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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem mich so schwer betroffenen Verluste, und bie liebevolle treue Pflege während befl langen Krankseins meiner heben unvergeßlichen Mutter, sage hiermit innigen Dank.
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6. Juni über bie
Danksagung.
Allen denen, die uni bei der Pflege unserer teueren Entschlafenen so liebreich unterstützten und uns bei unserem Verluste ihre Teilnahme bewiesen, sagen wir unseren herzlichsten Dank
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
tKiUUj Kirmes vogis au uevuuutu Teufetotttitgartchrti 20.
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Gießen, den 6. Dezember 1910. 010076
Öür LlZribnachtcn 1 puppen* hiebe mit Spctfetautmer, 1 Spiel- dose und 1 Krippe. (010062 Bahnhosskr. 65a II.
vvm 4. auf den verübt. Beide stiegen
Kleine TageSchronik.
Infolge heftiger Regengüsse traten in verschiedenen tiefer gelegenen Gegenden Englands Ueberschwemm- ungen ein. In Nottingham wurde das Handiverkerviertel, da» nicht selten von Ueberschweminungen hetmgesucht wird, vom Wasser überflutet Ernsthaste Schäden und Verluste an Ltenschen-
Icben wurden bisher nicht gemeldet
imnf-OHihdjc
W W sehen, ha5 die Explöslmr angerlchtet hübe. V8 fanÜai SckMhleute ufto. dort. vor.
Zwei Tage nachher sandten die Attentäter an Bankier Mayer ernm Bries, in dem sie 10 000 Mark verlangten. Das Geld sollte unter einem Zeigen nach Amsterdam gesendet werden. Man dachte, dast, wenn bad Gelb nicht bezahlt - werde, man Mayer und dessen Angehörige in die Lust sprengen werde. Der Bries, der mit Internationale Verbrecher- Vereinigung unterzeichnet war, wurde von Wingest, der nach Öomburg fuhr, durch einen Dienstmann in die Hohnung des Mayer gesandt. Wenige Tage später will der Angeklagte im Auftrage des Wingest nach Hornburg gefahren sein, um von dem D,ienstmann zu hören, wie die Sache gegangen sei. Man erfuhr, bt-ti der Polizei Anzeige erstattet sei und gab den Plan auf, von Mayer etwas zu erreichen. Man schrieb aber an diesen einen iiuciten Brief in englischer Sprache, den Werner verlast und fließend übersetzte, worin man dem Empfänger merken liest, dast man genau unterrichtet sei. Man ließ durchblicken, daß es um ihn gejä>chen sei. Armer Mann, heißt es in diesem Brief, die Würfel find gefallen, es würde nun die Rache folgen. Als die Sache in Homburg gescheitert war, machte, wie der Angeklagte behauptet, sein Genosse den Vorschlag des Attentats in Friedberg. Ülian fuhr nach Friedberg um bie Oert- lichkeit anzusehen und die Vorbereitungen zu treffen. Werner fuhr dann nach Frankfurt a. M. zurück, stellte dort mit einer eisernen Röhre, einer Weckeruhr und einer Zündvorrichtung eine o o l l st ä n d i g e L ü l l c n m a f ch i n e her, bie so eingerichtet war, dast nach einer bestimmten Zeit die darin enthaltenen 2—3 Pfund Dynamit zur Explosion komtnen würbe. xliej’e Maschine war in einem Koffer und er wollte sie erst an der Burg in Tätigkeit treten lassen, doch sei er davon abgekommen und er habe Wtngest den Vorschlag gemacht, das Attentat auf das Friedberger Rathaus yu machen. Dies war am Mittage der Lat. Wingest billigte diesen Plan, und eS war vereinbart, dast nach dem itnall, der Einbruch in die Reichsbank verübt werden sollte. Im Garten der Wirtschaft zur Kaiserkrone hat er bie Uhr an der Maschine ausgezogen, bann den Koffer mit der im Gung gesetzten Maichine ins Rathaus getragen und dort in der Rahe der Treppe aufgestellt Wingest wartete inzwischen aus der Kaijerstraste und man traf sich im Cafä Hock und wartete dort solange (2 Stunden) bis die Explosion erfolgt war. Werner hat, alS er die Vouibe legte, mehrere Personen inS Rathaus ein* und auSgehen sehen, er will aber nicht daran gedacht haben, daß durch seine Tat Menschen umS Leben kommen könnten.
DaS Attentat auf den Bankbirektor Mayer gab Werner zu, besonders auch, dast er auf Mayer geschossen atnb ihn in bie Stirne getroffen habe. Schließlich gab Wernev eine ausführliche Schilderung seiner Versuche, ins Ausland zu enirommcnf die ihn u. a. nach Mannheim, Kaiserslautern, Luxemburg, Paris, an den Rhein und nach Barmen führten, wo er am 17. September verhaftet wurde. Bei der sich anjchliestendrn Vernehmung Werners und des Sachverständigen Dr. Popp über die Konstruktion der Bombe, wurde die Oeffenllichkeit a usgejchlojjen-
(Fortsetzung folgt)
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Letzte Nachrichten.
Aus der zweiten Hc,flfchen Kammer.
R.B. Darm sta b t, 6. Dez. Die Zweite Kammer beschcftiate fiel) heute unter dem Vorsitz des Vizeprästdenten K o r e l l zuerst mit der Anfrage Ulrich und Dr. W t n k- l e r wegen der Veruntreuungen des Notars Hust e r in Oppenheim. Dr. Winkler bespricht den Fall und regt die Schaffung eineS Depositenregisters an. Ulrich erklärt sich von der Antwort der Regrerung unbefriedigt.
Tie Wahlen in England.
London. 6. Dez. (11 Uhr 45 nachts). Bisher sind', gewählt: 87 Liberale, 11 ö Unionisten, 14 Mit* glieber der .Arbeitspartei und 16 Anhänger Redmors. Die Liberalen gewannen 6, die Unionifteni 11 Sitze. In zwei Wahllreisen wird das Ergebnis erst morgen bekanntgegeben werden. Wicdergewählt wurden der Vizepräsident des Unterhauses (Smmott in Oldham und das Mitglied der Arbeitsparter Mac Donald in Leicester. In London gewannen die Unionisten eines der Mandate von St. Pancras mit 8 Stimmen Mehrheit.
|^ic sie sich dort unter den | ch w t e r i g ,t e tt Umstattben 1 Kiste Dynamit aneipncten, den Inhalt, ettva 40 Pfund, in zwei Pakete packten und diese mit der Bahtt Über Kaiserslautern nach Frankfurt a. M. schafften. In Frankfurt wurden mit dem Dynamit Versuche gemacht, bie aber anfänglich mist. Hangen, bis es endlich gelang, Bomben herzustellen. Wuigest, ab und ju in Werners Begleitung, soll sich unterdessen umgesehun Ihabcn, wo waS zu „mache n" s e L Wingest schlug dem An- Igcllaglen vor, bei Bankier Mayer eine Bombe zu legen, um die» ifen einzu schüchtern iuib zu schrecken und bami eine graste re Summe jtzjeldes zu erpressen. Werner toill mit dem Vorschlag anfangs in ich t einverstanden gewesen fein. Er habe aber nachl-cr, igls bas Bombenatlemat in der llntctlinbau erfolgt war, den '«preucrischen Brres an Bankier Mayer mit geschricben.
Zu der Explosion hatte Werner eine ei ns a che Dyna- mitbombe aus 2 Blechbüchsen hergeslcllt. Man fuhr mii gtöbcin in die Nähe der VUla Mayer. Wingest soll die Bouche lut bud Haus genügen haben, ivähteno der Angetlagte b c a u u e n aufgkpastt haben will. Da kam ein Schutzmann vorüber, der aber weder auf ihn noch aus Wingest achtete. Sie fuhren mit den Rädern wieder davon und bürten nach l* lA Minuten ben j^tall dcr Erplosion. Später trafen sie sich wieder am Tadorre,
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Newyork, 6. Dez. Wie die Professoren der Universität Columbia mitieilen, erhielt die Univerji.ät em Gc^ schenk von IGO oOO Doll., welche zur Förderung der deutsch- amerikanischen Kulturbeziestungen verwendet werden sollen. 30 000 Dolt wurden zum .Ausvau des germanischen Semi^ nars gespntdet.
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In der 'Jiadji
*purbe der Einbruch
IjUiauet em, und nun schildete der Angeklagte eutgehend.


