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be« Großherzog
lennoiiate i*t bubrr bei der brar.gcn ’Au&KÜaltvng be*
ter
den bereite
als Hauptanziehungspunkt für die Besucher gro&e von geschichtlichen Ereignissen auS der Zeit JulmS nämlich bie Unterwerfung der Gallier durch die In prächtigen, kolorierten und figurenreichen Bildern
den neuen
Um 4 Ubi
Woche Szenen CäsarS, 'Hömer.
iür Nichtschwimmer und dem Kastenbad für Knaben fleht em Luft-, Licht- und Sonnenbad zur Verfügung. 9hd)t genügend bekannt ist cö biS jetzt, baß die Bohne von Mitgliedern bis zu 14 Jahren überhaupt keinen und vom 14. bis 18. Jahre einen ermäßigten Beitrag bezahlen.
gemeldeten Ordensverleihungen wurde noch dem General drrektor des Hoftheatcrs Emil Werner das Kommandeur, kreuz 2. Klaffe des Ordens vom Zährnrger Löwen verliehen,
ben Gefühlen und .'priemfen de^ geiinntcn deutschen Bolles von allem Amana an feit imo unmdiütterhrf) <rn un'-rn reitf Inn 5tnatm imh ^rrcunbf dhi ft fbynb, welcher isdem der beider ‘frr'.rb M Nutz und (ihre gereicht. 'Rrbnrr »chlor, mit nurmiühen her! rufen aui tnc kaiserlichen Trüget b« Bündnisses, Äildelw und ,>ranz 3t)fef. Tie beult d) frei heitlichen Ada-»ebner en stimmten in erraniilinrr Begeinerunq in bic XKilrurr em
dem ramm streßen gestern bic Arbeiter auf ein menschliches Skelett, bas eben leider nicht mit Vorsicht bloßgelcgt, sondern
rageskatender. R o I off cum: Tamstag abend Gast sind der Schtästänzerin Triibv. Sonntag Proarammivechlel.
Krnematogravbentbcater: Täglich 1 oriielhinq.
Konzert unterer RegimentSmusrk aus ber filebig»böhe Soimiaq nachmitiag 5 Uhr.
Konzert im fcolel Schütz Sonntag abenb 8 Uhr.
'41 n l a g e m u f i f am Sonntag vormittag II'/, llbr in ber Sud Anlage. Spielpten: 1. Cuverture zur Operette .Tie Kran Wleiflenn", von SuppS; 2. Eipana-Watzer, von Waldicnstl; H. (uiuinfte au« ber Over .Mignon', von Thoma«; 4. Iftnig und stark. Marsch von C. Jnebemann
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•• 91 m Geburtstage des Zaren fand, n. d. .Darmit. Ztg.', in der Ruffikchen Kirche auf der Mathilbenhöhc zu Darmstadt ein JeftgotteSbienst mit feierlichem Tebeuni statt. Um 1 Uhr schloß «ich in der Gesandtschaft ein Tiner an, an dem der Resident und der Sekretär m Uniform, sowie 18 Mitglieder deS HofeS und der Hofgesellschaft teilnahrnen. Auf die Kaiserin von Rußland, daS Großh. Hess. HauS. bas Koburg-Golhaische Paar, die Herzogin-Witwe, sowie auf baS
** Ein Skclcttsund. Bei dem Straßenbau aus
•• Gegen b u r r a u l r a i i f d» e KlenigkeRt-- Tä merci ist eine im Hessischen Regitrungsbiall *Vr •
Teile bedürfen im nlcidwit MaHe brr ^eieqenh» n. Lungen und Nerven >u stärken und neue LchafienSrmidigken zu sammeln
englische und da« bulgarische Königshaus und türkischen Sultan wurde cm Toast ai,»gebracht, war das Mabl zu Ende.
•• Badische Auszeichnungen. Außer
zieht diese machtvoll wirkende Episode der Geschichte m allen Einzelheiten an dem Beschauer vorüber. Außer diesem historischen Bilde hat der diesmalige Progranmiwechsel zwei weitere bürgerliche Dramen gebracht und zwar: ,Chne mütterlichen Schutz' und ,Ter brave Mann'. Auch einige hmnoriflische Zugaben iverdeu gezeigt, von denen wir „Berthas Geburtstag * ermähnen.
•• Der Männer-Badeverein eröffnet heute die diesjährige Babesaison. Außer dem Schivumubad, dem Bad
murr wrigewabrung tk« Ctiebalt» ;u bewilligen Tie Biel geüattuifm de« Verkehr«, die fariktjriär ber Industrie, der immer Im »tiger iverdende Wettbewerb aui allen .'ktierm bo) ixibm et nut iidi Ebrach:, daß treu an ;cbm tidumtann.
'$ri:iiiL'al wie Ange, teilten, bic Erfüllung der ob. leien den Ertidnnt aaiu andere Anivrivde an Geist und Körper tiellt al« iruber. Ta? Bednrfn.S noch enter ausrei(landen E r do l u n g 4 i e t r nährend
tmirtHlt wurde
<nue iiteroetiooele Tafchendiebii
ivutoc im itijun Monat auf dem binigvit Markt bet Au-dibwnf
-dies wd«’tci abgciaßi. Tic IngrHagv, R.E. geb. S au»
21 ii» itobt und taub.
Gießen, 1b. Mai 1909.
Die Meisterprüfungen im Handwerk.
Im Sommer finden bei ben drei Mcisterprü f u ngskommiff ivncn im Großherzogtum Hessen bic Prüfungen auf Erlangung bes Meistertitel- im Handwerk nach 13.3 ber Gewerbeordnung toieber statt Es sei hier 'barauf aufmerksam gemacht, baß alle bie, bic sich nach dem 1 -Crtober 1901 selbständig gemacht haben bic Meister Prüfung ablegen müssen, wenn sie ben Meistertitel führen noUeii. Eine andere Art ber Erwerbung, wie vielfach an genommen, etwa burch Berlcibung ober Berechtigung zur Führung, ivenn jenianb eine Reihe von Jahren sein Gcichäsi selbständig betrieben hat, gibt es nicht, nur burch Ablegung ber Meisterprüfung kann ber Meistertitel erworben werben Die Anmeldungen sind möglichst bald an bie Vorsitzenden der Prüfungskommissionen einzusenden. Jeder Hand werker, ber sich selbständig macht, bat besonberes Interes e baran, bie Prüfling abzulegen, fiihrt er doch Vor einer staatlich hierzu bestellten Kommission den Nachweis, daß er befähigt ist, fein (bewerbe auszuüben \’(bcr auch bie Gesamtheit hat einen nicht zu unterscluitzenben Vorteil, oa schon äußerlich durch hie Führung des Meist
ist, der den Nachweis seiner Befähigung erbracht hat. Daß aber auch von den Pritfungskommisiionen sowohl <nif praktischem wie auf theoretischem Gebiet von ben Prüf lingen ellvas verlangt unb bei nicht genügenben Kennt nissen unb Fertigkeiten im Handwerk auch mit Strenge verfahren wirb, beweist ber llmftanb, daß im letzten Jahre von 156 (Geprüften :$9 nicht bestauben unb bie Prüfung wieberholen müssen. Wie es sonach im Interesse einer nnrtfdiaftlidien Stärkung beS Laubwerks notwendig ist daß sich jeber, ber sich selbständig macht, ber Meisterprüfung unterzieht, so ist es auf ber anberen Seite auch eine Aufgabe bes Staates, ber Geineinbe unb ber Gesamtheit, bie geprüften Handwerker burch Zuwenbung ber Auftrage unb durch sonstige Berücksichtigung zu förbern unb zu unter* stutzen Nach der Gewerbenovelle von 1908 (Heiner Befähigungsnachweis sind künftig nur bie Handwerker zum Anleiten von Lehrlingen befugt, bie bie Meisterprüfung bestauben haben Ausgenommen sinb nur bie älteren Hand ■ werter, denen diese Befugnis durch bic zustänbige Verwaltungsbehörde (in Landgemeinden das Ä'rcisamt, in Gemeinden mit Städteordnuna bic Bürgermeisterei > schriftlich Der- liehen worben ist. Handwerker, bic ohne bie Befugnis hierzu Lehrlinge anleiten, verfallen in eine Strafe bis zu 150 Mk. Der also Lehrlingi' anleiten null, jedoch von ber zuständigen Verwaltungsbehörde bic Befugnis nicht erhalten Hat, muß zu bereu Erlangung bic Meisterprüfung ablegen, womit ihr ein Recht von weittragender Bedeutung verliehen worden ist. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß bic unbefugte Führung des Meistertitels mit Geldstrafe bis zu 150 Mk. bestraft wird.
Tb Bewilligung eines rtmtmcrurlinib# l’C«: ohne .iweiiel rat Cnirrrfic h <- «Rschäns. des Pernrivnls unb fetnrt Mitatvelter
neroirntluhte Bekanntmachung des Staatsmintncrrums I gerichtet, welche bic Abänderung ber .Instruktion für di Junl'ikatur der Großherzogi. £bcrred>nunqvfammer de trifft Nachfolgende Bestimmung barm bür t? al:gememes Interesse f in bim „Uebcrfdnettei." so heißt es rrn t; 1>, I „ber einem Schuldner ober Gläubiger ber Kasse zu ver I utenbe ober der von einem ioleben zu erfevenbe Ge amtbetrafl 50 Pi nicht, so ist bt Revisionsb» in.'rkung zu I unterlaßen Bei Forderungen ober Schulbigleitett der gösse, welche mit dem i4e)amtbetrafl von 10v Mk. und mehr seitens eines Schulbuers oder Gläubigers in Recv- nungsemuahme ober -aitsgabe stehen, ist bezüglich ber Ber gütungen ober Ersatzleistungen bis zum Betrage von 1 Mk einschließlich in gleicher Weise zu verfahren." Fehler allerdings bei staubig bestimmten Posten unb solche Fehler, durch welche bic liebere in stimm ung ber stassc unb dem Tagebuch einerseits unb dem Handbuchc unb ber Nech- nung au beredend aufgehoben wrrb, sind nach wie vor gegen ben Rechner ohne Rücksicht auf ben Fehlerbetrag zu bemerken. Tas Vorgehen des hessischen Staa.sministcriums bürste wohl für anbere Behörden vorbildlich werben
•* Im Kolosseum trat gestern bie Traumtänzerin Trilbt) auf, deren eigenartige Darbietungen! in einem uns vorliegenden Bericht uoer eine Vorstellung vvr geladenem Publilum in Stoßburg folgendermaßen gc- ichilbert werden: „Nachdem Trilbt) in ber üblichen Weife zunächst durch .Hypnose in einen schlafahnlichen Zustand versetzt worben war, durch ben es ber vollständigen Anaesthesie verfiel, ergab eine Untersuchung durchs verschiedene ber anwesenben Aerzte, baß sie weder auf Schlag noch Stich reagiere, unb selbst beim Reizen ber empfind liebsten Teile keinerlei Reflexbewegungen aussührtc. Bei ben ersten Akkorden durchzog es sie wie ein Schauern, sie bewegte bic Lippen, um im nächsten Augenblicke zunächst eine Arie unb nach einiger Ruhe auch ein französisches Lieb zu singen. Eine zweite Untersuchung burch bic Aerzte hatte dasselbe Ergebnis, worauf Herr Elaukelli sein Medium wieder in natürlichen Zustand versetzte Das Mädchen zeigte sich beim Erwachen zunächst höchst erschöpft, erholte sich jebod) rasch wieder unb reagierte auf bic geringste Be rührung irgendeines Körperte-les. Trilbt) dürfte für den Psychologen unb Psychiater maudjed Interessante unb Rätjcl- iwilc bieten." Heute jinbet ein nochmaliges Gastspiel der Schlaftänzerin statt, worauf wir Hinweisen.
•• DaS K »ne in atographen» Theater bringt nächste
fauhmimriid n Leden» Mel br.nqniöer als früher geiparin-n Beide
übergeben. Es handelt sich um ein seb stnochen waren schon ganz im Verfall handelt sich um früheres Okirten-
wlltrn #u enter .inberrn Xii^iifuna und tr djmn
r.qmi'rei Znievesie den AngeireUrrn einen Urtejrt> ijrmabmL
•• Sotba ; und Turnei Die Musterung j»t neniber. unb vielen MililärpiliaUigen rouil' tm ixvbn her Eintritt tr.4 Satti. Manck^i iura- Mann Hebt bieiem jeiiPnnft mit Bungen ivenn ei an den anürenqrnNfn Turm denkt, den ibm da '<»1(451 en leben bnngi. Tu Aabre. seu er tnc Tdmlf dct- laiiai hai. nnd »eritnd*zi:. ebne daß et <tr irrar körperliche .wtV tilruna Sotqe tm-i Rasiäsiigkeu und Beouemluvkeit fmd die .•cuprunodwm ha rar Leute bteier Art «der und ** oetvnder«. tue f«t. unb den gefegten den Ttenft erichaxTen imb viele bttte-e 3hmt*n des Militärlebens peruriüdm Wie viele Mähe und Aeraern.s könnten den Pvrgesetzten und nnt melrTeunttmungtt Zunuchctzunaen den »unaen Rekruten eripart i'letb.r, renn Däeie vor ihrer Dienst,ett mehr Wen auf tuen- ^arprrv'lci uw rrtimilhgc TMivphn m einem Turnverein gelegt hatten lln arfdult und uitflelenlig kommen ite zur Einstellung, und
•V. utx- und nnverdrouener Arbeit bedarf es. um sie »u gebrai;(t>*- fähigen Soldaten Heran^ubilden Ilm nne vieles leichter " es Mgcqen erneu cumen>(h vorgebildeten Men'(den in den Milu n bicim emunübrrn. Einen großen Teil der Hebungen kennt n ix-rti:». uns n-as ibm noch fehlt, eignet er sich leicht an T< Bort eile, die ba- Turnen knetet. Irnnnb n bter wobt zur Gel tun.. Die rasche Aufiaüungsgabe. die Gewöhnung an .lucht unb^Crb mmg. her geschmeidig Körper, die fräftigat MusTeln. die ruber- beit und C*Tvonhtbnt mt Auftreten u a m Ein leichterer Trenn, der biher auch stets gerne getan wird, ist die Äolge. Mächten das an Militärpflichtigen noch rechtzeitig bedenken Ein halbes Jahr haben sie noch Zett, st» daß noch manche* Versäumte nach- geholt werden kann Tie Turnvereine sind gerne bereit, fit ai ihre Reihen oufnintbmni und für den iSebrt' - n’t ronubertitrn. Dietenrgcn runner. Leute aber, bie noch längere Zeit vvr sich hoben, sollten erst recht nicht säumen. Je früher fk mit dem Tunten beginnen, desto größer die Vorteile Sie erweisen sich damit selbst und beim Militär ihren Vorgesetzten einen großen Ttenst
’• .Hausbriefkasten. Erfreulicherweise wird von der Cinrichkung, Hausbriefkasten innerhalb der Gebäude an ben Vob- rrungotüren usw anzubringen. letzt schon in großem Umfangt Gebrauch gemacht und dadurch eine erhebliche Entlastung der Briefträger und Beschleunigung des Briefbestettdienste» her bei geführt Aoch größeren Vorteil bietet abci die anderwäns schon rage» bürgerte Einrichtung, die vauSbrteikästen tm Erdgeschotz tür alle Stockwerke ober gar an der Außenseite der fräirfer ober am Gitter ber Vorgärten anuibringen. Im allgemeinen Interesse würde es iu begrüßen km, wenn man auch bei uns sich ju solcher weitergehenden Maßregel entschließen wollte.
= Großen-Ltnden, 16. Tlai. Morgen findet hier eine richtige JubiläumS-Hochzcit statt. Tie Eltern des Bräutigams Rudolf Jischer, ^Bauunternehmer Hch. Jifcher IV. i nd Ehefrau Katharina, geb. Viehmann, heirateten vor
125 Jahren am 17. Mai, unb der Zufall will eS. daß btt beiden Zeugen, die damals bie Eltern jum Altar geleiteten, der Maurer Konr. Diehl und ber Spengler Vubro. Magnus IV., nunmehr auch bem Sohne benfelben Dunst eriocifen.
Allertshausen, 14. Mai. Der hiesige Kneger- I oerei n friert am Nachmittag be« \)unmclrahrtt.iqefl bas seiner Jahnenweihe.
== Bad-Nauheim, 14. Ma,. Bi» gestern finb 4 138 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 3019 anroefenb waren. Bäber würben biS jue 13. Mas 31 280 abgegeben.
0 Laubach, 11. Mat. Das Gymnafium Inder I dämmt unternahm heute einen tage iausflug. flfr re uh die oberen Klassen shrl ■ lenkteWMd
I bic Balin benutz nach
Holm» und dem mittleren Lahntalc zu.kommen b
Schüler ber mittleren und unteren Hiofieu in ht-r A.ihc und besuchten Sck)loß Arnsburg ober Schotten
Q Laubach, 15. Ma, Vom (4roBb. '«imiiirnum ist brr | zur Erbauung einer Turnhalle m U l.
löolibau für 20000 Mk verworfen worden Ablehnung technische Grund.
beiten Submission eing.reichten L‘t -t
Gültigkeit: die Einreichung eines n ueu
Anssübrung verzögern.
parlamentariicbc» au» Heiden.
Der Gesetzgebungsausschuß der zweiten Sammer hielt am Freitag Beratung mü ber Regierung <A, als deren Vertreter Ministerialrat Tr. Ui inger. L?berregierungsrat Heinrich unb Cberforfhrat Grüne- wa l d erschienen toaren lieber ben Gesetzentwurf betr Artikel 227 des Vvlrreistrafgeietzbuchs wurde noch keine völlige Einigung erhielt und deshalb die Beschlußsaffilng ausgeictzt. Dagegen gelangte nach eingehender^ Aussprache der Gesetzentwurf betr die Abänderung des Fischerei a es e hes vom 27 April 1881 zur Erledraung. Ter Ge setzentwurf bfftinrmt bie Aländerung ber Art. 3.*—40 be- genannten Gesetzes Rach Art. 37 bedan jeder an Orten, an denen zu sischen er nicht berechtigt ist, einer Fifchere,- karte, die von dem zuständigen .tfreidamt zu erteilen ,n Tie Regierung wollte nun für Jahreskarten an Personen, die im i^oßherzogtum ihren Wohniitz ober dauernden Auf enthalt haben 5 Mk, für Personen eines andern Bundes staates 8 Mk. unb für ntdü deutsche Reichsangehörige 1 Mark erheben Ter Ausschuß beschloß jedoch, den Satz von 5 Mk auf 3 Mk. l/crabzusetzen unb bei einer Giltigkeit ber Qxrrte von weniger olls 3 Monaten die Abgabe für dem Großherzogtum angehöreirbe Personen von 2 Mk. aus 1 Mk herabzusetzen. Auch die Strafbestimmungen des Art 62 des genannten Gesetzes erfahren eine wesentliche Ab- «inbenma Ter Ausschuß beschloß, die darin angesetzlen Geldstrafen teilweise zu ermäßigen und im übrigen ben Gesetzentwurf nach den Vorschlägen ber ^Regierung bem Äammerplenum zur O^nchmifluug zu empfehlen. In der am Samstag vormittag stattfindenden Ditzung soll ein An- trag lUnd) u. Qten., betr. Reoijion ber Bcstimmunycn über Aufrecht er l)al tu ng ber Orbnung in ben Gerichtssitzungen, beraten werden.
Der Finanzausschuß der zweiten Kammer llt aus Freitag, 21 Mat, einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht bic erste Lesung ber Regierungsvorlage, be- treffenb bie Gemein de Umlagenreform und bie Bestimmung bes ober ber Ausschußreferenten dafür.
Saubach, 14. Mai Daß es Leute, bie öuiaor uw» Zeit haben, hier immer noch gibt, hat sich wieder einmal berouin, Einige Burschen batten einen schön ausgestopften un» wohl ausgerüsteten Mann an eine, Johnenftdnge bi-? >n bie _ I Spitze gezogen, so baß er suh jrct IN ber Luft al- kühner Xluit-
,i, Etüden zerhackt war. Der Fund nn^dc der Loli,si ^fcr nra,cntierte. Großes 2Lu-iehen erregte begreifluhcrweu r alles Skelett, bic
begriffen. Ate es B. Darmstadt, 14. Ma,. In der UnteisuchungS- an die stelle es handelt lief) um sruheres ^nrfen gegen ben verhafteten Buchhalter Boning aus gelanbe — gekommen ist, ivirb wohl ein Rätsel bleiben c ffenba(f) hat bcl ^r Staat-anwallschaft fine per-
** Begnadiguny. Durch einen Gnadenatt S. K H heiratete ,*Vrau ans Frankfurt gemeldet, zu der Böning des Groß Herzogs in oem ehemaligen Prokuristen des Beziehungen unterhielt, und lieferte ben ihr mittels eines Büdinger rofratd Rothschild, dem Buchhalter Acker, Brieses von B übersandten Geldbetrag von 1000 der 5 Monate betragende Rest der ihm zur Zeit zuerkannten a r l al). Ter Brief trägt den Poststempel Schif'-^o':
ngnisstrafe erlassen worden. Die durch die 5ia.it-? IBremen-Newnork und das Latum oom 10 Mai Ta Bä- anwaltschast befürwortete Begnadigung d,-s Manne- inirn vinq dieser
bei der Bevölkerung der Provinz allgemeine Befriedigung scheut es, daß durch eine von ihm beauftragte ontt< Ecrfor Hervorrufen So sehr man auch die unredliche .hanblungs- seinerzeit ut Rewnork oder fonftimc den Brief anfgai Je.
weise des Büdinger Bankiers verurteilt hat, so sehr hat Lern Pries wurde sie von Böning ersucht ihr das Geld
man dessen Angestellten seinerzeit bebauert, der sich l'traf J etnftmcilen aus zu heben. Er wollte sich also für später einen bar gemacht hat, »veil er bas verwerfliche Treiben seines Rückhalt fiebern Tas ist natürlich ^tnmehr vereitelt, do
liliefe mit verdecken half, tvohl um seine Stelle nicht zu ^e (^rau pflichtgemäß bic Ablieferung an die Behörde rar-
verlieren. Ergab doch bic Verhandlung, daß dies allein nahm und dadurch die Eventualität eines Strasverfahrens als Motiv der Ackerschen Tat angenommen werden konnte, vermied Tic Summe ist beschlagnahmt und tuirb, da sie
« Sonderfahrt an bie Wasserkante. Ter Flot-wohl aus den veruntreuten Betragen ^rrnhrl.jcdenfaÜ- t c n v e r c i n des Großberioatums Hessen veranstaltet vom 10 bis l später der Stabt Cffmbnch zu rückgegeben werden
17. Juni seine .weite G e s e N i ch a f i » i a b r t an ber üd) __ Launtzdach, 14. Mat. Tie Zigarrenfabrll auch Richtmstglieder nebst deren Tarnen beteiligen können. Tie A.k, aii k.,r h.itA Üoui an du
5ubrt seit Sonbtnug »°n Sranhurt a. üb« tiictkn iuaP» J1™11 l85bL-,*l®e9,‘ l,l‘c ,”1 $ °
vamburi Tie inlgenben Tage bringen nun unter kundiger Jüh-I,5'rma Rinn L (Sloot m Heuchelheim iibergegangen uw rung eine Tampierruntfahrt, Be ichtigung dr größten Sebcn>wür I von ihr bereits am 10. b. M. übernommen worden.
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£tr *<t); 'ens'rexikigPni eines körperlich unb geistig neugx'üärhen Mit n iiers ksmn • hem 0^schön uigute tnrinn "»runde ili es mir zu - na>»vhh'n. daß die setbstänbraen Vnuüeiue, die bisher mm der Gewährung eures Sommerurlauvs tudxe imfieu
und Bainl'ahrt nach Airl. Besichtigung brr Stadt und der fatier« I eichener LtraktBMmer.
lichen 29eri, srahrt dirrch ben Lr.egshasen, ’taifcr Sildelm-Kanal 6 . * i
ui in. Entgehende Besichtigung eine- tkriegsschiffes. . . B 1
•’ Tic Gewährung von Sommerurlaub Man ®l”c p - <r
fdjrnbt un Tic Gcwähnmg von 2»mirtnirlnub an ine toui-l Im vorigen ^onat kam der ^chw<i,ci aus ^urnrtW nraimndAn Angestellten bat in den letzten 3a.nen umner mehr bod) «u einem ^»"dabnbeamte» in d<r -«'atze »»
'.Innung gefunden Die von den Beru.sormniisatamen awsa und gab .m. er wolle itmen dund ar-innm Ter h spi.chen B'tn die selbständigen üuufleutc wurde mellach TNune ihm. der ounb wUeom andren n.chnro'bor Lercmuillig ermllt Ter Verein der Deutschen »Hufleutr glaut; bradil Tvcrben. es m D<Tal,^dL 7
bdb-T k-ine Arb.bitte ra tun, wenn er auch in txi'mi Jadrr i - nach ».swa dsgarten bringc itw "rUl' ' ‘n^hrii Mra "5 wnfrt.Mtrn TUieat an Nr (VkhäftAnbaber M I Md-Nkn wllr ,">«1*« kW e. » > M ■"" »
hin Eriuben b r uuritt. tx-n Inge,teilten euien ^rmmerurLuiD Vunbt» tu gelangen Er netttc * um bic n -ü«®*' [k
1 C»mal»garten und stellte sich dem .« ingtit gegenüber io, als ic.u er den >?und in Emvamg nehmen, trorouf er :bm auch übrrlaiK» mürbe. Erst als der fcranb txm Ärofborf reklamiert wurde, ernidr der Beamte, daß der vund nicht an die richtige Adrcii ad«Nf war Jnni'i'chen batte sich der vunb auch losgeniien und i*r w fernem hübemt xxrrn lurüdgefebtt E wurde wegen BeNiws unter Anklagc gestellt. er beitritt |e*itidx unredliche AbstM. » er den vunb nach Xrorbor' bdb< bringen wollen, um sich eti Trinkgeld »n verdienen und er nur rrrgen der vielen Arbeit nicht ba;u gekommen sei Tas Verdalten des Angellagten, der ivegen Betrugs wiederholt bestraft ist, liefe daraus schlienen, datz er den vunb rar sich bat verwerten wollen, weshalb er nein Monaten i^eföngn's, abistglich 3 Soeben Untersuchnngsbaft,
— Dr. Paul Kretschmar. seither aiißerorbetultcher Profefior an ber hiesigen Landesuu verfität, wurde, wie unS ein Telegramm au4 Wien meldet, vom Kaiser von Oesterreich -um orbent'ichen Professor des römischen Rrckttz an der In nSbr ucker Universität emannt


