politische Lagesschau.
PiltulmteiBer Tr. Holle j.
Die wir brrtül gemeldet beben, ifi em 5rmntcg in ®ob*4- berg der frühere preuBi'Cbe JhiltuSminifin Tr. Holle geftoüxn. Der Laiser sandle der Sitae folgendes Telegramm:
„Mit aufrichtigem Beileide tmbhnfl ich bie schmerzliche Nachricht ton dem Äb leben Ihres auch oon mir hochg 'chä^ren Gatten. Ich bertouere mit Ihnen den frühen Heimgang deS vorlresslichen Menne-, der ohne die tüdiidx Ärenlbett, die ihn dahinrafste, mir und dem Saterland« noch au-ge;eichn-r« Dienste hätte leisten können. Seien Eie meiner herzlichsten Teilnahme an dem «chmerzlichen Verluste versichert."
Holle war nur kurze Zeit Minister Man sagt, er sei an der übergroßen Arbeit, die »hm da- Miniikeramt gemacht habe, zu Grunde aegangen. Vorher war er Uuterstaat-sekretär tig Ministerium Der öffentlichen Arbeiten gewesen, und daher mußte to großer Vorarbeiten jur Uebernahme des neuen schweren VostenS bedurft haben.
Ludwig Holle wurde im Jahre 1855 in Schroüm in Destf. geboren. 187« al- Referendar beim AopellationSgericht zu Hamm verpflichtet, wurde er 1883 Gerichtsasje'or. 1884 schied er au- dem Iuitijdienst und wurde Sveiiallommusar in Härter, wo er 1889 zum Regierung-rat aufrückte. 1890 erfolgte seine Berufung in da- Landwirttchaft-miniüerium al- Hillsarbeiter und 1892 seine Ernennung zum Geheimen Regierung-rot und vortragenden Rat. Nachdem er 1895 zum Geh. Oberreglerung-- rat befördert worden war, erhiell er 1900 die nach gesuchte Entlassung au- dem unmittelbaren Staatsdienst unter Belaiiung seines Titel- und Range- und wurde Landeshaudtmann tn Münster. 3m Dezember 1904 wurde er zum Unterstaat-jckretar tm Ministerium der öffentlichen Arbeiten ernannt au- welchem Amte er im Jahre 1907 zum Minister der geistliche», Unterricht-- und Medizinal-Angelegenheiten berufen wurde.
Ter preußische Znstizminister gegen großpolnische Bestrebungen.
Ter preußische Zusti-mmiüer hat dem i>l.ntSgerichte AoiionnB pur Mitteilung an dm lÄerid-.sseavucn, ' die bei ben dortigen 'Slotrot.uconetrnnxiiLen für Die polnische Liste gestimmt bauen, eine Beringung zugeben lasten, in der es unter Berufung auf die bekannten früheren 3icflienm322daiic heißt:
„lemotnndG muß Dich von alle» Beamten und Lehrern eine ent|rt>id>aie Abicchc deuttchlcina.lä-:r 'ZKUreburrgen verlangt ivcrben. Tics en ernsten Verpflichtungen widerspilcht das äskmtliche liintiden von Beamte» und Lehrern für Anhänger der gw,polnischen Parteien, deren Ansichten uito Bestrebungen m scharlem O-deniac zu den Aufgaben unb Zielen der ReichS- unb >Ltaatsreg:erunq stel/en. Ich must von den meinem Resson annehörigen Beamten erwarten, dast sie sich diese Pflichten in vollem Umfange gegenwärtig halten und sich mctxrr zu be nm fiter rod) fahrla'slger Begimirigung von Porwnen großpvlnüchcr Richtung im öttenllichan Leben vccleücn lassen.
Ihr Verhallen bei br.i ftadtochcu Wahlen üt Kattowitz hat nem »ich: ent,machen unb veranlaßt mich duzu, die bcfttmmte Envarmng aus.uspreäcu, bar Eie Ihre staatliche und anttlicl-c Stellung künftig gcnnncnbaiter walken werden."
Eine ocin Sinne nach gleiche Bermgung des Ministers der öffenllichen Arbeiten ist an Die GisenbahnDireltwn SlatDivifi ge- lanAt und den ui Betracht kommenden Beamten seitens des Eif^r- bahndirektionspräsidenten zur Lennmis gebracht worden.
e ---- 1 ■ ■■!■■■■
Der beulsche HandeUtag u. die Fernsprechgebühren.
Gegen die Fernsprech-Gcbührenordnung, die vom BundeSrat dem ReichStaa vorgclegt worden ist, hat oct Deutsche Handels- tag an den Reichstag eine Eingabe gerichtet, der folgende Äu-führungcn zu entnehmen sind:
Daü Ergebnis der vorgcschlagenen Neugestaltung der ^ent» sprechgebühren ist ans folgender Tabelle zu ersehen:
Zahl der Anichlüssc des Neye^
Durchschnitt der Gespräche, un Jahr
Verteuerung vom Hunden
201— öüO
83U3
30
001— 1000
3Gd2
32
1 001— 5 000
4255
47
5 001—20 000
3767
36
20 001-70 000
Hamburg
of'05
72
Berlin
4702
54
Die Fleinern; Netze würden infolge der Herabsetzung der Grund- und Oiespruchsgebühr noch gröbere Zuschüsse als bisher benötigen, diese würden tn Zukunst von den gröhten und bc» Wilders mittleren Netzen, die schon fetzt ;u viel bezahlen, getragen werden müssen. ES soll also die städtische Bevölkerung, h. h. hauptsächlich Handel uiid Zndustrie, zugunsten der ländlichen in noch stärkerem Maste als bisher belastet roerbciu Freilich gibt fa oas Reichi!postamt der Hoffnung Ausdruck, dast -ine Mehrbelastung der Teilnehmer durch eine Verringerung der Gespräche um 25 o. H., die auch aus technischen Gründen »vunschenswert sei, vermieden werde. Einmal ist nicht eriichtlich, uuöicrocu diese Schätzuim richtig ist, dann aber müssen ro.r uns mit aller Entichiedenheit dagegen wenden, dast eine Behörde, die zur Förderung des Verkehrs da ist, offensichtlich und -weäbcwustt aus ein- Einschränkung des Verkehrs, uno zwar um nicht weniger als 25 v. H. hinarbeitd. Hier tritt em W verkehr-feindücher Zug in die Erscheinung, rote er in gleicher Schärte laum ,emals dagewefen ist. Man kann sich des Gedankens nicht erwehren, dast diese „Reform" deS Zernsprech- wesenS dem Wunsche der ttskalischen Ausbeutung die'es Ber- kehrsmittels entsprungen ist und nut eine weitere kurzsichtige Mainestel tm Verkehrswesen hantelü, als welche z. B. auch die so starke Erhöhung des Qrtsporw- für d«n Posttartenverkehr bev:id>- net werden kann. Aber nicht nur eine austerordentl. Mebrl»danung non Handel und Industrie würde die geplante Neuordnung des 7ycrn)mcühjcbLU)reiinKj«’nj zur ,yolge dcwm, sondern auch eine schwere, dauernde Hdüskigung dieser Ern>-rbsstände. Tie Zäh. hing iedc? einzelnen Gcfpr icks. »ei es daß diese durch einen autunuinidxn Zi Icker oder durch --inen Bannten crrolgt, wird zu fielen MttzlxLig^iten zwischrn Bebo.den und Publikum führen, die beiden Teilen Kosten und 3ciiaufroanb, Müde und Aerger verursachen ?>n eine un-innenc) nu kommen die ^^ewerde- treibenden, auch Oki (traute, bei denen bisher die Kunden den Fermo^cher unentgeltlich benutzten. Sie müstten sich künftig ui iet>en Fall darüber enl'cheiden. nb sie Den Lunden die GesprachSgeoübr von 4 Pfg bezahlen lauen oder timen au- Gefälligkeit bie unuttycUlichc Benuziung des A-ernsprechers gestatten wvlketi. Tvr ?vern, prechapparat must geradezu überwacht werden, um zu verhüten, daß <t mtstbrauÄ.ch aui Lullen «eines Hn, bal»«rs benutzt wird. Dadrend btiixr der Fern prechverkebr »ich glatt und ra,ch abgnm*Li hat, wird tn Zudrnit der vielen klemcn atttäglich wieder krdrcnben llnannchrttiid'..ucn kem End« sein. Ter dcuti'chc HandelStag hält es daher lur seine P'licht, im Znkere ie von x*1 anbei und Industrie gegen bie geplante Aende- rung der o«nwrechgei'udrcnvr0nung tutb die hirnu verbundene au^iordeiittiax Veiteuerung t< > ,»crn>prechv«rlehts ticuMcben Bciwahrung einzulegen, und bittet, dem vorgeuzten uaiüvuti feine Zustimmung zu versagen.
21ii» Stadt UMÖ Catid.
Gießen, 14. Dezember 1909.
Tageskalender für Titnd'da, 14. Te^ Stadt» theater. 2. BorneUung der Tarinstadter Voloper: ,Liei - l a n b*. Anlang 7 Uhr.
• * 3 n Audienz empfangen wurden onin Groß- Herzog atu 3*inii‘lag ti a. Batcrinarrat Neunhöfer von Grunoerg, Lrctssilfultn,vektor Schulrat Feuerbach virn Schotteil. Gel-. Zusttzrat Rabenau von Budtngcn, Geh. Lommerziinrat Gail von ließen, die Präses,ocen Ötscher und Watzinger von 0>t,»en, L. tsirii ?.'cc- Atnairai Dr. Gänglet von Als Id und Tekononnerat »ctpel von Ltch.
* * Sefirerperf oeclten. nebertraßcn wurde bem Lehrer PHL. 3e i b otb zu Cbcr*£er.5bad> bic brdte Ledrer- f: die an der Gern ei nde schule -u Steinbach (Är. Erbach ; öem Lodrer :n( Thö t iu Billingc" eine Lehrerpelle an der (Gemeindeschule zu Nieder-Ramfttikt-
• • Beterin ärtpefen. Ter Großherzog hat den frete* rinärärzllichcn HUfsarbetter bei der Lot.. ung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums dc,> Znnern Ti. Hch. Monnard aus Tarmstadt -um Asfistenzoerertnärarzt ernannt.
• * Gießener Freie Studentenschaft. Morgen Mittwoch findet im großen Hörsaal der Untoersttät ein ö ffent licher Vortrag des Herrn V. Berendsohn-Liel über ^Deutsche Kultur und Fretstudenten- i d) a f t" stau (f. Inserat). Mit der BcranüaLning ist Ala« cemifem wie Nichtakademikern Gelegenbctt geboten, (ich über die moderne Bewegung unter den o.vbcnten zu unterrichten, die ihr Ziel sowohl in der barmon: ben Ausbildung Der Studierenden, als auch in einer Resorm des Studenten- tumv gemäß den Forderungen unserer Zett sucht.
— Regierung- »Präsident a. L. Bernhard o. Tisch owitz, der 1874 olfl RegterungSasseflor nach Id e 81 a r kam, wo er ein Jahr später zum Landrat des nreife» ernannt wurde, ist in Weimar im 69. Lebensjahr qe Horben, v. Tischowitz wirkte btS zum Jahre 1888 in Wetzlar. Ter Geselligkeit- verein Gleiberg, der seit 1837 besteht, verdankt dem Verstorbenen da- Eigentumsrecht an dem Wahrzeichen unserer Gegend, der altehrwürdigen Gleiburg. Durch Reskript vom 28. Juli 1879 übergab die preußliche Regierung an den Landrat v. Tstchowitz bie tm Besitz deS preußischen Tomänen-3'ükuS befindliche Ruine und da- dazu gehörende 16 503 Cm. umfassende Gelände unter gewissen Bedingungen unentgeltlich für den Geselligkeit-» verein Gleiberg. Ter Gle»bergocre:n, der damals nur noch wenige Mitglieder zählte und dein Auflösen nahe war, erhielt durch die Schenkung neues Leben.
•• Goldene- Doktorjubiläum. Ter hier im Ruhestand lebende Professor Tr. Ludwig Winckler feiert heute sein goldenes Dottorjudllaum. Aus diesem Anlaß wurde ihm von der medizinischen Fakultät das Dottordiplom erneuert.
’• Der Ausschuß des Landesgewerbeoereins halt in Darmstadt am 16. Dezember eine Sitzung ab. Aus der Tagesoronang stehen folgende Gegen- stände: Die Verlegung des Sonntagsunterrichts auf Werktage: die Versicherung des Handwerker- und Gewerbestandes nach dem Entwurf einer Reichsversicherungsordnung: Neuwahl der Vertreter des LandeSgewcrbever^ins zum Bez.rkscisenbatinrat: llnterstutz- ung von Handwerkersonntagsschulen: besondere Verwilli- gungen für gewerbliche llnterrichtsanstalten.
* Der freisinnige Verein hielt gestern abend im Einhornsaal seine Mostatsversammlung ab Ter Leiter der Versammlung, Ltadtv. Dr. Ebel, gedachte zunächst der Beratung bei Lahlrechtsvorlage in der Zweiten Hammer, indem er anlündigle, daß demnächst eine öffentliche Versammlung abgchalten werden solle, um namentlich gegen bad Pluralwai-lrccht zu protestieren. Prof. U r st a d t hielt bann einen Vortrag über bie Aufgaben des Liberalismus nach der ReichSfinanzresorm. Auch er verurteilte das im Landtag gefcha,fenc Wahlgesetz, besonders das P.Uralwahl- system uno sprach sein Einverständnis mit der ablehnenden Haltung der {reifinnigen Abgeordneten gegen die Vorlage aus. Lodann redete er jur die Rcich»potitik öcra Block von Bassermann biS Bebel das Wort. Die Einigung der Linksliberalen mü,se unbedingt bald kommen, wahrend mit ben Nalionalltberalen ein wahltaktisches Bündnis für bie nächsten Wal)len anzustreben ser Tie Sozialdemokraten müßten zur praktischen Mitarbeit herangezogen und er* zogen werden. Die Politik der freifinnigen Partei müsse die Sozialpolitik, sowie Handel, Jnbustrie unb Verkehr zu förbern suchen, bamit her al.jähriiche LevöllerungZzuwachS in ber Heimat beschäftigt incrben tonne. Audi oic 3ntcr^ essen ber Lanimnrtsa>a>t bürgen nicht üernad taf(igt werben und es müsse euie wichtige Aufga unseres Wahlkreises sein, ein entsprechendes agrarisches Programm zii haben, das allerdings nicht großagrarisch zu- geschnitten sein dürfe. Ter Redner betonte ferner, daß bie Limsliberalen keineswegs ^reihanblcr seien, sonbern für mäßige Fincmrzölle unb unter Umstänben auch für gew.sse Schutzzölle w haben seien. Jum Schluß legte er in großen Gilgen den frei innigen Slanopunkt zu den Fragen ber B.l- düng, der Rechtspflege uno der staa^barg.r.ichen Pflichten bar. Eine turze Besprechung schloß sich au ben mit Beisall aufgenommenen Vortrag an, als oeren Ergebnis folgende Refollttion einstimmig angenommen würbe: „Die heutige Bersamnllung beS freisinnigen Vereins spricht den frei- iinnigen Abgeordneten, insbesondere dem A.^eorbneten für Gießen, ihren Dank und ihre Anerkennung für ihre Haltung in den Kämpfen um daS hessische Wahlrecht aus. Sie verwirft daS beschlossene Pluraiwahlrecht als unsinnig und unliberal.
— Hess. Vereinigung für Volkskunde. Zum Rechner der hessischen Bereinigung für Volkskunde wurde in der letzten Versammlung Direktor Heichelheim gewählt.
** Bahnhofs-Erweiterungsbau, Die wir hören, soll un Zrichjahre ber nördliche und fübliche Flügel (bie einzigen Ueberreste) des alten BahnhoisgedäudeS er- roeüert und dem Neubau an gepaßt werden Unter anderem soll auch für die Post ein bejondereS itzelaß mit Telephon- raum in dem südlichen Teile, innerhalb ber Bahnsteigsperre liegenb, ge)d)afien werden. Durch diese Neubauten wirb aud) wieder viel Gutes gescha-fen. indessen ist eS nur ein Stückwerk, wenn nicht auch eine entsprechende Vergrößerung der Warteläle L uno 2. ÄL vorgenommen wirb, da diese bei großem Verkehr dem Bedürfnis m keiner Weise entsprechen. Es wäre sehr dankenswert, wenn die Eiseridahnoireltion durch Erwetterung des Speis es aaleS, die ,etzt sehr gut auSzuiül-ren wäre, diesem Bedursnisse tHccb- nung tragen würbe.
— Von der Ltraßendahn. In der verflossenen Woche detürderte die Strauendahn 24 677 Fahrgäne oder täglich im Durchschnitt 3 525 Passagiere. Auf die einzelnen Tage verteilt sich die Frequenz rote folgt: Sonntag 6 046, Piontag 3 291, Tien-tag 3 122, Mittwoch 3 352, Tonner-tag 2 782, Freitag 2 66u, Samstag 3 424 Fahraäfte. £u durchschnittliche Benutzung der Bahn ictl der Eröffnung uellt stch bisher auf 4 095. Diese Woche sind gegen die Vorwoche täglich rund 3uu Peison.n ivenigcr gejahrrn.
** Bitlardvoriüdrnug. Atau id)«tbz un<: Ter ?. ' , der
vor 1 Jomen un ISo’t ^eid die t?iUarCiD«d innerer c<a:i Curco eine R«. nikiifi: und bte me nerdauc H«. wie er bie t aUf b ivegte, in die boebllt t-nivun.i<naiq ir.ro aut Miuwoo.
eben» un Zä'.iueiga'.i« be» < ui* SUneM ferne Run': t
fierfenx wirb eine mit niedre'ei der bt'-.tn ccxt’.n
linier er €icM niäteicti unter qröLter Boraake f vielen unb eine Seihe ber fck)wierigsten Runsisiöße aitefübren
" Rauer-Panorama. Tw ^Cbexanwpr biei-r 3.x»- fü6rt un4 in Berrolg mner $f:it de- F.'rfchrr- r 11 ia iRdianern Südamerikas m die Pwouv 8^ cigntxüm'-.ie ,>lsvartrcn in v:;aitürn formen idw» »a br. ter Stad: Tanbck. eben io nutfroücCtje S.>:u>jrnu:u?nai. ben ralgen Dwl’-idx Aufnahmen um Barrien aus beut Urraalbe, nx Sern, Flui'«, txj'iex'ällen. 'neb-rgen. non Tam-=* rn. brr
ren pirückdrmgrn. SM* i nb bie Bo-t'ibrten in den X'affunrn von Guaraw da
en Tav-.t-aus, Tosen brr 1.
T-ndianerstimme beim Begrabnu>. der der Cran^vnenu.1 . er me ’iib dec Tdvur deS ödga.ct* Jxroor , modKn bett iitmeiiant und anxrbdiaib. Tie nvoi ckx .‘iniMt dieses Lano« bewirkt eint äußerst üoeige Flora, die in puludyn Aumshwrr
* ft geholt.-n ist. Tie Serie |ktn nur den Erwarutenen >ux t*. 1 idxiflung cf’Gi.
- c il bet ne Hochzeit feiern heute Jakob Schmitt« galt und Frau.
— Maul- unb Alauenseuche. Ter Aulbruch der Seuche in Frickingen, Amtsbezirk Ueberllngen, ist n:op bestätigt.
r. Londorf, 13. Tez. Ter Ariegerverein fnen nächstes Jahr fein 2ösährigeS etii tun gefeit Au- dieier .lnlaß wird auch das Bezirk-fest de- Bezirks Guvfien bic abgehalten. In einer geilem abgehobenen Berfammlu-i; de- Vereins wurden der 5. und 6. Juli at- Festto<p bestimmt
? Hungen, 13. Dez. Der Turnverein bera> ftaltete gestern abenb im Saale der „Xcaube" fein erstes theatralisches Dintervergnügen, zu dem sich du Mitglieder zahlreich emgefunoen hatten Es gelangten d- beiden Einakter „Drillinge" und „T<r Lrisdsdernchesba'm zur Aufführung, bie mit ihrem humorvollen Inhall uni dem vorzüglichen Spiel der Tarsteller reichen Beifall (ander Besonders gut gefiel das letztere Stuck in Cbejunaläei Tiunb- art, das viel zu der frohen Stimmung, bic allcmbalhti herrschte, beitrug Berjit-iedene Eouplets, Turnerlieder unt Tanzvergnügen füllten ben übrigen Teil des Abends t? schöner Weise aus.
E- La»ibach, 13. Dez. Gestern nachmittag hieU de* Baurat Prof. Tr. Walde von der Technischen Hochschui in Darmstadt einen interessanten Vortrag über den oder« hefi i|cben Rirchenbau, ber einen starken Besuch oud auS den denachbanen Dörfern zu verzeichnen hatte, ^urti» wurden bie ältesten Lirchendauten in Alsfeld, Gonterskirchen. Hungen und Butzbach besprochen unb tm Bilbe vorgezeqi dann ging der Redner eingehend aus die unter seiner Leuunz uiederhergestellte hiesige Stadtkirche em; er wies auf b« aufgedeckten Bilder, die heilige Anna, Mariä Mutter, uns Die Geißelung Christi hm, erwähnte den Aufbau dec großer Crgcl, die 1741 mit bedeutender Aufwendung slädlijch« L'l ittel hcrgeheüt worden feu Die Stablluche gehöre jetzt zu den schönsten Baudenkmälern aus alter Zeit
bm. Heuchelheim l d. W., 12. 2)*j. Unter oll« gemeiner Beteiligung hielt gestern der hiesige, von Lehin Tlaurer geleitete Iweigverem deS Eoanaelifchen Bund<s m 3oqIc beS Gastwirts Lölsch einen Schiller-Abend i Pfarrer Sattler au- Staben schilderte m kurzen Zügen der Lebenslauf des LieblingSbichterS bet deutschen Volke-, Tiefte Vortrag folgten Deklomationcn Schillec'icher Gedichte durch Schulkinder, die auch das Reiterlled tWohlauf, Raincradt» und das Lied Walther TellS <Mit dem Pfeil, dem Bogch fangen. Zum Schluß sprach der OrtSgeistkiche, Pfain- Wiegel von Bingenheim, über die Bedeutung de- Ev2»,t« ijcheii Bundes.
X. Griedel, 13. Dez. Am Freitag, 10. 0. M. faw> im Saale „Zum grünen Baurn" ein Famil 1 enaben» zum Zwecke einer edvillerfeiec statt, ivobe, her In* drang so stark war, baß viele Personen (einen Platz findet konnten. Pfarrer Egelhofi von hier hielt dabei aufert ber Begrüßungsansprache einen allgemein fesselnden 8m* Bett". Ferner wurden meutere Dichtungen 3a,t ler> hrn<>* miert und mehrere Sologesänge von Schillcrueoern birß hiesige Damen unter flinnirrbeglcitnug aus geführt. Amber mesige Männergesangverein „Eintracht" bcodite birü Vortrag mehrerer Lieser Abwechselung in da lehr tet^- ualiigc Programm dieser Veranual.nng, beten Belauf a * gemein sehr befriedigte. 3um Schlüsse ergab eine TcktN lammlung einai bau 1 en .'inerten Betrag für unfern ihr Neubau sowie für eine Schillerfpenoe an oen ,,Ruein-M» |d)en^ Vetbanb zur Serbreuung von Volksbildung"
0 ft b 0 f e n, 13. Tez. Gegern nacht wurde ber 31 jcihngc Handelsmann Io.ef Leopold in ber yauptfuafe« nach turzem Worttvech'el von ber ledigen 28 Jahre al^r Anna Ziegler aus Mainz erschossen. Leopold hattt fer Ialften «nn Verhältnis mit ber Ziegler, btc igm flöbti* l?-elc4ietrage geliehen hatte. Tie Ziegler versuchte in der letzten Zeit, ben Leopold zu bewegen, sie zu heiraten, botd Diejer weigerte sich. Gestern tarn sie hierher uno gab in bc Hauptstraße vier Schüsse aus Leopold ao. Xie Z^Ier idroi «ich baraui in bie Brust, ist aber nicht erhebtud verletzt Leopold starb in ber ?äunt in der Wohnung seiner Mutter Die Biegler ist biet in Haft.
9L B. Ta r m ft a b t, IL D^z. Der 10 Unterrichts kursus der Schutzrnannfchule für Hessen, an bern 6 Schutzleute auv Tarmstadt. .5 Schutzleute aus ^arnz, 1 Schutzmann au- Gießen, Offenbach« Lorrn-, Friedberg und Bingen, sowie ein Polizeien wartet au.' Mainz teilnahmen, enbigte heute nach achtwöchiger Tauet Bremer Prüfung. Den Vorsitz führte RegierungSrat Xt. -r<u >* bähler. Tas Resultat bet Prüfung kann al- günstig bezeichnet werben. Am Nachmlltag fand noch eine pra/usä» Prüfung an Rettung-- unb rerankendeförberung-dievi sowie un Xumuntetridn statt — Aus bem otut-do' Rodenstein bei Reichel-Heim ist gestern nacht bei ben Siri unb Gut-pachter ttilb Seitz eingebtochcn unb r' Geldbetrag von 11000 Mk. gestohlen worden Xie frinnnnl' Polizei begab sich heute tnu einem Polizeihund dort bm. um Ermittelungen des Tater- vorzunehmen
Mainz, 13. Dez. Im Äadiubno.p lal starb am
tag ein 23jähr Mädchen kurz nach seiner ütnl:c»' rung unter Bergiftung-eriche,nungcn;emi>cn madchen. das morgens nach 10 Uhr unter eigentümlichen tkranthen-erfchtinungen eingdieftrt wurde und schon 1-4 Uhr verjchies Die Tote hecht Hubert, idoc 23 Fado alt unb aus rireu,nach geburug Tas Mädchen itagte seit einigen Tagen üoei oemgv Sarmcrzen rm Untcrteioe, bie .ich am Sa.n-tag bi? zur Unertraglichiell verschlimmerten. Al- es voimi.tag» zur Arbeit gehen wo.lle, e.l.tt ev einen Schnrnbelansall. tinolgcbeticn cs zu Bobe» stürz«: u.ib ich die S.lrn autschiug. Ter Hauswirt liefe die .tränte ms Spital bringen, wo tv incht mehr zn txroufeqein tarn.


