VötiltxcL Kreise .mmc: mehr »ugängl chon M. zkcttSortsegrurL pmÄrfft als Mutter ihrer heranwad-'^nden Sinbcr, vor Eltern ihrer Löhne, denen namentlich im Amckkuß an rinkentl'ch: Trinl* litten unA ben bannt verbundenen '.l.koeolrv: ^brauch Ichircr?, wit- unter rhrnanz ' spätere- ^eben ver?in'mde €d>äbiiunfl<n in körper Iicher und fuificf-rr Beziehung drohten. Stt nnisse aber aud> Aächterin der Mäßigkeit und guten Litte sein in dem gesell'chan- lichen Verkehre, in dem immer noch zu lehr d.e ialsche und öktfle* arntut verratettdc Meinung verbreitet sei, nur der '^enuß aldhol- haltiger Getränke vermöge b** Stimmung und oen Gast k>er Unterhaltung zu heben Vorbildlich nnrke Ern'achhert und Maßhalten im herrschaftlichen ’öanir aus Tiensthnien und andere dort
Leben zur llachahme ul tcn Brauche gar L'tdv <7 neigt feien. *.<her weit über diese engeren «Grenzen bin-ru» sei die ^Vtsu berufen, tag BerskindniS ,'ür btc schweren Schäoiqung.n durch Alkohol- mißbrauch zu Ordern und diesem entgegenzutreten, unter dem meist als unschuldige Cpfrt gerade Frauen und Minder der Ar^ leiterbevölkerung zu Icwxn Hütten vier dive eine prartilchc Tätigkeit eiNtusehen, wie sie von dr Frauengruvpe des MäßigkeitS- verein- in Braunschweig durchgefuhrt morden sei. Um in CTll:i Linie die äinere Bevölkerung vom Akkoholg-nuß ab»ulenken, leien twrt Kos'e-ballen errichtet morde, ni denen fta''te/$lbt<b. Äofao, ,awie Brot und Backwar'-n zu Niedrigen Preisen 5 Vig. tüt die 'Bortum, verabreicht würden, und btc einen solchen Zuspruch gefunden halten, daß trotz erheblicher Unkosten schm ,m erikn Jahre sich rin Reinertrag ergeben höbe. Zwei Kaffeehallen dieser Art beständen schon, unz> eine dritte nxrbe bald noch errichtet werben. Ttc er forderlichen Mittel für diese Einrichtungen teten ,m ivesentlichen durch sog. Bwckensammlungen aufgebracht worden, btc in der Tat nicht- andere- seien, als die Sammlung und der Berkaus aller in den größeren^ Haushaltungen ausgespeicherten überflüs'igen unr> abgängigen Sachen, wie alte Kleider und aridere Gebrauchgegenstände, bic b.m Berein unentgeltlich zu dem gedachten Zwecke überlassen würden. Tabci sei es überraschend, wie fast al» wertlos erscheinende Tinge dankbare Abnehmer und Käufer fänden Schon von dem ersten Iahre habe diese Sammlung einen Reingewinn von etwa 2000 Mk. aoge- lootfen. WaS hier nur auszugsweise und skizzenhaft angedeutet werden kann, führte die Rednerm in einer formvollendeten Sprache und in einem zu Herzen gehenden Tone aus unter Einflechttrng rlebniss, und Erfahrungen, btc von ihrem selbst
losen und liebevollen Wirken ;«'i,g.'n 3n feinsinniger S< wußte sie bem Hörer btc Zeichen bet Zett zu beuten und mit mahnendem Ernst wies sic auf die, unserem BolkStum brohenben rchenrat D schlosser tut mit eindring- n der Rcdneritl bn, worauf ber von ?viau Tro?
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jiab nd durch t n Vorsitzenden i n 1. n lau re in die Rednerin geschlossen ivurdc.
♦ ‘ Sitzung der vereinigten Kör k0 mmissi0nen. and
■ 10 fall. im Hotel Viktoria hier eine Versammlung ba obcrhi-ssischen .Uörkommiiiwnen statt, au der außei den Ler
• 11 des 211 iSamter und Kreisveterinärämter
26 .Wrkomm 1,1 ionSmitgl 1 eder tcilnahmcn Ten Vorsitz führte Land- iagSabg Korell. Rach AuStansch der Erfahrungen, die bei der Handhabung her im Von obre vereinbarten (Grundsätze über die Durchführung der rtörgescüajte gesammelt wurden und im kommenden Zaine Verwertung finden sollen, lvird mit besonderer Lebhaftigkeit über bau Alter bet anzukürenden Faseltierc verhandelt
.' - rstand, den bi Heraufsetzung des Alters durch den vor jährigen Beschluß in manchen Kreisen hervorgerufen bat. gab abl hnenbe Verhalten lchei ZüäuerkreiiV gegen eine Erhöhung bei Altersgrenze wm den nadjgcl'iüit Diele (Gründe sind namentlich: Verkauf guter Faseltiere uitfirrhalb Lberhesfcns vor Erreichung des torrdbigen Alters und damit eine Benachteiligung der Zlidster bei späterer Verkaussmöglichkeit, bü besondere Sch oigung der Herdbuchzüchter durch die Herdbuchführung leicht nacküveiSbarett Alter-, aiigebudie Schwierigkeiten, die Die Haltung älterer Bullen in Vrivalstallen bereitet ’i'lad) reiflid-er Prüfung dieser Ein waiide kommt die Vers«mnlung mit vollständiger Emmütigkcit . . ■ r 1ht, das die Entwicklung und Förderung der Landes sucht über den Interessen der Einzcl-Üdster stehen muffe und läßt taher die Altersbestimmung bestehen, nad) der Simmentaler Bullen mit 16 Monaten, Vogelsberger Bullen mit 18 Monaten, Eber nut b Monaten und Ziegenböcke mit 7 Monaten angefßrt werden dürfen und nur bei besonders guter Entwicklung und cinwands- irrirv Beschaffenheit bei den Faseltieren aller Tiergattungen bis zu einem Monat an der Forderung nachgelassen werden kann.
unnen der Züchter soll Dünn die Einführung von A u1 ä u >. 11’ 1 a ui i c 11 entgegengcwirkt werden, die den Judi • tein zuteil werden soll, die Fabeltiere von anerkaniu guter Be schaüenleit nid« vor dem körfähigen Alter antzcihalb der Provinz verkaufen, foitoern spät« an 0
^ernrr wirb den Züchtern empfohlen, cnhpu'dKnb den erhöhten Aufzucht.'kosten höhuc Preise cinmfübrcn, die die (Gemeinden mit Rücklicht aut die bessere Gebranchsfäbigkcit des Zuchtmaterials lerntcti mlcnen müssen Um in der Erreichung der gesteckten irh zu kommen, wird außerdem erwoqtn, t als Zuck tmethode erwählt haben, nicht die Vorlage eures AbstammungSnadzweiscS verlangt " zunächst dahin, Duü al- Rein züchttierc nur solche an-useveu sind, die in die Herdbücher ■ 'i-' tvatuirt:ter eingetragen sind,
dost bet der Abkorung von Faseltteren aut den .Vorscheinen der Vermerk gemack.t wird, ob sie bient ad> für Gemeinden mit Rein zücht verwendbar sind oder nicht Ein großer Mißstand in der ng wird in dem bäuiigeii Wechsel in der Zusammen
fctzung der Ankauiokommissionen und der dierburch bedingten viel, fadyn UnersahrenI eit vieler Ankaui-kommission-mitglieber erblickt, we-hakb man die Bildung ständiger Faselankau'ükvmmtssionen die au- bewahrten Viehkenuern zusanimengcsein find, für eure 9l?flUvciibigfcit hält. Da die Bildung solcher Kommissionen nid't xm Videnpruch mit der Landgemeinbeordnung steht, sollen die Qk meinben yi euian Vorgehen tu dieser Hinsicht aufg«arbert werden, '.»i’aeh einer gegenseitigen Verstänbiguiig über den Zeitpunkt der X'cibbudi- und Hauptkoruiigcn wirb die Veriammlung gegen 6 Uhl geschlossen.
"Die Maul- und Klauenseuche ist nußgc* gebrochen in Saalhof, Kreis Moers, am 1. Februar.
-i- Klein-Linden, 2. Febr. In dem DasihauS zur .DeutschenEiche* hieltDr. Laubenheimer vomHygienischen Institut in Gießen einen Vortrag über »Tuberkulose, eine Volk-krankheit". Ta in unserem Orte diese Krankheit häufig vorkonunt und in den legten Jahren besonder- Gehirn- tuberkulöse viele Todesfälle unter Kindern verursachte, so war da- Thema gewiß recht zeitgemäß. Leider war dec Besuch ,richt sehr zahlreich. Au der Hand siatrslischen Material- und mehrerer Tabellen ivies der Redner auf die große Ausbreitung der Tuberkulose hin. Tann ging er ans die Bekämpfung der Krankheit näher ein und hob hervor, daß Lust, Licht, Sonne und Reinlichkeit die besten Mittel zu ihrer Eindämmung seien. Seit einigen Jahren werde sie so stark bekämpft, daß sie obnehme; hierin geschehe besonder- m Hessen viel. Im Anschluß an die Ausführungen führte dec Redner nad) eme Anzahl von Lichtbildern zur besseren Vecan'chaullchuug der verschiedensten KcankheuSci.- vor. Schlo''ec Sche rr dankte dem Redner für den nut Beifall aufgenommenen -J ertrag.
= Sternberg, 2. Febr. Ter Gesangverein .Jugendfreund* friert Samstag den 6. Februar sein 21. Stiftung-fest, verbunden mit Gesang-- und theatralischen Aufführungen. Ewige schöne Lichtbilder ,9lu* der Jugend- Kit* werben den Humor drS Publikum- wecken:^auch die Musikkapelle Harnisch wird zur Verschönerung deS Feste- dazu beitragen, den Besuchern einige recht angenehme Stunden zu bereiten.
Muschcnheim, 2. Febr. Am Montag wurde bet Brunnen z u unserer Wasserleitung twn den Bet tretern de- -reiSantt- und te« Krei lesundheitSamtS eingeschen unb die Anlage für gut befunden. Brunnen liefert täglich nahem 800 Kubikmeter Äa.ser, Bic.»eicht gelangt es oer Be- hötde, daS ubericküsfige Wa.ser an unuLegtnbe ivememden zu liefen«, tn Betraaü kommen Birklar. LangSdorf, ArnSöurg: für sämtliche Beteiligten wurde diese gemcinünne Anlage eine Verbilligung des 2La-serS bedeuten. TnS Projett einer elektr. Lichtanlage für unsere C'emeinbe wird einng des twisten, und mich diese Anlage findet bei den rnnften Bewohnern freudigem Anklang. Tie Kran für dreie Lichtquelle wiro ober mcht die Mujchenbeimer Mühle ivenben, sonoein die Tamvfnwtkeret Karl Eller IL, der auch daS Pumpen für die Wasserleitung übernommen hat.
? Berstadt, 2. Febr. Gestern morgen wollte der schon seit einiger Zeit leidende Schreiner 2)1 aller sich in Den ersten Stock ferner Wohnung begeben. Wahrscheinlich bekam ec einen Schwindelaufall und stürzte über da- Treppengeländer in den Gang, wo er besinnung-lo- liegen blieb. Heute mittag ist der 69 Jahre alte Mann seinen Verletzungen erlegen, ohne da- Bewußtsein wieder erlangt zu haben.
w Frankfurt a.M , 2 Febr. In der heutigen Stadtverordnetensitzung teilte Oberbürgermeister Tr. AdickeS mit, daß e5 dem Magistrate gelungen sei, einen neuen Vertrag mtt den beixn hier vestchenden Ga S g e se11 s cha f te n zu vereinbaren. Tanach verzichtet die Stadt auf *n Bau einer eigenen Gaswerks, erhält aber dos fstecht, die bestehenden und bis 1959 konzessionierten Gaswerke schon im Jahre 1939 zu erwerben. Sic erwirbt für 2 Millionen GaSaktieii zu 105, bekommt eine estc Rente von 90000 'Start Ünd bis zum vollendeten Umbau der Frankfurter GaSsabrik neben her bisherigen Bruttoabgabe lährlid) 150000 Mark, sowie Verbilligung der öffentlichen Beleuchtung.
•• Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Tie in der gestrigen Nummer enthaltene Nachricht von der Veranstaltung eines GesaugoeremS Sänger« krauz, bie ein Truckfebler nach Wetzlar verlegte, ist von Watzenborn zu batieven. — Ter Gemeinderat von A p v e n - b c i in bewilligte auf Anregung deS Schulrats Dr. Zang ■ Bingen bie Mittel zur'ErteUuug des Turnunterrichts in der obligatorischen Fortbildungsschule. — Die Unter- u d) u n g über den Mord an dem Landwirt Johann G e 1 st vom Sd)aff)oi bei Oder-Kcinsbach, die estrig betrieben wird, hat bis fetzl (ent positives Material bezüglich des Taters ergeben. '2hid) die Arbeit mit dem Bluthund war ergebnislos, ba das inzwischen eingetretene Schneeivctter em Arbeiten unmöglich gemacht hat.
Der städtische verwaltungrbericht für <907.
n.
Der Abschluß der Stadtkasfe stellt iid> für bie Be- tricb»rcd)nung mic folgt: Einnahme 2507 15*2,47 M., Ausgabe 2852 267,59 M. Ter Rest von 154 b84,88 M. besteht auS 114 337,55 M. barem Borat, 2568 M. Vorlagen und 7 779,06 Mark Ausständen. Die Vermögensrechnnng hatte an Einnahmen 2 385 099,30 M. unb an Ausgaben 14*21816,28 M. zu bet- zeichnen. Von den 963 283,02 M. Rest sind 946 953,01 M. bar vochandcii uno 16 330,01 M. Ausstände. In das Zahr 1908 würben 896 326,73 M. bereits srühcr bewilligter aber nod) nicht verausgabter Gelder übertragen. Das Vermögen der Stabt betrug am 1. April 1908 23 186 475,09 M., die Schulden 15 538 597 07 M., io daß sich ein Verinögensnberschuß von 7 647 878,02 M. ergibt. Tas Dcrmögcn verteilt sich auf Aktiv- kapualien 216892,84 Marl, Vorlagen für die Kanalisation 3 366 713,17 M, Kasscvorrat 1 118 167,90 M, Wert der Mo- bllien 305 000 M., Wert der Okbäubc 3 579 511,07 M., Wert der verpachteten Feldgüter 1873 987,30 M., Wert der burd) die Stabt bewirndmftcten Feldguter 1018062 M., Wert der Waldungen 3 920000 M., Wert der öffentlichen Plätze 229 000 Mark, Wert dec nutzbaren Rechte 20 000 M., Wert deS dem Ilieatervcrein. Überlassenen Grundstücke- 168 000 M., Wert der Grundsdicke des StadtcrweiterungsfondS 3 169 321,91 M., Kassevorrat desselben 76 306,98 M., Aktivkapllalien der Armenkasse 254 771,66 M-, Wert des GrnndbLsitzeS derselben 229 140,26 M., Wert deS Gaswerkes 1 450 000 M., Wert des Wasserwerkes 1000000 M., Wert deS Elektrizitätswerkes 1 200000 M. Die Sdiulbcn vertellen sich auf bic Stabtfafie 10158 973,24 M., Stadterweitrrungsw nds 1 999 771,43 M., Aimienkaffe (Lti'tungs. kavitalien» 45 713,33 M., Gaswerk 730991,99 M., Wassertocrk 1 463 372/36 M., Elektrizitätswerk 1 139 774,72 M An Sttf- tungSkapitalsen stehen außerdem 129571 M. unter städtischer Lerwallung, darunter 4 494,86 M. bei der Armenkasse.
An Gemeindesteuern würben 120 Bro-. Zuschlag ;ur Einkommensteuer unb 240 "Lroz. Zuschlag zu den Grundzahlen bet Realsteuer erhoben Veranlagt waren zur Grundsteuer 3090, zur Gewerbesteuer 1625, zur Kavitalrentcnsteuec 1062 unb gur_ Einkommensteuer 7592 Personen. Bon letzteren waren 6059 in ter 2. '■'Abteilung (weniger als 2600 M. Emkontmen' und 1533 in her 1. Abteilung. Bon 30 000—100000 M. versteuerten 31 und über 100000 M. 4 Steueroflichtige. Te/ GesamtauSichlag an c emeindesteuern bezifferte sich aut 942 506-04 M., wozu eine x?iad)trag5erf)cbung von 47 357,17 M. kam. Tie Gemeinbesteuer- Erlässe tniolge Einsprücheii gegen die Stantssteuer beliefen sich auf 30 400,20 M , die uneinbringlichen Gemelndestcuerti auf 12867,93 Mark. ES wurden ferner miterhoben je 10 Droz, evang. und kath. Aircktensteuer — 58 386,76 bzw. 6 102,24 M. An Oktroi gingen 128 108,80 M. ein, 4 738,30 M mehr alS im Voranschlag i orgcid'en war. ES mürbe an Cftroi vereinnahmt für Schlachtvieh 41 032,28 M., Fleisch, Fleifchwaren unb Wild 4 490,59 M., Brennniateriallen 44 757,98 'DL, Mühlenfabrikate unb Safer 4 686,03 M., Oktranfc 33 141,42 M. Nack Abzug von 13 165,04 Mark Rückvergütungen unb 9 089^9 M. ErhebungSkosten, verbleibt ein L?ktroi-Rernertrag von 105 853,28 M. Bezettelungen würben 30 598 Stück ausgestellt gegen 29 561 int Jahr 1906; davon 2051 (2066 am Walltor, 3630 3389) am Neuenweger Tor, 11 535 (12115 am Selterstor und 13 382 (11991) am Neustadter Tor. Wegen Ucbertrctung der Dftroworfdzrvttn wurden 70 (1906 : 58) Anzeigen erhoben. An Besitzwechselabgaben kamen vom 13 Auq. 1907 bis Ende März 1908 13 389,90 M. zur Erhebung, während an den Staat 401,10 M. ErhebungSkosten au bezahlen waren. T« E-rtrag der Hundesteuer belief sich auf 8360 M. aegen 798*) M. tm Zähre vorder. Für Er Hebung-ko stet» und al- uneinbringlich gehen 916,17 (797,61) M. ab.
viestcner Strafkammer.
)( Gieße», 2. Febr.
Der Lnkel aal Amerika
ist ba, tnetz e- anfang- Dezember v. in Heuchelheim er bezahlt alles. 11 nb feiten war bie Wirtichast „zur E' en bahn" io rollgeviropst alS in bie,en Tagen, selbst Leute, die oer Wert sonst n-.‘ sah. ianben sich al- Gäste ein Tatsächlich hatte sich dort c.u nobler Herr rnlogtert, brr sich ,'ehr freigiebig zeigte. Er bette sich als Bierbranereebesitzer Busch aus Sunburg vorgestellt unb wollte ut der Umgebung um Bierabnebmcr werden, weshalb 'k- itwi (uit eine grötzet Zeche nicht ankam, zumal er al- Jung.
grelle über an Vermögen opn bald 100000 JR. nermgte." Er wollte bei dreier E^leqenbert nach mit seiner Schwester, die rmt cinm Lanbrcr verlobt in. feine an den Pfarrer *.n eteinba® verheiratete Schwester besuchen. Senn der ..Lnkel" von einer Tour zurückkommend sich m der Virtscho't zeigte, so war >ie hn 3:urm qciüllt 4tnl> Bier. Lern unb Limonade floß rn Strömen; tie besten Zyanen flingr:- kistenweise fort unb abend- machte man »ich in Tarnenbekanntschan bei Sekt gemütlich Am zweuen Tage machte tr mu einem bet bem Vier nwbnmb*.n Monteur einen Gang hierher unb da er angeblich feiner, lieberneder und feinen Koifer m einem Restaurant lurüdgelaiien hatte, über!. »; ihm der Wirt fein LodencaoeS und ein Paar Lederbandsdmhe. llnterwrg» erklärte er bem Monteur, er habe dem Sirt bte große Zeche bezahlt, sein Geld ginge tur Neige unb er bekomme am nächsten Tage rinnt größeren Oxibbctra] durch die Post iugq'dndt, er möge ihm doch bis da tun 20 Mark leihen, er gäbe ihm am andern Tage das Dvvvelte dafür. Der Monteur, dem die» verdächtig vorkam. war io rorfiduig, ihm zu bemerken, er habe erst am nächsten Tage Zahltag, Dod> wolle er ihm 3 Mark, bie er noch besitze, geben Tropoem unirbt eine 3tdx in Höhe von 8 Mark gemacht, bic dec Monteur begleichen mußte 3pät abenbt- sah ihn ber Wirt an diesem Tage noch iurückkommen: doch am andern Morgen schien er arg lange zu schlafen unb al- der Wirt in b - iah. mußte er nach b • > • >
annehnen, fein Cjait liege noch darin unb schllne Ak- aber die MutagSstun't heranbrach und der „Lnkel" immer noch nüht kam. iah der Wirt genauer nach unb gewahrte, daß die Bettdecke o geschickt »uianmengeroUt war, dap man an nehmen mußte, e- liege noch icmanb un Bett. ..Lnkel Busch" war aber vcr-
chwunden unb mit ihm das Cave und die Handschuhe, die zum Selbstkostenpreis berechnete Zeche in Hohe von 164 Mark zurück- lassend. Erne UnDorrthttglcu hatte et aber begangen und dieses v er hals zur baldigen Feststellung 'einer Personalien und zur Ber- Haftung. Er batte nämlich in der Wirtschaft mit einem Bc'en- binber einen Vertrag auf Lieferung von 200 Bef en abgeschlonen unb habet eine auf den Namen G. D. F . Knecht an» Elfoff lautende Znvalibenkarte vormtzeigt und habet bemerkt, dies 'eien bie Papiere eine- untreuen Knedckes ben er zur Anzeige bringen wolle. Man nahm deshalb mu Recht an, es feien dies ferne eigenen Papiere getreen unb bic Feststellungen ergaben, baß er am Tage bes Eintreffen- in Heuchelheim, nach Verbüßung einer ihm wegen einer Reihe von Betrügereien -uerkannten Strafe, aus ber Zellenstrafanstalt Butzdad» entlaffen worben war. Ter Angeklagte wlll von ben Schwindeleien nichts wissen, da er sich bet seiner Ankunft in Heudtelheim sofort betrunken habe unb rodb- renb seiner ganzen Anwescnhett dorten nicht nüchtern geworden sei. Gegen diese Annahme spricht aber sein Verhalten. Ta Bettua im wiederbollen Rückfall vorliegt, setzte da- Gericht für ben Betrug zum Nachteil des Wirte- eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr 6 Monaten an: bat Betrug bem ?.*?onteur gegenüber sollte mit 9 Monaten Gefängnis geahndet werben, diese Strafe wurde in 6 Monate Zuchthaus uw gewandelt unb mit 3 Monaten in Anrechnung gebracht Für btc Unterschlagung be- Capes, dessen Besitz er übrigen- bestritt, soUte er 6 Monate Ge ängn.S b.kommen bte in Zuchthaus verwandelt mit 3 Monaten in Zusatz gebracht wurden, so daß sich eine Gesamtznchthaus strafe von 2 Jahren ergab. Gesetzlicher Bestimmung gemäß mußte auch glrickreitig auf Geldstrafe erkannt werden, bie im '.Vtinbe ft betrag von 150 Mark angesetzt, bu sie aber uneinbringlich ist, in 10 Tage Zuchthaus umgewandelt, burd) die llntersuchung-sha't für verbüßt erklärt wurde,
Tie Tante an? England
könnte man die Buchhalterin A I. aus l^otba, eine geschiedene Ehefrau Schulz, nennen, die sich ui einer diesigen Wirtschaft ähnlich wie der „Lnkel" verhalten hat. Sie gab an, sie befinde sich auf der Rückreise zu ihren Eltern, die sich au schein Schis» beenden : sie habe eine große Reise vor unb sei im Besitz einer Fahrkarte nach Vlissinaen. Sie wolle nad) Sdiottfanb nnb Jr-
. Ixxbe aut rincc Bank einen Scheck eingelöst unb trage eine große Gelbsumme nach. Ihrem Wunsche, eine Annanasbowte an- tusetzen, wenn sie auch ein „Pfund" koste, konnte nicht nadtge kommen werben, weshalb sie fich zufrieden gab, a!5 die Wirtur 10 Flaschen Wein ä 2 Mark brachte. Alle anwesenden Gäste wurden zehrfrei gehalten, unb einem Gast, der befahlt halte, mußte bic Wirtin das Geld wteber zurückgeben Sie sprach von einem1 Pensionat in Weimar, wo sie beultd> gelernt I)abe unb erklärte, sie habe eine sdiöncs Leben, ihre ztoei Jungen feien Secfabctlett un? )ie btaudiv sich um die Erziehung nidn zu kümmern, habe eS als felw reiihc Miß auch nidu nötig Ihr Storni fei ertruntat und habe ihr zu ihrem Reichtum auch nod, ein ncsiges »Ber
it Hütter lassen Im gebrochenen Deutsch bemerkte sie, es sei ihr Angst, mit dem vielen Gelb zu reifen, weshalb sie es vorziehe, in der Wirtschaft zu übernachten, doch sei ihr da- angewiesene Zimmer nicht nobel genug. Als sie zur Begleichung der Zeche, die sich auf über 25 Mark beiter, oufgeforbert würd'-, bemerkte j nein Schrecken das Fel'! n Geldes uvb
wollle sich au» die Suche machen: btc Wirtin kam ihr aber mit einem Sckmtzmann zuvor^ worauf fn- auf bem Polizeiamt zugestanb. kur; zuvor auS einer ctraianftalt in Weimar entlassen toorben unb mittellos zn sein Bei der Scrbanblung schob sic die Sdjulb >iut bic Wirtin, die bie Sadxit umrumeiorbeit aufgetraaen habe, was jeboch bestritten ivurbe. AuS Vorstrafakten wurde sestge- stellt, baß sie in Weimar in einem Restaurant ähnliche Schtotnde- leicn verübt bat. T-ort gab sie sich als Besitzerin Twcbrerer Häuser auö, erwartete ihr Automobil zur Spazierfahrt unb bestellt - .in Verlobung-essen i'ür 80 'Berioitrn n. a m. Trotzbem sich die Angeklagte wegen Betrugs tm Rückfall briinbrt. sah do- Gericht von ba Zuchtbau-sttafe ab unb erkannte auf 10 Monate Ge- iängnis.
Sittlichkeil^verbrecheu.
Ein 55 »aßnget Invalide anS Wellerselb, bet sich än vier verschiedenen Sidixfren unter 11 Jahren mehrfach tn unsittlicher Weise verging, wurde wegen Sittlichkrit-verbrechenS zu zwei Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt.
(hericboiaal.
-e. T ar mstadt, *?. Febr. Tie hessische Anwaltskammer verhanbehe gegen ben Reckusauwaki Rtgntr an« Butzbach, der ihm überirageiie AuuSgeschäste etulach unerledigt liegen gelassen batte. Ta» urteil lautete auf Amtsenthebung, fldjner war zur Verhandlung nicht erschienen und treß sich auch nicht vertreten.
vermischte».
* Zu ben Aufräumungsarbeiten in Mefsirra wird dem Vernehmen nach, rut Lommando ber Straßburger Pioniere ui ber ersten Hälfte diese» Monats abgesandt nxrrbcn. — Tie bei Ealtanifetta tm Innern von Sizilien gelegenen Schlamm-Vulkane entwickeln feil dem 28. Dezember eine ungewöhnliche Tätigkeit Ring» um ben Fuß ber Vulkane baden sich große Erdspalten gebildet, denen Gase und Dämpfe entsteigen. — Der Deputierte Dr. Giuseppe Michell in Parma beabsichtigt, für bie Bibliothek der Stadt Messi na alles zu sammeln, wa» in de» Tagen der Katastrophe über die Statt geschrieben worben ist Er bittet daher, tbnt geeignetes Material zu Mberitnben. — Felsstürze auf der Strecke Roavel—Reggw »wischen den Stationen Bagnara unb Scilla machen ben Eisenbahnbetrieb auf acht be- vierzehn Tage n n m ö g 1 i ch.
• Eine recht ergötzliche Geschichte erzählt die .Tübinger Ebromk'. Ein 9äi erlein steht vor Dee Freurepvc bc-3 Tübinger Äaibauinettbau^ und betrachikt ftaunnib den darauf angebrachten (meetibtn Atlas mit der Erdkugel au< dem Rucken. Ltstnbar kann er sich die Bederuuni vieler Figur nickst recht auslegen. Er bittet deshalb einen gerade oordeigevenben Weuigärmee um Hidflävung. Tiefer gibt bem Baucin, ohne sich lange zu be- sinnen, 'olgeubc Ertlärnug .Tcs »lchr der yerhü«. Ter bau' iolla b’ ctabikdiitiba vorn altn m» neue Rar aus uuler lraga, afret Dia icnb fogar nit da öetfule» z'fchwcr g'ioeu. Jegi baut je fe» Stanbbilb nut v'r Sctnildakuge! i:f an Buckel do ma g'ftcllt, daß d Stabirat, wenn fe u** Rathai r ganget, jebccmal dra g inahnt wend, daß bia


