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24/06/1909 Zweites Blatt
 
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Staatssekretär unö Mcrjle.

Die .Rordd. Allg. Ztq/ veröffentlicht ein Schreiben, daS der Etaal-'ekretär des Innern an den Vorsitzenden bc5 37. Tcutschcn Aerztetages gerichtet hat. Es heißt darin: ES emwricht nicht der Sachlage, wenn gejagt worden ist, daß die langjäbnqen Mörder- urigen öet deutschen Aerztefchasi nur bezüglich der Festlegung des Begriffes der ärztlichen Behandlung berücksichtigt loorben seien. Allerdings gibt der Entivnrs dem Wunsche nach qefcljlicker Fest- lequnfl der treten Arztwahl nicht statt. Er unterscheidet sich aber von dem geltenden Recht insofern zu Gunsten der Aerzte, al» er tlarslellt, daß da» Arzt'nsiem nicht einseitig von der Raffe be- i mint, sondern »wischen Raffe und Aerzten c creinbart werden soll. 7. c5 Recht der noalitioi' gegenüber den Rranfcntafien bleibt den Vlcuteii m vollem Umianqe gewahrt. Turch die geforderte Unter­schritt bc» einzelnen Arzte» wird lediglichefiqeüen:, dag ci für seine Person bereit ist, die Behandlung der Raiienmitglteder zu den vereinbarten Bedingungen zu übernehmen. Eine darüber h.naus- gehende Borschrilt, die eine Berembaruuq der Raffe nur mu ärzt­lichen Organen znsieße, würde Roallttonszwang bedeuten und öa£ Recht der Rrantcnlaffen, den Aerzten ol» gleichberechtigte Vertrag- schließende entgegenzutreten, in unjulaffigei Weise beschränken, da die Raffen gesetzlich gezwungen sind, ihren Mitgliedern ärztliche Ville zu gewähren, während tüt die Aerzte em Zwang, diese Ville zu leisten, nicht besteht. Tie Emsiihrung von Iniianzcn zum *neO- heben AuStraq von Streitigkeiten zwischen Aerzten und Rranfcn- kaffen entspringt einem alten Wunsch der deutschen Aerzteschan, und auch die lurchsührunq uv einzelnen glaubt den Wünschen drr Aerzte in der Hauptsache Rechnnng zu tragen. Ar,derweite Wünsche und Anregungen de» Aerzte,lande«. ist der Staatssekretär bereit, erneut Sorgfältig zu prüfen. Wenn m bei schiedskammer vier Eiertretern der Lancimlcreficn brei unoarteilsche Mitglieder gcgen- überftehen, so sollte dadurch dem Uebelftanbe vorgebeugi werden, baff hie eigentliche Entscheidung und Verantwortung eoentnell in die Hand einer emsigen Person gelegt wurde. Was die Aiiigaben der CchiedSntstanzen anbelangt, Io scheidet der Entwurf streng zwischen den Streitigkeiten au> bereit» getroffenen Vereinbarungen und solchen über da» Zustandekommen von Bereuibarungen für die Folgezen Taff einmal geschloffene Verträge erzwmgdar gemacht werden muffen, ist felbilucrltänblich Für die zweite Kruppe von (Streitigkeiten aber schließt der Entwurf für den Regelfall jeden Zwang and. Tie EchtedSinftaiizen treten nur auf Anruiung der Beteiligten in Tätigkeit. Nur für den äußersten Fall, daß in einem Bezirk ein Notstand entsteht, der bie ärztliche Versorgung der Raffennnigkcbcr ernstlich gefährdete, soll auch ohne Veiembarung ein bindender Schiedsspruch gefällt werden. Aber auch für diesen Fall sind wich­tige Rantelcn vorgesehen. Der § 456, den man als 'r'luSnahincreqel zu llngunficn der Aerzte dargestellt hat, sichert lediglich das un­gehinderte Fiiirktionieren der gesetzlichen Schiedsorgane, deren Wirk­samkeit nicht uiiterbundeii werden darf, auch nicht durch Ehren­gerichte. Aber die ReichsverslcherungSorbnung zieht die Schranken gegen den RoalitiouSzwaug weniger eng, als die Gewerbeordnung. Schließlich ivirb die alte Forderung der Aerzte aus Schutz gegen willkürliche Entlaffung durch den Rasfenoorstand erfüllt. Im ganzen ergibt sich, daff die Stellung der Aerzte gegenüber dem letzigen Rechte in feiner Beziehung verschlechtert, in vieler Hinsicht Dagegen loejeni- sich verbessert wird.

politische Tagesschau.

Ans der Finanzkommisfioo.

Tie Finanzlommission verhandelte am Mittwoch über bie weiteren Ersaffsleuern der Negierung, zunächst über die 'JZüucIL uiin Reichs stempelgesetz (Abschnitt über Die Grund- stücksüt'enragnngen. Einführung eines UmsatzstempelS). Die Abgg. Dr. Roesicke und Gras Westarp beantragten ent­sprechend dem früheren Beschlitsi der Kvmmissionsmehrlicit eine Erhöhung des Stempeljanes von dem vorgeschlagencn i :l Pro.^'nt des NegiirnngSentwurfs auf 1/2 Prozent und Befreiung der kleinen Umfäbe vom Stempel. Schatzsekretär Sydow ivic*j bei der Begründung der Regierungsvorlage (1/3 Prozent) darauf hin, daß vier Fünftel von den Stein- pelbeträgen auf den fuibtifchen und nur ein Fünftel auf den ländlichen Besitz entfallen würden. Abg. Sieg (nail.) erhob gegen die Vorlage die allerfchwcrsten Bedenken, da die Umsatzsteuer ans Immobilien schon vom Staat, vom Streife nnd in der (Gemeinde erhoben werde, und nun 1 volle das Reich auni noch eingreifen! Ter Antrag über die Befrei­ungen müsse unter allen Umstanden abgelehnt iverden, da sonst die Ltenerordnungen der Kommunen sämtlich abge-« ändert werden müßten. In der Abstimmung wurde mit einer Mehrheit von 16 zu 12 S t i nt tu c n der konservative Antxag nnd mit dieser Ab - äitdernng die Regierungsvorlage angenom­men. Die nächste Ersatzstener, der Wechfelstempel (Stempel- erhöhnng für die länger als 3 Monate lausenden Wechsel) wurde mit einem Ankrage Müller Fulda (Zentr.), der die Stempelerhühung ans die langer als sechs Monate laufen­den Wechsel beschrankt, ebenfalls mit 16 gegen 12 Stimmen angenommen. Tie föeiterberatung erfolgt am Donnerstag

Deutscher Reich.

Der Kaiser empfing gestern in Riel an Bord der Hohenzollern ba3 Prinzenpaar Heinrich, die Kronprinzessin von Grichenland und den Prinzen Georg von Satlcnbern. 3m Laufe des Nachmittags stattete der Kaiser dem Fürsten von Monacco auf besten Tampchacht Prinzessin Alice sowie dem Herzog von Westminster einen Besuch ab. Abends fand an Bord der Hohenzollern Tafel statt.

Zlusland.

Ein Vorschlag zur Lösung der österreichischen Sprachenfrage. In der Beratung des österreichsichcn Ab geordnetcnbauseS über dar Budget trat der deutich-böhmsiche1b- g ordnete Ir 0 gestern für dte Lösung der Spraebcnfrage durch Einführmig der deutschen Sprache als Staatssprache em Iro erflärtc sich ierner für den Anfehluß der bcutich-österreichifchcn fcäno r als Bundesstaat an das Teuttche Reich, dann könne man den slavifchen und den romanischen Böllern dte Autonomie nach Belieben geben.

Zur Krisis in Ungarn Einzelne Blätter melden, bau. falls dte Bildung eines Mchrheils Kabinetts nicht gelingt, sofort die Ernennung cme-j außerparlamentarischen Ministeriums er folgen würde. Tiefes würde io*ort das Abgeordnetenhaus auf lösen und die Ncutvahlen durchfuhren.

Aus Rußland Senator Garin ist von der Moskauer Intendantur Revision nach 3t. Petersburg zurüclgckehrt und hat ieftgdttllt, daff leit t3O Fahren nur vier Intendantur Beamte er ift irrten, bi c nicht stähle n. Zwei davon waren selbst vermögend. Tcr ehemalige Chef der Kamp,es- Organtfatton des Verbandes echt ruffifcher Leute, <1 r a f s o w s k 1. ist unter dem Verdacht, an der Ermordung deSProfefforS n b teiligt zu fein, im i^ouDcrncment Tiner rcr haftet und noch Wiborg transportieil worden, wo am 27. Juli der Prozeß Sdcrbenftein verhandelt wird.

Der Gencralgouverneur des franzöfifchen Ä 011 g 0 berichtet über drei Zusammenstöße, welche zwischen französischen Polizeitruvven und Eingeborenen stattgenmben haben. Bei einem dieser Tressen am 10l)tai wurden auf Seiten der Franzosen vier Schützen getötet und neunzehn verwundet, darunter 2 Offiziere. Tie Verluste ain Setten der Eingeborenen iind be» deutend. Bet einem anderen Treffen wurde cm Osiizicr io schwer üerltnmbct, daß er kurze Zeit darauf starb.

P 1 rfie n. Aut die Forderung der Endschumen m Täbr, s sind die versiichen Gesandten in London und Petersburg ange­wiesen worden, ans Abberufung der russischen Truppen aus Persien zu bestehen. Die ruf fische Regierung hat nun aber den Plan, die Truppen aus 'Bedien zurückzuziehen, aufgegeben, da dies jefct z u riskant erscheint.

Nachrichten auS Fez beiagen, daß Mtrlat) ftebir mit den Zemmurs die Kasbah .Tulal besetzt halte. Ter Ort liegt zwei Stunden von Mekines entfernt: die Lagejetkritisch Mulan ü?afib habe in Fez eine Mahalla von 2000 Eingeborenen gc-- bildet, deren Treue zweifelhaft erfdtemt. Man 'glaubt, sie werden zu El Roghi übergehen. Tie Europäer bereiten ii tböarauf vor, die Stadt zu 'verlaffen, die sich für feine Belagerung rüstet. Alle Stämme wenden sich El Roghi zu.

Kreta. Tas'Berl. Tgbl." meldet aus Monftantmouel: Tie Regierung fei lentfchloffen, unmittelbar nach der Zurück ziehung der Truppen .der Schutzmächte die türkische Flotte vor Anter gehen zu lassen und selbst den Schutz der Mohamedaner uiid die Aufrechterhaltung der Ordnung in die Hand 511 nehmen. Das offizielle Griechenland verhielt sich bisher der siretasrage gegenüber neutral und will, wie es heißt, auch weiterhin neutral bleiben. In Kreta sind nun mittlerweile 3500 Männlicheres* wehre und 2 5(X) 000 Patronen aus Oesterreich gelandet.

Journalisten unö Zchiytsteller.

in.

S. u. Ä. Breslau, 20. Juni.

Große sCharlottenburg) sührte weiter aus:

Auck mit dem Parlament müßten die Vertretungen der Bresse eine bessere Fühlung gewinnen. .Es fei keine Frage, daß die Parlamente unter einem gewissen Drucke auch für die Presse ctma* übrig haben werden. Aus öisentliche Wohltätigkensvorstellungen und ähnlidre Veranstaltunge.i zugunsteii der Organisation sollt man verzichten siebst. Sehr richtig!^ und sich ausdrücklich mir auf bie Organisation und deren Ausbau beschränken Wir haben in der Buchdrucker-Organisation ein glanzendes Vorbild. Turch sie haben heute bie Buchdrucker zehnmal mehr Recht als bie 3oumn listen und Redakteure. (Zustimmung. Es wirb zwar Schwierig feiten und Reibungen geben, aber wir müssen durchkämpfen, damit wir eine Organisation bekommen, wie sie alle anderen Angestellten Verbände haben Beifall.) Giesen Fran Hurt a.M.i gibt bie Entstehungsgeschichte des Bundes Deutscher Re ba ft eure befarait, wie er seinerzeit in Worms 1118 Auge gefaßt und in Kassel unb Berlin durchgeführt imirbe Ter Bund sei notwendig, weil der Berband bisher nicht alle Berufsgenofsen umfaßt habe, er wolle auch nur mit dem Verbände zusammen Nivas erreichen und daher habe er auch den Antrag gestellt, daß der Bund und der Verband sowie andere Organisationen ständig

An der Grenz« der Zivilisation.

Farbenprächtige Bilder von einer Forschungsreise, bie die kanadische Regierung int vorigen Sommer zur Vermcifung unb Festlegung der lange Zeit strittigen Grenze des schmalen, zu Alaska gehörenden Küstengebiets im Rordwesten deS Landes ativ gefanbt hat. entwirft ein deutscher Teilnehmer, Benno Hieran der, in brr bekannten Zeitschriftlieber Lanb unb Meer" Ter Küste iwrgclagrit ist bei wundervolle Archipi-l brr Zehntausend Inseln, durch den dte Expedition auf ihrer Fahrt von Vancouver zur allenünnfttm Stadt des Rordweststtandes, Princc Rupert, kani. Tie Fahrt zwischen den hochragenden .lualbbebecftcn Eilanden, ben Schöpfungen verfchollener ttrgletfchrr, gleicht einem Märchen - träum. In diesen entlegenen Gewässern reichen sich Vergangen beit, Gegenwart imb Zukunft die Hand Rutzefam und traum­verloren, trage umfcbmifdl von ichönge'chwungrnen Kanus, tauchen aus dem Schatten brr Riefenzebern dir Fifcherdörfer des rotru Mannes <nn, beren Pf a IN bauten an veriunfene Jahr- tmifenbe erinnern. Die wblrricbrn lärmenden Sägemüdlen unb bic biiitummobcnrn ..salmon cannerieS" finb bie Vertreter brr Reinen " Prime Rnverl. zu dessen Gründung erst vvi kaum zwei Jahren der erste Spatenstich getan wurde, unb da.- in brei Jahren bereit# den Endpunkt der nenen transkanabnchei, lvnrn- Iwbn bilden nnrd ist heute bereit», obwohl noch vielfach ver­kohlte Baumstümpfe m den Straßen aufragen, eine aniehnlistie, gut angelegte 3tabt. mit elektisichern Licht unb W.vserlrituni lieber ruiem firmen Lcinwandzelte mit der InfchnnVnupt auarticr der provinziellrn Polizei" flattert Nolz das blutiote 'Banner Englands Scharen weißer, gclbn und roter Arbeiter find einfig nut dem Fällen von Bäumen und Roden der Stumme brfch.nti.it. Von Fort Wrangell. beffen 'BriölIrrung in her Mehr jail Inbiaiirr hüben, imd m dem sich vor den Käufern der Ein- pebörnien wie über ihrem Gradeshugel noch immer die phanteiti schen ..totem voles". aus 'Bauinii ntmen geschnitzte Stammes- rtbAeidxn erheben, n denen die Wahrzeichen des Adler-., des Raden, des Bibers, des Bären und des Walfisches in grotesker Bildung wieberkebren. gebt die Fahrt weiter zu dem >?aupksirom biefes Gebietes, dem Stikine. unb feinem mächtigsten Redenjlnß. dem noch gänzlich uitbrlannifu Iskui. in beffen Jal brr vauottcil der Arbeit zu verrichten mar. Eine großa tige Gebirgslanbichan rahmt die Flußtäler ein: schneebedeckte, stark vergletscherte Gipfel steigen fchron zu beiden Seiten an vor. Ter Iskut tragt innen ittbianiftbrn Namen, brr Wirb, .aller" bedeute :mt vollem Recht Bald ist ber Waner stand \o niedrig, daß iclbst d: leichten Kanus nicht vonvärtskommen, halb braust der Strom ttcfbonnernb talub, große Lasten enttvur. t:er Baumstam ain fernem : en

'stücken uagenb uub Mhnrrti dte Boonaln : vodi m». r a.' : nd Immer schwieriger wirb die Fahrt beim Vorbringen, immer starker

bas Gefälle, unb immer enger rücken bic Fclsenmaurrn zu beiden Seiten zusammen; oft müssen Kanus unb Ladung über Land bc fördert werden. In langer mühevoller Arbeit, bic schwierige Bergtouren enorbert, mürbe hier bic Ausgabe ber Grenzfestfetziing durchyeführt und durch Abdolzen eines zwanzig Fuß breiten Streifens die Linie markiert. Eine ungemein reichhaltige unb mtcrcffantr Flora kennzeichnet das Iskut-«Gebiet Vor allem üb. 1 ist es jo recht cm Iägerparadies.Tcr ichwarze, der braune und der ^lAünbär find hier daheim: man begegnet dem enen oder dem andern auf Schritt unb Tritt. Auf steilem Gipfel baust bic Berg,iege. Ich habe hort Dcrfchiebfntlid) gegen dreißig in rnernem Gesichtskreis gezählt. Furchtlos und neugierig erwarten ite mein Näherkommen, bis sie das grelle Warnungsoicifen der ihnen bcfrcunbctni scheueren Murmeltieres ;u läher Flucht treibt. Ter 2^oli, der Luchs und der braune Vieliraff lassen cS sich l.icr wohl sein Marder und Nerz umschleichen unser Kamp Ter erstere bringt sogar, während wir bei Tifch fitze«, frech ms Koch- zelt ein imh nagt den Schinken an. Ter fleißige Biber und das trage Skachelfchwein geben sich in unserer nächste« 'Jiachbnndmi: ein Stelldichein. Tas harmlose, nirchnam-- unb unbeholienc Stachelichwein cm leckerer Bissen bart hier 11 her bau Pt nirtit geschallen werden, ist cs dachdes Mrners Freund", das leicht mit einem Knittel erlegt werde« kann utth jchon mandi-m oertrrte« Goldsucher das Leben gerettet bai To.- El-'" kommt zur Sommersictt nur selten von der lief versteckten, schwer zu ganglichen tziehirgsweidc ins Flußtal herab, einzig nur bann, wenn es. von den 5tcd>iliegcn zur Verrweiflung getrieben, zeit weiUgen Schutz im Daffer sucht . .

Aus Mabrib wirb un«>^ge'cbncbrn Tie in ober ne T anzkunst hot nun auch in Svani-m Erngang und rrrunb* lichstc Ausnahme grhinbcn Rita Saechee 1 0 ist die erst.', die die neue Muse dort bin brachte, w-o sie täglich große T'-iumphe tcurt Ihr erstes Tebüi in Madrid begann sie im Palais brr Insantii! Is. bclla m Anwesenheit ber ranzen fänigl Familie lieber ihr Sffentkiches Auftreten i:: dte gesamte Preise voll des Lobes, deionders graß ber Enthusiasmus aber die ipamich.'» I inze TicEorrespvnbenza dc Espa»p>a" schreibt darüber Tc.S Publikum erwartete mit großer Soannuna die Ausiübrung der spanischen 7änz- Wir murrn wiori eeicffef: durch ihre Erich.n- mmg tm echten Kostüm einer Grand'' Dame fWcc Tarn, n. mit sie 'ubinüano ^stusik rtu -u.inr. bezeugte ba» pcz.cilc Studiam emrt Ep.'ckie, m ber i^oc i *-n«e > «»terhsich n Werke ciüchcn ließ. Durä' die nunbcrvoUe Kombination von Tani und Mantel Bewegung in 'studmitemTorTrabür unb Anbalous' g lana cs der Rita Saccheuo. t>\: navorres" und ..faiok»" Mainelweiidungcn der Stiert'npi r derart elegant auszuiühren. Dati der berühmte Boni Inta Espadas >ic darum beneiden könnte

über weitere Maßnahmen uni er Han bell« fletrofT Im>m

nalvt Schweber «Berlin bittet namens ber Bericht.riwner bei ber Beratung per Organsi'ationsfrage bod> auch *bte Interrsicn ber Bcnchtenstaner wgdrjunedmen. bie aus 'X u i in pofte : Uanbnt unb die ersten Angriffe auf die Presse flu<utbaltrn hätten. Er erinnere in dieser Beziehuna nur an die Vorgänge auf dem Aerztttaqe in Rostock, wo die IaurnaUften iid) tdbft helfen maßte», als einer ihrer ftoflcgen beleidigt wurde. Irr erinnere an de» Prozeß >?au. wo Redner als Berichrrri'taner gegenüber einem Mißgriffe des Vorsitzenden nirgends Schutz fand. In dem jraür des Staatsanwalts Bleicher, habe er. flebner, sich ia irtbft <r- Hotten' tm Zweiten Falle. :oo ihm burd) ctr.at Mißgriff des Vorsitzenden für inxi Stunden bic Ber,chterfta:terkarte tut wer» wurde, habe ibn dec Babische 3nfbimini'ter in bankinswettcr Weiie icmeri Schutz nicht vertagt Es ichtc aber an einer ge­eigneten Instan;. an du* sich bie 'BerichtcrfUrttcr in solchen 'allen tuen bat konnten, und bte sofort eingreiie. Tcr Berband S .upcher Zeiwnasverleger habe zwar eine ioldu- Zentralstelle im er glaub' ater nicht, baff sie ohne Mitimrkung oerimal->u- und Schriftsteller Vereine eine entsprechende lätiafeit i ntiattr» könne. Er bitte daher die Kommission, welche bic £ rganiiatioit»- frage behandel« solle, auch eine Art Prcßau>'chutz »u btlben. an bat fid? alle Journalisten ipenbai fmuite«, tvenji vt sich um die Franc bandele, ob über eine Verhandlung renta bmdxn werben solle olk't nicht 'l^och vor acht Tage« sei es in Srutt- gart vorgefommen. baß ei« Streik ber Journalisten ba einer Tagung des T<*utid>-naüonalnt vanblungsgehittannges in Frage kam, wal dieser einen sozialbemofratikchen Berichterstatter au»« gewiesen hatte Vier habe die starke Organisation b üürttem b-'rgiidxn ikrbanN-< in bankaisioater Weise ootqcartntk! In vietat kleinen Städten »ehle aber eine solche Oraon»sation und oit auch bic nöliac Solidarität. (Sbcfrebahcur Dr £ e hl ft Brr*- lau> bittet. 3i)0o Marf alo einmaligen Beitrag »ur bas z-u arttd- tniöf Sekretariat zu bewilligen Ttreftot Wenzel vom Br*, ein 'Berliner Presse, criucbt, sämtliche Anttage einer <u iebn hat den Kommt,lion zu ubenvafen, die eine umfassende Berufsorgaiiiiatron int Sinne des Antrags des Vereins Berliner Pren'e aus hon Ba­ba nbe i (taffen fall. Justiz rat Rosenthal Breslcu meint unter Cboriirnt. daß eine griAlofienc Journalisten Organ''attoir undurchführbar sei, mal die Journalisten als solche keinen nn- hcithdn'ii Stand bildeten Widerspruch Wenn man darauf hin- ipfiic. baf Aerzte und Rechtsanwälte ihre besonderen Orgam- i-itiouen hätten, in bic sic ferne Journalisten aum.'hmcn. 10 et- iridcre er, daß das etwas ganz anderes fei. 'llntube Et glaube nicht, daß die bcichloffcmr straffe Organifation m bie läicbcmung treteniuetdc, weil unter ben verlangten Bebingungen kein v.'iit- nalilt unb Rebaktcur

;3urin: Je ivcingcr, desto besser' Brachmann Liegmtzi wünscht ebenfalls, baß bei Formulierung ber AufnahmebebmgiNii m die reformierte Organisation recht vorsichtig vorgegani « werde Redner tritt ierner dafür an, daß eine lebhafte Agitation au; den Redaktionen zum Beitritt in den Verband cinfepe Baiall Große Eharlottenburg führt aus, baß es aus lorm-'lim Gründen nickt nu^lidi fern iwrbc, die nur im Nebenberuf tmen Journalisten unb Schrisisteller aus bent Verbanbe auszuschlleß.m oder sie nicht aufzunehmen. Kur st e i n Berlin Ich Htr d.m 'Begriff ber Journalisten, Schriftsteller unb Reba ft eure in dem zu reformierenden Statut möghdib eng zu fassen Beifall Rur trenn wir rin Stand sind, ivcrdcn mir etwas erreiche« Wir m inen einen Stand bilden, der nicht nach all

tlicyt. sondern fest umgrenzt ist nnc ber ber Aerzte und iHrdü:^ anwälte Nur bann können wir etwas burchsetzen Von uns aui ist nir icbe berufliche Lrgoniiatioii propagurt

für die unfrige Tic nur im Nebenberuf Tätigen haben.;*bcr nicht« weiter ifttan, als bie Honorare gebrückt ober sic find uns in Streitfällen in den Rucken gefallen. Merttmi

der Bund der Redakteure protegiert wirb gerade von bat Ber i'egern. Sie brauchen eine slorpehcbafl, mit der sie paktieren können intb pci horreszieren unseren Verband», rveil er zu orl Amateure, Tilettantcn unr '."iitlanrci -mi

nötig, baß wir nur wirkliche BerusstouinalistaT <nifncbmrn, 'n« tuerbat wir ber Konkurrenz bes Bu.: erfol.u.'id) begegnens können. 'Beifall.

'lusicheidiing ber ''licht

der Geldsragc. Mülle; Münd.c« Iwilt bte«ld'.''ickinung b-kmgegenüber für sehr leicht, man müsse nur bad nötige Craani- s.itionsgcfühl entwickeln. Wenn arme Arbeiteriitnen den Monat >nie Mark für ihre Organisation übrig hätten, müsse btes iootf | and, nnan gutsituierten Redakteur mo.il ich fern

Brcswu zieht den Antrag auf Beivilliguuo non (M*> Maik | m bas Sekretär, liberaler Weise lieh bereit ( t5*!

.v ihm ,11 tra ? II I r

aut Errichtung einer umfas,'eiidcn Berutsorganiiatto« tm sßM I des Antrages bes Vereins Berliner Pr > c wird .ingcnomW». I Darau, werden bte VerHandlungai auf morgen früh oerW- -------

Sd)ieö$geri(t|t für Arbkiterverficherung in Mt Provinz Vberheffen.

Landwirt Karl Schl, zu 'Bettenhäufen war beim Tra 1 - w» für den Neubau feiner Sckeu,

unden sollen, verunfallt Ten buicrbalb geltenb gemachten Ent- sdiäbigungsanspruch hatte bic land und forftitnrncftaiitihc Be-

Rita Saechetto begeisterte das Publikum In den spannchr» Tonzen kann man fühlen, lachen, träumen, mit 'Honnc unb b\t Voriubmh,nt ber Beivegung beioeist, baß nicht in ben Okimaixn b*-« Körpers der Triumph bes Tanzes liegt

- Golbregen. Golbregen heißt ei« nninberfd). r<r aus bni Alven stammenber Straud), ber überall bei uns in <*art« unb Anlagen zu fmbm ist Schon der Name bat rnno» f» Anmutenbes und Zutresfenbcs wie nur wenig andere Psiaiizen uamen. zu denen ich Schneeball. Sonnentau und t'immrl»|*lüüel rechnen möchte Wer eine« solchen Arrnien erfinbet einer muß ibn bodi zum erstenmal gebraucht haben bat enrtdnrdn damit Gluck gehabt. Wenn ber (Bolbregat blüht, steht bie BranV zeit ber Natur bei uns auf ihrer Vöde Alles ist jung nod* unb irisch, noch nicht* verdorben. Bogeliang und Lockrufe eddwilri überall, unb ..alles, was ba reizenb heißt", ist auf bem 1Uh-' Ach, ludrt lange mehr bauert diese Zeit Tann wird < « hiaufni, die Vogelern fingen nicht mehr, weil bic nübruM ihn r Brut ihnm zu Drei Sor^e madu, die Blum npracht Wiesen im ft nieder unter ben 12 ck lägen der Sens-. und überall, auch in der Pflanzenwelt macht sich ber harte Kampf ums Ta^R bemerkbar Zu dem, was da reizend beißt in brr fcbönBOI des Jahre «rrhort m erster Linie auch der Goldregen. - ' lattendes Gold sicht fern Bltttenichmuck aus, aber Nicht b*7iV.'j gleicht er, oao bie nabairrige« famtneLn. nn«. er in echtes ir- reines, au 5 Sonnenstrahlen her gestelltes Gold.

Goldregen' C khL Wie lienntier er fallt Unb doch an ben .'.irrigen Sich schwebend erhalt! hrr von einem löauptleui Fallt ebenso hold. Ja, halber vielleicht noch Ein lockiger «üolb _

..Giftta'" io lit m ben Psianzenbücherri bei Emiws Lavor- num, wie ber Goldregen bei dm Bota «kern heißt, rennerfl 0 finden. Tas in richtig, doch brauevt -a nirmanb >1 durch ruhigt zu werben Es in nicht anders, als wenn bei dem Gs«" r-anntraud) angeschlagen stünde:Nur zum flnfeben ,'rhm genügt ja auch in diesem Fall^ vclIkommen, um Freude f* bereiten Ganz anders ift's beim Spinat

Johannes 1101«

- Kleine Ebronikavs Kunst unb timeniJ Der Senior ber deutschen ReckNsaclebrtm Geheimerat Pl^ rcllmbrt heute in inner Vaterstadt i'iöltrngai fern S»>

Planck' durch seine Verdienste um ba:

mn n des Bur icrlicftm esetzbuches feinem N^men ein da des GedichMiS