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die Festnahme jedes Taugenichtses veranlaßte, der sich unnützerweise an den Automaten zu schassen macht.
Von der hessischen Brandversicherung. In besten betrug die ganze Brandversicherungssumme im Jahre 1908, für das das amtliche Material vorliegt, 2 177 139 110 2)11 Auf eine versicherte Hofreite kamen im Durchschnitt 11 632 Mk.
begann eine wilde Jagd. Er ließ die Beute fallen und verschwand in einem Gehöfte am Neuenweg. Die Schutzleute brachten ihn auS dem Versteck hervor und nahmen ihn fest.
Beachtenswert sind nun die großen Unterschiede zwischen Bei- tragSleiitung und Entschädigung beim Vergleich der kleineren Orte mit den großen Städten: Von der Summe der Brand-
die UnrichngteU dieser von Seiten Jyrer Parieigenossen iviederhotl offenUich nuige|teUten Behauptung auch öffentlich ei klärt werde.
Dies mein letztes '-Idort über die diesjährigen Siadtverordneten- ivahlen, in welcher Angelegenheit ich auch über die m Ihrer Gene- ralversanunluitg gegebene ganz nnvolliländige und teihveife unrichtige Tariiellung der ei'iien Beihandlungen über die Stadtverordnetenwahlen tin Burgerschaitsausschuß das Worf nicht mehr eiflieücn werde, da ich es müde bin, langst als unrichtig zurück- fleiutelene und widerlegte Behanptungen immer wieder von neuem zu beiireiten und zu widerlegen. Ällt vorzüglicher Hochachtung! gcz. Atttz. ^uUlzrat.
Jagd nach dem Dieb. Gestern morgen stahl ein fremder aus einem Schuhgeschäft in der Sonnenstraße em Paar Schnhe. Da der Diebstahl alsbald entdeckt wurde,
Aur Stadt und Lund.
Gießen, 7. Dezember 1910.
Der Friedberger Bombenanschlag.
entschädigung (.556 238 Mk.) kommen auf die Provinzen Starkenburg 42 Proz., Oberhesten 25 Proz., Rheinhessen 32 Proz., und dem entsprechen annähernd auch bie Beiträge. Vergleicht man dagegen die fünf größten Städte mit den übrigen Gemeinden, so treffen auf erstere an Beiträgen 40 Prozent, an Entschädigungen nur 7 Prozent; auf letztere an Beitiägen 59 Prozent, an Entschädigungen aber 92 Prozent. Die größeren Städte zahlen also ein gutes Teil der Beiträge
dessen Zinsen dazu verwandt werden sollen,die den t srh-a m e ri-s e? z. D. vorigen Sonntag fertig gebracht, zwei der Auto- k a n isch en K u l t u rb e z i e h u n g e n zu fördern. Eine weitere waten unbrauchbar zu machen, so daß eine große Zahl Gabe von 30 000 Dollars wurde für die Erwerbung eines d e u t - von Personen ihre Nickel vergeblich eingeworfen bat. T..s im-eigenen Sntereffe handeln, wenn es !und Kultur enthalten soll.
Kreis Lauterbach.
litz, 6. Dez. Der hre,ige Turnverein ist mit den Vorarbeiten beschäftigt für das im
9re lm x)Uii dahier stattsinoende Gauturn- ? a u e s & e f f e n. In den letzten Tagen sind einzelnen Anschüsse, wie Finanz-, Presse- und u^fu^uß gebildet woroen. Auch ein Ei.renaus- ti tent|teyen beynifen. Sa der tiau yciien, et iurnuerein gehört, über luo Serene rihit ian 6u4er Witterung cmj einen starken De-
^Et von 353 Loten und an den Wunden Geilorbenen 13Äi sch Verwundeten und 67 Vermißten, -asammen alpU
Anertannt muß die zielbewußte Art werden, mit der alle Beteiligten, Polizei- und Gerichtsbehörden, den Rattenkönig von Verbrechen, die mit dem Friedberger Anschlag mehr oder weniger in Verbindung stehen, aufgedeckt und den einen, noch am Leben befindlichen Verbrecher dingfest gemacht haben. Daß gerade Friedberg, die friedliche und freundliche Hauptstadt der Wetterau, zum Schauplatz eines so ungewöhnlichen Verbrechens werden mußte, ist kle°n7ür?etUche^Ser^iK^dtt" Stadt den Lttaß^zü | £e7äütfAe wat mit' sXr 7° 7'u TJ'"' suchen haben ttnib, bet die beiden Setbredjetnaturen ixtf/in . °n r? f^C'n
gewckt Hai. Denn leichter als in der Großstadt mußte es Gesetz m Konflikt gewesen zu sein.
dort nach chren Erwägungen wohl sein, in der Aufregung des - Maul- un d K laue n s eu ch e. Neue Ausbrüche Bombenanschlags das eigentlich beabsichtigte Verbrechen guPer öeu$e lini> lurs Saarbrücken gemeldet.
‘‘‘tiegeljen. Sie bedachten nicht, daß sich auch ihre imoL.- ...-- .. . —
lang bei den Leinercn Verhältnisfen leichter gestatten würde.
Das Friedberger Verbreck)en, das im Sommer dieses Jahres in Deutschland großes Aussehen hervoraerufen hat, beschäftigte seit gestern morgen das hiesige Schwurgericht. Das in der Art seiner Ausführung ganz ungewöhnliche Vergehen entbehrt für die Gerichtsverhandlung jeglichen sensationellen Interesses, zumal sich der eine der Täter der irdisck>en Gerechtigkeit selbst entzogen hat, da er seinen Verfolgern nicht mehr entrinnen konnte, und der andere, der bei der Begehung der Straftaten noch nicht 20 Jahre alte Atari Werner aus Kaiserslautern, im vollen Umfang geständig war und deshalb die Verhandlung vor den Geschworenen keinerlei Ueberraschungen enoarten ließ.
Wenn diese Zeilen in die Hände der Leser gelangen,. .. . .
ist das Urteil über Werner gesprochen und ein junges, früher mr die Brandversicherung, während fast die ganze Entschä- viel versprechendes Menschenleben auf lange Zeit hinaus digiingSsnmme den kleinen Orten zufließt. Tie Verwaltunas- hinter Zuchthausmauern gebannt. Ein begabter, aber kosten betrugen 185 236 Mk., für erhöhten Feuerschutz erhielten charakterschtoacher Mensch, mit reicher Phantasie und großem oie Gemeinden 285 000 Mk
Dang nach mühelosem Gelderwerb, das ist der Eindruck, den .. w n x , n 91 n r i. b , M x » M x-r° q?« t;„ M « r r; x o «r»M Werners Entwickelung vom hoffnungsvollen Schüler zum jn« ? o i
schweren Verbrecher macht. Ztoei Momente haben ihn auf . QI ", Vcof. ßulep, hat JuIUzcat Metz, die Verbrecherlaufbahn getrieben, das Lesen von Schund- folgendes Antwortichreiben gerichtet: und Schauerromanen, und bann, nachdem er aum ee.?r. tteel)rter Herr Professor! Aut Ihr im Auftrag des
mit dem willensstärkeren Wrngeß, der ihn immer wieder Wenn ich in meinem Schreiben vom 30. November L Js
den guten Einflüssen des elterlichen Hauses entzog und erklärt habe, daß ich nicht in der Lage sei. den Nachweis zu dessen zügellosen verbrecherischen Trieben dienstbar machte, führen, daß das verspätete Erscheinen des Gießener Anzeigers auf Es ist hier nid)t der Ort, über das Maß der Schuld des Veranlassung eines Führers der nahonaüibetalen Partei zurück- unglücklichen jungen Mannes zu sprechen, noch das SOZa^ Rubren lei, so kann biete Erklärung tue jeden Unbefangenen nur der Sühne zu erörtern, das seine schweren Straftaten er- -^uiung öuiasjen, daß die>e Behauptung von mir nicht heischen. Wohl aber seien alle, die es anaebt — und e d n UJ 1 1 "halten werde. Fch bm deshalb nicht in der Lage
n P ht NN« nifp n n Nils i hrp mrfirhf m. ftMornnni n« unt>n’cbt veranlagt, irgend eine iveuere Erklärung Über diesen
li^h rn C oe- Punkt abzugeben. Wenn in Ihrem schreiben vom 3. 1. Mts.
ben Kampf gegen bie Detektiv- und Sck)auerromane, loeiler gejagt wird, daß von Seilen des nalionalliberalen Vereins die auch biejen 0all wieder verursacht haben, mit rücksichts-! die Vehaupiung nicht aufgeiiellt worden sei, daß die Freisinnigen loser Energie zu führen, damit diese Pestbeule an unserem bezüglich der ^eichsiagswabl ein Bündnis mit ben Sozialdemokralen Volksleben wieder verschwindet. Die Art, wie Wingeß im abgeschlossen Hanen, so hdtie ich erwariel, bag Jhrecseils ein'ach Gefängnis fich Werners Fühlen und Denken bemächtigen s, t........ rr- • ■
konnte, um ihn vollends schuldig werden zu lassen, macht wiederum die Frage aktuell, wie man die Strafanstalten, besonders die für jugendliche Strafgefangene, zu wirklichen Besserungsanstalten machen kann, während sie jetzt vielfach nur als Brutstätten von Lastern und Verbrechen anzusehen sind.
User oer lunre. I
n?ttC mam deutscherseits mit dem Gouverneur sti
Orleans über eine Belegung der «ladt im Jntereiie ihrer m
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B^ii4erteUnbSfiln42be" Junkie beionderS ocr tuirebiuar?
leons .^'chasten 'oewich uiu> norowewich von Or- -
^! x. ?0ebracht wurden. Am 5. Dezember morgens rückten cr
3lao, Korps, zum Teil noch unter tieuicn Geseäneii I CC1
^rlh Unu Hurückaelassenen, in bie Stadl ein %>ie un flanke beut) d) e Loire-Armee fonieniricrie sich nun in lich derse^m^ Loire, währenb bie Kavallerie süd-
gÄÄffi finÄj-Hä sS'"
«ub<. ®röfeere Geschäfts-Anzeigen
"fiftih.niaA.iK»* . , lür die SamStagSauSgabe beliebe man schon am Freitag
und Unierbtamfe. An.'F r'cll a g"dcn g d^-dend'/ ru bcstellkn. Nur bann ist tS ,n Sgl ich, der Satz,
hält Herr Pro». Dr. Kraft euren Vortrag über .fionbonP*™9 b,t ^"zeigen btejemge Sorgfalt angedeihen ju einst und jetzf im Kollegiengebäude. lasten, die zu einer guten Wirkung erforderlich ist.
~ Eine Sitzung des Provinzial-AuSschusse§
findet am SamStag den 10. d. UJU8., vormittags 9 Uhr, Q ...
mit folgender Tagesordnung statt: 1. Aufbringung der .. ^anvkretS Gießen.
Kosten des GeländeerwecbS für die Nebenbahn Grebenhain— » G Klein-Linden, 6. Dez. Ein Wohltätig- Gedern. 2. Heranzlehung des Josef Fürth zu Wiesbaden l Ct beabsichtigt der Gesangverein „Arion"
zur Umlage der Lan0w.r,ichai,ztaum.er Ta’kag au Zt Zuhältern
w oon Hungen. hessischen Landwirtschastskammer veranstaltet Vortrag
maten vor dem statt. Sekretär Schwarz-Gießen spricht über llieaen- ? d" Schulstrabe erfreuen fich reger Benutzung jucht". 6 ipric^ uoer „^ugen-
01109 das Publikum, leider aber auch der besonderen Be- O Münster bei Lieh, 6. Dez Unsere Wasser. -rchtung der umwohnenden S t r a ß e n j u g e n d. Tiefe hat l e i t u n g ist vollendet. Ter Hochbehälter wird von der *""" staatlichen Leitung Lauter-Bad-Nauheim gespeist.
hios Geschüdfeuer nicht abbaüen, in der Richtung auf Tours -r. S S. °öä $ e ‘' ?• ®aä Anwesen des Landwirts abzudampten, dagegen tebrle ein von Tours lommender stug wurde durch Feuer zerstört.
m dern «ich G a m b e t t a befand, vor dem Geschüpfeuer um -
General d Aurelie, hatte, der Aeifmrg aus Tours folgend^noe!, , - . . Kreis Büdingen.
S'«l9?Lebne>tsillh15lße(n^el:tc^‘8un9 0011 Orleans uachmsttogs Geiß-Nidda, 6. Dez. Grne seltene Feier beging
an(raber^u|oeflC^' alä n blc 2riimm.-i am 3- Dezember unser Gesangverein auf dein^b^ sttbma uiiS^iebe^ferbXnid" rettenden Vune .u- nachbarten Hof Schlelfeld. Ter Inhaber dieses Hofes, Ja- dre T^ttfchen ^unt^brochen"ui^'Er'or^ele^oi»^"u^or^.^nrch ^nb Sch uch ist fett 15 Jahren Ehrenmitglied des Ge. nigtm Rückzug hinter dw Loire^n, den das 18 Korps "beiÄtt>' ®T l>üt, ,uln dresen herein eine
bag 20. bei 3araeau schon beroertftelligt hatten? Tas 15 üper^ /km Verdienste erworben, die letzteren veranlaßten,
schritt den Flug bei Orleans, wobei es eifrig bestrebt war aück, .■?glerchzeuiger Ernennung zum Ehrenpräsidenten "'.Orleans angehausien Lebensmittel- und Mmiuiousvorräi'll'" Ehrendiplom zu überreichen. Gegen 8 Uhr abends traf" Krisen aber zum Schluß die große steinerne Brücke Verein von Geiß-Ridda aus dem Hof ein. Nicht nur joam^iTanf SHp IUÖ 4ncn3%h,“ntc- Das Iti. ittch 17. Korns! "ber 80 «anaer, sondern noch eine Reihe außer-'dent- UfeTb^oire.5 iUCUli' D“tihd,cu “et ou' dem rerp-en I ischcr Mitglieder beteiligten sich - zwischen 40 und 50 •• > Rei-G-e- Nachdem im Hos ein von Herrn Schuch ge.
d^vorgetragcn worden war, begab sich der Verein Dirigent Lentz feierte Herrn Sä)uch als Freund 's. Sein auf d.e Familie Schuch ausgebrachtes geisterte Aufnahme. Der Präsident des Vereins, Imann, übergab mit treffenden Worten das i an Herrn Sck)uch. Dieser dankte für die nd mau)te den Verein darauf aujmerfiam, daß )urd) feine ra,ilo,e Tätigtest solche Gönnerschaft s folgten der Lieder wohl über ein Dutzend, ? ga^nche Haus Su/uch feine Freunde nicht jo ß, war sicher. '
such des Festes. — Die Hochzeit der O^rasin Marie zu Schlitz mit dem Hauptmann im kgl. bahr. General- stab, von Luxburg, findet am 5. Januar hier statt.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 6. Dez. Die Wahl zur Stadtver. ordnetenversammlung wird in unserer Stadt recht zersplittert werden. Eine Einigung der fortschrittlichen Volkspartei mit den Nationalliberalen über die Ausstellung gemeinsamer Kandidaten kam nicht zustande. So haben Denn die Linksliberalen eine eigene Liste aufgestellt und Seminarlehrer Leucbtgens und Kaufmann Ulrich neu, und die drei ausscheidenoen Stadträte Langsdorf,'Oppenheimer und Rausch dazu ausgestellt. Die Sozialdemokraten, denen von der Vollspartei ein weiterer Kandidat zugesprochen wurde, nahmen die Liste der Freisinnigen an. Die Nativ-- nalliberalen hatten heute abend eine Sitzung, in der sie ihre Kandidaten ausstellten.
♦♦ Aus Friedberg, 6. Dez., wird uns vom Arbeitgeber-Verband im Baugewerbe geschrieben: Die Nr. 284 Ihrer gesck)ätzten Zeitung enthält eine Nachricht über den hiesigen M a u r e r st r e ik, die in mancher Beziehung einet Ergänzung bedarf. Bei Ausbruch des Streiks im Oktober dieses Jahres zahlten die Unternehmer in Friedberg-Bad- N au heim einen höheren Stundenlohn, als duckch den Dresdener Schiedsspruch sestgesetzt war. Mithin lag die Ursache des Streiks nicht in der Außerachtlassung dieses Sck;ieds- spruches durch die Unternehmer, sondern in der lieber- zeuguna der Arbeiter, daß infolge der augenblicklichen regen Bautätigkeit der Zeitpunkt gekommen sei, die Unternehmer zur Annahme ihrer unbilligen Forderungen zu zwingen. Daß dies der Grund war, haben die Arbeiter zugegeben. Es muß weiter energisch dagegen protestiert werden, daß hier den Arbeitern keine „anständige" oder gar eine „infame" Behandlung zuteil würde, dafür fehlt jeder Beweis. Wenn sich die Arbeiter darüber beschweren, daß das frühere schöne Verhältnis zu ihren Arbeitgebern gestört ist, so tragen sie durch ihren frivolen Streik, der ein Vertragsbruch war, allein die Schuld daran. Ter Streik j ist ergebnislos verlausen und auch von der Leibung beendet erklärt, nachdem alle Maurer die Arbeit wieder ausgenommen haben. Daß die in der letzten Woche als Probe zcw tralorganisierter Verhetzung der Arbeiter gegen ihre Arbeitgeber veröffentlichte Einlabung zur Versammlung von „Hungerlöhnen, Ausbeuten durch herzlose Unternehmer" spricht, darf bei der bekannten Kampfesweise der Zentral- organisierten nicht wundern. Ob ein weiterer Streik ausbricht oder nicht, ist für die Fertigstellung der staatlichen Bauten belanglos, da hinreichend andere Kräfte zur Verfügung stehen. (Es handelt skch bei unserem Bericht um Angaben, die in Versammlungen gemacht wurden, nicht aber um von unserem Berichterstatter selbständig ausgesprochene Behauptungen. D. Red.) Zum Schlüsse sei noch bemerkt, daß in Bad-Nauheim allerhöchstens 200 Bauarbeiter usw. beschäftigt sind.
Butzbach, 6. DeH. Aus der letzten Gemeinderatssitzung ist zu berichten: Die Rechnung des Armenfonds Butzbach für 1909 wurde verlesen und für richtig befunden. Die Gejamteinnahme betrug 41048.50 Mk., die Gesamtausgabe 39564.62 Mk.; hiervon sind 25 865 Mk., darunter 22 800 Mk. Einnahme für das in der Gemarkung Griedel gelegene, an diese Gemeinde verkaufte Gelände, und 3065 Mk. zurückgezahltes Kapital, neu ausgeliehen worden. Für Unterstützungen wurden 9264.48 Mk. verausgabt. Der Voranschlag des Armensonds für 1911 schließt mit einer Einnahme und Ausgabe im Betrage von 13 783 Mark ab. Er wurde genehmigt. Der in dem Voranschlag für den äußeren Verputz der Hospitaltirche vorgesehene Betrag wurde genehmigt. Die Rechnung des städtischen Elektrizitätswerks für 1909 wurde verlesen und nicht beanstandett Vereinnahmt wurden für elektrischen Strom 66 939.98 Mk. und 2961.60 Mk. für Zählermiete. Die ordentlichen Einnahmen betrugen 70 831.03 Mk., die ordentlichen Ausgaben 50 601.76 Mk. Nach Abzug des Betrages für die vorgesehenen Abschreibungen blieb ein reiner Ueberschuß von 1179.48 Mk. Die Gesamtkosten des Elektrizitätswerks betrugen bis zum L 4. 1910 421490.22 Mk. Mark. Für Licht werden für bie Kilowattstunde Die Schulden betragen nach der Rechnung noch 198 954.27 40 Psg., und für Kraft für die Kilowattstunde 20 Psg. berechnet. Der Voranschlag des ElektrizitätswerkS sür 1911 schließt mit einer Einnahme und Ausgabe im Betrage von 80 000 Mk. ab. Er wurde genehmigt Eine Teilstrecke des Holzheimer Wegs soll chauffiert werden und wurde der vorliegende Kostenanschlag genehmigt. Mtt der Ausführung der Arbeiten soll sofort begonnen werden. Die Eifenbahndirektion Frankfurt a. M. hat das Angebot der Stadt, Leistung eines Zuschusses von 20 Prozent zu den wirklich entstehenden Kosten für eine Wegunter- sührungamBahnübergang, nicht angenommen und will demnächst dem Stadtvorftand einen Kostenanschlag über eine Wegüberführung im Zuge der Badbrunnenstraße zur Beratung vorlegen lassen.
Kreis Wetzlar.
= Krofdorf, 7. Lez. Am Donnerstag den 8. d. MtS. abends roirö der Landtagsabgeordnete des Kreises Wetzlar, Herr vom Rath, in dem Saale der Wirtschaft Freund hier, in einer vom nationaUiberalen KreiSverein einberufenen öffentlichen Versammlung über die Arbeiten deS preußischen Landtags sprechen. Herr vom Rath bereist seit seiner Wahl häufig den Bezirk, um den Wählern (eines Wahlkreises über den Landtag beschäftigende allgemeine und lokale Fragen Rede und Antwort zu stehen. Früher kannte man das hier nicht. Gleiche Versammlungen sinden am gleichen Tage in LaunSbach nachmittags im Saale der Wirtschaft Erlewein Witwe und in Wißmar abends im Saale der Wirtschaft Brück statt.
Hessen-Nassau.
- Rodheim a. d. Bieber, 6. Dez. Im Jahre 1911 wird der Gerichtstag in Rodheim abgehalten am 12. und 13. Januar, 9. und 10. Februar, 9. und 10. März, 6. und 7. April, 4. und 5. Mai, 8. und 9. Juni, 6.und 7 Juli, 21. und 22. September mit Waisenratssitzung am 23. September, 19. und 20. Oktober, 16. und 17. November und 14. und 15. Dezember. Der Gerichtstag soll am Donnerstag nachmittag beginnen (im Winterhalbjahr um 2 Uhr, tm Sommerhalbjahr um 1 Uhr) und am Freitag um bie gleiche Zeit enbigen.
, X m " sta o t, 6. Dez. Hier überfielen in vorletzter Nacht b r e i Burschen einen fremben Mann unb »ahmen rhm fern Geld weg. Dle Täter sind ermittelt.
Der Srieöberger Bombenanschlag vor den Geschworenen.
(Fortsetzung aus oem 2. Blatt.) „ D" Kafsendicn-r E. Langer-Friedberg bekund«, baß « vor dem Rachaus war, als er von dem Ueberka^du fflajiZ vcr-


