Ausgabe 
9.1.1909 Erstes Blatt
 
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Ter Entwurf teht ferner für 1909 und 1910 unter anderem einen Awcklcm von 5 Pro;. für die Steuern auf ländliche (tnmbfuirfe, au? ^ebä'iibc vericincbener fintenorien und auf die Einkommen­steuer vor und ermächtigt bie Regierung ut A'tsuahinebeflimmuiigen für die ncehltdte Tobeserklnrang, die Riebet berfiedung des Zivil- amt5ren,r!er', die vrov.iorische ^Bteberauhmhme bet oericfitlicben und b?r PerwcillnnaÄtuli^spit in den Provinzen Messina und Reggio und hie einstweilige Unterlassung von RekrurenauShebimaen in den (rrbbcbrnaebicteu. Weiter oerlnnot der (fntimir eine Rcm- m-ksion, mn über die ^efichunn von ted miebett und bngieniidini Normen für die BauläUqkeit im (rrbbcbeuqebtct ;u beraten, sdüicB' lief) »ollen die burdi das Erdbeben aetöteten ober bicnflimtnuglid' geworbenen Staatsbeamten als im Dienst venmglückt angesehen werden.

1. Sitzung WroHfier*)t?g(i(f!cr Handelskammer Gieren für die Äreife Gienen, Alsfeld und Lauterbach.

Protokoll-AuSzug

Giessen, den 6. Januar 1909.

Anwesend sind die Her i: .vanuniirat Heick-ekhetM, Dür deck, Friedberger, Grnnem-i, , Hoos, Jt, ag. Klingipcir, '-1 nur, Noll, Nomspeck. Rinn,-r, Rühl, .^unmerxienrat Schirmer, Stammler, Wallach, Zurbuch und der Syndikus.

Kommerzienrat Heichelheim den Barsitz, her zunächst von bei Wahlbestätigungsurkunde rom 15. Tcz:mber 1903 Scn.itnU gi t Er fnübft daran herzliche Begrüssun,gSworte an die wiedrig' wählten Mitglieder und an das neirintretcitbe Mitglied, Herrn August Noll .In seinen weiteren Aussührungen gedenkt der Herr Vorsitzende ber Verdienste des Herrn stomnrerzienrat Koch, des Verlustes, den die Handc>.skammer durch den Tod des Herrn Nowad erlitten hat, und findet schließlich herzliche 75arte der Teilnahme an dem furchtbaren Unglück in Sizilien, aus^welchem Anlässe die .Handelskammer ein? Sammlung von .Hilfsgeldern eingeleitet habe.

Herr August Noll dankt für die ireundlichcri Begrüssung - roortc und gibt die Versickerung ab, dass er an den Aufgaben der Handelskammer treu Mitarbeiten werde. _£)crt Rinn spricht Herrn Kommerzienrat Heichelheim den Tank für die der Kammer geleisteten Dienste aus.

Alsdann wird in die Beratung der Tag sordnung eingetreten.

1. Konstituierung der Handelskammer.

Durch Zuruf werden Herr Kommerzienrat Koch als erster und Herr Kommerzienrat Heichelheim als stellvertretender Vor­sitzender wiedergewählt. Als zweiter st llvcrtietend:r Vorsitzender wird Herr C. Grünewald°-Alsjcld neugewählt. AIS Rechner wird Herr C. Rühr einstimmig wiedergelvählt.

2. Beschickung des Deutschen Handelstages.

Am 11. und 12. Januar d. Js. findet in Berlin eine^Voll- versammlung des Deutschen Hande.Stag-.s mit nachstehender Tages­ordnung |h.L: Reichssinanzresorin, Gc j c llschastsslcuer, Verkehr mit Nein, Arbeitskammern. Zu dieser Vollversammlung werden d.e Herren Kommerzienrat Heichelheim und der Syndikus delegiert; außerdem werden auch die Herren F-riedüerger, Jhriwg, Klingspor und Rinn teilnehmen.

3. Geschäftsbericht.

Ter Syndikus erstattet zunächst über die Verhandlungen des Hessischen .Handelskammertagcs am 3. Jan. in Mainz Bericht, an welchem seitens der Hande.slammer bre Herren Kommerzienrat Heichelheim, Friedberger, J3bring, Klingspor, Wallach und irr Syndikus tcilnahmen Die Verhandlungen hatten in bet Haupt­sache die Gesetzentwürfe betr. die Reichssinanzresorm zum Gegen ftanbe, zu welchem die Handelskammer in ihrer Sitzung vom 9. Dezember bered? eine Erkürung abgegeben und an welcher sie hier auch auf dem Hessisch, n Handel-.Kamm erläge nrii 2 Ausnahmen ftstgehalttn hat. Jumidch ist die Handelskammer hinsichtlich d.s T a b a k v e r b r a u ch s st e u e r g e s ? tz e s über ihren früheren Be­schluss insofern hinausgegangen, als sie sich im Falle einer weiteren Belastung des Tabaks für eine weitere Entwickelung des jetzigen GewichtSstcuershstems inner S.'lchnung der 8!auci> , Srimups- und Kautadaksabrikation, sowie unter entsprechender Erhöhung der deutschen Zolle für Tabak,abrikate und voller Rückvergütung von Zoll und Steuer bei der Ausfuhr von Tabak,'aorikaieu ausge­sprochen bat. Weiter hat sich die Handelskammer hinsichtlich der B r a u st e u c r c o r 1 a g e im Interesse der Kleinbrauereien gegen die Erklärung des Ausschusses des Dänischen Handelstages aus- lung d.r Steuersätze für zu weitgehend halt uiU> eine Verringerung derselben wünscht.

In Bezug aus den dem Reichstage von neuem Dargelegten Ge­setzentwürfe über bie Arbeitskammern erklärt sich die Handelskammer, ihrem früheren Standpunkt entsprechend, dahin, dass sie ein Bedürfnis für bie Einrichtung solcher Kammern nicht anerkennen könne. Sie sei ber Ansicht, dass bie deutsche Arbeiter­schaft sich schon im Rahmen unserer heutigen Gesetzgebung einer weitgehenden urchige erfreue unb derselben in den verschiedenen staatlichen Jnsldulwgen genügend Gelegenh.it gegeben sei, ihre An­sichten und Wünsche zu <^ehör zu bringen unb denselben auch Ge. tuug zu verschossen. Nachdem sich int Laufe des vergangenen Jahres sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmerverbände in ihrer überwiegenden Mehrheit gegen die Scltafsung von Arbeitskammern und sich für die Errichtung von Arbeiterkammern ausgesptvchen haben, müsse die Handelskammer die Entscheidung über diese Fragen in erster Linie den Beteiligten überlassen. Die Handclslammer sieht daher auch davon ab, bie Vertreter auf dem Deutscyen Haicdelslage mit einer bestimmten Weisung zu versehen, sondern überlässt es denselben vielmehr, bi* Stimme ber Handels­kammer je nach dem Gange b-r Verhandlungen abzugeben.

Tie Abäiwernngsvorsailäge des Ausschusses des Deutschen Handelstages zu dem Gesctzenuvurje betr. den Verkehr mit Wein liiiucii bie Zustimmung b*r Handelskammer.

Au. dem Gksch dsoericht ist schliesslich noch zu erwähnen, dass ton der Kgl. Eisenbahndirektwii Jranksurt Erhebungen Mccks Anschlußes der (tiütei. v, ft gungsstetke in Axrüficin an oas e)ern- fbredmeu angestellt werden.

4. Eingänge.

1. Die deulsme CrientbanE A.-G. in Derltn hat mitgeteilt, dass sie ats erste deutsckw Bank vom 1. Januar 1909 ao in Tanger ('A'üirolto/ und Mitte Feoruar in (Saiauianca (Maroklo) Fssiaien erbunen werde unb bereit sei, '.Intragen uocr d.e eiuichiagigeii kommerziellen Verhältnisse zu beantworten.

2. Ter Dems^-iranzosische 'oirl|ü#ait5Dcrein (g-achaus^chuss tik sewerolichen Rechtsscoutz wird in einer Ende Januar Halt' findenden ^rung mee uaa iC-fenee Anträge beraten, nam.ich dass

a) Zwischen Teu.ichlanb unb Frankreich eine Vereinbarung getrotien werde, wonach d.e Ausübung eines Patentes in einem der beiden Länder als zureichend für die Gewährung des Patent, schutzes ui beiden Ländern gilt:

b) durch eine beutiQ,*iraii5uliiu e Kmwenlion ein besterer Schutz ^crr^)Cr^un^^^c^c^luinQcn *ur Rayrungs- und Genussmiriel bczm. sonstige Artikel, welche ihre cha ratter istoc.-e E.genscha;. b.m Boe en oder Klima verdanken, herbcigeführt werde.

Der genannte Verein roui nun zu... ost feststellen, welche deutfckien ErwerbS-zweige bezw. itolchr beut ja c Firmen an diesen prägen geschuulic nterefi.irt sind und hat oei di.ien Erhebungen die Mdwirlung ber Handelskammer eroeten. Diesem Wunsme entsprechend, xiditen wir an diejenigen Firmen un eres Bczir.s welche ein Interesse an den erwöhn.en 'eintragen La^cn, dar- er­suchen, und mit Tatsachenmaterial an die Hono ;.t gehen.

3. 3 iv e i | e I h a i t c ijirmen int Auslände

ton unterrichte irr Sette lind der 5?and iam.i; noch Mir ledungen über <rr i ttbcuc ,virm?re in Frankreich, iKossöritannien Oesterrcich-llnsorn. ufUan?. Sch.v.. . L IV '

Amerika, Brit.sch ? mAe' u gang.:: Rädere Anskun'l h erü.er ttnneu Jnreri 1 ; n ui;| strtc au -ein \ ; c_ Haii

delskommer erhallen.

Dcrmifditt.

* i e i st i: ;D ? _ 1 - :al Ter

von Peter Ganter, [uc den der riqetihasu: 'velüauiejchwuuxl u:;v

niert wurde, ist, nachd'm er bc;cf- '.agitabrnt gcnxn'ctt war, wieder reigegeben worb-n unb soll jetzt zu einem Spottpreis los- geschlagen werben. VomUnion-Verlag" ging nämlich, wie ber (fr*. Allgem Anz." berichtet, einem dortigen Warenbause ein Schreiben zu. in ?em das Werk,um mit dem Vorrat zu räumen". Litt für 7,50 Mk. für 75 Psg. pro Exemplar angeboten wird. Als Vlr7auisrireis wird dieSumme" von 4 Mk. be-.idjnet und tobei in Aussicht geil' t, daß bei entir-reiftmben Reklamen in den Tages-eiwngen der Vorrat innerhalb weniger Tage vergriffen sein würde. Dass ber Preis von anfänglich 8,50 Mk. auf 1 Mk. herabgesetzt nrorten ist, ist für den ! terariichcn Wert dieses Mach- we-ke.- recht bezeichnend. Tie betreffende Firma hat übrigens das Anaebvt knr?erhand abgewiesen.

Wie Castro tanzt! Augenblicklich dürste dem Präsidenten Castro oder richtiger gesagt Ex-Präsi­denten? die Luft zum Tanzen gründlich vergange:' sein. Früher war Castro ein brillanter Tänzer.' Das geht aus der Schilderung hervor, die ein Engländer über eine Soiree bei Castro jetzt imAtlantic Mouthly" veröffentlicht. Es geht daraus hervor, dass eine Gesellschaft in Venezuela ein stark exotisches Gepräge hat.Schon ber Anlaß zu dem Fes^ so heißt es in dem Artikelwar seltsam. Castro hatte einen politischen S.eg über einen sehr reichen godo ^Kon­servativen) davongetragen- die übrigen godos machten gute Miene zum bösen Spiel und veranstalteten ein Fest zur Feier der Niederlage eines der Ihren. Tagelang vorher waren alle Zeitungen voll von den Wundern, die dieses Picknick als das wurde es auf den Einladungen be­zeichnet bieten solle. Tatsächlich bot es denn auch viel Ueberraschendes für den Europäer. Männer und Frauen aller Farben, weiß, gelb, braun und schwarz kamen in einer paradiesisch gelegenen Hacienda bei Caracas zusammen. Ganz Caracas war versammelt: man tafelte gut und trank noch besser; das Hauptverguügen aber war der Tanz, zu dem die Loggien, die an die Hacienda eingebaut waren, reichlich Platz bot. Und so ein Tanz will etwas heißen: es war im August, und Caracas liegt nur 8 Grad vom Aequator ent­fernt, allerdings fast 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Trotz der Hitze tanzte alles, jung und alt, zu den Guitarre­klängen der Musik, Walzer, Quadrillen und einen einheimi­schen Tanz, die Jeropa, zu der man den Teufel in den Füßen haben muß. Die Damen der Politiker sind zum Teil recht buntfarbige, mit Juwelen behangene Schmetterlinge, die prächtig aussehen, leider sich aber so stark pudern, daß niemand vor dem Puder sicher ist, und, er mag wollen oder nicht, beim Tanzen sein Teil davon abbekommt. Während die einen tanzen, sitzen dieHonoratioren" im Schatten und treiben Politik; Castro aber zieht bei dem Fest den Tanz der Politik vor. Und wie er tanzt! Er fliegt aus einem Arm in den andern, sein Rock weht wild um ihn her, und seine Augen glänzen feurig: der Geist des Tanzes ist in ihm ent­fesselt. Plötzlich ließ Castro seine Partnerin los, winkte der Musik, diese brach ab und begann eine neue seltsame Weise. Und nun begann Castro, die Flügel seines Frackes kn der Hand, sich wie ein automatisches Spielzeug zu bewegen. Es ist ein einheimischer Tanz,La danza". Nur noch tvenige der Gesellschaft kennen diesen Tanz und beteiligen sich daran: die anderen aber richten Verwirrung an. Castro wird darüber erregt und schäumt vor Wut. Sein Antlitz wird noch gelber als es sonst ist, und auf dem nackten Arm seiner Tänzerin, die er wild herumgewirbelt hat, sieht man die Eindrücke seiner Finger. Ter Engländer will über diesen Mangel an Selbstbeherrschung in lautes Gelächter ausbrechen, da hört er hinter sich in englischer Sprache flüstern:Um Gotteswillen, er darf sie nicht lachen sehen, sonst läßt er Sie ertränken!" Und wenn dieser Engländer von irgend einer politischen Tat Castros hört, muß er, so gesteht er, immer an Castros wildes Sichgehenlassen bei dieserdanza" denken.

Briefkasten der rredaktion.

iAnouvmc Ausragcu bleiben unbcrüdffdjttgt.)

B. PH. Tie Angelegeuheit ist nidit so oh >e weiteres klar, iveSHatb Sie ftd) am beiten an einen Rechtsanwalt wenden. Jeden- 'alls scheint aber die Shmbigimg auf den 1. Febr. nicht berechtigt ui sein.

Die nach- A p « | p «ind Sonntair. 10. Jan., nur von -teilenden II ü 1 L l ü 12 I hr mittags bis 12 i hr nachts für dringend* Fäll»» sicher anzutreffen . ID0/,

Dr. Richter, Frank fnrtor Str. 4. Dr. Sch Ziffer, Plockstr. 9.

I>r. Stahl. Seltersweir 79.

Sonntag;, 10. .Inn., von nnchm. « i >

4 L'hr bis 9 Uhr abends nur creöfOiet: flirSCririnOthßaft Giessen, den 9. Jan. 1909. 11,1 vHapuillüitü.

Grossh. Polizciamt. Reinhart. ß»/.

l£ird)(id>c ilad»rid>tme

katholische Gemeinde.

Wetterdienst.

S a m 4 t a q den 9. Januar:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr. Gelegetcheit zur heil. Deicht.

Sonntag den 10. Januar:

Fest der Erscheinung deb Herrn.

Vormittags von 6L Uhr an: Gelegenheit ;ur heil. Deicht.

um 7 Uhr: Tie eme heil. Messe.

, um 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.

, um 9 Uhr: Hochamt nut Predigt.

, nm 11 Uhr: Heil. Messe mit Predig».

Nachmittags um 5 Uhr: Christen!ehre; Jesl-Andacht mit Segen.

Abends um 8 Ubr in Steins Garten: Weihnachtsfeier des fothol. Geiellenverems mit Vortrag eines MisssonärS über die Missionen in Afrika.

DöcheMI. lledersichl fterüoöesfnlle L 6. Staöt Gießen.

53. Woche. Vorn 27. bis 31. Dezember 1908.

Einwohnerzahl: angenommen zu 30 400 linkt. 1600 Ulaim Dlilitär.)

Stcrblichkenszissci: 27,601

nach Abzug von 8 ürtSircmDeir 13,80 7t*.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene

tut

LedensiaHr: 2

vom

.15. Jahr

1.

Tuberkulose

2(1)

KD

1

Keuchhusten

1

1

Dronchllis

4(1)

2(1)

2

Dauchiellentzundnng

1

1

^linbdarnieiitzi'md.

1 ll)

2 (1>

1(1)

Herz'ehler

1(1)

1

Krebs

Knochenmark-Ent-

1(D

1 (1)

en tjün bnng

KD

1(1)

Verunglückung

1 (1)

1(1)

Veben5idnuädie

KD

1(1)

Altersschwäche

1

1

Summe

16 (8)

8 (5)

3(1)

6(2)

A11 in.: T ie m

Sxloir.mevn gelei ten Zisseni geben

an, ivie uie

der Todesfälle m der benesienden Krankheit auf von auSwärtS »ach OKeßen gebrachte Kranke koinmen.

Meteoro!ogi;che Beoft rchtrnigen

der Station Wichen.

Januar

Barornetei au« Ou reduziert

Temperatur der Lust

Absolute Heuchtigkeit

n-jvsshrnsg innvpiß

c:

= 1

C

i

Windstärke

Wettet

909

8.

2"

i 737 5

4- 2,0

4^5

85

WSW

3

Bew. Himmel

8.

91b

: 736 4

+ 0,1

4,3

94

SW

4

Bed. Himmel

9.

rpt.

743,6

-0,7

4,0

92

NW

2

Schneesatt

Höchste

Temperatur ai

* i

u 7. Jatt bis 8. Jan. =

+ 2,3 v C.

Niedrigste

7.

8. .

0.3 C.

Telefonische

des Giessener Anzeigers, mitge und ludnstr

Fr nklnrter Rör«

/t Reichsanleihe . . 94 70 .1?0' do. . . 85.70

j>//, Konaols . . . 94.70

3% do. .... 85.55 3>i6/e Hessen 94.10 j 'Z1 °/e Oberbessen . . 92.00

1 o Gesten Goldrente. 97 60 4l/6 % (.»esterr. Silberrente 97 30 4 o Uiurar Goldreute . . 92.40 4% Italien. Rente . . . 103 70 3 o Portugiesen Serie ! 58 60

3% Portugiesen III f'9.60 4 xa °/e rnss.StaaUaul. 190.; 97 00 4>a".o (apan. Staatsanleihe 92.70 1% Couv.Türkeu von 19u3 92.70 Türkenose 143.60 I So Griecb. Monopol-Aul. . 4h 9b 4% äussere Argentinier . 86.00 j°/0 Mexikaner . . . 63.7U l>iu/e Chiuesen .... 98.60

Aktien:

Bochum Goss 222 80 Buderus L. W 111.00

Tendenz fest.

Berliner Börse, £

Cauada E. B 177.20 Darmstadter Bank . . .. - Deutsche Bank .... 241.70 Dortmunder-Union C. . 61.40 Dresdner Hauk . . . 147.70

Tendenz fest.

Kursberic.ita

teilt von der Bank für Hand**} ie, Giessen.

e, 9. Januar. 1.15 Ubr.

IJektriz. Lahmeyer . . . 117.50 Elektriz. Schlickert . . . J li> 40 Kscbweiler Bergwerk . . 188 50 1 -eiseukirclien Bergwerk . 189.70 Hamburg-Amenk. PaketL 112J50 llarpener Bergwerk. . . 194.80 Laurabiitte . 199

>ordd Lloyd . ... 91.35

Gbeisclilts. Eisen-Inuustrie 96.00 Berliuer ilandelages. . . 168.70 Darmstädter Bank . . . 127.40 Deutsche Bank .... 241.60 Deutsch-Asiat Bank . . 135.00 Diskontu-Komiuaudit . . 180.30 Dresdner Bank .... 147.60 Kiedituküeu 195.00 Baltimore- und Ohio*

lüseulahu 110.40 Goltüardbahu. Lombard. Eisenbahn . . 17. 5 Gesten, dtaatsouliu . . . 144 00 Pnnee-tienn-Eisenbahn . 123.50

Januar. Anfangakorso.

Harpeuer Bergwerk. . .. I. au r ah litte 198.80

orobardeu E. B. .... Xordd. Lloyd 91.10 1 ilrkenlose 143 20

Auszug o. s. Stanöcsamtsregiftcrn Oer Stadt Siehe».

Aufgebote.

Dezember. 31. Max Verte, Holzbildhauer in Gieren, mit Piaria Wirtz in Frankfurt a. M. 31. Walter Matthes, Rauimnmi, mit Emina Wörner, beide in Gießen. Januar. 4. Arthur Wil­helm Hei nimm Rmnmeroiv, Sergeant in Giessen, mit Anna Marie Hedwig Mechom m Klem-Glieincfe. 4. Hemnch Hamel, (Sueiibaim- qebil'e, mit Alane Lmdeuslrulb, beide ui Gießen. 5. Wilhelm Aerbiiiaub Karl Hänschen, Schneider in Gieße», mit Eliiaveth 'Menche in Älaiburg. 6. Rudol' Ruhl. Tlenqev in Giesse», nm Anna Mana Klug in Rommerz. 7. Hetnnch Hoss, 'Weichenslellei m Oberwalgern, mit Emitte Gass in Giesse». 8. ,'iranz Schneider, Metallarbeiter m Gießen, mit Ida Huck in Arnstadt

Lheschlietzongen.

Januar. 9. Karl ßeiUn, Ttener an der Vetennärklinik, nut Sophie Senn, beide in Giesse». 2. Friedrich Hain, Rammann, nut Johanna Rucksluhl, beide in Gießen.

Geborene.

Dezember. 24. Dem Äaumann Ludwia Nickel eine Tochter, Gina Johanna. 15. Dem ^mcmzaiviraiiten Kart Treier em Soh». Hans Adolf. 27. Dem edmetDcr Heini ich Hayn em Sohn, Fried­rich Wilhelni Karl. 27. Dem Maurer Heinrich Rantt em oobn. Robert. 28. Dem Fuhrmann 'August Maget ein Sohn, Karl August. 28. Dem Metzger Hermann Euler II eine Tochter, Elisabeth. 29. Teiii Kreisamtsgebilie» Hcrn»ai«n Weidmann em Soh». 3u Dem Eijenvalmichaffuer Heinrich Biedenkopi ein Sohn. 30. Tem Staui- mann Andreas 3dielö ein Sohn. 31. Tem Großh. Kreisaiiiis- gebil'cu LoiuS Len.z eine Tochter, Margarete Auguste Marie. Januar. 1. Dem Ockonomen Johann Hemnch Preis em Lohn, Hans Karl Heinrich. 2. Den, Küfer Norbert Korber cm Sohn, Karl Hemiich. 2. Dem Hmtvunaiui Vubiuiq Dolleo ein Sotm, Richmd Wilhelm Karl. 4. Dem Fabrckarbeiter ^lieürlch Moller etite Tochter.

Erstorbene.

Dezember. 30. Friedrich Hermann Lirisier, 2 Jahre alt, WaUloruraße 72. 80. Mane Raniev, 2 Jahre alt, Diene»iveg 2. 3muiar. 2. Gintav Bergen, Privatier, 66 Jahre alt, poinmnn- liraue 4. 3. Feivel Comicboni, Rauf mann, 64 Jahre alt, Dienen- vea 17 3. Ihnma Schcckci, geb. 'ohler, 35 ja hu o'.:, 3chüsai-

" 4. ruh oaig, Taglöhner, 43 Jahre aU, odjuRcn- Ilratze 1L

Vnr «5t biftet Warft-tengifdier btw 'Batanlit- JttAea be» Scott»

Mjca 3afat)unj|

Ein Kräfti­gungsmittel für Mütter.

DrrU Ttotter aetr-iuzfxn w bei CnlfrUtuna. befontnl aber to.-J.ttnb btf Qodb.nSelleti, mit beftra Er'clgt

SCOTTS

Emulsion

Ije'e» gI«B»e*b -rvrvbl/ »tärtnEilnüttl bebt tat» Mt 3.|unfau Kctixtixnft uab '«tzafsi -tuen aim«,

GcotU tkmvlko, ist tooM'Amrdaib mb Vicht berixmlt*.

Scotti tEotifton taub rmnnlaziffSI'-brü# ta <trnfta*r>--

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6erfte?e».-r Cnauial'tcfdiffi i= haztin r.uua*eTtr £d)iBeorfr ' u' 'let HL b. Ccru* 3otrn*>.a.b.A.. RtüstfurtaUL Jjcnor.ttnie; "SeiHÜn Tl<'-iiaK<i Ifcjft. Drang frlttierr. »o.O. srfr?: - r' Aal' «4. nairrsio<D>^

r ;f2 Jn I VaTirr t 0 t-jit. 2rcri ! ' 'tt.ihre ern» »uint pnü. J.O. beüti tan.j )T>A Mfcbct I1A fy ,rjn gro^lit* faülflos »U Stal«. IRaaifd. »Rd lAoaUNtrcji i« 3 2top!a_

der Sohle.

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