während des Sommers o b.;i or"ncn , Waldwiefen getummelt. Trotz der ini ollgc;?. .-.en ungünstigen Witterung habe« sich die Tiere gut entwickelt. Tie Rinder zeigten durchweg eine beträchtliche Zunahme an Körpergewicht und auch die jungen Pferde sind, wenn auch nicht fett, so doch größer und kräftiger geworden. Rur cm Tier (Zohlen) ist eingegangen.
O R cb ges Hain, 4. Cft Verspätungen, wie lie tnele Jahre nicht mehr erlebt worden sind, sind bei der diesjährigen Ernte in Erscheinung getreten. Jetzt erst ist man richtig beim Grummet ma<1) en, was sonst um diese Jeit schon längst geborgen war. Aber das nicht allein. Es ist hier — so sonderbar und fremd das den Bewohnern der Taler und der Ebene auch klingen mag — so^ar hin und wieder noch Korn zu schneiden, das neben Hafer auf den kahlen Heben als einzige Getreideart angebaut wird, aber nur für den eigenen Bedarf. Ta hier viele Aecker, die während des Frülrfahrs und Sommers v.ach gelegen haben, schon Ende August und Anfang September mit neuer Saat ausgestellt werden, kann dieses Jahr d'.e seltene Erscheinung beobachtet werden, daß das junge Morn schon fingerlang in die Höhe geschossen ist, während das alte zum Ter! noch des Schnittes und der Einfahrt harrt.
P. Schlitz, 5. Okt. Ter Landwirt Heinrich Hahn auS Hartershausen wurde heute mit gebrochenem Genick in seinem Garten tot aufgefunden. Angeblich hat H. in seinem Garten die Hecke übersteigen wollen, ist unglücklich gestürzt und hat so seinen Tod gefunden. — Seit Samstag wird der ca. 64 Jahre alte Holzhauer Georg Fehr vcr- ,n i ß t. Er entfernte sich in geivöhnlicher Kleidung aus seiner Wohnung und man muß annehmen, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist, da alle Nachforschungen vergeblich waren. — Zwei Luftballons überflogen gestern unsere Stadt, der eine mittags um 2^/, Uhr, der andere abends gegen 10 Uhr, von letzterem konnte man deutlich die Lichter unterscheiden. Der erstere muß in der Nähe gelandet sein, denn man brachte Gondel und Hülle mittelst Wagen zur Bahn.
o. T o r l a r, 4. Lkt. Ein g r o ß e s i n d u st r i e l l e s Unternehmen ist für unseren Crt in Aussicht, falls eine Einigung mit sämtlichen 70 Interessenten erzielt wird. 17 Morgen Gelände, unnnttclbar au der hiesigen Station gelegen, wurden größtenteils zum Preise von 1 Mk. der Quadratmeter an getan jt. Tas Gelände ist infolge seines nassen Untergrundes als Ackerland löcnig geeignet. Man will an jener Stelle ein mächtiges Toulager aufschließen, was im Laufe des Winters durch Bvhroersuche fest gestellt werden soll. Bei günstigem Resultat erfolgt die gerichi- liche Auslassung nevst Zahlung am 1. Juli n. I.
)( Lützel L in d e n , ■>. Oft. Ter Mitteldeutsche Kaninchen Züchter verband hielt am Sonntag hier seine Herbstvertreterversammlung ab; alle Vereine außer .Wiesect und Dutenhofen waren vertreten. Ter Schrift- sührer des Verbandes, Bauschreiber Weinandt, begrüßte besonders den neu eimjetretenen Verein Watzenborn Steinberg. Im Frühjahr soll in Aliendorf a. d. Lahn die Bun d e s a u s st e 11 u n g staltfinden; zu Preisrichtern wurden Redakteur Psitzner Frankfurt, uno Nagel (Neu-Dietendorf) bestimmt. In die Preisvcrteilungskommission wurden L. Kreiling (Gieren) und Biehmann (Kinzenbach) gewählt. Ein Antrag aus Abschaffung der Medaillen wurde bis zur n dürft en Hauptversammlung zurückgestellt. Maurermeister Biuz (Allenoorf- sprach über Rassezucht und Schlachtzucht und fordert die erstere, nicht oollstänoig reine Tiere sollten dann Schlachttiere abfleben. Pan necke (Kletu-Lmden) erstattete Bericht über den ersten deutschen K'anincheuzüchter- lougreß, der am 19. September in Frankfurt a. M. tagte und von 500 Vertretern aus allen deutschen Gauen beschickt war. Es wurde der Anfang dazu gemacht, alle Züchter Deutschlands zu einem Reichsvcrband zu vereinen und ein einheitliches Bewertungssystem einzufuhren. Eine Kommission wurde mit den Vorarbeiten beiraut. Schriftführer Weiuandt (Stibin Linden) stellte fest, daß der Mitteldeutsche Verband rund 100 Mitglieder in Hessen und Hesscn- 'Järfjau zählt und seit Anfang 1909 eine Zunahme von löt» Züchtern erfahren hat. Die nächste Verbandsversamm- lung ist Mitte Januar 1910.
— Wißmar, 6. Cft. Wie gefährlich es ist, Kinder an offenem F c n st e r spielen zu lassen, zeigt ein Vorfall, der sich gestern abend gegen 6 Uhr hier zutrug. Das Zi^jährige Söhnchen des Arbeiters Karl Klinket spielte ini zweiten Stock am Fenster, während die Mutter m der Stube beschäftigt ivar. Das Kind bekam das UebergeroiSrf und stürzte tn den Hof. Zum Glück ist an dem Haus ein Weintraubcnstock, der den Fall etwas aufhiclt. Diesem und dem Umstand, daß es cm Blumcngärtchen war, in das daS Kind fiel, ist cS zu danken, daß daS Krnd nicht besonders verletzt mürbe, wenn eS nicht etwa innere Verletzungen davon- getragen hat.
0 Aus d e m Kreise Bi ed eit köpf, 4. Cft. Die Nachzahlungen der den Lehrern vom 1. April 1908 gc= ivährten Gehaltsaufbesserung werden in diesen Tagen ausgezahlt. Auch der Wbyiiiiiigsgeldzuschus; ist nunmehr em heulich für unseren Kreis geregelt. Axthrend in Biedenkopf 375 Mark Wohniingsentsulädigung gewährt werden, sind für die Landflemeiiiden 200 Mark festgesetzt worden.
Gießener Strafkammer.
& i c 6 c n, 5. Okt.
Ein rückfälliger Betrüger
stand in her Person des 25 jäyrigcn, oieioestrast.cn Taglöhners I. F. M. aus .S) u nt b u r g v. d. S). vor der Strafkammer. Mitte August kam er nach Entlassung aus einer söchsisänui Strafanstalt zu einem hiesigen Geistlichen und gab an, er könne keine Ardeck stiideu, weshalb er zu seinen Verwandten nach Kelsterbach wolle, l» sclje ihm aber an Reisegeld. Ta der OkiftlidK diese Angaben für wal-r hielt, gab er ihm 1,50 Mark. Tags darauf er* schien er bei einem anderen Geistlnt>-en, dein er vorsck>windelte, cv lanne bei einem Bauunternehmer m Arbeck treten, er müsse aber eine X)ade und eine Schippe mitbringcii; es fehle ihm an Geld, da er längere Zeit in einem Krankenhaus gelegen habe und seine letzten Ersparnisse sirr ejn Bruckwand drauf gegangen seien. Er bekam lyicv 4 Mark, da ferne Angaben für wahr ge
halten wurden. Zwei Tage später mehre er bei der Staatsanwaltschaft um Unter tu gung aus dem Verein für entlassene Gegangene nach; da aber die Voraussetzungen zur Unterstützung aus Vereins Mitteln nicht vor lagen, gab ihm der Staatsanwalt, bei dem er durch seine Beredsamkeit Mickeid erregte, eine Viark. Rach kurzer ging er in Die Wohnung des Staatsanwalts und bat um Reisegeld für nach Kelsterbach, das ihm auch tn Höhe von l,50 Mk. gemährt wurde. Als er tags darauf bei dem dritten Geistlichen vvrbrachtc, er könne keine Arbeit finden, und um Reisegeld tat, bekam er 40 Pfg., um etwas essen zu tonnen, dabei wurde ihm bedeutet, daß man sich um Arbeit für ibn bemühen werde. Am folgen den Tage ging er schon früh >u einem vierten Geistlichen, um die nämlichen Angaben wie bei den anderen zu machen. Da bet Pfarrer aber von d m Schwindler erfahren hatte, der auch noch angetrunken zu sein schien, reurb: <*x fortgejagt. dkunmehr begab er sich auf die Polizei, um ebenfalls Geld für die Reise nach Kelsterbach zu erbitten; hier hatte man aber schon Nachricht von ihm und er wurde verhaftet. Bei der J8er Han dl ung schilderte er, wie er immer unschuldig in seinen Strafen gekommen fei. Auch in den vorliegenden Fällen will er sich nickst strafbar gemacht haben, da er immer fest entschlossen war, zu Jemen Angehörigen nach Kelsterbach zu fahren, doch habe er nach Empfang des (Geldes diesen Entschluß immer wieder auigegebcn. Für die einzelnen Betrügereien wurden Strafen von ic 9 bis 6 iMonatc angesetzt, und die sich so ergebenden 39 Monate Gefängnis auf eine Gesamtstrafe von 2 Jahren zurückgeführt und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 5 Jahre aberfaiuit.
Für Ausstattung gesorgt
hat sich die Haushälterin F. v. d. H. aus Oberhausen. Sic war in Wiesbaden und zuletzt in Bad Nauheim tn Hotels in Stellung, wo sie neben der Aufsicht über die Hausmädchen die Wäsche zu verwalten hatte. Anläßlich einer Untersuchung wegen Unterschlagung sand eine Haussuchung bei ihr statt, die eine große "Anzahl von allerlei Wäschestücken, sowie Bettkolter und Federbetten zutage sörderte, die alle erdenklichen Zeickzen aufimcicn und von denen sie auch teilweise versetzt hatte. Man vermutete, die Angeklagte habe zum mindesten einen Teil davon in Bad Nauheim gestohlen, weshalb ihre frühere Dienstherrin zwecks Aw crtcnmmg nach Wiesbaden berufen wurde. Da ihre Angaben für die Angeklagte belastend waren, erging Anklage und die sämtlichen Sachen wurden im Termin vorgelegt, so daßZ>er Sitzungssaal das Gepräge eures Ausstackungsgeschästs hatte. Tic Angeklagte behauptete, die <sachen stammten aus ihrem Etternhausc; sic habe aber vierfach in der Hochsaison ihre eigenen Sachen zur Verfügung gestellt und diese seien dann tn den Wäschereien venvechselt worden. Rur von einem Paar Gardinen gab sie zu, diese ihrer Herrschaft genommen zu haben; sie sei aber bet Ansicht ge wesen, cs handle lich um wertlose Sackicn und später erst habe sie gemerkt, daß sie noch tadellos sind. Wenn auch die Angaben der Angeklagten bezüglich des VerivcchsclnS der Wäsche und ihrer Herlunst sehr unwahrsck)einlich erschienen, konnte doch eine Verurteilung nicht erfolgen, da weder der Hotelbesitzer, noch^ seine Frau in der Lage waren, über ihre Sachen bezw. bereit Fehlen Auskunft zu geben. Es konnte somit nur wegen her Entwendung ber Garbinen Verurteckung eintreten. Da die Angeklagte schon mehrfach unb insbesondere wegen Wäschebiebstahls bcstrast ist, war bic 9)iinbe)tftrafe 3 Atonale GesängniS, aus die mich erkannt würbe. Ein Atonat Untersuchungshaft ist auf bic Strafe an- zurcchnen. Ter Hastbcsehl würbe ausgehoben unb bic Angeklagte in Freiheit gesetzt.
Ein schändliches Treiben
hat bet Taglöhner K. I. aus Leugfelb wälxrenb seinem Auscnt- iXÜ t im Kranken Hans zu Bübingen an ben Tag gelegt. Er wußte sich mit einem 13 jährigen Jungen, ber sich insolge eines Futzlcidens ebensalls dort mrfbicU, unsittlich zu besckKrftlgen. Auch mit einem Jungen von Mittelgrunbau versuästc er einen solck)cn Verkehr anzu knüpfen, ber aber durch bas Hin zu kommen Erwachsener vereitelt würbe. Erst als er einem Schüler nach Lich einen recht bedenklichen Brief schrieb unb von ihm Gelb zu erpressen suchte, erging Anklage. Der Junge hat nach ben Angaben seines Lehrers burch das Verhalten des Angeklagten geistig und körperlich sehr gelitten. TaS Gericht crfnmüc wegen Sitlllcykeilsverbrcck)ens unb Erprcsfmlgsversuchs aus 1 Jahr 2 Monaten Zuchthaus unb fünfjährigen Ehrverlust.
Gerichtssaal.
Bamberg, 5. Okt. Die Strafkammer verurteilte den Schneibergehilfen Schlum brecht aus Dillingen, welcher jeu bem 22. Juli unter dem Deckmantel eines Polizei l o m m i j s ä v s unb Vorstand des internationalen Mädchenschutz- vereinä verschiebenc Betrügereien begangen hat, zu vier Jahren zwei Monaten Gefängnis.
Breslau, ö. Okt. Das Schwurgericht verurteilte heute den Opereltensanger Dworzak-Hoscr wegen eines Eifer- juchlsalienlalcs aus bie Opernsängerin Annie Tharau nn März d. Js. zu einem Jahr 3 Monaten Gefängnis. Drei Monate wurden auf die Untersuchungshaft angerechnel.
Universitäts-Nachrichten.
Hc. Marburg, 5. Ott. Dem nm dem 1. Oktober in ben Ruhestand versetzten orb. Professor ber mittleren unb neueren Geschichte an ber hiesigen Universität Geh. Reg.-Rat Dr. Barren trapp wurde der Kroneiwrden brütet Klasse verliehen.
Arbeiterbewegung.
Ftanksurt a. M., o. Okt. %ad) iKit Mitteilungen, bie gestern abend in einer Versammlung ber Schicmer-Zwangsinnung gemacht würben, l-aden sich bie Gegensätze zwischen Arbeitgebern unb Arbeitnehmern im Holzgewer bc verschärft. Bisher sinb nmb 577 Arbeiter ausgefperrt. Es würbe beschlosfen, daß sämtliche Müglieder Der Zwangsimtung ihre organisierten Arbeiter zu entlassen haben unb zwar hat bic Aussperrung am nächsten Samstag zu erfolgen. Die nid)torganijunten Arbeiter müssen sich veipftichten, weder einer freien, nod) einer christlick-en Gcnxrtsckiaft beiznttctcn Falls sic dieser Verpslichtung nachkommen, werden sie nicht ausgesperrt.
Vermischtes.
• Aus zwei Zeitaltern. Zivei hübsche unb fultur» geschichtlich interessante Inschriften befinden sich auf einer Stemsäute bei der Bahnstation Hörden im badischen 'JJlurgtaL Die erste kantet: Ex rupe fracta Haec via facta
Diesen Felsen sprengte man Und legte einen Fahrweg an 1786.
Tie zweite besagt:
Aetate per acta
Haec ferrea tracta
Doch später ging man wieder dran Und baute eine Eisenbahn
1869.
Wie mag die dritte Strophe in weiteren dreißig Jahren lauten?
• T i c dämonische Mumi c. Der Aberglaubcii scheint in England neuerdings eine mindestens ebenso große Rolle zu spielen.
wie in bat romanischen Ländern, wo er enterngaeven ift Grit kür^ich berichtcren die „Times" allen Ernstes von i&icm Unglucks- diamanr.n, der feit 100 Jahren allen, bic mit ihm in Berührung kamen, Unglück gebracht haben »oll, unb letzt erzählen englifcke Blätter von iner 'J.Vwnie, beten Nähe Unglück mit sich bringai folL Tas Britische Mnfcum in London bat vor kurzem bie Mumie einer egüptuchen Prinzessin erworben, bic Amanka hieß unb oct 360*> Iahten gelebt hat. Seit bet Zeit ihrer Auffindung, das ist feit .*) Jabren, soll fic allen, bic in ihre ^iähe kamen,nichts als Unglück bacb'rt haben. Vor allem dem Finder, einem Araber, der kurz, nachdem er fic einem anderen verkauft batte, oom Herz Ierlag gerührt wurde Ter Käufer verarmte halt» vollständig: die drei Turnet, die bie Prinzessin auis Schiff trugen, kamen burch plötzliche Unfälle um, ein Phctograpb. ber iie neuerbingS auf- nehmen sollte, stürzt' während des Pbotogtaohictens fv unglücklich, daß er starb, -bet Tirettor des Brüisck en Museums irtvutt entweder ebenfalls keine befvndcts guten Erfahrungen mit dieser noch über den Tob hinaus bämonu'ctcn Prinzessin gemacht zu haben, oder aber er ist von Natur ans sehr abergläubisch; denn er hat befohlen, baß bas Stück Unglück in einem Winkel boS Museums DLiftcdi werbe. Uebrigens stutzte cüt Turner, ber fic borthm zu tragen hatte, zu Boden und brach sich ein Bein. DaS Gerücht ron dreien Geschehnissen oerbrettetc sich in der Loiz-- donet GefellichaN, unb der Premicrmiiiistcr Asquith, der davon hörte, wollte nun bie Rrfimie absolut sehen. Es wirb berichtet, baß ihn seine Freunde davon nur mit Gewalt abhielten. Wer weiß, was sonst passiert wäre! Viclleickn ein Minister- ober gar ein Kabinetts stürz, an ben die verflossene Ptm-esiin wohl Nicht gedacht hat, als sic, die gewiß ein: Art dämonischer Salome mar, in Theben oder Karnak sich noch des Levens freute.
* Undank „Ta hört aber alles auf! Lade ich mir ben Huber, weil ich benfe, er wirb eine von meinen sechs Töchtern: zur Frau nehmen, alle Tage zum Essen ein mib lasse immer bad Beste kochen, was zu haben nt, unb nun geht bet Kerl hin unb heiratet — meine Köchin!"
Märkte.
le. Wiesbaden, 4. Cft. Viehmart t. Zum Verkaufe slandeu: 63 Ochjeu, Ö5 Hidjc, 297 Schweme, 78 Halber (darunter 00 Mastlatber, 78 L'anöfälbetK 65 Hammel unb Schaie. Bezahlt würben für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen l.Ouat. 78,00—80,00 Mk., 2. Qual. 72,00—75,00 Kühe 1. C-uahiat
65,00-67,00 Alk., 2. Qual. 48,00—50,JO Pik. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollsleischige, 1,50—1^)6 Alk., Sauen 0,00- 0,00 Pik., Eber 0,00-0,00 Mk.; Kalber: Piastkälber 0,00—0,00 Pt., iranbfälbcr 1,44 — 1,62 l'ir.; Hammel uud Schaie 1,46 bis 1,56 Mk. — Rinder nonerteu: 1. CuaL 72—74 Pik., 2. Oual. 70—62 Pik., Ferkel das Stück: 00-00 Pik. Gejck)ä'l bei Groß- uud Kleinvieh gut, Ueberstaud unbeöentenb. DteZusuhrcn flammten auS dem Kreis Himburg, der Proviiiz Hannover, und der Wies- badener Umgegend.
kirchliche Nachrichten.
3sraeuii|d}c dciigionsge|eUj(haiL
EotterSienft.
Sabbathfeier am 9. Öltober 1909;
Arcitag abcud 5.20 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittag 3.30 Uhr.
LabbathauSgang 6.35 Uhr.
W o ch e ngo 11 es d i e n st: Morgens 6.30 Uhr. Abends 7.30 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Oktober
1909
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Lust
•- o tu s
O *
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t-
Relative Feuchtigkeit
c
X
2
c
•ä
Wetter
5. 2“
739,8
19,0
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73
SW
4
Bew. Himmel
5. 9“
737,9
16,8
12,2
85
s
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Bed. Hunmel
6. 7-
741,8
13,0
10,4
94
w
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Beiv. Himmel
Vöchste
Tempe
ratur
im 4.
bis 5.
Lktob,
X —
19,3* 6 C.
Niedrigste
, 4.
, 5
-1- 14,8 ’C.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von • der Bank für Handel nnd Industrie','"Giessen.
Frankfurter Bör«e, 6. Oktober, 1.15 Uhr.
37,% Reichsanleihe .s.. .. 3 °in -do. y.-, ...
3'/,°/0‘ Konsols .T-. . . 3";n . do. . ..
3' ,"/« Hessen .</.».^.1. 3‘ ,°|0 Oberhessen
4°/0 Oesterr. Goldrente .» . 41/4°/n Oesterr. SÜberrente. 4U 0 Ungar. Goldrente
4° 0 Italien. Reute . . .. 3n 0 Portugiesen Serie I . 3° „ Portugiesen „ III - 4'/,% ross. Staatsanl. 1905 4' *° „ Japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkcnlose . . . . .. 7 4°,'o Griech. Monopol-Anl... 4°„ äussere Argentinier.,. 3° „ Mexikaner . . .
4' /,0 Chinesen . . . ^
Aktien: -L, Bochum' Gass .... •. x Bnderua E. W.....
Tendenz: schwach.
9435
54.50
94.50
84.50
93.30 934X) 99-50 98^5
95.10
104.20 6240 64^0
99.25
95.95 92^0
loW
48.00 8940
65.90
99.50
262.40 120.80
Elektriz. Labmeyer . . . FJektriz. Sehnckert . . . Eschwciier Bergwerk . . (iclsenkircben Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpencr Bergwerk . ♦ . . Laurahtttte . ,.....
Nordd Lloyd . . . . . Oberscblcs Eison-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstadter Bank . . . Deutsche bank . . . . Deutsch - Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . • Kreditaktieu . . .. . . Baltimore- und Ohio«*. «'
Eisenbahu .... .. .« .
Gotthard bahn . . .
Lombard. Eisenbahn .« .
Oesterr. Staatsbabu . .4. Princc - Henri-Eisenbahn *.
135.50 2«)9.00 211.30
131.60 205.75 194.50
101.80 111.00
180.20 137.60
247.20 150.30
197.3» 160 00
208.00
118.10
24*40 159.75 134.00
Berliner Börse, 6.
Canada E. B......189^5
Darmstädter Bank ... 138^20 Deutsche Bank ... . • 247.00 Dortmunder-Union C. . - - 82.50 Dresdner Bank . . 160.30
Tendenz: matt.
Oktober. Anfangskarsa.
Harpencr Bergwerk . . . 205,40 I^iurabrttte . . . . .h. I94w0 Lombarden E. B. . ..» 24S0
Nordd. Lloyd . 102.10
Türkenlusc . .- , . . 159.25
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