Ausgabe 
14.12.1909 Erstes Blatt
 
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den

Kf.att besonderer Anzeige.

Dir. A. Rappmann.

Giessen

Täglich Anfang 8/< UHr abends.

09564

09562

Der Wille zum Erfolge

Bei. freiem (Siniriu.

Bei freiem (Süitrin.

M 18. ?tjMbcr: Großes Bockbier-Fest

Gustav Koevven.

Es ladet freundlichst ein

Ser slch All- role

Der Todesfälle in ber betrcHenöen Krankheit aus von auswärts nach diesen gebrachte Kranke kommen.

Tie Marktpreise sür Biel) und Frucht und die Gießener Fleisch- uud Brorpreisc am 13. Dezember 1909.

Mittwoch

yllö litt 4>0pf abend. 6/46) Sebott's Weinstube.

fifieine Frau Üeine Frau und öer ganze Papa

Unglaublicher Dacherfolg.

Dazu crftfL Lvezial. Kiuematogravb. mit neuen Bilder- ferien. Borvertamsbuiells in den bekannien Zigarrengosch anen Kommt und jubelt.

In den vorderen dekorierten Restauratiousräumen - Blütenfest iw deu Alpen

Elite-Kouzcrt deö Tarnen Blas-Qrchetters Erato.

Amülcher wemroerichl.

2effcntliche Wetterdienststelle Gießen.

Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. Unter ber Herrschaft des intensiven nördlichen podpiudgcbieiey ist jetzt bet rauhem Nordost überall in 'Diittel- und Lüddeutjchland leichter Frost emgetretc». 9cur an den deutschen Küste,i der Nord- und Eftiee herrscht noch mildes Wetter. Tas Hochdruckgebiet hat über Diutelschweden eine eiärfe von über 7t52 mm. Im hohen Siorben ist über Nacht eine kräftige Zyklone erschienen, die in dieser Gegend Tauwetter gebracht hat (citöoflfüftc Island 13 Gr. Wärme), unser Gebiet aber nicht beeinflussen kann.

Wetteraussichten in Hessen am illittwoch dem 15. Dezember 1909: Langsam Verstärkung des Frostes, meist heiter, rauher Nordofl.

Mittwoch den 15. Tczbr. 1909, nachrn. 2 Uhr.

werden im Bieker'fchen Laake versteigert: 1 Losa, 1 Vertiko, 1 Kommode, 1 SUeibcrfcbrant, ein vollst. Beit, 1 Klavier, 1 Spiegel, 1 Lisch, 3 Bilder, 1 Wanduhr, 5 Lorbeerbäume, 1 Partie Schuh- u. Sanlerwaren, 1 großer Aus­lagekasten «ganz Glas m. Äiesnng. sassung) u. a. m. «6740

Geißler, Gerichtsvollzieher.

Rauchen der Oefen und Herde wird verhindert durch meine Kaminaufsätze OTu Aug. Kröll

Giessen

12 Seltersweg 12.

Mannheim, Sonntag, den 12. Dezember 1909.

Rheinvillenstr. 9.

tartte.

(c. Frankfurt a. TI., 14. Tez. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 8 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Bezahlt wurde tür Heu Mk. 4.6uj.40, Stroh, Korn-üangstroh, Alk. 3.40 bis 0.00. Alles je öü Kg. Geschäft flott. Tie Zufuhren mären aus Lberhessen imb Starkenburg.

Hausfrauen

empfehle meine «6748 Köbel-Poiitar (Zeppelin) um blind gewordene Möbet aus- zufrlschen, zum Selbstgebrauch.

Carl Zimmermann schreinermitr.,NcucnBäuel5.

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Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Ver­bandes hielt am 10. Dezember zur Erinnerung an die Hermannsschlacht eine sehr gut besuchte Versammlung in Steins Garten ab, die der Vorsitzende Freiherr v. L i e b i g mit einer Ansprache über die Erziehung zum Nationalgefühl eröffnete. Schon in den unteren Klassen der Schulen könne man nach amerikanischem Muster durch Ausschmückung der Klassenzimmer mit vaterländischen Bildern, von deren Be­deutung der Lehrer gelegentlich, aber regelmäßig, kurze Schilderungen zu geben hätte, auf das nationale Empfinden einroirfen. In den höheren Klassen und auf den Hoch­schulen seien staatsbürgerliche Unterrichtskurse einzufuhren, in denen in rein sachlicher Weise die Kenntnis der öffent­lichen, gemeindlichen und staatlichen Einrichtungen zu über­mitteln sei. Die Pflege des Nationalgefühls unter Erlvachsenen bleibe der Vereinstätigkeit Vorbehalten, einzige, nach allen Seiten unabhängige Verein, der in Deutschland mit dieser Aufgabe befasse, sei der deutsche Verband. Gegen die drohende schwarze und

"ein tert, to" sein tchj . dem stch [. *igten T ijöernfyibi'.- e« Inhalt ti 1 Wl|arü> Wälder Kv lie allenlkU,. urnetliebett des ÄbendL: niitag hieli & lischen Höchst >er den obe, cken Besuch c- > hatte.

Gontetskich Bilde Dorgqrl ler seiner 2w.j : wies aus I : SDIutkr, J fbau dec gtcs tbung ftablii-J ücche gehöre jeit.

i>z. Unter: sige, von S< .- ichen Bund-; ler-Abend: kurzen Zügen : l i Boltes. 2l-1 t Cedichte la auf, Äainera:. eil, dem B«I chliche, Psll ung des i

Kleine TageSchrouik.

In Paderborn stürzte ber Neubau cine5 Warenhauses ein, der in Eisenbeton im R.fl,bau lertiggcftclU war. Mehrere Personen wurden schwer, mehrt-re Icidit verletzt. Einige Ar­beiter werden noch vermißt und liegen walnscheinlich noch imh'r den Trümmern.

Infolge des dichten Nebels, ber gestern vormittag herrschte, «anoen auf verschiedenen Linien der Münchener Straßen­bahn insgesamt 17 Zusammenstöße statt, bei denen meh­rere Personen mehr ober minder schöner verletzt mürben. Ter verursachte Schaden ist ziemlich bedeutend.

Die bei Bcukhen im Schnellzuge überfallene Tarne, eine Frau Siepenberg aus Ncwbork, erkannte in einem gestern fest genommenen Fremden den Mann wieder, ber den Uebcrfall auf sie verübt hatte.

Der Tanu»er Dassemer, der seit dem letzten Orkan vermißt wird, ist anscheinend mit ber ganzen Besatzung untergeganaen. Man hat bereits Ucbcrrcirc des Schisies gesunden, u. a. ein Boot mit 9 eriroreuen Matrosen.

Von den ic.t den letzten Stürmen vermißten elf Finken- toärbcr Fischerkuttern ist ,Ä\ F. 231" glücklich in Cux­haven angetommen. Er war nordwärts verschlagen. Tie Hvlf- nung, daß auch die anderen Kutter nur abgetrieben und nicht unteigegangen sind, ist sehr gering.

Gute Feuersbrunst hat bas üxuibeföjentrum von V al- divi in Chile vernichtet. Ter Schaden ist beträchtlich. Jur ganzen sind, nach Dralmnelbungen von heute früh, 10 Hektar Stadtgebiet zerstört, darunter zwei beutiche Banken.

10. d. L, M milicnnii'H wobei k I iien Platz« lielt bahei c?W . fesselndes > utung für I'-' I i Schüler; » Hetiteoern -. Wgefuhü -K -t" brachte * k t das sehr *1 eren Leri^ :gab eine I iir unfern k | en I WM' .

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geeint. Nichts falscher als das: Roms Herrschaft hatte das zuwege gebracht. Man hätte sagen sollen, er eint uns heute. Zu ihm schaut jeder Deutsche auf, gleichgültig, welche Politik er treibt und welcher Religion er angehört. Das ist ein hoher «Segen kühner Tat. Vielleicht kommt einst der Tag, wo aud) dte Vettern über See bedenken, wieviel sie dem Befreier Germaniens verdanken und solche Ge­danken helfen dann zum wechselseitigen Verständnis.

Die Lichtbilder zeigten eine Reihe alte'r Germanen­darstellungen, die auf der MarkuSsäule in Rom und sonst sich uns erhalten haben. Zeitlich verschieden gab ein Teil der Darstellungen das gleiche Bild des hochgewachsenen schönen Mannes mit schlichtem Haar und vollem Bart, mit hoher «Ltirn und edlen Gesichtszügen. Man sah und an Gallierbildern wurde es erläutert, es war ein Typus, der früh festgestellt von den verschiedenen Bildnern über­nommen wurde, so etwa wie wir einen feststehenden Tnpus für den Japaner oder Chinesen haben. Andere Bilder gaben als besonderes Kennzeichen eine wunderliche Haar­tracht der Germanen, bei der das lange Haar aus dem Nacken hochgenommen an der «Seite des Kvpfes überm Shr zum Knoten vereint wurde. Und ein kleiner Terratotta- kops endlich zeigte, daß man in Rom auch in lustiger Weise den Feind darzustellen verstand. Ein Schalk hat den humoristischen Kopf mit der Stülpnase gemacht, ein Schalk, der übertrieb, aber wohl nicht erfand.

QaiidcL

Berlin, 13. Tez. -iie (Äesellschasterversammlung des Kalis ynd tt a ts erteilte beute dem verstärkten AuNichisrat ein- stimmig Die 'UoUmaait, die aineritaniKDen Angelegenheiten zu regeln und über den Vertrag mit den Werken Aschersleben und S o 1 l st e b t eine bindende Enpcheidung herbeizu'ühren ber­at t, daß der diesbezügliche Beschluß des verstärkten Aufsichtsrats euuiimmig erfolgt. Ter veritarkte Auisichtsrat hat die Ge- nehniigung des Vertrages mit Stimmencinheit Dorgenommeiu Tie zerren Geheimer Justlzrat Kempner und Direktor Vielmann, soivie Herr Waldemar Schmidtniann reifen morgen nach Amerika ab, um dort bie Verhandlungen weiter zu führen.

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Abend KOÜZCrt« Konzert. Nachm. von 4 Uhr ab Konzert ber »Tvroler RovcHc" «mit komischen Vorträgen,. 09286 5 Tarnen. Tirettion E. Käthe. 1 Herr.

TriumVd' Gaftiviel Petcr PkMgs Lwcr «Mleskell mit dem be'tez i'iiLrenden raemischen Votkskomiter «Tünnes) Herrn Th. Prang.

Verinitzchtes.

G. Die Kaulbachs. Von den zahlreichen Künstler­familien, die König Ludwig I. einst nach München ver­pflanzte, haben die Kaulbachs am längsten ihren künst­lerischen Ruf bewahrt. Ter soeben geworbene Hermann Kaulbach war der Sohn desersten" Kaulbach. Dieser, Wilhelm von Kaulbach, war 1825 mit seinem. Meister Cornelius nach Pcünchen gegangen. Er, Cornelius, Pilot!) nud Schnorr von Carolsselo wurden die Schöpfer der großen Monumentalmalereicn, die zusammen mit großen architek­tonischen Neuschöpfungen aus München eine Kunststadt großen Stils im Sinne Ludwigs I. machen sollten. W.lyelm von Kaulbach ist den Besuchern der Pinawchek vor allem durch sein KolossalgcmäldeDie Zerstörung Jerusalems durch Titus" bekannt, seinem Größcnverhältnissc nach eines der grüßten Bilder aller Zeilen. Auch seine 183-1 vollendete ,Hunnenschlachi" ist eines dieser sogenanntenheroischen" Bllder, die allerdings nur so lange als heroisch gelten tonnten, bis durch Feuerbach eine etwas treffendere künst­lerische Auslegung dieses Wortes gegeben wurde. Als Fresromaler schuf Kaulbach die betaniucn Wan^b.lder im Königsbau der Münchener Residenz, ferner die Bilder im Treppenhause des Berliner Neuen Museums, illach dem Tode Wilhem von Kaulbachs, der 1874 in München an der Cholera starb, ging sein Ruhm auf seinen Sohn Her­mann und auf seinen Großneffen Friedrich August über. Tiefer, gleich Jein em Großonkel Akademiedireltor in München, ist der Sohn des nicht gerade bedeutenden Friedrich Kaulbach, der hauptsächlich als Bildnismaler am Hannover­schen Hof bekannt wurde. Friedrich August erlangte feine größte" Vollstümlichkeit durch das bekannte Münchener Schützenliesl, ein als Aushängeschild auf dem Bunoesfest- schießplatz gemaltes Bild, bc.b aller Welt bekannt wurde. Seine Hauptstürke liegt indes im Bildnis; er hat die Mit­glieder aller möglichen Höfe gemalt, unter anderm auch den Prinzregenten und Kaiser Wilhelm II. Der eben ver­storbene Hermann Kaulbach war sowohl als Maler wie als Mensch eine äußerst liebenswüroige Erscheinung. Er war 1846 in München geboren, wnroe Schüler P.lotys und wandte sich gleich diesem und seinem Later bald der Historienmalerei zu. Aber was bei seinem Later Sinn sür Historie war, wurde bei ihm zum Hang fürs Dekorative, fürs historische Genre. Seine Bilder, ob sie nun Lud­wig XI. und seinen Barbier oder Mozarts letzte Tage bar- stellen, finb eigentlich nur fein und peinlich ausgeführte Kostümbilder. Zu großer Berühmtheit gelangte außer seinen zahlreichen humoristischen Blldern aus dem Kinder­leben fein die neue Pinakothek zierendes BildAn der Grabstätte des Freundes".

*Taststadt". Eine neue Stadt ist in Amerika erstanden, die der Nachwelt den Namen William Tafts erhalten nüll: Taftstadt in Kansas. Die nette Ltadt kann sich einstweilen freilich keiner imponierenden Bevölkerungs- äiifer rüymen, denn die Einwoi)nersa)aft besteht zunächst aus drei Bürgern, die ihres Zeichens Telegraphenarbeiter sind. Aber bald wird sich das Bild verändert haben, in der kommenden Woche wrrd eine große Schmiede errichtet, die Bahngesellschaft baut in Taftstadt ein Gencraldepot, eine große Bank errichtet eine Filiale und auch Geller zu einem Kircyenbau sind bereits flü,sig. Die Gründer der Stadt sind drei Farmer, die Zeugen waren, als in der unbewohnten Gegend der Eisenbahnzug des Präsidenten auhiell, um einen anderen Zug papieren zu lassen. Die drei besprachen ihren Plan mit der Direktion der Santa Fe-Eisenbahn, die sich bereit erklärte, an dieserhistorischen Stütze" em General­depot zu errichten. Unb damit war die Gründung von Taftstadt fertig.

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Sintflut gäbe es nur einen festen Damm, das National­gefühl.

Ter Vortrag von Professor Strack befaßte sich mit der Zeichnung des historischen Rahmens, in den die Schlacht oom Teutoburger Wälde einzufügen ist.

Um Christi Geburt kannte man in Rom Germanen etwa seit vier Menschenaltern, Germanien seit noch nicht einem. Die Leute schätzte man als Verteidiger der Reichs­grenze und als .Gardes-du-corpS des KatferS, das Land galt wenig.

Das war noch nicht sehr lange der Fall. Zm Zimbern- krieg war die Angst vor den Germanen riesengroß, größer cüs die wirkliche Gefahr rechtfertigt. Tie Angst hat nach­gewirkt, nachdem die Gefahr längst befeitigr war. Im kriege Casars gegen Ariovift trat sie in grotesker Weise im rönnichen Heere zutage, damals vor der Blljvrtuschlacht des Jahres 58, die über das Geschick von Gallien entschied.

Der Rhein ist von Cäsar zur Reichsgrenze der neuen Provinz gemacht. Warum? Nicht der breite Strom, nicht die andere Nation auf seinem andern Ufer haben Cäsar diese Grenze empfohlen. Er brauchte Geld und Geld war in Deutschland damals nicht zu finden, trotzdem die Flüsse unb die Berge Gold bargen und auch im Altertum ge­liefert haben. So half des Landes Dürftigkeit den Ger- tnanen zur Erhaltung ihrer Freiheit.

Ein Menschenalter später nahm man von römischer Seite Germanien doch. Damals als das junge Kaisertum mit veränderter Politik vom Jahre 15 v. Chr. ab Erobe­rungen in großem Stil zu machen suchte. Pannonien und Illyrien einerseits, Germanien zwischen Rhein und Elbe anderseits kamen unter römische Herrschaft. Warum sind i Die je Eroberungskriege gefupri ? Für ute Länder bis zur i 2onau gibt das Verlangen nach besserem Schutz der Kron- | Luiibe bte Erklärung, für Germanien reicht sie nicht ans. Verschiedenes hat znsammengewirkt auf den Entschluß in Rom. Ter Usurpators Verlangen nach Gloire, die Hoff­nung, gutes Rekrutenmaterial an den Germanen zu ge- : Winnens vor allem aber und das ist das ausschlag­gebende Motiv geliefert das Streben, eine bessere Reichs­grenze zu gewinnen als- sie die Linie Rhein-Donau bot.

Die Eroberung ist geglückt, die Erhaltung nur bei Zllyrien, wo sie zur Reicl-siccherung unbedingt notig war. Für die Med er werf un g des germanischen Aufstandes, der i tm Jahre 9 u. Chr. ausbrach, und den Arminius tu den schweren Kinegsjahren 14IG n. Chr. wach zu erhalten wußte, rechten die Mittel nicht. Oder, beper gesagt, den r ungeheuren Aufwand an Gut und Blut lohnte das damalige i Germanien nicht. _ ...

So dankte Germania zu gleichen -teilen dem §reiheitr>- mutc ihrer Söhne, der Unwirtlichkeit und Unkultur des Landes die Freiheit von Rom.

, Die Schlacht im Teutoburger Walde, mit der der Auf­wand begann, ist ein Eckstein in der Weltgeschichte geworden. ?Das freie Germanien hat den Frecheitssmn und die Manneskraft bewahrt, an der in späterer Zett die müde Lite Welt genesen sollle.) Es ist nid)t auszudenken, wie fcie Geschichte sich gestaltet hätte, wenn auch die Germanen, Die Spanier und Gallier, der Romanifierung anheim ge- lallen wären und mit ber Kultur und der Gesittung die (minernung sich eingeschlichen hätte.

Man hat Heuer tm ^ubeljaljr der Teutoburger Schlacht 7ören und lesen können. Ai-mtmus habe die Germanen

Döchentt. Uederftchr öerdoOesfäüe L ö. Staöt Gietzen.

49. Aroche. Aom 28. November bis 4. Lezemver 1909.

(Linwoistierzayl: angenommen zu 31 100 (nitl. 16UU Alaun Alililär).

Liervlichkeiiszrsfer: 2ö,08 U;M, nach Abzug von 5 Orlsuemden: 16,72 u/ot> Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im voni

1. Lebensjahr: 2.lb. Fahr

Da ber Kranlheitsverlauf den Verdacht erweckte, daß das plötzliche Hinscheiden nicht auf natürliche Ursachen zurück­zuführen sei, erging Anzeige an die Polizei und Staats­anwaltschaft. Man glaubt, daß der Tod durch Vergiftung herbeigesührt sei, hat aber noch keinerlei Anhalt dafür, auf welche Weise das Gift in den Körper des Mädck)ens gelangt ist.

te. Biedenkopf, 13. Dez. Der spinalen Kinder- krankheit ist in Endbach und Weisenbach je ein Kind er. legen. In dem Oertchen Ober-Wendbach ist die Krankheit ebenfalls auSgebrochen.

Deutschland in der Weltpolitü der ersten Kaifer Roms.

Die glückliche Geburt eines Mädchens zeigen er­gebens! an

Dr. Karl Wünmenauer und Frau

LilUe» geb Math.

Höchste Schlachtviehpreije ui Frank'urr a. 'DL

Fleischpreise in Gießen

Achsen

Kälber Schweine

50 Kg. Cchlachtgemichi 4348 Aik.

Kg. Schlachigem. 4348 Pi.

V- , 59'/,-6^

ll. Kg. 76-84 Psg.

'/, , 7276 , '/, , 80-96___

Getreidepreise in Mannheim

Broipreise m Gießen

Weizen luu Ug. 21.70-21.90 Mk. Roc;gen 100 Kg. lti.55lb.85 9)tL

Areitzvrol 2 Kg. 62 Plg.

Schwarzbrvl 2 Kg. 54 Pig.

Tuberkulose

4(2)

3(2)

1

^ungenenkzündung

1

1

eungenkararrh

1

1

Herzschwäche

2(1)

2(1)

cd)laqfluB

1

1

'Jucienentnüiibung

1

1

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bösarl.Plenvilbnngen

1(1)

1 (1)

Bluivergiuung

1

1

Kinderlähmung

KD

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unbcCnnnier Ursache

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Lumme

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SiiüjuHicin

JClUljluK

Ziffern geben an

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