sinken der Masse zeigt den irortflanq des .jcrftorung-werk-. 1 Lenn and) auRcr der hölzernen Empfangsstation der Seilbahn kein (v'ebäubc gefährdet ist. so bleibt die zwecklose Ber 1 nichtung des Brennmaterials immerhin ve bäuerlich.
P Schlitz, 6. Juni. Ta: unbeaufsichtigte vier- : jährige Söhnchen eines hiesigen Bürgers kam gestern früh i dem Kochherde zu nahe, so dost seine ftlciber Feuer nngen । In wentgen Minuten war es trotz aller Bemühungen der Mutter derartig verbrannt, daß es nach kurzer 3cü Der» i starb. Die Mutter hat sid) bei dem Persuche, das Frucr zu ersticken. schwere Brandnmndcn an den Händen zuge- < zogen — Im benachbarten Torfe Berns Ha usen er- : tränkte sich gestern eine alte Iran im Schlitzflusse
K. Vom Vogelsberg, 6. Juni. Ein großes । Rrtegerfefl, das fast 1000 striegervereinsmuglieder des 1 Vogelsbergs vereinigte, fand in Hartmanns Hain statt. Die Vogelsbergbahn hatte tagsüber einen starken Verkehr zu bewältigen. HartmannShain, doS als Luftkurort rührnlich'i ; bekannt ist, prangte in schönem IesteSschmuck. Um das Feil , Hot stch besonders der Lehrer H Na den au verdient gemacht. ।
Butzbach, 6. Juni. Ter hiesige Ev a n g. A rbciter» verein begeht am 20. lf. Mts. sein lOjäb ri g es 3 >i r tungSfest verbunden mit Fahnenweihe. (Gleichzeitig wird , bei dieser Gelegenheit das 18. Perbandsfest des mittelrheinischen Perbands Evang. Arbeitervereine abgehalten, zu dem eine große Beteiligung der einzelnen Perbandsvereine (23 in Aussicht steht Tieselben werden am Bormittag zum großen Teil von Frankfurt und Umgegend kommend miuelil , 3onderzug hier eintreffen, um zunächst an dem Feslgottes- dienst teilzunehmen, bei dem Herr Prof. Tr. Schöll von Friedberg, früher Vorsitzender des Aürttembergischen 53er» bandS Evang. Arbeitervereine, die Festpredigt halten wird. Kad) dem Gottesdienst ist Delegiertenversammlunst im „Hessischen Hof" vorgesehen, an die sid) gemeinsame Mittags . ifel im großen Saale daselbst anschließt. Nachmitt । stellt sid, der ,Festzug auf der Niederweiseler Straße auf, um biirch die 3iabt nach dem Festplatz zu niandneren. Hier । nbet die Weihe der Jahne burd) den Berbandsvorsitzenoen Pfarrer Schmitt statt, der aud) die Festrede übernommen hat. Ter übrige Teil des Nachmittags ist der Unterhaltung : gewidmet
u B ad-Nauheim, 0. Juni. Ter frühere Marburger Professor Beneke gehört zu denen, die die Bedeutung der Nauheimer Quellen schon früh erkannt hatten. Er war der erste, der ihre heilenden Wirkungen bei Herzkranken bcobad)lctc; durch Portrüge auf ärztlichen Kon gresscn und bnrd) einpsehlende Aufsätze in sad)N7issenschaft- lichen medizinischen Zeitschriften hals er den Heu igen Ruf unseres Weltbades mit begründen Im alten Brdehaus 2 hielt er schon in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als einer der ersten Badeärzte von Marburg aus wöchentlich Sprechswuden ab: und als später 1866 8 Nauheim dem Großherzogtum Hessen zugeteilt wurde, kam die hessisd)c Regierung darum ein, daß diese Einrichtung weiter bestehen durfte In Anerkennung seiner ganz außer ordentlichen Verdienste für die Hebung des Bades soll ihm hier nun ein Denkmal errichtet werden eine Kommission gebildet, die zumeist aus Aerzten besteht. Um einen TenknuUsfouds zu schaffen, sollen im Laufe des Jahres verschiedene musikalische und theatralische Veranstaltungen stattfinden. Viele Tarnen Bad-Nauheims und aud) Friedbergs, und wie verlautet, auch der Gesangverein „Frohsinn" haben ihre Mitwirkung zugesagt. Tie erste Veranstaltung, die in Liedervorträgen und in der Auffüb rniifl lebender Bilder und des dramatiscsten Märchens „Schneewittdn'n" besteht, wird schon am 8. Juni im Theater saal des Kurhauses abgehaltcn
Bad Nauhciin, 7 Juni Ter Friedberger Musikvercin, der and) hier zahlreid-e Mitglieder zählt, gab gestern nachmittag in der Dankeskirche Händels £ra torium „I o s u a" unter Mitwirkung der Oiroßy Kurkapelle (Winderstein-Orchester) und unter Leitung von Fritz ll finge r Friedberg Das Konzert, das sehr .zahlreich besucht ivar. hinterließ einen starken Eindruck. Tie mit- wirkenden Solisten waren Anna Kämpfen Frankfurt a. M. ^Sopran», Agnes Braunfels Frankfurt a. M. ^Ait, Franz Müller-Tannftadl (Tenor , Richard Schmidt Hannover Baß, Tr Karl Schmidt Friedberg (Cembalo Auf der Terrasse, wo die 24er Dragoner von Darmstadt spielten, war gestern das Leben, ivohl infolge des Witterungsum fchlags, nicht so bewegt wie an den vorhergehenden Sonn tagen. Es fehlten besonders die Besucher ans der näheren Umgebung.
w. Bad Nauheim, 5. Juni. Unter Führung von Professor Kionka besichtigten 25 Studenten der Medizin aus Jena heute die Quellen und Badebäuser. Tie Herren ivurden von der Kurverwaltung auf dem TeichhauS und der Terrasse bewirtet.
Hk. Darmstadt, (>. Juni. Heute fand die 56. Per sammlung der M i t t e l r h e i n i s ck) e n A e r z t e statt. Unter dem Vorsitz des SauitätSrats Tr Habicht versammelten sich rtnxi 200 Teilnehmer um 1 Uhr im städtischen Saal bau Nach einem Begrüßungswort des Vorsitzenden Tr Ha bi du sprach Prof. Tr. v. xrehl Heidelberg über Schädigungen des Herzens durch ilbcrinästigen Svorl. Prof. Tr. ^-eer Heidelberg sprach über die Lrthostatische Albuminurie im, gindeöalter. Wei). Medizinalrat Tr. Boss iuS-Gieße n über die Crsolge der Mnopieoperation, Pros. Tr. Kosel- (Hieben über die neueren Feststellungen ber Vcrbrertungs art der Pest, Pros Tr. Poit - Giesien über Bluttran fnsionen. Prof. Tr Jordan-Heidelberg über daS Earnnom des Tickdarms und feine Behandlung. Prof. Tr Poppert (liegen über Behandlung des Mastdarmvorfalls mittels Bcckenbodenplostik, Prof meb. ct vbu Sommer Gießen über Kleingehirngesd)wülste. Prof. Tr. Fisdn'i
Haupt für die Streichung deS Art. 75 aussprachen Aog Lolf machte bei der Beratung den Vorschlag. Art. 75 da hin zu ändern, daß. wenn ein von der einen Kammer ao gelehnter Ecfeyesvorschlag von der Regierung dem nächsten Landtag wieder vorgelegt und von der -zweiten Nummer nut mehr als 3roeibritteln aller Stimmen angenommen ober abgelehnt worden ist, bei der Turchstimmung beider Nummern die absolute Mehrheit der Stimmen entscheiden soll. Äcnn jedoch der i^setzesoorschlag m ber Seiten Kammer mit weniger als Sroeibrittcl der Stimmen angenommen oder abgelehnt wurde, so soll bei der Turdiitim mung beider Kammern von 3iucibriltel aller abqeqcbeneu Stimmen die Entscheidung erfolgen. — Ter Ausschuß trat iräter iwch in die Euizelberatung des «csepentwurfs über d,e Landstände ein und gelangte bis zur Beratung des Ar titel G der Vorlage, der von der Stimmberechngung bei der Landtagswahl handelt Es wurden jedoch keine Beschlüsse gefaßt. Ter Ausschuß wird vielmehr zn seiner nächsten, am Freitag, 11. Juni, stattfindenden Sitzung das Staats Ministerium behufs gemeinsamer Besprechung über die (Grundprinzipien der Vorlage einladen.
R. B. Ta rm ft adt, 6. Juni. Die feierliche Ueb e r reichung der Meisterbriefe an 120 Prüflinge au- der Provinz Starkenburg fand am Sonntag vormittag im „rtaijerfaal" statt Als Vertreter der Regierung war Herr Cbcnegierungsral Wagner, von der Bauabteilung Herr Baurat Wagner, namens der Stadt Herr Baurat Jäger, ferner Geh. Regierungsrat Noack, Gewerberat Falk u. a erschienen Herr Ingenieur Markwort hob den hochherzigen Sinn des Großherzogs hervor, der bestimmt habe, daß der ihm zugefallene Teil des Ueberschusfes aus der vorjährigen Landesausstellung zur Hebung des hessischen Handwerks verwendet werden soll. Es werde auch der Zweiten Kammer eine Vorlage zugehen, damit der dem Staat zufallende Ueberschuß die gleiche Verwendung finden solle. Don den 148 Prüflingen, unter denen namentlich die Städte Qffenbach, Bensheim und Er bad) i. O. stark vertreten waren, haben 120 die Meister« Prüfung bestanden, darunter der Möbelschreiner Eduard Frey-Darmstadt mit Auszeichnung. Ein Prüfling hatte wegen Bestechungsversuchs von der Prüfung zuriickgcwlefeii werden müssen.
Tarrn nabt, 6. Juni. Der französische Komponist Camille Saint-SaenS, der den Samt-SaenS-Abend des hiesigen KaminermusikfesleS am 8. dS. MtS. leiten wird, ist heute auS Paris hier eingetroffen.
Offenbach, 4. Juni. Der frühere Bnreaugchilfe Böning, der bei der Stadtverwaltung beschäftigt war und dort mehrere tausend Mark unterschlug, ist jetzt in Darmstadt eingeliefert worden. Er war nach Amerika geflüchtet und nach versagter Landung wurde er nach dem EinschifsungS» baren Cherbourg zniückgebracht und verhaftet. Die französisch!. Behörde lieferte ihn auS.
Offenbach, 5. Juni. Bei ber jüngsten Abstimmung über bie Einführung ber Sonntagsruhe haben sich 362 Ge- schäftSinhaber bafür, 331 bagegen erklärt, 37 verweigerten die Abslimmimg; 30 wünschten Verkürzung der jetzt bestehenden Verkaufszeit.
te. AuS dem Goldenen Grund, 5. Juni. Mil einem Betrage von annähernd 20 000 Mk., den er in Posten von 2000—6000 Mk. von Metzgern und Viehhändlern in Wiesbaden als Vorschuß auf zu hefernbeß Vieh erhob, Ul ein Viehhänbler von Cornberg verschwunben, ber bei Metzgern unb Hänblern gut emgeführt war unb großes Ver» trauen genoß.
Frankfurt a. M., 5. Juni. Die Verhanblungen bes 3. Deutschen Ak ak l ert a geS, bie heute hier begannen, würben burd) eine Begrüßung ber Vertreter ber Behörden eingeleitet. ES sind Vertreter von 17 deutschen Vereinen erschienen. — Die Burschii, die vor kurzem mehrere Feld- ber g-T ouristen ansielen und mißhandelten, sind gestern ermittelt worden. Sie flammen aus Falken stein.
fc. Frankfurt a. 2)1., 6. Juni. Vom 1.—14. Oktober d. Iß. ivird im Bereiche deS 18. Armeekorps em Reserve- Inf a n t e r i e - R e g i ni e n t zur Hebung auf dem Truppenübungsplatz bei Darmstadt zusa>nniengezogen.
X. Hanau, 6. Juni. Aus dem Buchberge, einem Ausläufer des Spessarts, wurde heute nadnnittag der Grundstein gelegt zu dem B u ch b e r g - A u s s i cb t s t u r m , der eine Höh<' von 28 Metern erreichen und herrliche )Runb» sicht gewähren wird. Tic Baukosten, 8300 Mk, sind durch freiwillige Beiträge der Einwohnerschaft des Stadt- und Landkreises Hanau gedeckt.
h. Kassel, 6. Juni. Sechs Burschen auS Heinebach bei Dkelsnngen überfielen ein jungen Mädchen auS C bereiten bad), schleppten eS mS Feld unb vergingen sich an ihm. DaS Mäbchen ist erkrankt; vier Burschen sinb verhaftet.
fc. Limburg a. b. L., 6. Juni. In ber ,Allen Posf sand heute nachmittag eine außerordentliche Generalversammlung beS .Vereins 21 af säuischer Branntivein- b renne r* unter bem Vorsitz von Ang. Hepp-Dauborn «lall, bie sich mit ben Beschlüßen ber Finanzkommission beschäftigte. Man beschloß eine Eingabe an ben Reichstag, um ben brohenben Rückgang ber Brennereien zu oerhinbern.
•• Kleine 2N i t r • 11 u n a •' s He11e " unb ber 91 ad) bar ft aalen Tie bem Mainzer Brauerei- verband angehörigen Brauereien haben i,zwischen bie m 911*
Regelung der Sonntaatorbeit vollzogen und za »en Psingsieu die bisher in ben Dochenlohu cmbezogeue iLomiiag-- arbetl.
Tarmftübt über fdyivcrc Verletzungen des knöcherneu Beckens und der umgebendeu 'Sciditeile, Prof Tr. Frank-Wiesbaden über einheimische Trnpanosome, Tr Kupscrbera-Mainz über suprasym^chiijären extraperitonealen Kaiserschnitt Ais nächst jähriger VersammlüiigSort wurde Frankfurt genxibli
N. B Darmstadt, 6. Juni Jur kommissarischen 'Beratung des vorläungen Entwurfs der Ausführung s b e st i m in u n g e n . die der Bundesrat zum R e i ch s w e i n - ar)etz zu erlassen hat, war in den letzten Tagen der vorigen Woche eine größere Anzahl Negieriingskommissare und Sach verständige in Berlin versammelt. Als Vertreter der hessi schen Regierung waren die Herren Ministerialrat 11 s i n g e r und Landesökonomierat Müller, und als Sachversta>i diger ans Berufskreisen Herr Kommerzienrat Harth- Mainz an der Beratung beteiligt.
R B. D a r m ftadt, 6 Juni Ter G e s e tz g e b u n g s anSschuß der Jweiten Kammer setzte am Samstag seine Beratung über bie Wahlrechtsvorlage fort Bei der Besprechung über die BersassungSat^andernng betreffs ber Art 67 und 75 wurden von mehreren Ausich: ini:...iedee: mehr ober weniger vom i. :Heren Antrag afiin» abweichende Vorschläge gemacht, während andere sid) über
2ö. Hauptversammlung öes Vogelsberger höheniluds V. h. L.
am 5. unb 6. Juni.
Llui khnlabuna des Frankfurter ^stveigveremS hielt der Vogelsdcraer >? ö b e n fl u b ferne dies)äberge Hauvwer'amm lung in Franknul ab ES war bad erfte Mal. baß Vertreter der Regierung v^b R,g^rnn.iSrat Dr. Gelder -Gießen, Kee,s rat Böckmann-Bübingen, Kreisamtmann Habeekorn Schotten mit Vertretern des obrrbefiiidxn Volkes 2anbtag-> abgeorbneter Tr. Weber, Konrad-dors Tamer Friedberg- Stäbler Lauterbach an ber Versammlung offiziell Teil nahmen
I
in bem großen Saale des Kaunnönnüd'en Vereinsiiau'eS emge »unben. in>n Bros Benber. Frankfurt a M tm Namen des OtesamtVorstandeS unb als Borut- nder bes ^wergvernns nur ur l eutfehem Fri'ch au»' herzlich bearüßt ..B a i e r M a i n" ".rdntrh .vath-r bra.'.n, n schwmi ii oll- m Brol.'i Boq»'lsherq unb Öeiterau amüent B » uer als Tirigent, iowie die Hauskavelle des Frank üirter B H. trug n durch oröchtige Bortragsnücke sebr zur llm.rbalrum tirticb: unb . Stückeliher" in obrrbeili scher 'Ä unbar: iued)ieUrn ui Hunter Üeibeufolge nut ko mischen Szenen, Solovortmgcn unb Äoüurnbucittn jrl S o l f •
Architekt Faber in wirkungsvollner oe ab, io daß die Tal- nedmer bis -,um »rüden Morren in iröbluttncr Sti-'.mung tu- • cmmmbticbra Von den jcblvidxn Ansprachen 'nen rvr allem tA< frrKiihrten Sorte des Pro» Bender erwähnt, .ytnrnc unb liebe b<? Heimat, aus der Hetmattiede bin jur Liede des VaterlandesTer Vertreter der Stadt Frankfurt Siadirat Tr Hengsverger n»e>) in launi.rer S<ne darauf bin. daß 'S der besten durch fein ipttbarce Safier ichon lange lieb und ,.leue r" fei CbTtornrat T i e f e n b a d* Tarmpac i nmnicht daß diese Beuebunaen innschen Lberbenen und ietarr Hauptitadt Fran knirt immer noch wärmer werden mochten. Ged Keaieruninret Seid er iHicpen widmet fern Hoch bem H H C, unb Vanb- taqsabgevrdneter Stövler Lauterbach führt mit köstlichem s?u. mpr aus: Semi wir infolge des .Irrtums" von 186*' auch Nicht volitstch wiammengebvren, die »Xrzen schlagen treu veremt >?aupt- mami Hittef bringt Grüße vorn Saunusklttb An bat Großberjog. den Protektor br? V H E wurde em Begrußungstelegramm abgesandt Im rrttn eae( des neuen Kaufmännischen Verein, bgus es i<mb am Sonntag vorm 11 Uhr bie ' unter_ bm
Bonitze des Lberamisrichters Nisvel Schotten statt Sämtliche Sweigvereine de- 2000 Mitglieder starken V H C. iiattm Vertreter geschickt, die Sektion Frankfurt weist mit 350 Maim bie stärkste Mitgliederzadl auf. Dem Jahresbericht entnebmti mir. bah die Segmarfierung erweitert unb vervollständigt worbe» ,st; aud) wurde dank ber Sektion ..Taufstein das Klubdaus aet dein HoherodSkovi mit einer Sai ic riet tun g versehen 3ur He- •tbanung billiger Unterkunft der lunaen Wanberer Schüler unb Studenten hat ber Frankfurter Jiveigverem 600 Mark gestiftet. Tie neugegrünbeten Jweigveretne Gelnbawen. Groß Gerau, Friedberg unb Cfienbadi wurden einstimmig auigenommen Im Ium nächsten Jahres soll bie Hauptversammlung in Grebenhain, im September 1910 eine gemeinsame Herbstivanberung nach Alsietb stattfinbcn. Nach Schluß ber Versammlung fand ein gemein'arnes Mittagessen und hierauf Besuch deS Konzertes im Joologtichen (’nartiii statt.
.......... 11 1 ■■ 1 ......... i
Schiedsgericht für Arbeiterversicherung in der Provinz Gberhefien.
Dem TiSglöhncr Jakob M. »u Njedera vhe hatte die Sektion R der Süddeutschen Eisen- und Stahlbcruts Geuossenschait zu Mainz bie ihm für bie Folgen einer Augenverletzung gewährte Nente von 25 Prozent auf 20 Prozent Herabgesetzt Tao 3dneb4aendrt. an das sich M. bieferhalb wandte, konnte nicht die lieberuuguiia gewinnen, daß in den $erhältniilcn, welche für die Feststellung der Rente von 25 Prozent margebenb gewesen fink», eine in e i r n t • liche Besserung im Sinne bco # des GewerbeuniaUver- i'icherungsgesetzes eingetreten ist unb verurteilte deshalb die -r- ruiegcnoiicmdiaft zur Weiterzablung der Rente^von 25 Prozent
Dieselbe Berussgenossen'diast halte beim Sdiiedsgericht bei ■
14. März 1902 als Entschäbigimg für bie Folgen einer r'.eeun der linken Hand ;uaebdligte Rente von 50 Prozent mit i-hrfta» vom 1. Avril 1909 aut 10 Prozent berabzusetzen. Tas erkannte aus Grund des Ergebnisses der Jnaiigenid-einnahme b*r Hand infofern bie Berechtigung des 'Jüitraqv an, als e- die tf»U vom 1. Juni 1909 auf 40 Prozent reduzierte
Lagerarbeiter Philipp T zu Massenheim will sich beim Heben eines Fasses einen rechtseiligen Leistenbruch zugezogen haben. Der bieierbalb geltend gemachte Entschädigungsanspruch wurde Dun der Scktton 5 der BerusSgenossenichait ber Molkerei. 9rm» mrei- unb Stärke-Industrie zu Bonn abgelehnt. Hiermit gab sich T. nicht zufrieden und ries das Schiedsgericht an Dieses aelanatc zu der lieberreugung, daß der Bruchaiistritt ivohl zeitlich, nicht aber ursächlich mit ber Betriebsarbeit m Jusammeichang steht. Tic Beruiung wurde als unbegntnbet verworsen.
Für die Folgen einer sich am 7. Dezember 1891 zugeiogene« Augenverletzung erhielt der Ingenieur Robert H zu -chöneberg bei Berlin von der Süddeutschen (hien und 3tablberui■>v..,noi’ n* schalt eine Rente von 25 Prozent. Gemäß 88. 90 6)vivrrhe* llnsallversichcrnngsgeseves stellte H Antrag aus Erhähuui dieser Rente, welchem bi Berufsgenoi'enschait auf Grund eine« cstut» achtens des Professors Tr AbelSdorss zu Berlin nicht ihntgab. Tas Schiedsgericht erachtete dagegen den Antrag für begründet und setzte die Rente aus 33Vi Prozent fest
Maschinist Jobs. Sch. 3. zu lUia batte iidi durch einen 3tur» von einer Leiter einen Mnödielbrudi be? rechten Fußes, einen Brich des rechten Unterschenkels und Verletzung der Lendenwirb l>nur zugezogen Er winde zunächst im Landkrankenhau-» iu Fulda br» bandelt. Vom 25. £ hoher 1908 ab gewahrte die Sektion 9 ttf Brauerei» unb Mälzereiberufsgenoffenschait al? Ent'diädining ter Reute von 20 Prozent Dem 3di erschien die Rente zu -eE Tas Sckiiedsgertcht erhöhte die Rente bis zum 1. Jairuar WW aui 50 Prozent und von da ab auf 40 Prozent.
Malanbcrgchiltc Karl W ;u £ber-Schmitten erhielt »ür Folgen eines ihm un März 1897 uigeitoBcnen Betnebsnnwlltt Verlust ber beiden ersten Glieder des Unten Zeigefinger nr Rente von 10 Prozent, deren Enistellung von der 3ektion 6 le Süddeutschen Eisen unb 5tahlberufoaenoiieM*diait gemäß | # G.U.B.G beantragt wurde Tas Scviebsgericht schloß iidi «d Grund des Ergebnisses der Jnaugemcheiiinahme der verletzte« Hand der Aniid't der Beruisgenos'en»chast. daß eine tm ivirtschaif lichen Leben meßbare Erwerbsveeintr ichtigung infolge des Unfalles nicht mehr vorliege, an und ordnete die Einstellung der Jabluna fr* Rente Dom 1 Juli 1909 ab an
Tie Sektion 5 ber Steinbruchsgenoiien'chaft zu Hagen L 8. hatte die dem Einsetzer Franz €. zu Adelnan Pofen für btt Folgen eines Radtusbruches des rechten Unterarmes zuletzt V* nährte Rente eingestellt, womit C. nicht zufrieden war T<l ('icridit kam iebod) auf Grund des von den ärztlichen radwer* ständigen festgestellten obiektiven Befundes zu der UeberieuaeM. daß die Erwerbsunfähigkeit des £ infolge des Unfälle» «n bem allflemeuien Arbeiismarkte nicht mehr meßbar herabgefcht ist und bestätigte deshalb den angefochtenen Beicheid
.Inch laglöbner Jakob H aus Mheberroeiiel hatte mit feWt Berufung gegen den ihm die für die Folgen einer ArrnverletztMß gemährt gewesene diente von 10 Prozent entziehenden Tf ’dieib keinen Erfolg DaS Schiedsgericht stellte fest, daß H b#w* hlben Lohn wie die gleichartigen Arbeiter in bem Betriebe ver» bient _
Die Arbeiterin Johanna Jt. au# Lauterbach war nm 30. 1907 mit ber rechten Hand in bie Messer einer ©aaridinnbnia’dnM a raten Ite Folge davon war Verlust eines Teiles des erste« i'Mieba de, I Fingers «owie eine Schnittwunde am Mittelfinger.
Genossenschaft zu Berlin eilte Rente von 15 Prozent, deren 3ablung vom l April 1909 ab eingestellt wurde Tie gegen den Einstellungsbescheid erhobene Berufung lows ba# iWentbt unbegründet zurück Ebenso erping et bem Säger Heinr'ch c- zu ^etterielb mit feiner Beruiung gegen einen ihm die Rane von 15 Prozent entziehenden Bescheid der Sektion 3 der Südwen- deutschen Holzdcruisgenoffenschaft .
Arbeiter Jakob H ju Crtenberg war am 2?< November dadurch verunfallt, datz ein Sandblock aui ibn fiel. Infolge der zuaezoaenen Verletzungen mußte der Imke llntrr;(ben?e! untrr» halb des >auert am ’
chirurgi'chen Universitätsklinik dahier bewilligte ihm die Sektw» • der Jubrwerksberuisgenoifenfchaft tu Lie^baden vom 29 Fedeuot
' -
eine Rente von 75 Prozent Tiefe Rente erachtete x? 'ür U» gering. Er wandte sich deshalb an das Schiedsgericht, das iM nach Anhörung des Profei'ors Tr. Bötticher hier die BolJ' rente btd 31. Dezember 190* und von bc ab eine Rnm von 75 Prozent aipradj Ter von H bemängelte, von er B rufsgenosseii'dia't der Rentenberechnung zu » »runde gelegtt JabieSarbeitei erbienst wurde vorn Gericht nicht beanstandet.
Dem Mai'chinenarberter Hch I. zu (Hiefrn war von der sek' non 3 ber 3: dir eit deutschen '?ol;beiu'sm roffen'chaft »u ManU ■ ihm für die Folge eines Betriebsimialle» am 4 TetembÄ 1905 gemährt gewesene -eine von 10 Prozent entzogen votde». las Gericht DcrunciUc die Beru'-»aLUojiciijd/ail jut L.cUcrjahiE der Rente.


