In btt vom Bitze Präsidenten Tr 5 d) m 111 um 9' i Uhr fci^fhurtcn Sivnnq nrirb iorort mit btt
^eneralbrbatte über ben <ftat
sorlge ähren. Abg. Soli ffitrt aus, daü er mit den von jfbf, Ti. Cfann ge-iuHerkn öcfjnnu'mdxrt Anschauungen über ur r: ^inanicit nidft fibemnitumne. Tte bestvenden klaiien K’cn iebt Wohl üt 0‘t Lage, neue n u c Viiürr au» :x* nehmen und n balr* n- auch oaui mr »ftoilul- rt 2 von and -vt -<•?' qewünichtc Reichsemkemmi micurr und bte -< *rmoq n«n u't n> nie rt ablehncu, ionl fte i>t ote Berhöttuiste Oft iitelnaaken ein- greife und deren itruccfran in ^tan udlr »in Zaditen.» t torutc er rbeniail» nicht bruirroorten, da sie für viele X'anbnriri vethclNtmröooll werden ipüroe. Tri Redner nfiirt- iich dann flcfloi die Reich^kolonurlpvsttik Tic vielen Millionen, bic man für Afrika brauche, hätte man viel besser für eine «dunbr wamato• Politik verwenden und namentlich zum Ankauf von Grostarund besitz benutzeii fomtm, oannt statt der jetzigen cn 20000 Grund besitzer etwa 5 Millionen Bauern am heimatlichen Boden teil haben tonntm. Tie uingste Wahl in Alzen Bingen habe dar «Irtan, voa« o bf beulet, wenn der arme Mann eine riqciie 3d>olli beiitzl Tiefe Wo bl ii-*be nnug bo. Tic habe I-eroinm, baß alle ioüifllbrmofioii'dk’ Agitation scheiterte, weil bte Wähler dort zwar alle nur wenig beiiBei, ab« r doch meist ihr Stückchen Grund rmd Boden hab ,, und deshalb fufi als ftaat-erhaltende Bürger fühlen. Ber dem hessischen Bcamtenapparal müsse entschieden nirl/c gespart roaoeu; c« sei doch notorisch, daß sich der w,-.tfluS ,,roßte Teil der Bevölkerung in Lessen mit viel weniger Ein- fxmtmm begnügen müsse, ah dir Beamten, die sich dabei auch keuierlet Sorgen um ihre Zukunft zu madun brauchten. Die Wasserwerk: in den X'andortcn seien gcimß sehr dankenswert- .teulturanlogen, aber der Staat müsse daiür sorgen, daß bei der Anlage solcher Werke den Gemeinden reiner Wein emgeschenkl werde, weil die Gemeindevertreter nicht immer in der Lage seien, bic scnanjielle Tragweite zu übersehen Der Redner trat sodann mit großer Entschiedenheit für die Einführung emcr Wehrsteuer rin, hätte man eine solche Steuer schon bei Beginn der allgemeinen Wehrpflicht eingenchrt, und diese Summen zur Besser- )tdUmg deS Svldatenstandes verwendet, so würde damit den Sozialdemokraten viel Wind aus den Segeln genommen worden fein. Tie Ausführungen Ulrichs am Samstag feien nur für 'Wahlagitationen berechnet gewesen, Tr Cfann habe ihm aber ba^ Beste vorioeggenommen. Zur Wahl in Alzey-Bingen meint Redner, die Einheimischen hätten dar, Resultat vorauSgesebcn.
müde geworden und habe sich bei den vielen bauernfreunblicbcn und agrarischen 3»mvatl,ieverfid>eruiigcn des Derrn Horcll einfach gi sagt: Tie Botsd-ast tot" ich n»obl, allein mir fehlt der Glaube Tic Wahl am 2li. »"vcbriiar sei eine Quittung für die wahrkxift konfessionelle Letze unb »ur die beispi in’.
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Alin ic national und in zweiter X'imc liberal, aber die Polttik der ?ungliberahn mache ei nicht mit.
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Oatiung bei der AussteUung des Staatshaushaltsplanes die ar-iue Reuanfoidcrung znrudm'stelli nabe. Wenn Abg. Tr. Osann die »tcgicrmig darauf btunxe«, daß man zu viel akademisch gebildete Beamte verwende und eine Anzahl Stellen auch mit nicht aka demischen Beaintcn besetzen könnte, so wolle er zugeben, daß das ln-rechligt ersd'euien könnte, namentlich bei den akademisch gebildeten C^crichtsschri-ibern an den Landgerichten, den Hammern für Strafe und Zivilsachen, uw Assessoren als Gerichdssd-reiber verwendet lvcrden. Tamit würden aber Eripanussc kaum erzielt werden» denn oie eventl. anstelle der ^Issessoren zu verwendenden Aktuariatsa^sisirtiten erhielten ein Otefrilt von 1800- 3000 M., bi Affessorcn 2100 2700 M bezogen, <•- r Durch fdmülöflclKilt also für beide Hategviieii *2500 '.IK betrage, wozu . u tat Hiniftcnten noch J. >1 Ui n f i
VCbg. Bett habe die starke Zunahnie der Schteibgehilfen beklagt, 'für welche die fwtwcndtgen Mehrfvrderungen 60250 M. bc tragen. Diese Erhölpmg finde aber ihre (ürfläuing hauvtsLchlid, in der Auniülung der Schrerbgelplfen in höbete (vehaltsüufen. ,rür neue Stellen lunrbcit nur cn loüOO M benötigt, und iroa-., [Weil eine Anzahl unbesoldeter Sdweibkräste ui Wegiall gckotnrmii sei. Seit 1870 seien bic Bezüge der Sckrribgehllfen um 84 Prosent rtböbt wurden, lieber die von zioci Äsorreöitcrit .ur Sprache g brachte Frage des Schleper Oklbeo bemerkt der Redner, daß dte bei Dem gräflichen Rentamt üblichen Lohnmarlen eine Art ßaip lungdamvei'ilna an die Rrtttkammern bildeten Tie Regierung habe schon 1905 eine eingehende Untersuchung darüber nnftclkn lassen, vb diese Lohnzahlung geyetl den § 115 der Gewerbe vrdnung verstoße. Rach den Ermittlungen sei aber kein gewcrb lieber Arbeiter mit btewn Lohnmarken bezahlt ivorben, so daß feine vandlmbe zum Einschreiten vorlag. Spater fei auch bei QderÜaal-anivalt von Gießen nach mit einer Untersuchung bc aus tragt ivorden, die ebenfalls ein negatives Ergebnis hatte. Tic Bestimm un gen des Münz red, ts konnten hier nicht in Frage kommen, auch der § 146 des Rcictisstrasgesepbnchs nicht, da es sich nicht um eine Nachahnumg von Münzen handle. In n>iciücit von Polizei- Wegen eventl. , iiigeschriltrn werden köniUe, unterliege der Entscheidung des Ministerunils des Innern. Ter Minister beswucht bann die Angelegenheit Erbach Erbach und führt aus, bah bic Hnanlvruchnadme des Armenrcd'ts d i dem aupcrorbcntlich hohen Wert deS Strcilobtekts über 30 Millwneu Mark und bei dem geringen Einkommen des Petenten iea. 1700 M begründet gc torfeit fei Dem Bedangen des Abg Ulrich, das; er ' Redner als Iustizminister hier eingreisen sollte, könne er keine Folge geben. Betreste der Wahlrechtsvorlage spricht der Minister bic Vofsnung unb die Ueberzcuguna aus, bah bic Borlage, bte demnächst eingebracht werde, zustande kommen werbe und zustande kommen inüffc. (Beifall.-
Finanznuntster O'nauth bemerkt zunächst, bah er bei den Wichtigen Ministerbesprechungen in Berlin nicht fehlen durste: bte Besprechungen seien aber Durdxuro vertraulicher Natur gc« tocsen. Cb seine persönliche Teilnahme daran in den Einzel leiten für Dessen von Vorteil gnvcscn sei, werde erst die Kinauzresorm selber zeigen Im allgemeinen könne er sagen, daß die Grossh. iHegicrnng in erster Linie oie Besteuerung des Besitzes in iwrm einer Besteuerung ber Erbschaften und Nachlässe für das acetg- nctstc Pwiekt zur Tiirchführung der tnnantueform hält lieber alle Einzelheiten müsse erst eine Berstandiaung ertolgcn Es habe ihn, den Minister, gefreut, dost Abg. Tr. Cfann für bic Notblaftstcuer ein getreten |fi und er er ho'n- viel von dessen Ern- tluh auf seine Parteifreunde. Tie 'Tnribrnbtung einer Retd)S- ein kommen- und ReichSvermogenssteuer habe sich als unannehmbar ergeben: die Antrüge Olanu>-L»ervld im Reichstage würden einen Eteuerzuschlag von 18—20 Prozent erfordern und schliess lich bic Mnanznok bc> Reiche- in eine Himnrzitot ber Bundesstaaren verwände In Sie wurden auch einen Eingrif, tu die (nnancbJbcu der Einzclstaaten lndeuten und den föderativen iSliaraftcr des Reicl>es gefährden. Bezugs. deS L»aupwv ran schlag- bemerkt der Mmister, er fluivne mit dem L»auS darin überein, bah derselbe raftt unerfreulich iet TaS darin oorgeschtne Mehr an direkten Steuern ioerde auch fidyrlid) entgehen, dagegen fei das (Ergebnu’ ber Eisenbahnüberscl ü'ie n«Qbr)diemiid> iwch zu hoch i>erani(hla<Tt Tie Borlaae, l*eir. bic G. metndestcucrreviiton. fa un (Jnlivur* fertig gestellt und werbe dem £»au’c oald vvrgelegt werden Er hoffe, datz der araeiur ’riiq tu ber Kammer herrschende Spanam- feitlgdwnfc auch in S^tcn besserer Finanzen andauern müge.
Aimstrr iVv Innern Braun lührt aus, er icollc auf dir Viehii Einzelaincguiigcn aus beut Haufe letzt nicht u-iber ein Gehen, annicht auf bic iwm ALg Ulrich ciig.’fchnittqic Arra;. ber 'Jhcbtlcfhitigung der fozialde-m-kratif c n Vcijtvrbnttm unb Bürgermeister, d-rnb uw.'e er . .. • •<. vast ber B.rraenne-..>r tvn l’u'bgiu m ieui m U« . iigt wurde, nachdem Mflhicnncicn War. datz denelbc mdi c. ial>-lub.ai s.- Tas »lr. ami .vtub berg habe in dieser Saö hui >a .» r.nr f: o.-hanoelt Tie Sic* tfirnuig werde auch i"t k • ; > nun - i*. - ••• '* teitn.’vbun i
daran lesthalten, tast Bürg rm.rü»r und ren Ctch; rtrrter «16 Äcnvülln- staatlicher khu: tdi:u
der Regierung bas Red: «rnix: lIU ’ . ‘
auSzufudien. sie könne das Bi' Utaungt-r > Cl /J, ■ Jvrnrfach^ betrachten, oder die B.-'-i: jung ven ? t cr-vi '
Dahl abhängig merfen. BezLgl bc# Schlitz« Ovalle# bemerkt der Minister, bah bei den borratit Mmtzen doch nicht im-moe von Oklb ge'paxfzu werden könne: ein oolrzeiltcbes vmidnennt irürb’ cc*cit'.*# fern. Es komme auch brniu, bah bie 3aM der mu »olchen Münze» entlohnten Arbe ter immer geringer werde. Es werden i B nur nochdn m SMitz fetber rangen u»o ainiiiiaen Lanb unb «■‘anrnorheuer mu b^ien Lovnmark n bclaDIt: auch •Krüner l ilt bif .icbiimfl bam t für einen Mihstano anb glavo:. oah iich Wer au* güti’diem ISeflc Icubtct em 'naignng erueien lassen tnrrie »Segenüber Ti Lianns B'rrvurs. bar. tu viel in: 3 taale .regten" wire unb ine Lokal ob »rd<n mir tu btrubirn hätten, erflirt per Mtnmer, bar daran nicht bas .Rimneriunr idulo fei, cenn es handle nur nach den genvlntun Benrnmningen. auch bezl be: BoudiT;^ ms, Aucv er ipürbe es für erivütnchk.-r kalten, trenn bie Zentralstelle wrr )trc ; bunth mcinarben nicht zu V-cwlitkrn brancht'- Er ir aber darin erinnern. Dar cudi
tier int .vauie an Die SSinu't r-en viel E Äleinigftitrn heran jetreten wrrde, dr eine Menge 3<br« ibereien erwroen.-n Solche Schreibereien würden tm J.'nrnhnium sicherlich nicht cn# Bcignilgcn gemadch Sehr viel Virben batte z. B da# Reblaus gefey. bte Berchd^erungSzeietze, das Tomanialfdn f irt'ctz u'w ver- urfad bic ringt benbe Erlau ter mtg und Begründung erforderten Ter Landtag trage auch selber mit zu den Schreibereien bet. denn Redner hobt in seinem Ressort un vorigen Jahr allein 241 Anfragen zu beantworten g-habl 3elrefrd bet ^ctadxeL madxr in ifstvh Zmunern seien 166 Aktenstücke zu erledigen gr weicn. Bezugs, der kitte (Yeometcr muhten ganze Berge von Akten erledigt werden. <#e»wrt werben kannte besonder- an dem gcwnlidtiien und g.-sch.Wbenen StU bei Eingaben, bem oft fürcht erlichen Amts ul und bart burcaukraui'Nen (formcnihl. "Sunt twn den Beamten bie Träten unb Reisekosten vielfach hüt als Einnahme betrachtet würden, so ki dies barm begründet, bah bic Beamten ihr Tienstemkommtn tüt zu niedrig hielten. In der Bauabteilung beiduanke man sich au' bas Allernotwenbigite, er kündige aber heut schon an, bah neue Anforderungen für bic Dos- biblwrhck, das Landcsgestüt, bas Barwaltungsgencht. bie Vaut- klinik in Giesten, ferner für zwei Lehrerseminare und für neue Rüumiichkeiten der 8kri tavrungdämtcr in Aussicht stäuben Im : hinblich au' bic Anregung, einen Minister «men zu streichen, bemerk er, bah haben, Redner, als bet längste Minister zuerst abgesagt werden mühte. Er halte sich bestens dasür enipfohlen. »veiterkcit. Werm Derr Uliidi nun gar bte Streichung aller drei Minister verlange, gut, so fei er auch bann: einverstanden. Er empfehle aber bem vohen jxtuse, gleichfalls btci'em Beispiel zu eigen unb sich selber „abzusügeu". Droste Sliter teil Dadurch
würden bem Lande sogar 140000 Mk. erspart, wahrend bic Aösagung bet Drei Minister nur 52000 Ätt. Ersparnis bringen würde, alte nicht so viel, alS der Mehraufwanb für bit Schreib- getilfen erfordere (foeiterfni. ।
Abg. Lutz iBauernbund legt m längeren Ausführungen bat, bah der Landtvirtidiaft vorn Reiche melTr gedoten werden müfzte. Wir IMteu in Hefien bic l,ochsten Duetten Steuern, auä> hohe CjcmcinDeitniem, ruilnxub tet fiSkalifd>e i^runddefitz fast feineriä Rechte besitze Statt der vielen Dorgc)dXagcnen ReuhSstcuetn hätte Redner eine kräftige Umsatzsteuer gewünselst u. s. f.
Tir (^encralbcbattc luiro um 1 * * 4 5 * * * 9 * 11 * * * * 16.2 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung Margen früh 9 Uhr.
21us 5t«öt itnö Land.
0>ichcn, 3. März 1909.
•• Tageskalen der für Mitwoch, 3. Diärz: Stadt- t h c a t e i: Rokoko. Anfang 7 Uhr.
** Für die Sitzung der Stadtverordneten- Perfammlung am Donnerstag, 4. März 1909, nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesorbimng vorgefehin: 1. Wieher
einführung des Herrn ziommerzienrat HLyligenstaedt als unbesoldeter Beigeordnoter. 2. Mitteilungen. 3. Baugcsuch
der Eisenbahn-Betriebs-Inspektion II für frankfurter Str
4. Baugesuch des Ludwig Ott für den Schifsenberger Weg
5. Baugesuch der Iirtna Winu L Eo. für den Wismarer
Weg. 6. vfefud) des Wtltielm Seipp 111. um Genehmigung
zur Errichtung eines 5Mhnerstalles in seiner Sandgrube
an her Marburger Straße. 7. Borgartencinsrichigung des Otto Steck, Hammstr. 14. 8. Aufstellung von Sclutlbaracken.
9. Verbretterung des Strahenkreu.zes Bahnhofstraßc'Liebig straße; hier Geländeerwerb vom Hauptsteueramt. 10. Unter
Haltung unb Prüfung der Brückenanlage in der Verlange rung der I-riedrichstraße über den Oberhessiscl>en Bahnhof.
11. EteWährung einer Entschädigung an den P<ichter des von
Christian S<twpbach Erben erworbenen Artens. 12. Unter
Haltung der Anlagen vor dem Universitätsgebäude. 13. Ein friediguug des iÄrundstücks frankfurter Straße 63. 14. Be
leuchtung der höheren Mädchenschule: hier Auswechslung
ber Beleuchtungskörper. 15. Genehmigung von :H£d)ininßen.
16. Vergebung von Arbeiten unb Lieferungen. 17. Rech^ nungsabschluß des Gas- unb Wasserwerks für 1907. 18. Desgleichen des ElektrizrtätswcrkS für 1907. 19. Voranschlag des Stadterweiterungsfonds. 20. Dcsgl. des Gas- und Wasserwerks. 21. Desgl. des Elektrizitätswerks SL Stiftung ber Stabt Gießen aus Anlaß ber feier bes 300 jähr Bestehens der LanbeSuniverfitäi; hier Verteilung des Stipendiums. 23. fuhrverkehr in ber Löwengasse. 24. Nieder schlagung von kanalgebühren. 25. Gesuch bes Adam 4x015 & Eo. um ErlaudniS zum Olastwirtschasisbetrieb für Schanzenstr 18. 26. Desgl- des Pius Rudolf Ruhl zum Sctmnkwirtschastsdetrieb für Setnffenberger Tseg 63. 27. Des gleichen de>) Anton Geißner zum Caf#wirtsd-aftsbetrieb für Plockstr. 9.
•• Personalien. Wie un8 rnitgdeilt wird, war dem zum 1. April nach Friedberg versetzten Hochbauausscher freudenberqer bereits vor mehreren Jahren mit Dekret L:e dortige Stelle übertragen rooibcn, die er icboch wegen oorübergehonder Venvendung in Greßen bisher noch nicht angetreten hatte.
e# Land- und fotftro. BerufSgenoffenschaft. Tie Umlage der verufSgenosienfchast für dos Jahr 1908 be- tiägl 948 507,95 Mk. Hiervon sind durch Barzufchlage zu erheben 3348,00 Mk., während 945 159,95 Mk. auf die dettragSpsllchttgen Steuerkapitalten umzulegen sind. Da bie Gesamtsumme der beitragspflichtigen 8teuerfapitalien emschl. dec bec 9kbenbettiebe 8 317 726,8 (Bulben (14 §58 960,3 Mk.s beträgt, so ergibt sich em AuSf'chlag von 11,37 Pfg. auf ben Eulden Eteuerkapital <6,63 Pfg. auf die Mach.
•• Nochmals bic Reichstags-Stichwahl in Bingen - AlzeN Nach amtlicher Feststellung würben insgesamt 28811 Stimmen abgegeben Hiervon entfielen auf ben Landtagsabgeorbncren Philivv Uebel - Tieburg Zentra 11927, auf den evangelischen Pfarrer Adolf korell- xinigflättcn »reif. Bokkspartei» 10884 Stimmen. — In- wischen war bekannt, daß bas Versprechen ber ZentrumS- partei, im Jahre 1912 sofort für einen natioRallibcralen standibaten eiuzutreten, nicht vorbcbaftloe gegeben l Nack einer Mitteilung des Wormser .^cntrumsblatte- muß nämlich der nationaliideralc ."audidat. wenn er bic tentrumSilimmcn haben will, alle bie Bedingungen et- idllcn, bic dr.: mal an Tr. Becker gestellt und von diesem
nickt beantwortet würben. Ta5 muffen ja schöne Bebin- gunpen fein, bie selbst der Zentrumskreunblidx Tr. Becker nicht untehchrieb! Ten mitionaUiberalcn Wöhlern des Wahlkreises Bingen 21 Ixen bat man von diesem Teil des famojen Wadlhandcls leine Kenntnis gegeben, sonst würden sie wodt kaum daraus cirigegangen sein, letzt einen echten Zentrumsmann zu ’vahlen. um dafür 1912 einen Naiional- lUtrflmontJr.cn au bekommen
-Dec hef fiiche Landet L*ehretoeceir. zählte cm
Anfang des Jahres 1909 in lufl Beziel 4vereinen 3328 Mitglieder. 106 Hiehc als im Jahre Deiner.
— Ferienaiisichuß ber Etubentenschafi. In ber am Ircitag, 26. Fede., abgcbolicnen Sitzung M Ge- flint-Au-schiiffeS ber Gießener Studeiuenschast mürbe bcc FerienauSschuh gkwahlt unb zioac als Vorsitzender etud. ihil. Heine. Rausch, als Schr.ftwarl *tnd. phil. Otto Arnold unb als Kassenwart stud. med. denL Rubols Lmd.
•• Slabtlheotec. GS fei darauf b.ngeiviescn, baß die heutige Aufführung von ,Rokokobie letzte der beet unter obigem Titel zusammenqefaßten mieccRantcn Emaktec ist.
Die Fort dr l dun gSf chu len bec Lanborie tnb Ende des Monats Fcbruac nach vocauSgeganqenen Lchlnßprüfungen geschloffn: worben. An mehreren Schulen fanden Prüfungen durch bie Kreisschulkommifflon statt, fo in Cucdborn und Cbec-’öeilingcn.
- Vom R a ifec Wilhelm-Regiment. Gestern (Dienstag) hielten sechs ftompagnten nnfertfl Regiments zwischen lllein-Lmden, Allendvef, Lützcümben und Suter- Hofen eine größere Feldbienst Übung ab. Das Gefecht war hauptsächlich am ölüenborfer Wäldchen. Die Regiment:- mustk holte bie Kompagnien um 11 Uhr in Klein-Linden ab.
-InternationaleRinokämpfeimLollosseum. Ter neu eingetroffen- deutsche Mcisterringcr Georg Strenge uhrtc sich gleich vorteilhaft ein. indem et den bedeutend schwerer n Holländer van der Rothen m 8‘ • Minuten durch bawxltcn ArmsaUgrifs bcitcgte. ^ack Lcwio Amerika kämpfte mit A pol 1 o n de kiokn'it- Belgien 20 Minuten unentschieden Während dcS 2 Ganges zog iidi bet Neger, bet beim Publikum schon miß liebig ist, vorn SchicdSgerichi eine Verwarnung zu. 3 Bet Warnungen iieben den Ausschluß nadi sich Zum Schluß Hegte Sulmaiioss, ein ehemaliger Jurist, über »'rarttet «Elsaß in 13 Minuten durch Uruecgnn von vorn mu Eindrücken dec Bcückr Heute MitM'och tilgen: Str. ngc ^Apollon bc Eollosst, Sui manofi-TiDoracicf unb Jack Lewis-Ftack4t.
" Der Fall Reif. Die Straikammei hat befchloffen, den Schuhmacher Reis aus ©cimb bc« $ 211, alfo wegen vorsätzlichen DlordeS, anzuklagen.
•• Ter Milteldeutsche Kaninchenzucht - Verband hielt am Sonntag in EsfecShaufen eine Delegier t e n v e r s a m m l u n g ab, bte sehr gut besucht war. Tie VerbandSauSstellung in Garbenheim würbe auf ben 18. April festgesetzt. ES wurde beschlossen, aiißnotjiuflweife auch die Deflügclzuchtvereme des Atcifefl Wetzlar zur Ptamiicrung zu- zulasten. Die AerbandSdiplome, golbeie und silberne Mebaillen sollen sofort am Tage der Slueftelhuig auSgeteilt ivetbni. * Anschließend an ben Telegicrtentag hielt Profesior Schmidt einen Vortrag über daS Verhältnis der Nager zum Menschen, über die Nützlichkeit des llaninchenS unb über bie Kaninchenzucht, die jedermann zu empfehlen sei.
O lllein-Linden, 1. März. Zn unserer Gemeinde würben durch freiwillige Spenden für eine Kanz - unb 21 Harbecke 200 Mark, für Süditalien 25 Marl am gebracht.
= Großen-Buscck, 2. März. Am 28. Febc. d. Z. veranstaltete die Stenographen-Gefellfchafl Gabels- bergerGießen gemeinschaftttch mit deni Stenographenoercin GabelSbecger-Grün berg einen 2lu6f lu ß hierher, um bei» ncußcgtüiibctcn hiesigen Verein einen Besuch abzustattett. Mitglieder der verschiedenen Vereine folgten durch bumo- rismche unb Gefangdoorträge dafür, daß bald die richtige Stimmung herrschte. 2luch der Tanz (am zu feinem Recht. Man trennte sich mit dem Wunsche nach öftecer ÜBiebec- holung solcher Zufammeulünfte.
U BcrSrod, 2. Marz. Zm Zeichen deS oorlfchrittS steht auch unser kleines Dorf. Wafferleitung und Kanalisation wurden im Sommer 1908 erbaut unb jei,l wird bcc Anschluß on das Elektrizitatowe ck X! iu beeg erstrebt. Die Gcmembc will sich an ben Strang Lißberg— ^rünberg anschließen.
-t. Stockheim, 1. Marz. Fn Ranstabt wurde vor einigen Tagen eine Ortsgruppe bes Deutschen Flotten- Vereins gegrünbet. Es soll demnadzst ein Vortrag gehalten werben über bas Tljema: „Warum muß Deutschland, eine starke Kriegsflotte haben?" — In Dauer nhc »m geriet am Satüstag der Cxiftwirt Schmidt beim .f'oUidineibcn m bie zkreisfage, bic ihm Tau men und ;ieiflcfuifler von bcc Hand trennte. Ter Mann mußte sich in die -ttinik nach Gießen begeh«!.
K B. Darmstadt, 2. jebc. Tie Beisetzung ber beide» Opfer bec Rodelbahn am Samstag gründete sich reute uachnnltag zu einet aubecocbenihchen TiaueifiuiOgcbuiig. tzm den viihiani und 9t<nimcni4ab»a!anien u. Trott zu Solz bnD in der 'ßiieb- botefapelle eine L'eichenteter stau, an her Die udcneraltiäi mit dem tomm. Oteneral be« 18. Armeekorv« v. Eichhorn, |o:uie fa’i faint- Iich« Offiziere der Gonnson iml- veischiedcne fremd ländliche Offiziere. ferucr bie Gesaiibien, der po»niai|d,nH, Der dluqrlahiuiai.i vc« Großherzcg« und viele andere tifirheultaget leitnabmcn. Auch die Ettern tes Sleriiorbenen unb sein Btudcr waren ziigegen. Ten Trauergotte«ü!cnu hielt Cb<it)ofprebtget Ehihatdi av, ber ui seliier Webächimlrede auch scharfe Wone gegen dre Behörde f.dyei«, welche die geiahrlich« 2501,.i’rtcdnicht .cchtzeuig ierboten batte. Tann wurden von ber Trauerparade ce« teovketzoaltche» Ariilletie-KorvS drei Ehren.atven ubgefeuert — ’.lbei 54 um Haid 6 tthi fand m be. TolcutapeUe de« Kranfenbaulei hu Trauedeter M bleumani« von Reden statt. Auch hier waren tast sänuttche i:cibitageube, bie vorher auf Cem Aticbhot waren, erfchienen. Bei oem Trauetgoiietbicnft hielt tu>ifion«pfa::er 5 i f e n | d) e t eine erschünernde Ttaiierrebe. Tann dewezie stch em langer Traurrzug zum Bahnhof. Hinter bem Reichen wagen. Der mu jatjUofen sträi^e» geschuiückt wat, tuurOe da« Reup e Del Pediotbeuen gestihet. Als Oec Sarg am tdütetbabnbef in oea Eisendabn oageu genüge t wurde, gab bie (f.irenpaxave üec 21c- nQecie ebcidaU« drei Ehrenfaloen ab. Tie Bci'etzung de» Bee ewiflien nnbex m Hennaniurdurg tu Harniover flau. Der Bee» licclene war em Sohn bc« Ersten ciaaieanroall« unb LoMbrnde« De» Bereui« ber Kunstfreunde ui Den Ländern am Rhem, De» uU- . cuncaii u. Neben in <trauhuri, von wo etenfaü« zahlreiche Leib- trag en bc zur Trouedcier erschtciicu waren.
X Betzberg, 2. März. Der Ronfumocrcm hielt längst ferne gut besuchte Generalversammlung ab, in bcc öc« incmbevocftcher Rümcc erneut zuniTircklor gewähtt wurde. Dem Bercin gehören ;uc Zeil 70 Mitglieder, mithin fast alle Bewohner unjeieS Dörfchens an unb hatte diesmal cuicfl IahceSumfatz von 24UOO 2?lar^


