Tie Rampe.
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Mai
Wetter
1910
4 \ Sonnenschein
Regen
Meteorologische Beobachtungen Ser Station Kietzen.
10
10
ivoch: Punkt.
1.
1.
2,
Mittwoch, abends (Violetta: »Yvonne
Krankenhaus.
0 Rod heim a. d. 93., 29. April. Der Kriegervercin
Die Abschaffung der Sklaverei in China.
£ London. 30. April.
Mai = + 12,2’0.
„ = 1,6 fcC.
Hans Laikrie."
Spielplan Ser vereinigten zrantsutter Stadttheatrr.
Opernhaus.
Atontag, abends 71/, Uhr: „Die geschiedene Frau." DienS-
echten.
Geburten: Herrn Oberlehrer Schanin in Friedberg eine Tochter. — Herrn Pfarrer Jaeger in Romrod eilt Sohn.
Verlobte: Fräulein Marie Market in Ober-Arcidcnbach mit Hernr I. Karl Stein in Windhausen. — Frälilein Wally Geisel mit Herrn Louis Gundruur, beide in Alsfeld.
Gestorbene: Fran Katharina Lippold Witive in Gießen. — Frau Margarethe Trinkaus, geb. Pfeffer, m Grün berg. — Frall Elvire Dennne, geb. Hensler, in Friedberg. — Frau Margarethe Weiht, geb. Ulrich, in Vilbel. — Fran Juliane Kaufmann, geb. Brann, Frau Karoline Sondermann, geb. Urstadt, beide in Äls- leld. — Herr Harlniann Scheer in Lauterbach. — Herr Justizrat Hubert in Oppenhenn. — Fran Karolme Weber, geb. Gärtner/ Herr Anton Kleinfelder, Frart Maria Schmuck, geb. Winterstem, amtlich in Wetzlar. — Herr Friedrich Schnell in Marburg.
Beim Rauchen.
Es ist merkwürdig und gewiß den meisten Frauen unre- stündlich, daß so viele Männer am Rauchen gefallen finden können. Und doch muß ein eigener Genuß darin liegen, den sogar manche Frau nicht gerne mehr missen möchte.
Sei die Zigarre gut oder schlecht, so bleibt nach dem größeren oder kleineren Genüsse derselben im Münde und Rachen des Rauchers jedesmal ein unangenehmes kratzendes Gefühl, das nur zu leicht sich festsetzen und in hartnäckigen Rachenkatarrh ausarten kann. Diesen zu verhüten, gibt es kein besseres una zugleich angenehmeres Mittel als gleich nach beendeter Zigarre, Zigarette oder Pfeife einige Wybert-Tablctten im Munde langsam zergehen zu lassen. Sofort verschwindet die unangenehme Beigabe des Rauchens, der Mund und Atem werden wieder frisch und angenehm. Jeder Raucher sollte daher Wybert-Tablctten beständig bei sich führen. Wybert-Tablctten können in allen Apotheken in Originalschachtcln ä Mk. 1.— bezogen werden. Depot in Gießen: Pelikan-Apotheke, Kreuzplatz 2.
Tonncrstag, abends 71/. Uhr: „Der dunkle
Freitag, abends 71/, Uhr: „Das Konzert." Samstag: »Iphigenie mii Tauris." Sonntag, nachmittags 31/, Uhr: „Ter dunkle Punkt." Abends 7 Uhr: „Die Rampe." Montag: »Iphigenie." Dienstag: „S)ie Rampe." Mittwoch: „Ein Fallissement." Donnerstag, abends 7x/3 Uhr: „Ein -Sommernachtstraum."
Gerichts?aal.
Falsche Tilelführung.
d. Mainz-, 29. April. Die Mitbenutzung eines Abort? durch ein Dienstmädchen hat den 28 jährigen Gcrichtsrefcrendar E. B. aus Darmstadt auf die Anklagebank wegen falscher Anschuldigung gebracht. Der Angeklagte lvohnte 1907 im Hause Grüner Weg Nr. 10 in Darmstadt. Der Hausbesitzer gestand ihm das Recht der alleinigen Benutzung des Aborts im vierten Stock zu. Zu jener Zeit hatte der Angeklagte noch nicht das Fakultätsexamen bestanden, aber an seiner Türe befand sich neben 1 einem Namen die Bezeichnung „Referendar". Ter im selben Hause wohnende Bürgermcisterei-Sekretdr G. drang bei dem Hausbesitzer darauf, daß sein Dienstmädchen den Abort im vierten Stock mitbenutzen dürfe. Ties wurde G. zugestanden, stieß aber bei dem Angeklagten aus Widerstand. Es tarn zur Kündigung des Angeklagten und seit dieser Zeit grüßte er den Sekretär nicht mehr. Dieser machte deshalb B. Vorhalt, cs soll dabei zu beleidigenden Aeußerungen des Sekretärs gekommen sein. Auch soll der Sekretär in der Wohnung des Vaters der srüheren Braut des Angeklagten beleidigende Aeußerungen gegen den B. getan haben. Tie Folge war eine Privatbclcidigungsklage des B. gegen den Sekretär. Letzterer wendete sich an einen Vetter des B., um diesen um Rat zu fragen. Dabei kam auch zur Sprache, daß B. sich aus dem Türschild den Titel „Referendar u. Gerichtsreferendar" beigelegt habe. Der Berater gab G. den Rat, ,B. wegen unbefugter Titclsührung anzuzeigen, was dieser auch tat. B. erhielt einen Strafbefehl in Höhe von 150 Mark. Gegen den Strafbefehl erhob er Einspruch und die Sache kam am 10. April 1908 in Abwesenheit des B. am Schöffengericht in Darm stad, zur Verhandlung. Durch G. und einen Schutzmann wurde nach- gewiescu, daß B. den Titel sich beigelegt hatte. Ter Einspruch wurde verworsen. Dagegen legre B. Berufung ein, er nahm aber auf Drängen des Vaters seiner früheren Braut die Berufung und auch die Privatbeleidigungsklage zurück. Inzwischen machte er int vorigen Jahre sein Examen und luurbc als Gerichts- referandar am Amtsgericht zugelassen. Nun erhob er Anzeige gegen G. wegen Meineids. Er behauptete, die Bezeichnung N> erenbar mit Recht geführt zu haben, während er energisch b-'- tritt, sich die Bezeichnung Gerichtsreferendar beigelegt zu haben. Zur Führung des Titels Referendar sei er um so nwhr berechtigt gewesen, als er für verschiedene Zeitungen als Theatermusit- referent längere Zeit tätig gewesen sei. Ter Spieß wurde oben umgedreht und gegen B. die Anklage wegen wissentlich falscher Anschuldigung erhoben. Im vorigen Jahre wurde B. von der Strafkammer in Darmstadt zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Reichsgericht hob das Urteil aus und verwies die Sache an die Mainzer Strafkammer. Vorher wurde B. in der Irrenanstalt Mzeh einer 6 wöchentlichen Beobachtung unterzogen. Ter Angeklagte blieb bei seiner Behauptung, während die Belastungszeugen ihre Aussagen von früher wiederholten. Der Sachver- tänbige, Oberarzt der Irrenanstalt Dr. Wagner-Alzey, erklärte den Angeklagten als eine einseitige Intelligenz, der einen großen Kleinlichkcitssinn besitze und von dem Werte seiner Persönlichkeit sehr überzeugt sei. Ter Angeklagte sei zurechnungsfähig, es sei aber fein Zweifel, daß er geglaubt habe, seine Angaben seien richtig. Ter Angeklagte könne deshalb in gutem Glauben gehandelt haben. Der Staatsanwalt beantragte Freisprechung, auf die das Gericht cvfanntc.
NNW 2
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rinnen der ersten Frau. Rcichtsdeftoweniger geht aus dem! Edikt hervor, daß der Priuzregeut sich bemüht, die gröbsten! Mißstände in China abzuschassen. Bei weitem die größere Anzahl landwirtschaftlicher Arbeiter in China sind Sklaven. Sie sind als Sklaven geboren, und zweifellos werden viele von ihnen sterben, ohne jemals gewußt zu haben, daß die Zeutralregierung ihnen die Freiheit geschenkt hat. Denn das Dekret wird auf dem amtlichen Wege, in das Innere gehen, und viele der Rennen werden die Nachrichten nicht verbreiten, die die Taotais und Magistrate als neue Einnahmequellen benutzen können. Die Stlävenhalter werden gern den amtlichen Läufern eine Best e ch u n g s s u m m e zahlet!, anstatt ihren wertvollen Tasitz an Sklaven verlieren. Es ist richtig, daß die Missionare die gute Nachricht aus bett ausländischen Zeitungen erfahren werden, und daß sie ihr möglichstes tun werden, um sie unter den Eingeborenen zu verbreiten; aber der Einfluß der Missionare ist immer noch sehr beschränkt. Immerhin ist das Los eines Farmsktaven nicht das schlechteste. Er erhält einen Teil seiner Verdienste, und wenn er einen guten Herrn hat, so wird er von vielen freien, aber armen Leuten beneidet.
tag'): „Figaros Hochzeit." Mittivoch, abends 7^/, Uhr: „(Sin Walzertraum." Donnerstag: „Margarete." Freitag geschlossen. Samstag : „Maurer und Schlosser." „Cavalleria rusticana." Sonntag, abends 6‘/a Uhr: „Rienzi." Montag, abends 71/, Uhr: „Die geschiedene Fran." Dienstag: „Oberon." '/2 Uhr: „Violetta." („La Traviata.")
7c Tröville a. G.).
d -----
Aus Stadt und Lund.
Gießen, 2. Mai 1910.
**TieHauptverfammlungdesMitteldeut- schen Sänger Verbandes, die gestern im Hotel Viktoria tagte, hatte eine starke Beteiligung aufzuwcnsen. Lebhaften Anklang fanden die Worte des 2. Vorsitzenden Schul-j rat A. K l e i n s ch m i d t, der die Verdienste des Provinzial- direktvrs Geheimerat Dr. Breidert um den Bund heroor- hob. Auf feine Anregung hin wurde an Geheimerat Tr. Breidert ein Telegramm abgesandt. Ten größten Teil der Verhandlungen erforderte her neue Satzungserttwur.. der die Richtlinien des Verbandes enthält. Der' Entwurf'jatbet die Annahme der Versammlung. Rach den Satzungen ist der Zweck des Verbandes die Förderung und Veredlung des Männergesangs, des Volksliedes, des Heimatgesühls und der Volksunterhaltung. Dieser Zweck soll durch Sammlung und Herausgabe von Volksliedern mit besonderer Berücksichtigung der engeren Heimat erreicht werden. Dem Ge- fchäftsausschuß gehören an: der Bundeschormeister, der erste Schriftführer, der Rechner und die Vorsitzenden der Unter- Ausschüsse. Es soll von jetzt an eine Bibliothek angelegt werden. Tie Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Provinzialdirektor Tr. Usinger, Stellvertreter Schulrat Kleinschmidt, Bundeschormeifter Professor Trautmann, 1. Schriftführer Lehrer V. Müller, 2. Schriftführer und Büchereiverwalter Franz Bauer-Gießen, Scyatz'- meister Lehrer Römer-Hattenrod; BLisitzer wurden dt.e
Hiernach hat die Benutzung des Staatsschuldbuches einen erheblichen Aufschwung genommen^ für das abgelaufene Jahr beträgt der Zugang nahezu 10 Millionen Mark. Es sei darum hier wiederholt auf die Vorteile binLewiesen, die das Staatsfchuldbuch allen Besitzern Hessischer Staatsschuld- verschreibungen — Vermögensverwaltungen wie Privaten — in der Erleichterung der Verwaltung und der Sicherheit der Ausbewahrung bietet, die die Vermögensanlage in Hessischen Slaatsschuldverschreib-ngen als dauernd oder doch als langfristig an sehen.
Besonders erleichtert ist die Benutzung des Staatsschuldbuches dadurch, daß die Eintragungen und alle zum Gebrauch beim Staatsschuldbuchbureau beftimmtcn, von hessischen Behörden ausgestellten Urkunden, Bescheinigungen usw. völlig gebühren- und stempelfrei sind. Skatt der Schuldverschreibungen werden auch Barbeträge zur Umwandlung in Vuch- schmden von den Annahmestellen entgegengenommen. Annahmestellen sind für Darmstaot das Sraatsfchuldbuchbureau !und die Landes-Hypothetenbank; außerhalb Tarmstadt sämtliche Reichsbantanstalten, die Bezirks taffen (mit Ausnahme der Bezirkstagen Gießen I und Mainz I und II), sowie das | Steuer amt Gernsheim.
Maßnahmen mehr aeschadet. als genutzt werden kann. Wider-1Bundesvorsitzenden, Romer „Chattia", Ziegler 2umI)ataT- Wckt §^och den emfachsten Billigkeitsgrundsätzen, volle bund, Buß Wetterau-Lahntal-Sangerbund und Gemmer Arb§tsl^sttmgen^von"'^amten ohne jede Vergütung zu Ohmtalbund zum Vertreter der 12 Ernzelveretne wurde verlangen. Ter Staat ist Arbeitgeber und als solcher ver- Müßner-Wetzlar gewählt. Außerdem wurden in den ^c- osliclitet seine Arbeitskräfte auch entsprechend zu bezahlen, weiterten Vorstand gewählt: Stadtverordneter Habentcht, Kein Privatunternehmer würde einem Arbeiter zumuten, Dr. Pusch-Ortenberg, Velten-^ang-Gons und Muflkdlrekcor ohne jedes Entgelt zu arbeiten, man behandelt den Beamten Schmidt-Frredberg. Ate Rechnung des Verbands zeigte erne schlechter als den einfachsten Arbeiter. Die vorerwähnten Einnahme und Ausgabe von 198.30 Mk. und einen Kafsen- Maßna?men der Regierung rufen nicht nur unter den Vorrat von 50 dem Verband wurde eme Schenking in Assessoren die ja in erster Linie darunter zu leiden haben, Höhe von 2000 Mk. vermacht, ^em seitherigen Rechner sonde^ auch m den maßgebenden Richterkreisen Miß- Will wurde Tank ausgewrva)en. Besonder rege gestaltete llmmmtg hervor Sie sind um so bedauerlicher, als die sich die Aussprache itber Veranstaltung von Verbands und !?erichtsassessoren, wie allgemein bekannt ist, sich in der Bezirks-Sangersesten. Für dieses ^ahr oll kern Verbands- denlbar ungünstigsten Lage befinden. Sie kommen zum fest stattsinden; Professor L,r^tmann schlagt em zweites ersten Male zur Verwendung in einem Alter, in welchem Verbandsfest in 1911 vor, Mutzner--!^ar wun> cht ein andere Leutefchon lange ilsr reichliches Einkommen haben. Wertimgssmgen Bnde Vorschläge sind en Znstimmmig und llnd nun will man ihre ungünstige Lage noch verschlirn- es wird beschlossen, Ansang August 1911 das 2. Verban^- mern indem inan ihnen, wenn sie ein Amt erhalten, „wegen lest mit Wertungssingen abguhalten. Gegen das Ueber> nw Mitteln" keine Veraütuna für ihre Arbeits- handnehmen der Gesangswettstreite wenden sich besonders Nng gemäht So tr^rig WÄen Gott Geller-Gießen und Buß-Leihgestern. Zum 2 Verbands- sei'Tankte Tilige nicht, Ä man die Mißliche Lage der singen melden sich U ~ foeber bto "usttzanwärter in der bezeichneten Weise auszunutzen ge- schon im Herbst bekaiintgegeben werden. Zehrer V. -buller nötigt wäre und glaubt, ihnen gewissermaßen die Kosten für regte den Austausch der ProgrMmne bei ^olksunterhal- unqlückliche Finanzexperimente früherer Jahre ausbürchenItungsabenden an.
zu müssen. Die Mißstimmung unter den jungen Juristen &tab 11 f ches Mu seum fur Völkerkunde. Gegen- ist dadurch in den letzten Wochen ganz erheblich gewachsen, über gelegentlichen Anfragen sei hlermtt festge'tellt, daß, wie und dies ist um so erklärlicher, als diese Art von Sparsam- auch in allen bisher erschienenen Artikeln und „Eingesandt" leit nur in der Justizverwaltung geübt wird. Es sind erst über die neue städtische Sammlung für Völkerkunde erwähnt kürzlich 14 neue Oberlehrer angestellt worden. Tie ^grden bie Aufstellung der Sammlung im Turmhaus in den Zeitungen dafür gegebene Begründung ist ja durchaus Qm ycanb dauernd, sondern nur vorläufig ist. Wie die zutteffend und verständig Aber wennman neue: Ober- Mutiger Nummer befindliche Anzeige dartut, ist die Sauun- Woche auch an den Werktagen zu besichtigen wenn erllart wird, daß dem Staat die Mittel zur Bezahlung — Gestern, am 1. ^age, war das Museum sehr gut
eines Assessors fehlen. Die sttefmütterliche Behandlung besucht. n ri . ,
der Juristen m Hessen, die kürzlich auch vom Abgeordneten ** Asphalt - Ps lasterstet «platten werden setzt Dr. Schmitt in der Zweiten 5kammer bitter beklagt wurde, nieder an der Margarethenhütte von städtischen Arbeitern
icheint darnach leider noch immer nicht ihr Ende erreicht ^rgestellt. In zwei Kesseln brodelt 2lsphalt und in einem
zu haben. Daß durch solche Maßnahmen den Juristen fae I tucj^rcn Pflasterkitt. Zwölf Arbeiter sind mit der Herstellung Freude an der Arbeit nicht erhöht wird und der ^renst und Patten beschäftigt und fertigen täglich etwa 300 Stück, dannt auch das S«tercsie bcs ’^Mitiim^ batunter leibet, Material hergestellten Slraben rollt leichtes
ÄÄW schwere Fuhrwerk übe a.^ sanft dahin das Pflaster eine Ahnung davon gehabt hätte, wie groß die dadurch läßt sich leicht sauber halten und trocknet nach Regen bervorgerufene Mißstimmung in den juristischen Kreisen schnell ab. . ,
Hessens an wachsen würde! I w. Schwan Herrn, 30. April. Der bei der Eheinischen
--------------------- 1 Fabrik Griesheim Elektron beschäftigte Chemiker Dr. Oskar 2 en stör ff wurde in seiner Wohnung schwer vergiftet aufgefunden und starb nach seiner Einlieferung ins
Drucksachen aller Art Atisstallungstilreinu.preisv/erl — ■ die ßrühl’schö Univ.-Druckerei.
Schauspielhaus.
Montags): „Die Rampe." Dienstag:
Höchste Temperatur am 30. April bis 1.
Niedrigste „ , 80. „ , 1.
Die chinesische Regierung hat ein Edikt erlassen, das die
Sklaverei abschasft und den Verkauf oder Kauf uwstschlicheriVorbereitungen zu dem Kreis-Krieger-VerbandS- Wesen in Peking. verbietet. Das Dokument v^bretet em- bfl§ im ^li gefeiert wird. Wie 1903, soll auch bie§» ?u n er innen "n ur gewütet werden dürfen. Wenn ein mal das Fest am Fuße des VetzbergeS m iinmittclbarer Nahe Mann sich eine zweite Frau nehmen will, so darf er sie der Haltestelle der Btebertal-Bahn abgehalten werden. Die nicht mehr, wie früher, einfach laufen, sondern er muß Festmusik stellt die Kapelle des Gießencr Regiments. All- mit ihr eine selundäre Ehe eingehen. Tie Besttafung von gemein tvird bedauert, daß das Verbandsfest des Kreises Dienstmädchen und Kebsweibern steht in Zukunft nicht mehr Biedenkopf mit dem dcS Kreises Wetzlar zusammenfällt; ge- deut Familienoberhaupte zu, sondern ist m die Häirde eines dachte doch der hiesige Kriegerocrein die Vereine der Bürger- städtischen Beamten gelegt. Die Regierung hat i>cn_ llm> men‘(crei strofboff einzuladen.
stand nicht unberückfichtlgt gelaßen, daß der Verkauf von e>CQn(fllct n. M., 29. April. In einer von dem
H-'sffch- Zw°ig°7'n der G-seUschast sü-
stattet, ihre Kinder für eine beliebige Reche von Jahren lozia le Re form gemetnsam mit deni ^-reien Deutschen bis zum Alter von 25 Jahren zu „vermieten". Im Hochsttft und dem Verem für Volkswohlfahrt und Gewerbe Falle von Dienerinnen sind die Herren verpflichtet, den für Freitag den 6. Mai 1910, abends, in Frankfurt a. M. Dienerinnen Gatten zu besorgen, bevor sie das (Kaufmännisches VeremShaus, Eschenheimer Tor) anberaumten heiratsfähige Alter icberschrilten haben. Früher waren in öffentlichen Versammlung wird Dr. Broda, Generalsekretär Ehina Ehen zwischen Adligen und Dienerinnen nicht ge- ^^ Instituts für Internationalen Austausch fortschrittlicher stattet. Durch das neue Edikt wird dieses Verbot ausgehoben, ^fahrungen in Paris über „Die gesetzliche Festlegung tz-rL" ÄL- «tociigb.binflunfle.. in Sluluol.en- spr°ch-n.
S Ä4 »’ÄÄ Die Benutzung des SiaatsschulSbuchex ,y«y
1Utb ein Mann kann sich eine unbegrenzte Anzahl von Dre Nachwmnng über dw GesllMtsergebnisie ber dem Dienerinnen schaffen, indem er sie einfach heiratet. Denn! Staatsschuldbuchbureau bis zum Schlüsse des RechuungS- die Kebsweiber sind itatürlich immer gewissermaßen Diene-1 salpes 1909 schlreßt mit folgenden Zahlen ab.______________
40,0ige Buch- schuld Mk.
3V,o|oigc Buch- schuld Mk.
3°/»ige Buchschuld Mk.
Zusammen
Alk.
Bis git Ende des Rech- nungöjabres 1908 waren insgesamt eingetrngen .
4 360 800
27 248 200
19 041400
50 650 400
Zltgäng in 1909 . . .
3 681 200
4 605 200
1 336 300
9 622 700
Summe der Eintragungen .......
8 042 000
31 853 400
20 377 700
60 273 100
Bis zu Ende des Rechnungsjahres 1908 waren ausgereicht.....
226 900
1496100
518000
2 241 000
Weitere Ausreichungen in
1909 .......
116 700
72 300
80400
269 400
Summe der Ausreichungen ......
343 600
1 568 400
598 400
2 510 400
Bleibt Bestand der Buchschuld .......
7 698 400
30 285000
19779300
57 762 700
d. s. von der eintrags- sähigenStaatsschuld
10,7 %
25 6/6
8,1 %
13,2 °/„
Zahl der z. Z. vorhan» denen Konteil ....
378
759
1
423
I 1560
1
1 .
Temperatur
der Luft
Absolute Feuchtigkeit I
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Grob der Bewölkung in gehn»! brr lichlb.
2«
750,1
11,4
5,4
54
y“
747,9
7.7
6,8
88
786
744,3
4,9
5,7
89
Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich.
Fabrikant: August Jacobi, Darmstadt.
^Pfeil drei eck-Seifen .


