Ausgabe 
17.3.1909 Drittes Blatt
 
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nicht Leute braunen,

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nne die iey:qe, Dienstzeit

en Charakter des Rum- können clv Militärlebrer mir

nm einige Pfennige zu sparen, minderwertige gebrannte (Lerste kauft, die oft auch unter dem Namen Malzkaffee verkauft wird, so ist das eine verkehrte Sparsamkeit. Ter in geschlossenen

ruhig dem Feind« e; Parademar a Irenen nun die verschiedene durchaus keiner £it Schaden dadurch. .* Umstand, das; d e br- zweijähriger Dienst>

Glanzende Anerkennungs­schreiben aus allen Ständen.

Abg. Häusler:

Für mich stehen jedenfalls die Anschauungen von (Rneisenan Bebel höher, als die de» Grafen Otiolo. (Große Heiterkeit.) Wcilcrveratung: Milttvock 2 Uhr.

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tfinpfrblc mich den geehrten Damen von Lollar und II" neneuh tut llrbeniabmc von Hoittimarbritm, vom rnifachden bt.' »um clegamvitcit; auch für .'larfetifletbrr.

lu gleicher.teil bringe ich \m Anzeige das; ich einen

3itid)iictbc- imb ^lnprobe 5^ursus am t Avril eröffnen werde. Trilnebmcrinnen mühen bi» *ur m

Pafcllifi werden noch Rad Lcbrmadchr« angeiwmmei'

^rmt M. (Gerhard

Billa De,bei. Lollar.

Unterricht »wesen erheblich erhobt bat. An Anerkennung der tüchtigen L e i st u n g unserer Musikkapellen haben wir erst xetzt den Musikmeistern eine besonder: -tellung gegeben Da wäre tv cm Widerspruch, wenn rett die 2Nildar!aptQ n verrrn-

Verletzungen unmöglich. Wer kennt nicht Mnlculo?

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1907 08 Verkauf über 100 000 St. Wir warnen vor Nach­ahmungen.

.tclMrchrlUnmeii» zn decken, balle »ck r einen recht argen Notbehelf Ci tut nicht gut. Ni# haben uns andere euro- pön'dx Armeen gegeigt, zweierlei 8 lasse n von Offi­zieren zu haben. Dem größten Mangel würde tat auch nicht abhelfen. fern wir baden Regimenter an der Grenze, reo 06 Offi-

allgemeine zweijährige t. Mehr "lufmer.'samker: sollte die Militärverwaltung der ^ragc einer nm I i t ä r i j d; e r Jugenderziehung zuwenden. An der Schule wird sckon die kötperlickie .luSbildui'a der Augen) mein vernachlässigt, und .tonn tun die meisten jungen Keule bi? zum Einttitr in das Heer überhaupt nichts mehr für ihre ferper!idx Augdildung. Auch der ^bildete mus, in hundertfack er Wiederholung tm Re.'ru.endienst Uetnmgen oumführen, die nur deckbal'i nicht alö entwürdigend an« gesehen werden, weil die Macht der Gewohnheit und die scheinbare Notwendigkeit hr! Nachdenken darüber verhindern kHeiterkeit.) Ich bitte die verantwortlichen und maßgebenden Stellen, unseren Militärdienst noch rechtzeitig in die Bahnen zu lenken, die allem dazu ruhten .'Annen, das, das deutsche Volk die ihm au'genätigle Doppelrüsturg aut die Dauer ertragen kann. Deutschland muh Wiede: ein Bclk in Waffen werden. sBeifall.)

Er isi eine Jeitberkchroeudüng, Wern darauf geic^.i n:t?. daff die Gecredre gern i

d-ulen. Bor allem bei de

ms forsche Persönlichkeitei: brauchen die r.:dK nur geistig, son­dern auch kerper.'ick ohne Fehl und tabcLcd sind, vor «ren bil unten. Der Jiedner bezeichnet tu als ungeheuerlich, da», ei in der preußischen Armee farbige Porgeietzte gibt, e:nen Tarn« bourm:,c- und einen Musikmeister: >a$ wäre ;n jeder anderen europäischen Armee i nmöglich. Er schließt, d,-m er dem Krieg:-« Minister Dank und Anerkennung dafür ausspricht, daß ec bei den ?:e!er Ihn rufen den Humor riet: rrrlurer bat. Hoffentlich ge kinat e3 ihm, auch mit dem etwas geschnittenen Erat dao schnei­dige Instrument auf der Höhe der Ausbildung zu erhalten. Denn darüber wollen wir uns dock, klar bleiben, daff bet unterer «rreafi eigenartigen Diplomatie und polet'cken Machtstellung alles davcn abhängt, was wir milirärisch in die politische Waascka.e zu werfen haben. (Beifall rechts.!

Abg. Graf Criele (Natl):

Die Rede des Abg. Häusler könnte den Anschein erwecken, als ob bei der Armee vieles im argen liegt, und als ob sie nicht mehr auf der alter. Hohe sieht (Widerspruch tm ?,entr.) Wir sind nach ivie vor stolz auf unsere Arm«. Dir haben daü Gefühl, daff grade indcnernstenZeiten, indenenwirleben, unsere Ar­mee eS ist, auf die wir bauen, und von der bic Sicherheit unseres Vaterlandes abhängt. Sic bewahrt und den Frieden. (Beifall ) Wir wollen nicht, dah unsere Armee beim Volke an Vertrauen verliert. Tas Ausland soll aber auch wissen, welch ein mäcb- tigesRüstzeufl w i r tn unserem Heere haben. Daü Herr Häusler uns hier gesagt bat. bat er nnS schon im vorigen Jahre erzablt, und war er es nicht, io war eS d c Abg. Bebel in früheren fahren *- 3ct>r richtig! rechts, Gelächter im Zentrum.) Sind denn viel Offiziere in der bayerischen Armee, die so denken wie der Abg. Häusler? Auch wir wünschen, daff manches im Heere gebessert wird, daff der überflüssige Lu^us b.ieitigt wird. Auch eine Revision des kriegsgerichtlichen Verfahrens ist notwendig. In der Frage des Wertes unserer Kavallerie stehe ich ebenfalls auf einem ganz anderen Standpunkt als Herr Häusler Er hat die zweijährige Dienstzeit auch für Kavallerie gefordert, angeblich im Interesse unserer Finanzen. Aber die beschleunigtere Ausbildung in den zwei Jahren wurde viel mehr Kosten machen als die jetzige. Wir würden ein erkleckliches Quantum von neuen Steuern dennUigen müssen. Einer besseren körperlichen Ausbil­dung der Jugend reden auch wir das Wort, aber mit der Organi. fatton unseres Heeres bat diese Frage nichts zu tun. Die Ideale deS Herrr Häusler unb des Herrn Bebel in dieser Beziehung werden sicherlich noch lange nicht erfüllt werden. (Sehr richtig! recht.) Beim Militäretat sind gegen früher zahlreiche A b. striche gemacht worden. Der .siriegSminister soll selbst 22 Mil­lionen von den Voranschlägen gestrichen haben. Das ist erfreulich. Auch in der .Kommission sind noch 8*,j Millionen Mark abgestrichen worden. Aber es erscheint auch eine noch weiter gehende Sparsamkeit möglich. Sie muff sich natürlich in solchen Grenzen halten, daß die Leistungsfähigkeit unseres Heeres nicht beeinträchtigt wird. Das Revisionswesen kann vereinfacht werden, ebenso der Geschäfts- gang. Verschwinden muff der jetzt herrschende Forma« l i ö m u S , der besonders bei der Intendantur und bei den Lokalbehörden hervortritt. Es kommen da absonderliche Dinge vor. Ein General batte auf einer Inspektionsreise seinen Burschen schon früher nach Hause geschickt. Ter Betrag für die Rückreise des Burschen wurde ihm aber nicht erstattet, es wurde ihm vielmehr erklärt, dah der Bursche nur in seiner Begleitung frei reifen dürfe. Wenn der General also den Burschen noch ein paar Meilen weiter mitgenommen hätte, und so dem Staat mehr Kosten verursacht hätte, wäre er bester fortgekommen. Das ist ein unhaltbarer Formalismus. Auch das Submissionswesen bedarf der Verbesserung. Monopole und Ring.- müssen energisch bekämpft werden. Der Beamtenapparat bedarf der Vereinfachung Es wird auch von der Verwaltung zu viel gereist. Wicht einge­schränkt sollen allerdings die Generalstabsreisen werden. Eine Revision über die Bestimmung der Wegegelder und Reisekosten ist aber erforderlich Auch die Frage der Rationen bedarf der Regelung. Ob Ersparnisse dabei herauökommen werden, ist eine andere Sache. Ebenso muff die Frage der Ha l t u n g von St u to­nt o b i l e n endlich geordnet werden Man sollte festsetzen, daff die Generäle fc und soviel Benzin verbrauchen dürfen. Wav.

Weise gedrillt worden und das bat Koir.spon denken derTimes" kolossal

imponiert, und was haben wir auf der anderen Seite bei den Franzosen gesehen: welches Zerreißen aller Bandel Unser Feld- lagerkorp« Hai keine Gnade bei der Budgetkommission gefunden, soll nur noch ein halbes Jahr bestehen. Dieder ein Stück preußischer Tradition, waö da cerlorcn geht. Preußen ist mit allen seinen Traditionen aufgegangen in ba6 Deutsche Reich, it gewiß bad allergrößte Opfer gebracht von allen Einzelstaaten.

'n sollte nun e schonend behandeln. ' Aber immerhin gebe ick gern zu, die Sack>e war hier schwierig, nachdem die Frage einmal angeschnitten war, weil Oberförster und Diplomatie wirklich nur in sehr losem Zusammenhang stehen. Bei den Pro. viaiüäintern ist mir die Prüfung zugesagt worden, ob eS nicht mög­lich ist, das; die Proviantämter auch Masckinenstroh laufen. Die

und ich glaube, man sollte sic fick) jo weiter entwickel- Uflen. Da^

zu begrüffer Rur -erade im Lehrfach bin ich xgen, uwohl au' der »criegsakad m.e roie bei

wir in gleicher dem berühmten

ziere fehlen

Empfehlenswert wäre em ^eckiel unter den Ofnzieren innerhalb de» Armeeforpt. bann würde der Zuzug der Offi­ziere in die Grenzrcgim enter und kleinen (Barni- fort» sich verbessern. Beim II niet Offizier korpS ist vor allem wichtig r Zivi'.jukunit für die ffap tnlanten. Darum rtt -en Posten für das

marschiert hatten, und wir Hatten untere

Leute sehr schnell wieder in der Hand Vor Metz sind

Abg. v. Liebert iRp.):

Die Budgetkomwission hat wie jedes Jahr sich ehrlich-.' Mühe gegeben, ? hohen Summen her Etat« 311 revideren und alle« nickt unbedingt Rotwendige abzustreichen. In diesem Jahr ist sie aber ganz besonder« scharr vorgegangen. 10 Millionen haben wir beim Militär, tat doch abgesetzt, st r 1 e g u n d ft r , e d e n stehen auf b c Messer» Schneide. Im Lause diese» Winters haben wir 14 Tage vor Weihnachten unmittelbar vor dem Krieg gestanden Tie Sacke war Ende aebruar wieder spruchreif, und heute wissen wir auch nicht, ob e« beute oder morgen loSgeht. Es ist ein Hohn auf bi-* stnltur des 20. Jahrhundert«, daß die Poli­tik der Buudn'iie und Ententen die Bevölkerung in den Strudel bineinreißt, weil ein kleiner, halbbarbarisckes Volk in Hellem Wahnsinn kriegerische Politik treibt. Aber wir leben in dieser Jeit und müssen damit rechnen. Deshalb wäre efl f a l s ch e Sparsamkeit, wenn wir irgendwie an der Schlagfertigkeit der Armee riihren wollten

Der Bedncr rorteri die in den verschiedenen Resolutionen anSgesprockeneii Wunsche. Er lehnt ganz entschieden den Vor« schlaa ab, um die Fehlstellen der Leutnants zu besetzen, Feld« mebcllrutnan!« zn schaffen. DaS ist eine sehr wichtige Prinzipien frage Diese k'eutc würden nach zwölfjähriger Dienst­zeit, also im Lebensalter von 82 Jahren, in die Leutnantsstellen eintreten, und unverheiratet weder nach Lebensalter noch nach Vor- bildung und gesellschaftlichen ftormen zu unseren jungen Leut« nanU paffen; ist der Mann aber verheiratet, dann wurde er nickt in die Familien be« L ssizierkorps passen. Wir können nickt mit zwei Klassen von Offizieren rechnen. Das deutfcke Offi­zier kor ps ist au<i einem Ton, aus einem Guß, ist homo­gen, das ist feine größte Stärke Am P a r a d e in a r f ck wollen nur wenigst.-ns in der preuffischen Armee als ftundament festhalten. General Steinmetz, der Eisenfresser, ließ uns 1866. wahrend die Granaten um un > 1krum platzen, langsamen Schritt macken,

n un? link- lino Pf laste r t re :e re Tjat icc reianMvi.-adjrii

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t dw z.-rc ^ähr-^c Tien'yei: spricht aock der rlmörr: Persaltnisse bei den Truppen mit rt viel beixe sind als bei denen mit drei­

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nau vertikal getKlndhaor toerden Disziplin geradezu g 'a^rdet. ft r'i Dinge ganz bedeurun .< l

der aktive. Armee, die der 8r' : f

gern und verschlechtern wollten. Die zu weit gebende Konkurreng gegen die Zivilmusikcr braucht nicht eine Verschlechte­rung der Militärkapellen z.i bedingen. In den Pro« vinzstadten tvürdc man da« mit großem Bedauern eetpfinben. sZustimmuiig ) Unsere ISdiiarlapellca sind auch für die P flege des m n s 1 k a l i s ck e n Sinns der Bevölkerung von großem Berk. Die Pflege der Musik wird unsere jungen Offiziere auck davon abhalten, andere Dummheiten zu machen. ^Heiter- fert.i Daher 'ollten die Eltern ibre Söhne, wenn sie Talent haben, musikalisch etwa» lernen lassen. Der .1ebner l'emerkt zum Schluff. Neckt weniger als andere Paneien, die mit ihren flntra. gen gekommen sind iroGen auch wir sparen. Die Finanzlage zwingt und dazu, Abstriche zu macken, die wir bei a aber er Finanz läge lieber nickt gemackt härten und von Aufwendungen abzusehen, die sonst ioünsckenswert ivären. Aber alle Abstriche, die irgeni wie die LeiftungSrähigkeit unseres Heere» bf- eintrachtigen, lehnen wi entschieden ab Äir wellen unserem Heere das geben, was es braucht, damit c6 die straft bebült, die uns unsere Äcltstellung sichert und auf die wir auch in Zukunft die Erhaltung de» ftriedens bauen können. Dann fonnrn rotr ruhig allem entgegen sehen, w»rs da kommen mag Solange da» deutsche Heer bleibt, was c» ist. braucht Deutschland nicht» zu fürchten. (Beifall.)

Bayerischer Militärbevollmachtigter lüeneralmajor v. Getsiattel:

Graf Oriola hat gefragt: 3irb denn viele in der baperischeu Armee der Ansicht, bij Herr Häusler vor gebracht hat Er hat die Frage in bezug auf die zweijährige Dienstzeit gestellt. Da aber dieselbe Frage während der Rede dev Herrn HauSler von Herren aus dem Hause uni) auch au? devi BundeSrai mehrfach an mich gestellt würbe, möckte ick nicht nur für diesen ftall, son­dern ein für allemal, für alle Zukunft (Gelächter im Zentrum' die Frage ganz klar und vollkomincn erfchöpfen, mit einem Dorre: Rein Herr Hausler spricht ak- Abgeordneter, daS ist sein gute- Reckst, seine persönliche Ansicht aus , aber ich lege Wert, fe'tzustellen. daß daS nicht immer die Ansicht der bapr. Armee ist. Gewiß konnte ich auck manches von dem, ivas er gesagt hat, unter- schreiben, aber bat find nur sehr wenige Punkte ^Heiterkeit.) Ja> verzichte darauf, nicht nur wegen der spaten Stunde, sondern weil ick dazu nicht berufen bin, die Anfickten de» Herrn HauSler zu widerlegen. Wollen Sie die Ansichten der baoerifdxi'. Armee kennen, dann fragen Sie mich, dazu bin ick da; aber seine Hu*« Führungen zu widerlegen, das werden die Herren der preußisch« Verwaltung übernehmen; bei denen ist das in viel besseren Häa- den al» be» mir. (Heiterkeit.)

Das Haus vertagt sich.

Abg. Häusler (Zentr.) persönlich:

Was Bebel früher gesagt bat. weih ich nicht; ich habe mU6 auf Gneisen au und Scharnhorst berufen.

Abg. Graf Criela (Staff,):

Daö hat auch Bebel getan, aber seine Berufung ist ebenso kvenig stichhaltig wie bie de- Abg. Häusler.

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mehr aviaewendet wird, lallten sie dann aus eiaener Taicke Pe- zahlen Ick hoffe mit meinen politischen freunden, daß t.e streeg» verwaln : g eveutl. nach mit bett !?andeSherrn eme

Peri. Inderang re: für d'.c ^-indeSvekie.r gi ng Nickt ertorderl'd»en rrominanda.ilcUsteLen berheiftibn. ttiir tx'.ten ein großes Manko an Offizieren, uwiin auch ir der lepten .seit sich mehr Aspe ranteri aemelde: haben und namentlich dir .M H'fiifnanftallni voll, besetz: n ? l e» letztere *t äußerst srci.-oll. man soilte die Ans« nähme 1;: Sie rtadetteiid»Huier Nickt ersckir>eren. Das Skmcko mtt

ledi eine solche Ainaurre-orm

sorgsam, HaNdwer? nimmt Ver''ckiede7^ dazu ax. Unsere Kom-

I-------x..-» Euch au die BekleidungMur.-'ckast ganz besonders

ai::gevi^det. D.e Anregungen, molucc Ofnz.erc