ThtteftSctalen Vereine und Vertrauensmänner <ni^ einer Lnznhl anderer £rtc erschienen waren. Nach einer Be- flrüK’ir . --acho d Vor*senken - C" - 'ncr fr - sinnigen •’itn •oh'-hm ifscs Oberlehrer Weber sprach Privä.Lozent Tr Vogl kur; über k c g -erdü ivJqc p. i tische L'aqe, r.m fi irr. i.ifd/.UB bc' :n über £rq;”j non.- imb 9(gita ion.arbeit r. ? rerbr.i en ;;craui sprachen, teils berichtend und teil ' Wunsche äußerns, Vertreter aus Taiibr’vgm, Bettenbau»en, Londorf, :h...firdxn, Langsdorf, Nrddo. Weiler hatn, Crtenbcrg, Lich und ließen. ,Tür die nächste Zeit ist eine Reihe von Versammlungen in Aussicht genommen: es spricht u. a am Forint g, 31. £?t, Professor II r ft a b t in 2a u bring n über Liberal.Smus und dauern stand, sowie Pfarrer Morell- König,rädten ein frei finniger Verein gebildet ha!, und abends in Lich, am 8. Nov. abmds in Hungen Weitere Versammlungen sind für Londorf, Ertcnberg, Webern, Sic cd wo ebenfalls Pfarrer Korell sprechen soll u. a. Orte geplant
Aus Geist-Nibda wirb uns benanet: Die Nati o- nalliberalen hatten hier iür Sonntag nachmittag in den Lehmerschen Saal eine öffentliche Versammlung ein* berufen, ui der Prof. Luley (Gießen - dieReichsfinanz* r e f o r m und bic Stellung der nationallibcralen Patter mi dieser in 1' -stündiger Webe besprach. In der sich anschließenden Besprechung, die sich sehr lebhaft gegattete, verteidigte Redakteur Fluhrcr (Friedberg die Stellung de- Bundes der Landwirte und der Konservativen, wahrend der Referent undDr. ltrausmüller den Ängris cn dieses Diskussionsredners gegenüber die Politik der nationalliberalen Partei, namentlich auch in ihrem Wirken für das Wohl der Landwirtschaft, zum Ausdruck brachten. Sie unterließen es auch nicht, chre Stellung gegenüber der Sozialdemokratie genau zu präzisieren und warnten eindringlich das Bürgertum, aus Verdrossenheit über diese Finanzreform der Sozialdemokratie seine Unterstützung zu lechen.
Der nationailiderale Landlagsabg. Dr. Pagen ftecher beabsichtigt sein Mandat zum hessischen Landtage niederzulegen Die zwingenden Grunde zu diesem Schritte sino rein persönlicher, nicht politischer Watur. Tr. Pag en - siecher wird )ein Mandat niebcrlcgen, sobald die Entscheidung, wer sein ^lachsolger tvird, gefallen ist.
Aus Essen-Ruhr wird gemetbet: Im ganzen Rtchr- ?ebict wurden am Sonntag gemeinsame Protestver- ammlungen des christlichen und des alten Bergarbeiter* Verbandes gegenbengeplantenZwangsarbeits- nachweis abgehalten. Einmütig und entschieden wurde gegen die geplante Einführung protestiert, die für die ganze Bergardeiterschast schwere Nachteile im (befolge haben lucrbe. Der Streit von 1905 sei nicht aufgehoben, sondern aufge- fchobcu.
In der Frage der Herstellung einer elektrischen Ortsschnellbahn für den Personenverkehr -zwischen Köln und Düsseldorf ist nunmehr eine grundsätzliche Entscheidung ergangen. Ter Minister der bffentlidycH Arbeiten hat gegenüber den Bewerbern um die zronzessionserleilun^ für eure sold-e Bahn fid) bereit ertlart, den Bau und Betrieb der geplanten Eisenbahn, die unter Mitbenulmng der Straftenbaynnetze der beiden Städte in diese dmnüiiben soll, der Privatunlernehmung zu überlasten und die Allerhiühste .K onzession für die dein Estenbal)n* gejepe vom 3. November 1838 zu uutcrsteUende, als Haupl- eifenbahn zu behandelnde Srhienenöerbinbimg zu erwirken. Wad) Behebung der Schvierigkeit, die sich daraus ergibt, das» ba? Konzefsionsbegehren von verschiedenen Seiten gestellt ist, soll dem Konzessronsverfahren möglichst rascher tyortgang gegeben werden.
Zu bent Ergebnis der sächsischen Landtags- Wahlen bemerkt bic nationaüiberale „Köln. Ztg ":
^Die Konservativen werden natürlich noch immer eine erheblul-c Anzahl citzc inne haben, aber sie können keine Mehrheit mehr bitoen. l ui fester Tamm gegen politisch rückschrittliche und einseitige Bestrebungen' ist gezogen. Das ist für eine fortschrittlich gerichtete Ueber- zcugmig um so erfrculianr, da die nächste Zweite Kammer
■ ic ztilgtm ii e Umgestaltung des gesamten sarlftischen Unterrichtswesens, über ein neues VolkSschnlgcsetz, Mädchensckmlrcform usto. und, als nicht minder imcbtiq, die Frage der saci,fischen Gemcindesteuer- reform nut zu lösen hat. Aus diesen inichtigen Gebieten mirb also voraus,iclft.ich das Reue von einem Lberalercn Geist erfüllt sein, als man es bei der alten Zusammensetzung der Zweiten Kammer erwarten konnte."
Ausland.
Der L.-A. mdbel auS Prag: Der Sonntag aus dem Graden verlies bei überaus zahlreichem Ersdjeincn von Tiched-en
tragende mir in Aus nähme,allen, nämlich wenn durch sie Natur- oocr Knnstdenkmälcr ucrntd)tct werden, sür bcbenlltd). Vielfach könne man auch durch nur schöne Grabenlruung einen Ersatz sür das tmlürlidie Flußbild schas'cn. Sollten sich die größten Wasserfälle, wie B. der Rb«infall, nicht vollständig erhalten lassen, so sei wenigstens ihre Schonung während einiger Tagesstunden anzustrcben Zu einer Vertretung der ideellen uub allgemcincii Interessen seien in erster Linie der Bund Hcimaischud und die GebirgSvererne berusen. Man solle sich aoer nicht nur auf die Lrhalwng des Bestehenden beschränken, sondern auch eine Wieder- Sewlnnung des Verlorenen anstreben.
— PreiSaufgaben über Kinderbestrafung Die <8tefd!fdxiit iür Kinder-Hhgienc in Paris hat Preise für Äbhmidlnn^en über die Bestrafung von Kindern ausg fortebcu. _T>\c Schriften müssen bis zum 31. Dezember angcrcidü werden. Sie dürfen nicht vorher veröstenttichl und müssen in Iran* höfischer, deutscher, englischer, italieniidicr ober spanischer Sprache versaßt fein. Die übrigen Barschen..n sind von der ge- wöbtillchen Art. indem die Arbeiten an Snchroorr an der Spitze tragen, an mit demselben Stichwort versehener llmidilag 'Wime und Adresse des Verfassers eiuballen soll. ?ie Preise, bic bei der bnenihdw-n Jahresversammlung der GeseUschan im näivsten ^ahre Dtrhebcn werden, bestehen aus goldenen, nlbernm und bronzenen Medallleu. Tic Abbandlungai iverden übrigens auch dann nicht z u r u ck g e i a n o t werden, wenn sie keinen Präs erhalten, weil oie Gesellschaft sich das Recht vorbebält, das . sie daraus m entnehmen und m einem SammdbanO zu verössent ütbai. Tic Einsendungen und an den Borsirenden der Sock : • dHygiene de l'Eniance in Paris, :Kuc Samt Anromc li).
— Kleine Ehronik aus 51 n n ft und 111 e n i d) a u. - ®.c 11 c V' u i t b c 11" hat nach einer in veidetbcrg gut ütcrstanderie.i ‘Minobamwntu n eine g.e-. läsi.ielreiü nach Amerika angvtxcten Tas neuer baut iXc i n i ngcr von den tc . nntb am 17. Tezcmd..r. r.ut i oua . .
derswrocnen XXTa Bernhord, der d< s ■ gebrannt x ... : rr c Twtuat hdi, eriigenahr . ne voll »tönd> i >>ein
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und 'ehr starkem Polizeiansgebot. abgefthen von einigen kleinen Kunst Roda Rodas von der humorimfthm Rvvekle b:S tut
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L u sl i g e r 'Jl b c n b Roda Roda. Man schreibt c. gc.ünbigten Vortragsabend des bekannten
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'3cije die -traft sein s unvcrsieglict en Humors. Ten Freunden der steigeren Küufte steht aljo em sehr ergötzlicher '.<ocnb in Aussicht.
*• Das küble Detter zwing: unsere stinder wieder zmn Aufenthalt in den Dohnungen: ooroa ist es mit dem ur..iebunbenat Streifen durch Lald und Feld, vorüber mit dem rtxcicn ü« Gatten. 3Cur. IjoeI es, tm Zimmer iür die unruhigen kl inen Gesellen Beschäsngung zu iintk-n. Richt icde Mutter bat die Zat. imnoenlanq mit den .meinen ju spielen: :a selbst wenn sw die e hätte, würde ev den flinbern auf die Dauer doch langweilig tverdcn. Richt nur irrrden wollen sie, iie wollen sich betätigen! T esen gesunden SchaficnStrieb könnte jeher, der mi: Kindern ;u tun bat, fo leicht befriedigen und fördern, wenn er sich die Fröbel scheu Zdeen mwdar machte. Tazu brauch: nick: jedermann nne cui«
Au» Stadt und Land.
Gießen, 25. Cflober 1909.
*• LandeSunivcrsität. Prof. Tr. von Franqu^ den an ihn ergangenen Rus nach Göttingen abgelehnt. **TieDerkaufstagederGroßherzvgin. Arn November 1908 wurde auf Veranlassung der Groß-
liiy im oublitunt ein großeo uum des Abends wird eine ut/ten Roda : Iotai enthalten
Satire und ;um kurzen L ' kennen ;u ter : *n. Seine be-
Zwischenfällen, ruhig.
^Lie russische Reiche duma wurde am ccm5tag nachmittag eröffn
Ta? neue serbische fi1 c b i n r 11 ist * hübet unb irrir •n folgender Juiammenffpunq: Altradikale Paiinch, Präsidium, M i l o w a n o 11 s ch , A e u ß eres, Ln:da Zoiranow-rsch, Fn- ntt.j. Pro' tid), /nvanzen: Tiungradtkale: JutotDii’C), Kultus, Timotjewitfch, F.isttz, Prvdonowitsch, Handel, Du1owl:jch, Bauten und Lbent Mannowit ch, Krieg
Antivari ist als Freihafen feierlich eröffne worden.
Das serbische Ärieg4miniiterium Inlett gegen mehrere Stablof itfiere eine gen cbtliche Untersuchung wegen Unregelmäßigkeiten bei der Uebernabmc der Munition in Lrciuot ein.
Nach einer Meldung des ,^nwarcic(" soll der spanische Ministerrat beschlossen haben, un Stil gebiet nicht weiter vor-udringen, sondern nur ixe bisher besexuen Stellungen zu befestigen.
bringt diese, die RodaS eigeni..
Gezeigt wurden Apell, Leinensuhrung, Schußfeingkeit, - Suck-c mit der Nase und dem Äuge, Angriff au, den Mann, Verteidigung gegen den angrcijenbcn Mann ohne Kommando, Suck-e Mts Gegenstände, die der Mann verloren oder I versteckt halte, und endlich das Auffindcn des versteckten Mannes, wobei die Ziere zwei Meter hohe Hindirnlsje, Hecken und Zäune glatt nahmen. Zu dieser Vorführung halten sich etwa 200 Personen, darunter zahlreiche :Kid)tci, etngefunben, die mit gespanntestem Interesse die Leistungen j der Hunde verfolgten Tie PreiSvetteUung ergab: Schutz- I mann Seitz 1. Preis, Genoarm Haas 2. Preis, Schutzmann Neuz 3. Preis, Schutzleute Doll und mög 4. und 5. Pr^-. und je einen Ehrenpreis für beste Führung und Schutzmann Sck)äier ti. Preis.
** Diebstahl-Versuch. Am 23. l. Mts. abends entdeckten die Dienstmädchen in einem Hause der ytord-Anlage, als sic zu Belt gehen wollten, im Abort des Dritten Slockwcri» einen iremhai lutigen Menschen. Sie schlugen Lärm, die Polizei wutd< benachrichtigt mu> nahm den Burschen fest. Es ist ein wegen Ticbstahls bereits bestrastcr 17 jähriger Bursche, der jedcni.ulö einen Tiebstahl beabsichtigt hatte. Seine Angabe, er habe dott nur seine 9iotdiirft verrichten wollen, verdient wohl keinen Glauben
’* Ermittelt wurden die Tater, die vor einiger .ku das Wasserl-auschen ut der Bahnyin streße erbrachen uno ueraubt.-n. Es sind vier Burschen von hier tm Alter von 15—17 Fahren, die alle sctwn mehr mit der Polizei ui Konflikt geraten nvrcn. Auch bat einer der Burschen vor einigen Tagen die Tasche eine» Arbeiters am Marktplatz und am Samstag auch einen Anzug gestohlen.
** Messerheld. Ein Dachdecker in der Mühlgasse hr.tji einem jungen Burschen seit einigen Tagen Unterkunft ge.i-aM Gestern mittag wurden sie uneinig, und als der SchlafburW j die illacht um 3 Uhr nach Hause lam und ihm der EnUaß ve. weigert wurde, entstand wieder Streit, in dessen Verlauf Chc Schlasbursche seinem Logisgcber einen Messerstich in die Brust versetzte. Zum Glück tras ber Stich auf einen K>u)che,i und Ur Verletzte konnte sich in die Klinik in Behandlung b<geben.
” Sehn Sie, das ist em Geschäft! Töa- für Ge- schäfte ein Hausbesitzer beim Vermieten machen kann, geht aus nachstehender Rechnung hervor, die einem hiesigen Geschäftsmann dieser Tage von einem ,teuren' 'JJlictcr jugmg:
Reit Ml. 85JC
x o E e n - £ i n b e n, 24 Cft An den vergangenen Cftober-Sün.üagen hielt der S cftü tzc,tvercin unter starker Beteiligung fein Preisschießen ao Es kamen über 100 Mk. an Preisen zur Betteilung Xie Durchschnittsleistung war eine schi gute. Es erhielten Preise: 1. L. Faber, 2. I. Menges, 3 H. Köhler, 4 H. Albadj, 5. F Magnus, 6. Dilh. Volk, 7. PH. Scbcutlcr, 8 H Magnus, 9. Wilh. Stoll, 10. H Keßler, 11 PH. tC-cber jcn., 12. Karl Am end, 13. Jul Post. 14. » Sdmiibt, 15. 2J. Meyer, 16. Phil. Deder, 17 H. Dcgen, 18 H. Schaum
□ Lang-Gönö. 24. Cft. Unser langjähriger erster Lehrer Georg Mann ist nach mehrjährigem schwercin Leide» gestorben. Zahlreiche Lehrer der Umgegend und fast die ganze Gelitemde gaben ihm das letzte Geleite.
Herzogin im Residenzschloß zu Darmstadt ein Lerkauss- tag abgehalten, dessen Reinertrag zum Besten der unbemittelten tuberkulösen Personen im Groß Herzogtum Hessen, für die feine Versicherung eintritt, Verwendung finden sollte. Eine große Anzahl Unterftützungsgesuche aing hierauf ein, und war es möglich, bis jetzt 60 Personen, besonders Frauen und Linder, auf Kosten des entstandenen Fonds, der durch spatere anderweitige Schenkungen in dantenswetter Weise noch vergrößett wurde, in Lunyen-Heilanstalten oder in Krankenhäuser aufnehmen zu lassen. Der Erfolg der Be- lxrndluug war — eine erfreuliche Tatsache — in den meisten Fallen sehr befriedigend, so daß die große EpjcrnMltigreit, die sich bei dem Berkaufstag betätigte, somit gute Fttichte getragen hat. In Fällen, wo Unterbringung in eine Heilanstalt nicht am Platze war, mürbe durch Zurverfügungstellung von Betten oder Gewäl)rung anderer Naturalleistungen Hilfe zu bringen gejuckft. Leider konnte eine weitere Auzal-l von Eingaben in letzter Zeit nickst berückfichtigt werden, da hierzu die vorhandenen Mittel nicht mehr ausreichten, indem in Betrack)t zu ziehen war, daß für spätere notwendig ei achtete Wicdcrholungsluren noch Gelder zur Verfügung bleiben müssen. Die Großherzogin hat baljcr den Gedanken gefaßt, auch in diesem Jahre zu gleichem Zwecke wieder einen Vercaufstag abzuhalten, durch dessen Ertrag der Fonds von neuem ergänzt iverben soll, um weiter unbemittelten t über Lula jcn Personen Helsen zu können, wie dies durch die fo bereitwillig zusammengetommcnen Mittel deS ersten Vcrkaufstages möglich gewesen ist. Dieser Verkaufstag soll am 6. November in der Stadthalle zu Mainz statninden, uno find die Vorbereitungen hierzu bereits in vollem Garrgc. Es werden wieder, wie in dem vergangenen Jahre, an verschiedenen Buden Gegenstände aller Art vertäust werden, auch ist ein Bufett mit Er- frisckstingen vorgesehen. Eine größere A.nzat)l Domen aus Mainz wird an den einzelnen Ständen Mitwirken. Die Angehörigen des Großh. .^aufe* werden sich ebenfalls wieder in dem Stmrde der Großlstrzogtn an dem Verkaufe beteiligen und sind für das Liebeswerk schon längere Zeit tätig. Hoffentlich wird der Ertrag des Verkaufstages, ivie im letzten Jahre, günstig sein, da der Zweck so fdjbii ist.
"Tic bevorstehende Sch i l l er fc ic r mad.t sid) schon jetzt bcmcrtl’ar. Allem halben sind Die Vorbereitung en im besten Gange. Ausschüsse für die Fesheiern haben sich gebildet. Vor allem sind auch Die Schnlverivaltungcn nicht müßig, um den Schulern einZ»auccndcs Andcnie.i an Die Sd>illerfeier in die Hand zu gcven. Soeben hat das Hessische Ministerium des Innern bei Der Temichen Tid>tcr-GcDüa)tms Slismng die Lieierung von je 1000 geöunoenen Exemplaren sowohl von Ähillers BMlad^u, wie vvn „Wilhelm Tell" zur Einjeudmig an oie 18 heijiid-en Kreisschul.älvmmmioncn bestellt, ivclche die Büdd'r zur Verteilung an Der Auszeichimng würdige Fo rtbildungss chuler bei Gelegenl,eit der bevorstcl-enden <xl»illcrfeier benutzen follcn.
" 'Alt-Hetdclberg, Wilhelm Meyer-Försters einst so zugkräftiges Schauspiel, wurde gestern nachmittag unter starkem Betfall in sehr guter Darstellung aufgcsuhrt. Larl Ptarx gab den Erbprinzen mit Frohmut und Wärme wieder und wußte durch feine Schlaglichter zu fcsieln. Fränzl Koch mar eine nette, liebliche Kälhi und Herrn. Bakof stattete den lebensfreudigen Schulmann mit liebenswürdiger Innerlichkeit aus. Der Kainrnerdtencr Lutz wurde von Curt Gühne sehr beifällig Dargcstellt. Von Den übrigen Darstellern sind noch Rolf Gunolt als Kellermann und Paul Urban als Ruder namentlich zu erwähnen. Tie ausgezeichnete Einrichtung ist von den früheren Aufführungen her noch vorteilhaft bekannt. — 21 m Abend ging Lco Falls niedliche Operette fXer jibclc Bauer' zum zweitenmal mit großem Erfolg über Die Bühne. Die wirklich nette melodiöse Musik hilft Dem Leon'schcn Text über feine gefühlsseligen Langen und über seinen nicht gerade glänzenden Witz glücklich hinweg. Kommt dazu eine hervorragende Ausstattung vereint mit flotter musikalischer und darstellerischer Leitung. Zwei Gäste aus Frankfurt a. M., 2ucie Görg» und Ällbert Ma hlau, die mit unseren heimischen Mitgliedern Scholz, Norden, Pauly und Gühne den ge,anglichcn Teil übernommen hatten, erhöhten den Erfolg. „Der sidele Bauer' hat sich damit auch für Gießen als ein Zug- und Kassenstück envtescn, ivelcheS noch zahlreiche Aufführungen erleben dürfte. 2luch bei unseren ländlichen Nachbarn erregte die Operette lebhafte Aufmerksamkeit. Die 2lnfrage eines biederen Landbewohners, ob er noch zwei Karten zum „Lu fti gcn Landwirt' haben könne, durfte ebenfalls für diese Tat jache sprechen. TaS HauS war denn auch om Sonntag vorzüglich besucht, und Den Darstellern wurde reicher Beifall, tcilivelse bet offener Bühne, zuteil.
Die Opern»Gastspiele beS HoftheatcrS und dec Ho'muftk in Darmstadt werben vorau-sichtlich schon in V.arjc beginnen und wahrscheinlich zuerst eine „Freischütz'. Aufführung bringen. Anmeldungen zur Mitgliedschaft des TheatervercinS, der Dicc Gastspiele veranstaltet, werden nach im Laufe dieser Woche von Herrn E Haiti er am Neuenweg entgegengenommen. .Abonnements auf drei Lpernvorstellungen ;u ermäßigten Preisen erhalten nur Die Mitglieder des Vereins.
Ckhung. Dabci ist fein S?n international
gebildete Kindergärtnerin zu fein, and) ohne Dtefe gründliche Vorbildung Eönntcn Die einfachen, billigen Beschäftigungen vv* meingut innerer Kinder werden. — In Der Ännabaar, daß viele Mütter gern ihre Kinder zu den verschiedenen hübschen Srbeuat anleiten möchten, bat Der Allgemeine Deutsche Frauen. Ä verein Den Versuch unternommen, an jetk> orvlvIjibenDai solche ; Anleitung zu geben. Alle, Die sich gern mit K.ndern befcbahigcn, | sind Dabei berUicb willkommen. ^Näheres siehe Inserat.-
* Vorführung von Po t iz e i h u u D c n. Der ß Ver.i i Hundesport nahm gestern oormitiag aus dem Felde untc alb der LiebigShöhe eine Prüfung von Palize.hunden vor, die sich im Bejch von Gießener Scöuöleuten uno Gendarmen befinden. Als Richter mar PoUzeckomm.ftar Most- 3 Saarbrücken gewonnen, der Anfang d. I. ubex die Zudu und Dressur der Polizelhurrde einen Vortrag gehalten hatte. Borgeführt wurden gcjicrn 6 Tiere, die in Kvulurrenz standen, sowie zwar Hunde im Besitz von Privatllcohaberir.
•J2 V ..muco gloriviiiD" an sich Hai. Aber gerade das beruyrte U1KÖCT1Sin' ,nan lauschte tym mit großer Auimertsaw- . lü-.MiDei .ulL Warm Hang uiunct iotcoec ine Luche zur Heimat unü
” Bersrod, 24 Cn. .Im Samstag abend hielt blcl Verr -tephan aus Staufenberg auf Anregung des üTiegeruerem .■ lintn Lichtbilder-Vortrag ubfr „IX eine Erlebnisse in Sudweftas r t ka . Man latte den '.'ibenu zu ttnem Bolksbtldung.abeno ausgeftaUri Uiü> Die Einwohner des Tor,es dazu cingeladen, oic auch ' reich erschienen waren Tie älteren Sd uiknoer ivarcn
i
«nee- schlichten, ehrlichen Soldaten, be. ni.ft e.ne 2pur cuics I ..muco glorioju."' — t*-t* ' •*"
Juni 1907.
l.öcrr 3£. und besten pauOburfcfjc trugen glühende Afche ui den Hoi und verursachteli dadurch einen Brand meines ziveirädengen Karrens, Schaden Mk.
Winter 1907/190 8.
1. Verlust durch Erfrieren der flonoffeln, veranlaßt durch veclödieite Kelleidecken und Lffenlasten des Tor»
-Uizot.l mm) luigehrad;ct Er>uuungeit. irOltigc Programm biuu Aegenhetr, die ou-ljcm«
3. Durch limtreien der Decke des Kellers veranlaßte Bdchrnntziing von einem Zentner Farbe, Enuchadignng
4. desgleichen einer Kanne Terpentinöl, welche um* geHurjt war
b. Durch iniveranlaßte Abstellung deS Waster« mußte das benötigte Wasser anderwärts geholt werden, ZeitveriailiniiiS
6. Wegen des vorhandenen Ungeziefer« wurde die Stube 2 mal geiveißk, 1 mal yalbgeweißl, 1 mal mit GaS- waflcr gellrichen, abgeslotzen und wieder ausgebessert mit ütipo
Winter 1908/1909.
7. Ersatz für erfrorene 2 Malter Kartoffeln und 16 Häupter Kraut
8.1 mal die Stube geweißt, 2 mal halbgeweißk, ab- gestoßen und mit OUps auOgebeflen
9. Wie unter Nr. 5 durch Abstcllimg deS WasterS
10. Durch Sanken, fchwarze Käfer muhten Möbel gereinigt, Kleider und Beustoffe ersetzt werden. Zeu- uerjäumnio , 30—
cumma Mk. i35^0


