8hrniK*'taatcn der Durcharbeitung de- Entwurfs in den jufitriibtq-m AuSsck.asien ix* Punc^srates vvrauszugeten hätten. Amh die ^wnfhfrtrr 3*ttunj hi: bin.- ’ännabnv bcitähflL Aut alle «ratle dbrr ho' mdq mm die Vorlage einige Wochen früher ober später dem Äri-1/5*1416 .ugel> n thr tz-ich-recnerung mit per qu5nctr irren int frufwext’.q'H Beröffcntlrdnmg br5 Entwurfs die ÄlidU ty-rrolflt, den ,3ntemfenien telegen Herl Unb Veranlassung ji; Meinunasäußerungen ;u qebcn.
2 ub das 5lTanfrn*ahengeit6 von 1883 .bereit-" oder „letzt mal#" un 3ahrc 1893 ergänzt und qcunbert wurde. ist sachl. d, gleichgültig, do ' 5 r-’d) nur darauf ankam. ieüfrur^len. baE Veranvermig-n idmthcher 5Beriuf?erung#grk|c seit ihrer ersten Einführung suittgefunben hadm
3. Dan nne Perbilligung der Berwalnmg durch die neue Lrganffatnm cintreten werde, iü von mir m ke-.ner Wen- behauptet worben nicht eine Verbilligung, sondern Einheit- l - ch k e i t unb P e r e i n s a ch u n g des InstanzenzugeSder Der waltung und Rechtsprechung hab«' ich bent Entwurf nachgerührnl
•1 Daß currh Bdxmuna der Berslchcrungsi:mrer, die al3 Spruch- uno ' ridrff-ßbehörden ersten Instanz gleich organi'ierl. nach embnlltrfrnt Plan- arbnten, etnr größere Einheitlich- f eil herbng- .i'hrk imrd, als bas bisher bet dem mangelhaften InernMibergreisen der verschiedenen Instanzen der Fall sein konnte, iil als sicher anzunehmen.
3 Cb bas Verfahren, das bei Erhebung der Lmorüd»e au, 5irairfemmterflübuim, die selbstverständlich zunächst bei den Üranken lassen gelt-nd zu machen s«nd, b-*n in der Begründung des Ent- wtknS erbomen Eriolg haben wirb — darüber mögen reolü bic Meinungen geteilt sein. Aber daß bei Ablehnung der Ansprüche burd; Mr Krankenkasse t\t Anrufung des Bersicherungsamtes in
des Zmannnenwirkens dieser Instanz als o korp-orschartlichts lrgan eine sachlichere und sachgemäßere Entscheidung herbeirühren wird. das wirb nicht nur von mir als Theoretiker, sondern and' von nüchternen Praktikern, bic Dor tnle imb Nachteile gleichmäßig abwägen, mit Sicherheit voraus
Hans >k ahl
Deutsches Weich.
Vergeb! icher Streik Tie Damenschneider und Schnei her um en in Hamburg beschlossen, den erfolglosen Streik auszugeben und die Arbeit w-cder aufzunehmen Tie Arbeitgeber machten ferne Konzessionen
Der deutsch vortngiesischcHandclSvcrtrag.der dem Bundesräte vorliegt, wird dem ReidMage zugehen, sobalo angenomn >i ist
Eine englische Soufsragctlc in Berlin. '?hi, Einladung des Vorstandes bei Ortsgruppe Berlin für Frauen Uiimnrrdit lanh fid gi t m il u - ■' n ansehnlich 8 6m Damen Publikum ein, um r e englische Soufsragette Isabelle Sev nunrr zu Horen An den Vortrog schlofz sich eine Tiskussion.
Tie Berggese'/ rt o m >>i i' s io n beS A bq e o r b neten bauseS hat in zweiter Lesung die Voraussetzungen für die Wählbarkeit zum SicherheitSmaim dahin geändert, daß nidn ein dreijährige Bescl-istigung aus bcmülben Werk verlangt wird, fon dern nur eine einjährige auf demselben Werk und eine zweijährige unter Tage auf einem fllridrn Bergwerk desselben Reviers. Nacn längerer Besvreclmng mtid.ieö sich ferner auf Anregung des Ministers die Mommihunt do hin. daß der (Gesamt-Ausschuß, aber auch du: Sicherl-eitsmunncr allein Sid^rheits-Befahrungen sollen beschließen dürfen, baß nber, ivenn mvfyr als eine solche Be sahrimg beschlossnt sverbe, bic Werk-Verwaltung dies verweigern toratc wie dies and, in der Regierungs-Vorlage vorgesehen war — baß sie bann aber die Verpflichtung habe, dem Berg Revierboamten Mitteilung zu machen.
Ausland.
AuS dem Haag. Bei der jungen Prinzessin Juliano übernahmen Patenstelle.die Königin-Mutter der ^ederlande, die Eswßhcrzogrn von Baden, die Großherzogin-Witwe Marie von Mecklenburg-Schwerin, die Mutter des Prinzen .Heinrich, die Fürstin-Mutter zu Wied, b • Prinzessin Mathilde von Schwor- bürg-Rudolstadt, die Eroßin Her des Priirzen Heinrich, die Fürstin zu Erbach-Ätwuberg. die ningere Schwester der Königin Mutter, der Herzog Iolnmn '?£lbrrdrt von Mecklenburg-3dytomn, der Regent von Braunfchioeig und der Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Schwerin.
König E d u a r b ist gestern abend in Paris eingetroffen.
Der russische Minister I S w o l S k h reist von München nach Biarrih. wo ci in der ,Villa des spanischen Botschafters Viinnaza abstrigt Wahrfctemlrch wird er auch Besuck-e in Paris und Lontvn machen
Frau Stössel, die Wallin des Verteidigers von Port Arthur hat ein Begnadigungsgesuch ihres Mannes an den Zaren cingefanbt, bas aber imberiidiidrtiqt blieb
Rußland r ii st e i Für eine strategische Eisenbahnlinie an der polnischem (Grenze winden 80 Millionen Rubel gefordert, । M itl low'n :)iulh-l.
Zur £ a q c in Venezuela Der venezolanische Ver troter in "Paris. Tr Paul, bat von seiner Regierung telegraphisch den Auftrag erhalten die ''iadnid«, daß in Venezuela eine Erhebung zu Gunsten' Ea'trv) beDetftehe, als unrichtig zu bezeülrnen. Im ganzen fianbe herrsche vollste :)iuhe.
Au-Persien Ter (htbidnimen wurde gestern telegraphisch von ber V<rleihinrg einer .Konstitution in zdmnmis gelebt. Zum crltnmml feit zwcn Jahren wurde hier der Geburtstag he4 Sd>ahs gefeiert Heute vormittag wurde Salut geschossen- die Stadt war abends illuminiert.
Aus Stadt und €anfc.
Gießen, 6. Mal 1909.
*• Ma növer des 18. Armee ko rp Itc .-xtbi: mcmöver des 18. .Irmeoforpr finden diesmal ohne uvro. mcmöver ihren Abschluß. Tie Tivisionsmanvver ,verben abgehalicn für die 21. Tivision in einem lande. davon den Erlen Haiger «Dillen lmrg-Kro n Hausen-Gieße n Ar es - berg-Usingen, Runkel und nrerskirch-.n begrenzt nnr. Tie Manöver der 25. Divt । on finben in dem c sc linde abschnitt zwilchen den £n.*n Ire: sburg-Tr.cdor' mb r<v Raisau-Bad-Ems-Montabaur unb Hachenburg statt Es rst dies das Gelände, in dem auch bic Manöver un Jahre 1897 vor dem großen Kaifermanörer ftaitfanben. Tie 21 Division hält an drei Tagen Brigade- und eine Woche lang Tivisionsmanöoer ab Tie Hebungen erdigen am 1 Set tember Vorher beziehen bic 41. unb 42. Infanterie unb die 21. uaoalleriebrigabe Standquartiere int Manöverge lande, um dort das Regiments- und Brigadccxcrzicren ab zuhalten. Tie 25. Division halt vom 11. bis 15 S ptemb^r Brigadcmanöver und vom 16. bis 22 Tivisionsmaiwvcr und am 23. Sevtcmber ein Manöver gegen einen ma fierten Feind ab. Die 4 9. 3 n f a n t c r i e 6 r ig a b e hat ihr Bri gabeererzieren im Manovergelänbe, die 50 Infanteriebrigade ihre Hebung auf bem Trnpvcnüb.lngsp a^, m? auch die 25. Kavalleriebrigabe ihr Brigabeexerzieren absolviert Bon dieser Btigade werden die Dragonerregimenter 23 und 24 in Darmstadt zum Kaisermanöver m Württemberg heran- gezogen, um dort den einzelnen Divisionen zugcteilt zu werden Das Rcgimentsexcriercn findet statt: für bic In fauterieregimentcr 87, 88, 115, 116 und 168 auf dem Ma- növeraelande, Nr. 81 und 117 anfangs Juli auf dem Sand bei Mainz, 118 unb 168 auf bem Truppenübungsplatz bei Tarmstabt und 80 auf dem Dophcimcr Platz bei Wiesbaden.
''Hess. Verein für ländliche Heimat- unb Wohlfahrtspflege. Am Mittwoch, 12. Mai, nachm. 3Vt Uhr findet im .Hotel Trapp* zu Friedberg eine Versammlung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Die Bedeutung der Spiele für die körperliche und geistige Entwickelung der Jugend auf dem Lande. Vortrag von Hauptlehrer Storch.Butzbach. 2. Besprechung über: a> Jugendfürsorge. Eiugeleitet von, Vorsitzenden, d) Fürsorge für skrofulöse und tuberkulöse ÜInder. Benutziing der Fürsorgestellen für Tuberkulöse durch kranke iliuder. Eingeleitet von Kreisarzt Dr. Nebel-Friedberg und Pfarrer Wiifig-Bad-Nauheim. c) Maßnahmen gegen Verbreitung von Schundliteratur unter der Jugend auf dem Lande. Eingeleitet ' von Lehrer Oßwatd-Bad-Nauheim. d) Ländliche Haushalt ungSschulen. 3. Rechnung für 1908 und Voranschlag für 1909.
— Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und U nt er beamte. Der Unterricht in einfacher Buchführung beginnt Freitag den 7. Mai, es ist eine genügende Zahl von Anmeldungen bereits erfolgt. — Weitere An» lueldungen werden zu allen blassen täglich vor Beginn deS Unterrichts entgegen genommen.
** Der Verband hessischer Finanzbeamten hält seine diesjährige (11.) Hauptversammlung am S. und 9. Mai in Darmstadt ab. In der reichhaltigen Tagesordnung nt u a eine Besprechung über du- bevor stehende Revision der Besoldungsordi .
1 Finai zbi amten und Aspirant n ii- Hessen in Aussicht genomme *. Ta diese Fragen bei allen Beamten-Eruppcn im Vordergrrind des Interesses stehen, dürsten sie auch auf den Besuch ber biesjährigen Tagung große Anziehungskraft ausüben. Mit ber Hauptversamm iung ist die Feier des 10jährigen Stiftungsfestes verbunden. Am Samstag. 8. Mai. nadunittag* 5 Hhr. ist eine Besichtigung des Refidenzschlosses (unb ber Holbeinschen Mabonnai vorgesehen unb Abends findet ein Bcgrüßungs- unb Ja miüenabenb statt, woselbst über die weiteren Beranstal tun gen nähere Mitteilungen erfolgen werben Für die außerhalb Tarinslabts wohnenbcn Teilnehmer dürfte es sich deshalb empfehlen, mit ihren Tarnen schon SamStag nach- mi ag3 dort e bst cihäu Finauzbeamtenverbänbe aus Baden, Württemberg und den Reichslanden werden erwartet.
•* Rückgang der Finanzkarriere. Während in fast allen anderen Berufszweigen ein enormer Zudraug an Kandidaten zu verzeichnen nt. weist da- Finanzfad in unserem (^roßherzogium einen erheblichen Rückgang in ber Zahl ber zur Prüfung sich meldenden Aspiranten auf Bor zwei Jahren meldeten sich noch 70 Kandidaten zu den schriftlichen Prüfungen für die FinanUarriere, wihrcnd im
vorigen Jahre diese Zahl auf 38 herabsank Bei der ht fester So ehe abqebaltrr.cn Prüfung sanden sich nur noch 17 Prüflinge ein Freilich genügt jetzt auch nicht mehr der Berechngungsschein, fonbem bie Primareife.
Deuliche Ä« 11 - 2 uell-2igc. Mu Be.ua auf br un Im'cralcnic l ’ür Mitglieder unb Richtontdlreder r.-röfi^u ließt.- c i cDum. di.- die Crt*grupi<n Hessen luif Hessen ii«n ber bcu:’: • Anti Duell-Liga zu der bi.T Sonntag nat nag 4 ! br im H)lci ..i'irvßderrog von He'en" unter bem Bor- -.r bet 0t .. dalb.it ;a Erbad»-Füni^na,i ftaniinbenben >? uorver» iamu.tung 1 jben ergcdcn lasten, wird un - von Einern Mitaliede der Vna ' chrieden: Obwohl im Berlau-'c ber drei lebten •cnnien ui i'.-r cinnihdk-n Meinung unb auch in den Ärcien. in denen ba • Duell ct. cm häufig unprmetbl dr£ Wittel ;ur LrlebiHung pon ih n a d n q t. em Umschwung zu Wun ien ctc Suhl» n-qnrr d,-utlich b melkbar gewoi c.i t . - man denk, nur in bt* .t rur.g.-n ber Turlliragc tm 2..ich-tage —. io bcii n dod vielfach Unfcnntni*3 unb irrige An cbauvnaen biniidttid) bet Wefent und ber Ziele dec Anri TueU-Liga. Die noch in s-d ’.-fl nb» i-.bcm .Hier ftcbnbe deutiäe Liga, die ebenso wie in andete» nt. r":.' it-n au? k ein n .Uvditqen ! roorq qm-ren ut. ic&i ich c... i bilderen Mannern der rer'ch.ebenücn Beruiosiande unb t'ef nntniife zusammen. Die B anluwrtunA ber Frage, ob das Duell zu perw.-cien und zu betampien fei, weil et liegen bu (Mctote der ftirdx verstoße, ober u>etl et mit den ;.e.ilidxx > cehcn unvereinbar in, ober weil eS ial'cchen Echranichauungr» entspringe, obe- endlich weil es überhaupt aus Gründen der Vernunft niemals g.b.lligt werden kann . überläßt die Liga djUm bem Ermessen des ctnjelnen. Durchaus talfch unb irrui m oe#bd> auch bie ouliad) verbreitete Ansicht, e» handle sich b i bet '.Ixti- Duell-Liga um eine spezifisch klerikale Bewegung De Liga 'ragt nicht nach dem religiösen BekrnnMiS. sie verlangt aber von törei Mitgl.edern freimütige Vertretung ihrer Beste bangen unb EuyW f.-it in ber festen Heberzeugung, daß das Duell niemal.- als di geeignete» Mittel zur Wiederd.-rstellung wirk.ich ob r vermeintlich rerkTt r Ehr.- angeieden werden könne und daß besdach nir bicia k inesivegt- germanischen Brauch tu einem hpüpirrten 2ta<i lein Kaum fei. Die Liga üertamt nicht, baß der heutige gefch. liche EKr'ch.uv nach manchen Richtungen hin dem BedürmiS nl ^echtsgefübl nid t genügt. Reben dem Bestreben, tbr. it
va verschaffen, bat sie sich deshalb auch als Ziel gejeyk. allen dt» i.nigen, bic das Duell ans wahrer Heberirufluna verwerfen, ui t1 reu Anhängern gegnerischen Anschauungen unb Anfeinbungv
|| ’hrcnaeriBI
' u 3:anbei« if.-n vil . die, tN
• ” ■■ ingerusen iv rben kennen ur
u c^runb'aden ihr
Daß >olche ireien Ehrengerichte audi für Studierend uui hi bestehen, recht bald tr schafien und bt'i Ehrenhändeln m Anspruch ger ii'. .e i. ii. ist clxiual..-
•• Stenographische». Dem Bericht über die ^cjirfi- urrfammlung Stolze-Schreyscher Stenographen in Wetzl« ist binzuzufügen, daß Herr R. R i tz e l (Verein)emen 2. Peet» in der Abteilung 100 Silben erhielt.
** Das rituelle Schächtversahren, wie es br ; achten ■ n, in. wie man
Zeit wiederholt als Tierquälerei gegenüber den sonst ü» lidten 3dilad)imcil)otH*n be.iei'hnct iu. i
darüber denken In einem O'»utad>ten über di. 6d)ä*t rag*
eine Tierquälerei nicht b. z ubn-n kann Turck, dM Schächten wird der den Tieren beim Schlachten naturgemäß herabgemindert und die Bewußtlosigkeit möglichst fd nel herbeigeführt. Das Schächten fei daher allen moderner Prof hör Tr H to bemerkt: Rach seiner Ansicht ist das Schächten em durchaus ch a htücrjatiren Ein bi ach e
zug der Methode hegt darin, das; Fleis '
Ziere sich besser hält, iveil es gut aubgeblniet ist. Sm hygienischen ictanbpunfte kann dem Schächtvc rfahr.v b b ' nur eine weite Verbreitung gewünscht werden Iirrktcr Mod de vom städtisclzen Schlachthof erflärl. das. nach seinen in vielen Schlachthöfen gewonnenen Ersahrungtn b’.t Körung durch Schuß zivar eine schnellere Betauvuna t r Schl ach tlicre hervorrusi, daß aber das Schächten die br/ aller sonstigen Tötungsarten ist, da es die letzteren bei weitem an »idjeretn Erfoly übertrifft, unter Born i-rieku" eines schnellen unb vorsichtigen Niederlegens und <tne: richtigen und gewandten Ausführung des Scliachtf-bnilt Tie Wie feen er Fleischer-Innung hat sich mit bt: Frage des Schachtens in einer Oseneralverfammlung cm gehend beschäftigt Al- Ergebnis dieser Beratung teilt tx: Zorstattd mit Die Innung bat jid) mit großer fli- hrbev Oahin ausgesprochen, daß da- Schächten von Bt"'' lebe: anderen Art der Tötung vorzuziehen fei Au-ichlag ei^:
Kleine» Feuilleton.
-h Bettelei ohne Ende Der deutsche Hilfsbund Frankfitri für christlicltc Liebe-Werke im Crient, der ein Hilfsn»erk cmgeleitet Imt, bittet laut Frankfurter Zeuung um energische Hilfe In einem Telegramm heißt es: In Adana Belagerungszustand, 20 000 Cbbaditofc, 1400 Ber mundete und Kranke In Tarsus 10000 Lbdacblose, in Ladakie 6000 Mühlen und Bäckereien niedcrgebrannt .»ungersnot bei der herrschenden großen Hitze ausgebrocben Ötin Mensch ivird den annen Darbenden sein Mitleid ver sagen, aber solange m unserem cigenni Lande noch so viel Rot und Elend herrscht, fällten wir eigentlich nicht ins Ausland geben, denn Mitgefühl uird Oiesühlsdufelei sind zwei grundverschiedene Tinge Erst kürzlich haben wir Mil lioneii für Italien gesammelt und jedermann weiß heute, nnc nut dern Geld nmgegangen ivurde Aber so ist Deittsch land: es läßt die eigene 3dyuer ruhig breimen und hilft dem dkachlmr, die Hundehütte retten
— Die Entdeckung deS Erregers der ägyptischen Au genkrank beit durch Pros. Otreef f, über die wir fuvaltd) berichteten, scheint nute zu ftinnittn. In einem in brr lehren Rrmoirer der Deutschen :Nedizrnischrn Wochenschri'! trtfttentlrtbtnt Arns, i nur Tr H a i be r st a e b t c r Berlin und Dr v Prowazek Hamburg lesen ivir Tge Eiildeckung be? fmglTdxni Erregens ist diesen beiden Auwien wüdr. nd einer wissen Idxntlidmi Erveditwn in Java im Iadre 1906 gelungen und von ibnal IN bem offiziellen Crgan des :RvidxkK)unbheumnu > 1907 veröffentlich', wrbai Tie oüeesffchen Arbeiten und. n<i> bie crtiMlmiat Benmb. trifft, nur üdnmtrtiuchunqm und B stötigungen tm Befunde ivn \>ulbcrfto.euer und Prowazek, wie fotdre bereits auch tvu twiid.nei'cmm aitberen Seiten ivrönentlaftt worden lind Auch die llebertragung auf Menschenaifen. auf die Prof. Oreess dem k.rrdei ter b.*v 7 ra n mnwn la len ÄÖrreipon-
denz. die ur^ s 3 Rvti^> nbcrnuttelt txiur, gegenüber großen Wert legt, ist eh*mah^ aterft von Halperstaedtei und v. l-rotvazek miAirnünt irrer dm \it s ruberen :riümidwiftlidrn Arbeiten von
Omrff ,md Frvsdi über bteiat Chrannlanb ist beutltd) .un An-^uck gcbriKt>t itreitx-u. daß d mit )l\;diprünniqen der Zxmnd' im er IvridiCi taritcllai, und auch ber sehr auegveich. irdrn Er wrderung Pros. Ohrtlf# gegen die 91 mifübrungen Halber11aeiurr•?
und v. Prowazeks yeht nur hervor, daß Prof. Okeefi uoar fdton seit Jahren mit bietet Frage beschäftigt ist unb Unterstützung vom Ministerium erbalten bat, daß aber seine erste Veröffentlldiung über diesen Gegenstand erit durch bic bereits völlig gbgesdi.oi>ene Entdeckung der beiden genannten Forfdnn: veranlaß! woiden ist Falls iid) also die erwähmen Befunde bestätigen, kommt bic Ent
Höbt er und Tr v 'Prowazek zu und nicht Pros. Greeff äut fallend ist cS. daß Prvt. Greess am Schluß ferner Erwiderung behauptet, daß rr treu den ^hotizen in der Tagi^svresse erst durch andere nachträglich erfahren hab«. trat wem diese doch nur in Farm einer direkten Mitteilmrg seine Aeußernngen ement Mit arbeitet ber Transkontinentalen Ätorrripcntxn; gegenüber enthalten.
— Die Funkenteleg ra vhie - gesunddeits schö bl i dr Es ist ein durch sehr viele Beispiele belegtet Sav. bar icbct Fortschritt, ben o*c Menschheit nrocte. von irflenbivddxn Aad teilen bvglcuet ist Aur dem wetten ('febiet brr Industrie in diese latfathe durchaus befarmt. denn von ihr sprechen unjädligc E>en»erbeffmnkheiten, bie ganz besonbere Forschungen und Matz imhntnt tu ihrer Bekämpfung nonoendig gemacht haben. Auch :echniicke Fonschritte, die nuht io ohne wettete- in die Industrie übergeben, pflegen abnlidK FvUten ui haben Man kann schon fast mit Sicherheit voran-, »ehen. daß die Povularisietung der Lust- schiffahN zu irgendeiner Art von ..BallontuV oder ..Aetovlani- us ' fuhren wird, das heißt einer jriankheit, tue von Dem Ausent trtlt bed Menfch-n m höheren Suttfdnditcn bedingt ist unb erst dann tvutlid) berDurtntt, ivenn eine große Zahl von Menschen durch Ern technisdien Fortschritt den neuen unb nngewohnteii Beding
g,Iwrm die grankdeits^rsd»einungen, die von der drahtlosen Telegraphie verursacht werden, bereits der oVegemwm an Di. BÄlilc. e:n Schifi-artt an Bord des fran.zöstschen Panter- ..DkscaNes". der bei dem letzten Feld-ug in Marokko beteiligt war, wvsttz ein Lied davon zu fingen B^". den Mannschaften, die bei
naren, stellten sich nämlich verschiedene merkwürdige Krank- ei t s e r i che t n u n gen heraus, die nur auf die Wirkung
klagten sie aber ihr- Augen, an denen eine leiditc Binde daut ent züiidnng er kenn tert war. :oie sie bei Arbeitern vorkommt, । die v,el mit elektrischen Bogen la n.pen -u tun haben In ber I Regel waren diese Anfälle grrmgiügig, doch stellte sich m einem
Falle und» unb nach eine Hornhautenizünbung nut »eiteren Folgen und erheblicher Einbuße an Sehkraft ein. Tarav'ia wurde angeordnet, daß btt Matinfd'aften bei btrirm Dien'- yl* oder orangefarbene OHäfer zum Sd»utz tragen müßten, d-sterbe» traten Fälle von Hautau Sfchlag auf, die fehl chver z» feilen waren unb wohl auf dieselbe Ursache iurudflefubrijcr:*i miißten Auster dem tnar troch ein Fall von schmerzhafter S?6r8N der Herztätigkeit zu verzeichnen.
— Sud) eine Sorge Drr lesen m ber .xeutf^P Theater:^emchrift": Premiere Das erste Älinoeheidrn ert* unb im Publikum wird- schon ft Hin Da stürzt au'gereg! rs Dame auf die Bühne: „Um <Hotte«nnUen, noch nuht den Ave hang auiziehen, noch nicht <rufiiehrn." — „ja, ivatz n c»t4 fragt bestürzt der Regisseur, ..was ist denn gridwlKit ?" — muf; erst versuchen," antwortet die aufaeregte Li« !»bentl > ich mit rnemern Hut durch alle Türen ronmi "
— Unterröcke und Iup o u S Der Tägl :Hunbfdi V* von em er Lrierm au# Aachen gefthrieber Hierzulande, wjc verflossene Bürgermeister „nach Teui'chland" reiste, wenn er v* ben Rhein «nutzte, ist noch immer Franiöffsch Trumpf - * unvcrmischt. und man muß schor iebong sattelfest >'cm. te<u man be innen Einkäufen, na ment l uh m den Mvdegrio:"^ zue schnellen Verständigung not bem Perkau»'-perfonal ii’ i'f will. Folgende Belehrung erhielt :d> vor kurzem: Ich 909 tmr einen ich komi:. nun ma! n cht ändern — UnUtf*’ kaufen, unb einen rette guten wollte ich haben. Dc» * ri. Cent ich meine Wünsche vorgetragen, legt mir allerlei unsolides Zeug vor Ich betonte noch einmal, daß ich etw Besseres haben wollte. Dieder erschien sie mit rmrm res*” r?ll ähnlidier Ware, nnc br** erste Ta» verwunderte muf). br» in dem guten (Geschäfte formte ich fichrr jein, etwas nach terfl£ ^'ünschen zu finden Ich hielt nun selbst Umschau und enL*5 dann an -mem Stander alletz.^wie es n:rin Her. nur begt*»
Aber Fräulein, bitte, sehen Sic doch hier?" rief ich ra. meine Tarne," tönte es zurück. „Sie wollten doch rv» Unt'-nxxf kaufen, das da 'nch die Iupons." meinen Einkauf und die empfangene Belehrung konnte w nfl darauf das O^eschäft verlassen.
— st leine Lbronikaus stunst und Lis''cnich«ri T s ch u d i ha: die Berufung zum Direktor der boverifchen ' emalbe4*akrie m München angenommen.


