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Wrr wollen unter allen Umständen vermeiden, wegen dieser Wahl halber Parteihader und Zwist in unsere Bürgerschaft zu tragen, rote dieses aber durch solch gewiffenloseS Treiben gescheben würde, und können als die geeignetsten Vertreter für unsere Ge- membe die Herren: [07659
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Um zahlreiche Beteiligung bittet v16/»)Der Vorstand.
Warum dre alten bewährten ausscheidenden Gemeinderäte Hernrrch Schön III. u. Philipp Schmidt V., beide Landwirte, zu Gunsten einiger längerer ehrgeiziger Männer nicht Wiederwahlen? Allerdings mutz von einem Gemeinderatsmitglied verlangt werden, dah es grade als Mitglied genannter Körperschaft keine besonderen Vorteile für fick erstrebt, sei es durch LeisMngen irgend welcher Art £n' ö^„oder durch die Gemeinde. Dies ist leider mitunter noch der Fall und mutz anders werden. Denn wie kann jemand un- , Gemeinde-Angelegenheiten sein, wenn er interessiert ist? Das aber ist und war bet den oben genannten nie derFall und deshalb schlagen wir vor und empfehlen zur allgemeinen Wahl die Herren 07649
Heinrich Schön III., Landwirt Philipp Schmidt V„ Landwirt Ingenieur Algeyer.
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Bezüglich der Annonce von gestern, in der der Artikelschreiber von goldenen Bergen, von konservativer Gottesgnaden-Polittk, vom Strebertum, vom Ehrgeiz und schliehlich nicht umsonst von Recht und Gerechtigkeit spricht, wäre zur Klarstellung mancher Dinge, soweit sie der Tatsache entsprechen, folgendes zu erwidern: Wenn wtr auch 3 neue Mitglieder in den Gemeinderat wählen, so wird es sich für diese iveniger darum handeln, für Lollar nun gleich goldene Berge zu bauen, sondern es würde vielmehr von denselben als ihre Aufgabe zu betrachten fein, mit einem möglichst gesunden und gerechten Geist in dem Gemeinderat Platz zu greifen Die Unstimmigkeiten, welche wir gestern abend in der öffentlichen Wählerversammlung über die Steuerveranlagungen wahrgenommen haben, lassen darauf schlietzen, datz es unbedingt nötig ist, der Steuerkommission unparteiische, fachkundige und befähigte Männer zuzuführen. Die Aussagen des Herrn E. über sein befieitzigteS Zudrehen der Steuerschraube und sogar um 2-3 Stufen bei seinen Arbeitsfreunden, geben den Beweis, datz eine Umwandlung dieser Kommission nötig ist. Der Artikelschreiber tut nicht schlau, wenn er andere wirklich liberale Männer mit einer konservativen Gottes gnaden-Politik einsegnen will.
Er bekennt am besten Farbe und hängt anderen Leuten den Namen seiner antisemitischen Heerscharen nicht auf und bleibt dabei in den Futztapfen des Bundes der Landwirte. Man darf andere nicht richten, wenn man sich selbst nicht richten und einschätzen kann. Auffallend ist, datz der Artikelschreiber versucht seine Bauersleute mit Fremdwörtern selig zu machen, die doch sonst gar nichts von Fremdkörpern vertragen können. Er tut wohl am besten, wenn er die landwirtschaftlichen Geräte mit den Fremdwörterbüchern nicht so sehr vereinigt, denn solche Werkzeuge sind nicht gut in Einklang zu bringen. Etn jeder gutdenkender Ortsbürger muh danach streben, Männer in den Gemeinderat zu bringen, die befähigt sind, ihres Amtes treu, gewissenhaft und gerecht zu walten.
Wir schlagen nochmals vor die Herren:
Ludwig Pfaff, goto. n. LWmhemßr., GeorgFriedr.RnhI,$ititamftnittotr, Wilhelm Vogel, LM«, unb bitten dringend, sämtliche Stimmen auf diese zu vereinigen, «m Viele Wähler.
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