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Jak. Maqerfeld, W.ld
Hari Klemm. Leopold
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- Au« den Balkaaländern. Utber diese« Thema prach gestern Prof, bommer in Stein« Garten in einer ehr gut besuchten Versammlung de« Alldeutschen Verbände«. •x wie« einleitend in seinem Vortrage darauf hin, daß man die jüngsten Vorgänge auf dem Balkan nur verstehen fdnnr. wenn man die Bodengestaltung und die politischen iind sprachlichen Verhältnisse der Balkanländer in« Auge fasse. Vroi. Sommer gab daher zunächst eine übersichtliche Schilderung dieser Tinge und hob hierbei hervor, wie sich in diesen Balkanländern allmählich eine sprachliche und politische Kon- zentration der Südjlaven vorbereite. Im zweiten Teile seine« fesselnden Vorträge« schilderte der Redner an der Hand vor- züqiicher. auf zwei Reisen selbst aufgenommener Bilder die .«.ndschastlichen Schönheiten dieser Gegenden. Ohr zeigte hierbei an dem Beispiele Kreta«, da« ja eine ähnliche Bodenbeschaffen, heit habe, wie die fraglichen Länder, wo« durch mtentive physische und geistige Kultur zu erreichen sei. In Bosnien
lanbflfridn Die Rubterbank war
öfsentlictren Sitzung beschloß die 31 a b t ü c r o r b u > i f ■ versa in m Iu n g, die Stelle eine ? Slabtbauinjvettor- einem Eahalt von 5000—7500 Mk zu schaffen, da
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und uig« darauf an den folgen der itodxiif war 34 x\nhrc all, tmbarnirt unb Bat, Hindern Adam Walter gab den <v*br<nid> b bmrn sich rt>od) auf Notwehr, nv drend Wi B teil igunq an der Schlägerei bett reu i 2a«
Rebhut II.. Karl Schildwächter, Heinrich Seitz I I.. sämtlich iu Homberg a. d. C.
— Hausen, 19. Juni. Ta« »seit der silbernen Hochzeit feiert am Sonntag dem 20. Juni der Polizei« diener L. Happel und seine Ehe'rau. Tas ,"est wird dadurch noch vergrößert, daß zu gleicher Zeit der älteste Cohn seine Hochzeit feiert.
Bad Nauheim. 18. Juni. Ta« Darlehen über 15hi*i l’u., da« die Stadl von der Lande-hnpotbekeiibank en.. n haue und das >egt wieder »ällig war. wurde biv jiuu Isnbe dreie« Jahre« DOlängert — l£mc Emrichlung, die
bäubler keine Saackohten liefern konnten, wurde der Rtm. nussioiiSantraq uim Beitritt für em Jahr einstimmig angenomnn» Ter Umtan bei Direktor« der Gewerbe-Akademie, W» Jtark zur Anfchafsiiug von Meßapparaten und fou'nqen otmkee Ui genehmiaen. ivirb angenommen. 30u Mk. für Ber^''enUlch»^ de« hiiioriidien illuieum« werden ebenfalls genehmigt, bterta entspinnt sich eine sehr erregte AuSeinandeiletzung übet nw. Altar, der in den 20er Zähren de« vorigen Zadrhunden» m t< Archiv verschleovt worden sei. wa- von dem Stadtverordn. fiel! al« em Ellick bezeichnet wird, denn wenn der Altar hier geb!uttr märe, wäre er durch den Ataugel an Si)inpathie, die die <r :nei Geschlechtern diesen Sachen entgegenbrachten. schon längst oeHaLm Em (teiltdi der freiwilligen 6aniläl«tolonne um Ausrü'tunz und llebemabme der Ausfälle für da» Jahr 1911 wird Stadw. Tamm in Hinsicht auf die edlen Zwecke bdü- rvortet Er beantragt. 200 Mk. zu firnen. T»e Versammlung bewilligt IM M. Eme lebhafte Aueemandersetzung ruft das Gesuch der llrrir-vchu'.- kommission um Beschaffung neuer Schulräume für die t:olH'Xul< hcroor. Stadtv. Lvvenheimer spricht fick enischieden für den ’-eu- bau einer Gewerbe-Akademie und die Einrichtung bei Aka:«m>, für d,e Volksschule au3. Stadtv. Tietz spricht sich im (eiben 6tew aus. Stadtv. Falk glaubt, daß durch d,e Verlegung de« tJabateK,
in anbeten Vollbädern (leider. T. SU) schon besteht. babm •vir >äf dem vergangenen Jahre auch hier: e« sind d, SchSnheitSkonkurrenzen Ter Hutkonkurrenz os, vorigen Jahre folgt in diesem Monat eine SchonheM, 'onturrenz.
B. %r: ebberq, 17. Ium Stadtverordnetenntz
17. Jun, I9”9. Mehreie Baugeüiche «onie Becvaktunq e.nes ll n :, 7. k >1 n f k «j e t t e S mr die stabkn chen Arbeiter und eine« Wetofem». J3agen-» werden genehnngi. Bei einem Antrag über den BeiLit: ■ u einer Ikreuugimfl zum Bezug von Bohlen für 'iädil'che . -atde enifoinnt sich eine längere .lu.etnanbei'eRung. Ihren Be-irn, .üben schon 37 Städte erklärt, u. a. Heidelberg, Freiburg t. Ä, Baden-Baden. Ter Jahresbeitrag beläuft sich auf nur 1»
Stemhäußer, Janfliöor», ,jalf und der Vois.tzende beteiligen.
nach einer Anfrage des Stadtverordneten Lvvenheimei. c: Vie»enmq nicht diesigen Kohlenhändlern übertragen werden lirj* und nach der Antwort des Vorünenden. daß die hiesigen Kohtm«
tanbger i(6t (Heitern ragte ,n der Zengbe '
mich einige (Lietzener Wetturner. Die Ansorderungen die gestellt werben, sind ziemlich hoch Tenn bic niedrigst' Punktzahl, bte erst zum Sieg berechtigt, ist 5 4. Tie höchste zu erreidyenbe Punttzahl beträgt 90.
* Stadttheater „Die lustige Witwe", die ain nächsten "Dienstag hier gegeben wird, hat gestern im Nau« Kenner Zttirtheater einen lebhaften Erfolg gehabt. In erster Xtinic waren daran beteiligt die Tarnen Großkopf und Brill und bic Herren Hildebrandt und Schwindt Auch bic neue Dekoration be? zweit en Altes fand lebhafte
Bit hiesigt Ausführung findet in gleit Ausstattung und Besetzung statt.
•• Kunstverein. Die seit 8 Tagen ausgestellten Sammlungen der Belgischen Künstler und Gg. ß ü h r 1 q Dresden haben sich eine« lebhaften Besuche« zu erfreuen. Da die Sammlung Lührig in zwei Teilen zur Ausstellung gelangt, so sei darauf hmgewiesen. daß die gegenwärtigen Lühriq-Bilder nur noch bi« zum Mittwoch ausgestellt bleiben.
** „Ter gebt (bete Deutsche, baS arbeitende Volk." Dieses Thema bchanbeltc die bekannte Sozial- Politikerin Frl. Tr. Imlc am 16. Juni im Hotel Schult t»or einem auserlesenen, zahlreichen Publikum. In freiem, äußerst gewandtem Vorträge, der zum Schlüsse zu lebhaftestem Beifall hinriß, führte bic Rednerin etwa folgendes am?: ,,Ter gebildete Deutsche muß besoubers in der Jugend die soziale Frage des Lohnarbeiters vom mehr ab straften Standpnntte betrachten und sich so Ok’fiditv- inmrte fürs spätere Leben schaffen, wo ganz von selbst bic praktische Mitarbeit ihre Rechte fordert. Die Natio- nalälonomic als Erf ihrung swisseuschast bildet den jungen Studenten vor zu seiner späteren praktischen Tätigkeit, der Sozialpolitik in irgend welcher Horm Doch darf der Natio- nalbkonom kein Spezi al ökonom fein, nicht im Interesse einer bestimmten (Gruppe Dcfonomic treiben, sondern zum
• des gesamten StaatsverbandeS, de« gesamten BvM leben«. Wenn der ^bildete feine Wenntniffe und Fähig- leiten überschlägt, so ist er leicht geneigt, sich über den Wert der rein mechanischen Händearbeit mit erhabenem Lächeln hiuwegzusetzen. Würde er tiefer blicken, müßte er bald zu feiner eigenen Beschämung einsehen, daß bic Ar beit des einfachen, geübten <tabnfarbeitens ohne Scheu den Sergleich mit dem kühnen Geiste flug Gebildeten miShalten kann. Auch der geringste Arbeiter, der Tag für Tag das Getriebe einer modernen Maschine überwacht, muß über Fachkenntnisse verfugen: immer ist eS der Geist beS Menschen, der alles leitet Der Arbeiter hat immer etwas gelernt, und wenn es nur die Fähigkeit ist, ein genau geregeltes Maschntengetriebe rein mechanisch zu überwachen. Ter Ckbilbctc braucht überhaupt nicht so verächtlich von der rein mecl-auifchen Arbeit zu denken. Wird ja er selbst besonders tm späteren Leben ein mehr oder minder mechanischer Bureaiikrat. Geistig arbeiten heißt nicht nur, wissenscktafilich arbeiten. Die theoretische, abstrakte Arbeit her Universität inii im späteren Berufsleben zurück hinter eine oft nur zu mechanische Pflichterfüllung. Ja ebenso wie bei dem gewöhnlichen Lohnarbeiter ein bedeutender sittlicher Faktor — treu und gewissenhaft geleistete Arbeit -- ausschlaggebend wirkt, so muß auch der Student, mag er mitunter die Welt auch nur hinter dem Bierkruge sehen, sich diesem sitttichen Faktor fügen. Der Arbeiter hat An- Iprud) auf Anerkennung und Dankbarkeit der Gesellschaft. Sittliche Eingabe an den Beruf berechtigt ihn zum Anspruch auf gerechten Arbeitslohn, über den zu moralisieren ber Olebilbctc kein Recht hat Anerkennen muß er die Berechtigung des Arbeiter«, nadi dem Höchstmaße von Kultur mx streben, wobei der Gebildete hilfreich die Hand reichen toll. Bor falschen Extremen hüte man sich Anpassung an das 3N?il, sich hineinleben in die Ärbciterseele. das sollen die Programmpnnkte fein. Der Gebildete wird zum Bolle bcrabfteigcn, aber nur mit ihm zum höchsten ffultur- dlick zurncksteigen. Besonders das Christentum verpflichtet dazu, das das erhabene Beispiel göttlicher Erniedrigung in ber Inkarnation des Erlösers vor Augen stellt. Das Ergebnis der Arbeit ist bedingt durch Arbeitsfreude. Die geringe Arbeitsfreude der arbeitenden Sklaven von heutzutage ist nicht etwa hervorgerufen durch verhexende Wühlereien. Die Worte „sfnedrtung", .Lohnsllave" haben mitunter nur zu viel Bered-, tigung. Warum sollte der Qlebilbctc und besonder- ber freiheitbegeisterte Student dem Arbeiter das Streben nach Freiheit verwehren? Druck mad)t unzufrieden und miß« iranisch und fordert (i*egcnbrud heraus. Ein gewisser .Hon- stituttoiralismuS in der Fabrik, ein Mitbestimmungsrecht des Arbeiters ist Menschenrecht. In der Meufchheit liech eben btc '?.Xjöglichlcit und mithin die Berechtigung zur Crgam sation, die ihren Gipfel in der StaatsdUdung hübet Rein soziale Tätigkeit genügt nicht. Liebe«tätige Arbeit muß mit der sozialen zusammen stillen. Und baui ist besonder.- der Gebildete geschaffen, .stifammenarbeiten mit allen, die es aufrichtig gut meinen zum Wob.e des arbettenben t^Plk zum Stuyen des Laterlandes und der Gesellschaft.
Auder. Boriivenbcc. Haupnnairn Bollcv und C.- il* >ini3"* t». Pentz II als Beiiitzer Die Anlwgc vertrat C^utnant - Es banthlie itd) um zlontrollver' r nnnis »jhrmb IW« br 11 Fällen, bctjangm durch peri Eriatz-Re'erva '• -
rocWi. >veil er sich der Äoitirolle m:ioflen bat. bcrei ♦ »t, '
Tagen Mittelarrebeihriit ist. Der Angeklagte, an '' en-» » bentr* wegen Bettelns bestraft ist, erfldrt. er w
bei Wandenchast geweien. habe unterwegs nicht «ewuP diese rtvntrollverfammlunaen ftatthnbat. <S sei nute leit, nNttn er yi den Uontrollocrsammkur.vn nute nw ist, sondern mehr Unachtsamkeit Der Ankla i,vernerer beo» *ür öte Beriehlmrg aut iiebat Tage Äuielanm »u enr^* DaS Gericht war der Ansicht, daß > Tage Mitwlarren axt reubenbe Sühne für txc Unterlaiinnq de« Mannes *ei kannte demgemäß. Roth erkannte die RechtSkratt des sofort an. .Ai
«B Darmstadt, 18. (luni. Bor dem 5d>»ur5<<‘T standen barte der Taglöbner Adam Walter. -«a.- und sein Bruder, ber 26|äbrige Dienstkr.-cht Gustav Ptm Lber Schönmattenwag rneqen jt ä r Pe r •£ z mit tätlichem Erfolg. 3n der Aacht »mn 1 Lser iaßcn in der Smidxitt von P«er Halter daielbn f Anzahl ^NSbewohner zusammen, darunter btf enben An und der IX üblen bauer »falte: Zwiichen den dreien WvNwechiel. ber ui .'..lii.bfcurn ausartNe. in deren c ber kalter mit eirrem Taschenmesser in den Leis frtTfNir- (
gicrnngskommissar Völker seine Stellung zum 1 l!« tober b«. IS gekündigt hat
Ij Marburg. 18. Juni. Bergangene Rackst Mmroe der Schwan vor der Schwanapotliekc in der tViri 1; rftr c wie dies feit langen Jahren gelegentlich des Lnituncf- kommerse^ der Teutonen geschieht, himmelblau angr» strichen Auch auf dem Straßenvflaster fah man writhtn W Spuren der nächtlichen Blaiifarberri Der B-irendn -ner war heute mit Tannengrün üekoriert und der B<ir tmq #a: Feier des Tages Mutze und Band.
X Hanau, 18. Juni. Obwohl Direktor Steffin bst Hanauer Stadtthealer auf weitere 3 Jahre erhalten hak. NI I doch verschiedene Aenderungen des Vertrages in fiiianjiffc Hinsicht vorgesehen, mit denen sich die Stadtoerordost»' Versammlimg zu befafjen hat. Da nun umlaufende iMP annehmen, der IahreS-Reingewmn de« Direktor« 3* betrage 25—30 000 Mk., beschloß die 5tabtreTorbiuw- Versammlung bit Zurückoenveiiung de« Thealervert a. I » die Finanzlornmifsion, um zu prüfen, ob 'ich cm gc-ßiM - Beitrag de« Theaterdirektors zu den Beieuchtun ' rTe zielen laße. Oberbürgermeister Dr. Gebefchu« erklärte. Ml die Bücher de« Direktor« Steffter von einem Sachver - einer Prüfung unterzogen worden feien, um da« nnarqtfC* Ergebnis feslzuslellen. Ein Abschluß sei noch nicht vorha-rc-. doch könne er heute schon nutteilen, da» der RengemMl nicht 25 000 Mk. betrage. Ta mit dem Direktor -! n; r Vereinbarung getroffen fei, in der neuen Spielzeit für M Operette auch einen Ehor zu verpffichlen. so envach'c «n .'.'Mehrausgabe von 8000 Mk., wodurch sich der Remgr»m>l bedeutend verringere.
Ccridfftladi
(iambnogc als Vertreter unferet Ludoviriana an der Da r - win-Gedenkfeier teilzunehmen und eine tabula gratu latoria zu überreicheit.
* Erledigte Lehrer stellen. Erledigt find: eine mit einem koth. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Arms - heim. Mit der Stelle ist Crganiirnbienft D-'rbunben; die mit cvang. Lehrern zu besetzenden Lehrerstellen zu .Hart manu ha in unb -u .Reiche-, mit ber auch £rga* nistendienst verbunden ist. Beiden kann Ortszulage bewilligt werden.
" Das Hessische Tuberkulose-Museum war. wie schon erwähnt, auch einige Tage in Luxemburg au4 gestellt und dort von über «-000 Personen besucht Tu vor etwa ^ahrcssriil in Luxemburg gegründete Liga gegen die Tuberkulose hat sich bi. Aufgabe gestellt, die schwind sucht, auch dort die gefährlichste und writverbreitetste aller DolkSkrankheiten, systematisch zu bekämpfen. Als ganz b ■- eDöKcruitg über
kulose und die Art ihrer Bekalnpfung zu belehren, erachtete die Liga das Tubcrlulose-Museum. von dem sie schon m hr fach durch die Presse erfahren hatte. Der Liga ist vollauf gelungen, was sie beabsichtigt, sie hat vor allem das In teresse weitester Streife für ft;re Bestrebungen geweckt und zahlreiche freunde und Aiihänger ihrer idealen Sache gesunden, so daß sie nunmrlir mit den besten Aussichten den Kampf gegen die Tuberkulose aufnimmt bziv. fonsetzt In ber letzten Zeit nxir das Tuberlulose-Museum im Kreise Offenbach ausgestellt und in Neu-Isenburg von 1400, in Longen von 1/00 und in Groß-Steinheim von 1500 Personen besucht. Seil Grimdung des Tuberkulose-Museums wurden bis jetzt rund 250 000 Besucher gezählt.
** Turnerisches. An dem morgen stattfindenden Heldbergwetturnen im Taunus, über dos wir schon genau berichtet haben, werden sich auch eine große Zahl der besten Bolksturncr aus dem Gau ^Hessen" beteiligen.
sowie öer Post das betreffende Stadtviertel verarme. c'cMc Stenihäußer glaubt, daß de» einem Besuch von 200 Technikern ttee Kavitalanlage von 300 000 Mk. sich gut verzinse, ohne die IcntCt der Büraerschast in Betracht zu ziehen. Stadtv. Cppmbrtn« meint, man iolle an dem jeiugen Plane kftballtn. um die Aln'iM ncht sich für zei'weile Benuyunq der Veiverde-Akademie ^ür die Polkstchte« ans und iüv den Reudan einer Akademie. Im selben £nmt auirn ich Stadtv. Tietz. Beigeord. Windecker warnt vor llfbtriiiiriunc da die Akademie noch nicht so fortgeschritten sei, um ein 'c'.cbrt llapital gut ui verzinsen. Ter Antrag gebt an die Romr-ihÄ Ter Vor'mende teilt der Stadtverordneten-Veriainmlnna mit. dch die RreiSkasie al- dieSrährigen Beitrag 41000 Mk. fordere, wst von der Versammlung antgeheißen wird.
Darmstadt, 10. Ium Heute, am 19., feiert der b wissenschaftlichen Kreisen hochgefchätzte Au.icnarzt. M Medizmalrai Dr Adolph Weber, m völliger gtiirifR und körperlicher Frisckre feinen 80. Gibnrtstag Ter Iudil«. ein Gießener Kind, hat lange Jahre die von ihm de- gründete und in vorzüglichem Rufe stehende 26edench< AugcnNinik geleitet. Vor etwa 10 Jahren zog er fick, rat Privatleben zurück.
X. Offenbach a. M, 18. Juni In ihrer ul“ «
und der Herzegowina hätten die Oesterreicher schon viele« in dieser Beziehung erreicht.
"Feuer. Kurz vor i/*5 Uhr gestern nachm. begann es zu ftürnien. Es war Feuer am Riegelpfad auSgebrochen , Es brannten zwei Gebäude lichterloh. Arbeiter der Hen-
1 g e n ft ä b t scheu Fabrik und von der O b e r h e s f i f ch e u D e r k st ä 11 c versuchten, Schläuche der Eisenbahnbehörde । an den am Riegelpsad befindlichen Hydranten anzubringen, ood) wat die gute Absicht nicht durchführbar, angeblich, weil oic Gewinde nicht zueinander paßten. Die Kennelsche 'ofreitc am Riegelpsad Rr. 30, in der zwei Fachwerksgebäude brannten, liegt mit ihrem Wohngebäude etwa 20 Meter hinter der Straßenslucht. Ein Nebengebäude, das unmittelbar an den brennenden Gebäuden stand, ist ebenfalls bewohnt. Die Feuerwehr, die kurz vor 5 Uhr in arker Anzahl zur Stelle war, aina dem Brande mit mehreren Schlauchen energisch zu Leibe und hatte eine volle Stunde zu schassen bis die Löscharbeit beendet war. Nie öcrgebraunt find allerdings die beiden Scheuern. Tas bc wohnte Nebengebäude brannte bereits unter dem Dach- stuhl, ebenso ein größeres Gebäude, das als Pserdestall cucnt. Auch hier war das Wasser sehr bald wirksam und Dämpfte den Brand. Ter Hausrat dreier Familien, die in Dem durch das Wasser unbrauchbar gewordenen Neben- hauS ihr Obdach hatten, war von den Arbeitern von Heyligenstaedt ins Freie geschafft worben. Ein erst mehrere Monate altes Kind, dessen Mutter außerhalb auf Arbeit war, wäre in der Verwirrung beinahe oergefien worden. Erst durch baS Weinen wurde man aufmerksam und rettete das Kind. .Hierbei soll sich beson- oers der Steiger ftarl Franz von der Gailschcn Feuerwehr hervorgetan haben. Ein Gluck war cs, daß ^as Feuer bei verhältnismäßia windstillem Wetter und bei Tag ausbrach. Das Feuer soll durch spielende Kinder entstau Den sein. Außer dem Schaden an den Gebäuden kann der Wert des vom Feuer vernichteten Gutes nicht sehr groß iein. Es scheinen außer landwirtichaftlichen Maschinen nur unerhebliche Stroh- und Futtermengen verbrannt zu sein. Wer das Wüten des cntfcHdteu Elementes aesehcii hat und beobachten konnte, wie die Flammen durch die gewaltige Hitze sogar entfernt stehende (Gebäude an der Liebigstraße aiizustcckcu drohten, ber findet es begreiflich und löblich, wenn die Stadtverwaltung mit Strenge darüber wacht, oaß bei Neubauten pcinlidje Vorsicht geübt wirb, um eine größere Feucrsgcsahr in unserer Stadt nach Möglichkeit zu verhindern. Am Abend pilgerte eine gewaltige Menge zur Stätte, wo iwd) rauchende Trümmer von der Zer- Körung des Feuers zeugten. Tic obdachlos gewordenen Fanulien wurden durch bas Entgegenkommen des Bau^ Unternehmers Georg Pfaff unb bunt) Nachbarn am Riegel-- pjab vorläufig untergebracht.
** Straßenaufbrüche. Gegen die recht unpraf tifdic und für die Geschäftsleute jowohi als auch die laffanten recht nachteilige Art, mit ber. man bei den Straßen Ausbrüchen für bic (Äersanlagc ber elektrischen Bahn verfährt, richt« e sich eine Anzahl bei und eingelaufener B fchwerden. 12 .• kamt nicht verkannt werden, daß die Ätiuf leutc burd) bie Aufschichtung ber Pflastersteine unb bic baburd) bebingte Beengung ber Bürgersteige geschäbigt wer den, unb e§ wäre bcöhalb wohl zu erwägen, ob bic Arbeiten, wenn nicht gcrabc auch nachts, so boch mit verlängerter Schicht ausgeführt würben. Durch biefe Beschleunigung wäre sowohl den Labcninhabcrn ab. and) den Passau- len gebient. Außerdem sind durch den nahezu gleichzeitigen Aufbruch fast der ganzen Strecke, die Wege nadi dem Bahnhof für den Warenverkehr viel zil sehr behindert, um längere Zeit anbaucni zu dürfen.
••Via triuinphalis. Bei feder festlichen Veranstaltung in unserer Stadt hat man es unangenehm empfunden, daß bas Pflaster a»,fgeriffen wurde, um Fahnenmaste, bic nun einmal zum Schmucke einer Jesistadt notwendig sind, aufzustellen. Für die Folge hat man e« damit leichter. Zwischen ßiebigftraüc unb SelterStor werden am Rande de« Bürgersteige« eiserne, mit einem Deckel verschlossene Futter eingelaffen, bic bas bequeme Aufstellen von Fahnenmasten ermöglichen.
•• Selbstmordversuch. Die Ehesrau eine« hiesigen Bahiibeamten würbe heute vormittag von Nadibirn bewußtlos in ihrer Wohnung aufgefunben Sie hatte Lm'ol getrunken, wie bic vorgeiunbenc Haldg leerte Flasche bewies unb wurde durch Sanitätsmannschast in bic stlinik gebracht. Das bie Frau zu bem unheilvollen Schritt getrieben bat, ist noch nicht aufgeklärt.
• Prei-krönu ng. Die von bem Landwirtschaft«k a m m e r . A u «s ch u ß der Provinz Oberhessen in Leipzig anfigefteUtcn Ziegen erhielten folgende Preise: 1. SammlungSprei«, 1 Ehrenpreis, *2 erste Preise, 3 zweite Preise, 1 dritten Preis, 8 vierte Preise unb 2 Anerkennungen, insgesamt 600 Mk. Geldpreise.
— DaS Promenabenkonzert fallt morgen auS.
• • DaS Ehrenzeichen für Mitglieder frei- williger Feuerwehren wurde verliehen dem Ludw. '«eidel II., Gg. Rftchael Hifserich, Wilh. Hissench I I..
\ar t GrtvstttäNgk' in« ?rt>ettran» iiiflunq an idim-. n lÄaufhcnt-l.
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