in Mesopotamien in
Aus £<adt und Land
Kiueuiatographen-Lheater;
fu^rt werden In diplomatischen Kreisen w.rd die Haltung England- mit der für England günstigen Entscheidung betreffend die Klußschiffahrt in Mesopotamien in Verbindung gebracht. Es ver'.amer ferner, bie für die nächste Ooche erwartete Antwort der Lrciaichutzmächte auf das
Nach einer Dekanntmactntng des Staatssekretär- des Innern als Vertreter des Reichskanzlers wird die Eröffnung des Reichstages am 33. November mittags 12 Uhr im Weißen Saale des königlichen Schlosses stattfinden. Der Eröffnung wird ein (Gottesdienst im Dom um 11 Uhr und in der HedwigSkirche um IN/» Uhr voran- gehen.
Der Präsident deS Reichstages. Graf yi Stolberg- Wernigerode, gab in seinem Wahlkrets folgende Erklärung ab:
„Auf mehrfach aus meinem Wahlkreis an mich ergangene Anfragen erLäre ich, daß ichdurä) Krankheit verhindert roar, au der Ab,iimrnung über die Lrb- anfall st euer teilzunehmen. 3 in übrigen w^rde, wenn tie 5.euer in dieser Ab,»immung a:.g.ncmm.n öoi- den wäre, die K.nan>'re,orm gefü)ci.eri. s.in, uno w.r hat.en gegenüber einer unbeitimnueu Zuüin,t a:ftanoert Ter AorauS,ickst nach ist bei sparsamer Wi^tschait ter Bedarf für daS Reich zunächst gedeckt. Sir iverjen unS bi5 auf treuere^ mit neuen Steuern nicht zu beschäft.gen haben. ES würde also ebenso gegenstandslos wie v.rociblich jein, wenn man die Meinungsverschie^enbci.en, die wahrend der Beratung der Fi.tairzreform zwischen Okfinnungd» genossen bestanden haben, je.tz for.jpi.uien, ober neu beleben woll.e."
Ktz-
<*ii*Bcn, 2u. November 1909.
Lladrthcaler. Loiuuag adenl
BorsteÜimg (Sonntag nut tmeeat
verein i'pcadi geitrnt abend Prof. Urstadt im DuUergarroo des Hotel Sck/ütz über b t e Volkabewegung von 1648 und ihre c b e u t u n 3 , u r die Gegenwart. Bor jaM* reuten Zuhörern gab dec R^oner in tnapnen dügen ein oon den VolkSdewegungeri in der elften välste des vorigen 3abu Hunderts, fein gecuuis toniltluiionelk» Reich unter einem ttufi- ua.jcr sei bas deutsch!.' Ideal jenx cn, „ach dem man jeü Dee Jahre 1606 gestrebt habe, aoex nur die Ncineren £ tonten gab« dem Trängen nach und crlict-ni eine Verfassung, roubren:. sch Preußen und Oesterreich alkbntnb oeittu.ten. Alt bann bei preußische fiunig Friedrich SM beim IV. die Äaifcrfrone anSichtog da haue Preußen zwar eine Der'assung, aber Die Lehns uch! bd Volle- naa» c.n.m geeint. ;i xairtttcu.) buch imtnuia tke der vreufische -S die ftuncfrone ang.
dann nxite eJ heute, so meinte der Redner werter, bei in tun bestellt, denn unsere b.u:..je Verfassung liehe hinter dem vnugud von damals in mancher -cezichung zurück Selbst ivcnn man vM dem preußischen Landtog^.^hicccht ad,ehe, ukibe noch genng so die unganitige Wah^irc . .uitcilung una btt verfass.ibrH geringe Zähl bet Lbgcordnetrn zu erwähnen. Ter Redner grd dann aus die Luigaden unserer Zeit em und halt euu n 3mamw»
2htslaud.
Au- Ofenpest meldet man: Sämtliche Mitglieder bei ungarischen AabineU- begeben sich am Sonntag nachmittag nach Dien, um an der für Montag anberaumten Sitzung de- Lron- tttli teilzunehmen, der vermutlich mehrere Tage dauert. Vor dem Kronrat wird Graf Julin- Anbrasso vom Aarser in besonderer Audienz empfangen werden, welche der endgültigen Siegelung der militärischen Forderungen Ungarn- gilt
In Windsor rief da- Wiederaus tauchen der Meldung, ei sei eine Heirat zwischen König Manuel von Portugal und einer der Prinzessinnen geplant, große Verstimmung hervor. Ta- Reutersche Bureau ist auidrücklich davon umerrichtet worden, daß da- Gerücht, e- hätten Verband- langen irgendwelcher Art über diesen Gegenstond stattgefunden, vollkommen unrichtig ist.
tim Freitag trat cor der Krimnurlabteilnng bei Bezirksgericht- m Petersburg zum erstenmal ein weiblicher Rechtsanwalt aut. Ter Staatsanwalt erhob gegen die Zu- laiiung eines Weide- als Verteidiger feuvptuty Xci Gericht ließ feinen Protest icdoch unbeachtet. Ter S'.aacianwalt verließ darauf den Saal, und der Gertchcsprä'chent schtov die Sitzung.
Aus Washington meldet man: Sie bet Lchatzamr-- sckretar Mac Veagh bdannt gut, sind seit dem 1. März wegen Betrügereien im Newvorker Zollbier st 104 Beamte entlassen unb 123 degradiert, sowie zahlreiche andere Veränderungen t>orgenommen worden
" Xted)»(er, ''uTr^—^Elevbok
Viograoh: Täglich Lorklell rna. _______
Ratferpanoroma: TätlichVoestestung. (liefunttr^
Erde. *
“ Totensonntag feiert morgen die evangel f** Ehristenbeit, den Zag fielet E.nle^r und de- «5k*btr.tr~A an die Vergänglichkeit alles Irdischen, welche C*V?an!ri die ersterbende Natur gerade in diesen Herbsttagen so ein« dringlich predigt.
— Landeisynode. Ter Großherzog hat brr Lberlandesgkricht-pröstdenien Gustav Aullmann ju Tarn», stabt, den ordentlichen Piosessor der Theologie an der Lo-iie-. univerürät D. 6amuri Eck zu Qhccen, den Oberlandes. . erichtscat August 64me<fenbed)er zu Tarmstadt. &tx Pfarrer Ehnst Widmann z« Tarmstadt. den Direktor hgg Predigerseinmars D. Karl Eger zu Friedberg, den Deka, und Pfarrer Eg. Bager zu Groß-Gerau und den llrei-arz« Mediz'nalrat Tr. August Balser zu L'iamz zu Mitglieder, der VIII. ordentlichen coang. Landessynode des GrogyerzOH. tum- Hessen ernannt
- (fcifenbabnperfenalien. Der von der hiesige, Eisenbahn-Inspektion zur Direktion nach Frankfurt c. _< versetzte Friedr. Echnerdzinger wurde zum Estendah» Cbcr»Sefteiäc ernannt
ee Ernannt hat der Oroßherzog den früheren F«L- webel Hch. Werner auS Berns elo zum Hausten bet der Ersten Lämmer der S.ande.
" 3 n den Ruhestand wurde verseht der bricht». Vollzieher mit Dem tinttSsitze in Friedberg Hä». Ecke, a_- sein Nack)suckcn unb uu.ee •2Licc.en.iung fitnex lat Läh.i^e- aeuen Dienste.
— Huniioerein. In der Gemäldeausstellung ee Brand gelangten zirka 20 Bilder von Cornelia Paezka-Berlu^ R. Schickhardt- Stuttgart, L. Zoen - Freiburg, G. Rößler- München , H. SUciyjig - München, p. Babner • Bensh«,^ 21. Iahn-Rosenhenn und von umertn emhenniichen RünfUm Emmy Tingeldein und W. Barthel zur Ausstellung. T < JlquarcQe deS Maler- M. Fritz bleiben nur noch i notff- Sonntag ausgestellt. Am Montag bleibt die Auiitellunz geschlossen, worauf eine Stodefhon farbiger Zeichnungen eo.- Elisabeth Weibnch-Mainz zur Ausstellung gelangen. Er» vollständiger Wechsel der Gemälde wird am 29. d. 2)1. vor- genommen. Die Ausstellung ist morgen von 11 btS 8 llhr ununterbrochen geöffnet
'* Stadt t beater. Ta vielseitig der Wunsch nach einer Wiederholung von Rudolf Rittner- r9larrenglanf geäußert wurde, so tst, da da- Werk für eine* Sonntag* auffuhcung sich nicht eignet, für nächsten DienStog eine le* Aufführung des interessanten Werke- bei kleinen Preuen ft* gesetzt worden. Tie Vorstellung findet außer 21 bannt- ment statt.
•• Ringkämpke i m R o t o | f e ii nu Gestern stelle R o de» dusch über M a c d o u a 1 d sevou in 2 Minuten. Ter ziveile ivaa, enDeie mit dem Liege de- Lauen Jen len über vaugenvach nach lehr iuieressauiem Rampie nach 19'/, Minuten. Tann lolw Der feiiihtcioungofampi V e i) D t gegen ItouiS le Mann, itr Teuische peybt, der von dem Franzosen hart debraugi wurde, n daß er oit in sehr gestchrlicve Vage kam, tonnte sich de- €iegei nach bauern Rampie m 2b Mumien edreuen. La am eomue< Dem 21. d-. keine Porstetlnng gegeben wird, mulini Deute Abend vier Kample lloinmocii; u. c. . :b"dw
RbemlanSer Fritz z rydt mu dem taubstummen Rodem-uny aui.er Ronkurreuz: beioe lind bi« jeijl unbeiiegi. Tie von penn peyöe gezeigien Plu-telposen und vlniufd)en Stellungen tniibcn grove» Beiiall, so bau sie Deute nochmal« gezeigt werden. (Liehe Fuierai.,
gungslo.a.en ten >»ier-cru»mü.eiu,eq F«..mocn au^> li u.i.er . al.cnoer Vc i,..ujig c.w .o b.fon cre. g. beten a<r.c«i j-L Ixa4 Ti.ca.er, acr Muti|ti>cicui uno bie w:sseustoaittU^e» ^amuüuiißcu ter lL.Uk:|i.ai Jvüku ftc jux .a_- 4.»ost.uL
baöeitj e,z
-
Die Kretafrage.
In flonflantinopd scl-einen fiaj nxcbet englische Einflüsse und Iniercssetl in den Vordergrund zu fd^cn:
Lonsiantinopel, 19. Nov. Die ver^auret, erhielt die Pforte von der englischen Regierung die Mitlcilung, daß ein möglichst lange- ^inauSschieben der definitiven Loiung der Lreiafrage der Turner wichtige Vorteile > bringen könne. Die Pfor.e beabsichtigt Häher, zu bewirken, daß über die Lreiafrage leine Äammerdedatten ge
* tokt 8u9Oa6
L "'v.
” logetralenbet.
7’ , Ubc: , Lau v atkx}.- it o l o m e n m; Lugstch
tlotluutungetui
Itttrn ließe, wie da- ja vom RcrchSschahamt auch tatiächlich 6e- abiitfr.igt ixt Freilich wäre das nur möglich, wenn 'ich die Retchsbauüi-allSetats Der nächstem Iabre tn ebenso spar an^n Rahmen bewegten, wie der fetzt in ieinem alliKmänm Inhalt verossentlichte Reich«hansbattetat de- Jahre- 1910. Aber wenn -nan .Krt, daß die Reichsärnter 1*20 bi- 180 »Rilltcnen tum Teil sehr berechtigte Forderungen fiiben fallen laiien müsse», um b:m Reichs chatziekrerör die Ausstellung auch nur diese- mü L>ilse einer Anleihe für fortlaufende Au-gaben bölanaertax Erat- zu ermöglichen, io liegt die Vermutung sehe nahe, daß in den nach>1 en Jahren diese Forderung:» tr.cD-rkehren und sich dann nicht meh' c-on der yaiio weifen lassen, mithin die ganze Netchs- 'sinaniwirtschaft trotz Reichsfinanzresonn wieder über bat Laufen gewonen wird.
Sieht man sich nun den Reichsdausb-rlt-elat für 1910 an, so verzeichnet er in seinen orbentüdxm fort laufenden Einnahmen und Au-gaben eine Steigerung um nur 6L Millionen gegenüber dem Vorfahre, also nn ganz minimale. Ader diese Reute Stei7?rung ist lediglich eine rechnungsmäßige unb daraus »urück- iufüvren, daß man die Forderungen de- Nachtrag-etat- sur 1909 wählte, obwohl in diesem eine materielle Teckung für die Ausgaben der seinem ÖUU Mlllw neu-Defizit gar nicht vorhanden war. Da- Bild de- Reich-hauLhaltSetat- für 1910 wird schon dadurch ungünstiger, daß sich eine Steigerung feiner ordentlichen fortlaufenden '.lu-gaben um 7dy5 Mstiwnen Mark trotz aller Sparsamkeit nicht verhüten lieg, wobn freilich Militär- und Flottengefetz mit ihren ja von vornherein festgelegten Au-gabe- Ung:rL.igen bie größte Rolle (38,6 Millionen) ivielen, ebenso wie in außerordenllichen Etat, wo Leer und Manne allem 135,8 Mlllionen für uch beanspruchen.
Abgesehen von der Steigerung dieser 2u-gabepvsten, sowie von dem Anwachien der Verziniung der Reich-schuld (-r 5,7 Mlllionen), -eigen die Etat- der übrigen Reich-Limer ejte Sparsamkeit, wie man sie bi-her im deut'chen Reiche nicht gewohnt war. Ällerdiiig- verzeichnet z. B. da- Reich-schatzarnt ein Mehr non 25 Mlllionen, aber diese- ist nur auf bie neue (Mtclrung der Ueberweijung-steuern zurückzusühren. Ta- Reich-arnt de- Innern erfordert auch die-mal bei den ordenttichen fortlaufenden .'luLzaben ein Mehr von 3,2 Mlllionen und verlangt im (rxtra- ordinarium überdies 23 Mlllionen, aber da- Reich-Postamt be- anügl sich diesmal mit einem Mehr von 1,6 Mlllionen bei den fortlaufenden Ausgaben und fordert auch im fejtraorbinaruim nur 25 Mlllionen, unb da- Reichs ko lonialamt hat gar seine iortlauiendcn 2lu-gaben um nur 132 000 Mark gesteigert und kommt beim Eitraordinarium gar nicht in Betracht. ReichS- (anjer und Ncichskanstei sind bei bic'er Sparsamkeit-polllik, die sich noch durch zahlreiche weitere Beispiele erhärten ließe, boranflegangen: ihre Mehrjorderung beläuft sich auf ganze 50 Mark.
Allerdings können diese Feststellungen kein richtige- Bild von dem Auöfchen deS Etat- für 1910 gegenüber dem von 1909 neben, weil sich auS rechnerischen Gründen die Ziffern der beiden EtalL nicht ohne weiteres und überall miteinander vergleichen lassen. Insbesondere ist eS die im Etat von 1909 noch nicht berücksichtigte Beamtenausbesserung, die die Einzelzissern des Etat- für 1910 noch sparsamer erscheinen lassen muß, als sich bei ihrem Vergleich mit denen deS Vorjahr- herau-gestellt.
Ob bei bicicr Lpariamkeit nicht zu viel deS Guten geschehen ist, da- zu prüfen, muß dem Reichstag Überlassen bleiben.
Tie ,/Jänoo. tillg. ^tg." teilt Gin-etheitenau- dem neuen i fetal mit: Zur GiUUiiuiifl deS StaatS'elretarS und des Unter» staat-jckretärs deS Auswärtigen und im Einblick auf die Wichtig» reit oer politischen Geschäfte deS Auswärtigen Amts soll «in älterer Vortragender Rat der dem Staatssekretär unmittelbar unterstellten vvlitischen Abteilung in der Eigemchast eines Tirigenten mit einem Telle der einichlägigen Geschäfte betraut werden, wodurch zugleich zur eidxerung der Linlteitlichkell der tyescktostr beigetragen würde. In Adana und Trapezunt sollen UferuivSaniulatc errichtet werden. Tie Fond- zur Förderung CauidKr Schul» und Unterricht-zn>ccke sind um 50 000 Mark erhöht, die Fvnds für Kurier- und Reisekosten, für den Umzug von Beamten usw. sind herabgesetzt tvorden. Bei dem Reich samt des Innern lind als erste Rate für die Be« teihgung an der Internationalen Stlaiftau6ilcliung Rom 1911 80 Uüu Mark eingesetzt: die GesamtLxlcn betragen 340 UOJ TLart. TaL Reich wird einen eigenen Pavillon errichten. Im Post- etat sind für Fern spreche recke 25 Millionen gegatüber 45 Millionen im -Dorjahr auiijerovrfen. Tic Steigerung in der Ent- n>;ddunQ bei Fernsprechwesens hält an. Bei der ReichSdruckerei ist cm Mehrüberschnß tvn 892 210 angenommen. Bei der Der- ivaltung der Reick/Seisenbahnen erscheinen neue erste Raten im Ordinarium deS ordenllichim Etat- dic-mal nicht.
orgiastischeit Fest häufig, und so auch in dem SckfiedSgericht, das ettvaS kühne Mittel, mit dem der Dichter einen ersten InsLnmenhang zwischen einem Liebespaar herstellt. Deller > widersprack) eS der attischen Sitte, e n folchrS Mädchen auf der Buhne selbst auftreten zu las.en. so bleibt denn auch in unserm Stück eine tzigur, für die lebhafte- Interisse erregt wird, durchaus im Hintergrund. So unwahrsche.niich und unerfreulich aber die 0'rundlagen der Handlung sind, so folgerichtig und geschickt ist deren Durchsichrung DaS, worauf der Dichter allein Wert legt, ist die feharakte- rislik der Personen, und hier hat er meiner Empfindung nach (einen Vergleich zu fdienen. In feinen ct.-ischen tiniiau- ungen ist er oft ganz überrasaiend modern, und ich mochte besonverS hervorheben, daß die in einem Monolog dar- gelegte Ansicht, der Fchltrut deS Mannes sei nicht anders za beurteilen al» der des Mädchens, nicht etwa durch den Ergänzer In das Stück gekommen ist.
Ergänzt sind dagegen die Lieder befl ChorS Für Me- nanbev ivar der Chor ein sehr la't.ger ^emn.s^-uh, er darf e dies Uederbleibsel auö den Urfprung»5cueii der a-tiju^cn Loniödie nicht einfach beseitigen, uno doch paatc eS nicht mehr in fein Eharallerlusispiei. So hat ec denn, um b.e Y*It- schlüsse zu markier en, den Chor eingefügt, aber ihn mit Lcr "anblung kaum verbunden Ja, er ha. eS nickzt für nötig befunden, für chn Texte ru dick».en, die Handichristen enthalten einfach die Angabe „Ehor", da mochte gesungen werden, was dem Spiel!ei»er grfi.l. Ja) habe injvl/.cde.s.n ein paar antike Trink- und L.cbeSiiedei e.ngc,cvt. die unkr AnalreortS Namen gehen, aber vermutlich lunger s.no a.S «Menander.
Aiij meinen Rat bat bie Theaterdirektion mit dem einen Spielabend nicht fudenben Stöcke MenanderS c»ne Lomödie MolidreS verbunden. Sia^er.r.t» steh» uns d.es.r iarößle Gei,»e.'verwandte deS at.ifa>en Dichters unvecg.e ch- ■ 11a» näher und wird daher auch v.el stärker »virkcn, aber es bat dock) einen Reiz. Knospe und Blate der,echen xunst- if.attung neoeneii.au. er zu »eben.
Ho.fentiuo laßt das s egener Pudlt.u« das Urteil eines ‘fdngct doc.cn (Griechen der xaqciKd. des i'.aturd), n.d».
iu schände»: werden, der in einem feifai uoer ir.uo plchned und mnber erklärt - „iresroeg. .i lohnt es sich tut einen gcbdoc.cn Manu, uio T,ea.cr za g.-y.n. auuct Mcnandero wegen7 *
daraus bin, daß et mandx-3 nicht begründet habe, um rutt Ti- tuifiou herbei^uführen und schloß bann unter starkem Leii-A scuwn nahezu l' i inuitH^ai Xx^utaa In oer -jigaibai La- einanderictzung wurden die von Pros. Urstadt berührten aber nicht beivwchen. da man »edenfall» voll damit üSctti> stimmte. In einer kurzen Ti-kullu>n hat bet Lehrer brtnin Schmidt sich auch mir der Poiirtt des „QheV An» " belodni# rv'.r haben den Eindruck gehabt, datz ei iiir chn besser c..wek« wäre, wenn et geichwiegen haue.
•• Ueberdenvogel-berg. dessen geologische •»> stehung und ledige- Au-iChen, w.rd der a.J vagcUbero- Icnner bestens bekann.e Prof.s or lvg Bender von Fea«' furt am nachs»en Mon.ag aber.d auf Verunlüffung oe- jtveig- verein- (D-Cucn vorn Vogel-berger tzöhentiuo einen Vortrag halten. Eine Reche prächtiger Uich.b.loer w.rd der Vortrag noch anstehender machen, al- cj das h er uni se tun st oe- Reoncr- an ju) schon erw.rr.en hißt. Der fein* .rutSprcJ ist sehr nicorig angefept. um w.itcren *rd#ex den Besuch zu ermö^.ichen. uno der Er.rag fall dem tiu*» tichl-tutm auf dem Taufstem zugute kommen.
•• Ter erste Gießener Verkehrstag. der v.t einer auf Beran.a,sang de- Bü.gecvcreia-. des L<ckchr> ocrein-, des Teiauliiicnverein- und der iäcker- und bei iRcfgcrmnung geb Le.en Ä.-mmijion in b.c ß ze g lecker ivuri e. ist nunmehr finanz.cll ge.ichtrt. Tic Ic.^nung.t der Geschäftsleute fuio so a.:-g fallen, daß der uKaliun; des Tage- nich.- mehr im Lege sicht, »venn null» brdcuteeck mehr, al- bi- jept rorgefehcii ist, i:ainenuia> in dezuß aur »eilamc wenn bie uu. ujren Ieill nungen noch aus ste^enoen G.schaf.-leu.e LL- -ar B.rjug..ng icchenlen SKiLd vermehren Hel c.i wur^cn. Ter Tag fcli vor a.lem einet aa^ufenstctiitt.dewerb b.i. gen, wchreno d..r^i .romenade ton,er.c uno bc.onccrc Beran,tal.u. gcu ui d.n tfe.gn-
jdjüxj ü 11 ci LinLs.il-eraitn für wunschm-.oert ium kinwie gtga da- reaktionäre felmunt £cnn man nur den guten tiihcn habe dann hcüe sich viel erreichen. Ter Fe.nd de- Liberal.-mu- sev» vor allem die Lonseroatu>.ii. denn da- Ierurum habe einen b-.owhatifdxii Einschlag. Ter R dncr wie-
Zirkular der Pforte würde, obwohl die tinregun^ einer definitiven Lösung der Äretafrage als unzeitgemäß be- reichnet werde, eine Andeutung wegen einer Satisfaktion für die Pione in einer subsidiären Frage enthalten unb vermutlich die Schaffung eine- Lbergerichtes in Kreta in Aussicht stellen.
Deutsches Ueich.
Ter Dahlkreisvorstand der nationalliberalen Partei de- hief grn R.ich-tag-w h k.e st- b.Let uni um Aufnahme folgender Ä i d> t i g i't e 11 u n g:
,Ln der letzten Stumme: der ,Hess Lib. Bochenschriff" (offizielles Lrgan der hessischen Freiftnnigen finden sich unter der Utt>erschri,t ^Tcmagcg sche Tricks' und „D n.el- züge' zwei Artiiel, Die sich m.t oer naLonaLü>era.en 8er- lammlung in Nidda (31. Cfn beschä tigen. Die Selbstachtung gebietet ei, auf die — gelinde gesagt — überaus schweren Beleidigungen, die dort gegen den Führer der gessischen Na.ionallcheralcn, Abg. Tr. Osann, d.-n Redner in jener Versammlung, und Den LahiirciSvoritand Der nationalliberalen Parrei im hiesigen Reichstagsnxihlkrei- ausgesprochen werden, nicht einzugehen. Dir halten e- afcer für unsere Pflicht, eine als .Demagogischer Trick" Cfanni bejeiu/nete Be.,auotung richtig zu ftcllen. In dem einen Artilel heißt ei bezüglich Der Verlängerung der Legislaturperiode von 3 am :> Jahre: „Er (Tr. Lfann.i sagte, auch Freisinnige ha.ten Da.ür gestimmt, insb.sonoere auch Tr. Sbamberaer." Tiefe Behauptung ist unwahr. Abg. Tr. Lsann sagte, Tr. Bamberger habe publizistisch vorher dafür gewirkt. Tics sei im Handbuch der nationalliberalen Partei zu lesen. Ter Satz, auf den Tr. Osann feine AuSmhrungen stützte und der auch die Tatsachen richtig wiedergibt, lautet Seite 683):
„Tie maßlosen Angriffe, welche gegen die 9la:ional- liberalen wegen ihrer Tettna.'jme an dieser Aktion (Verlängerung der Legislaturperiode, inSdesondcre von den Abgg. Bamberger und Dindthorst gerichtet worden find, waren umso unberechtigter, als Bamberger ebcoem die Verlängerung der LegiSlamryeriode pub-izistifch befürwortet und Plindthorft 1881 sogar an Der Spitze deS Zentrums für sie geftimmt hatte."
Man schreibt und aus Dem Wahlkreis Friedberg-Bu. hingen: In einer am Donners.ag abgeljcLcncn Versammlung des freisinnigen Vereins in Bao Nauheim kam Tr. Strecker auf die liberale Fraltionsgemeinschaft zu sprechen. Er meinte u. a., zu hoffen wäre, wenn auch die Nationalliberalen auf Grundlage eines liberalen Programms zur Äemcinschafi gene gt nxircn. Frei.ich feien hiersür in Hessen größere Sastvierigkeiten als im Reich zu überwinden. Aber Der Wahlkreis F-riedberg-Büdingen tön ne dem Liberalismus nur erhalten bleiben, wenn »ich bei der nächsten Reichs.agSwahl Nationalliberale und Fre - finnige auf einen gemeinsamen Lb.r.iLn JD.inbiea.en e.nig- ten. Bei einem getrennten Vorgehen wäre es wohl voraus- zuseben, daß G.af Oriola mit dem Sozialdemokaten zur Stichwahl stände und damit Lriolas Wahl sicher wäre. Es wäre dem Freisinn nur erwünscht, wenn bie Verhandlungen zwilchen ihm und den Na.ionallibera.eti beizeiten stattfanden.
n.<mgBae dam, twä
Bd«
■■ Ä-ed! kSr
• rfie lins' ■ ; : 'S* s»r. !Ä<S »3"i«m “n ' ar'. ;tntd*
■ - wkg
1L 1 j x.
. SÄtngtS a.
■;;.Blt:bö^ 1! tivkrein. dem .‘rjjeiit» angk^ ■ isl, f?iert im Saalba ■::Vb-t Anssühi ^ockäge m
- ra Tuij.
Stndrnhausen Tulchmhrrnig C‘. i!;en linD W " - Schleid jugtp ^kckendach, r7 .f; Rnund firti - - j^turiniitllor E jual AiSfrid hur, um , evert reckend p. ört 2d)m -ii. <<: t-.'.’.iinj ein, da ute. ör muf^ ,?nu(inbe(oUfi3ui ■ fummle un R rj C:s i.i Innern cni m 5..ddmgLdaufr ; ■ i meiden.
•1' *:t), danhin fall ed !omnim.
z Ätzdach. 19.
: .ui Lehrer, adei ) kn cinjfii Tag üb •:/: ja drttagen ' .. . «rm i r-1 Ujcnnm wnden, ULü m dieser Ange 1 ■: wonach auch . eß ju Lchuljwcckci - cft von h t:: üch die Schul! - Wchcidung m ec; m Lodlenj.
-’.o r b urg, 19. wirkende Mord 'TodeSlage ^rrenhauje feine 3( r-!ch!chni!llich 31 tr-to em den hier |oi L ^'rverein, sowie schwerer Äii usw., Mllßlen ' -fn geschloffen n ? 214 ftinbur


