tontr. haben im Reich unb im Sonbe (EuttTub au- die nJefefr* flrfnnrLj gewonnen, daher bet Hak gegen an- Tonn folgte nach Wenigen nnlenenDtn 'Sorten das Hoch auf den Lc-ndesderrn unb ben ftaifer
Ter itelloertTrtrnbe Dorfitzende erteilt bann bas Dort Herrn Lucke, b*r namens de, 6orftanbe4 des Bundes bet Landwirte die fleriacimeltnt begrüßt <rr führt bann ani. nne sehr die lianDmirv von arm Städter oerfonnt werden Ter etc Mer fep! sich an den Frühstückstifck, trinkt seine Milch mit Äaffee, >ßi ■flrot. 'her und andere schone Tinge, er ifct tu Mittag: Gemüse, Fleisch, ‘ortoffeln, unb hinter alle dem Hebt der Bauer. Will dieser dafür riiten angemessenen Preis haben, so schreit man über ben begehrlichen Agrarier unb mißgönnt ihm fein angeblich 1U grosse- Einkommen Ter flauer muß unb soll mit reden 'können, die »klinke der Gesetzgebung hatten bisher der Handel rner allein in der Hand Auch c
n ‘ i "r /• u-’buni sein
ihr '-lauern, daß ihr ju eurem R-cht kommt! Einigkeit macht stark!
Ter stellver tret ende Bor sitzende gibt nun das Don dem Hauptredner des TageS, Herrn Prof Dinger <Iena-. Tiefer leitet 'einen Dortrag damit cm, baß er sagt, er sei gern von .3cnn herubergelommen, um im schönen Hesfenlande zu «vrechen. wie es ihm in bet Agrarfrage um- Her; fei Qn Jena habe er sich eine schwierige Stellung geschaffen durch seine agrar* freundliche Haltung. Man sei dort der Ansicht, ein Professor müsse liberal sein: er erlaube sich aber, diesen LuiuS sich zu schenken Er sei in einem ländlichen Pfarrhause grotz geworden, sein Baker habe vier Morgen Land bewirtschaftet, praktische ftennt- nisse von bet Landwirtschaft besitze er nicht, wenn er auch als Knabe neben dem Pfluge hergelaufen sei. Ich habe aber große Snmvathien für die Lage der Landwirtschaft. Nach den Zeitungen sind wir Manner deS Bunde- der Landwirte an allem, was geschehen ist, Die Schuldigen: sie haben den Reichskanzler gestürzt, und sie haben die schlechte Finanzpolitik gemacht. Man wünscht den Bauern andere: die Rechtsanwälte, die auf» Land lammen, sagen: her Bauer muß liberal fein, und umschmeicheln ihn in dem Augenblick, wenn sic ihn wegen der Dahlen nötig haben.
Ter Block Bafsermann bi- Bebel ist gegen den Bund der Landwirte. Tic Landwirte sollen Buße tun, man will fie auf die Äniec zwingen, daher die Gründung des Hansa» und des Bauernbundes. Sie finb voll Dut gegen uns, well wir die Macht haben. Kann man un5 nicht offen bekämpfen, so geschieht e- heimlich hinterrücks unb durch Berleumdung Ter Redner fährt fort: Ich bin „gelernter Kunsthistoriker" und freue wich Darüber, daß hier in dem schönen Hessenlande die Landbevölke- ning an den alten Trachten hängt Ta* ist ein schöner Beweis dafür, daß die Leute noch an den Bräuchen unb Sitten der Datei bangen. Mat, muß den Leuten diesen Sinn erhalten. Mit Reckt bat man betont, daß durch die Erbschaftssteuern der txaniilifnimii notleide. Wir haben außerdem schon eine Erbschaft 'steuer, die unter Umständen bis tu 60 Proz. geht. Beth- mann Hollweg war gegen die Erbschaftssteuer. Es wäre ganz berechtigt, wenn ein Sluoent eine alte reiche Tante beerbt, jenen zur ErdsdxtstSsteuer heranzuzichen, aber anders fei es doch, wenn >< mbi i zur Steuer herangejogen werden sollten, die das elterliche Erbe mit hätten erwerben helfen Ten Familiensinn soll man fördern. Man fchc nm. die jüdischen Familien an, wie ui diesen der Fannlieminn blühe Die Erbschaftssteuer treffe ben städtischen Mittelstand, nicht so febr die Landwirte Ter Mllt>Island solle daher nicht zum Hansabund laufen. Hat der Mauimann das Unglück, in feinen besten Jahren zu sterben, wird e» dann der Frau gelingen, das Geschäft über Wasser zu halten? Ter AiSkus kommt ja und nimmt ihr so und soviel weg von dem, wa» sie bat. Ter Eftoßgrundbcfitzer könne wohl unter Umständen 21» 000 Mk. Erbsck'aftssteiier oder Erbanfallstener vertragen. Wie steht es aber mit Dem kleinen Mann? Man habe allerdings gesagt, man wolle die Vermögen unter 20 000 Mk. unbehelligt lassen, aber die Reicksrcaierunn entscheidet sich auch wohl anders, und schließlich werden Vermögen von 1000 Mk herangezogen. Wie es bei der Erbschaftssteuer hergeht, darüber kann ich in einem besonderen Fall berichten. Ein flabninärter erwirbt nach unb nach Hrunhfuldc im Werte von 3000 Mk , er hat darauf LOO Mk. Schulden. Sohn uno Tochter Helsen das Land bearbeiten. Ter flat er bestimmt vor feinem Tode, der Sohn soll seiner Schweiler 1000 M k abgeben. Nach dem Tode deS Vaters sagt das Amts gerichk, dem Die Bestimmungen bekannt gegeben sind, der Besitz ist
•i1 Tarationskommission, deren C rt D<n Besitz auf 1'"«»Ml . es müss Erbschaftssteuer bezahlt werden, dann die erwachsenen Kosten, das ist das jetzt bestehende ErbsckwftSsteuergefetz. Es muß daraus bingennrkt weiden, die Landwirte auf ihrem Besitz zu erhalten.
• ic’ tzt , US den verschiedensten flämmen, sie müssen ui ihrer Eigenart erhalten werden dadurch, daß sie bodenständig werden. Mögen manche Dolksstämme and) recht dickköpfig sein, das fdhibet nichts, dahinter steckt Eharakter. Tic liberalen fllätlet denken darüber anders, wenn die Leute von ihrem Besitz losgerissen sind, bann mögen sie zum Hansabund laufen.
Tie moderne Wissenschaft, sie Natunvisscrsck»aft, hat endlich Dir Hassenforsckning, Dai VolkSckn ratter zum O^cgcnftanb ihres Studiums gemacht »öaS Dir bummen flauem längst gewußt haben, Da kommt endlich dir Wissenschaft dahinter Ich gehöre brr konser vativen Partei an. Es gibt zwei tieltamdiauungcn, die r*vr allrte liberale und Die neue donfervativ. Aste Häuser, bennnkmS- ireiit. läßt man ftrhni. aber den Menschen gnvähn man keinen Heun all cl nitz — Ter i^rvfckaoitalist muß gehemmt werden, bie .stieme» istenzeii anijinautiaL Es sind ia i'ftoßberrirbe rumuenDig. Em Torndmhcb Lum keine Üaiwneii sckmijeden ober flanverplflücn, ha^u gelwren Betriebe wie die von Ärupp usw Aber Warenhuujcr nftr : . n Waren mit niedrigen
teilt imirOcn. Mau wtt auch Den <jauMverfer schützen, daß fabrif werden muß. .11» solcher steht er sich wohl Iwffer, aber r* wtrd mm Lohnillavm Wertooller ist öS für ihn. er bleibt «IN freier Mann. Ivrnn er auch mehr zu sorgen und weniger zu verzehr en bat für sich imd seine Iamili. - ath habe emeii hv ch. gebt!beten Freund. der flanfbeanurr ift Er erhalt 12000 Mk <M)alt 5>nnrmt _rr ■trunal Mi nuten zu fplt ins Ck-idrift. io notiert ihn bet Türhüter, unb mein Freund muß 1 Mk. Strafe sohlen. sind baS für Zustände? linier solchen Derdälmiisen KT mürben die Menschen, wie einil die Römer, deren Staat infolge- dessen zuiarnmenbrack. Air sind feine Vuumn. Hüten sie ich, eS wird überall foni colliert Sind X.'nrm,s hier ' Werden sie Mitglieder des HansadundeS! Ader rnttimblen dürfen fie nicht'
Bülow war fcut großer Politiker Tic Finan-rcform wollte er mir mit bat Liberalen machen. Tie Liberalen waren bereit, 400 Mlllwnen mDircftrr Steuern zu bcroiiligcn. Für uns waren die indirekten Steuern nicht zu umefeben. Ter Redner vermeidet cs. txm bett 100 Mllltonen direkter Steuern zu »vrechen! — Tie XNiu uns einseörachd- Reklamcstnici n urde aJ» ^ttdntörend verworfen. Ick» fennc einen Ldolfabrikanten ot TreSden. der
Iahi I (MX) 000 Mk verdient und davon 500LOo Mk für Reklamen aitsgckt Ter hätte doch Rek.ame steuer bezahlen können. Tie ganze Aoncki der Vibcralai war bei der Fmanzreform. der ^Eig tollte nach links e xm. Tic Reicheregiernng war sehr bJihd) gegen Dir Rat wnal stürmen. Tiefe wollt«' Regucun.^t^'nei wer. den. Basfcimaiin bat Dem Re,ck»kanzler zugcwg., die #ru:anir<fvrm iiadj bei flvrlaiK durchzudrücken Ta> aina nicht. Daher die jSut Der Natwnaflckerairn Tic Liberalen ar dimer, überhaupt Unyeu Der lommenden Wahlen steuern zu l .willigen
oventvertagen id „ui tuireti Die tage Bulows gr- »äblt Ictzt w'.len r ibn 7.stürzt ba-cr Di- Ftnuuit »..m luirt ohne uu vrbeuyt nicht tunand» gekommen. Co ?ic tnnwMiartc. bvl.m 'turjea ..wlu., weit ich nicht.
Tic Ratronallideraien lammen jetzt in bi kai <emühle' Sied Loebau-'.’?- ,1'tadt t >" . ülKiall .' nm • . n.-. eeutott .. oo.-n-
on. - W i lonv nia i Hende.» n-oc Industricstaai .u Eut großes- flak tann das nie : . i.tM : -,j. . : (. II \u.gtn4 txu cv* Industrie f. Z d, Sk Ik ilöste «ir c'rächt 'n D-r
ki ui-. 4<i9 in . .11.17i. {tuuii-. (ii.i-dj yt ung< iiiio, oct X’iac
Arbeiter iu <» JV .L In bgi Httixtiinixn .cj.- .. jl oura^ r .
Trundlldun? brr Handes bcrtnim tnr Satt Luck» rr Amerika haben wir Dir Fl-7' chtrvstblldun 7. bce die Ware verteuert. Ter Trust kauft dre Farmen am, um fie in Diedweide« vmru'chaffcn und vertreibt die anrmfaniiitm Farmer nach ÄanaDa
Ter Reis ist um 25 Pw-.ent teurer geworden. Sind Daran auch die *3grerriet idndb? Auch bc? Glvzerm ist durch Trustbildung um Das borodtt öntraert. Alles kommt durch Amerika. Weg mit bnx h brr al en Blättern, die »o’.dx Machenschaften unterstützen Ich br i^e .Ikrieu einer Brauerei, dx Tw-chende ist griunken ober gan; cmdwuunDrn. Auf Anfrage schreibt man mir. Die Agrarier hätten Den TferbdoTI bamUiat. infolge d«fen feien Dv di erde so teuer geworden! Aber die Brauerei »cdaftt doch b-ai Bier ufw mit Auwmobillaslwagen fort? Tie f*erikt ist billig, well die em geführte Futtergerstr als fltcugeriie verwendet wird.
Irr Tirctar des HamabundcS erhält 50000 Mark, (hegen die (»Hbmadjt des HanfabundrS setzten wir unsere Qkfinnuni TaS <-«otb rollt entsetzlich, alle 5utf, alle Nächstenliebe wird zerstört. Gehen Sie m btt Zkädte und Hären Sie den Mittelstand auf. Wit kann man sagen, der Großgrundbesitz fresse uns auf. Industrie und Handel sind setzt die Raubritter.
Ter Redner schließt rr.u der Mahnung, wachsam und einig zu sern.
Tiefe sehr bemerkenswerte Rede ist einigermaßen auSfübrlich wiedergeqeb n Sie fand den flciiall der überwiegenden Zahl der Anwcienden. Man bat ibn wiederzukommen. Tas konnte er leider nicht in Aussicht stellen wegen feiner Berufsarbeiten. Auch an der TiSluifton vermochte der Redner nur ganz kurz tellzunehmen.
Ter stellvertretende Borsitzende dankte dem Redner, der fich dann verabschiedete. Auch teuer mußte die Berfammlung balD verlassen Herr Lucke übernahm bann, als Herr Soin auS Rheinhessen gesprochen und m'.tgcteilt hatte, daß in Den Rdeinbesien noch mel Blut aus ben Jahren 1348 stecke, den Borsitz. Solche Gesinnung macht »te dem Bunde der Landwirte im allgemeinen noch wenig geneigt. Er hoffe aber von ber Zukunft das Bette. Tie FrctheitSpflanze macht sich als lästiges Unkraut noch immer bemerkbar, daneben wuchere der Knoblauch und nehme den Kulturpflanzen die Bohrung weg ufw.
Eine Reihe anderer Redner spricht viel über die Blätter, die man nickt lesen, und über das Blatt, welches man leien soll. Ta tut Redner in diesen Mahnungen und in der Charakteristik der 'chltchlen Hrtsic den anderen überbietet, so sollen vereinzelt Ausdrücke, die im Interesse der Sache bc'fer vcr'ckwtegen bleiben. Redakteur Flührtr-Frttdderg bemüht sich, in längeren Ausführungen zu bmdcticn. daß hinter Dem neuen Bauernbund die Nationalliberalen stecken: iie seien die Gründer und Du Macher desselben.
Ter Abg. Forstmeister Weber warnt, in dieser Weue voli- tlscke Parteien aitzugretsen. Man müsse die Gegensätze vielmehr zu überbrücken suchen. Auch die Vogelsberger Bauern seien freiheitlich gesinnt und das sei zu beachten. Nach dem politischen BekennMi^ solle man im Bund der Landwirte überhaupt nicht fragen. Eö komme nur darau' an, dem Bunde zu Dienen, Der ja auck kein politischer Verein icin ivolle. So floß Ctl übet bic erregten Fluten und glättete sic.
Ten Ausfübrungen dieses Redners schloß sich der Abgeordnete Breidenbach-Torhemt an, Der alS praktischer Herr betonte, daß man sich ja auch bei Gelegenheit einmal wieder braudien könne und schon auS diesen Erwägungen nicht io feindlich gegen einander austreten solle.
So fand der Tag einen Abschluß, zu dem man dem Bund bet Landwirte oder vielmehr der Provtnzialversammlung Glück wünschen kann.
Wenn dem Berichterstatter erlaubt ist, einen Rat zu geben, so geht er Dahin, für einen weiteren Piovinzialtag nickt wieder einen gelernten Kulturhistoriler aus Jena zu verschrecken.
An» Stadt und Land.
Gießen, 6. Dezember 1909.
Tageskalender für Montag, 5. Tez. pesi. Vereinigung für Volkskunde: Vortrag von Irof. Tr. H e l in. Werden und Vergehen tut flolteleben. Abends »'/, Ubt un Eals Ebel.
•
•• Landeskommission für Steuer jachen. Ter Geh. Obersinanzrat Öläffing ist infolge feines Ausscheidens aus dem Staatsdienst von den Ttenslgejchästen des Vor- sttzenden der Großh. LandeSkommission für Sleuersachen entbunden und der Geh. Sbersinanzrat Tr. Lnell«zum Vor- finonben der Kommission ernannt worden. Zu weiteren Stellvertretern deS Aorfitzenden wurden bestellt der mit ber Versehung der Stelle eines HilfSarbeilerS bei der *DHni|terial- abtedung für Steuerwejen beauftragte Iinanzrat Müller und der H'.lfsarbeiter bei dieser Abteilung, Oberfinanzassessor Kuhn.
Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Isen- burq-Bir'tcin auf die Lehrerstelle an der Geinetnbejchule zu Hitzkircheu präsentierte SchulamtSaspirant Georg Gönner auü Latchen.
— Aus dem S ch u l d i e n st e entlassen wurde bie Lehrerin an der Volksschule zu Tarmslabt Ftiedertke L tpS auf ihr Nachsuchen.
- Landtagswahlkreis Gießen (Stobt). Die engeren Vorstänbe ber nationalltberalen Vereine hier hielten gestern abenb im Katserhof eine Sitzung ab, in welcher eine Protestetngabe gegai bie Zutellung ber beiden Orte Dieseck unb Heuchel heim zum LandtagstvahlkreiS Ließen (Stadt) an bie Großh. Regierung, bie national- liberale 2anbtagSfraftion, an bie Herren Vertreter GießenS in ber Er ren und Zweiten hejstschen Sammer beraten und beschlossen wurde.
•* $ er erste Greßrner BcrkehrStaa, itm dem ein Sdtaufcniier-Settbenxrb verbunden war, scheint einen guten Cxfolg gehabt zu hacken. Die untfangrddien Vorbereitungen. bte von dnem besonderen Ausschuß mit Um- ficht uub Eiter gesülm worden waren, bewahrten sich aufs
3101 en Zustrom von aus
anderen 3t^D:en harten auch bic
besonderen Veranstalmnge
Schon nm Morgen Tarnen Scharen von Irtteres.enten und 7.cugierige41 zu den Toren herein unb verrollten sich att-
namenthch gegen end ein sehr starker Bertevr einseyte Tie Ä au Heute hatten ftcb sehr angefrrrngt und boten tril- raeife besonders schöne Auslagen, wenn auch ftiutig viel \xi viel in den einzelnen Schaufenstern umergebracht nnr
i »nheren ocnrdxmen Bückern au gestatteten Fenster und Dann die Auslagen, btx denen neu Der Beleuchtung n chr
miese» die mit nafcrtofien Genüssen a-^sgcttatreten itc ' Lüfte, na- tentlich tte Mepger öden, die trilnvtfc sehr fd»önt t:: und den
c dergeschajlc auSgefbriit und an vcncn*lewftgcf<h-ift -
Gnlodlc, brauch: wobt kaum i.vttnt zu werden. Tu Buck>- unb MimiijymbUingeu mit i^rcn buiUen, T. xeZzt
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Ly^yini
hübsch cntckgeikeHten Gegenständen warben eoenfalll tidi belagert und neben timen nysren es dann nttthrlE noch tne Srnelwar en lacken, die unsere Jugend am xnrht anlodtew. Ter Berkaus selbst schien ftck ttorerir noch u mäßigen Grenzen zu Halten, wie das am „tu of er ne» Sonntag* ja gewöhnlich ber Fall ift. Insofern adn dürste der 1. Gietzener Verkehrs tag für unsere "^ekchSftA. reell einen großen Erfolg bedeuten, als die cmSwärtta- 1 Besucher gern in den Läsen ein kehren werden, die ifant- geftern besonders gefallen Haden Die veranstaltete» »vr Aerte hatten stet» eine Menge Höklüftiger angezogen und b» üerfcticbaten Bergnügungsttätien hatten sich ebenfalls eine» regen Zuspruches zu erfreuen Tai Museum r»ar gr besucht und auch die Äunftauiftcllung batte r» Menge Schauluftiger auszuweifen Tie florkdiiutgen ir Stabttheater waren ausverkaust.
- Sturmschäden. Ter heftige Sturm, der i» dm letzten Tagen wütete, bot vielerorts erheblichen Schade» oer- ursackt, besonders m den Waldungen unb an Cb'tbäuow In Cut<fborn stürzte am Samstag die neue Scheuer ta ! LandwittS V'eifser ein. Von brr Gewals bet eiun»n waren bat schwere Ziegeldach, bai Gebälk unb die Wäv» ooUl'iänbig jrrtrümmrtt worden. — Aus der Badnttatim Rirseld riß der 6lunn da- Dach bei Güter da dnhosS um emt Wand ein. Die Teile waren bit zu 60 Meter wer sottgeflogen. — Auch auS dem Oberwald kommen Nach» richten von schweren Sturmschäden.
• • Ginc '.Neuerung :m flabnbe: Im Li»
Hornsaal hielt gestern mit.ag Regierungsbaumeister Sus- mann auS Limburg einen sehr inicrrfiontai Vonrog über £ cif euer iing bet Lokomotiven. Ter Redner c- närte in sehr leicht faßlicher Weise an Hand Dcriditebewer Zeichnungen bic MDnftnmtonen von Lokomotiven, dir mr Celfenerung versehen ftnd. Aus der Strecke Lrmckurg-cvießm sind eine derartige Guter- und yoet P^rianensugmasLiner proben eise int betrieb Bei einem Güterzug Limburg Greßen und zurück wurden seither ca. 60 Zentner -vhler verbraucht, icäurenb bei Loiomo.ioen mit Celi ’-terung nr 10 Zentner .Lohlen verbraucht werden Außer dieser xoblte erfpatm» ist ein weiterer Vorzug dieses Smlems. daß solche Maschinen eine rocu größere Strecke zurücklegen könne», ohne daß ein Verschlacken des Rostes eintritt, -lud) a.to- Masll.inen, bic fchon etwa 20 Jahre im T onst und fower dienstun'ähig sind, sollen, wenn sie mit einer Ein: icktani für slüfsige Feuerung ixncbcu werden, noch weiter ir Betrieb v er bl ecken können Tai- auf dem Tender mitgk führte Ccl besteckt ans einer Mischung von leer unb *j t> Icum unb wird durch Leitungsrohren nach der Äaschi» geleitet, wo es durch Tampforud in beliebiger Menge ube ca» Feuer gesprengt werde» kann Hierdurch cntftrgi d» Flamme in her Feuerüste, die eine febr rafche lamPs. enltvtdlung herberübrt. Bei einer Strecke von luO kafeC ein Verbrauch von löO kg Cel erforderlich sein. - T<m Lor- trag wohnten außer einer großen Anzahl hiesiger, auch viele auswärttge Lokomotivbeamtcn bei. lach eendetß» Dortrag sprach der florfiänibc des Lokotiiolivdeamtenver i»^ Lokomoiiosuhrer Oswald bem Vortragenden den lof für den lehrreichen unb interessanten Vortrag aus.
• • Stadltheater. Entsprechend dem lebhajlcn ji- teresse, bas augenblicklich Björns 0 n und feinem Schaße, entgegengebracht wird, äußett sich bereits rege ^lachfrage gt ber Premiere seines neuen Lustspiels .Wenn der |un Wein blüht'. Unsere Bühne iu eine der ersten. Du 6 Werk deS jugendsrohen 77jährigen Dichters bringt, dem 1 seinem Krankenlager die Nachrichten von den großen Ees seines Werkes in Deutschland große Freude bereitet Tic Novität wird im Abonnement gegeben.
* • ftolosseu m Wie man uns schreibt, gelangen heule ob vom Prang'schen ftölner Ensenibte zwei neue zur Aufführung „Bis früh um sünfe" unb hieraus m Ausstattung bet große Militar-Schwanl ,Neservele»t»ar Luisemann'.
R. L d c n h a u s e n a. d. Lumda, Tey Heute morgn sanden Leute, die vo:r Ruckdingöhavsen hicr.jer an die Dach' wollten, ungc*al)i 130 *Kcter oberhalb £benbaufm den l Jahre allen Arbeiter Johannes Törr von c ngsha»fw r: »voi »an am ga;: .er oct-
braniiL Törr kam mit bem fi Uhrzuge von Lollar ux- fprach hier im Bahnhof beim diensttuenden Beamten wtfB Lösung einer Arbeitetwomentarte vor Spät-n: soll er t»S üi einer hiesigen Wirtschaft gewesen fein, von wo er in ar getrunkenem Juftunbe mu dem Weißvinderm^ister *turl bo* gegen 10 Uhr fortgegangen fei. Es ift anzunehmen. da' er fich in» 'Jiaufcbc hingelegt bat und seine 'Ne,der Iratc das Laternchen, das mit zerbrochener Scheibe nebe» «he stand, r^euer gefangen lzabeu Bei dem hcrrsckzende» 5airr muß der gan-e störoer schnell verbrannt fein. Jertreuer de Amtsgerichtc Grunderg, forme des *tr funhbeiiiaaue Gießen waren heule nachmittag wegen biricr Angeleger heil hier.
Stockheim, 6. Te; Herr Lehrer fa (1 »-r-4kofr-Si»wD wird nächsten romstoa. Den 11. bi. Mrs, in flühümai n»n flnrrroq halten über ..Tu f neueren Errungenschaft« a»f de» Gebiete der Elektrizität^^. Ter Doerra , wirft rwi<mi(6tndi* bet
zahlreiche Apparate und ist deshalb bet flr«ud> KhmMom IX empfehlen.
A. Gc 0 crn, ö. Nov Tie Preise lürfetteEchvei»' haben in unserer QkgenD eine» Rückgang der 2 PfenmO« M verzeichne».
— Bad Nauhervi, 6. Tcä linier DortraUsveretr Deronitoltetc gestern abenb tm svrudelhatcl fein 2 St»ter kvnzert. do» ui allen kmm Jett31 eta*e butd*d*ÄV^» Erwls^erzrelu Als mihTirfenbc Kräfte roota Heinrich fc» Hardt-Tarmn.ck:. eui getvrener Xaubcmtr 0riang , S»frik' Tr. ft art Sdnn ißt- Fr iedberg lttavier und ba6 ruartett-Br» furt O M.. »>■ bter zum er'vttttnal aa’frat. c.<roo««■ worden
RB. Tarmnadt, L Tez. Ter Schuhmacher Abi vor hier, ber zurzeit zwei Jahre < fefängni* wegen £trbfta>b in Buhbach v -rbußt, wurde dieser Tage von btt Straffanuwe nxgtn flt . tigung von zwei Aufsehern des hiesigen Vrp vinrialarrestHauses zu zwei Monaten »MänflnU rrrui:eili Er hatte in der Veroanblnnq sehr schae'e Angriffe g-*gc-* bic Einrichtungen des Lr^'m»»zialarresthaiisev erhoben »»• bem Ausjicht^perfonol • flidupiöriflitiie/ i orgeworfe«. Tr als Zeuge gehörte Auffeber Häuser ftcLtr dir fleschm^ gütigen untet Eick in Abrede Tas <**mdNl yiett auch b* P ! ia,t Widrigkeit en nicht für feftgc stellt, wenn auch e.nigt Ungcfcbidiheiien unck Läf.igkeite der Aulfeher. wie j»e i> Derartigen (hnriüjtungen Vorkommen, gc (heben sc en I<* An tet.c! Hauser, der als ordentlicher Mann und flf wi»fenhajler Beamter galt. Hai sich diese flortommnui'c so & Herzen gcnonrmen, bav er beule fcün in seiner Wohnunz innrri Leden durch Erhängen cm Ende mochte.
O ll tofbork, 4. Lxg. Eine Gatzzen trale für ftwf« ö.>ri unb bic umliegenden Orte war schon unter flütgermeche Ei-uurei in Anregung gebracht, tomUc aba nicht verwickltch
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