des Reichstages?
Preuß/ Kriegsminister v. Hekrlngen:
Die Unterstützung meiner Freunde zu seiner
bewilligt werden. Wir sind nicht prinzipielle Gegner davon aber ist eS denn notwendig, schon jetzt die erst 1915 und 1916 auf au. stellenden Neuformationen fcstzulegen? Der Redner bespricht den Berkins deS Tempclhofer Felde-.
Abg. Frhr. v. Richthofen (Kons.):
Wir sprechen dem Schatzsekretär unsere Aner. LCu n üxP 6 «US. Erfreulich ist die Überall erkennbare Sparsam, ti». K S°rd-nrngen des KriegSm nister- sind durchaus berech. *°L Die R u st u n g e n d e s A u S l a n d e S bestärken uns nnr ^'cht. Die Deckungsfrage ist glücklich gelost. Wir hoffen, daß das Zu wachs steuer- flf f C t n enT verabschiedet wird, d.e die erforderlichen Einnahmen sichert. Die Reichsfinanzreform hat also b,0f-Uo u5$au* Oelon- Wie kommt es nun, ^"be ganz anders ist? Daß daS Gegen, cd behauptet wird? Das kommt daher, baß die Finanz, fragen m i t Politischen Fragen verquickt werb/u. bSm,t 8U £tun ^en. richtig! rechts.) Die i erst die ganze Frage
aufs politische.Gebiet hinubergespielt! Aus durchsichtigen Grün.
?enJrf)Ia°Inr^nen unzweideutig vor, den Bedarf m ? derZuwachssteuer zu decken. DerGedanke an eine
J" *1 ? 8 -r 3 wa ch S st e u e r ist ja dom Reichstage selbst an. Sie Te Hb ?pnMUn\°?rVet'n toorbetL ®r OrönM sich darauf, daß vie beispiellose Steigerung der Bodenwerte deö b*8ayerfC>Pr6iin ,errft<r öinie dem Entstehen und Be'. sieben des Reiches zu danken ist. Auch den Kriegern, die für die ^mdung des Reiche» sich eingesetzt haben, kann da» Reich seine üeu'e^Äs^ abtragen, wenn die Zuwachs-
! rti^nf?Urt nac^bfn letzten Erfahrungen noch eine große Hoffnung auf die Wehrsteuer gesetzt werden wird g l a u b e n w l r n i ch t, und sn sehen wir
sicheren Ruhepunkt finden wird. Wirken wir zusammen, damit , gelehnt hak, in Form von außeretatSmäßsgen Ausgaben wieder' nsOt? n?e?CIn unseren Händen entgleitet. (Beifall ; hiueiugcbracht worden sind. Wo bleibt denn da das Budgetreckt
rechts und im Zentrum.) des Reichstages?
ein LobNed tmf die vlockpolittt
gesungen und bedauert haben, daß die Reichsfinanzreform in bet vorliegenden Form zustande gekommen seil (Hört! Hört! recht- und im Zentrum.) ES ist höchste Zeit, daß die bürgerlichen Parteien daS Kri'egsbeil begraben, nicht rückwärts schauen, sondern versuchen, sich mit den Tatsachen abzufinden und an der Versöhnung der Gegensätze selbstlos mitzu. arbeiten. (Sehr wahr! rechts — Heiterkeit links.) Die Herren links sind wohl narb ihren Erfahrungen der Meinung, daß man keine selbstlose Politik treiben könne. (Sehr gut! rechts und im Zentrums Nur wenn das Kriegsbeil begraben und die lieber» scugunh in weite Kreise getragen wird, wird der Reichstag b $ ach st e n W a h l e n imstande fein, die großen schwierigen, wirtschaftlichen Aufgaben vollendet durchzuführen. (Lebh. Beifall im Zentrum und rechts, Zischen links, erneute Gcgenkund» gebungen.)
Preußischer Knegsminisker v. Heeringen: Ich möchte vorläufig nur Auskunft über den
Fall Dammann
geben. Zwar liegen mir die Akten noch nicht vor. Ich möchte nur, soweit ich es heute schon in der Lage bin, einiges darüber Mitteilen. Der ehrengerichtliche Spruch gegen den Oberleutnant Dammann lautet so, wie er Allerhöchsten Orts bestätigt worbe« 'st, daß er mit schlichtem Abschied entlassen wird, ?e.,( " «egenüber einem Kameraden, der ihn brieflich schwel beleidigt hat, seme verletzte Ehre nicht hinreichend gewahrt habe. (Zuruf links: Weil er nicht geschossen hat!) Es ist nicht gesagt, daß er für schuldig erklärt wurde, weil er nicht geschossen hat, sondern weil er seine Ehre nicht hinreichend gewahrt hat. (Große- Gelachter links und im Zentrum.) Sie scheinen die merkwürdige Auffassung zu haben, daß man seine Ehre nur mit Pulver und Blei schützen kann. Das ist durchaus nicht der Fall. (Zuruf links: W'e denn?) Eine Forderung wäre feine Privatsache gc. jDefen, das Richtige aber wäre es gewesen — wie weit der Ober, leiitnant Dammann das getan hat, kann ich nicht sagen, aber
ro^ mir vorliegenden Material hat er das nicht getan — das Richtige Ware es gewesen, den Ehrenrat zu den ach. richtigen und einen ehrengerichtlichen Spruch gegen sich zn beantragen und zweitens eine gerichtliche Klage einzu» leiten. Unsere ehrengerichtliche Vererbungen kennen das Wort -Zweikampf überhaupt nicht. (Gelächter links.) Die Ehren. gericbte haben sich lediglich darum zu kümmern, ob jemand, der beledigt .st, entsprechend den Ehrbegriffen und
Verha 1t n t f Jen beS OffizierkorpS gehandelt hab Jedenfalls liegt d,e Sache nicht so, daß der Oberleutnant entlasse, Cintm ®drÜfl“ nid>* habe schieben wolle»
Der KrlegSm.nister scheint sich ja auf den Standpunkt zu stellen daß die Genehmigung des Reichskanzlers — die vorherige oder na& berißc - notwendig ist. Er glaubt, daß diesem Erfordernis genügt ist durch bic Resolution deS Reichstags, wodurch die Regierung auf. gefordert wurde, beim Verkauf deS Tempelhofer Feldes die öffent- hdien Interessen genügend zu wahren, und daS fei durch den Be» bauungöplan und durch den Verkauf an Tempelhof geschehen. Mit der Resolution hat der Reichstag aber doch durchaus nicht auf fein EinnahinebewilliaungSrecht veiMtet. (Sehr richtig im Zentr.) An dem ganzen Vorgehen deS Kriegsministeriums wäre nichts aus. zusetzen, wenn nicht der Kaufvertrag ohne jeden Vorbehalt gemacht und die Auflassung nickt schon erfolgt wäre. Welche Konsequenzen aus einer eventuellen Ablehnung des Reichstag, zu ziehen se'n werden, wird zu erörtern fein, wenn der Reichstag Stellung genommen haben wird. Sodann erörtert der Redner den Fall des Rechtsanwalts Tamrnan in Oberhausen der durch ehrengerichtlichen Spruch mit schlichtem Abschied entlassen ist, weil er einen Mann ter nachweisbar als fein früherer Freund 20 000 Mark unter schlagen und auch andere betrogen hatte, und on ihn einen beleidigenden 9)rief schrieb, nicht vor die Klinge ne» fordert hatte Der Redner streift kurz
die Begnadigung der beiden Donner Borussen.
Wären die Missetäter zwei Arbeiter gewesen, dann wäre die De. guadigung nicht erfolgt. (Sehr richtig! im Zentrum und links.)
Der Redner wendet sich zur Marine. Die Mehrausgabe, halten sich in mäßigen Grenzen. Die Denkschrift gibt denen recht, bie behauptet haben, es könne auch bei der Marine etwas gespart werden. Ein Fragezeichen ist bei der Post, und Tele ^raphenver. Ü? 8U wachen. Wird die eingestellte EinnahmeerhShung von 36 Millionen wirklich erreicht werden? Wir haben da schon sehr unangenehme Erfahnrngen.
Die Einnahmen der Zuwach-steuer werden auf die Dauer doch nicht auSreichen, um die Anforderungen der Friedens» Präsenzstärke zu befriedigen. Die Bessergestaltung unserer Finan. zen beruht auf der Reichsfinanzreform. (Beifall im Zentrum und rechts.) Ich bedauere es, daß manche bürgerliche Parteien einzelne Schwächen bereu6greifen, um den Funken der Unzufriedenheit anzufachen. Jeder, dem das Wohl des Reiche, am Herzen liegt, muß es beklagen, wie die bürgerlichen Parteien in zwei große Gruppen gespalten sind und sich bekämpfen, und wie d i e Sozialdemokratie a : 9 lachender Dritter bie Früchte dieser Zerfleischung einheimst. An dem unsachlichen Kampf ist jum großen Teil die Regierung mit schuld, sie hat nicht rechtzeitig Aufklärung geschaffen. (Lebh. Zustimmuna rechts und im Zentrum.) Soll doch sogar ein braunschweigischer Minister bei Kaiser, Gebrtstag ■ '
allmähliche Entwicklung der FriedenSpräfenzstSrks ist angängig, wenn Fc'nc akuten politischen Schwierigkeiten vor. liegen und wenn daS gesetzlich festgelegte Programm der Militärverwaltung die Möglichkeit bietet, die beabsichtigten Veränderungen von langer Hand vorzubereiten. Die gesetzliche Regelung der Weiterentwicklung deS Heeres kann auS militärischen und politischen Gründen nicht verschoben werden, sobald die beobachte, ten Schwächen feststehen. Nach der Ueberzeugung der verbündeten Regierungen ist dieser Zeitpunkt gekommen, liniere Hauptmacht, die Infanterie, kann der Maschinengewehre nicht mehr entbehren. Im Vergleich zu den fremden Armeen ist die vorgesehene Zuteilung von Maschinengewehren sehr bescheiden. Lte bisher bestehenden Mißstände werden noch erhöht dadurch, daß bisher zahlreiche Jnfanterieteile notwendig waren, um die bei den Verkehrstruppen erforderlichen Formationen zu bilden. Um auch hier in engsten Grenzen bleiben zu können, will die Vorlage die kur die Maschinengewehre erforderlichen Mannschaften nur bei den Truppenteilen ersetzen, wo diese auS zwingenden Gründen unbedingt erforderlich ist. Bei der Artillerie handelt eS sich darum, daß man zwei preußischen Divisionen daS fehlende zweite Regiment gibt. Die umfassende Umorganisation und f r m/ ö r u n ß dieser Waffen, bie namentlich bei unserem w e st l i ch e n Nachbar ftattgefunben hat, läßt eS n i cht a n g e . bracht erscheinen, diese Lücke länger bestehen zu affen. Gerade bei der F e l d a r t i ll e r i e ist daS besonders bedenklich. Um die materiellen Lasten etwas zu mildern, hat sich die Heeresverwaltung trotz ernster Bedenken entschlossen, 20 rei- Iciwe Batterien in fahrende umzuwandeln, um eine
höhere BewegungSmöglichkelt
eine grosse politische Hetze
ins Werk gesetzt worden. Wie wollten denn die Herren Schrader, Wieiiier und Paper die Finanzreform anders machen?
VerzinsungSbeiträge der ReichSschulb durch bfe Neberschüsse bei bet ReichSpost. ben Reichßeisenbahnen unb bic Mehreinnahmen an Zollen. So ist der E t a t bon 1011 c u f g e ba u t auf ben bisherigen Grundlagen. Fassen Sie ihn kräftig an, rütteln Sie ibn, unb Sie werden finden, daß da» Gefüge fest i ff. (Heiterkeit rechts.) Sie sehen, es besteht eigentlich nur auS nüchterner Selbsterkenntnis. Ter Etat begnügt sich mit einer bestehenden Fortbildung be« Bestehenden, unb hält, wenn nickt ein absolutes Erfordernis zur Steigerung vor. liegt, an dem Bisherigen fest. Er sucht sich für kommende Jahre bestmöglich einzunchten, vergißt aber nickt, daß dieses Jahr nur ber Anfang einer Finanzperiode ist, unb begnügt sich nicht damit, die Ziffern notdürftig miteinander in Einklang zu bringen, son- bern blickt in bie Zukunft, wo diese durch die Gegenwart beeinflußt ist. Aber selbst bei aller Zurückhaltung kann für die nocksten Jahre nickt einfach daS gelten, was in den vergangenen fünf Jahren gegolten hat. Das bedarf keines Beweises daß der Fortschritt der militärischen Technik auch ein Fortschrcitcn deS Bcbarss bedingt (Sehr richtig! rechts), und wenn dieser
Bedarf für unsere Wehrkraft unerläßlich ist, wenn er sich, wie hier der Fall, in den Grenzen wohlerwogener Sparsamkeit hält, so wird niemand sagen dürfen, daß die Finanzen des Reiches dabei nicht mit- kommen konnten. (Sehr richtig! rechts unb im Zentrum.) Das wurde fur d.e Starke unseres Landes und bie Leistungsfähigkeit unfereö WirtfchaflskörperS gleichermaßen irrig fein. (Zustim mung rechts.) Wie Sie aus dem Friedenöprasenzgesetz ersehen, erfordert eS für daS erste Jahr nur den Betrag von 8 Millionen, spater steigen die fortdauernden Ausgaben bis 1917, wo sie die von -22 Millionen erreichen. Einmalige Ausgaben sind nur biv 191) tjorgefeben. Verteilt sind die Ausgaben auf verschiedene ^abre nicht, vielmehr ift diese Verteilung ber Leistungsfähigkeit jeben etiuejnen Jahres überlassen. Aber ganz deutlich unb im- - ^ehrlich ucgt vor uns eine Ausgabe von etwas mehr als 20 Mil- ionen Mark. In demselben Augenblick, wo bie Verpflichtung zu blr-eÄ &C gesetzlich festgelegt ist, muß gleich wirksam unb gleichbindend auch für die e n t f P c ch e n d e n Einnahmen rS werden. (Sehr richtig! rechts und im Zentrum.) DaS ist die Feuerprobe des Grundsatzes:
Keine Ausgabe ohne Deckung!
Wir dürfen uns jetzt nicht sehenden AugeS ein , b,C lassen, wir stehen noch mitten im Drange
rnLhJ® S toJe. !^ne«S unb unerbittlich die Zunkunft als kom- ! r beiS^° Verlegenheitsmittel verwirft. (Sehr rich- 1
tigl rechts und tm Zentrum.) l
in der Zuwachssdeuer da» einzige Mittel zur Erreichung unsere» Ziele».
rf, ,nUk,?™bfr ela!-b“n la" W( ^nttoort g.frm auf dl« Frag«.
? n bJta ? e n* 8U benen ber Bundesrat unb der, -- o -----v--------r, ......
too ,inin/w.?a^nr s-stgehalten werden soll, bur Zwecke der Fr.ebe..SauSbilbung läßt sich die vermeh-
L-L ?°kt k. etn' verhältnismäßig kleine und der Verstärkung der Bespannungsabteilungen
Was ick 6?en?peI' die uns zuaemutet wird. umgehen. Besondere Berücksichtigung erfordern die Ver-
fen^ickVn b^n^ sagkn habe, ist im we- 'eh rStruppen. Tie Vorbereitung für bie im Mobil,
iinfp'rer vorher Gesagten. DaS Geburtsjahr .machungSfall alsbald heranlretenden Aufgaben erfordern Neuauf.
bon 5r77 ®,r h-"-n ein «n!eihes°° "cllung eine« Eisenbahn, und T e I e a r a p h e n . B a.
^aV 18S1 bi«^>nh€'06^nro n- Millionen. Da, sind 70 im '_■> > '■ o n Da, neue ü r a f t m a g e n b a I a i I I o n fall al, bOT itol 6i, 10to°b™ni rrnb 127 lm ^at>T. etamm bienen für die zahlreichen Safttransporte, ahne die eine
it^gabr unb tnm s ’i»’rn± J’"? 11 Millionen moderne Armee weder geführt noch erhalten werden kann.
StTörTa^ö^^t^Lt'ien , s de« Luftschiff-.«,
wir eine Anleihe von 14S Millionen, und der neue Etat sieht eine »Ordert die Neubildung von zwei BataillonSstäben und drei Anleihe von 97 Millionen vor, ba» sind 61 Millionen weniger als Compagnien. Tie wach,enbe Bedeutung unserer Verkehr»truppen im Vorjahre. (Beifall.) Gewiß, das klingt erfreulich, wir dürfen verschiedenartigsten Gebieten und die spezielle FriedenSauS-
aber nicht vergessen baß die S u « g a b e k o st e n deS a u ft t r - blrrU)un6. eonbrrart, aber auck gleichzeitig bie Beachtung der ordentlichen Etats noch nicht z u r ü ck o e g a n o e n Armeeinteressen rrforoern die Neubildung einiger
sind, im Gegenteil für den Flottenbau und ben Kanal stehen fit ° m to?c' üblich jst dem Train eine Vermehrung augenblicklich im Zenit h. Neue Aufgaben nicht werbender Art ^?^cht. Nachdem diese im Kriege so besonder» wichtige Sache haben wir wed„ für 1010, noch für 1911 in bie Anleihe aufgenom- verhältnismäßig wenig berücksichtigt worben ist, scheint ein men. (Hort, hort!) Wir tragen hier eben noch an ben L a st e n ^ichub einer Verbesierung nicht mehr möglich. Wir hielten es
rrß a " 6 knheit. Inzwischen dürfen wir damit abci für erforderlich, über die Neubildung vierter Kompag.
Still nnJL ’nnrk«.b<?s ,UP8 0119 dem ordentlichen Etat 93 ni,.n, bei J8 Traln-Bataillonen hinauSzugehen, denn die Ent-
VfT,\n mU s SK,uldent,lyungSbeiträgen zufließen, unb daß im w'cklung des KraflfahrwescnS wird vielleicht in der Zukunft zu
!’?n.‘22 ^'llwnen so das Anleihcsoll k^5.^""astung des Trams führen. Andererseits ist aber gerade
Mi! ,in,r herabsinkt. Wir dürfen UN» aber nicht b-' dieier Waffe das Mißverhältnis zwischen Friedens- unb
bürf/n hi, ^5” Subtraktion ^ufrieben geben, benn wir Kriegsstarke ganz besonders bedenklich, unb wir werden ahne
b .Cr n? bln!,(°ujLnöbf,trage nicht der Aufgabe entziehen, ausreichende K u N st st r a ß e N des Fuhrparks, des Pferde.
z der wir sie nach dem Sinne unb Wortlaut ber Reichsfchulden. llefpannS niemals entbehren können.
Scknh. J°KCn' um al» Käufer unserer alten L Das sind die H a u p t g e s i ch t S p u N k t e. bie bei ber e auf dem Markte aufzutreten unb badurch ba» puflteOung deö GcfetzentwurfcS leitend gewesen sind. Die Beant.
tflen erunaen " V eJ ^cben* tBeisall.) Die ,rDOrVun0 ?on Einzelheiten darf ich wohl für bie Kommission vorbe-
urf ? L? % ’JT ^'atSgesetz besonders 'alten. -V08 führte mein AmtSvorgänger daS jetzt noch in Gel-
febter fleit m r der Kurs unserer Anleihe in !?n6 befindliche Gesetz mit den Worten ein: eS bezwecke bie
inorbZn if r * h J ?,cb^fiey Das.S, etwas beständiger ge. D u r ch f ü h r u n g v o n M e l i o r a l i o n e n in ber Armee, wie überhauvt^eaen'ck,^^^ b gegenüber unseren ^9.si'/t auch für diesen Entwurf, nur in geringerem Umfange,
fl b a e n einPt ®e-rtrn n o ch e r h e b l i ch halt sich burdjaufl in den früheren Erklärungen der verbünde-
hnanAen uSb bie der Stärkung unserer Reichs- kn Neg'erungen und trägt ben Finanzen deS Reicks Rechnung,
sinanzen und bie Andererie.ts entspricht er den a ll e r b r i n g e n b st e n F o r b e-
sollbe yundleruns der ReichSwerte r unge n ber « r m e e. Er befestigt unsere innere Crganifa-
oruft unserem Publikum recht deutlich vor Auaen aefilbrf !jon “nb ie'ne Durchführung wirb unS noch besser befähigen, den
sind auch burcoau. in ber Lag.?b7n «n?.chedebatt S-wd °°n d-r v«'---nnblschen Grenze ab3ubalten, wenn Teulsch.
noch zurackzuhalken. unb e, lieg, auch, wie ich erklären xubüden ‘ bct Crnl‘’aI1 wch- eril’arl bleiben sollte, (föeifall rechts.) fö'Vi'n? l°lchella7e n z z? abenöora'ösgeietz!' Abg. Speck (3entr.):
beteiIigienCäffenlli^^fior?orahon2nn?iami'nb ^'b bc,m. 2’e°rn darkiegenbe Etat ist boraussichtlich ber letzte, über ben lÄ n,tW ,db[* ^^Uben öe.’ Kn'bem bi?’'“9 *“ b“U,en i|L *' 1,1 ab<c btt
iräet nur nächst) !,1??°7Äillion7n.Vnd^°"s'.'°°0° J? , «--Wirkungen ber MelchSllnanzref.r«
Iionen weniger al» in ber schweren Reit von 180R ..nh iS’ J ^ere ReichSfinanzen zum Auöbruck gekommen sinb. (Sehr sBr.sall.) Ta« ist jebensall, auch eine ra.sache b^ aeeianet ist im Senlrum, Lackzen link«) Meine politischen Fremde
öo.B-r rauen in bie Lesseru nnunfe rerBe r. I be' bcJ en Beraluna be« Eint« von einer allgemeinen
r (8uflimmung.) meinem hrfcH,™ 5?’?»11'^'.7 por1lifrf)en 3ranen abfefien. Nur noch
Dafürhalten bedarf e« aber unablässiger Kleinarbeit ,„k Z , ®ort äum P r > b a I b r a m i e n g e s e tz, ©eiten ist ein Ge. wirb auch nicht Ungrbulbig sein bürsen wenn bie Acbunn .?Ur ,ml1 !°LcI,cr Einstimmiakeit verlangt worbrn, wie ba«
->wa« auf sich warten säht. Die Eintragui^en in Ja,bc.al."1lcnflclc6 von bicsem NeichSIag. Also muh ihm auch
da« NeichSschuIbbuch haben sich erfreulicherweise bon on bf« 7N ncflc^cn werden, da« Gesetz zu berabschteden. Die
Millionen im letzten Jahr.' auf 170 Millwnen aesteigert. Wir I F eFe^"^? ".e “n f(”cinen unter der Parole ho sien. IN den nächsten Wochen bie erste Milliarbe beisammen zu Hl?/«? n"r r ? 5 1 $ 6 1 n a n 9 r 0 r m * unb -gegen
Mfn. AIS recht bebeutungSvoll hat sich bie Bestimmuna "b!r vorgenommen werben zu sollen. Man hofft,
Re!ck-»verstcherungSordnung erwiesen, wonach die Vcr?ickeruna^ der Masse ge^en Steuern mißbrauchen zu können,
onstalten und Beruf-genossensck-aften verpflichtet sind einen Teil rechts und im Zentrum.) DaS geht auS dem
ihre» Vermögens in Reick-», und Staatsanleihen anzuleaen T r 8 Hansa.Bundes klar her-
r c?i-“ur-v"MäWäWä ^""NllirstFde b" b «°i';nc'.n.ng be« E.at.'burchfsth!"/ in „"1Ä °^->n/.s>chere^runb,a^ gestellt. Im,Di «pos.
bieHenidi?"IangJ<?m*.f'bannCaber'°imimeF^apiVer“ 10^1^um ^0i«un8 ba« Bebürfiii« Hai. süb. u
3 inan zen auswärtSzuwälzen (Zuruf? lin^ Ein frbr ali/r * 8ufhmm,,nn AU lolcken W..annn,n M ^,"rket..) 5ch lebe betasten llebe'rzen Ün'^ba^ ber 8«iU>unft nicht fern ist, wo dieser FelSblock auf der H^he einen
3°. galten. Bei unserer F u tz a r t i l l e r i e hat sich Wohl wie bei keiner anderen Waffe eine Erweiterung der Kriegsaufgaben vollzogen. Unsere modernen Befestigungen an der K u st e und an der G r e n z e verlangen mit ihrer Kompliziertheit eine auf die Bedienung der P a u z e r g e s ch ü tz e speziell einge übte Truppe. Weiter kann aber auch die Feldartillerie der schweren Artillerie nicht mehr entbehren wegen deS weiteren Fortschritts der Technik. Ter Angreiser bedarf daher durch, schlagenderer Mittel, als die Feldartillerie jetzt geben kann Die geplante Organisation der Fuhartillerie wird eine zweckmäßige Nngheberung dieser Waffe nach technischen Grundsätzen an die ""deren Waffen ermöglichen, andererseits aber auch die Zuteilung eines Teils dieser Waffe an jedes Armeekorps. DaS ist besonders wichtig, nachdem die schwere Artillerie Schulter on Schulter mit ben anberen Waffen in ben Felbkampf tritt.
^""0- iryviiiiiuiici u. i nigtii. ~ ......y . V u 1 c u “ u c 6 u leinet
Die Notwendigkeit eine« starken deutsck-en Heeres eingehend ^„ t'k kann ich dem Schatzsekretar ruhig zufick;ern. Man zu begründen, ist meines Erachtens kaum vorhanden. Jeder, der WÄ/? £ f twft tmmer Oumquennate
die Gegenwart und Zukunft nüchtern abschätzt, wird mit mir der b ° b m r fnlh n,rfu (Ue*— — -t-
Meinung sein, daß Deutschlands geachtete Stellung, sein Ein. fluß auf die Erhaltung deö europäischen Friedens nicht zum min» drsten auf einer starken und schlagfertigen Armee beruht. (Leb- ^fte Zustimmung.) Werden hierin ni.cht rechtzeitig wesentliche Lücken geschlossen, so würden sich die Folgen für Industrie und £anbcl und andere Zweige unseres Wirtschaftslebens zuungunsten unseres Vaterlandes gar bald bemerkbar machen. Das vorgetegte FnedenSpräsenzgesetz, das ich hier begrünten möchte, bildet die Beseitigung dieser Schwänen, entsprtchend dem bewährten Ver- fahren bei den früheren FricdenSpräsenzvorlagen. Eine
________________u. u.,_/5m Ti enpaöh. S:Ä ®ieb:n»>J&«tt«onerieVi7iSSit Sie soll. i t , on-fon ds des Reichskanzlers befindet sich a,!ch ein U?b -la? f%enI lSehr richtig! rechts.) Wir
-' Posten: Beihilfen zu den Kosten einer I n f o r m a t i on s. ^e„ Äwe^ errelckt b " Si « anzrcform hat
r reise sud- u n b s u d w e st d e u t s ch e r R e i ch S t a g S. M ! 7 ? . O/c »st e i n großes nationale»
n n ba eorbnt ten in Posen unb Westpreußen. Auf die Reise I v? \ Un<5 stolz darauf! (Beifall
; ^lbst will ich sachlich nicht eingehen. Wenn aber die preußische ^n7r!^sünbb ^ls.) DieFinanzreform ist eiuRuhmcS-
eine Reihe bon Mitteln, bie vor zwei Jahre,, ber Reichstag bgp' babea. fBe'fall ttcht»^)"'^ b" d°lkc» immer auf feiner Seite


