Neun Spiechlam

automatisch öffnet und durch Gasaus- Kunstausstellung im Turmhaus am Brand: Geöffnet strömen den Ballon zum langsamen Sinken bringt. I von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags. '

Der Humor der Brüder Wright. Die Brüder! Kolosseum: Täglich Vorstellung.

Wright, die sich um t>enJ8au bon Flugmaschinen unleugbar große I

Verdienste erworben haben, scheinen, während die fttuafrfrifiabrt I m »rr: c r m . - tn der ganzen Welt Triumphe feiert, untergetaucht und ver- m i &CCQ C ^nctcL ®tc nattonalliberale

schwunden zu sein. Sie haben sich sicherlich wieder in ihre Werk- Partei des ReichstagS-Wahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda statt zu Dapton m Ohio zurückgezogen und wollen die Welt ^ält morgen (Sonntag) nachmittag hier eine Vertrauen«- tommenben'eithstaqs'" hauptsächlich mit d°n

zubekommen eigentlich müßte man sagen: von Wilbur 25rigbt I fOmr^*nvfn ^^^^^gSwahlen beschäftigen wird.

etwas herauszubekommen, denn Wilbur ist der, der für sie betbe r Zur Feier des Geburtstages der Kai-

spmcht und für fie beide schweigt. Das ist so selbstverständlich serin sind heute die staatlichen Gebäude beflaggt daß es gar nicht mehr ausfällt. In Newyork trat Wilbur eines ** Städtisch e orUnRn t -a

ÄS L »ÄUSÄ, ÄS8 SIM!««- »UU'iiÄfi,' danke sehr, wir rauchen nie!" Das war durchaus kein Plu- ^?^bung des «Oktrois für Fleisch das Oktroi

ralis rnaiestatis: er sprach vielmehr auch gleich für seinen ab- 5"' beibehalten, es auch erhöht, wobei sie von Wie ^le Menschen, die wenig sprechen, ist £er Ä^cht ausgingen, daß Wildbret als Luxusartikel Wilbur Wright em Philosoph und ein Humorist. Eines Tages ^n Fleisch sei. Verschiedene Städte haben trotz gegenteiliger » K Ä5Ä es «H r« Ä w ML, "i L «

wenig sprachen: woraus Wllbur antwortete^ Der estitiae Voael I r hierfür unzulässig ist. Die Stobt«

ber spricht, ist der, der am schlechtesten fliegen 7ann Wärmst! ftnb hiervon amtlich verstanbigt worben. Vor«

em Reporter den seMcmrcichcn Wilbur tibcr sonach biefe Wgabe noch währenb ber

dl- Mogllchreit eines Krieges in den Lüften anssragen: er wollte Adzeit abgeschafft.

wt allem wissen, -b feindliche Flieger sich bei solchen Gelegen« ** Si ef e Ib ft q e m a di t e n" Srh to c f pl Rr $

Nfe7ti^un" Z-tuLn Hölkchen nnb

»winkerteSie winden sich natürlich grotzm Schaben Ster *0 nrrvkfrA Xaw«. XL -X. ___f* c rw» w , . ' . . I VLIVW

Mag dem fein, wie ihm wolle, uns kommt es nur darauf an, In der Sitzung des Bundesrats am Freitag wurde bei Gelegen heft dieses konkreten Falles der gegnerischen Preise die Vorlage betreffend die Verteilung des zur Förderung zu erwogen zu geben, ob fie-Nicht^besser daran tut. ihr- Apvella- des Braugewerbes aus ber Drausteuereinnalfme zu Der« .^f^Eupibrschrau.. wendenden Betrages und die Vorlage betreffend dm Ent- ten, Die in leine yuitanDigteit Tauen. Xbenn man von I < < cA . ' - r,

k-nsessi-nellen Patteien" nichts wissen will undVerquickung tourf Con Bestimmungen über die Branntweinstatistik an- von .Religion und Politik" bekämpft, dann soll man auch nicht genommen.

selbst burd) Berufung an eine politische Partei in Angelegen,- Der G r o ß h e r z o g v o n B a d en empfing am Freitag heften einer ganzen Konfession die Vorstellung einer konsessio- mittag in Karlsruhe den Staatssekretär des Reichs- nellen Paftergllederung fördern und sich an einerVerquickung schatzamtes Wermuth. Daran anschließend sand im Pa- ta Ä« ittar Achats Frühstückstafel zu Ehren des Staatssekretärs statt, an

da, wo fte iachlich am wenigsten begründet ist. s;P qT?fn;ffpr

DieKöln. Volksztg." hätte besser daran getan, statt io l^m aucy oie Mrmlter tellnahmen._______________________

langer Wortklaubereien die angeführte Schrift eingehend « . <

zu lesen, ebenso zu besprechen und sie auch in den Einzel-I . uusiaito.

heiten klar und deutlichabzuschütteln" und ihre Leser rcr Heeresausschuß der ungarischen Dele- Jhr Wortschatz der Entrüstung ift 9 a 110 n W das Heeresbudget angenommen. Bci * 'der Hauptaussprache erklärte der Kriegsminister, daß im

Gegensatz zu gewissen Zeitungsmeldungen niemand daran denke, die Einrichtung des ernjährig-freiwilligen Dienst es abzuschaffen. Es handle sich bloß darum, daß in Zukunft die Ableistung des Dienstes grundsätzlich auf Staatskosten erfolgen solle, mit Ausnahme bei der Ka­vallerie, der reitenden Artillerie und beim Train, außerdem solle die sogenannte Befähigungsprüfung in Wegfall kommen.