äußerst hohe s. Aecker, die al- '
" A«S dem Jiislizdienst. Der Großherzog hat den Gefangenausseher am LandeSztichthauS Lianenschloß Jat.
2lus Stabt und Land.
^ituen, 6. Dezember 1910.
** Lehramtspersonalien. Der Großherzog hat den Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Mainz Tr. Hch. 'Dl a de auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April 191t ad (eines Dienste« entlassen.
•• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde den Lehrern Ludiv. Braun zu Ballhausen und Gust. Eller zu Beedcntirchen Lehrersiellen an der Gemeindeschule zu Auerbach.
Die Volkszählung.
Von den Gemeinden Grog-Berlin« ist da« amtlich Ergebnis der Volkszählung in Schöneberg zuerN be(ann geworden. ES wurden 172 672 Personen gezählt, davor 76 526 männliche und 96 146 weibliche also 19C weiblich, Personen mehr als männliche. Die Bevölkerung von N ü r n d e r itellt sich auf 332 539 gegen 294 426 Personen. AugS bur> itt mit 101 500 gegen 94 923 Personen in die Reihe bei Großstädte emgerüdL Stach dem vorläufigen Ergebnis bei trug die Einwohnerzahl Dresdens gegen 516 996 Qtr l. Dezember 1 05.
" ®ln alter Förderer der hessischen Land» wirtschaft f. AuS Zürich kommt die Nachricht, daß Pro» fessoc Dr. Adolf Kraemer, einer der erfolgreichsten Förderer der Landwirtschaft, am 2. d. Alt«, im Alter von 79 Jahren infolge eines Herzschlages sanft verschieden ist. Kraemer war 1832 in Berleburg geboren und wirkte von 1865 an als Lehrer der Landwirtschaft am Polytechnikum in Darmstadt imd von 1866 ab bis zu seiner im Jahre 1871 erfolgten Prüfung als Professor und Vorsland der Höheren Land» wutschafilichen Lehranstalt — Abteilung deS Eidgenössischen BolylechniluiuS — in Zürich als Generalsekretär der Land- ivirtschaftlichen Vereine un Großherzogtum Hessen. Seme Berdlenue um die Hebung der Landwirtschaft de« Groß-j Herzog!ums leben in der Erinnerung der hctsljchen Landwirte lueUvr.
4 Dresden, ü. Da».
Jhtfrt veteMsnng vmr deutschen und österreichischen Parka- wenlariern tagte im „Europäischen Hof" hier der Alldeutsche 5/krbanü. mn Berichte über den Stand der deutsch-böhmisä-en «luSgleichSverhandlungen. die Rückwirkung der geplanten Scliist» fahrtsabgabcn und das böhmische Dcutschturn und über die gegen- toörngc politische Lage entgegenzunelMen. — Reichsrats- und LandiagSabgeordneter P a ch e r (Wien) stellte zur deutsch-böh. Iwlschm Frage fest, daß die Herrschaft der Tschechen im böhmischen Landtag durch den Ausgleich ;*-1-—-* * • • -
srn , De sitz wech s el. Frau Sack Ww. verkaufte an ^eVgcrmciitcr Aulmann ihr Haus in der Marttsttaße |uc <9 500 Mk. Der Käufer beab,ichtigt, das bisher tiarui oetriebene Metzgergeschäsl sortzusctzen.
Kreis Friedberg.
.. L. Friedberg, 4. Dez. Elttch nach Neujahr soNen ^-^-^oarbetten im,ere3 neuen Bahnhofes beginnen. Am
2. Dezember wurden die eing^laufenen Angebote eröffnet, wöbet |id) erhebliche Unterschiede glLnb machten
z.ACU°nbad üerrngste Angebot 618000 M, das höchste 1 o61 000 Mk. — Pro,. Helmte vom hiesigen Gymnasium, der die Jahre über die Ausgrabungen au, der Kapers- bürg lctlete, wird am 7. Dezember in Nauheim einen Borlrag über dte KaperSburg und das römische Lebet: halten! und tijii durch Lichtbilder veranschaulichen.
, L. Aad-Nauheim, 5. Dcz. lln.erm Bahnhos.Emp- langsgebaude gegeiiuber entsteht jetzt ein fiaaltUjcc Fa. bir4l,ltabrUCl^ A?ia- bic Ötoßcit prächtigen, oem oUhiv gehörigen Gebäude des Llettr.ziiät. wertes Ultd der ^öatchan,.all, ioelche die Aadewüsche )uc jimtiküe Aadehäuser Nauheims liiert. Auf demseloen Gelände ragen heute schon einigo Schlote in t>U yölje. »terijer (es ist der sogenannte
“ ’."ie” die Sied eyü u se r za flehen, au denen
man Lu ihnen Wir5 man das Slauljeüner Koch-'
- umere und äußere politische Lage sprach sodann
Alldcutichen Aerbaubes, Rixl,tüawoali Dr
El atz CViauu). Er bezeichnete als die beiden wicdttgsteu Fragen öuf tjnn ^^1^ ber^inneren Politik, son-ctl |ie für den Alb- Q.er^QIl^> 1,1 tämeu, üte önteignuiig und die ttia«- Länbucbe Bertastung. Bezüglich der ersteren iverde die ganze Llnitedlungspoluck zum Stül^nd tomincn, ja jchetteru munen
^ach Neujalsr soll die zweite Lesung der Strafgesetz Novelle lvorgenornmen werden.
Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Verordnung bekr. die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren aus Frankreich.
Der Ausschuß des NeichStages zur Vorberatung des Entwurfes gegen Mißstände im Heilgewerbe hat zum Vorsitzenden Abg. Stückten (Soz), zum Stellvertreter den Abg. Henning (tonf.) gewählt.
Das Reichskartell der Verbände der Ange stell- len und Arbeiter staatlicher VerkehrSan st alten mit dem Sitz in Elberfeld richtet an den Reichstag eine Bittschrift, in der gebeten wird, bei den Verbündeten Regierungen dahin zu wirken, den Staatsarbeitern in den Eisenbahn-, Post-, Telegraphen- und Militärbetricbcn durch Zentralisation und Ausbau der bestehenden Arbeiteraus- schüsse Erfatzarbeitskammern zu geben, falls die Stacttsarbetter dem Arbeitskamtnergesetz nicht unterstellt werden.
Die „N o r d d. öligem. Z t g." schreibt: Gegen nationalliberale Blätter polemisierend kommt die „Kreuzzeitung" in ihrem SonntaaSartikel auf die „S^ene" zurück, in der Abg. v. Heydebrand während der Debatte im Reichstag über die Jnterepellation Ledebours den Reichskanzler aufforderte, Maßregeln gegen revolutionäre Umtriebe zu ergreifen. Nach der „Kreuzzettung" soll sich die Apostrophierung deS ReickManzlers „ganz einfach da- raus erklären, daß Herr von Bethmann Holtweg den außerparlamentarischen Verkehr mit allen Abgeordneten ohne Ausnahme vermeidet". Diese Erklärung stehtmitdertatsächlichenWahr- h e i t n i ch t i m E i n k l a n g. Der Reichskanzler empfing gerade in der lebten Zeit, wie übrigens schon während der Sommerpause, Vertreter der bürgerlichen Fraktionen, da- runter auch v. Heydedrand, bei sich zu Unterredungen.
Das „Dresdner Journal" schreibt: Verschiedene Blätter bringen die Mitteilung, im Jahre 1897 sei zwischen der ö st e r r eich is ck e n und der sächsischen Regierung über die Einführung der S ch i s s a h r t ö a b g a b e n ein Staatsvertrag abgeschlossen worden, dieser Vertrag fei allerdings nicht zuslatide gekommen, wett Oesterreich zurückge- (treten fei. Wir sind zu der Erklärung ermächtigt, daß -die toiebergegebene Mitteilung unzutreffend iftd zwischen der sächsischen und österreichischen Regierung fanden Verhandlungen über die Einführung der .Scl-issahrts- abgabcn niemals statt.
2iu*iaii0e
Starkenburg und Rheinhessen.
Darmstadt, 5. Tez. Von der Spende de KaisersvonRußlandim Betrage von 10 000 Mk. tun Besten der WohltätigkeitSanstalten unb Armen von Darm stadt und der ärmeren Bevölkerung der Umgegend u0I Äolfsgarten hat Slaatsmintstec Dr. Ewald 340o Mk. Wohl tätigkeitSanstalten und -Vereinen überwiesen. Der Ne ist zur Verteilung unter die Armen von Darmstadt uni der Umgebung von WolfSgarten an den Oberburgermeiiie Dr. Glajsing-Darmstadt und die Kreisämter Daruistadl Groß-Gerau und Offenbach übermittelt worden.
gerissen und das Geländern Bauplätze eingetcUL* ' 1
(-) Steinfurth, 5. Dez. In unserem durch rfin Nosenlultur bekannten Orte ist die Feldberciniaung beende Bei dem gestrigen Verlauf der MasiengrundNücke wurde reife erzielt. Besonders hoch waren di Baugelände in Detraclü kommen. Hi^r stes^ sich der Bauplatz auf 3000 biS 7500 Mk. Für Ackerluii wurde für den Quadratmeter eine bis zwei Mark geboier ---- Butzbach, 5. Dez. Tie hiesige höhere ürgrt schule für Mädchen wird Ostern 1911 aufgelöst. (£ln Anzahl der Riädchen wird in die Realschule ernlrelen.
GießeK- 6. Dezember.
Ein Verbrechen, das weit über die Grenzen unserer Provinz hinaus Auischen und Schrecken erregte, wird heute und morgen vor unserm Schwurgericht zur Verhandlung kommen. Zwei verwegene noch jugendliche Verbrecher, die sich Im Zuchthause Lnner sclernt halten, hatten sich zu einer Reihe von Straftaten vcc- bunden, deren gemeingefährlichste sie in Friedberg verübt haben daS Bombenattentat im dortigen Rat Hause. Rur ein Za« jall und die festen, über einen Meter starken Wände deü allen soliden Baues haben es verhindert, daß das Friedberger Rathaus, in dem sich zahlreiche Menschen besanden, als die Höllen, uialchine, die Wingeß und Werner darin niedergeslellt hallen ^plädierte, nicht zuiammengestüczt ist und diese Menschen unlei lid) begrub. Der Gedanke, daß Menschenleben zu Schuden gekommen seien, hat den fliehenden Wingeß, als er den Vvrsolgern nicht mehr entrinnen konnte, zweijellos veranlaßt, sich der it. dstchen Gerechtigkeit zu entttehen, indem er Selbstmord beging. ' ES ist begreiflich, daß die Verhandlung gegen Werner, die heute vormittag gegen 9 Uhr ihren Aniang nahm, nicht nur weilen ttreiie unserer Bevölkerung in den Gerichtssaal zog, so daß er über, füllt ist, sondern daß auch über 20 Vertreter der Presse aus ganz Deutschland nach Gießen gekommen sind.
Werner betritt, von zwei Gendarmen geführt, den Saal: et fleht sehr wohl auS, macht den Eindruck eines 18 läbngcn unb blickt erst verhältnismäßig harmloS durch den Kops an Kops gestillten Saal, dann senkt er den Blick zur Erde. Kurz iifldj 9 ähr findet sich der Gerichtshof ein, der auS dem Vorsitzenden Landgerichtsrat Schmidt und den Beisitzern, Landgerichisrälen S ch "l a b l undIunk besteht. Die Anklage vertritt Oberstaat-', anwalt Lang, alS Vettrcidiger ist RechtSanwatt Tuteuc« Kaiserslautern erschienen. In der Verhandlung fmb 35 Zeuge, äu vernehmen. AlS Sachverständige fuio erschienen Gerichts , chemiker Dr. Po pp-Frankfurt a. M., Professor Tr. Poppert-! Gießen, Medizinalrat H a b e r ko r n-Gießen und der praktisch^ Arzt Dr. Krombach -Friedberg. Außer den zwölf Geschtvoreve, wreden zwei Ersatzgcfchworene ausgelost.
ionAnklage.bes chluß ,ührt au«: Der am 20. Oktober 1890 zu Kaiserslautern geborene Dachdeckerlehrting Kail Friedrich Werner ist angeklagt:
. 1- Ä.n der Nacht auf den 4. biS 5. Juni d. I. allein ob«
in Gemeinschaft mit Wingeß zu St. Ingbert aus einem Qfr baubc ober umschlossenen Rauin durch Einsteigen, Einbruch obti Erbrechen von Behältnissen der Pulversabrik St. Ingbert cm; Quantum Gelatine-Dynamit gestohlen zu haben und als einet von mehreren Personen mitgewirkt zu haben, die sich zur fort« gesetzten Begehung von Raub oder Diebstahl oert bunden haben.
2 Am 14. Juni 1910 zu Frankfurt a. M. ein ©cbfiubti da« al« Wohnhaus dient (die Billa Mayer in der Unlcrlinöuu) durch den Gebrauch von Erplofions st offen Vorsätzlich teil* weise zerstört zu haben.
3. Am 17. Juni d. I. zu Frankfurt a. M. ober Homburg v d. Hohe gegen den Bankier Älerander Mayer au« Frankfurt am Main, der damals in Homburg v. d. Höhe weilte, eine schwer, Erpressung verübt zu haben, in dem man ihn mit Mord bedrohte, wenn er nicht eine große Summe hinterlege.
. ?• Am 22 Juni d. I. zu Friedberg das dortige RathanS, ,m dem Menichen wohnen, oder das ein Gebäude ist, das zeit- weise zum Ausenthalt von Menschen dient, zu einer Beit, während jlid) Menschen darin auszuhalten pflegen, durch den Gebrauch f von ^plodierenden Stoifen, vorjäßlid) teilweise zerstört zu haben.
Die Tat soll begangen fein, in der Absicht, unter ihrer Begünstigung Mord oder Raub zu begehen.
5. Durch ein und dieselbe Handlung (das Attentat auf da« Rathau« zu Friedberg) die in dem Gebäude be.indlichcn Menichen vorsätzlich und mit Uebeclegung ju töten (Mord).
, Am 22 Juni 1910 zu Friedberg gegen den NeichSbank-' beamten August Meyer einen Raub begangen, bei Begehung bcs Verbreckiens Wanen geiührt unb bei dieser Tat als einer von mehreren Personen mitgewirkt zu haben.
7. Gegen den Bankbeamten M e y e r in Friedberg einen Tod-. I ch l a g verübt zu Haden, um ein der Ausführung des dlnubc« I entgegenflehendes Hindernis zu beseitigen ober um sich der Er- greimng auf frischer Tat zu entziehen.
Die Anklage auf Mord der Menschen im Friedberger Rat-. Haufe (Punkt 5der Anklage) und die auf Todfchlag gegen den Bantdeamten Meyer (Punkt 7 der Anklage) werden damit begründet, daß der Angeklagte bieic Verbrechen durch Hand- lungen betätigt hat, welcpe einen An fang des Mordes oder des DodichlageS enthalten.
Der Angeklagte gibt an, daß er evangelischer Konfession sei und oercus m jeinu Heünat Kaiferslauleru wegui 2)icb|U^
die Dirk'ungSmöanaKeit durch die Meinung geschaffen! salz bereiten und von hier aus die Mutterlauge den <Rnh. Ä Ä »' .MM
ocrammt habe und nicht mehr Hurückkönne, d. h. glaube nicht mehr I?-Ä,-" ole^auen.^am^Wege na^Fr.^dberg gelegen, nicht) öustick zu können. Jedenfalls Dürfe man nicht annehmen, daß die 2511 [Lauv3 INI Lande den verantwortlichen Mannern unbekannt
« r.^te der Verwaltungsstellen lauteten geradezu pessimistisch. Bei Beurteilung der heutigen Sachlage müsse man davon auSgehen, daß die Aufhebung deS Diktaturparagraphen recht einemhef? die Ursache des Uebels sei. Aber man mäste auch >0 gerecht sem, an^uerfennen, daß nahezu das gesamte Beamtentum glaube, diese« Gesetz entbehren zu können. Die Täuschung bestand datz Von der reiwöseindlichen Stimmung der führenden «chicht wenig mehr äußerlich bemerkbar wurde, daß aber diefe (Stimmung Varljiniben war. Die Aufhebung des Diklaturpara- graphen gab dieser Stimmung die Möglichkeit, sich straflos wieder m der Oeffentlichkeit auszuleben.
Es entstanden die deutschfeindlichen Blätter, die geradezu verheerend gewirkt hätten. Dazu kamen zweifellos schwere Fehtt-r der Jöureautrqiie in der Zeit Slöller«. Tie Reichsfeinde un sn?nbe»nu«|dju& erhielten eine gefährliche Waffe, als sie gewisjc JJiibhraud)e dcs Dispoiuionssouds auiocdten. Die Regierung Ijm •ft verrechnet, wenn sie meinte, die Ernennung eincS ältcljaiiers zum Staatssekretär würde einen Umschlag der Siim- muna herbei,uhren. Gewiß ist Zorn von Bulach ein un- tadeliger Mann und will* da« Beste, aber seiner Wirksamkeit bei seinen Landsleuten fehle die erste Grundlage: fie haben vor ihren Landsleuten keinen Respekt, er ist zu sehr einer der ihrigen. Bcdeutiam sind auch die sortgeietzten Mißerfolge auf dem Gebiete der auswärtigen Politik, die das Reich in den letzten Jahren erlitten hat. Man darf sich darüber nicht täuschen, daß Frank- rcichs erfolgreiche Maroklopolitik den Welschgesinnten eine nut juugtyeit ausgenutzte Waste geliefert hat, um die geistige und pvlitiiche Ueberlegenheit Frankreichs zu beweisen. JedeniaUS sei die Lage im ReichSlande heute so, daß eine überwältigende ultra» montan-naiionaliüische Mehrheit in einem Landtage zu erwarten set; einige sozialdemokratische Abgeordnete und ganz wenig Liberale kommen dazu. Bei solchen Erwartungen wolle man eine BcrsassungSanderung gewähren und einen Schritt tun, der nie» östrückgeian werden tonne! Auf dem Gebiete der äußeren Politik sei em Wandel zum Bessern eingelreten, so daß Veran» lassung vorliege, die Wirksamkeit des Herrn von Kiderlen-Wächier mit Vertrauen zu begleiten. ■
rj-Referate wurden Neuwahlen zmn ge- schastssuhrcnden Ausschuß vollzogen, in den u. a. Generat Keim (Berlin) und Dr. Hänsch (Leipzig) gewählt wurden. I
SMe mckiziTstsche Fakuttäi der Prager deutschen Universität «nannte K a i s e r Wilhelm im Hinblick auf bie bei der Ver- Imer Univetfiün«ftict angengte Gründung der Gesellschaft zur Errichtung von Forsä-ungsuijMuteii »um Ehrendoktor
Der „Daily TelegrcMh" melhti aus New York, Tast werde erne Boischasl an den Korrgreß richten, wonn er die fofniifle Schafsung von Gesetzen verlangt, wodurch d.e a u s w ä r t i g e n ^rQ»rf.^.V® a u 1,1 ro,?l H 0 n 0 f f e m c n t d em»i —- um ^unoc^ucgiQaue ’jj(arten|ct)lou Vit
O?MäXäÄ ma\brc 3'Uen,lcaf; Jdü>. n.1'0 Biil)doch Johann SchellhaaS zu HauSivärtern am
Shi« Honakovg meldet man: Die ersten dreißig Mellen >"btichcn SloUegicngebäube in Tacrnstadt ernannt
" an10 n - K 0 wl 0 0 n - Eisenbahn wurden in Gegen- ** Der Täliakeitstrieb he« 1 „ h , » £.*3% SÄÄtiK'Ä; W A--- °-°°-»»Ä "
Fertigsteltirng der ganzen Strecke wird für Juni LU 11 erroarict tu? ’ 8‘ beutf^eu Fraucnvereius un Hotel
- ______ _________*• yaiuu Frl. Ella Schwarz aus Frankfurt a. M. über ben
Alldeutscher Derbanöstaa Tätigceitstrieb des Kindes. In eingehender Weise erNärte
vuvuiivmuj. Ihe zunächst bicjen Trieb und seine Aeußcrungen beim
Säugling unb beim etwas älteren, spielenden Kinbe und versuchte ben Zweck biescS Instinktes barzulegen. Dann bot sie ben Hörern ein Bilb von ber Ausfaffung Friedrich Fröbels über das Spiel unb bie Acbett, die sich aus feiner Wettanffaffung ergibt. Fröbel betrachtet bas Tun bes Menschett, bas sich in Spiel unb Arbeit zeigt, als bie Er» süllung beS Berufes bcS Menschen, ber sein göttliches Wesen
, -v- --r --- r- -u.wvu/v« lMV Darstellung am Vergänglichen ofsenbart Nach-!
ui*?1?? ^arch ben AuS gleich insoweit überwunden fei, ais fie ^Lm bie Nebnenn aus einer Reihe von Grundsätzen Fröbels
Dedürfuissen ber Deurfchan die Notwendigkeit bes Tuns für bas lliub nachgewiefen hatte, AUerbings würden auch hierbei gab sie ein interessantes, ausführliches Bild von der Ar»
ÖCm t „U w’aii'?',U’btef« '“off
ßmercife ihrer Setbster^Uung in ihlen Forderungen ni£^nad> Ut beL" durchgeführt worden
lassen, besoiiders nicht in bezug auf bie Zwestprachigkeit der ^arzeigen von allerhand modellierten, in
Landeshaupt,tadt Prag. Nach wie vor erwarteten daher die Papier gefalteten und ausgeschntttenen unb gezeichneten Deutschen Volnnens dos freundliche Jrneressc der Reichsdernschen ^ogenstanben aus Kinberhanb würbe die Schilderung er- .(Lebhafter Bei,all.) ^ lautert. Znrn Schluß wies Frl. Sci-warz darauf hin, daß
Reichsratsabgeordneter Oberstlandmarschallstellvertretvr Dr. I ?udj im. hiesigen Kindergarten in gteicl-ec Wci e gcar- ?a” Tcaö[ erörterte dann die Rückoirkung der Schiss, beitet wird. Bei der Weiynachtsfeier werden Ettern und
Wrt Deutschtum. Er legte dar, Freunde der Kleinen im Kindergarten Gelegenheit haben
blmum £)c,le?rTeü1^ in ©adjen der ge. durch bie Spiele ber Kinber und durch eine Ausstelluna
^Sörechte anerkannt, doch wäre eine bündige Erltärung darüber gewesen, daß Vorhersteltmig eines Eliwernedmens
mit Oesterreich eme Inkraftsetzung jener Bestinimungen des Gesetzen Mm rjeS, welche fub aur t>en Etbcverkchr beziel-cn, nicht ftatt- deutsche Regierung hoffe äugen,ähnlich Lestev-
A ?0Cc ?QU dle geplanten verrehrspotitischen Maßp füLßeIermd> nützlich feien. Der Redner besorgt aber, baß es nicht gelingen wird, jene Austastung zu erfdiüttcrii nut welcher in Oesterreich bie öfsenttiä-e Meinung, die Volks- Vertretung und vor allem sowohl bie gemeinsame, als auch die £ ^kgiermig unerschütterlich an der Abgabeiilieiheit
her (£10^017x1 fes'hätt. Der Redner schilderte dann, welche den wirt,ck-aftlichen Interessen der norobölMi.ä-en deutsch-bohmiscyen Landwirtschaft erwachen Die Haltung der osterreichis<l-en Vtegiorung lane an Cil fnid?Id ..iu wünschen übrig, sie habe .fceftimnitcftc erklärt, daß Oesterreich ,ür irgend- toeldjc Zugestäiidinste m bezug aus eine Beschränkung der Ad- ^cr §lbc ru haben sei und der Redner ä>n m^nrb T 3n|ormationen, welche er in jüngster Zeu ^nl ??abaebenden Stclten eingeholt hat, erklären, datz hieran aiuh in Zukunst sich nichts ändern werde.
Aussprache verbreitete sich zunächst RegierungSrat v. S trau tz (Berlin) über die Vorteile, welche sich Oesterreich Lei seiner Zustimmung zu den Schis,ahrtsabgaben ergeben würden.
Brofessor Sa ma , sa (Berlin) befürchtet, daß bie Zugi> prallem Ungarn zugute kommen würde — aut Kosten des österreichischen Dernschiums.
Rnchstagsabgeoidneier v. Lieben iiöerlin) und Direktor Detter (Dresden) betonten, baß in Schiffahrtskreisen kein Bo ber Etbsahrrinne bestehe. Die Notlage der Etbschinabn beruhe hauptsächlich auf dem geringeren Kolnen- Wort, ber ^meswegs durch Abgaben gehoben würde. Diese OfUH?Cm Dx Ur % ein grogcs Unglück fein. —
filucbJReebet 2 benptltz (Mulheim-Ruhri ist Gegner der SckXst- fabitdabgaben unb wünscht, datz Deut,clstaiid keinen Druck auf JtatibClC^l°lCn ^laaZCn aa8^)Ce — ^nc Beschlußsassung ,ano ntQ-r
Lin Eisenbahnunglück in (England.
London, 5. Roo. Em fchwereS Cisendahnunglück ex. eignete sich in der Nähe von Willeaden. Ter Zug, lr ben der andere hmeinfuhr, war dicht besetzt mit Ardnlern welche nach London fuhren, von denen viele im Wager 'landen. Der legte Wagen wurde in die Luft gehoben uni halb auf den Bahnsteig gefloßen, biS die Decke des Wagen! in das Tach der Station emdrang. In dteseni Wagen ivurbcr alle Insassen mehr oder weniger schwer verletzt.
Das Friedberger Bombenattentat vor den Geschworenen.


