Hotel.
Neue Bahnlinien
in Nassau und Ober
In einigen Wochen wird der Bau der Bahnlinie
von Wetzlar auS definitiv in
durch das SolmSbach-Tal
Graf" benannt, spielt Herr Bassermann den früheren Kellner, der ut eine gräfliche Fanulie hineinheiratet; im giveilcn
wiederholt würden, sei nochmals betont, daß dies unmöglich ist. Die Individualität der drei vom Gaste gespielten Rollen schließt eine Umbesetzung durchaus auS. Im ersten Stück
tisches Ergebnis haben die Dumaverhandluitgen zwar unmittelbar nicht gehabt, aber es scheint bocb, daß der Zar auf diese Angelegenheit ttufmcrlfant geworden ist. So hort man denn nach langer Zeit aus Rußland auch w'.cder von Begnadigungen. Ter Zar bat 73 am 1. Januar in Je- latcrinoslaw vom Kriegsgericht ;um Tode bezw. zu schwerer Zwangsarbeit Verurteilte im Gnadenwege htc Todesstrafe erlassen bezw. Straiermäßigung zuteil werden lassen.
liche Kaiserrede nicht ermähnt, lueil wir Ziveifel au der Authentizität bet Meldung hatten, diese Zweifel waren berechtig!., oenn der „Kölnischen Zeitung" wird jetzt aus Berlin telegraphiert: MTtum sind die Versuche, die An- rede des Kaisers an die tommandierenden Generale zu einer politischen Kundgebung zu stemveln, unter beni Eindrücke der Erklärung des „Reichsanzeigers" verstummt, so meldet sich ein hiesiges Blatt mit einem Bericht, her in die Aeußenmgen des Kaisers bei der Jubiläumsfeier des Kaiser ^ranz-Gardegrei'adierregimenrs volitische Ansoie- lungen einschmuggeln grill. Es wird behauptet, der Kaiser habe den Satz gesprochen, „es können, was der Allmicktige verhüten möge, noch schwerere Zeiten kommen". Bon einem Teilnehmer an der ^veier, dessen hervorragende Stellung es ihm ermöglichte, jedes Wort zu hören, das Kaiser Wilhelm bei dieser Veranstaltung sprach, wird uns venichert, daß weder die oben angeführte, noch eine ähnliche Aeußerung gefallen ist. Wegen das Spiel mit erdichteten Kaiserworten, von dem hier ein neuer Beweis 'vorliegt, muß in der ernsten politischen Presse mehr als je Front gemacht iverden.
Es ist in der Tat bedenklich, daß heutzutage — vifen- bar aus reiner Sensationslust — dem Kaiser Worte in gen Mund gelegt werden, die gar nicht gesprochen worden ,ind Will man es mut vielleicht durch solche verwerflichen Mittelchen versuchen, die Hetze gegen den Reichskanzler fortzusetzen?
zeitig zu erfolgen. Um sich vor Unannehmlichkeiten zu schützen, sollte ein Jeder diese stch bietende Gelegenheit
sprach gestern abend Prof. Tr. Rach fahl und Geh. Rat ^2 - Prof- Tr. Fischer aus Marburg vor eiltet sehr -ahlreichen Ter I Zuhörerschaft über den deutschen Osten und das Teutschtum
plötzlich furchtsam den Schlag verließen. Er eilte hinauf und bemerkte zu seinem Erstaunen einen Hühnerhabicht aus einer
Die sudwestafrikauischeu Diamanten.
Im Rerchs-Kolonialamt hat gestern bie angetündrgte Besprechung des Staatssekretärs Temburg nut Vertretern der Stadt Hanau, wo die in Deutschsüdwestasrika gefundenen Diamanten geschlissen worden sind, stattgefun- den. Den Wegen)"tanb der Konferenz bildete die Frage, was sich die deutsche Edelmetall-Industrie von den Tramant- pnibcn in unserer Kolonie versprechen darf. Einem Mrt- arbeitet des Lokal-Anzeiger crllarten die Herren, daß in diesen südwestafrikanischen Tiamantfunden eine Sacke von allererster Bedeutung vorliege. Was die Qualität der Steine betreffe, so hielten sie den Vergleich mit den im Kap- Lande gefundenen Steinen Wohl aus, ja, sie seien geneigt, die in Südwestasrila geftuckeneu tveißen Steine hoher zu stellen, als die auf englischem Gebiet zu Tage geförderten.
des ,oom anderen Ufer
betitelten Einalterzykluß, .Der
benutzen.
" Der Verein bet Post-Unter beamten feierte am Sonntag, 10. Januar, sein W eih n a ch t § fe sl. Der Beginn war aus 4 Uhr festgesetzt, damit auch solche Kollegen, die abends wieder in den Dienst mußten, einem Teil der Feier beiwohnen konnten. Tie Zusammenstellung bc5 Programms zeigte, daß der Vorstand keine Kosten noch Mühe gescheut halte, das Fest schön zu gestalten. Ter Saal war bis aus den letzten Platz gefüllt und überall herrschte fröhliche Feststimmung. Ter erste Vorsitzende begrüßte bie Anwesenden. Die Zunder erhielten, nachdem sie sich unter dem brennenden Wcihnachtsbaum ausgestellt und das Lied: .Stille Nacht" gesungen hatten, einen sogcuanntcu Nickelsmann, was ihnen große Freude bereitete. Einige Thealer- flüde wurden recht flott gespielt, besonders .Tante Jcuchcns Weihnachtsfreudc^. Ein lebendes Bild war ebenfalls recht' wirkungsvoll und gut dargestellt. Auch die Tanzlustigen kamen auf ihre Rechnung.
•• Die Bullenankäufe werden in einem Nachbarorte nach altem Brauch durch GcmeindcratSmitglieder vollzogen. Nun ereignete es sich kürzlich, daß zu diesem Geschäfte einigt ! Gememderatsmitglieder bestimmt wurden, die fast gar keinen Bullenverstand hatten. Das angekaustc Tier war infolge- dessen nicht allein viel zu teuer, sondern hatte auch noch einige körperliche Fehler amzuweistn. Tic Schwanzwurzel liegt zu weit nach links und beim Gehen knickt das Tier, weil c5 zu kurz gefesselt ist, mit den Hinterfüßen nach vorn über. Kurz und gut, angesichts dieses Prachtezeinplais hegt man in der Gemeinde ernstliche Zweifel hüisichiUch der Rmd- vichnachzucht und die sachverständigen Aullcnanläuftr werden weidlich gehänselt.
— Allendarf a. b. Lumda, 13. Jan. Die Brot- preise sind seit einigen 'Tagen von üü aus 4b Pfg. zurück- gegangen, wenigstens bei den mci|ten Bäckern.
X Hochelheim, 13. Ian Auch hier mußte die ck u l e einstweilen g c s ck l o s s e n werden, ha in der Familie des Lehrers ein Kind an Scharlach und Tiphthcrie erkrankt ist.
tz Ruppertenrod, 13. Jan. Welch kcckcr Räuber der Hühnerhabicht manchmal ist, zeigt solgcndes Vor- lommnis. Ein Tanbenbesitzer gewahrte, wie seine Tauben
Im Verein zur Erhaltung des Deutschtums im Ausland ^Allgemeiner deutscher Schulverein)
zu rechnen sein wird. Ten Hauptanziehungspunkt übt wohl Man de Wirth aus. Seine, zierlickc Figur ur.4 sein pikant geschnittenes Gesicht kommen ihm zu diesem Zwecke sehr ui gute. Erwähnt fei noch sein Lied „Waldesrauschen", mit "Lopranstimme gesungen. Am Samstag findet der 2. Suds triptions-Masken ball statt. D^s Ensemble spielt an diesem Tage in Butzbach im Taunus-
Beguadlguugell.
Aus Rußland hat man bisher immer nur von Massen lobeour teilen und Hinrichtungen zu hören befontmen Ti Zahl der Hini nomuien, daß selbst bie Duma ftdi genötigt fah, die Aus inerksamkcit der Regierung hierauf zu lenken. Em pral
i>:rs—Hungen—Aidda. Tie in dem Bahnhof emmündenbcn Linien st7ip zur .3cii mit zusammen runb 21« Zügen, Bedarfs- un) Lcer-
-
-u enoarten. Im Bahnl-oic sind täglich etwa 1‘JUU Achsen im Ein- und Ausganie zu bchandetu. Hierfür reichen die vorhandenen Anlagen nicht mehr aus. Tas Emvjangsgeoauoc und die Bahn- lieige stnp zur Abfertigung des Versaiienvertehrs, bei sich üi oen letzten 1U Jahren nalKju verdvooeii ha., u beengt. Tie Zahl ocr Babnsteigglcise genügt nicht nrhr, auch die .iulagat für ixn n lebhafter irnnvuiuung befinolnprn CrtögütcrocrWjr sind unsurtid)inb, ihre Erweiterung an öec jetzigen Srellc ausgeschw'scL. Weite.. Mängel kistchan bar in, baß Pie vimigia*
Demoustration von Arbeitslosen iu Leipzig.
Eine durch Anarchisten einberufene 'Sen am in hing der Arbeitslosen in Leipzig war gestern von etwa 1400 Personen besucht. Rach Schluß der Versammlung durchzögen die Massen unter Rufen „Brot" die Straßen. Sie wurden durch starke Schutzmannsaufgebvte, vor dein neuen Rat Hause Auf stellung zu nehmen, abgehalten, (yint an den Oberbürger meister entsandte Deputation wurde nicht empfangen. Un ter Johlen zerstreute sich die ganze Demonstration. Einige Verhaftungen nmrden vorgenommen.
Die Gesellschaftssteoer.
In der Presse ist dieser Tage behauptet worden, daß die Gesellschaftssteuer zurückgezogen worden sei. Tas trifft nicht zu_ Die „Rordd. Allg Ztg." schreibt: Die Zeitungsnachricht, die Regierung beabsichtige, die Gesellschaftssteuer znruckzuziehen und durch Erhöhung der Stempelsteuer zu ersetzen, entspricht nicht den Tatsachen. Tie Regierung hält vielmehr an diesem Plan der Gescllschafts- iteucr fest. Wenn die Erhöhung einiger Positionen des Stempelsteuertarifs erwogen wird, so ist dies notwendig, um den Mehrbedarf zu decken, der nach dem bisherigen Verlaufe der Verhandlungen in den Kommissionen des Abgeordnetenhauses voraussichtlich an Besoldungen für die Beamten und Lehrer sich ergeben wird.
Beseitiguug der Doppelbesteuerung.
Seit einer Reihe non Jahren wurden in vielen Kreü'en Klagen laut über die Wirkung die im $ 4 des RrickSgcsetzes wegen Beseitigung der 'Doppelbesteuerung vorn 13. Mai 1870. Rach diesem Para- .'raphen dürscn nämlich Gclzalt, Pension und Wartegelb, die deutsche Militärperjvnen und Zivilbeamte, sowie bereu Hinter Llicbcnc, aus der Kasse eines Bundesstaates beziehen, nur in den icnigcn Staateir besteuert werden, der bie Zahlung zu leisten hat. Diese Äusnochmevvrschrist gegenüber dem leitenden Grundgedanken aeS Gesetzes, demzufolge jeder Deutsche von bemienigen Bundes Hxiate bcftcucu nnrb, in dessen (lebtet er seinen Wohnsitz hat, soll mm mad) einem dem Reichstage soeben zugegangenen Abänderung^ entwurs in Zulun st Wegfällen Mit der Aufhebung bto § 4 wird allerdings mehreren, int Besitze größerer Eiscnbahnuntrr- nelMnng'n befindlicheu Staaten ein zum Teil beträchtliches sinan^ ziellos Opfer -ugemutct. Tic vorzugsweise beteiligten Regi. rintgai haben sich aber aus BrlligkeitsgründLn mit der geplanten l'lufhelnmg einverstanden erklärt. Da man nun einmal an die Abänderung pes «Gesetzes berangetrete)! ist, so wurden auch an unteren Punkten Verbessernngen vvrgeiwmmen. Temnächst soll der tz 2 Absatz 3, welcher lautet: ,^Jm Reichs- oder Staats- t imtite stehende Deutsäzc dürfen nur in demjenigen Bundesstaate besteuert iverden, in welchem sie ihren bicnfllidicii Wohnsitz hoben," künftig lauten: „In Reichs- oder Staatsdiensten stehende Deutsche bürjen, sofern sie sowohl in demjenigen Vundesitaat, in welchem iid) ihr dienstlicher Wohnsitz besindct, als auch in einem anderen Bundesstaat einen Wohnsitz im Sinne des 8 1 Wsatz 2 dieses Olesetzcs haben, nur in dem elfteren Bundesstaat, sofern sie ober m feinem Bundesstaat einen Wohnsitz im Sinne des § 1 jAbsatz 2 dieses Gesetzes, foitbcm nur einen dienstlichen Wahnsitz Ijaben, nur in dem Bundesstaat des bienftlidtcn Wohnsitzes zu den direkten Staatssteuern, herangezogen werden." § 3 wird dahin abgeändert, datz der Grund - und Gcböudcbesitz uiü) der Betrieb eines stehenden Gewerbes sowie das aus diesen Quellen herrichrende Einkanrmen nur in demjenigen Bundesstaat besteuert werden dürst, in dessen Gebiet oct Grund- und Gebäudenbesitz liegt, ober die Bctriebs-- itätle zur Ausübung des stehenden Gewerbes unterhalten wird. Bcfircheii jid) Betriebsstätten desselben gewerblichen Unternchnrens in mebrcteit Bundesstaaten, so darf die Heranziehung zu den direkten Slaatssteiietn in. jedem Bundesstaat nur anteilig erfolgen. Tie Besteuerung des Gcweibebetrstbes im llmherziehen einschließlich des Wanbcrlagcrbeti icbcs bleibt demjenigen Bundesstaat Vorbehalten, in dessen Gebiet bet Betrieb swtt findet ober statt finden soll. Endlich wurde ein neuer § 6a cingefügt, wonach Beschwerden über eine infolge Verletzung der Vorschriften dieses Gesetzes ein- gctrctenc Dovvelbestzeuerung innerhalb eines Jahres nach bei endgültigen ,veststellung der Topvclbesteuerun.^ anzubringen sind. Solche Beschwerden dürfen nicht aus dem Grunde zurückgewiesen irerben, daß der Steuerpflichtige die ordentlichen Reclstsmittel gegen die Veranlagung nicht innerhalb bestimmter Fristen eingelegt habe. Tas Gesetz soll am 1. 'Jlpril 1909 in Kraft treten.
Kassel: „Tie Zukunft unserer Töchter.- Abends 81/, Uhr im Kausm. Veremstiaus.
Naturwissenschaftliche Vorträge. Pro'essor Dr. Fromme: „lieber den jetzigen Slanb unserer Rcnntnifie von bet Sonn e." Anfang 81/, Uhr, in bet allen Aula.
** Veranstaltung der Lanbes-Univerfitätli . • . - - - r .
für die Opfer ber Erbdeben in Sübitalien lgetötetkn Taube sitzend und ^rie'.c verzehrend, i^o'ort zog Am 28. Januar abends 8 Uhr wird die Landes-Univc.rsität I der Besitzer der Tailben ben Schlag zu, fing den frechen
in der neuen Aula eine Kundgebung für die Opfer der Erd-1 Räuber und tötete ihn.
beben in ssübttalieu veranstalten. Die Landes-Universität I a Ulrichstein, 13. Jan. Ein starker Ra uh fr ost, will hierdurch nicht nur Mittel gewinnen, an der Linderung ^^r hier sckon einige Tage währte, hat alle Telephon - großer Rot mitzuhelfen, sondern sie will auch den Gc- b Telcaraphcn dr^ähte 'des hiesigen Postamtes so * Sijmpailjte ausbnid geben, bie fic für bc» , ( übe ba6 (le wie t>ide Seile °n->,ah.n.
Ur brungslanb der IbitlKr itaten, eine der Wr^gen und IiWA*P„ kräftigst^ Förderinnen menschlicher .Kultur, für den tlas- ^eim Emtrttt der letz.gen müderen ^üterung brachen ,amt- siscken Boden empfindet, mit dem die deutsche 93iffenfdiait I Drahte der nach allen Richtung.n suhrenden ^..ltungen. tausende von Fäden seit Jahrhunderten verbinden SielGünc Anzahl Tclegraphenarbeiter traf heute em, um die Lmides-Ilniversität erhofft hierbei die Unterstützung der! Leitungen wieder herzuftellen.
Gießener Einwohnerschaft. Zu Beginn der Veranstaltung „r -»ripda 13 Jan Nächsten Sonntag, 17. d. Rc., wird Seim Magnifizenz der Settot auf ihre «d>eiMllttg s ’ fin'bet in Echzell eine 3ct|ammlung S”SS.SS “Ä““
Kaiser raten llichibildervortrag über 6rb- bunS eine, ^angerbimbeä ftatt. j.cr Sunb joU alle Sercuie beben, insbesondere über die Ursache der!z^vischen Nidda unb Friebberg uniiaifen. -tlc Anregung 311 ialabrifd)cn Erdbeben holten Tic EintrittspreiseIdiesem Wetteraucr Sängerbund geht zum Teil von Lehrer werden, um auch wenig Bemittelten bie Teilnahme zu ! Hofmann in Bisses aus, der auch vor 4 Jahren ein Mitmöglichen, nichtig gehalten sein und sollen nur 1 M k. für begründet der Vogelsberger Sängervereinigung war.
den Saal und 50 Pf. für die Galerie betragen. Näheres j_ Friedberg, 14 Jan. i’el.) irofrat Rothschild werden die Anzeigen besagen. cgn Büdingen wurde vom Laiipeszucktl)aus in das diesige Kran-
*• Stadttheater. Da fortgesetzt Anfragen einlausen, kenhau^ gebradü, da ,'ick fein ZustE ro.icntlid? vc-ckuinmert ob bie Stüde be! SflfietmannWen «BaflfpieW nicht späterx -, ,ci)bcIg. 13. ?tn ;:m weuW<fc» Staat» d<mShalisetat tit u. c. auch eine erste Rate ron 100000 Alark ciugeitellt Tür die Erweiterung des BaHnHoses Friedberg. In der Begründung der Vorlage wirb ausgefuhrt: „Der Bahnhof AriebüCTQ ist Änoleurunkt der Bahnlinien Gießen—Frank- rurt, ("vrieoberg—Hanau, Friedberg—:dom. 7 cg v. b. £?. und Fried-
Einakter, »Ter Ernst bcö Lebensden jungen Frechcrrn und zum Schluß in der an Schnitzlersche Vorbilder gemahnenden UomöDic ,Aufcrstehunz-, den vom Tode Auferstandenen. ^kach Berliner Referaten soll bet Gast in allen drei Figuren Virtuoses bieten.
** Kolosseum. Heute stehen zwei neue bune-slcii auf dem Spielplan „Tas ist der Gipfel" und „ L i c bc Sm a n ö v e r ", so daß auf sehr garten Besuch
Tie neue venezolanische Regierung
scheint den guten Willen 311 haben, das wieder gut zu
machen, was der Diktator Castro gesündigt hatte. ________________
venezolanische Abgeordnete Tr. Paul hat dem Prüsldenll'n iu x)esterreich. Ausführlicher Bericht folgt.
der französischen Kabelgesellschast Vorschläge behufs Re- .. Potizeihun de. Anläßlich des Verbrechens am pelung des zwischen dieser Gesellschaft und Abnezuela ickstve- ^^^^chESabenb ist die öffentliche Aufmerksamkeit im beson- eüdomtm^' dclr-ffcnd '°bü.-^Wieb^herftelllmg tx-i Sabel- beten SDlaBe auf die Polizeihunde geltntl■
dienstes vorqelegt. Man hofft, die Gesellfckaft werde den nge Hunbcsportvereln bat cs deshalb unternommen, Betrieb in einigen Wochen wieder auf nehmen können. Die durch einen Vortrag, der morgen abend un yetcl Lchug Verhandlungen über die. üpn diesem Abkommen abhängige stattfindet, hierüber weitere Kreise zu informieren. Ter Vor- Wiederaufnahme der diplomatiscken Bezieh - tragende ist ein erfahrener Sachverständiger, Polizeikommiffär u n q e n zwifchen Frankreick und Venezuela dürsten gleick- M 0 st von Saarbrücken.
falls bald ein günstiges Ergebnis haben, da btc fran- - Immobilien-Versteigerung. Ein intereffanteS zösische Regierung dem gstten Willen der neucn vcnezo° 6 [)ni5 ^ttc dieser Tage die ortsgerichtliche Vorsleigeruug
Dr. Paul getroffenen 2lbmachung die venezolanischen D.-e- Geschäftslage befindet. Die orlSgerlchtliche ^axe deS konsuln in den französischen yäfen einen Teil ihres Dienstes vaives betragt 50 000 Mk., die bppotbefarnaje - elaftung wieder ausnehmen und die fran'ösiscken Konsulate in Ve- 80000 Mk., das darauf eizieltc Höchstgebot betrug 65 000 Mt. nezuela wieder eingerichtet werden, so daß der Handel I Es ist bekannt, daß die Ladenmieten vielfach feldst in bevor- unter der Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zngten Geschäftslagen herunlergegangen sind.
der beiden Länder nicht mehr zu leiden haben wird. | — Meisterprüfungen. In der Gewerbeschule
--- ~ > I beginnt vom 24. Januar d. I. ob und an nachfolgenden AUS 2?tG0t 11 ItO ItfliltO* I Sonntagen je von vorm. 81/« Uhr blS 1 Uhr ein V0r-
Gießen, 14. Januar 1909. bereitungSkursn s für alle Meisterkandidaten auS " Tageskalender sür Tonnerstag, 14. Jan.: Kamm, ^r Provinz Oberhesfen. Anmeldungen dazu haben red)t- Dcrein roeibl. Angestellter: Vortrag von Frau Wasttzer ans ■ 0 - - •- -
Angriff genommen. Tiefe Neubaustrcckc icirb die Gießen- Koblenzer Linie mit der Linie Homburg—Ufingen—Weilmünster verbinden. Die Orte Albshausen, Oberndorf, Bonbaden, Niederquembach, Kraftsolms, 5lröffelbach, Brandobern- borf, Haffelborn, Grävenwiesbach erhalten Haltestellen und die Bahn in Usingen in die Homburger Linie münden. — Tie Strecke Ebersgöns — P 0hlgönS—Butzbach wird im April d. I. begonnen. — Die Arbeiten an der Wettertal-Bahn, die seit Mitte November 0. I. eifrig gefördert! iverden, sind soweit vorgeschritten, baß die ca. 2,3 Kilometer! lange Teilstrecke Griedel—Rockenberg am 1. April b. I. bem 1 Verkehr übergeben werden kann. Tie Fortsetzung Rockenberg—. Bad-Nauheim mit einer Länge von ca. 8 Kilometer kann voraussichtlich erst im Frühjahre 1910 fertiggefteüt iverden. Terrainschwierigkeiten zwischen Steinfurth und Bad-Nauheim inb zu überwinden. Haltepunkte der Bahn sind: (Griedel), Jiodenbeig, Oppershofen, Steinfurth, (Bad-Nauheim). — Die Linie Grünberg — Lich wird im April d. I. in Betrieb gesetzt.
** Gießener Bevölkerungs-Vorgänge 19 08. Bei einer mittleren Einwohnerzahl von 30 400 wurden im Jahre 1908 hier 1099 Kinder lebend- und 46 totgeboren. Die Zahl der Todcssalle belief sich auf 735, auf 1000 Ein^ wohncr kamen 21,2 Todesfälle, einschließlich der in der Klinik cingetrdencn. Ohne letztere beträgt die Sterblichkeitsziffer nur 11,2; sie ist günstiger als in den anderen größeren Städten Hessens (Offenbach 13,9, Darmstadt 15, Worms 16,2 und Mainz 16,7). Von den 735 Todesfällen wurden ver- ursacht durch Scharlach 4, Masern und Röteln 3, Tiphteric und Krupp 16, Keuchhusten 4, TyphuS 1, Tuberkulose aller Organe 98, Tuberkulose der Lunge unb des KehlkopscS 59, Krankheiten der Atmungsorgane 96, Magen- nnd Darmkatarrh, Brechdurchfall 17 (davon 15 im 1. Lebensjahr) und gewaltsamen Tod 31. An allen übrigen Krankheiten starben 375. Im ersten Lebensjahr starben 91.


