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18/10/1909 Erstes Blatt
 
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ufc bet Zeit

Universitäts-Nachrichten.

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derzufolge fämtlicke WirlSlokale mit weiblicher Be- ohne Ausnahme um 10 Uhr abends schließen

ife imirbe heute Aula der Unfr

Zeit Inkrafttreten des dru t f ch - öfterre i chi sch-un g a- Tij<h< n Van oelsoert rags liuben jid) rm Laufe orr .vu M'f beiden Zeiten verschiedene Jiorivl und M-mungsorrsclnedeir heiten ildci Dir Wuc-ligimg des Handelsvertrages imo seiner 9üv Uuthi, ii>:besondere ixt beiderlei t, gen Tarife, ergeben ES fall Dtrfitcfit iv-rcirn, eine Verständigung über diese ^toirw durch mnnDii<hr B»-rKandlnngen zwilchen den Tetr gierten der deutsch n uno der uffTnYidticur.qaiiicbm Wt-qtmnu, inTbctimiübrni Zu dieseni Jrantr trat am 20. Lltober m Lien eine Rbnserenz yi- famtm u, ötr m Ofenpest fortgesetzt werden soll.

hi bau am 3<mi;-tafl abg^hallenen fran^sijchm Minifverrate

und eS wurde jur Sicherung de- Beweffes eine Besichtigung vor- genommen, ui der a.. Vertreter de- Ltabtbouamtes der <n« gcni.ur - ollogc erschien Herr $Mlogf benahm sich während de Verbandln no sehr aunrregt und iaßre ungünstige Aeuhe. runqrn über die rtanalanlage a.i- ivn'öiilube Beendigungen auf.

: er äußerte, er wolle durch. O'.c Regenmriier von denen in der Stadwero dneteniikung durch Beigeordneten SSalrn lenwteUl war. Oüf sie nicht immer sun':.ornenen beweisen, daß m den IrMot wdk 3obren nie soviel Regen gefallen sei rme in diese« rcnmtrr, meinte Di Mögt, das glaube weder er noch sonst viele Leut? in L ssenbach, der Ingenieur aber tarn in große Er­regung und verlangte, daß Tr. Mögt dies ihm unbedingt glaube, sonst 'onne er mit ihm nicht verbandeln. .Vierauf verließ er das Daus und am nächsten Tag überbrachte sein Hartfttträqer dem Arzt eine Beorderung aus Pistolen mir dreimaligem Äugel wechsel. Tr. Mogk lehntt die I-ordcrnnZ ab und lreß durch 'Reätsarmmlt Schul eine Eingabe an tue Stadl ritfite:, in der verlangt wird, daß IngeniQU' .'tolloqc, der sich für sein Amt nicht eigne, in Däzipl mar-Unter» -umung genommen und biS zur Entscheidung t»m Amte suspen- b:ert werde

Mainz, 16. Cft. DaS zweite Gutachten der Irrenärzte auS Alzey über den Studenten Josef Racke, der an Weih- nachten seinen Vater und drei Schwestern mnorbete, lautet öahm, daß Racke gemeingefährlich irrsinnig sei. Der Haftbefehl gegen Racke wurde aufgehoben, das Verfahren ein- gestellt nnb Racke, n. d. ,Wsr. ZtgV, heute zum.dauernden Aufenthalt der Irrenanstalt Alzey überwiesen.

W Mainz, 16. Okt. Zur Bekä.npsung der Animier« kneipen hat die hiesige Bürgermeisterei eine Vorlage auSge-

vaushaltungSkursuS im Kreise Biedenkopf findet feit einigen Tagen im Saale des Gastwirte« R. Schlierbach liier statt. 20 Teilnehmerinnen zählt der Kursus und zwar 2 von Hof Haina, 7 auS Bieber und 11 aus Rodheim selber. SämticheS Kücheninoentar wurde von den Firmen Gebr. Schmidt und Mettenheimer-Gießen auS KreiSnntteln neu beschafft. Im Laufe des Winters sind zwei weitere siebenwöchentliche HauShaltungkurse in Wallau und Fron- Hausen bei Battenberg vorgesehen. KursuSleiterin ist Fräulein Herz auS Zittau, die vor kurzem ihr AuSbildiingSjahr zu Kassel beendet hat.

0 Mar bu rg, 17. £ft. In üblid in der bis auf den letzten Platz be^

mehreren Provinzstadten werden ebenfalls Lindgebungen gegen die .Huirichtung Ferrers gemeldet.

Rom, 17. Skt Tte sozialfftifche Partei forderte bc Inter iw rionale Bureau in Brüssel auf. Rittet und Lege zu finden zur Errichtung eines Ferrerdenkmals tn Rom, dem Sitze dos Vatikans.

per si tat der neugewählte R e k t o r für das Amtsjahr 1909 10, Prof. Dr. phil. Ernst Maaß in sein neues Amt eingeführt. 'Jiach dem Einzug des atadeniischen Lehrkörpers und der Ebaraierten dec studentischen Korporationen sang ein unter der Leitung des Universitäts-Musikdirektors Prof. Jenner stehender gemischter Chor und dann erstattete der seit­herige Rektor, Geh. Reg.-Rar Prof. Tr. Bogt einen Be richt über das verflossene Universitätsjahr. Er ermähnte die erhöhte staatliche Fürsorge für die verschiedenen In­stitute, sowie die Errungenscliaft, daß im letzten Jahre zum crftenmalc Frauen an der Universität mit denselben Rechten und Pflichten, wie die Männer hätten, studieren können. Im letzten Lommersemester sei auch Marburg hi die Reihe der Hochschulen eingetreten, die mehr als 2<)U0 Stubenteu zählen. Er überreichte dann dem neuen Rektor die In * lignicn seiner neuen Würde. Dieser hielt im Anschluß liiccnn - eine Antrittsvorlesung überAltgriechenlaud, die Wiege der klassischen Wissenschaften" woraus die Feier mit einem öjefang des Chors ihr Ende fand.

legte bei Hmwelsmm,ster anen Entwurf zu dem neuen Zoll­tarif vor, m dessen Beratung die TLpurierlenkMiuner sofort rradi her Wiederau straf nn e ihrer Arbeiten eintreten wird.

Ans 7 öbris itxtb flnroetM: Bon den russischen Trup­pen l.a>xii beut eine i*rmnbier6riflabe und zwei .stoinpagnien de-, '- jz-. rix. aiihnv- T ä b r t« verlassen und den Rück- mand) nald« frmttünifaiu« anoctretrn

Schmuggel an der holländischen Grenze.

Die .Norddeutsche allgemeine Zeitung* schreibt: In den TagcSblätlern wird die Nachricht verbreitet, hätte infolge bei neuen Steuergesetzgebung der Schmuggel an der holländischen Grenze, besonders in Tabak und Kaffee, derart überhand genommen, daß sich die Notwendigkeit er­geben habe, die Zahl der Zollbeamten erheblich zu verstärken. Tirie Verstärkungen hätten aber io wenig wie besondere In- ftiuftioncn die Zunahme des Schmuggels verhindern können, sodaß die preußische Regierung sich veranlaßt sähe, 150 neue Zollämter an der holländischen Grenze zu errichten. Diese Nachricht ist in jeher Beziehung unzutreffend. Eine er­hebliche Zunahme dek Schmuggels au der holländischen Grenze ist nicht bemerkt worden: es hat sich daher weder eine Ver­stärkung de« Drenzschutzperfonalü als notwendig erwiesen, noch ist beabsichtigt, die Zahl der Zollämter zu vermehren.

arbeitet, bienung müssen.

-r.

Strafoenfämpfe in Oesterreich.

Prag, 17. Oktober. Anläßlich bei Eröffnung des HochschulsemesterS wurde heute von den hiesigen deutschen Studenten der erste Bummel abgehal­ten. bei dem sich die Vorgänge des vorigen Jahres, Be­drängung und tätliche Tlibbanblung der beutjcheu Studenten am Graben wiederholten. Eine in großer Zahl aufgebotene Wachtmannschast nahm mehrere Veuniftungen vor. DaS deutsche Haus war durch mehrfachen Wachtkordon abgesperrt: ernstere Zwischenfälle ereigneten sich nicht. Die Kundgebungen gegen die Studenten endeten, al« btc zum Protest gegen die Hinrichtung FerrerS emberufene Versammlung polizeilich aufgelöst worden war und d,c Teil- nehrner un Verein mit bcu Demonstranten vom Graben und WenzelSplatz für Ferrer Kundgebungen veranstalteten. Die Polizei zerstreute schließlich die Menge und sperrte die 6irafi<n ab.

Wien, 17. Oh. Zwischen den auS einer Versammlung heimkehrenden Sozialdemokraten und Deutsch-Nntio- na (en, die für den deutichcn Charakter Wiens demonstrier­ten, kam es heute auf der Rmgftrage zu Zujam menst äßen, wöbet sechs Personen leichter verletzt und sechzehn verhaftet wurden.

die auS vier Toren erfolgt, rin breiter, mit vier G.eisen beleg.'er Vorraum vorhanden, so tast die Ab und Einfahrt Hoti vor füll gehen kann Zum Betrieb der Bahn sollen Die beiden vorhandenen, je 150 pferdekräftigen Iran mafdanen <bic eine Masctnne nur zur Reserve dienen Die für den Fahrdienst nöriie Pusferdatterie, die im neuen Mafchinmaedaude ihren Platz erhält, kann, wenn es sein muß, in arht Tagen fertig montiert fein. Der dafür be­stimmte Raum der Reuanlage ist fertig. Man hofft be­stimmt, um den 15. November herum mit dem Pro de betrieb an fangen zu körnten und es ist geplant, am 25. No­vember, an <"roßher-ogs Geburtstag, den regelmäßigen Betrieb zu eröffnen.

Forst Personalien. Se. Kql. Hob. der Groß­herzog hat den Oberförster der Lberförsteret Wahlen, Forst­meister Hugo Kirchner zu Wahlen, in gleicher Dienst- eigenschaft in die Oberförster« Bad Salzhausen versetzt. Die Cberförflerftea< in Wahlen ist zur Wiederbesetzung aus­geschrieben.

Lehrerpersonalien. Ucbertragen wurde dem ZchulamtSaspiranten Phil. Feier auS Frei-LauberSheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lämmeripiel.

Eine Sitzung deS Provin z ial -AuSs ch usseS findet am SamStag, 24. Okt., v o rm. 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Ausbringung der Kosten deS Geländeerwerbs für die Nebenbahn Lollar Londorf. 2. Klage deS 0.-91.-93. Friedberg gegen den 0.-A.-V. Rödgen wegen Unterstützung deS W. Müller von Schwalheim.

-DaS IahreSfest deS OberhefsischenVereinS für Innere Mission wird am 9. und 10. November in Gießen gehalten werden. Neben der Fortführung der bis­herigen Arbeiten wird sich die Tagung besonders mit den Ausgaben deS Gemeindelkbens auf dem Lande befaßen. Es ist dem Vorstand gelungen, den durch seine 9lrbeit auf diesem Gebiet besonders berufenen P. Busch au6 Schwiersen in Pommern als Referenten für die Hauptversammlung am 10. zu gewinnen. In der Mitgliederversammlung am Nach­mittag deS 9. wird der beste Kenner der Landkrankenpflege, Pfarrer Schwabe in Gießen, über .Nothilfe in der Land- franfcnpflegc' berichten. Im FestgotteSdienst (Dienstag um 6*/4 Uhr) wird der durch ferne .Torfpredigten* bekannte jetzige Karlsruher Stadtpfarcer Hesselbach er predigen; m der Abendoersammlung in Sterns Garten werden eine Ge­dächtnisrede auf Hofprediger D. Stöcker (von Geh. Schulrat D. Stamm) und .Bilder aus der Jugendarbeit* (von Pfarrer Rudolf Schlosser-Darmstadt) geboten werden.

- WaS cm Häkchen werden will. Eine hiesige Handelsfirma hatte festgestellt, daß un September eine Anzahl kleinerer Geldbeträge, die von Kunden abgesandt ivorden waren, nicht in ihre Hände gelangten. mußte cm llnbcicd)tigtei die Postannxisungen erhoben und die Beträge m Empfang genommen haben. Ani verstoßenen SamStag präsentierte nun em jüngerer Bursche eine Postanweisung der Firma über 80 Mk. und wollte daß Geld erheben. Als der Beamte Zweifel in die Echtheit der Unterschrift setzte, entfernte sich der Bursche. Er wurde in her Person emeS 14 jährigen KaufmannlehrlingS feflgeftedt, her bann auch geftänhig war. DaS fo erhaltene Gelb will er attf den Kirchweihen verjubelt haben.

Imker -'B crsammlung. Recht zahlreich waren die Bienenzüchter zur geftngen Versammlung bei Gastwirt Rühl erschienen. Herr Buß-Wetzlar führte den erschieneneu Mitgliedern seinen neuen Wachsschmelzapparat in praktischer Tätigkeit vor, der den vollen Beifall der Vecsammliing fand und auf Kosten deS Vereins übernommen wurde. Der Vor­sitzende, Lehrer Buß-Leihgestern, konnte feststellen, daß sich der Zwcigoercin anch mit gutem Erfolge an den von der LandivirtschaftSkammer veranstalteten ObstauSstellungen in Friedberg und Gießen beteiligt habe.

In Amerika verstorbene Hessen. I. Gg. Haun auS Groß-Zimmern, 76 Jahre alt, zu Snrakuse, R.-P. Johann Griesheimer auS Lanipettheim, 75 Jahre alt, zu Ehillicote, O. Hch. Hav erkampj auS Schotten, 77 Jahre alt, zu Tunden, III. Dr. Hch. Ziesing auS Gedern, 81 Jahre alt, zu Peru, III. Ioh. Martin Eifer auS Bingenheim, 78 Jahre alt, zu Perrin, III.

4- Großen-Linden, 17. Okt. Ein Veteranen- f e st fand heute hier statt. Fn der Kärche wurden drei Ge- denkraseln für ine >tzri.egsteilnehincr eiugeweiht: in der Festpredigt gedachte Pfarrer Schulte der HeId^'nlaten der Veteranen hn Feldzug 1870/71 und ihrer Verdienste um das Vaterland. Nachmittags wurde eine Feier in der Xum- imllc adgi halten, zu der sicli auch Veteranen aus den Nackü'arvereiuen eiugenmden hatten, z. B. aus (Vießen, Allendorf u. a. Orten Ein Vertreter des Prafidiurns der ixifsia und des Bezirks waren anwesend.

X Ettingshausen, 16. Okt. Letzten SamStag nach­mittag gegen Uhr schnitten die Kinder deS Arbeiters F. Löffler m der Scheune Futter. DaS 10jährige Mädchen geriet hierbei infolge Unvorsichtigkeit in die Häckselmaschine und erlitt eine tiefe Schnittwunde am Handgelenk. Von der Hebamme wurde fofort ein Rotverband angelegt, bis der telephonisch herbeigerujenc Arzt erschien, der die Wunde zu- sammennähte und einen richtigen Verband anlegte.

+ Nidda, 17. Oktober. Nachdem in einer Anzahl Nachbargemeinden die Feldbereinigung durchgeführt ist nnb währenb sie m anbeten in her Durchführung begriffen ist, gebt man auch hier nut gleicher Absicht um. Eine 9ln- ;ahl Grundbesitzer bat jich schon dafür entschieden; die Be- tzotdc sieht der Sache sympathisch gegenüber. Wenn auch die Sache bei uns wegen her sehr verschiedenen Güte des Bodens schwieriger sein dürfte als an anderen Orten, so ist an der endlichen Durchführung dennoch nicht zu zweifeln. Die seitherige naße Witterung ist der Landwirtschaft sehr hinderlich gewesen. Noch sind Kottoßeln emzutun und viel Saat zu bestellen, «tzrüneß Futter ist überreichlich vorhanden.

0 Orleshausen bei Büdingen, 16. Oktober. Vor einigen Tauen wurde her neu gewählte Bürgermeister bestätigt. Heute wählte man ohne Gegenkandidat Herrn Karl Wemel zum Beigeordneten. Sem Vorgänger bekleidete das Amt viele Jahre und legte dasselbe vorgerückten Alters wegen nieder.

Dk I Offen b ach u. M, 17. Ch Ein» eigenartige Dnellaffäre macht hier Du-ht Au i>den Di btriige Jioncb jnkc*- i>- luanlondrienntffiai nunwlbui und bei t hrm starken »iiicu -rl>t Uc> . \tntvunirung Eine gait;r dal >*nn aud» Sdv.f-entriavf- rn gegen Im Hause des ~

CuMchWahrt.

Ter Schluß her Frankfurter Luftfchiffahrtali-ftelluug.

Frankfurt a M., 17. Oft. Aus' Anlaß her beule zu Ende gehenden internationalen Luftjchiffahrt-Ausstcllung fand heute mittag in der großen Halle des Bierrestairrants eine aka­demische Feier statt. OK* beim rat Dr. Gans gedachte der 3dmnerigfritcn, unter denen die Ausstellung zustande kam, und Danhe allen Behörden. Danach entwarf der Vorsitzende de» Deutschen Lustflottenvereins Generallcutnant z. D. v. Nieder rin Bild der Ausstellung, ihrer Leistungen und Darbietungen. Nach Bekanntgabe der Preise danfte Bürgermeister Grimm der Ausstellung und ihren Unternehmern. Zum Schluffe würdigte General v. Eichhorn die Bedeutung der Ausstellung und brachte das Hoch auf den Kaffer aus.

Devtsche Lnstschiffmanovet.

Köln, 17. Oft Wie letzt feftftebt, werden die Lustschiff- monötxr bet Köln am 25. Oktober beginnen und etwa vier Wochen Dauern. Beteiligt sind:Zeppelin 2", Parseval 3" und dasGroß'sche LuftschiffM 2". In den nächsten Tagen treffen noch zwei »tomvagnien Lustschiffer auS Berlin hier ein. Auch die Metzer Luftschisferabteilung wird einen Offizier und nntn Zngenieur enffenden. Die Manöver werden in Vergleichs-, Aus- bistmngS- und llebnngsfabrten bestehen.

Ein erfolgreicher dentscher Flieger.

Berlin, 18. Oft Auf dem F l u g f el de b e i Bork gelang es gestern dem Ingenieur Grade, gleich beim ersten Flug die Bedingungen des Lanzpreiscs zu erfüllen Da aber als Ort der Sürftragung das Flugfeld FobanniStal be- <unuut mürbe, muß Grade den Flug dort reichet bolcn Der deutsche Flugtechniker machte bann noch feiner erfolgreichen Be mabintg um den Preis noch zwei Flüge, die vollständig gelangen

Kleine Milttiluogen.

Frankfurt a. M., 16. Oft Der Parseval 3, der beule morgen gegen 9 llhr in Stuttgart seine Rückfahrt angcttelen haN-t, traf bereits beite mittag um 1 Uhr 5 Min auf der tut

Frankfurt a. M., 17. Oft Der Ilameis des Kaf.serS,. eine große Vase aus der fomgtxdxn Porzellamnamifaftur,' soll angeblich Cberfücutnant Stelling, dem Führer des Parseval Ballons, zutallen. »

Lancaster, 16. Oft Bei einem Vrobeffug T,advs rourbe der Apparat schwer beschädigt Codv roarbe leicht verletzt. ,

Budapest, 17. Oft Trr Flieger BlsriotS, der morgen tuet autnrigt, wurde von dem Grasen Michael Karolni für ,000^ Jtronm angekauft

Ein seltsamer Unfall.

Wien, 16. Ckt. Ein Austueg des ^enkballonS her Br,über ,c.n e« Gegenwart beS Kaiser«, mehrerer Ercherjäge und -limücr dauerte acht Minuten. Ter Ballon umkreiste m-t)c.malf de» Dlay. Ter Kaiser beglückwünschte btc Brüdtr Renner.

. C,L ?ei den beuttaen A»st:tegen des Ba.'ion«

der .Skdruder Renner stürzte einer der Bt..der ab, da der BLillon a.i einen edmut-n aiiftiefc. Ter Heradgestürzte blieb un u et ler.l xmloia# mongrlnbrr - letiening inutbe der BaUon mit L-*«

>'^en ir - nde al getrieben, landete J ebne wkiieren Uuiall m der Nähe von Wien. Y j

An» Stabt nnd Cati\

Gießen. 18 Oktober 1909.

Von der Ltraßcnbann.

Nxtckwcin Ende September die gesamte Schienenanlogc fertig gestellt Ivar und man mit der Legung be# ^aht- orabt, begonnen hat. ist tu bei vergangenen Woche an her Lahn ileißig an her Wagenhalle uitö den v>ufahrt- pfeifen au ihr gearbeitet ivorden, io baß spätestens'tnorgen die Zufttdrgleisc fertig gestellt und die Raume N'r Wagen balle unter T-ach sein werden, damit man den in dieser Woche ein l a u s c n d e u Probe wagen dorthin bringen kann Die Wageitdnlle hnt eine Breite von 21 Meter und eine Longe von Meter Äußer einer geräumigen .Halle, iu der auf vier ''steifen 16 bi-.* 18 Wagen untergebracht werben können eutlidll bas ('iebäube r,»eiter eine große Reparakurwcrkstätte, je einen Raunt für eine Sckmiiede. Lackte,,'tet und Schreinerei, sowie für die AnkerwUkelei Tic in diesen Raumen befchäfiigteu Haiidwerker werden außer den .trbciten für die Straßen bahn auch solche für bas In der RLbe her Waaeubaile tusttndliche Elektririläts- werk machen Mau beabsichftgt, die Handwerker auch für den Fährdienst auszubilden. um zu icbcr Jeit Reserve falir,; Anr i'Uiib.mitq zu haben ,viir die Maienal-La- perunfl ist ent gerat'miger Wiler, ein Raum un Erdgc- schvß und ein foldycr eine Treppe hoch vorhanden, weiter fhtb zwei Anfenthaltsräumr für die in fr t Haffe beid)äi tiflten 'Arbc'.t nnb für da Fabtpcrsoual, cut Bureau für den Werkmeister "nd Miojcti und i.gjtbrmtnt vor­handen ik»i der ..alle ist für d, ,v <io . n

Rodheim a. b. Bieber, 17. Oft. Der erste

Deutfcbcs Ueicb.

AuS Wildpark bei Potsdam berichtet man: Die GroßHerzogin Luife von Baden traf SamStag abend 8 Uhr 26 Min. auf der Station Wildpark em. Zum Emp­fang hatten sich emgefunden: der Kaiser, die Kaiserin, Pnnz Eitel Friedrich nebfl Gemahlin, Prinz August Wilhelm und Gemahlin, die Prinzessin Viktoria Luise, die Prinzen Joachim und Oskar. Nach herzlicher Begrüßung und Vorstellung deS ltzefolqeS begab man sich tn das Neue Palais.

DaS französische Kriegerdenkmal in Weißen bürg ist am Sonntag in feierlicher Weüe enthüllt worden. Mittags fand ein Aufzug von etwa 50 Vereinen, Veteranen-, Krieger-, Turn- und Musikoernnen, darunter eme Reihe französischer, zum Denkmal nach dem GeiSberge bei Weißenburg statt, das mit französischen und deutschen Fahnen geschmückt wurde. Hier hielt Ehrenpräsident Spinncr-Weißcnburg hie Weiherede. Der Delegierte vom Souvenir frankotfr, Niessen-PanS, war beauftragt, die Anerkennung Frankreichs über dieses Werk auszudrücken. Prachtvolle Kränze wurden niedergelegt vom Souvenir fran^atse, der Stadt Weißenburg und vom Lfsizier- korpS deS Weißenburger Regiments. Am deutschen 'Jlrmcc- denkmal, wohin sich der Zug dann bewegte, wurden ebenfalls mit Ansprachen Kränze niedergelegt. ________________________

Ausland.