Nngclsradl; eine m:i einem eoang. Lehrer -n belegende Lehreritelle an der Gen.cmdcichule z.r Horrwerlcr. Mit der Stelle :*'t Organ.flendienst verbunden; eine , t einem falb. Lehrer zu besetzende Lebrer'ieLe au der Äenieindcschule zu Wackernheim. Mit der Stelle ifl Organisiendlensi verbunden.
•* Aus den Lehrcrvertinen. Ter Hessische Landes lehrer veret n haft, wie nur schon mitgcteiü, seine die jährige Vertreter und Hauptversammlung <u:f Üftngsten zu Worms ab. .Zur Besprechung werden mehrere Gegenstände kommen, die gegenwärtig das Interesse rote z. D. Reform des Lehrplans der hessischen Volksschule der Lehrerschaft in besonderem Mähe in Anspruch nehmen, u. a. Ten Abrupt Dort rag — sogen. Ctimmungsvortrag — wird Universitäts-Profes,or Tr. Ä. lkin kel-Gießen hcuien über: „Fichte und die modernen Aufgaben der Volksschule.
- Im Gießener Lehrerverein spricht am 27. d. M. Rea sichrer Ziep recht über ,Ln den Fjorden Norwegens" Eindrücke und Erinnerungen von einer Nordlandreise. iMit Lichtbildern. Alte Aula der Universität.) In der zweiten Hälfte deS Monats März wird dann Schulrat Scherer aus Büdingen einen Vortrag halten über „Der Werkunterricht und feine Bedeutung für Jugend- und Dolkserziehung".
— Erledigt ist bte Stelle eines Registrator« bei dem Grobherzog l. Amtegericht Seligenstadt Für die Uebertragung dieser Stelle kann nur em Schreibgehilse in Betracht kommen, der schon längere Zeit bei einem hessischen Amtsgericht beschäftigt gewesen und in Negistraturdienst erfahren ist.
— Naturwissenschaftliche Vorträge. Die Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde veranstaltete am 11. Febr. zur Feier von Darwins hundertstem Geburtstage in der neuen Aula der Universität eine Festsitzung. Geh. Hosrat Prof. Spengel gab in einem höchst anregenden Vorträge em Bild deS Wirkens und der Verdienste DarwmS und zeigte, wie sich die biologischen Wissenschaften unter dem Einflüsse der Darwinschen Theorie bis zum heutigen Tage entwickelt hoben. Tie phil. Fakultät der Universität hob den Glanz der Festsitzung dadurch, daß sie durch ihren Dekan Prof. Giseviuv verkünden lieb, sie habe zu Ehren des Gedenktages zwei auf biologischem Gebiete verdienstvollen Männern, Boulenger, KustoS des britischen Mu- seumS, naturwissenschasiliche Abteilung, und Dollo, ttuitoL deS Museums zu Brussel, den Doktortitel honoris causa zuerkannt. Am Schlüsse der Sitzung überreichte der Vorstand, Pros. König, im Namen der Universität eine mohlgelungene Darwinbüste, die in den Räumen deS Zoologischen Instituts Aufstellung finden soll.
* * Stempelabgabe für Fahrräder. Auf dic .Bekanntmachungen des Kreisamts im gestrigen Lreisblatt, stetr. Eternpeladgabe für Fahrräder, Musikwerke und Luxuswagen sei mit dem Bemerken hingewiesen, daß die Abgabe jetzt schon bezahlt werden kann.
• • Der Gauturntag beß TurngaueS Hessen sinket am 7. März vormittags 91/, phr hier in Steins Saalbau statt. Außer der Erledigung der Jahresberichte des Gauvertreters, des GauturnwartS und deS Rechner« hat u. o. die Neuwahl dreier Mitglieder deS GauausschusieS statt- zufinden, nämlich die des 2. GauvertreterS, beß 1. (Sau- schriftführerS und des 2. GauturmvartS. Von den gestellten Anträgen haben weiteres Interesse ein solcher des Gau- ouSschusies, die Vereine zu erfuchen, die Festlichkeiten möglichst einzuschränken; einer des TurnauSschusseS, der auch von ben beiden Gießener Turnvereinen gestellt wurde, bei den (Sau-
nmifefien bad Einzelwetturnm fbafl z. Zt. MontagS sioit- sindet) am Vormittag deS Fest'onnlags abzuhalten. Turn- r'rein und Mäimerturnvrrein Gießen Leanltager. für dieie« Jahr die Abhaltung emeß Bergti.rnen» auf dem TünSberg, während der Turnverein llro'öon das Bergturnen auf den- G.eiberg abgehalten haben will. Ter Gießener Vtänner- mmoeiein stellt ouberdem Anträge auf Zulasiung des Fechtens bei den Gaufe'ten :n Form von Musterriegen und Ernzel- echtcn auf Säbel und Floret, sowie wegen Einrichtung enter Lau» bezw. Kreis Unfallversicherung. Zur diesjährigen Gau- turnfahrt haben sich die Turnvereine von Wetter, Ober-Mörlen und Groben-BusecL gemeldet und für das nächstjährige ®au- lutnfeil die Turnoercme Schlitz und Grünberg.
"Der Eoang. Arbeiterverein veronsialtet am Sonntag im DeremSlokal einen Vortragsabend, bei welcher Gelegenheit Prof. Tr. Kaiser h.cr über Erdbeben und ihre Entstehung unter besonderer Berücksichtigung deS Unglücks m Aiessina sprechen wird. Die Ausführungen werden durch Lichtbilder erläutert.
"Land-und forst w. Berufsgenossen schäft. Der Boritand der lanb- und forftw. Berufsgenossenschaft für Hessen wird in Zukunft von dem ihm zustehenden Rechte der möglichst frühzeitigen Uebernahme und Durchführung des Heilverfahrens bei Unfallverletzten innerhalb der ersten 13 Wochen, und -war in den hierfür geeigneten Fällen, ausgiebigeren Gebrauch machen unb die durch die Behandlung entstehenden kosten freimütig auf die Berufsgenossen- scbait übernehmen. ES kann sich bei der Uebernahme derartiger Losten zunächst nur um solche Aufwendungen handeln, die durch die Aufnahme in ein Krankenhaus oder in eine berufsgenossenschaftliche Heilanstalt, zu denen auch die sogenanl.ten mediko-mechanischen Institute zählen, ent- stotden sind. Geeignete Fälle dieser Art sind die, bei denen die häuslichen oder örtlichen Verhältnisse, weüe Entfernung Dom Arzt oder die Art und Schwere einer Verletzung an sich die Uebersührung in eine Anstalt wünschenswert er- scheinen lassen und bei denen seither in der Regel schon, namentlich in der Nähe von Universitätskliniken oder größeren Krankenhäusern, seitens des Arztes eine lieber- Weisung auf Losten des Verletzten erfolgte. Die Wohltat einer sofortigen und für die Beteiligten völlig kostenlosen klinischen oder sonst etwa erforderlichen spezialärztlichen Behandlung kann daher in Zukunft den Angehörigen der Berufsgenossenschaft schon vom Unfalltage ab nach Entschließung des Vorstandes, die in jedem Fall eingeholt werden muß, gewährt werden. Es liegt somit im eigensten Interesse der Verletzten selbst oder ihrer Angehörigen, entsprechende Anträge nach vorheriger Beratung mit ihrem behandelnden Arzt an die Berufsgenossenschaft möglichst frühzeitig zu stellen.
" Stabttheater. Am Sonntag finden zwei Vor» ftcHungcn zu kleinen Preisen statt: Nachmittag« OhnetS wirk- sameS Schauspiel .Hüttenbisitzer* mit Frl. Albrecht und Direktor Eteingoetter m den Hauptrollen, abends A. Dinters elsässische Bauernkomödie ,Tie Schmuggler^. Letztere Novität ist nach den Erfahrungen der Premißre etwas gekürzt worden und dürfte dadurch an heiterer Wirkung noch gewonnen haben. Der dem FaschingScharakt^r angepaßte Schwank dürfte nach den Vorbestellungen starke Ziigkrast auSüben.
"Die Eisbahn ist wieder so hergestellt, daß sie wieder benutzt werden kann. Sie ist von 11 bi« 1 Uhr und von 4 biS 7 Uhr geöffnet. Ta die Sonne mittags schon zu viel austaut, muß die Bahn in den ersten NachmtUagSstunden geschlossen bleiben.
— Einen Vortrag über das Geschlechtsleben, der nur für Herren bestimmt war. hielt geilen; abcab Privat» aelehner Reichel im Frl'.nkeller. der. bis auf den letzten Plan besetzt war. D,. Redner verstand es. in ernster sittlrch- ceiner Sprache den heiklen Gegenstand, nach allen Seiten bin gemeinoei'ländlich zu behandeln. An die Schilderung der natürlichen Vorgänge ichlosien sich Darlegungen der ver- schiedensieu Rtanlb.eilen, Ver.crunoen und AuSw chic, begleitet ojn enist zu nehmenden Warnungen vor ausschweifendem Leden. mSbeionbcr: der Hebert« bang de« Atkohoigenusie«, den er hariptsächlich inbezng onf die Jugend al« eine dec vaupluriadjen der in dem Vortrag ge'ch.ldenen krankbasten Neigungen bezeichnet. Eine in geeigneten Formen gehaltene Zugendaufklarung hält Redner im Jnkeresie beS Heranwachsenden Geschlechts für geboten. Tie Ausführungen des Redners wurden am Schluß mit reichem Beifall belehrt. Heute abend findet em Vortrag für Damen statt.
* * Ihre goldene Hochzeit feiern morgen Pnoatte: fRufag und Frau, die im 75. bezw. 71. ItebenGjahrc nehm und beide körperlich und geistig sehr frisch sind. IS'Kinder, Schwiegertochter ufro„ sowie 20 Enkel werden um das Paar an feinem Ehrentag uerfanuueU fern.
-r. Qiefecf, 19. Fcbc. Aui Anregung einer Anzahl hiesiger Gewerbetreibender soll auch am hiesigen Platze em BuchführungSkursu» abgehalien werden, bet dem außer Handwerker auch Landwirte und deren Angehörige zugetasten werden sollen, um dadurch diesen Gelegenheit zu bieten, sich eine einfache geordnete Buchführung onzueignen. Eine 2tf;r zur Anmeldung liegt auf der Bürgermeisterei auf.
4- Lollar, 19. Febr Ter Mannergesangverein „Germania" beabsichtigt am Sonntag in her Linde cm WohltätigkeitSkonzert zu veranstalten, dessen Reinertrag dem Vohllätigkeitsverem „jtxnherfrcunb" gufließt Zbre Mitwirkung haben zugesagt Herr Fink (Gesang, und Herr Geduldig (Klavier) aus Gießen, sowie da» hiesige Lehrerkollegium, der Turnverein und der Radfaprerverern zu Lollar. — Erhängt aufgefunden wurde heute morgen in seiner Wohnung der 15 Jahre alte Sohn einet hiesigen Witwe. Seine beiden älteren Bruder befindet sich zurzeit wegen Jagdvergehens in Untersuchungshaft. Ob btc Tat des elfteren mit diesem Falle zusammenvängt, bleibt bohüt- gestellt.
th. Großen-Ltnden, 20. Febr. Die gestrige Ver» vachtung unserer Gemcindejagd ergab einen Rückgang de« PachlertrageS. Höchstbietende blieben in allen drei Bezirken Professor Dr. Poppert und Oberleutnant Naumann von Gießen nnt 1660 Tlf., während seither die Pacht 3000 ll)lk embrachtc.
= Kirch-Göns. 18. Febr Der Geflügel Dogel-undKaninchenzuchtvcriin hielt am Sonn tag im Lokale des Mitgliedes Hch. Schneider IL, ..Gasthaus zum Löwen", feine Monatsversmiimlung ab, an her sich viele Mitglieder beteiligten. Der 1 Vorsitzende Gerhard wies daraus hin, das; cs eben vor allem gelte, IHer für die Frühbrut zu befdtaifen, und das» die Serfaminhutg nur von Nutzen für die Zuchtrichtung sein könnte wurden deshalb sehr viele Rafscn-Hühnm - und Gänseeiet; bestellt. Sodann fand eine Verlosung statt. Rudi nähme neuer Mitglieder und Erledigung Derid)icbiiier Anträge wurde die Versammlung geschlossen
/X Oppcrn ob, 18. Febr. Der «liähnge Landwirt H. von hier erhängte sich gestern in feiner Scheuer. Wa« den Mann zu dieser Tat bewegt hat, ist unbefannt, da er tr guten Veii;ältnisien lebte.
dieieiben 9V Fabre auch, (eu ver Ü5e{aiig6d)or trat in’« Leben, des Jubeliest wir heule iciern I
Em Tretdund »vnr's für hohe Ideale, der da erstand. In »hm erstarkl' des jungen (Shores Kran, fiel« eng verbunden innrer Ludut iciaua, der gern bei ihren Iudel'eiern er Icicrlid) (Öeleiie gibt mit seiner llnnst!
Und und) deni älier'n Bruder blieb er treu I Vereint mit ihm in vielen, vielen Fahren hat er der größien Meister ichonsle Werke nicht Zeik, nicht Mühen achtend auige’uljrt!
Ein Deist, ein Lener siet«! So soll es bleiben'. Vereint nur kann das große Werk geveih'n! Wohin der Zeilen Stürinc roeh’n und treiben: Alustk, dir wollen wir un5 iveih'n I
Tn, Ftirstenhaiis, wirst nimmer uns vergessen, Tu, Alma mator, ichninend bleibst unS treu! Tu, unser Dietien — find wir au vermessen? Da« langersehnte Heim bald bau uns neu ! — Tann woU'n wir Dir. ein frtebltd) Bniderraar, Konjeri-undAkadeniischeiGesaiigvercüiVenTank darbringen aus vollem Hetzen, lest und klar em dröhnend Hallelujah singen!
um rundes Kriegsgelchick zu dluhn l? der Rünlte höchste frei und grob; Mnfik mit l’oeiie vereint durch hödnic Meisierichast, und watzn' der Menschdeu über alles Drou'n d-s Tag'« 'hr hehrsies Erde: Menschlichkest.
In jener Zen auch war’#, al« hier in Dießen Frr»inde öieier edlen Äoni* ttoft allen Mißgeschicks der «chlimuren Zett ui» Leben nckn einen Vund zur vfiege all* der bohen 'Lerke die uns Die großen Meister (rinnen. Und toarfer schlug Vic kleine Schar »ch vurrb
ans eignet Lta 11.' unb über^mnb öte schiverstcn x\j; . dts beis're Zeiten kamen nach dc: blut gen Korsen Sturz. Kunstslinug lud nun dar des Landes Füisi Diopherzog Ludwig ft; le fiaitc - u o«:ü L rrein wid schweißt' Diu Band um umi und murc Alu.« ciaV Veiflossen sind seu damals 90 Fahre —
Gieszener ICensctfvcrctit,
L
Fesimahl und Pall.
Den Schluß ver Feierlichkciten des ncunngiabrigen Stiftungs- frsic« des .'lkademöch.-u Ok'iangocrriiid bilbete das am Donnerstag abatb im Okiclbdmftsljauv abgchaltme F-rstmadl, ;u fern .ttroa .300 Gebede auf lagen. An Güsten loaren erschienen, der derzeitige Rektor Prof. 2r. Bartdolomae, Proi'iwstaldireltor Dr. Bretdert, Beigoordnetcr .(teilet, Oberst v. Müller Am Bonniltag war am Grabe des verstorbenen Dirigenten ‘Jlbolf ebner, nec den Verein von 1874 bis 1896 leitete, cm prächtiger Xtant mebcrgelegt worden. Geheimrat H rüget er> «öfsitrte hie Festversaminlung mit einem Trink spruch a u t ben Landesderrn und verlas folgendes Telegramm des Groß- Herzogs:
Dem Akadenstschen 6-esangverein Gießetl ruft* ich zur Fiicr 'eines mnntsimabriflcn Bestehens du herzliches vwat mscat florcat au. Ernst Ludwig.
Hier auf schickte her Verein MgenbeS Xanttele grtnrun:
Eurer -räumlichen Hohen entniem die zur Feier bM neunzig- rührigen Bestehens be.< Akadcmischm ^Gesangvereins Versammelten daö Gelübde unwandelbarer Treue. I. A.: Tr. Slrügcr, Vorsitzender.
Im Anschluß daran trog Fräulein Anna Q uen teil folgen' den Prolog sehr wirkungsvoll vor:
Dem Akademischen Gesangverein zum 19. Februar 1909.
In schweren Zeiten,
da des allen ^.euisriren Reiches Ruhm verblich. In ienen Zenen,
da am Horizont tm Wen der Sturm loSbrach, mit dem der Korse burd) die Lande zog,
da ringsum überall
des Krieges Furie bic alte manche Ordnung jäh zerbrach, Dem Rame: Friede I fast wie Märchen klang--
Da lebi' und webt' m Teut'chen Linden
— ^Lar'« Trotz? wat's da r Beivlißtsein böh’rer fliaft? roar’i 'Menschdeusglauve, Hossiumgsznoersichi? was ihr ben Mut gab, ui,befummelt
Der Vorsitzende, Geheimrat Krüger, knüp»tt nun in längerer Rede an den schönen Spruch Schasivs an: „Wie tm Feld nur bie Frucht gedeiht, wenn he ^onnc unb Rcgen hat. also des Menichen Laien nur, wenn er Glück und Segen hat. " DaS sei das schönste Motto für die reiche Geschichte des Vereins, befseu Ver- aitüaltungcn nur durch 90 Jahre hindurch eine Quelle reinster, nad)l)alligcr Genüsse und 'inUewirkenbcr Anregung für alle Teilnehmer geiuqcn seien. Einen Rückblick aus bie>e Geschichte zu geben, verbiete sich. Met geziemend sei, einen ‘.lugenblid bei der lüngsteu Vergaiigenbeit zu verweilen. Viele, sehr viele ,'eien un Saal, die sich dankbar der Zeiten erinnerten, ha Adolf Fclchner un Verein den labftocf »ibrte und die Mitglieder in ben Jahren seiner Ätart zu sür damalige Setten großen Daten begeisterte. Ter Tannfiäbter Musikvereur und bic Mainzer Lieder- tatel hätten durch ihre Glückwünsche zur Jubelfeier bas Andenken an die MusiAcste von 1891 und 1893 wieder wachgrru'en, an ocncii unser Verein unter FelchnerS Leitung nut den genannten ’id) beteiligte. RidnS ict unbilliger als Gegenwärtiges mit Vergangenem, Vergangenes mit Gegenwärtigem zu vergleichst. Damals war Gietzen klein, die Möglichkeiten, tür.ltfmhhe Bedürfnisse zu bbriebigai, beschränkt. Tie Jahre aber, m denen Felchiiers Kraft erlo'ch, waren gerade die, in denen fid> Gießen ;u recken und strecken begann Es wird unnur ein großer ‘i'iament in der Geschickte des VertiiiS bleiben, daß ihm gerade damals der Mann zugefnbn wurde, der out dem Grunde reifster Begabung Mii za her r.al kraft und nie verfaßender cröhchloncnbr: den V-t-tn au> bic Höbe hab. die er gegenwärtig iinnnnrnt Aus beruhmüem ^J;unbc fr. dem Rediier nach dem Mauiredlouzerl versichert worden, daß Gießen in Trautman n iuun gebotenen Tirigenn'i besitze. Zur Begrüßung der Gäste übergebend, erinnerte der Redner daran, daß der Men'ck, wenn feine Toren von Glück und Legen begleitet icin «ollen, vom Vertta^un derer getragen fan m-j-
Deren Unterstützung er augewu ieu ist Was aber rom Etnze.u:n güt. Dao gilt audi ton den Vereinigangat. Der Lkadeuti'cke qh laruTVereüi habe «olckeo Vertrauen iul. g.stunden. Vor allen; loci den ihm ftamnnernxnwten und aigocrbunpcnni Vereineu, dem
l^onzcriverein, dem Evangelischen *ttrd)cnflcjaiigUfr • lein, dem Kranbauers eben Cu artet
| union im Dirigenten habe j ■
Ti Verdienste des )donr ■
> ander ec Würdimmg Vorbehalten bleibiu mutzt?" Vertrauen luve bet Verein aber i
in bet Ratur der Sacke lügen, ;. B bei * n
unseres idiöneu Theaters für Gießen eine .'totwendigkeit ivai, vor der andere u- di zur
Wüm'cke fortbefieben imißun, da5 Itabe bnd)
diese», Musikfest es gezeigt: »o groß Massen von Gboc luib £rtf)cftrr im Theater unter«nbringt», fei mit ui'fnPhd’m Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten für alle Beteiligten verki.üv't, von der Frage der Akustik ganz abgesehen J.un, man vertraue barau», daß die«« Einsicht überall geteilt werd . man intu'c ia auch den Saalbauvct ein am Werke unb wisse, daß bte Stadt uqh ihr Oberbaum die Errichtung cutc-3 SatUdaues »tfr im Aut b.halle. IcdeniOlls müfie der Bereut für DaS groß. Entgegeil- kommen, Dav er ir*jhrenO dec xonifriracc ae’ttnben habe, 'ehr banl -
dürgermtlster sich o.?r'önlich nack Cent ersten .""nz«nnag am L-e Bef'erung der akui'lt'chcn $crhahniffe bemüht (5nc lcichtc Wolke des Mißverständnisses habe >ick auch -wuck cn öt< Herren vorn Militär und den Verein gelagert, dock sie ict I cht -u yr üreuen. Ein, einstge Sfavellc könnt in Gtcßen den io •TfßnncTtcn unb cerfeinaicn Bcdürsinjsen tatsöcklick nicht mehr gerecht werden, trenn ruckt die Inuresies des Dienstes, des Cf ••icrfoxr und der Musiker selbü Darunter leiden ioUten. Redner habe in den ?nbil4iun«3lagen des Jahr- ' 1907, alü die Regiment-kaoelle durch Vroben wieder stark in Anspruch genommen war, auS oem dTiuib beö damaligen Herrn Obersten -db»: btc Ä-iage gehört, daß er bei solchen Gelegenheiten über die Kapelle kaum iioch frei Der- rügen vnnc Man möge »ick mir Derge TCir.DCrtigen, welche Zett die Vordereuung hir ein Diixnbcü wie bau i<pt g^ftiert?, »n .rniornch genommen haben würde' Tie Crvesterrrage sei unf bleibe der wunde Blinkt un Gießener Musikleben. 5u müsse io baß) als möglich gelöst werben und »tr könne d.. obre iiöu ideelle ober materiell. Schädigung unierer Reg'mtmSkapell--. Tc- bei dürre man rnu Sickrerheu auch aur die tatf.ä'ug-- Unierüupun-i unserer Pruvinzialregierung trtfmen, denn nickt Gießen allein »et an der yragr üuerefiiert, auch Count ite mir in Verbindung nut anberer Städten gelöst werden. Von einet im saal vertretenen Be.ordc stellte der Redner mu Genugtuung reft, b,ch zwticken ,hc txnb d nn Verein Reibungsfläckcn nid; lorhanden feien; bti sei da- höbe Gericht Und wenn wirklich einmal lüngerc Mu.ilieder bei Vereins m Tenor unb Baß mit der Polizet in ifonflift gekowincn inn wlliai. so trugen Daran gewiß die hanntoten alkoholfreien Hebungen in der Aula 8er Universität nickt bie Sckuld. Zur Universität wtudete ruh der Redner m d.unorisn chen WendlUig«-n ju'.-rt. Mit ihr fit dec Bercut auf das vngfte verstunden. Ästti »eu jüngster Zett '«deine r», als wolle fick die a 1 m a mater m eine uoverca Lcnvanbdn. Tie neuen Bänke m der .Ula feien ja sehr ,chön. aber uunbcnlang au» ihnen zu sitzen und babet noch zu singen, dazu ifien sie dock \u hart. Gewiß gcden dte 3mcrtnen dc» itlabenwdten UntcrricktS dlan anderen .wr, ab<r für ba* (Intarik -oe< Akademi'chen Ge»angveremr, bei du F.ste der Ümcctiuax def chöne, ptüiie auch gesorgt werden^


