Märkte.
In der Nacht vom 12. intb 13. und in der vergangenen
Schneefall Regen Regen
14. Jan.
14. ,
+ 2,5 0 C.
— 0,5° C.
worden. In Innsbruck war die Erschütterung so stark, daß sich an mehreren Häusern das Mauerwerk loslöste und Einrichtungsgegenstmrde umsielen.
hat ec zur Ücker stattet.
Ra Hel, 13. Jan. Tas O b e r l a n d e s g e r l ch t verwarf die Revision, die der Lolksbtatt-Rcdaktcur H a u f ch i l d, der durch das Landgerichts-Erkenntnis, durch das er wegen Beteidigung der Ortsgruppe des Reichsverbandes zur Bekämpfung der Sozial- bemölrauc zu 500 2)ck Geldstrafe verurtellt worden war, eingelegt
| genommen habe. Bei Nichtleisttnig des Eides soll die Klage zu der einen Halste wegen eigenem Verschulden als abgewiesen gelten, wert Kläger die Strecke oft gefahren ist, und die Kurve kannte. Er hätte sich deshalb an^alten oder dem Stoße irgendwie vorbeugen müssen.
Gegen dieses Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg hatte die beklagte Straßenbahn Revision bemr Reichsgericht eingelegt und besonders einqeroanbt, daß schon darin eiir Verschulden des Klägers I zu erblicken sei, daß er, trotzdem er die Kurve kannte, auf der Platl'orut des Wagens verblieben fei. Er hätte tollen im Innern des Wagens Platz nehme,:. Ter VI. Zivilsenat des höchsten Ge- irichtshofeä erkannte jedoch auf Zurückweisung der Re- I v i s i o u. Ter erkennende Senat tührt aus, daß diese Ansicht der Revision völlig veriehlt sei, denn die Hintere Plattform des Wagens I sei ebenfalls zur Aufnahme von Fahrgästen bestimmt. Eine Außerachtlassung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt würde nur dann vorliegen, wenn Kläger sich nicht bemüht hätte, durch seine Körper- I Haltung die Wirkung des zu erwarleiiden Stoßes au'zilheben.
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brachte. Diesmal ist saft die ganze Ernte, wie dem „Berl.Tagebl? berichtet wirb, ernstlich in Frage gestellt, da keine Arbeiter, Händler, Verfrachter sowie Lagerräume vorhanden sind. Das gleiche gilt für bie Orangen. Ter Oelhandel und der Handel nut Bergamotten ist lediglich in Reggio uiid Messina zu Hause und fällt in diesem Jahre völlig aus, wegen Mangel an Arbeitskräften. Die in Palermo versammelten Vertreter europäischer Firmen wollen jeden Preis zahlen, aber es sind keine Bestände vorhandeli und auch cme Ernte ist nicht zu cr- ivarten. — Dazu wäre zu bemerken, es steckt dahinter wieder fedensalls recht viel Mache. Glücklicherweise ist nur ein kleiner Teil von Sizilien von der schrecklichen Katastrophe getroffen und daher scheiiit es ims eine große Uebertreibung, daß die ganze Ernte in Frage gestellt ft. Es scheint eben das Unglück von den Händlern mit äuSgebeutet werden zu sollen. Noch mehr ist dies bei den Orangen der Fall. Spanien liefert Orangen und Brasilien mehr als ganz Europa verzehren kann.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung sür Hessen am Freitag den 15. Januar: Wechselnde Bewoltung, meist Schnee. Etwas kalter. Nachts Frost. Starke nach Norden dreheiide Wüidc.
Neue Erdbeben.
In Imola (Prov. Bologna) setzte ein sehr starker Erdstoß in der vergangenen Nacht die Einwohner in Schrecken. Die Bevölkerung sannneltc sich aus den Plätzen um Feuerstellen. Einige Schornsteine stürzten ein. An mehreren Bauernhäusern erhielt en die Mauern Risse. In Imola ist das Gewölbe der Kirche gespalten, ebenso die Mauert: mehrerer Häuser. Getötet wurde niemand.
OrrgtLraL-DrahtmelSungeir.
Klausen bürg, 14. Januar. Wegen Lohudife - renzen sind 14Ö0 Arbeiter der hiesigen^staatlicheir Tabatfabrrk in den Ausstand getreten. Die ^treifenben benehmen sich äußerst renitent und versuchten gestern die Fabrik zu stürmen, woran sie nur mit Gewalt durch die Polizei verhindert werden tonnten.
Wien, 14. Januar. Das gestern in Süd-Oesterreich stattgefuudene Erdbeben hat nach vorliegenden verläßlichen Meldungen nirgends, bemerkenswertem Schaden angersthtet.
Belgrad, 11. Jan. Ter Minister des Aeußern, Miloma no wir sch, erklärte in einem Interview, es sei ein günstiges Zeichen, wenn Oesterreich begonnen habe, materielle Lwnzesswnen zu machen. Ter Minister drückte die Hoftnung aus, daß auch die serbische Regierung nicht geschädigt würde. Trotz aller Zugeständnisse und besonderer Abmachungen bleibt jedenfalls die b o s u i s d>e Frage eine europäische und das b sterre ich i s ch--türkis ch e A b ko m m e ii ändere nichts an dieser Tatsache.
Konstantinopel, 14. Jan. D.er Minister des Aeußeren erklärte, daß die Kreta frage weder jetzt noch später Mischen Griechenland uiü> der Türkei beruhet werde. Sämtliche SckMtzmäckste ständen auf deurseloen Standpunkt.
Paris, 14. Jan. Tas Journal meldet aus London: König Eduard wird während seines Llusenthaltes in Deutsch- lairb auch Dresdc n besuchen, um dem Könige von Sachsen persönlich den Hosenbandorden zu überreichen.
Paris, 14. Jan. Dec Malin rnewet aus Chateau Rouge: Im hiesigen Militär-Lazarett wurden gestern eine Anzahl Sol- datendurch Ko hlcngaser stickt ausgesundcn. "Nach langen Bemühungeii der Aerzte gelang es, 13 Sotdalen ins Leben zurück- zuruseu, ivchcend zwei mcht mehr zu reiten waren.
London, 14. Jan. Der deutsche Botschafter Wolfs Metternich überreichte den: Vizekanzler Schwarz der Universität Oxford das Porträt des Kaisers in ixe Tracht eines englische«/ Doktors der Reckte.
tb. Gießen, 13. Jan. Der gestrige Vieh markt, bet erste im neuen Jahre, haue einen Auftrieb von ca. 1000 Stück Großvieh und 350 Kälbern und Jungvieh. Tas vorhandene Angebot in den einzelnen ViehgaMmgeu war für einen Jcmuarmarlt zu groß. Ter Handel in Milchvieh war trotzdem nicht schlecht wenn bas Geschäft sich auch laugiameu abwickelle als sonst. Zahlreiche Kundschaft, besonders vom Main, machten tu der Hauplfache den Markt in Milchkliheii, HaiidelSlente aus Thüringen faulten einen größeren Transport Snnmenthaler Fahrkühe auf und beein- lufeten dadurch die Mittelware iin Preise günstig. Tie Nach'rage nach Kühen, bie gleichzeitig als Arbeitstiere Verwenbung ftnben sollen, lünunt von Jahr zu Jahr ttiehr ab, wogegen wegen ber vorteilhastereii Alilchprobnktlon bie Nachfrage nach ^ieberungsvleh zunimmt. Es luirb selbst für kleinere Wirtschaften bevorzugt, ba öic intensiv betriebene Bobeicknltiir als Arbeitstier mehr unb mehr bas Pferd bevorzugt. Der Handel in F e 11 v i e b war feit langem nickt fo belebt, obgleich bas Wetter für den Handel mit Fleisch nicht günstig ist. Gangochsen, bie in mittelschwercr Ware gut am Markt vertreten waren, rnnben von beit Käufern keine besondere Beachtnng. Ein Transport ostfrlesisches Jungvieh wat- nur schiver unb zu ungünstigen Preisen an ben Mann 511 bringen. 2er Kälber mar Et zeigte basselbe Bild, iüic seit Ende No»< oember. Obgleich die Kundschaft dafür vollzählig am Markt war, iehlte es an dem rechten Animo, um einen flotten Handel in Gang zu bringen. Selbst erstklassige Ware war nur bet recht billiger Preissteilung zu verkaufen. Obgleich Frankfurter, Wiesbadener und Mainzer Einkäufer in das Geschält eiugrtffen, war an cme Preisauibessernna, mit der man allgemein für den Januar gerechnet halte, nicht zu denken. Bezahlt würbe für bas Sluck Kühe frifchmelkenb unb tragenb: 1. Qual. 500-550 Mk., 2. ä-ital. 400 bis 450 Mk., 3. Qual. 300—350 Mk. Jungvieh zur Zucht und Alast 120—180 Aik. Fettvieh war ber Zentner Schlachtgewicht zu haben: Rinder 1. Qual. 70-73 Mk., 2. Qual. 67-69 Mk. Kühe 1. Qual. 63-64 Alk., 2. Qual. 60-62 Alk. Fette Ochsen werben ui der Gegend ber Zentner Schlachtgewicht zu 7o—77 Mk. ge- haiibelt. Kälber würben auf bem Markt der Zentner Schlacht, gewicht bezahlt: 1. Qual. 69-72 Mk., 2. Qual. 61-62 Mk., 3. Qual. 54-58 Mk. lleberftänbig blieben ältere geringwertige Milchkühe unb wenige Paar Gangochseit. .
ic. F v ankiurt a. 2)1., 14. Jan. (Telegr. Ong. - Bericht bc5 ,Gieß. 21115.".) Amtliche Notierungen ber heutigen Viehmarkt- preise. Zum Verkaufe stauben: 16 Ochsen, 00 ans Oesterreich, 00 Biitten, 00 aus Oesterreich, 115 5iühe, Ferjen, Stiere unb Ruwer, 888 Kälber, 410 Schafe unb dämmet, 1197 Schwen»e, 0 Ziegeri, 0 Ziegenlämmer, 00 Schaflämmcr. Bezahlt rourben fuc' 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 79—81 Mk., 2. Qualität 73—75 Alk-, 3. Qualität 60—63 Mk.: Bullen: 1 Qual. 6'5—68, 2. Qual. 62—64; Kühe 1. Qualität 69—72 Mk^ 2. Qual. 60—62 Alk., 3. Qual. 48—50 2)1 f., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Ml. Bezahlt würben für bas Pflinb Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Psg., Lebendgewicht 78—86 ^g., 2. Qualität 46-52 Pfg., Lebendgewicht 48-52 Pfg., Schlachtgew. 60—65 Pfg.: Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 56—58 Pfg. Schweine: 1. Qual. 71—72 Pf., Lebendgewicht 56-56,5 Pf., 2. Qual. 69—70 Pi., Lebendgewicht doch-00,0 Psg., 3. Qu al. 63-68 Pfg., Lebenbge,vicht 00-00 Pfg. ; Geschält bet Hornvieh unb Kleinvieh gilt, Ueberftanb unbebeutenb.
Himburg a. b. Lahn, 13. Jan. Fruchtmarkt. Turch- schniltspreis pro Wlaltcr. Roter Weizen (nassauischer) 16,70 Mk., weißer Weizen (angebatite Frernbsorten) 15,50 Aik., Korn 11,90 Mk., - Gerste: Fiittergerste 9,33 2)11, Braugerste 10,90-00 Alk., Hafer 7.20—0.00 2)iL, Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln
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bec Gewerbeschule un,b an nachsolgenden ! ?lS 1 Uhr ein Vor, Uertanbibaten au5 en dazu haben recht- 1 Unannehmlichkeiten zu I ’ dielende Eelegeuheit I nt erbe am teil feierte eihnachtZfest. Ter mit auch solche Kollegen, «ußten, einem Teil der mmenilettung des Pro- :cme Kosten noch Mühe | leiten. Ter Saal war 1 libeiall herrschte froh- 9 ;enbe begrüßte die Au- -> |bem sie sich unter bem '• iellt unb bas Lieb: >• cn jogcnanntcii Wickels- 3 titele. ISiiiige Theater- « mders ,Taute Jettchens i iild war ebenfalls recht Auch die Tanzlustigen |
frhtb GuterzugcruUellungsglelse Mich Zahl und Tange nicht aus-1 • eichen. Eine Erweiterung des Bahnhofes ist 'daher Bedürfttis. ’ ra cme angemessene Ausgestaltung ber Anlagen für den Persomm-
<rkchr an der jetzigen Stelle gleichfalls ausgeschlossen j)t, ist ,,'ren südliche Verschiebung und im Anschluß hieran die Herstellung nies leistungs- und erweiteruugssähigen ^rangier- und Güter- balmhofes in Aussicht genommen. Tic für diese Bauausführung , forderlichen Geldmittel sind auf 6 950 000 Mk. veranschlagt, naüon mußten für dringende Grunderwerbungen bereits rund .'5,08 000 Mk. dem Dispositionsfonds entnommen werden, so daß chtrck das Etatsextraordinarium noch 6 382 000 Mk. .zu beschaffen 'ud Hiervon ist für das Etatsjahr 1909 eine erste Rate von 100 000 Mk. eingestellt. Auf die großh. Hess. Regierung entfällt . ih-i Beteiligung an den Kvstzen der Bahnhosserweiterung, soweit löse durch die in den Bahichof einmündende hessisch Nebeatbabn •'mtaen--2lii>hai < cüingt wird, ein Betrag von 653 000 Mk. ^ie ^3tobt Friedberg leistet einen baren Zuschuß von 40 000 Mk.
-u den Baukosten. .
lp Kaichen, 13. Jan. Das alte Amtshaus, ein Zeugnis ans der Zeit des Freigerichts Kaichen, soll jetzt auf' Beschluß des Gemeiirderats renoviert werden. Aas ^reisbauamt Friedberg hat die Pläne entworfen.
R.B. Darmstadt, 14. Jan. Das 1- H 0 fk 0 uzert dieses Jahres fand gestern abend in den Prunkräumen des eiten Palais statt. Außer der Hofkapelle wirken Frl. Eva ^ßmaun aus Berlin und Pros. Burmesoer mit Unter den 160 Geladenen befanden sich Prünzessin Ludwig von Batten- ,,LU^ xw. ö„..o
tz>erg nebst Tochter, der Fürst und die Fürstin zu Solms-I^acht sind in Innsbruck und in den meisten Teilen whensolms-Lich mit Prinzessin Dorothea. In der Pause Tirols zwei starke wellenförmige Erdstöße verspürt iDitrbe in den Nebenräumen das Souper eingenommen,
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1 (Mittal statt'
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Höchste Temperatur am 13. Jan. bis
Niedrigste , ,13. „ ,
jen in einem Nachbarorte ■ ralsmilgbeder vollzogen. | 1 diesem Gefchäfte emigr i den, bie fall gar keinen ! auftc Tier wat mW* onbem haü- auch noch lL Lchwanzwurzü 1 üuät bas Tier, ' n 'igitersüßen nach vorn ./Vrachte^mplars hegt hinsichtlich der Ninb-
i Vickenankäufer werben
13. Jan. Sic Brot« öü auf « ft iutut£' 1 Väckern.
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Leipsig, 13. Jan. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts begann der Landesverrats- irwzeß gegen die Sprachlehrerin. Minna Petersen aus Hcun- -burg, zuletzt in Kiel wohnhaft Erschienen sind 17 Zeugen, 1 darunter der mitschuldige Oberfeuerwerlsmaat Dietrich, der bereits vom Kriegsgericht verurteilt wurde; außerdent ein Martne- 1'adyDerftänbiger, sowie ein Schreib sachverständiger. Die Petersen Lird beschuldigt, Signal- und Flaggetrbücher, sowie Zerchnmtgan 'von Seeminen und Tiefstellern, die ihr von Dietrich ausgeltezert worden sind, für 5000 Äiark air einen französischen Agenten in Brüssel unb für 800 Rubel an einen russischen Unterhanbler m Kronstadt verkauft zu haben. Der Reichsanwalt beantragte sofort, uach Vernehmung der Angeklagten über tfjre Person ben Aus-! M18^
schluß der Oeffeutlichkeit für die ganze Tauer der Verhandlung.! ^Konkurse in Hessen, lieber bad Vermögen beS Ter Senat schloß sich biesem Anträge an. BraimtwembremiercibesitzerS Hemrick) Geil I. zu Nierstein
. JSL----——'----— würbe am 4. Januar das Konkursverfahren eröffnet, ba bas Vcr-
Reichsgerichtsürief. mbgeu des Heinrich Geil I. überjchuldet ist, ba Geil außerdem
\ iS " eiuria lan. 1903. nicht in ber Lage ist, bie Mittel zur Bezahlung fälliger Geld-
(Nachbruck verboten.) ^c ipzig, ^amivyo. 11^ m uukiiaffcmba al\o 3^1111^11^0^11 oorlicgt. Der
Ist man verpflichtet, rm Innern des Straßen- ^^..^uraktckaiii Knöß in Opocnheim wurde zum Konkurs- b a t) n ro ag e u5 Platz zu nehmen. Verwalter ernannt KonkurSforbcrungen sinb bis zum 25. Januar
Tiefe Frage lag kürzlich bem Reichsgericht msolgc emec. ^niisgericht Oppenheim anzumelbcn. — lieber bas Vcr-
Rechtsstreites des Majors L. in Würzburg gegen bie '^urz-I - der Firma Sigmund Scheycr m Bingen und bereu burger Straßeiibahn-Aktiengesellfchaft zur Beur- c>ul)a|)et. Siqmiinb Scheyer, Kanimann bafelbst, wurde am teiluug vor. Als sich ber Klager am 4. April 1905 auf ber hmtcreu das Koukursvcrsahren eröffnet. Ter Notariaisgehilfe
Platiiorm eines Wagens der von der Beklagten m Würzburg be° u tt e x- in Brngeu wurde zum Konkursverwalter Betriebenen elektrischen 'Straßenbahn befand, wurde er infolge eines KonkurSiorocrungen sind bis zum 3. Febr. bei bem Amls-
j Stoßes, ben der Wagen beim Einbiegen in eine Kurve erhielt, da-1 : t Söingen anzumelden.
durch verletzt, baß er mit bem linksseitigen Zivickerglas an eine 13. Stan. Bei ber am Montag im Gemeinbe-
der das Perronbach trageuben feitlichen Eiienttangcn U'eß, wolei abaebalienen Äolzversteigerung hielten sich bie
das Glas zerbrach unb die Splitter des Glaies ihm m bas Imke .»^„^olzpreise nämlich 10 Alk. ber Raummeter, auf ber bis- Auge drangen. , f , r .. , . hprm(,n t?öbß 'Der Winter führte bereits em so strenges Regi-
Die vom Kläger erhobenen Schabenersatzanspruche rourben O B £ . ö Kohlenvorräte schon bebeutenb gelichtet
00m Landgericht dem Grunde nach für g e t e d) 1 i e r 11 g t erklärt, »«m, oau uie <ju z
X? ta Ken3eÄ‘Mü Ä '-ur 7 - Die 3.«r°neuer..., einfgenT^eu-UUE.. in
ÄÄ ftÄÄ im Borj-H« u.Sii.luu M 2 s-üch.«
-voraus das Großherzvgspaar Eerkle abhrelt.
w. Mainz, 13. Jan. Me Stadtverordueten-Ver- Sammlung bewilligte in ihrer heutigen Nitzuna fm die Opfer Erdbebenöatasbwphe in Süditallen 3000 Wtarf. ■ ..^erl entlassene Schutzmann Röth umchte gestern aus oyener m lf ,
etra&e auf den städtischen Beigeordneten Berndt, der Ehcs der * Erschlagene Schwane. Dw Notlage der stolizeiverwaltung ist, einem Heb er fall, >veil Berndt angeblich Schwäne auf den Gewässern in der Umgebung Berlins ist '“ÄÄÄÄÄf“ der letzten Frostperiode eme äußerst empfindliche ge- • 'ck zu verkehren Beigeordneter Berndt veranlaßte die Ber -I wesen. An vielen S-tellen sah man und steht man auch »Haftung des Attentäters und dessen liebersuhrung, in heute noch Schwäne in hilflosem Zustand eingefroren. Die as .Hospital, wo er nach vorgenommeuer Untersuchung für gesund I armen Tiere sind dann oft dem elenden Hungertod preis- .. klärt und wieder entlassen wurde. gegeben Leider gibt es auch brutale Menschen, die die
’St. Weise erschlagen wurde. Aus der unteren^Havel wurde
■'1: Kleine Mitteilungen aus Hessen und beul ein eingefrorener Schwan von dem gleichen Schicksal ereilt, rnchbgrstaatcn. In Frankfurt a. M. wurden sänttliche!Leider will es niemals gelingen, der frivolen Täter habhaft Opserstöcke erbrochen und berauvt. — Eine Gewer ber n, pe k- ln(>rhpit rionsaebilsin soll bei der Gewerbeinspettron Frairksurtlou- wululh.
t. M. 1 angestellt werden mit Rücksicht auf die große Zahl ber I * Der Akinrfter als^>chneeschipEinen Munster "betriebe die hier ausschließlich oder ubenviegend Arbeiterinnen I persönlich den Schnee vom Bürgersteige vor sEeok Hause beserttgen krschästigen. Ein Gehalt von 2-100 Mart ist für die Stelle vor- zu seheir, ist gewiß cm selten^ SchausPiel, cngtitdje .lrbcü5> 1 Minister John Burns, der bekanntlich selbst aus bent
-'-1 ; Iftonhe hervorgegangen ist, steht in dem 3kuse, sich nie vor harter
I Arbeit geschcut zu habcii, und wo es not tut, persönlich Hand mit l anzulegeu. Bei dem letztenSchi'.eesall Ni London lag Ui Lavenocr- s.Marburg, 13. Jan. Tie Stcaskammer beschäftigte sich gestern garderu-, wo der Präsident des Local Office Board seinen Wohn- i.i einem Wiederaufnahme-Verfahren gegen den vor 21^ ])at, eilte mehrere. Zoll hohe Schneedecke. Ungefähr um < Uhr ^'.•aljren wegen betrügerischem Bankrott zu 3 Aionaten Gefängnis abe,tds bemerkleii die wenigen Fußgänger, die uuihsam durch den verurteilten Staufmann Tav. Schibwigowsch, der im.Jahre 19031 Schnee stampften, wie zwei Herren und mehrere junge Burschen liier unb in Hanau unter der Firma Kahn u. Eo. Handels-1 Den Bürgersteig vor den Häusern säuberten. Trotz der Kalte, I ..eschäfte betrieb. Ihm wurde zur Last gelegt, durch allerhand! und nur mit einem dunklen Ueberrack bekleidet, den Schutz, des betrügerische Vuuris.u!atwnen zum Schadcn seiner Lieferanten und I Paletots verschmähend, schwang John Burns mit den Arbeitern k ^-staubiger sich und seinem Bruder, der in Wetzlar ein Geschäft unt bie Wette seinen Besen und fegte einen Zugang zu Innern besaß, Vorteile verschafft zu haben. Während ein hiesiger und em Hause.
Fraiiksurtcr Rechtsanwalt die Angeklagten verteioigten, wurden * Hebet eine seltsame H eita t s g e sch i ch t e | ^oei Sachverständige und eme Anzahl Zeugen aus verschiedenen l Re^ersbura aefdirieben Ein
Städten über die Geschäftsoerbindungen oentommen. Tas Urteil wird 1)1111 oerl. ~gbl. aus JetCUuig ge)a)iiLb . n lautet diesnral auf Freisprechung, weil festgestellt worden russischer, tut Gouvernement Warschau lebeiwer Bauer hat i:i, daß leine betrügerische Absicht vorgelegen und die Hauptursache ^on heiligen Sytlvd, der obersten Behörde sür kirchliche Les Züsarnmenbruchs des Marburger uvd^sHanau^Gesch^ts A„oelegeitheiten, ein Gesuch eilt gereicht, in dem er die Er- -h,3Cfl«9tCn tauiuJ erbittet, feine leibliche Schwester heiraten zu
L fc 'Frankfurt a. M., 13. Jan. Vor der Kaiserlichen I dürfen. Der Grund zu diesem Gesuch ist sehr romantisch. ,Tisziplinar Ummer wurde heitte hier gegen den 40Jahre vielen Jahren sind die Eltern des Bauern gestorben «ilten Po st in s pe kto r S t i r i u s - Frankfurt a. M. unter^AuS^ l hinterließen einen Knaben und ein Mädchen als mittel-
^tÄÄÄ^ lole Waisen, bereu sich mildtätige Mensche., «mahmon. Ta- Dadurw veranlaßt zu haben, daß er sich höhere Sparguthaben als! rüber vergingen 16 ^ahre. Ber Bauer, der durch sruie -chm zustanden, ouszahlen ließ und am 3. Oktober 1907 einen P^egeeltern nach Moskau gebracht worden war, wanderte ^on der OberpoMfse Leipzig gesattdten Betrag von S<o Mk. , j)cnt Gouvernement Woronesch aus, wo er ein Mädchen lernte, unt bem er sehr bald in Bez.eh.mgen trat, Der Ankläger hatte den 'Antrag auf Dienfteiitlassung ohtte Pension! die iricht ohne Folgen blieben. Um dem tLeuten -ärvsen Lestel.t. Das Urteil lautete auf Dienften tl assung wegenI einen Vater zu geben, beschloß der Bauer, seine Geliebte <ergehens aus § 10, ,Abschnitt 72, dcs ReichsbLamteugesctzes. heiraten: doch wer beschreibt sein Entsetzen, als ihm MÄÄÄ WÄ U der Geistliche nach Einreichung der nötige.. PaP.ere er- Sirius 21cigung zum Trünke hatte. Ter an der Postspar- uitd klärte, er könne ihn nicht trauen, da das Mädchen semer Larlehnslasse von Sirius überhobene BÄrag, sowie die 875,35 Mk.! Wahl seine eigene Schweftev wäre. 9lun wandte sich der Mann an das Konsistovinm in Woronesch, wurde aber auch hier abschlägig beschieden, fo daß ihm als letzter Ausweg der Shnod übrig blieb, dessen Entscheidung noch ans- steht, aber loohl verneinend aus fallen dürste.
* Beweis. Wir batten int Seminar die erste Pshck>ologü> stunde. Schon lange hatten mir uns gefreut auf die Offenbaumgen, die wir ba zu erleben hofften. „Meine Damen", eröffnete ber Professor den Unterricht, „wir haben tum Pshchologic. Pfycho- togic heißt Seelenlchre. Ader wenn mir Seelculchre iia&en, müssen wir auch wissen, ob der Mensch eine Seele hat. Hat ber Mensch eine Seele?" Wir strengten unsere ISchhrige Weisheit mit Begeisterung für und wider an. Aber der Professor schlug uns olle mit feiner Fortsetzung: „Das ist alles recht ichon, was Sic da Vorbringen, aber ich will es Ihnen sagen: Ter Mensch hat eine Seele: Qetm wenn wir eme Seelen lehre haben, muß es auch chic Seele geben/' ^.Jugend.)
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Januar
1909
Barometer aui 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Winbrichtung
TVindstarke
Wett-e
13.
916
737,8
+ 1,9
4,7
90
S
2
13.
9,s
730,5
+ 1,5
5,0
5,5
98
8
2
14.
^»6
728,8
-|-3,9
90
W
4


