Ausgabe 
14.8.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Hnfprodr drS Landrat- Berihoü:: Humnübd, Harrn en: triritrt Ihnen tag »tn Antrag des Verb-: iMaflMft* 48 ofcen»r. di tauUirTo; im Jahre 1910 tn Straft treten»' Reicht - Je# über den Srdtdxnxn r - rtroq owcht eine ScnKtxruni irn Miet Saus läkle m Tcv^lAanb ihd) Tie Bnuge>wften»chaft n sehen tnrt Innererk der hniüfrrwt.: einer folgen VeriichernnA durch tnr beuliehen flerftdxTuniKKidiidvifini entgegen." In bei kbt lebhaften Tebattc gab V-. fR<brr."M der Reoner der Mei mmfl A ödruck, boh btr /lnne.rgenheit noch mdjt >'peuchte,' fr Ern tonleret Antrag t** Vrrd^nvsanmatt* beZoq l'td> auf bi.* Huramninfepung ber Herrn Organe Danach rmrb den Bau genoiknf<t<i ften emircblrn, bi . u 'immen rr-i der Vereins otgane uno ine Dahl Der Auftidtsrat > und Vorstandsmitglieder in Qfemu f beit ber au kg teilten f». tcn . jnurt durckau führen und die Tat,,? u von Varitand und Aussichtsrat durch Den (hieb »an tHd Wfi.c.rr« ur :-r »u regeln. In-brionderr fall deachte: werden, mr ine Verwgltungstätiqßrit de- Svrstände- von der Äcnilronidtigrnt de- Anssichtsrat* streng getrrrnt blerben Muß Auch hierüber referierte Stdand-reDiior Scheidt Hannover, der Em^elvsrschläqe betüghd) der innen, Bermalrungstötigkrit machte Tie Versammlung erklärte )rti) bnt feinen Au-iührungen ein- »er standen.

Freiburg i. V, 13. August

Die Schsustversanrmlling für b< gemein'amen Angelegenheiten beriet »uno l st einen Antrag bei Berdande- der Erwerbs und Sirtfdxih<gntoffntfd)oft am N eben Hein, ber die Anlegung von Handdiblwtheken verlangt. Ter Antrag fanb einstimmige An nahm«' Weiter stand zur Beratung ein Antrag de- Verbandes ber UnterboDiidm Kreditgenossenschaften, der au-ivricht. daß zum Erian gefehltd» Bestimmungen bett do- T>Domen- und strnr- fassenwrien der QkiJwitrtxrf bt der lSenofsrn'chaften keinen An loB gibt TirektorBeter fKarlsruhe' erörterte bie Bestrebungen, dos Crienopen)dMiitüiseien unter staatliche Aufsicht tu stellen so faihe btt Reichstag in diesem Jahre einen Antrag auf ein Reichs aufsiLtSamt angenommen Das fei eine Schädigung Nffltoirt schafAicher Interessen Der Antrag wurde mit folgendem Zusatz angenommen: ,.Es würde dem öffentlichen Interesse zuwiderlauien, den Spar- und Devosstwi lassen der Kreditgenossenschaften eine Beschränkung aufiuerftaen." Nach Annahme eines weiteren An trage-?, der Ohrunbfdgr him'ichtlich der bdantmdtjiaen Behandluni rückständiger Einuidlungen auf Gesd.äft-ant. il ausstellt, nmrt*" Wahlen vvrgenoinnicn und die Jahre-, chmmg erledigt. Der nächste Berbandstag soll in Bad Nauheim abgehalten werden

Die B wsfem'chaften nahmen zunächst einen Bericht über das Ergebnis brr Erhebungen txtr leerstehende Wohnungen in den Ochwssensdurstshäusern entgegen. Die Antworten ergaben. Daf, in dieser Frage feiten- der Genossenschaften feine Beni ich tun gen obzuwaltrn brauchen. In der Sitzung der Konsum t>rreine behandelte man zunächst die geschäftliche flrrage der Liaui di tat, zu deren Förderung verlangt wurde, daß ieber Kvnsum- verein bestrebt sein müsse, sich von fremdem Bettiedskapital frei hi mad-en Ter Verband r dein ftch-westfälc scher Konsumverrine hatte tn einem Anträge darauf aufmerksam gemacht, dop einzelne Uimsumgenossensdiosten sich planmästig über ihre natürlichen wirt :-*rn hinaus miAbrbncn und dadurch an iid lebens fähige finrrert timu'lncnoncnidxiitm au lung nahm etnni Antrag an, woitach in einem solchen Vorgehen ein Verstoß gegen das innere Wesen der Geiwssenschait, ins besondere g^um den wichtigsten genofienschastlich'N Grundgedmisen, die sdbftdnbmteit der Einzig-nusieiischaft ervlickt wird Ter ndsamvolt Pros. Tr Eruger zog btr Ira,re der Bezirk, konsunwerernr rn die Debatte, die für den Verband überhaupt nicht di-kutabri sei Die Kreditgenossenschaften beschäftigten sich zmiud'st mit der Diskontierung von Buchforderungen Tieselbe nnrb nur unter der Voraussetzung empfohlen, daß die Ärebit- genossem'chasten die zu ihrer Sicherheit gegenüber dem Buch gläubiger wie QegatiHjer dem Bua>schuldner erforderlichen Mas-, regelii vorgririx-n Haden. Zu dem .'Intrage des Verbände- der Berliner Kreditvereme:Ter allgemeine GenossenschaftStag spricht sich gegen die Gründung besonderer Sbau^briiftcrfrebttgciwni:i fdurftai aus" referierte Bankdirektor Stübcn l Berlin Ter An trug wurde enisriimnig angenommen, br^ikidicn folgender An trog des Verband-amvaltS'Ter GmosienschoftStaq empfiehlt beniomru Krrdihienossensdiaften, deren Wirkungskreis fid) ans mehrere iHniranben cc streckt, den OksdZaftsverkchr ber auswärtigen Kunden mit der Okiuiiimirfidft tunlichst zu ibrbem und zu er­leichtern und mi diesem ^ftveri Vertraucnsniänner efnzusetzen, deren Aufgabe es ist, »hintrn und Genossenschaft bei de. Aowickelung des Geschästcvelkehi- zu unter stützen, ferner ist auf die Er rid'hmii von eben sielten Bedacht zu nehmen, fofern nach den

örfhdm Berhälmissen rin Bedürfnis dazu vorhanden ist uno geeignet,' 'Herinnen für die Berwaltuna geninden iverden fvimen." In brr anfrtfirfrnben Ausspralhr erfhirten verschiedene Redner, hab fte mit bivini ihnridituuncn gute E.solge erzielt hätten.

Damit war btr Tagesordnung des diesi.lhriaen GenosirufchaflS tage- ersdwpft und der Vorsitzende schloß bte Verhandlungen mit den übtidxii TonkeSwortrn

---.... ....... ..... .. .

2lu* Stadt nn- EanS.

Diesten, 14. August 1909.

Tageßkalenber: Kolosseum: Täglich Dorstellung- K l ne m atographen - Theater: Täglich Vorstellung.

Prinz Lite! Friedrich von Preußen ist gestern abend 9 Uhr 56 Mm. vom hiesigen Bahnhof nach Berlin abgereist.

* * Erledigt ist eine mit einem evana. Lehrer zu be­setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Alten­schlirf. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden

Der erhöhte Kaffee- und Tee-oll ist mit dem 1 d. Mts. in Wirtsamleit getreten Bon besonderem Interesse ist hierbei, soweit Lieferungen an Behörden usw mif Grand bereit- früher abgeschlossener Submissionsoer- träge ftnttfinben, P-irnpcaph 4 des belr Gesetzes. In diesem T<rrnßrapb ist bestimmt, da st von den am 1 Juni 1909 im Inland abgeschlossenen LteserungSverträgen über verzollten Kaffee und Tee der Vcr.aclser berechtigt ist, von dem Empfänger Ersatz de- höheren Zolls für die nach dem Inkrafttreten der Hollechöhung gelieferte Ware zu beanspruchen Diese Bestimmung trägt den Lieferanten insofern Stechnung, al» sie dadurch ror dem Schabe n bewahrt bleiben, der ihnen sonst infolge der Zoll- erhShung und der dadurch bedingten PreiSstetaerung ent­standen märe. Es entiprid)t dies über auch vollständig der Billigkeit, denn es ist ganz natürlich, dast man bei dem Eingang derartiger Lieferungsverträge, du- zu Anfang d I geschlossen wurden, noch nicht daran denken tonnte, daß im Laufe de» Jahres die jetzt -u Gesetz gewordene ZollerhShung eintreten wurde Es ist de halb wohl am Plape, wenn auf diese nicht unwichtige Gesetzes-Bestim- muna besonders hingewiesen wird, zumal, wenn man be- rücksiditigt, zu welch gertngem Preis so wie so schon bei Submissionen aeliefert werden must

Die Gravelottefeier findet morgen, Sonn­tag. mittag 12 Uhr am Eri ege r-De n km a l statt Die Regimentskariile wird dabei folgende Musikstücke spielen 1 Der Mdllendorfer Anneemarich. Präfenttermarsch der «UbaBenc; 2. Luna-Walzer von Lincke. X Im Zeichen des Mars! P>itriotisches rongernalde von Herold 4. Hess - Dannstüdter fein mir! Iubelfestmarsch zur Jubelfeier des 2. Bat komponiert.

** spiritistischer Vortrag Dir deutsche Sri: - kualisteiilund veranstaltet am Dienstag, 1« Huguit al'endS S' 3 Uhr, im h o l o f f e u m einen n iffenfchaft':».>en Lichtbilden ortrag über da . .' -na.: , < s a > lt ein ?r leben nachdem Tod e' 50 Lichtbtldei l.''stogr p. i n

sollen zur Ergänzung des Vortrages gezeigt werden Nach den vorliegenden Rezenswnen haben oiric Sorträac bisher überall den größten Beifall gesunden, sodaß iedensalls auch die hiesige Veranstaltung ein vollbesetztes Haus erzielen wird x habere» f Inserat )

Scheu geworbene Pferde. Gestern abenb hielt ein herrschaftlicher Wagen aut Lutz am Botel Lenz. Plötz­lich scheuten bie Pferde und rannten in raschester Gangart die Bahnhofstraße herunter, wo» angesichts bet gegenwärtig dort ,m Gange befindlichen 6tragenbabnarbettm leicht zu einem Unglück batte führen können. Ein junger Mann hatte bie Entschlossenheit, bie Zügel zu ergreifen und die Pferde an d r alten Klinik zum Stehen zu bringen, wodurch ein Unheil ver­mieden wurde.

- Großen-Linden, 13. Aug Man schreibt uns: Es dürste wohl jedem bekannt fein, dag noch m vielen Crttn Lderhessens bie Gemeinde-Backöfen, bie nach alter Sitte jedem ^rtsbürgcr abwechselnd kostenlos zur Verfügung stehen, im Gebrauch sind. Auch die hiesiae Gemeinde wollte sich von dieser alten Sitte nicht gern lossagen, und so baute man vor ungefähr 7 Jahren, als die Vorstadt entstand, da­selbst ein neues Backhaus mit Cfeit Ter Ofen besteht aus Eisen und ist mit einem Manometer versehen, in dem das Brot auf süddeutsche Art gebacken werden sollte. Melwerc Einwohner probierten auch das Backen, aber keinem wollte es aecaien. und so steht der Cf en schon 7 Jahre, mit Rost bedeckt, ohne benutzt ;u werden Man kann doch un­möglich verlangen, baß jeder einen Kur- al- Heizer durch- (ernt, um sich mit Manometer abfinben zu können Cder sollte der Ofen überhaupt nicht benutzt werden, und nur als Erinnerung an alte hessische Sitten errichtet fein? Tann hätte man ihn doch gleich in ein Heimatmuseum bauen können. Denn also den Bewohnern des neuen Stadtteils dasselbe Recht werden soll wie denen der Mtstadt, muß unbedingt eine Aenderuna getroffen werden

r. stredendorf ^Är. Alsfeld, 13. Aug Ein großer ^'eichenzug beivegte sich gestern durch unser stilles Dorf. San gab dem Landnnrt und Be geordneten August Schmidt das letzte üteleüe Ter Verstorbene erfreute sich besonders in laudwirtsckjaf: licken Kreisen großer Beliebtheit. Landtagsabg Kor eil widmete dem Verstorbenen einen ehrenden Nachruf und legte einen Kran; am Grabe nieder.

fc. $P?örfeJben, 13. Aug Tie 23jährige Eleonore Jacob erlitt tn Mörfelden, als sie heute früh den nach Frankfurt fahrenden Zug besteigen wollte, einen Herz­schlag und war fo^ort tot. Sie hatte sich etwas verspätet und »rar in schnellem Dempo nad> der Bahn geeilt. Ilir Biter bat vor einigen Jahren auf dieselbe Weise, in demselben Zug, sein Leben eingebüßt.

Deickar t-Hain, 13c Äug Der Alt bürgermeister Heinrich Becke r IT, Jahre alt, und feine im <so. Lebens- iahre stehende Ehefrau begeben das Feit der diamante­nen Hod.',eit. Das Iest wird von dem ganzen Crte mit- gefeiert. Bon der Gemeinde ivcröen bei dem Feftgottes- dicnfte 2 Sessel überreicht Ein Iestztig durch den festlich geschmückten Crt nnrb die Ieier verfchei,en.

3 We11erfeld, 13 Äug G stern verweilte der Vertreter ber Staatsanwaltschaft vielten hier, um Unter­suchung gegen einen unlängst hierher verzogenen Ein­wohner einzuleuen. Er laich der Mißltandluna seiner )rau angeHagt, die deren Frühgeburt, da. niud loll nur eine Lebensdauer von einer Stunde gehabt Iwben. berbeige* führt haben soll. 9äid) V^ lsetzung uttferer beiden Lehrer, Herr Jungst wurde am 1. August nach Breunge qain ver­letzt, wahrend seine Familie hier wohnen blub. ist nun tuicber Friede eingefehrt. Ter Schulvrlar aus Breunges­hain kam auf die hiesige Schulstelle.

n. Schlitz, 13. Vlua. Trotz de« anfänglich scharfen Widerstandes, den dos Pro,ekt der Erbauung eines Elektriiiitä t Swerk es in der hiestgen Bürgerschaft, fand, schemt man sich nunmehr, nachdem seine Errichtung endgültig befchlosien ist, damit auSjuso.'nen; es baden sich b>S »etzt 140 LriSbürger für den Bezug von elektriichec Kraft bereit erklärt. Auch eine große Anzahl von Handwerkern wird in Zukunft für ihre Motore diese Kraft benutzen. Eine starke Bewegung hat hier wie tn der Umgegend gegen die Bier- Verteuerung eingesetzt imb der Bierverbrauch ist bedeutend zurückgegangen. In einem Restaurant haben sich die dort verkehrenden zahlreichen Stanimgäste v i. lichtet, tm Monat August keinen Tropfen Bier zu trinken, wenn- auch noch so schwer fallen mag. Ihrer Enlrüftuna werden die Biertrinker nächsten Sonntag in einer großen öffentlichen Protest- Versammlung unter freiem Himmel AuSdrnck geben, wobei von einer hiesigen Brauerei */ie GlaS Bier zu 10 Pfg. iDie seither, verzapft werden wird.

= B a d - a u h e l m, 18. Aug. Biß gestern sind 2 5 2 7 8 fturgäfte angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6420 anwesend waren. Bäder wurden biS zum 12. August 3u6 574 abgegeben.

O 2l u s der ©et t e rau, 13c Aug. Tie mit den Ge­wittern verbundenen St ü r m e der letzten Tage haben einen weit größeren Scliaden angenchtet, als man ursprunglut) glaubte In manchen Gemarkungen sind die ®ctreibeicltkrr stark beschädigt

R-B la cm habt, 13. August. Heute nacht 2 Uhr verunglückten zwei in Dieburg wohnhafte verheiratet, Arbeiter der «ewerkschaft Messel durch Explosion einer BetriebSfeuerung. Der Ardener Meier trug schwere Verletzungen am Kopfe, nebst LähmungSerscheiniing davon, der Arbeiter Kuhn zog sich Brandwunden im Gesicht zu

fc. AuS Starkenburg, 12. Aug. Tie geplante Nebenbahn Goddelau ®uftaoObura, wegen deren ^hmchtiing im Fri hj^dr ds. IS. eine Anzahl Rieb-Geme,nden ihre Wün'che dem preußischen Minister Breidenbach bei dessen .'lnwesenheit in Mainz oortragen ließen, wird, da sie kaum l/i Prozent abwerien würde, vorläuftg nicht gebaut werden. TaS heisnche Ministerium, da« da« letzte Wari in bulfr Angelegenheit zu sagen hat. steht dieser Bahn wenig geneigt gegenüber.

Bi na en, 12 Aua Ein tragikomischer Vor­fall wird n d Dresv IgbL hier zurzeit viel belacht ^stoischen der ultramontanenMittelrh. Volks-Zeitung" und der liberalenRhein- und Rahe-Iettung" schwebt ein des tifler Icitungskrieg. weil das letztere Blatt ..ge u^agf hatte, ein Eingesandt aufzunehmen, welches der Ver- n'underung darüber AuSdmck aab, daß das Priesterheim aus dem Rocl u berg eine VirtjchaftSkonz>essi0n erworben, also Wirtschaft aus zwtreiligtem Boden treibe In Bingen gibt es nun nichts Besseres, um jemand einen Strick zu drehen, als daß man ihm ,ckkttholikenferndlichkett" vor trieft, und öa* geschah benn in der Vrcßfedde gegenüber der ,.RH. und R .Ug " in aller Form, trotzdem nicht der G.aubc. sondern bit Sertschaftskontzesfion angegriffen war

Senn es nach den Artikeln der ..iS V irg gf't träne kein katholischer M^nn mehr die Nb onbS halten dürfen ' ,;r die Donnerstagsiummer war derMittelrheiin chen' das P rpier ausgegangen, ^fr schaftlich" wandte sie sich an diekarboUlenftindttche und R -Ztg." um Auobrlze, die auch trotz alle«» einem Ballen Heitungspaoier gewährt wurde, und - ihrem eigenen faj'ier bekommt am selben Tag bie und 9k -Zta " die Meinung gesagt, daß es mir »o 'eine hat Gewiß etn seltener Fall tm Zeitungswesen

Aünchholtzhausen, 13. August. Hier tft er, Turnverein gegründet worden, besten Mit^lieder^t 35 beträgt Am »sonntag, 15. August, findet die er^n tzaup». Versammlung statt

fj Marburg, 13 Aug Bei Herzhausen an ' Bahn Marburg-Liarburg wurde das ;tpei|äbrige jti n b Weichenstellers Iarges von einem Zuge erfaßt und tötet - Au- er ,3abrt zur Klinik starb der .' ähr 2obn eines Ho .'esitzers zu Zittnchshaufen, der von <u Kirschen bäum abgestürzt war.

w Hom bürg v d H . 13. Aug Prinz und Pr zesfin August Wilhelm von Preußen sind von tuet über schloß Friedrichsbof kommend int Auto« lieute abenb 7», Uhr im Königlichen Schloß ein je.roffte,

X. Hanau, 13. Aug. Der lerranc ie>a?a»t« n>tc Matthias Dozzo wurde während seiner Lätiakeit an den Hack'schen Jleubau von einem abstürzenden Ba.ken auf dm Kopf getroffen, wodurch er emen ^chädelbruch erlitt. Ir^ ^andkrankenhause. wohin man ihn verbracht hatte, versch,»-

er an den Folgen der schiveren Verletzung.

Gießener Strafkammer.

M ließen, 13. Augich. Sirriteide Weißh«»der.

Bei den Wenibinderarbeiten m den, Scknilkaufe zir K irier gerieten die Weiydinderme ster ®g. Si. und R. Sch. m emen «*. rvertiifl, ivest ber eine glaubte, er toüilx van, ander,, bei der Ardm gestört. »J tötend ber nsemmiber'eyung faßte Sch. den cl q» i thn dei-eiie. .\<u < \|

Sch. feinen, Weqner nut einer Axt zu Vc.be rückte und dabei änßeiU er werbe ihm den Schübel entzwei schlagen, wenn er st h nicht ee- lerne. Ans Brwaitlage des su der seinen (.Herrn dricksu »e ei höbe ibn an der Bru't geiaßt und gegen eine Wand aewane .. G>

folgte eine Schöffengericht-verhanblung. die mit tiieiiprednnia a*> ama, da man einem neunjährigen Jungen die Giandn-ürc^» iiblpiort), und einem älteren -Mellen, weil er trotz voraerückG Alters sich noch auf der Wanderschaft befindet, ei tn-all* fe*B islauben schenkte. Ta* Schöfsengerichk führte weiter an», roei M Beschuldigung auch imdxteioiekn wäre, sei in dem { erhalten M Jnaeflaqien feine Beleidigung zu finden, da dem Angeklaatea Beivußifem ge'ehlt habe, baß durch lein Verhalten bte ,e andern verletzt werden könne: eine Mmbandinnq l e -r auch darin, da von einer Störung de* forverl'chenftfablbeünftne die Siebe ist. In ber Aenßerung, her Vlnqeflaate n oil* leE uieflner mit ber.Mrt den Schi Sei einschlagen, liegt eine aber keine Beleidigung, und lieqe nicht zur < nischeibuu, es (b- richt* in dielen, Berohren, zu «al diele Aenßerung in SW Eiösinung bc chluß entoalten ist. Ter Kläger locht da* Urteil und sorgte bahit, baß das Beruhina*qeiichi den wandernden tn* feilen als Zeuge hören konnte. Tiefe* erhielt einen ganz an Nrn Eindruck von ihm al* da* SchöSei'gericht: der Meseile wurde Mt glaubwülbig erachtet, aber auch ohne die* wäre die titraifa zur An'helnmq be* Urteil* gelangt, ba in dem Anläßen er Vuunucren eine Mißachtung zum Au*druck kommt. Ter geklagte wurde, unter Belastung nut sämtlichen Kosten, zu ri*

wurde, e* let nicht angängig, daß man einen i sei eklen, de, M ba und bald don arbeitet, ul« einen Vagabund bezeichnet und r< be*halb fernen Ulauben schrickt.

Qiae Begalellr.

Tem Standesbeamten Job. ttftlb. Sch von Crle*banh

legt bie Dinklage Vergehen gegen ba* Perionenstandsgefetz zur V< irr ist len V7 Jahren Standesbeamter und hat trotzdem seine )> fituflion noch nicht ganz dur<chgelesen, wie er hd) nn*öii< < Vor dem Inkrafttreten de* .'fttr.;erlichen Gesetzbuches kenne Männer, die ba* 20. Vebmtiohr zunickgelegi haben. gnr»r iverden; jetzt muß aber der Bräutigam vor der - flirtet I voUtäbrig sein Ter Angeklagte hat tm August vorigen JatzW " unter Aimeiachtlassen dirier Bestimmung eine EhefchUeiunig en-

bie Trauung 19 läge vor M

de* Bräutigam* oornahm, wa > sich bet der amt*gerich»tichen tzo viston ergab. Da nur em Versehen oorliegt, kam der .stugeklaB * mit einer u^elbfttale von 5 Mk durch.

(Beöcnftder der Schlacht im Teutoburger Walde, i

6 u D Detmold, 14. August 1909

Unter Teilnahme weiter patriotisch denkender Volkekreifr « dem ganzen Deutschen Aride beginnt beute hier und im .e»N l barten L1 toi rieben L'anbe mit einer feierlichen allummatiMI« einem Rietenkommer* un Freien die AeunzehnbundertlahrBl der Schlacht im Teutoburger Walde

Tie gronen Wendepunkte in der Geschichte des Teut'chen Vsü> sind markiert durch Aattonalheroen, an deren Romen c : 'IdW

lieferuna unb Forfchung anknüpsen Als erster in der Reibe st! großen Deutschen begegnet uns, von den Gestalten ber Sage ibr* leben, bie Perlon Hermanns be* Befreier*, de. Sohne» bei rueker fürst en Sighner. der in den regnthrmcit Leptembertasi des Padres 9 n Ed im Alter von erst 26 Jahren. b#m i-*W unbeitf tuar erscheinenden Römer Heere eine enticbeiDenbe Richte läge im 7r.it er Walde derbrachte unb dadurch bu Azt lan* an die Weltherrschaft be* imoenum romanum. wenigsten* echt en Ufer be* Rdern* Kein Wunder, baß selbst in den 7 des geTvaltigen Augustu* eine solche Tat 5Freden in bet P tmW bekannten k-eit dervorries lac,tu*, ber Nattuch- vMdidiW

fdtrabet intet Tage, beschäftigt sich bade: ,n seinen Lerke» nchl aU mit anderen Volkern mtl bnt miistrebenden C*e%it ane» W verdanken mir, in seiner Germania eine bet aller Sachl« *. 'n! »

'n, gleicher Serie kerne andere Rai ton ihr eigen nennt Kern 7.^* ferner, baß bie Tal Hermann* leit alter* her al* die erste n-ittwi Tat bet Teutichen m Wort unb Lied g^<:<rt wurde und in schwerer nationaler Vedrängnr* al* erhebendes Nomcnt für <W tro :li her.- .$u!un". angricben morden lit, von Ulrich » HntM über tobeniinn bi* |u Kleist

Es ist idXDrr, sich ein aewisfenhafto* bistortsches Bild * dem H.<de- zu entwerfen. .>ü strdt. daß et al* IstngltW> :umii(br Iteniee trat und in Italien da* r«nn,-che H--tWN > genau kirnen lernte. Bei seiner Aückssrbr tn die Heimat n^i* er irtwoet die Unterdrückung ber deutichrn -tanrrne -jiw übermütigen römrichen Legalen Acmali brr richte tn '.'-»tinLUsS an KariersstnU der C'dk*da>-r be* unteren »secmamM C-umtdtu* dato, rin ft r .r.-Lv-rr Mann, aber rrffllf ori HE :r..*rn be*-r-.-mdx* unb von liefet BerachwO erfüllt von ben haibrnilden 6arbareuitunrrnnr. benm er ibi.* ' dring« wollte, ^ach Ktt :ct Kvnau.^tudor« der V*

naisiancr-eil übrrtnu er ohne weiter"* cöa <djr au- m* tbm unteritirfltr rturvolk, da* an i .n« alten W* müringen i'xbtäudrn. namenttich was Reit,ton unb fVf!» r betrat. tuXt rütteln saften mollte So iraß sich jiintib.ü1

V. gegen ter rämu'cTx- t r . : .: : r. ;<n brrirn «r *C'

' : mmt empor unb vetmann wurde c* rint allgemeine Verschwörung gr?en den römischen Werk ;u setz« Unter Ocm Vorrr -n.x, tzgß tR fc erit.-j- Littb cj*7ftm><txx in. verlockte er Vorn*, f -jnj de* rstMilch« Volles galt, zu einem In ."ii und sunrr*« Oe* jt-Q-j gtvn be Empörer, unb al* sich btr 20000 IKann Ä^v:«r mit

mem *** dem er i* bvrtb *

ihrem IöW