Ausgabe 
22.9.1910 Drittes Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen der §MoiHken.

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«»Feinste Mayonnaise VtV Anchovy-Paste & Sardellen-Butter

6. Eingänge.

-..1Ya) ollbesch w erden in Italien. Jn zahlreichen fallen hat die italienische Regierung Zolltarifangelegenheitcn, die aus diplomatischem Wege angebracht worden sind, aus formalen Gründen^ abgewiesen. Es sind deshalb in dem Reichsamt des Innern die für das italienische Zollstreitverfahren maßgebenden Vorschriften und die dabei zu beobachtenden Förmlichkeiten in emem Merkblatt zusammengestellt worden. Die beteiligten Kreise werden hiermit auf dieses Merkblatt aufmerksam gemacht, über dessen näheren Inhalt Auskunft auf dem Sekretariat der Handels­kammer erteilt wird.

- , %-Ü-ü delssachverständige. Der dem Kaiser!. Kon­

sul« rn Chikago zugeteilte Handelssachverständigc Dr. Quaiidt wird m der Zeit vom 9. September bis 19. Oktober eine Reihe von Handelskammerii besuchen, um den Interessenten persönlich auf Wunsch Auskunft über die wirtschaftliche Erschließung und Ent- tvrcklung der pazifischen Küste der Vereinigten Staaten von Amerika mw deren Bedeutung für den deutschen Ausfuhrhandel zu geben. Aus dem Reiseplan geht hervor, daß der Handelssachverstandige am 4 Oktober in Hanau, nachmittags 4 Uhr, am 5. Oktober in Frankfurt a. M., vormittags 10 Uhr, und am 13. Oktober, nach- UNttags 5 Uhr, in Cassel auf dem Sekretariat der betreffenden Handelskammern zu sprechen sein wird.

c) Bon unterrichteter Seite sind der Handelskammer noch Mitteilungen zugegangen über die internationale Jndustrie- und Gewerbeausstellung in Turin 1911, die internationale Aus­stellung von Neuheiten und Patenten der Eisen- und Maschinen- utbuftnc ln Budapest 1911, sowie über zweifelhafte Firmen in Aegypten, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Gro^- britannien^Italien, Niederlande, Oesterreich-Ungarn, Rumänien Rußland, Schweden, Schweiz, Spanien, Tunis und Türkei. Nähe­res hierüber erfahren Interessenten auf dem Sekretariat der Han­delskammer.

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Xlebcnbe Schlacht, aewrchc

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Feinste Mast- (Vollmilchinast) und beste Saugkälber......... 60-64 100-107

Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 5459 90-98

Geringere Saugkälber...... 4651 7685

Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel 40-00 80-00 Schweine.

Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........5657

Vollfleischige Schweine über 2 Zentner- Lebendgewicht ........5657

Fleischige Schweine.......5455

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werden müsset. Sämtliche Besucher stehen unter dem Eindruit * der durch die Plakate festgenagelten beschämenden Tatsachen. Da- her ist es nicht nur das Rechit, sondern mehr noch die Pflicht 1 eines jeden ehrlichen, redlichen Besuchers, dazu beizutragen, daß 1 den unlauteren Elementen einmal gründlich das Handwerk qc- 1 legt wird. Wenn man einerseits vielleicht denkt, die "Urheter 1 hauptsächlich in unreifen Personen und dummen Jungen zn sehen so sprechen andererseits viele Anzeichen dafür, daß auch die er- wachsene Menschheit einen Teil der Missetäter stellt. Denn nicht nur sind einzelne Seiten oder Seitenteile, namentlich mit Dar- : stellungen des Nackten, aus den Zeitschriften hcrausgeschnitten 1 oder gleich ganze Hefte und Bücher mit fortgenommen, sondern ' auch die Zeitungen und verschiedene Bücher weisen allerlei Aus- ' schnitte von Artikeln auf, welche für junge Leute gar kein Interesse 2 haben; besonders auffallend ist das Ausschneiden von Stellen- ' gesuchen und -angeboten in den Tageszeitungen. Hoffentlich wird den Spitzbuben und Vandalen wer sie auch immer sein mögen < möglichst bald ihr unsauberes Treiben unterbunden und werden ? einmal einige als abschreckende Beispiele einer schweren gcricht- üchen Bestrafung zugeführt. 51

Färsen, Kühe.

Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtivertes........4650

Vollfteischlge ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 4044

Sichere ausgemästete Kühe und wenig

gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 3539 7075

Diäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 30-34 66-68

Kälber.

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kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinbe.

Gottesdtenft in der Synagoge (Süd-Anlaae).

Samstag den 24. September 1910:'

Vorabend: 6.00 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr. Schrifterkläruug.

Sabbatausgang: 7.05 Uhr. B

Vsraelitische tteligionsgeselljchaft.

Gottesdienst.

L-abbaNeier am 24. September 1910:

Freitag abend 5.50 Uhr.

Sqmstag vormittag 8.00 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbat-Ausgang 7.05 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens Sonntag 5.00 Uhr, bie übriqe«

Tage 5.15 Uhr, abends 6.00 Uhr. 9

Gießener Strafkammer.

) ( Gießen, 20. Sept.

Radfahrerpech

Satte der Fabrikarbeiter G. V. von Usenborn. Er fuhr in H IT 8 enhain eine steile Straße hinab, die dazu noch eine Kurve macht, wobei er einen Kollegen umfuhr, der einen Schlüsselbein- l75?LerlTtL ^ie Schöffengericht feststellte, hat der An­geklagte rechtzeitig geschellt, was der Verletzte überhört hat Es konnte kein lchuldhaftes Verhalten feststellen und ließ Freisprechung e^olgen. ^er Verletzte als Nebenkläger und die Stantsanwalt- schaft erhoven Berufung. Es gelang der Nachweis, daß der An- Ä brnem Fußsteig gefahren hat und zwar in einem ^empo, daß er die Herrschaft über das Rad verlor. Die Straf- kammer erkannte wegen fahrlässiger Körperverletzung in einheit­licher Begangen,chast mit Uebertretung der Radfahrerverordnung aut eine Geldstrafe von 10 Mark und in eine an den Verletzten -u Eende Geldbuße von 40 Mark, die sich aus der Differenz oes^Krankengeldes zwischen dem Lohn des Verletzten zusammensetzt

k.O. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 21. Sept 'Austrieb: Rinder 78, Kälber 276, Schafe 56, Schweine 392.

Tendenz: Rinder gedrückt, Kälber und Schafe flott, Schweine mittelmäßig. Preis

pro 100 Pfd.

finanzieller Hinsicht ein Zusammenschluß der deutschen Eisen- auf föderativer Grundlage im Gefolge haben wird, be- fchlietzt die^Handelskammer, im kommenden Winterhalbjahr in den größeren Städten des Kammerbezirks Vorträge zu veranstalten. Die ersorderlichen Mittel hierzu werden bereit gestellt.

v- ^-Einführung von Vieh-Expreßzügen. Die Handelskammer Fnedberg hat mitgeteilt, daß von einem Jnter- lZ!^ten ihres Bezirks darauf hingewiesen worden sei, daß die .Viehbesürderung auf der Strecke HamburgCasselFrankfurt Ä- 1 ^ause der Jahre immer schlechter geworden sei.

lLilguterzüge brauchten heute etwa fünf Stunden mehr als zur Zeit ihrer Einführung. Die Folge davon sei, daß das trans- i^o^Erte Vieh viel länger unterwegs sein müsse und darunter ^eide. _ Abhilfe verspreche man sich durch Einlegung von Vieh- Cxpreßzugen zwnchen Hamburg und Frankfurt a. M., der einer- ,stits in Kreiensen die Viehtransporte von Berlin und anderseits in Hannover die von Bremen, Oldenburg und von Leer auf- zunehmen habe. Nachdem fcstgestellt worden ist, daß auch in Viehhandlerkreisen des Kammerbezirks über die langsame Vieb- beforderung genagt wird, beschließt die Handelskammer gemeinsam mit der Handelskammer Friedberg, wegen Einführung von Lleb-Eppretzzugen auf der Strecke Hamburg-CasselFrankfurt a. M. und BerlmCastelFrankfurt a. M., welche auch die Viehwagen der strecke FuldaGießen in Gießen aufzunehmen Hatte, zuständigen Orts vorstellig zu werden.

vernrncbtes.

* ^eber.eineHeldentatdeutscherSeeleute, U'r^4T'i auch ein geborener Gießener befand, be­

richtet dreDeutsche Zeitung für Chile". Der besonders qe- nannte Offizier ist Herr Karl Schneider aus Gießen. Wrr geben den Vorfall, der sich Mitte August abspieltc, nach der genannten Zeitung im Auszug wieder:

. , 7 x, Samstag nachmittag hat sich im hiesigen Hafen ein sehr beklagenswertes Unglück Augetragen. Der hier in deut- MN Kreisen bestens bekannte und wegen seiner vortreff­lichen Charaktereigenschaften hochgeschätzte Kapitän Voß von der deutschen BarkThekla" war am genannten Tage von ,einem auf der Reede liegenden Schiffe an Land gekommen, da er beim Marineamt zu tun hatte. Trotz des hohen See­gangs ging die Fahrt in dem von vier Mann geruderten Boot glücklich vonstatten. Im Laufe des Nachmittags wurde indes das Meer so stürmisch, daß Kapitän Voß stundenlang zögerte, die Rückfahrt zu unternehmen, schließ- Uch aber sich doch gegen 5 Uhr entschloß, seine Bark wieder aufzusuchen. Mit vier seiner Matrosen und seinem dritten Offizier, der sich gleichfalls an Land aufgehalten hatte, uhrervon der Muelle Prat ab, doch hatte das Boot kaum )T rr cm £ zurückgelegt, als es durch die Wellen

geschlagen wurde und kurz darauf kenterte. Obwohl alle Insassen des Bootes schwimmen konnten, ge­lang es doch nur dreien von den Matrosen, sowie dem dritten Offizier, bis zu einem in der Nähe liegenden Dampfer zu gelangen und sich da festzuhalten, indes der Kapitän und ein Matrose, namens Kain, untergingen. Zwar hatten die )ter wackern Seeleute a[(e$ mögliche versucht, ihren Kapitän owie den anderen Kameraden mit sich zu ziehen. Es war ein furchtbarer Kampf, den die Männer bei der wilden See zu kämpfen hatten. Indes der eine Matrose nach wenigen L-ekunden verschwand, gelang es den übermenschlichen An- trengungcn der vier Mann, den Kapitän bis an das glück- licherweise heruntergelassene Fallreep des alten Dampfers e??* nheranzubringen, doch da war es mit der >rraft zu Ende. Während die Schwimmer sich an die Treppe klammerten und den schon regungslosen Körper des Kapi­täns heraufzubringen trachteten, kam eine schwere Woge angerollt, die jeden weiteren Rettungsversuch vereitelte.

Mn hiesiges Blatt meldete gestern, daß die Mannschaft desKapitan Prieto" den Verunglückten Hilfe gebracht habe. Das ist der blankste Unsinn, denn auf dem genannten Schiffe befindet sich keine Seele. Der alte Kasten liegt schon lange da d^lußen im Hasen als ein herrliches Zeichen südameri- lanrscher ^uderlichkeit, als eine Gefahr für die Schiffahrt und als Beweis dafür, daß die Gesellschaft, der er gehört, zwar fein Geld zum Abwracken hat, aber zu faul und zu ^iergielos ist, um sonst irgend etwas mit der halbverfallenen Kiste anzustellen. Genug, die vier Seeleute saßen da die ganze Nacht in ihren nassen Kleidern frierend und hungernd auf dem Schiff und konnten erst Tags darauf abgeholt ^rden. ^n emer furchtbaren Lage befand sich die Mann­schaft derTheklatue vom Schiffe aus das Unglück mit- ansah, aber gar nichts tun konnte. Die beiden großen Boote derThekla" waren am Kap Horn vom Sturme weq- gerisjen worden und das einzige Boot, das noch vorhanden war eben die Gig, in welcher der Kapitän kam. Hingegen konnte sich die Mannschaft der Bremer BarkAnna" aus- zeichnen, insbesondere der erste Offizier des Schiffes. Trotz n ®ee Machte er mit seinen braven Leuten inner- halb 10 Minuten ein Boot zu Wasser, und mit diesem gelang r* verk95aufKusischen- Stundenlang bemühten sich Kapitan Koster samt seinem ersten Offizier mit Wieder­belebungsversuchen, doch war alles vergeblich. Es ist mehr wie wahrscheinlich, daß Kapitän Voß nicht ertrunken ist sondern einem Herzschlaae erliegen mußte, war er doch seit erwiger Zeit schon herzleidend.

Z " d e m Kapitel Feldgendarmen

Tie Beschiverde aus Langsdorf wird wohl denselben Feld­gendarmen betreffen, über welchen sich auch am Tage zuvor bei ** Rötbges das Publikum zu beschweren batte. Dort wurde eine i Anzahl Herren, die hinter der feuernden Batterie au? einem w ü st en Erdtzügel neben der Straße standen, angeherrscht:weg ba worauf dem betreffenden Herrn Gendarmen erklärt wurde, daß lveder hier Flurschaden gemacht, noch das Aälitär gehindert werde, er also kein Recht habe, hier etwas zu befehlen, worauf er seine schroffe Aufforderung wiederholte und schlleßltch behauptete,ich habe Sie gebeten, wegzugeheick. Darauf mußte er sich sagen lassen: Las haben tsie jiid)t getan; wenn Sie bitten, ist es was ganz anderes. Dem Sprecher ging er noch eine Weile wie ein Löwe nach. Man hörte im Pnblikuni sehr partikularistische Reden, wie man sie sonst in Hessen nicht gewöhnt ist. Es wäre gut, wenn diese Feldhüter besser instruiert lvürden.

Gerichr-faal.

R.-B. Darmstadt, 20. Sept. Vor der Strafkammer wurde heute der 37jahnge Taglöh,ler Adam Müller von hier ? r eme»Cf A-emer 9erau äugewgten Messerverletzung zu eine m t p?eJrtngn l.f unter Anrechnung von 5 Wochen Unter» rn s ^er Angeklagte hatte sich unmittelbar ÄJCp,ölJ ?°- d.,J. geschehenen Tat aus einem Fenster des

am^Nück/n^R-ä- ,hr's^ÖT 9sfhlV3t unb ^hr schwere Verletzungen nrfpen'r Beckenbrüche :c. davongetragen, so daß er 10 Wochen St?? rCn^aUt l,,!b einen Helfen Arm behalten hat, während b") einen Stich in den Unterleib nt Lebens- jVreJ!te' lQn9e 3eit im Krankenhaus behandelt wurde und noch fcfionüngSbebudtig ist. Tie (eit 10 Jahre» bestehende k 6el6:1; zuletzt denkbar traurig, jedes der betdett nab dem anbereit die Schuld, Am fraglichen Tage tvollte die Frau mit den Kindern attszteheit und den Manu zttrücklassen es eulstaud ein Streit, und Müller griff zum Messer. ' 1 em

Luftlchiffahrt.

Zum Flug über den Simplon h München, 20 Sept DerFlug über deuSimplon- Oieft^ aur '?äteTe Seit verschoben werden.

Gestern abend erklärte Wtenczicres, der inzwischen in Briea emgetroftm ist, datz zur Ausführung des Planes ein wocken^ ^uim. bcr Gegend nötig sei. Eine Ueberfliegung d^s noch^verfrüh^ ,CBi9Cn 6tanbe beT Augschiffahrk

RundfahrtP. 6".

München 19. Sept. Das LuftschiffP. 6" unter der Führung des Oberleutnants Stelling stieg heute nachmittag S/, Uhr zu einer drerstundtgen Fahrt nach dem oberbaherischen Ge- ?rfe bl.£ »Unze Länge des Starnberger-

sees ab, dann nach Kochel, hier in unmittelbarer Nähe der Vor- alpen weiter, wo sich vom Herzogstond ein prächtiger Ausblick b°t. inmn nach (Staffelfee und kehrte über Murrau und Starnberg awch München zuruck wo es gegen 5«/2 Uhr glatt landete. Die gmize strecke betrug 135 Kilometer, die höchste.höhe 1000 Meter.

Ueberlandslug Lindpaintncr.

München, 19. Sept. Der Münchener Flieger Lind- »atntner unternahm heute nachmittag vom Flugplatz Puch- »etm aus cmen U ebcr l a nd f l u g noch München, wo er uher der Oktober-Festwiese kreuzte und vom Publikum stürmisch be­grüßt tourbe. Lindpamtuer kehrte ohne Zwischenlandung nach Puchheim zurück.

Mißgeschick französischer Ballone.

, Paris, 20. Sept Der LenkballonLiberte" erlitt bei dem Manövcrgelände nach Meudon bei Paris

einen Motorfäaten und mußte in der Nähe vvn Contoise landen.

.Absturz Vollmöllers.

Cannstatt, 20. Sept. Bei einem Flugversuche ist gestern abend Hans Vollmöller aus einer Höhe von 10 15

"gestürzt. Seine Verletzungen sind nicht ' M w e r. Die Flugmaschine ist vollständig zertrümmert.

Kleine Nachrichten.

0 r f' 2?' Sept. Leo Stewen wird am Sonntag bofe er35(ri1rnb6on oE .Kubikmeter loslassm, in ber Hoffnung^ ä s ÄttÄ * **

Ochsen. _ ^wichr

Vollfleischige, ausgemästete, höchsten on-blsvon-bis

Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 4953 8992

Junge, fleischige, nicht ausgeniästete und ältere ausgemästete......4448

Niäßig genährte junge und gut ge­nährte ältere.........3943

* W arnung vor Adoptionsvermittlern. Seit einiger Zett erscheinen in den verschiedensten Zettungen, die ihren Anzeigenteil nicht von Schwrndelmseraten freihalten, besonders ^.Nemen Stadten und auf. dem Lande, Anzeigen, in denen ein

Lt9 t9 f e6 11 n ö u n g angeboten wird. Wer L ute ! F^bet, erhalt ein sehr verlockend abgesaßtes hekto- .®c^eTben Cl^er Firma aus Rhenen in Holland, welche aufzahlt, wie viele Kinder und mit welchen Summen sie schon schließlich nebenher zu bemerken, daß 2 Mcrrk Aufnahmegebühr und 5 Mark für die Auskunft, zu­lammen allo 7 einzuschickcn wären, die zurückerstattet wür- den, wenn das Geschäft mcht zustande käme. Der Firma ist um das Geld zu tun. Der Betrogene kann sowohl aus das zu adoptierende Kind, wie auch auf bie Zrrruckgabe der emgesandten 7 Mark lange warten. Er wird -^0'Zwch das andere je zu Gesicht bekommen. Aber Nicht nur nn Auvlande, sondern auch im Deutschen Reiche gibt Weise inserieren und aus dem für eine Auskunft geforderten Beträgen die Mittel zum Lebensunterhalt wenn ft? 6anbcIn ift Elchen Gesckfäftsleuten, auch

Gebühren emgezogen, aber kein Kind vermittelt .^9en' ^bil ihnen nicht nachzuweisen ist rin ffiinb'^ btt4 6EmÜ6t Wm' bEn Auftraggebern r r, * ® eJ y ame Testament e. Allerlei Merkwürdiges von seltsamen testamentarischen Verfügungen erzählt Pearsons Weeklv ^°^en Aufsatz Als vor kurzem der 80 jährige bereitete sein letzter Wille den Erben nicht wenig Kummer, -tenn der alte Herr haßte seine Verwandteii von ganzem Hnzen und hatte verfügt, daß sein gesamtes bei Tode^öss^'^^gendes Effektendepot am Jahrestag seines O . usfentlich verbrannt werden sollte. Zu seinem Glück konnte hierrrh^pCJ^meh'5bb i?CrfCT bcim Erbschaftsgericht seine Demission tifnnp Crben hatten ihm angedroht, eine

nfpSl Brandstiftung einzureichen und so legte er sein Amt meder- Sinnvoller war das Testament, das Fräulein Ä üeaStcan^ft?a$v:b ^hinterließ ihrem Arzt eine große vcr-

Kiste, dw der hunger oes Aeskulap, froher Erwartungen Er war nichk wenig enttäuscht, als er in der Bülen, Mixturen und Medizinm fand, die er seiner bieCfpfhnmft?reitb\ bCTr20 ^ab,re verorbnet hatte. Aber Wamste unb unbeTTnlicfjftc letztwillige Verfügung ist wobt wP.P» ^^^ichischen Leutnants von Pap, ber vor Ighrni ?^,^_.^.^orbung fernes Bruders zum Tob durch ben Strang se^^^^bE- Der Morber bestimmte, daß nach seinem Tobe miV ^c^^??^9raphlsch aufgenommen werben

?Lte. Das grauenhafte Bild sollte bann seinem Vater, einem ber $Jttt ihn lcft ^den, benii ber Sohn behauptete, daß

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z_.. Eingesandt.

s;» unter dieser Rubrik stehenden Artikel

übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

^lfßcnfr ^sehalle-Ver-ein hat sick; genötigt gesehen ver- t013n,ben LnbvltS m bem Lriez mm-r

am (settersweg auSzuhangen: uim.t

, "5^ .^.^Echähle im Lesesaal machen Aiistellung von ^e^

fS59M^9fnnnU|1Trr^> Jtf>C <Besucher seien gewarnt vor gericht- Entwendet lmirden in letzter Zeit wieder eine

Anzahl Bpcher, ferner die Kalender unb eine Anzahl Hefte Don verschiedenen Zeitschriften. Das Publikum wird um Mit­hilfe in der Kontrolle gebeten! J

UrtJr5 tniurig, wenn in einem derartigen öffent-

fafen, gemxinnutzrgey Institute solche AcfcmntnrMungeg erlassen

Höchste Temperatur am Niedrigste ,

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Limburg a. d. Lahn, 21. Sept. Fruchtmarkt. Durch- schntttspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 16,90 Mk., roeiBer Weizen (anqebaute Fremdsorte) 16,50 Mk., Korn 10,80 Mk, Gerste: tfuttergerfte 0,00 Mk., Braugerste 00,00 Mk.. Haser ncuec 7'00 Mk., Erbseti 0,00 Mk., Kartoffeln o,UU6,00 uJii.

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Briefkasten der Redaktion.

(Anouhme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) 1 iF

^3. Deutsche Kolonialwaren ° Ztg., Kolonialwaren-Woche, fc! Kolornalwaren-Delikatessen-Zeitung, Zentralblatt für Delikatessen, t Kolomalwaren und Landesprodukte, Berliner Kolonialwaren-Zeitung, W amtliche in Berliti; Allgemeine Deutsche Kolonialwarenzeitung, Braunschweig; Kolonialwarenzeitung Leipzig. |tu

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