1
r
m
Aus den ReiHrtagsausMssen.
6
r
*•-
P
Al in
F
C
U' rr
1
I
I r *
r T
F
Vie Wahlen in England.
London, 10. De^. (1 Uhr borm.) Gewählt sind 163 Liberale, 209 Konservative, 29 Anßehörige der Arbci.erpartci, 64 Rcdinondistcn, ö ßtrriniften., Minister Mc Keima ivurbc roiebcr» gavählt
Marburg, 9. Dez,. Die Strafkammer verurteilte ^,den bekannten Herl aus Buchenberg, der kürzlich aus bcnt ^lüngntS in Bohl entwich, redoch in Cölbe wieder ergriffen o**“«- ^vu-u. wcBc|uyun. I ünhia q111^ Edi rbringhausen begangenen Schaidleb-
Das Pcangsche Kölner Komödien. | 3 3ud,t{laui’’ ^rDed»'t Stellung um«
Au- Stadt und Land.
Sieden, 10. Dezember 1910.
I TageTkalender für Loimtag den 11. Dezember: Stabt« Ssf Q(l-- V Utzr: ,Dle Räuber." Abends 71/. Uijr:
.Die Forsle»Chr>ilel." '• y
R o l o ff c u m; Vielter Spielplan.
Kinemalograph: Neuer Epielplan, Biograph: Neuer Sptelplan.
A n l a g e in u | t f fällt aus.
•
| - Die Kohlenproduktion in Hessen weis! für
November folgende Zahlen nach: Rn Nohbraunkohlen wurden gefördert 40775 Tonnen, verkauft 91 Tonnen. Der grüßte Teil dec Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur! wetteren Verarbeitung bestimmt. Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden erzeugt 2875 T. Braunkohlenbriketts und 818 T. Raßpreßstclne. Unter Berücksichtigung der auS Vormonaten übernommenen Bestände, sowie dcS Absatzes und Lelbitoerbrauchs verblieben absatzfähig 54 T. Rohkohlen, 450 T. Briketts und 9557 T. Ratzpreßsteint, zusa mnieit 10061 T. Braunkohlen und Braunkohlenprodnkte im Gesamt- werte von 110 400 Mk.
L i ^O- Dez. (P riv att e legramm.) DaS
Kriegsgericht des 18. Armeekorps verurteilte nach zwei- tägiger Verhandlung den Zeugfeldwebel Ernst Mül« Lc C lncY-^ai1 xU/ I^^lcher im August seine frühere Geliebte! rJarc ' iie urchts mehr von ihm wissen tootlte,
erschossen 6ntte, iDcgen Totschlags und Bedrohung zu: lo Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Ausstoßung aus dem Heere. Der Vertreter der Anklage hatte die Todesstrafe beantragt.
Landkreis Gießen.
>< Reiskirchen, 8. Dez. Heute beendete die Wander. Haushaltungsschule ihren sechswöchentlichen Kursus. W einem von den Zöglingen zubereiteten Fressen, wezuH- Cltern der Mädchen eingeladen waren, beschloß man Lehrgang. Tie vvrgelegten Handarbeiten sanden alloe. meines Lob. Von hier kommt die Schule nach R.dgen und- von da nach Göbelnrod.
L + Saasen, 8. Dez. Der Landwirt S. Pseifer von DoNnbach v e r u n g lü ck t c gestern dadurch, bau t.,m b in Holzfällen eine Buche auf den Kopf flcst Der Mann w- rvn nach Hause gebracht und be,indet stch in ärztlicher lMldlutig. W
Kreis Büdingen.
-- Büdingen, 9. Dez. Tie Mitglkederversammknnq dec hiesigen B e z i r kß f p a r k a sse bewilligte für sämtlich^ Znduttrie sch ulen des Soarkassebezuks einen Zuschuß 00n 4530 Dlk., jo daß dnrchscimittlich auf eine Gemembe öle 5mnme von 140 Rlk. entfällt. — Dec im hiesigen Sirc.fe gegrünbete Wohlfahrtspflegeverein hat beschloss^ auch den Vogelschutz im Wmtec durch Anlage von Füllet Plätzen unb Anbringen von Futterkästen zu fördern.
— Büdingen, 9. Dez. Im nächsten Frühjahre wird einem dringenden Bedürfnisse Rechnung getragen, mbe,n fämtl iche Telephondrähte in dec Innenitabl durch Erdkabel gelegt unb erst in ber Altstadt wieder burch ö‘ie Luft geführt werben.
Au- Hessen.
Darmstadt, 9. Dez Dec aus Mitgliedern beider Ständekammern zusammengesetzte BereinsachungS- und Ersparnis.Ausschuß ist auf Dienstag den 20. Dezember zur Abhaltung einer Beratung über eine Anzahl von der Regierung ui Anregung gebrachter Erspar- uisvorschläge einbeaifen worden. — Das Ministerium des Innern hat zwecks Vereinfachung der Staatsvenoaltung im Verkehr mit den Gemeinden die Anordnung getrossen, I haß ihm in Zukunft die alljährlichen Gemeindevoranschläge nüht mehr eingereicht zu werden brauchen. Dagegen sollen die KreiSämter über die Höhe der Erhebung der Gemeindeumlagen Bericht an das Ministerium erstatten. Das Ministerium behält sich nur für besondere Fälle die Einforderung der Gemeindevoranschläge vor.
sei schon ein Vorspiel für die nMflen Wahlen, so sei daran erinnert, daß bereits jetzt mit Rücksicht auf örtliche Verhältnisse Verhandlungen ne fuhrt werden, die auf eine St i ch w a h l u n t e r st ü tz u n g zwischen Konservativen und Nationalliberalen hinzielen.
L, ,** Der hessische Landesverein für Totenein- Tin r m diesjährige Mitgliederversammlung in
m 'l a nmiix b damit g eß eben, bad durch die Be-
I des un ^adre 1886 unter Oberbürgermeister Ohly
rö 2° nad) fQ,t 25 jährigem Bestehen, jetzt endlich Aussicht sei, dost das geplante Krematorium in Darmstadt, oas aus Unrrag des Spraa-vercuis „Fiammeni-atle" gerauft tver- lm nächsten Jahre auf dem neuen, tvestlich des neuen Hauptbahnhofs zu errichtenden Friedhöfe, zu erbauen. Die Mittel 00 >2UueU|dx'iue/ Stiftungen ustv.
I erOärt und die Stadt hat sich zur Ausführung bereit
[erflart *2^^ die Verlegung des Friedhofes hat sich die Erbauung hlnausgeiciwben, letzt soll nach einem Weihen her Bürgermeisterei der Bau im Jal-re 1911 sertiggestellt werden.
Dkr -Personalbestand derLandeSuntoersität für dar Wmtersenikster 1910/U ist erschienen und für 20 Pfo. käuflich zu Haden.
••Sie Gieffener Rudergesellfchaft von 1877 veranstallet am 21. Januar 1911 in den Räumen deS Gesell. schastSoercins ein großes Winterfest, das als Blumensest gedacht und diirchgesührt wird.
(ßcridnsfaaL
Ortskrankenkasse und Aufsichtsbehörde.
der 9‘ 2n. dem bekannten Zwist zwischen
tchtsbehö^rde und der biengen Ortskrankenkasse, dessen b -blC Beschickung von Kongressen und Anfertigung eines umfangreichen Geichastsberichts verausgabten Gelder cüZ OJ ben öeroaltong«foften gehörend, zurückerstatten soll, IS? bÄ^brUmstanzlicher Termin vor dem diesigen Amtsgericht tbCA Beirat des Magistrats. Justizrat
« a ^-?ndp^nkt stellte, daß die betret,enden beiL bezahlt werden dürfen, be
hauptete der Loriitzeiide der Orts krank en kajje, Schiistsetzer Weber, der iin Namen des gesamten beklaaten Vorstandes sprach, das Gegenteil. Er wies darauf hin, dast bei der neuen Reichs- SiSr'n?So?IUin9 selbstverständlich die Krankentassen anr l meisten lntereifiert seien und fich orientieren müssten. Die Ber- sn von über 1000 deutschen Krankenkassen beschickt gewesen und in feiner Stadt habe man daran etwas Ungehöriges erblickt. Es sei die Absicht der Regierung, die Kranken- Mssen zu Horen, twrnn sie habe ia selbst ihre Vertreter zu der Tagung entianM. Ten Einwand des Klägers, bag hier endlich einmal ent)d)iet>en werden soll, ob die Kasien solche Kosten zu decken Hutten trat er mit dem Hinweis auf Entsck)eidunaen des 400(1 MCm bQbe die Marburger Kasse etiua
4000 Mitglieder, weshalb 2 Vertreter niM zu viel seien. Die Urteilsoertünbung wurde ausgesetzt.
vre Zagdgesellschast öcs Maliers.
Saupark bei Springe, 9. Dez. Krtrz vor 3 Uhr kraf die Jagdgesellschaft im Jagdschloß Springe ein und nahm alsbald ihre Stände ein. Bester Schütze am ersten Jagdtage blieb der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. Kurz nach 4 Uhr traf der Kaiser und die übrigen Gäste wieder im Schlosse ein, wo Abendtafel stattsand. Der Reichskanzler wird sich entgegen seiner ursprünglich en Absicht, heute abend nach Berlin zurückbegeben.
§ 16, der den Fall behandelt, daß die Zahlung der Zu- Wachssteuer nach dem Vertrage vom Erwerber ubernom- ae£ lÄr5^alt ^cnde I-afsung: „Wird bie Zahlung der Zuwachssteuer nach dem Vertrage von dem Erwerber über- nommni, so ist ein nach den sonstigen Vorschriften dieses Gesetzes berechneter L-teuerbetrag dem Veräutzerungspreiic hinzuzurecl)neu, und hernach die Steuer zu berechneu." Die 17 bis 19 werden nicht geändert.
H ^0 wird der Taris solgei,dermaßen geändert: Die L-ieuec betragt zehn vom Hundert bei einer Weristeiae- rung von mcht mehr als zehn vom Hundert des Cnnoerbo. Preises und steigt mit je 20 Dom Hundert des Grwerbs- Vteties um eins Dom Hundert bis 19 Dom Hundert bei eUtclrS^-elt11JleWC/?Unß D0H "^hr 2lS 1.0 Dom Hundert bis einschließlich HO Dom Hundert des Erwerbspreises Von nun an steigt bie Steuer um je eins Dom Hundert schon bet lebet Wertsteigerung Don zehn (statt 20) Dom Hundert ieä i-rwerb. preis es bis zu 00 vom Hundert b.i einer Wert- steigerung Don über 2„0 dom Hundert des LiwetbsDteil s ^.ec Steueriav ermäßigt sich sur jedes Dolleud.te Zaht der für dte ^teuerberechnung maßgebeiiden Beichoauer bis zum M. sichre um euts Dom Hundert seines Äetragcs Bei der
Die Bcformcn in China.
Die ,kölnische Zeitung" meldet aus P e k i n g , 8. Dezember' Der Großrat luirb a b g e f dj a f f L Die Ministerien werocn von heule ab nur von einem Präsidenten geleitet werden, herben Tuet Minister erhält. Die Vizepräsibetiien werden beseitigt. Die zehn Tachuiinister bilden den Muiistercat, hei durch zwei Minister ohne Potteseullle, den Minister pro sidenüm und den Vizepräsidenten vervollständigt ivird. Ministervräsidem wird der bisherige Finanzmiiiister Herzog Tsaitse, Vizeprä,ideni her Grobrat Fürst Sulau. Die beiden sind zugleich die Vorsitzendeu des neuen VersassungSausschusses. Minister des Aeustern wild der jetzige Großrat Susetfchang, Finanzminister der Grotzrat N a t u n g , Handelsminister der bisherige Minister beä Aeußcrn Tsou tschtialai, von dem eS neulich fälschlich hieß, er fei -um Kriegsminister aus erwählt. Die übrigen Minister behalten j chre Portefeuilles.
Das fo gebildete Ministerium soll her Volksvertretung verantwortlich sein uni) auch die Staatsakte des Kaisers verautioorilich gegenzeichnen und durch eine Mißtrauenstundgebmig des Parlaments gestürmt werden können.
' ^nrurecynung 511m ErwerbspretS, Die in Höhe von zwci- ■ ^uhalb vorn Hundert zuzüglich der Ausio.-ndungen s.r Bau- > ten, Umbauten und sonstige dauernde besondere Verbesse
rungen (nach § 10 Ziffer 4) erfolgt, wird auf Zentrunis- Weinberge die Höchstgrenze auf 200 Mk. statt
100 Mk. für den Ar festgesetzt.
Ferner wird solgenoer Zusatz beschlossen: „Den De- >l,pc.r,5 D?u O)rund,tücken, bei denen der Erwerbspreis zu- zuglich der in § 10 Ziffer 3 und 4 genannten Aufwcn- düngen (selbstge)chafsene Werterhöhungen auf landwirt- schastlich, gärtnerisch, forstwirtschaftlich bemühten Grund-
anr -5 Aufwendungen sür Bauten ufiu.) 100 bczw.
200 nicht übersteigt, werden auf ihren Antrag an stelle der tn § 10 Absatz 4 vorgesehenen Zinsberechnung von 4 Prozent die in § 20 Ab). 3 vorgesehenen (soeben erwähnten) Zurechnungen zuaebil.igt. Steuererträgnisfe werden freigelasjen bis zur Hohe von 20 Mk. statt wie nach dem Beschlug zlvciter Lesung nur bis zur H^he von einer •‘7 “Cb« § 21, bei dem die Streichung des zweiten und dritten Absatzes (betrcjjcnb Uebernahme der Haftung für die Steuer durch den Erwerber) beantragt ist, wird bie Abstimmung nach längerer Erörterung ausgesetzt. Zu 8 22 I
Anträge vor auf Streichung der Steuerfreiheit des Laiidesfurstcn unb her Landes,ürstin, ferner des Bundesstaates, endlich auch der Gemeindeii. Dag.gen werden weitere Steuerbefreiungen für geuieinnützige Vereiiiigunaen zum Zweae der inneren Kolonisation, Arbriteran,iedluna usw., von Zeritrumsseite auch des gemeinnützigen Woh» nmigsbaus beaiitragt. Tie Erörterung hierüber wird am Montag fortgesetzt werden.
Der Ausschuß über die S ch i f f a h r t S a b g a b e n ho fjan» heute die Sitzungen, ohne noch zu einer sachlickien Beratung zu kommen. B.i Begiiin der Sitzung lauen An- trage des Zentrums und ber Nationaliiberalen vor, die ans Leschasiung umfänglichen Materials zur Beurteilnna der winscha,ilichen Folgen des Gesetzes abzielten. Diesen Antraaen schloßen sich dann Anträge ber Freisinnigen und ^ozialoemotraten an. Dir Regierung sagte eine Dent- jmri|t im Sinne der Anträge zu, uno darauf wurde die Sitzung bis nach Weihnach ten vertagt.
DeutjcL-es Neictz.
Eine Novelle zum M i l i tä r st ra fg e s etz b uch üntb zur Militärstrafgerick-tsordnung ist dem Reichstage Smgegangen. Die Slovelle, bie nur formelle Bedeutung hat, ist notweiidig gcuovrden durch bie im Haushalt für 1910 vorgesehene Umwandlung ber Veterinär-Beamten- stellen sowie bie Umgestaltung ber Militärveterinär-Ata- bemie. Die blsberigen Bestimmungen für das Sanitätskorps in den beiden Gesetzen gelten nunmehr auch für das Veterinärtorps.
Die Zentrumsfraktion beschloß mit gvofcer Mehrheit, dm Abgeordneten Spahn in die Fraktion aufzuneh- men. Dazu hat hie Zentrumsfraktiou folgeube Erklärung be-l schlossen:
। „Nack)bcm her Reichstags ab georbnele Professor Dr. Spahn >uver die vmi ihm vor 12 Jahren zum Grafen v. Hoensbroocl» angeknüpften Beziehungen sein Bedauern ausgesprochen unb nachdem ferner über die beanstandeten liLiariscl-en Kundgebungen Lefriedigeube Eitlaruugrn von ihm abgegeben luvrueu |uu>, bol trachtet die Fraktion des Zentrums die Bedenken gegen eine Auf» nähme des Professors Dr. Spalm in bie Fraktion für aufgeräumt." Die Sitzung hat etwa 4Vr Stunden gebauert.
I ra ** V 0 m Konzertverein wirb uns geschrieben: Die La m n 9 des Konzertvcrrins war von e wa 3O Mitgliedern besucht. Der Bocsitzenhe rechtfertigte die Maßnahmen des engeren Vorstandes in Betreff des Liederabenhs von Robert Kothe, bie inzwischen vom Gesamt- Vorstand gebilligt worden sind, an Hand Der zwischen dem und dem Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe Ein Verbandes geflogenen Verhandlungen.
Cut Mitglied tadelte bie Haltung des Vorstandes in scharfen Worten, ein anderes Mitglied bedauerte sie, alle andern ! Redner traten für den Vorstand ein. Ein von dem ersten Redner beantragtes Mt^tcaucncvotum g gen den Verstand sand in der Versammlung keinerlei Unterstützung und wurde einstimmig abgelehnt, dagegen ein Vertrauensvotum ein* 1 jimmtg angenommen. Tie allgemeine Lage unseres hiesigen Konzertwefens wurde von allen Rednern besprochen oder gestresst. Em vom Schriftführer ausgearbeileter Bericht über bie Verhältnisse des Konzerlvcreins seit bet Neu- i orbnung Don 1101, insbesondere über die sinanzi.llen Kragen konnte wegen Dorgctüdiet Zeit nur teilweise zum Bo» trage kominen, ist aber zum Druck vorgesehen.
** Kolosseum. ".....41_vulCi, Junuu
Ensemble übt andauernd seine gewolpite Zugkraft aus. I folgende ^age werden die neuen Schlager- Er
I Sie und der Andere" und „Der Garnisons-Trottel" auf- ' "Ckr9e^jLnben bie ^hten Sonntagsvorstellungen der Nachmittagsvorstellung gelangt, wie aus °Len^?zü^ ÄZNng.^' Öa3 u"gtturzte Programm wie ^*Die Zahl der Kontoinhaberirn Postscheck- tst im November auf 48300 gestiegen (Zugang im Monat November allein über 1130). Auf diesen Ufo ft» I !n>e^tünlle^to-urben “n November gebucht über 938 Mill. ' k Gutschri,ten und O3^i/z Millionen Mark Lastschriften. Das Gefamtguthaben der Kontoinhaber betrug Ende November über Ul Millionen Man, ihr durchschnittliches Ge* samtguthaben Wahnno Milben Monats tO.i/j Millionen Mart, ^m Venehr der Reichspostschociämter mit dem Pa st. lparka,senamt in Wten, der Post.pana^se in Budapest, den schweizerischen Postschcabureaus und ber seit 1. November an diesem Verkehr nuttci ne.,menden b.lg schen P^siv.rrval- tun91ll??,ucbci1 uber Millionen Mark uingisetzi und Arnar auf 1J8U Uebertragungen in der Richtung nach und auf 70801 Uebertragungen in der Richtung aus dem Auslande-
, :: Berlin, S. Dez.
' Der Reichsversicherungsausschuß begann Heute die zweite Lesung des Buches „Kr an ke n v er s ich o I,u n g", § 1/7 ff. In erster Lesung hat der Ausschuß die Versicherungsgrenze von 2000 Mk. Jahresarbeitsverdienst auf 2500 Mk. herausgesetzt. Ein Mitglied der Reichspartei Beantragte Wiederherstellung der Grenze von 2000 Mk Aach eiuer Aussprache darüber ergibt die Abstimmung bie Wieberherstellung her 2000 M L-Grenze. Ta- gegen stimmen die Sozialdemokraten, zwei Zentrumsmit- glieder, das polnische Mitglied des Ausschußes und von! den Freisinnigen der 2ldg. Herniann. Im übrigen wird
^schnitt bis § 180 mit unwesentlichen Aenderungen des Beschlusses erster Lesung angenommen.
Mchste Sitzung: Dienstag vormittag.
,, Der R e i ch s w e r t z u w a ch S st e u e r a u s s ch u ß beschloß m feiner heutigen Sitzung beim § 15, ber von ben -vorn VeraußerungspreiS in Abzug zu bringenben Beträgen lOlgenden Zusatz: „Ist statt des Erwerbspreifes I der Wert zu einer späteren Zeit als der des Erwerbs maß- gebend, so surd die drei vom Hundert nidjt von diesem Wert, sondern von dem Enverbspresie zu berechnen, den der Steuerpfltchtige ober sein Rechtsvorgänger vor jener gezahtt ha^"^ steuerfreien oder steuerpflichtigen Erwerb
Lustschiffahrt.
Wettbewerb sur Deutsche Motoren.
| Fr an ff it r t a. M., 8. Dez. Der deutsche Flieger^ 6u”b- welcher snncrzeit den ersten U e b er 1 a n b H u g ,n Deuljchland Deranstaltet hat, beabjich.igt. im Jahre 1911 einen großen Wettbewerb für den b e ft e n de ut - • *e? ^°l°r auszuschreiben. Er geht Don der Ansicht aus, daß die Ichung der Motoronsrage zurzeit die dringeno,ie I' und ihr mehr Interesse gebührt, aij allen sonstige» >l5eraii|ta(tungen. Ltne größere Eeidsumine ist dem Lund sur seine Plane Don g-rennben des Flugsports bereits zu. gesichert worden. 0
= 0 r t e n b erg, 9. Tez. Durch den steigenden Vcr. kehr aus brr 9li'btnUal)nlinte ist die Anlage tmec $reb.
Ischeibe aus dem hiesigen'Bahnbose nölig geioorüen Ärcis Friedberg.
L. Friedberg, «. Dez. lln^er nationallibe. raler Berel n hielt gestern abend eine Berjammluii- ab, in der beschlöße., wurde, den Borsland auf 30 SJiiU 8>l^der äu erhöhew In den hiesigen Blättern bittet ba Erstand des Vereins die Wägier^chast Friedbergs außer b‘e ^.Cl beiumjrten Stadträte Langsaorf, Openheuner und Rcufch energisch für Gymnafialoberlehcer Dreher ber sich um ben Friedberger Geschichtsverein große Vei> Dienste erworben hat, einzutreten. Daun einen Vertreter Dcö Handwerks, Zimmermeister Füller, und enblid) den Vor- senden des hiesigen Schwimm* und Badeklubs, Wilhelm Georgi, zu wühlen. --- Hier besteht ein Verein, der iy Weihnachten arme Kinder durch freiwillige Go- bbn. unter stützt. In allen Wirtfchaslsiotalen hat er Sam. melbuchfen ausgestellt. Ueber 118 Mk. befanden sich bei der letzten Entleerung in den Sammelbüchsen, wofür arme pinfeer zu Wechncul)ien Geschenke erhalten. 1
Starkenburg und Rheinhessen.
n«, rtat>t# 9- Dez. Das vorgestern im Kaisersaal oor ausoerkaustem Hause veranstaltete W o h l t ä t l a ke i t s- onäertzum Besten der Sli,tung „Töchterhort" für v.r- maijte Töchter von Reichspost- und Teiegraphenbeamten unter Leitung des Ober-Postpraktikanten Roth, fand in* rolge des anregenden Programms und Der ausgizcichnetei? Achtungen aller Mitwirkeiiden ungeteilten Beifall. Der Reinertrag beläuft sich auf etwa 450 Mark.
n t.X tO. Dez. Die in der vorigen Woche der-
starbene Witwe und Prwatin Heim, die stuher em offent* i Haus besaß, hat die Stoot mit einem größeren Legat beacht. Wre bedeutend die Hinterlasfenscl-asi fern muß, geht aus der Tatsache hervor, daß sich im 9iachlaü ollem für 100 000 Matt Brillanten besiitdem J ö
M a i n z, 9. Dez. Auf dem Guterbahnhos in Gustavs- bürg fuhr gestern abend eine Ra ng ter a b terlu na heftig aus den auf Gleis 17 hinterstellten Leerwagen- Su.tz- Mehrere Wagen entgleisten unh wurden teil, weise erheblich beschädigt. Der die Bremse bt> inende Rangierarbeiter wurde zwischen zwei Wagen fest- « geklemmt und s ch w e r v e r l e tz t. Erne Störung ?m Per. sonenverkehr ist Nicht eingetreten. Untersuchung ist 'ein* geleitet Dem verletzten Rangierer mußte ein Bern angenommen werden.


