Schulder, wo \t gemacht heut, sogar für da Herkules z' schwer send, q'schweiga für ons Bürger." — „So, so", meinte das Bäuerlein, des muß i doch au meim Schultes verzähla, so a Mendle könnt uff onserer Notbausstaffel au nix schada," und verständnisinnig schmunzelnd gingen Bauer und Weingartner ihres Weges.
* Tie Tochter des Sackträgers. Was hat die verwaiste Tochter eines Londoner Sackträgers mit König Karl II. tinb der Schlacht bei Worcester zu schassen, die im Jahre 1651 cmsgefochten wurde ? Auf die absurd klingende Frage gibt ent vor kurzem in London verhandelter Rechtssall Auskunft. Nachdem Cromwell die Sckwtten trotz tapferer Gegenwehr geschlagen, suchte Karl sein Heil in der Flucht. Croinwells Reiter untren ihm auf ben Fersen, aber ein Landmann Richard Penderel verbarg den König ün dichten Laube einer Eiche. Im allgemeiiten war der heitere Zyniker Karl weder dankvar für empfangene Dienste, iwch rachsüchtig wegen erlittener Unbill, ober gegen die Familie Penderel zeigte er sich erkenntlich und setzte ihrem Haupte und einigen anderen Familienmitgliedern insgesamt sechs Rentett ans, zwei von 100 Bf. St. jährlich, vier von 50 Pf. St. Die Renten erbten sich durch Generationen fort. Vor einiger Zeit erschien bei einem Londoner Rechtsanwalt die Frau eines Tro schien tütschcrs und teilte iljm mit, sie lyaoe vor neun Jahren die Tochter ihres verstorbenen Bruders John Richard Penderel bei sich ausgenommen, um sie vor dem Armenhause zu bewahren. Run habe sie in den Zeitungen etwas von einer Penderel-Sliftung gelesen, und sie erinnere sich auch, daß ihr Bruder zuweilen von einem aus den Tagen Karls II. stammenden Vermächtnis gesprochen habe, doch habe- sie immer geglaubt, die Rente sei mit seinem Tode verfallen. Der Rechtsanwalt tat die erforderlichen Schritte und die kleine Waise wurde als Ervin der Rente anerkannt, die ein Pfund wöchentlich beträgt, also viermal so viel wie die jüngst eingeftihrte Aiterspension. Zugleich Wurüc ihr und ihrer mildherzigen Tante der nicht erhooene Betrag der Rente, der sich aus mehrere hundert Pfund belief, ausgczahlt. Der erste Teil des Gvetheschen Spruches, daß Vernunft Unsmn wird, trifft bei diesem Vermächtnis zu, daß 'aber Wohltat Ptage wird, werden die Penderels nicht ohne (äru'nd bestreiten,
* 3540 Prozent Kommunalsteuerzufchlägc. Die kleinste selbständige Gemeinde in Preußen dürfte die in unmittelbarer Rahe des Truppenübungsplatzes Weißenburg bei Posen belegene Gemeinde Llgiewnik sein. In dieser Gemeinde wohnen außer der Pächterin des staatlichen Gutes bret Bauern, ein Fleischermeister und ein Händler. Vor etwa drei Jahren erfuhr baä Dorf durch die Eingenreindung der Probstei tiljoiuica eine recht unerwünschte Vergrößerung, da deren Probst weder zur Staats- noch zur Gemeindesteuer herangezogen und von dem Organisten, dem ftirdtenbieitcr und den sieben Arbeiterfamilien nur wenig an Gemeindesteuern herausgeholt werden kann. Ta der Witwe eines Waldwärters vom Bezirksausschuß jährlich 120 Mark ArmenuMerstützung zugebilligt sind und acht andere Personen die gleiche Armenunterstützung verlangen, haben die Steuerzahler, dre mit zusammen 35 Mark Einkommensteuer veranlagt sind, allein an Armenlasten ca. 1100 Mark aufzubringen, wozu sie sich außerstande erklärt haben.
* Erst die Pflicht, daun das Vergnügen. Rosalie (die soeben als junge Frau die Kirche verlassen, zu ihrem Gatten): „Äber '2intsn, weshalb kommst du denn nicht, worauf wartest du denn noch'?" — Der Neuvermählte (Schutzmann): „Einen Augenblick, liebe Rosalie, aber ich sehe da einen Radfahrer ohne Ätummer, den muß ich erst noch schnell aufschreiben!"
EZngesanvt.
(Für Form und Inhalt aller unter die,er Rubrik siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei
Verantwortung.)
Herr M. K. hat recht: es gibt keine sozialdemokratischen Konsumvereine! Politik ist ja allen derartigen Vereinigungen verboten. Nur fonberbar, daß bet den in Frage stehenden Vereinen (mit Ausuabme einer Anzahl ländlicher, bei der die Genossen noch nicht genügend „aufgeklärt" sind!) der Vorstand st e t ö aus ganz waschechten Soci besteht und dem entsprechend auch dafür sorgt, daß als Angestellte nur «Genossett^ bineinkommen. Man fragt sie natürltch nicht nach ihrer Parielzugehörigkett, aber man weiß schon so Bescheid! Der Name paßt also doch so ziemlich! Em.
«
Es scheint bei uns in Gießen allmählich Gepflogenheit zu werden, erst n a ch Beginn der Vorstellung den Zuschauerraum unseres Theaters 511 betreten, wodurch natürlich das ganze Haus gestört tuirb. Auch am Sonntag war das in solchem Maße der Fall, daß ein großer Teil des stimmungsvollen Selbstgespräches Rautendeleins tast verloren ging. Obgleich nun jeder halbwegs unterrichtete Theaterbesucher tvissen sollte, daß derartige Szenen von dent Schauspieler nicht mit voller Stimmkraft gesprochen werden dürfen, herrschte eine starke Unruhe, die auch den ganzen Abend über anhielt. Ware da nicht auf irgend eine Art Abhilfe zu schaffen? ,
Ich möchte an dieser Stelle einmal ein Wort für die Briefträger reden, betone aber gleich von vornherein — namentlich der Postverwaltnng gegenüber —, daß es mcht auf irgend welche Beeinflussung hin gejchieht, sondern daß ich aus eigener Initiative handele, gestützt auf die von mir angeftellten Beobachtungen. Zunächst wäre es eine Erleichterung für die Briefträger und eine Bequemlichkeit für die Briefschaften-Empfänger, wenn in jedem Hauie Briefkästen angebracht winden, am besten gleich unten — innen — am Hauseingang, wie es in anderen Städten erngeführl ist, natürlich für jedes Stockwerk ein besonderer Kasten; ist hierfür keine Neigung vorhanden oder stehen besondere Bedenken uiid Schwierigkeiten im Wege, so liegt es im Interesse eines jeden Hausbewohners, wenigstens vor den einze neu Stockwerken Kästen ait- zubrnigen, in die der Briefträger die Postsachen eimvirft, was er icöesinal durch kurzes Klingeln oder Klopien anzeigt. Ein Haupt- iahör — und das geht die Postverwaltung an — für die Erleichtere ung des Botenganges und für die schnellere und zuverlässigere Zustellung der Postsachen aber ist es, daß die Bestellung der einzeliien Bezirke möglichst lange in Händen derselben Beamten oerbleibt; doch ist dabei zu beachten, daß die Verleitung der Bezirke möglichst gleichmäßig sein sollte, und möglichst zu berücksichtigen ist die Ent° fcrnung des Bestcllbezirkes vom Postamt. Ehe z. B. der Brie - träger," der die Moltkestraße nsw. zu bestellen hat, mit der Ausgabe der 'Sachen anfangen kann, hat er erst einen Weg von mindestens einer Viertelstunde zurücklegen müssen. Gerade dieser Botengang ist dabei noch sehr ausgedehnt und verzweigt, umfaßt er doch die Moltkestraße. Roonstratze, den Großen Stemweg, die Kaiserallee vom Ludwigsplatz bis zum Schiffeuberger Weg und diesen bis zur Gartenstraße! Also keine fortlaufende Linie, sondern ein beständiges Hin und Her! Wenn auf diesem Botengang die Bestellung oft — namentlich wenn Stellvertreter des eingewöhnten Beamten sie besorgen — lange Zelt in Anspruch nimmt und der Empfang der Postsachen sich verspätet so ist das nicht ein Verschulden des betr. Beamten, sondern lediglich eine Schuld des Umfanges des BesteUbezirkes. Für solche Bezirke wäre dringend eine Teilung nötig im Interesse der Post sowohl als der Bewohner der betr. Straßen. hb.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 3. Febr. Schiveinemarkt. (Org.« Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1175 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Dual. 70—71 Pfg., Lebendgewicht 56,0 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 69—00 Pfg., Lebendgewicht 56,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 64—67 Pfg. Geschäft mitlelmäig, Ueberftanb unbedeutend.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag den 4. Februar: Trüb und regnerisch. Mild. Starke westliche Winde.
Orrginal-Drahtinelöuirgen.
Köln, 3. Fror. Der „Köln. Ztg." lvird aus llesküb unter dem 2. d. Mts. gemeldet: Anckliche Nachrichten. geben bekannt, daß die an der Grenze stehenden regulären Truppen von ihrer Regierung M e l i n i t bo m b c n erhalten haben. Die türkischen Kreise sind hierüber sehr erbittert. Bei Kuatowo drangen bulgarische Banden in türkisches Gebiet ein. Zu ihrer Vernichtung sind Truppen abgegangen.
Friedrichshafen, 2. Febr. Ter Kommandeur des Luftschifferbataillons Major Groß und Hauptmann Wiener, die mit einem Feldwebel und 4 Mann gestern hier an gekommen sind, bleiben einige Tage hier, um mit dem Grafen Zeppelin eine Vorbesprechung über die voraussichtlich im März zu crtoartenteit Ausstiege des Z. 1 zu halten. Ter Feldwebel und die 4 Mann übernahmen die mckitärische Bewachung des Luftschiffes in der Reichsballonhalle als Ablösung der Landjäger. Im März werden mehrere Offiziere und 75 'Kann des Luftschiffcrbataillons nach MannzeN Eontmciu Die Arbeiten an dem im Bau befindlichen Z. 2, der sich in der Landhalle befindet, schreiten rasch vorwärts. Der Ballon Z. 2 enterscheidet sich von seinem Vorgänger Haupt-- sächlich dadurch, daß er das Hccksteuer hinten erhält und daß die Propeller shitt der bisherigen 3 nur 2 Flügel erhalten. Das Geräusch der Flügel wird dadurch bedeutend vermindert werden.
Wien, 3. Febr. Der neue Vorschlag der russischen Regierung, die 82 Millionen der bulgarischen Entschädigung an die türkische Negierung mit jenem Betrage zu kompensieren, welchen Rußland von der Türkei als Kriegs-Entschädigung zu fordern hat, wirb in Wiener offiziösen Kreisen als? wenig aus sicht S voll bezeichnet. Mait erblickt darin das Bestreben Rußlands, den früheren Einfluß auf Bulgarien wieder z u gewinnen, bezweifelt jedoch, daß Bulgarien daraus eingehen wird, weil es in dem jungen Königreich eine Partie gibt, die besorgt, daß Bulgarieit durch Annahme deS Vorschlages zu sehr ins Schlepptau Rußlands kommt. Noch mehr zweifelt man an der Zustimmung der Türkei. Auch andere Mächte könnten Eiitwendungen erheben.
Paris, 3. Febr. Aus Pons iur Departement Hßrauld wird berichtet, daß zwei mit dem Ballon „Rsve" aufgestiegen e Luftschiffer Fave und Achard in der verflossenen Nacht von einem Sturm überrascht wurden. Der Ballonkorb wurde gegen einen Felsen geschleudert unb beide Insassen wurden getötet.
Petersburg, 3. Febr. Die ton den Fürsten Obolemskh und Urussow für die Befreiung Lopu chins onerierte Kaution ist abgelehnt ioorben. Der Prozeß dürste in etwa einem Ako not vor sich gehen, doch glauben die Juristen, daß die Anklage wegen Hochverrats unhaltbar ist.
Unentgeltliche Arbeitsveimitielung. LMischer MeitsUchmis Achen.
(Sartcnstraßc 2, Zimmer 2.
Es können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern:
1 Kontorist, 1 Eifendreher, 1 Steinmetz, für Marmorarbeit, fünf Dienfunädchen, 1 Kindermädchen, 1 Waschfrau.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Schneider, 1 landw. Knecht, 5 Steinmetzen für Hartgestein, 1 Polsterer und Tapezierer, 2 Kaffeetöchinnen, 2 Zimmermädchen, 2 Kindergärtnerinnen, 2 Kinderpstegerinnen, 3 Dienst- mävcheu, 2 Servierfräuleins.
ES suchen Arbeit: B8/»
2 Handlungsgehilfen, 1 Schreiber, 1 Wagner, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Buchbinder, 1 Schuhmacher, 4 Steinmetzen, 3 Maschinisten und Heizer, 6 Bauschloster, 1 wtaschinenfchloner, 1 Bäcker, ein Lackierer, 1 Weißbinder, 1 Müller, 2 Tapezierer, 2 Schweizer, 5 Schreiner, 2 Fuhrtnechte, 7 Hausburschen, 2 Ausläufer, 3 land- wirtsch. Knechle, 16 Arbeiter, 8 Lcmstrauen, 3 Laufmädchen, 1 Fttckfrau, 2 Waschfrauen.
______Lehrlinge: 1 Schlosser.______________________________________
Bekanntmachung,
die Lefeholznutzung in den Waldungen der Stadt Gießen betr.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß nach einem Beschluß der Stadtverordneten-Bersnmmlung diejenigen Abteilungen der Waldungen der Stadt Gießen, in welchen Holz fällnngen staltnnden, bis zum 15. Avril d. Is. von der Leseholz Nutzung ausgeschlossen sind. Diejenigen Personen, welche entgegen dieser Bestimmung beim Holzauflesen in den erwähnten Waldbe- x irren betroffen werden, haben Bestrasung auf Grund des Forst- ftrafgesetzes zu erwarten.
Gießen, den 30. Januar 1909. B8/,
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
______________________Mecu m-__________
Bekti»,nisi,°»chnnq.
Bei der am Montag dem 8. Februar L stattfindenden Holrversteigerung im Distr. Langetoh werden statt 751 Rm. Buchen- schetthotz I. (£L nur 75 Rm. I CI. versteigert.
Erchelsdorf, den 2. Februar 1909. (B8/3
Großh. Oberförsterei Eichelsdorf:
____________________Man n._____
Arbeitsveraebnug.
Die zur Ernrichtmig zweier Zecken im Polizeigefängnis in der Sandgasse erforderlicheii Schreiucrarbeiten sollen
Montag, den 8. Februar ds. IS., vorm. 10 Ubr öffentlich vergeben werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind bis zur genannten Stunde an uns abzugeben. — Zuschlaassrist 14 Tage.
Gießen, 2. Februar 1909.
Städtisches Hochbauamt.
B*ft) __________ Gerbet.
Holzverstetgerung
im (Sletzener Sradtw ld.
. Donnerstag, den 4. Februar 1909 vormittags 9V-2 Uhr beginnelid, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Aue, Faulerbodcn und Forttgartcn versteigert:
132 Rm. Buchenicheiiyolz
146,7 „ Eichenscheitpolz
12 „ Hainbuchenichettholz
3 „ Kiefernscheuholz
31 „ Buchentnüppelholz
111 „ Etcheuknüppelholz
5 „ HainouchenLuüppelholz
1 „ Aspen
37,3 „ Buchcnstockholz
26 „ Elchenstockholz
1920 Wellen Buchen-Reuig
2590 „ Eichen-Reisia
20 „ Fichten Reuig .
„ , Die Zusammcnkuust ist aur der Llcherstraße am Jorithcms Hochwart.
Gießen, den 30. Januar 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. B-: Keller. B»/,
: ■■
■ ** '. -
FremillHerstcheriiilg Donnerstag, den 4. Februar, nncvmittags 2 Ubr, versteigere ich Neustadt 55, Bieker- schen Saal: |735
Alehrere vollständige Betten, Sofas, Tische, Spiegel, Stühle, Nachttische, Kommode u. Kleiderschränke, sowie mehrere Küchen- geratschaften.
Die Sachen s. noch sehr gut erhalt. Versteigerung findet bestimmt statt In Vertr. d. GerichtSv. Geißler: Mori, Gerichtsoollz.-Afp.
Heringe Stck. 5 Pfg.
Bismarckhcringc Stck. 8 Pfg.
Rollmöpse Stck. 6 Psg.
Cclmrbütcn v. D. 90 u. 60 Pfg.
Rufs. Sardinen ä Psd. 45 Pfg.
Sardellen ä Pfd. 2 ÄU.
Stets frifche Bücklinge
Eapern lose u. in Gläfern 0711] 50 u. 35 Pfg.
Elch. Reuter. Ludmigsplatz 4.
(0723
Täglich frische
Durchin. m. 7,79 Fm.
Eichenstämme von 50 — 59
cm
Eichenstamm
(varunter 14 Rm, Küferholz)
Die Zahl der
Mitglieder betrug Ende 1907
Während 1908 gingen zu
Konsumverein, E. tz). m. u. H. zu Großen-Lindeu.
40—49
30—39
Eichen- Kiefern.
ten= iten-
Während 1908 gingen ab
Stand der Mitglieder Ende 1908
Eichen^ Kiefern-
stiutz- und Sekfischk
Marinade, Räucherwarc und Goldftiche. Ji. Simon
Telefon 614. Walltorstr. 43.
Das neue Bartpstegemittel SHcpuwwelSm giebt dem Barte jede Form ohne zu ließen, ohne Brenneisen unb ohne Bartbinde, hergestellt v. C. D. Wunderlich, Hockief., Nürnberg, zu 1 iVlt u. 2 AU. p. Fl. bei W. Kitbiugcr, Drogerie, Gießen.
ID\J
Fichten- ,,
Buchen-Stockholz
Eichen- „
E.s gibt nichts besseres bei Müdigkeit u. Appetitlosigkeit als meinen Släbr- unb Kräftigungs-Likör. [351
*/i Fl. Mk. 2.50 - Fl. DU. 1.50 Germania-Drogerie : Carl Seibel ^cüchste Nähe des
Bahichoss und Klmiken.
Telefon ML
36 3
1
61
58 5
30
28
1
13 4240 3770
30
50 „ Erlen- „
Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße an der 8. Schneise.
Gießen, den 3. Februar 1909. B8/J
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: K e l l e r._______________________________
3
■£< 1
1
1
6
7
69
5
24
18
9
50
51 2450 3870 1300
7
13,8
, Buchen-Knüppelholz
, Eichen- ,
, Kiefern- „
Wellen Buchen-Reisig
o Eichen- ,
u Kiefern- ,
Rm. Eichen-Stockholz
Holzversteigerung
in bat Walbungeu der Gemeinde Wieseck.
Freitag, den 5. Februar d. Js., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Badenburger Wäldchen und Dürrloch nachoerzeichnete Holzsortimente versteigert werden.
, 1,94
„ 0,96
, 0,39
, 2,78
— 0,33
— 4,68
töbet fidier Kopfläuse und O deren Brut. Fl. 50 Pfg. Adlet*-Medic.-Drogeriep1 Settersweg 39. Otto Schaaf.
„ Kiefern- ,
2 , Fichten- r
Die Zusammenknnst ist auf der Straße nach Lollar am Distrikt Badenburger Wäldchen.
Wieseck, den 28. Januar 1909.
Kiefernstämme „ 25—29 Eichen-Derbstangen mit Flchten- . r
Rm. Buchen-Scheitholz
n Kiefern- „
n Fichten- h
Wellen Buchen-Reistg
149
5
154
3
151
HoLzverfteigerung
im Gießener Stadtwald.
Montag den 8. Februar 1909, vormittags 91/* Uhr bc# ginnend, werden m den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Hochwarte, Heingesbodeu und Zollstockswaldchcu versteigert:
82 Fichtenderbstangen mit 9,13 Fm.
109 Rm. Buchen-Scheitholz
Bilanz am 31.1 Aktiva. M.
Warenvorrat 4599.50
Kasscnvorrat 1712.60
Debitoren 2985.64
763) 3JL 9297.74
Iczcmber 1908.
Passiva. M.
Ausgenommene
Kapitalien 1800.—
Mitgliederguthaben 1485.—
Reservefonds 1409.14
Betriebsrücklage 1345.04
Dividenden 3258.56
Rt. 9297.74
Auguste Lenz, geb. Petri.
Giessen, den 2. Februar 1909.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes sagt innigen Dank
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.
S ch 0 m b e r.
(688
Der Direktor: Johs. Hankel II.
Der Rechner: PH. Pirr III.
Der Lagerhalter: Georg Muhl.


