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sagen ist.
ie als ständiges ^amilienge-
viel Geld, wenn
tränk den echten Ethel-Malzkaffee verwenden.
Hut «cht mit di?'« Kart«—txandi« — b<a 6
Fußball. Ain Sonntag (vielte die 2. MannKdaft des Vereins für VoiveguiigSsviele GMcbcii gegei, die gleiche Mannschaft bet. B. F. B. *)?i a r b n i g in Gießen. Um 8’/.. Uhr traten die starken Marburger gegen die jugendliche Gießener Mannschaft an. Es schien, als wenn Gießen geschlagen wurde, aber die Kombination tarn wieder zur Geltung, so daß eS bei Halbzeit 3:0 für Gießen stand. Wad) Halbzeit erzielt Gießen noch ein Xot, den, Marburg auch eins gegenüber stellt, so daß Marburg Gießen das Spielfeld mit 4:1 überlassen muß. Gleichzeitig fand ein Wettspiel der 1. Mannschaft des Vereins für Bewegungsspiele gegen bic 1. Wlann fchait des V. F. B. Älarburg daselbst statt. Gießen konnte hier der Tiamiid)a<t. die augenblidlid) die beste des 8. Bezirks ist, nicht stand Halten und mnßle iid) 8:3 beugen. Tie Hauptschuld ist der Wind, der in der 2. Hälfte auch zu Gnn ten Marburgs wehte. TaS Retourspiel wird am kommenden Sonntag hier aus dem Trieb gesr:H r.’CVöeii.
Dcrmijdfks.
• D i e d e i m k e h r der D e u t s ch m e i st e r. Auf dein MatzleinSdorfer Baluihof in Wien ist letzt nach mehrwöchiger Abwesenheit das Wiener vausregiment, die Teutschnietster, aus der Herzegowina zurückgekehrt, wohnt es bei der drohenden Kuegs- gefahr entsandt worden war. Auf dem Marsche des Regiments in die Stadt spielten sich in den Straßen WtenS Szenen ab, als
IHärlte.
X Kirchhain, 27. April. Auf dem heute hier abgehalle.,c R i n d v i c h m a r k t standen rund .300 Kühe, Rinder und Kalber zum Verkauf. Der Handel ging bei hohen Preisen flott, d,e Kauflust war rege. — Dein S ch w e i n e m a r k t waren etwa Ferkel und Vönfer zugesahren. Erstere kosteten 36 und 46 Mk. Größere 50 - 70 Mk.) und Käufer 80-90 Ttf. da« Paar, ,e nad
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,tzs ,vird sicher von großem Interesse sür Sie sein, daß ?br< Scotts Eninlsioii memem kleinen tcbhndicn Willn so bervj-.r.ir s gut bekommen ist. TaS früher immer stille, gedrückte Kind, d.,s stets mit der Verdauung zu tun hatte, ist nad, dem Urnnedme einiger Flaschen ein ganz anderer Kerl geworden. Tlebreu Jan dien kamen schmerzlos, alle Speisen iverdcn mnbelos verdoul, u an Kräften ist der Kleine seinem um ein Jahr alteren ccbrortter chen weit überlegen. Wer den Jungen früher gekannt bat und 'm- jetzt wieder steht, kann sich über diese Veränderung nicht a»nu wunden,/ lgezj Fran Georg i-.^er.
Dieser Bries einer Mutter lenkt dte Aunncik- satnkeit aus einen besonderen Vorzug von Emulsion. Scott« Emulsion wird nicht nut auch da gut vertragen, wo Milch zurürlgewuscn wirb, sondern durch Kräftigung de« gesamten Organismus und besonders der BerdauungS- organc regt sie das Verlangen nach regelmäßige Nahrung nachhaltig an und hat so doppe':e nährende Wirkung, was von dem gewöhnlichen, so unangenehmen Lebertran gewiß nicht zu
„Verdaut alle Speisen mühelos"
und Vereinheitlichung der Rechtsprechung ist ein Hohn aus d.e klare Vernunft, denn bei 800 Versickerung^ämter» und 39 Eber r:nrchcrungoamtern ist des schlechterdings unmöglich.
Bester erreichbar ist das Veriicherongsamt auch nickt als die untere Verwaltungsbehörde, darum roll man "birror die abnnu: nötige Tätigkeit übe.'kragen. Ter Sxn Referent bat etnrjo irore Bar liebe für Beriichcrungsämter nrotH nur aus^ aeithetn cke n ründen, we.l ber lyntrourf sc» fchön aufgedaut ist. Eie za nach-?, (mir gegen die Festlegungen ber BerusSgenonenschaNar nur in 17 Prozent der Fälle B-7rnfuna einlegt und gegen die Berinungs urteile nur in 1 . al'1 nur l Prozent aller folfc EnNcheidungrii ungunftrn der t^irvssenrchastrn :m RekurSwei enticktcoen wurde, j/iveiii, daß cnc Peruisgenosronfck» iten ihre luiqab. richtig er faßt toben. Wenn seither nock über Verckleppung von menter. gfroäbrungcn geklagt wurde, so war in icöem Hall die ^ckuto cü ton 'deren Instanzen, am Schiedsgericht und am Reichs versicherungsamr gelegen Ter Einwurf, daß die Berpts-^^e noi'enfdarten Richter und Angrk'agter in tonrr Perlon roicii. ist nicht ernst zu mbm-n, denn fr llnfallver,,ch wungsgrtetze finb weiter nicht« als erweiterte Hastpflicktgesetzt its ist habet ganz
natürlid, daß uner fordert, der andere dazu Stellung nimmt. Bci allen Unfallfachen muß von Amtswegen alles getan werden, was für den Verletzten vorteilhaft erscheint, dies ist auch aus obigen Ja bien 17 Vroz und 4 Prvz ,u erleben Tie Leitungen de Lrtskrankcnkasscn stehen zu denen der Betriebskran kcnkaicn wie 5,28 zu 8,67, also darf noer die Betriebskranken kauen nicht so ihne weiteres der Stab gebrochen werden Tie ganze Reichs- i erf.eheruna4otfcnung ist verfehlt, da ihr alles das Kbit, rua? ne bringen sollte, nämlich „'Billigere, raschere und größere Rechtssicherheit". Venn die Selbstversicherung erhalten bleiben soll, kann darf diese nicht mit Bureaukratie vermischt werden
Tirektor Her; Mills stellt sich als Arbeitgeber vor und führt aus: ..An der jetzigen Bcitragsdrittelmig der Krankenkasteii- beitrage wollen di. Arbeiter ja gar nichts geändert toben Hari i - tisch? Verwaltung ist nur ein kranktoftes Bild, da die Arbeit- geber ja dock nicht in die Sitzungen und Versammlungen kommen. Taß die Ortskrankenkassen das nicht leisten können, wie Betriebs Iranfenkwcii, in leicht erklärlich, weil letztere nur gesunde Mil gl jeder habe und erstere das schlechte Material überladen be s men Es dürfen nur die Ortskrankenkassen delaisen bleiben. Ein Unreck t ist es auch, daß die Krankenkassen die Unfälle wah renb den ersten 13 Wochen jeweils bezahlen müssen. Ter bafur bezahlte Betrag müßte von den Berufsgenossenschaften wieder
kSchematiSmus nicht nur nichts verbessert, sondern vcr'cklecht.tt Bei emen. Falle wie in Rabbcö würde es ;uL:n tig mehr ivn drei Lock n dauern, bs die Witwen ihr Geld hätten. Bezug! ber Witwen und Waisenrente ist es bedauerlich, oaß die 2er Trirnborn aufgeboo / imrd und die Kosten letzt ourch Reick, '2(rto;:geben und VTrsicherte aufgebracht werden follen Tie zu
denn r
erhält di R.nle, Es toürto auch zu weit rühren, sollte, y: grjnnbc crrbi t ;ä[- i we gl -ch eine - nte erhalten, wir rouu
Die Turchschnn'S'e-l. einer WiM' würde etwa ll7 Mk^iäb'lic ■
und Versicherten beute schon unter den Beiträgen seufzen, rov. i an eine Mehrleistung nicht zu denken fein. Ein vollständige- Phantom ist es aber, daran zu den km, daß die Hinterbliebenen reute d.trchzu führen fei, ohne die Arbeitgeber und Verucherten v Beiträgen heran zuziehen Ist ethischer Beziehung ist eS auck viel besser, Beiträge zu leisten, um einen rechtlichen Ampruch auf Rente zu erlangen. Trotzdem die Tagesmesse die Hmter- bliebencnrenb- vielfach als Psennigrente bezeichnet, wird niemand geeignetere Vorschläge machen können, bet denen die Beitrag leistenden nicht noch höher herangezogen werden The Leistungen des Reiches gehen gerade bis zur Grenze der Lelstungsmbigkcit, denn es können Zeiten eintreten, wo die icßiaen Zuickmie zu der sozialen Versicherung sehr schwer aufgebracht werden können Deutschland ist ber erste Staat, ber die Hinterbliebenenrente in dieser Gestalt als Rechtsansmuck erstrebt, waS auch zur Zurück Haltung mit Reichsausgaben in dieser Beziehung mahnt xafc die Krankenversicherung durch ihre Einbcnchung weiterer Kreist nicht mehr als reine Arbeiternerjicherung bezeichnet werden kann, mutz den Sozialpolitiker mit Genugtuung erfüllen. Fehler hart ist es daß 2000 Mk. Höchsteinkommen nur einbczogen werden, man könnte ruhig 3000 Mk nclnn-n Die Auflösung der Ge meindekrankenversicherung und Schaffung einer besseren Zentrali fatron beseitigt die heute bestehende Zersplitterung. iav» Betriebs krankenkasfen unter 500 Mitglieder nickst mehr zugelasien werden sollen, ist bedenklich, da die Betriebskrandenkassen meist, mehr leisten, wie die Lriskrankenkassen. Daß beim Rickstzustande tanrnen der Wahl des VoN'tzenden der Ortskrankenkasse, in pari
V ise, die Gemeinde den Vorsitzenden bi > ! >
nickst dem sozialen Frieden dienen, es wird der versicherten Be völkerung die Freude an der Selbstverwaltung rauben Erst bei mieberboltcn derartigen Wahlergebnissen füllte die Gemeind«' den Bor'ißenden bestimmen tön neu Tie Selbstverwaltung der Trager der Sozialverückierung bat sich so gut bewährt, daß man
b lass n soll Ta- "in land hat letzt noch
keine solche weitgehende Sozialversicherung nachmachcn können, Deutschland voran! heißts immer noch Zetzt ist es an der Zeit, zu betätigen, daß dieser Ruf beroahrbeitet, daß die Reichsverstche rungsordnung alle Teile möglichst b.friedigend ausgestalten wird. Der zweite Vorsitzende der Otoelbdiait für soziale Reform, Prof. Stein, dankte unter Beifall aller Versammelten für die Ausführungen des Referenten. ,
Lehrer Lotz ist mit einigen Aitsnahmen mit dem Reierenlen einverstanden Wenn man den lintrourf oberflächlich lese, dann hätte er etwas Bestechendes für sich, wenn man ihn aber richtig durchlese, dann dürfe man nickt wünschen, daß er Gesetz werde Die bureaukratisch- Einrichtung könne man nicht gutheißen: Cber- Versicherungsamt und Reick-versicheriingsamt dürften nicht in der trorgeietonen form eingerichtet werden Der Rekurs ans Reichs versick'rungsamt müsse bleiben. Daß der Referent gerade die Fixigkeit der Nnsallverfickerung bei Radbod gestreift habe, bedeute ein nichtverdientes Lob für die BerufSgenoffenschaften, diese und die weiteren Znstanzcn ließen llnfallfadien oft jahrelang hängen. Lotz kritisiert roeiter an dem Gntwurf, daß man nicht gewagt tobe, den Berufs Glmofsensetosien zu nahe zu treten. Die Festsetzung der Renten müsse den Genossenickroften ganz abgenommen ' werden, da es ein Unding sei, ddß diese Richter und Angeklagte^ in einer Person feien. Daß man mit der Zentralstation der Krankenkasien nickst weiter gegangen sei, wäre Unrecht. Mit den Betriebskrankenkaffen sei man zu milde verfahren, sie hätten zweisello-' zu sehr vielen Klagen Anlaß gegeben, die aber nickst so an die Ceffentlidtfeit gelangten. Betriebskrankenkassen unter
1000—1500 Arbeitern müßten verschwinden, >>nnungs-
Warum bei ben neu
Bcrft l’.Ticn kein «timinreckst gegeben wird, sei nickst einznfehen, diese Landkrankenkaf'en braud)e ntan über ton Vt nick t Bei der UnfaUnni .rmckning müsse zugleich ein Arzt uigezogen werden Die ZnvalidenversicheruTtg sei un-
l ii,io. n lassen, um d -- rsick rung zu et
nntg nickt auf das 05. Lebensjahr herabgesetzt worden sei. Eine Mehrausgabe von 10 Millionen für das Reick und 20 Millionen für die Bet sich rten dürfe die Verbesserungen nickst zu Fall bringen Die Invalidenversictorung müsse verniicktet werden, auf Verlangen bc5 Versickerten gleich das Heilverfahren zu übernehmen, da die Kranken kaff en mit ihren bescheidenen Mitteln dazu nickst aus reichend in der Lage seien Die Erlöge nxire reaktionär, tos deutsche Volk müsse Stellung dagegen nehmen.
Simdikus Meesmann sagt: „Tex (Gesetzestert ist nickst populär, da man eine große Rrihe von Stellen nackscklagen muß, imt einer Sacke wegen. Für Bunaukraten mag der Text sckon aaitz gut fein, aber für den Laien, für ehrenamtlickie Crgane ufw ist er unzweckmäßig. Ter Referent hat zu viel die Vorteile der R.V. O. torbe,gezogen. Tie Rackleile übenviegen aber sehr Die Versickerungsämter werden die verfck'edensten Leistungen geradeso den Lrls und M'lizeibedordett zuweisen, ivie es heute die unteren Verwaltungsbehörden auch hm. Ter Rentenempfänger tobe dies Berfickerunasamt schon zur Seite, wenn die Berufsgeitosfettfcktan von dem Vorschlag des VersickeniiigsamtS über di Höhe der Reiste abamge Tie Verschleppung aller Unfallsachen ut iidurlid) au erwarten Tie von der Reicksregierung erwartete Vereinsackuttg
zurückerstattet werben.
Herr Grö f hat die Verhandlungen tm Reicksamt des xMtnem s. 3t. mitgemadit und war dort schon Pessimist. Erlist jetzt aber nock mehr enttäuscht, wie er es erwartet hatte. Taß an dem Krankenlassen so gerüttelt wurde, hat er nickt geglaubt, xar, das Reick sverstckerungsamt jetzt schlechter geworden sei, als zu Voedickeis Zeiten, das liege an der Berliner Luft. Daß der Referent die Berufsgenosfenschaften wegen Radbod so sehr hervorhebt, deckt das Unglück nickt zu. Man sollte solche Pflicht und Schuldigkeit nickt als Glanzleifmng hmstellen. Ter Krankenkasse sollten nach 13 Wochen ihre ganzen Auslagen für Unfallverletzte zuruckbezahlt werden. Taß Herr Meesmann vorhin meinte, die Hin und Herschreiberei zwischen Berufsgcnossenfckaft und Berficherungs amt führe zu Verschleppungen, weil es Berufsgenossemchatten gckt, die leine S-.'ktion.en toben und fick über tos ganze Teiitfcbc Reick erstrecken, sei ein schlechtes Zeugnis für die ttnfallveriictorung Warum bilden diese Penicherungsträger keine Sektionen? Die Btiriebs und Fnnungskrankenkasfeit muffen alle fallen. Tic .iroßen sind noch gefährlicher wie die kleinen. In Höchst schicke z B der Bettieb seine Leute alle fort, wenn sie genug auiliuvergittet sind, damit sic alsdaitn der Lrtskrankenkasic verfallen. Okrato f?gut wie den Innungen erlaubt werben soll, Leute aus den Orte- krankenkassen torauszuztcheit und eigene Kvsscn mit nur gesunden Leuten zu bilden, geradesogut müßten sich auck VerusSgenvsfen' ctoftnt gefallen lasten, daß einzelne Gewerbszweige einfach aus cbcithui imb sich eine neue Berufsgcnosfenschast bilden T« Hilsskassen müffni ganz anfgehaben werden.
Herr Lotz tolcmifiert nochmals gegen Tirekwr Mecsntarut und die Berufsgcnoffensckaften. Tic Zahl der Rekurse usw. sei d.shalb so gering, weil die Rentettempfänger oft zu weit von Arbeitersekretären wcgnvhmen, um sich Rat zu holen. Den Ar- heitern iei es von größtem Wert, auch bei ton Unfallsachen selbst mit beraten zu können.
Rach einigen Bemerkungen ber Herren Graf und Herz Mstls erhielt der Referent, foftrrat Fu 1 d, das Schlußwort, worauf in sehr v-'r gerückt er Stunde die gut besuchte Versammlung ge- i.i ! u'j'-n nnirto
baten i ad:ftfinnte, den Weg frelzuaeben.
■ Ungeheuerliche Zustande auf dem Rcaveler Frieddofc haben rotzt die Auimelksaink.-st der Behörden tragt und zu einer strengen Untersuchung geführt, bro seltsame Dinge femteilte. Sie erklärte das V e r so n a l füc unfähig und ' aul, d e Kuftoden duldeten, daß die Toten ohne Totenhemden beerdigt wurden und baß man Bekleidungen von Leichen sorlfcklepvie. Tic Kustoden machten die Hermstkler bei dem Vorkauf ber B<- gräbnisstätlen und trieben Handel damit Besonders zeichnce tick bat i oct kiheiruftoto aus, der für alles Prozente einstrick. wa*3 auf dem Ftrodhos vorgenommen wurde, und fick ieqor to- Wasser bezahlen ließ und von manchen für die Bewackung der Gruoer bis zu 50 Lire monatlich erhielt Tie Totengräber rr hinten ihr Pflicht nur gegen hohe Trinkgelder. Ta» Begrabm« armer Leute mjlglr in ividerlick würbelofet Weift. In einem forg fanb mau anstatt eines menschlichen Körpers einen Kalbs- o p f. Tic (Yem inde Neapel ist gezwungen, große Entfchädrgun«r»- fummen für verloren gegangene Leichen zu bezahl Hi.
1 Ein Brief, der 279 Jahre unterwegs , st 3n Marseille liegt, nock, gefchloffrn und mit dem koniglickron Wapper gesiegelt, ein Brief, bet vor 279 Fahren abgeanbt würbe uns nock immer feinen Bestimmungsort nicht erreicht bat Ludwig XIII tot dieses ehrwürdige Schriftstück „an den sehr hohen, auSgezeick» nrten in .einigen, großherzigen und unbesiegtichrn grotzen Kairor der Muselmänner, den Sultan «muratb. tot überreich itt ar. irbtc und Tugend, unseren liebsten und boll komm,-nen Vtrunb abgefandl. Ter Brief war der Handelskammer von Marfestlr •nr Beförderung anv-*rtraut, die über die zuverl i-n i'icn uv» ckmellsten Kuriere zwiicken Frankreich und der Levante ocri^.u Ein Hindernis, vielleicht die Pest, die in icnen Fahren bro ^iabt l>nmfuchtc, hatte oen Pvstdicnst indessen gestört, und " Lim
daß der Brief nnbeiördert im vau»c ber Handttskamim-r liegen blieb Man vermutet, daß Ludwig XIII ben ruU.on mir die Erlaubnis bat. daß die Schiffe von Maneille in ton türtifdron Häfen für die Provence, in der eine furchtbare Hunger» not herrschte, bic notwendigsten Lebensrnittel ouinebmrn bunt j' Es war jcdensalis ein dringendes Schreiben, das nun stdon
.im - uittc-r.-eg-? 'N
ob da« Rtgimeitt siegreich au« einem lchrverrn Fektz^ugt wietztr einqerück'. wäre. Rach dem Merlanen des Zuge« befitterten bro veiinktbrenbeii vor ben zum Empfang endbrontnen C’^iertn. Venn Viadukt sp.ctten sich, io schreibt das .Reue S-ener 4.aqebL*, Szenen ob, bro tvirflid) an« Herz gnSen. Ter Zug ioar von be- ritenrr h?ache und von Vachleuron zu foß begleitet, um em Ern- drängen der Bevölkerung zu verhnideni. Knapp beim Viabukr ivörtete cm Msiuerchtn. Tt« Sohnes annchtig roerbtn sich von 6 em Sadnnannt, der es zurückhalten will, losrerßen und auf den Sohn stürzen, war ein«. Ta« mat da« Signal für die übrigen Wanenden, und nach kaum fünf Minuten »anb eine begliche Verbrüderung zwischen Zivil und Militär statt. Brüber und TlüUer, Schwestern und Bräute hmae.- sich in Lro Soldaten ein, und fo gn>q es über den Gürtel. Au; den Fenstern lomlte man den Rücktehrenden mit Taickeiitüchern i - und begrüßie sie mit lebhaften Stufen, die die Hoch- und Ten tick- meister mit dem Schwenken ihrer Kappen nuilherten. Tie längs des ganzen Wege« in dichtem 8Dauer aufgestellte Menge jubelte ben Soldoien ju, und foeunbe eitlen auf sie zu und drückten ihnen die Hände. Beim Südbahnhofe vorbei ging e« _tonn au« den Landstratzengürtel, hier aber erfuhr die ireudige eummung eme Trübung. Bei der Rennwegbrücke nahm berittene 'Sacht Aufstellung und hinderte die nut dem Zuge Marick eienden, tos Militär iveiter zu begleiten. Stütinifche Pfuirufe ertönten und bro mi0die sah 'ich ichfteßlich genötigt, der Menge, die dann den 6ol-
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öerlitt, tm aprii 1909. Allgemeine Deutsche Ztleiubahtt'Gesellschaft (Actie»geseuschMfr>
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