Ausgabe 
6.5.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

roeit erwählen

.in der

idiäbigung ;u gewähren da t her ihUidxtbung des rdncW

sind, am 1. Cttober 1909 der Bahnhof Vilbel-Ren dem

B*

w.

Ben

9UI e n b o r f

a.

rill

Den Aulendieback durch

der Invalidenrente vom

gesprochen.

R. zu Aulendieback war im Juli 1908

V>.

1906 einen

Resultat, daß Herren Handwerker. Arbeiter

iti

WM

I

hi: kn

MMR

rti .£

M

M dsn

tu

tat

günstiger Witterun V a b - R a u

cr:rt)t3 im 3uli 1907 eine w.icntlicke Ber cklimrnerunq der Ue

allsolgen nicht cinn treten sei. Zu de: gleichen Aniichi kam bat

(V.ertcbl auf Grund der weiter angeftettten Ermittlungen, wrSha eS die Berufung des U. als unbegründet zurückwieS.

und Beamte gewählt wurden. Die

Kleine Tageschrontk.

Karl A s ch i n g e r. der Mitbegründer der nxitbetantai Aschinger Bicrguellcn. ist infolge Hcrzfcklages im 54 SebatÜebx zu Berlin gestorben.

3n der Eonnew itzer Waldung bei Leipzig lvurden gestern al 17 jähriger Handlungölebrling und ein 13 wbnjei Schul in ädchen besinnungslos auigefunden. Beide batten, ctrem Brief infolge, ,auS Liebe" Gift genommen Ter junge Man, ist gleich nach der Einlieferung in daS Krankenhaus gestorben Tas Mädchen liegt im Sterben.

Gestern mittag erfolgte in dem Allendorfer Muni­tion sw er k eine heftige Explosion. Ter Alkoholraum flog in die Lust. Einige Stunden später explodierte da- Labors- toriuin. 3n kurier Zeit stand die ganze Fabrik in (Hamme» > Arbeiter' wurden getötet. 3 verwundet.

Ein Vierer des Tstsseldorfer Ruderklubs Kiest an das Ankerlau eines Bagger- und zerschellte Tret Leute kannten sich an dem Tau über Wasser halten, während btc beiden anben durch die Strömung unter den Bagger getrieben wurden x*b ertr a n f e n

»erner i^eh. Regierungsrar "ren-iiTtebbcrg und Direktor (Fgcr ;om Predigerseminar vcincrer betonte die festen Bande

iidicn Seminar und Piarrüand Regierungsrat Fcn, ii Pfarrersfobn, lennt den Zauber de? Pfarrhauses und jt den Geistlichen ländliche < cimat- und WohlfahNspsteqc i arm ar f-er; Harrer Fritsch-SUipp-.Ttvbitrgjmtlcbig c ich in fesselnder Weise icin Vortrags: ,.Tie Sonntags- eter im Lfarrhaufe ein Vorbilds Arn heutigen Tage anden die Versammlungen der HilfSkassen statt, ferner wurden nord 1 Vorträge gehalten.Srellenbesepung'^ und Krankenversicherung"

F. E. Aus der W e t t e r a u . 5. Mai An dem Bahn-

btc folgen einer Futzverletzung gewahrt gewesene Unfallre. 4u Pro«, hatte bie Sektion 5 bei Sieinbruchsberu'sirenosj zu Hagen i V. auf 25 Proz. bercbqdcfct. womit Pf Nicht ;uineben war und deshalb das Schiedsgericht anriei. vermochte irdoch die Nennung der Pv nicht für begründe, eriditcn iinf bestätigte den angefochtenen Bescheid.

Friedrich U. II. zu Rieder-Florstadt, der un Zähre Ib

Sektion 6 vorgenannter Beritt 4g en ossen'chaft einstellli Schiedsgericht nmftete den Erlast des Einnellungsbesä g.rechnerllgt Tesgleichen den tue Rente des Tachdeche j[rb 3 'U Lauierdach t>on 30 *Etok auf 20 Prvz

seienden Bescheid derselben Sektwn

Tcgcanr wurde die Sektion 3 der Südweüdeutschen Hol genos'en'chaft ;u Mainz verurteilt dem Schreiner Äon zu Schlih d.e UniaUrcnle von 10 Brot weiterruzahlen

Tie dem Steinbrecher Wild Pf 11. zu Rieder Cflei

x"1 Hin»

?.«o

3 * M

**J

1 Ag loo ;

b. Lahn. 4. Mai. Die Haus

als Vertreter ber Stabt Gießen

S abzuhalten

ein». Mai Im F r a u e n st i m m

Taglöhner Joh. Hch. . ..

mit seiner Berufung gegen den ihm eine Invalidenrente ver­sagenden Bescheid der Landesverficherungs-Anstalt Grosth. Hessen vom Schiedsgerichte zurückgewiesen worden, weil er die gesetz- liche Wartezeit für die Invalidenrente --= 200 Wochen, verursacht

es sich nach Würdigung aller berechtigten Interessen den Vertrag auf Grund des wie folgt, ävgeänderten Eni hmrfc abzu schließen. wobei, talls au,;er Rosetten für den betr Fall noch andere (Hnrühiungct in Betracht kommen, dies besonders angegeben werden möge:

Geschehen, Gießen, den 19

Bor dem unterzeichneten Vorsteher Grosth Lrtsgeriästs Gießen erschienen heute:

<Rcricbt»ia<il.

Hannover, 5. Mai. Tie blutig verlaufenen Dadl- re chtSdemon st rationen vom 31 Januar 1909 befd>C"h]ien gestern und heute die hiesige Strafkammer Es waren 78 Zeugen geladen Von fünf Angeklagten wurde einer zu fünf Tagen Hast verurteilt: drei wurden »u je einer Woche vah wegen grob-, Unfugs verurteilt. Der fünfte Angeklagte wurde wegen Wider, slanbs gegen die Polizeigewalt und groben Unnigs su einet Qk* 'amtstrafe von acht Wochen Gefängnis Dtnirtnlt

ic (1)11' De rein sprach gestern Oberlehrer Dr Strecker mtf einer von hier und Friedberg besuchten Versammlung über den Wen des Wahlrechts für die grauen Er zeigte in feinen geschichtlich begründeten Ausführungen, das; man nicht mir vorn Standpunkt der Gesellschaft und der Frau selbst aus das Frailenstimmrecht verlangen müsse: aiuh der Realpolitiker müsse zu dieser Forderung kommet ?ei Redner will, daß alle wertvollen Mensch lickten strafte einerlei welchen Geschlechts sich in der Gesellschaft mit betätigen können Heute abend veran­staltete der Schauspieler Ludwig Gürtler, der hier vorn Rhein Mainischen Verbandstheater her in bester Erinnerung ist. einen ,Bu n i n Slbenb un Restaurant Burk Das Programm enthielt u. a. Vorträge von Lessing, Andersen, Rosegger und Prober

L. Friedberg, Mai iLeitern und heute tagte hier der Evang Pfarrverein des Groh Herzog- t U nt -x Hess

Jahresbericht und «^schüflsb icht sowie iech»ung>obläge entgehengenammeu eine if.nlliche Versammlung unic MilU-lltung de. . ugeiangvcrrin. iimr abend: unter dein Vorsitze voi» stirchenrat.runpf-Bu.st'ach Vom Cber- konsisrorium nun CbcrIon)ifU)nainu Euler erschienen.

un ^Miuunuiiiiciui wii i 7. April 1907 ab wurden dem st lager

50 Mk. als Zuschuß zu den anwaltlichen Bertrctungskosten zu-

1. .

2. .

1 . desienigen zu erwerben, was körperlich und geistig gesunde Personen derselben Art mit ähnlicher Ausbildung in der Gegend Arbeit zu verdienen pflegen. Außer

Vord . nutiud) z.'g n .. jinidabuima r.ir b'. Folgen des Unfalles er hielt er zunächst eine Rente von 40 Proz und spater eine solche von 10 Pro»., oertn Zahlung der Vorstand ber

Mitgllederzahl beträgt bereits 60 und em starker Zuwachs ist noch zu erwarten.

zur Linde statt. Bei ber Vorstandöwahl ergab sich da4 auS allen BerusSklassen, Landivirle.

haltungSschule eröffnete hier einen Kursus. ES beteiligen sich baran 17 Rladchen. Der Kursus wird von Fräulein Wetzest geleitet.

(: Holzheim, 5. Mai Einen unglaublichen Roheit sali begingen hier einige junge Leute nach einer Festlichkeit Sie rissen einen Garten-ann um, brachen am Olartenbrunnen den Schwengel ab, deckten den Brunnen ans und warfen alles in den Brunnen: Latten, Schwengel, Pfosten und einen großen Waschkessel. Mil großer Gewalt stürzten sie die steinernen Pfosten um und schleppten Bohnen (tannen, Gartengeräte ufiu. in den Bach. Auch einige junge Ldstbäurne wurden von den Rohlingen abgebrochen Tie Untersuchung war bis fetzt ohne Ergebnis.

F E Bad R anbei m , 5 Mai Ter vor zwei Fahren nach den Plänen des Grosth. Bauinspektors Joost be­gonnene. sich rnt den nördlichen Teil des Kurhauses an lehnende große Konzertsaal, vor dessen Front sich der 300u Personen fassende stonzertgarten aiböbrcitet, ist soweit fertiggestellt, daß am Nachmittag des 16. Mai seine feierliche Eröffnung ftattfindet. Ter Saal, voll Lust und Licht, enthält Raum für 1300 Personen, bie Logen fassen 160, die Empore 250 Personen Die am 28. April und J Mai veranstalteten Proben in dem Saal zeigten, daß die Akustik in ihm eine vorzügliche ist Durch tue Anlage dieses Bauwerks, welches die Bauwerke am Kurhause sinnig abschließt, ist es möglich, die sturkonzerle auch bei un*

durch das Erlöschen der 2lnwarlscl»'t auf Rente in der Zeit Dom 1. Ion 1901 bis 1. Jan. 1903, nicht zurückgelegt hatte. Auf die teilens seines Vertreters en'olgte Revision verwies das ReickiSvcrficlierunasamt die Sache tut das SchiedSgericK zurück, damit dieses noch schnelle, wie das Darum auf einer Beitrags­marke ursprünglich geheißen habe mtb weshalb es evtl, nachträglich nbflfänbcrt worden sei. Die Erhebungen ergaben, daß für den ÄLiner genau für soviel Wochen. alS er zur Versicherung ange- mclbrt war. Beitragsmarken verwendet worden find. Die frühere Feststellung des Schiedsgerichts, daß in der Zeit vom 1. Jan. 1901 bis 1 Jon 1903 tatsächlich nur 19 Beuragswoet-n nachgewieien find, konnte nicht cn(buttert werden. Ta fomit die Anwaruchoit aut Reine nach 8 46 I. V.-G erloschen ist, und ein Wieder nuil eben derselben durch erneut cd Zurücklegen der Dartezeu von 200 BeilragSwochcn nicht stattgefunden bat, wurde die Berufung de- 9i., der sich durch einen Anwalt hatte vertreten lasten, wieder­um verworfen.

In der Sache Barbara D. zu Cued, die daS Schiedsgericht ebenfalls fchon früher einmal beschäftigt hat. wurde beidrioifat. über die ArdeitSv rhölttnste der Klägerin Erhebungen an Ort und Stelle anzustellen

\?ol5bnuet Johannes Fr zu Holzbausen war von der Landes- VerfichvmngS-Anstalt Großb. Hessen mit seinem Anspruch auf Invalidenrente obgewiesen worden, worauf er sich an daS Schieds­gericht wandte tiefes ern<i.tetr den Anspruch ebenfalls für un­begründet. weil die gesevuche Wartezeit tie zum Eintritt der dauernden Invalidität mau erfüllt ist

Knecht Dietrich M. zu Zrtedberg bezog von der Hesten-Rati. Bguaewerlsberuisgenostenitbost für die Folgen eines ihm am 9. August IW* zugestoßen . Betriebsunfalles Bruch des rechten Oberarmes ;ulc»l eine Rente von 10 Proz, deren Einstellung von Ser Ber::' i wffen'baft gemäß K Ss C werbeun'allvers (*>< ie-es beim Schlcpsgerirt:'. beantragt wurde Tas Gericht gnb dem Anträge statt, da.nach dem vom ärztlichen Saä verständige» fest gestellten rbtektivzir Berunde nennensn rte enverbsstörenoe Unfall-

Verkehr übergeben wird

Von der Schivalm. 4. Mat. In Schrecksbach sind n. d. ,Frks. Ztq.' verschiedene Personen an Genick - starre erkrankt. Die Krankheit hat bis jetzt keinen bös- artigen Verlauf genommen.

Mainz, o. Mai. Ter nationadiberale Stadtverord­nete Geh. Medizinalrat Dr. Kirn berg er ist gestern obcnh >m Alter von 74 Jahren gestorben. Kirnberger gehörte seit acht Jahren der Sladtoerordnetenversammlung an. Es ist vteS der sechste Stadtverordnete, der in kurzer Zeit durch den Tod abberufen wurde. In einem Hause der Kapuziner- stroße ist der .VolkSztg.^ zufolge die epidemische Genick­starre aiiSgebrochen.

( ) Marburg, 5. Mai. Tie Jmmatriku- I a t i o n c n an ber hiesigen Universität gingen heute offizieN zu Ende Einschließlich einiger Nachzügler dürfte die Ge­samtzahl der Studenten lohne die zum Hören der Vor­lesungen Berechtigten) rund 2100 betragen, gegen 1750 im letzten Winter und 1859 im vorigen Sommer.

h. F r a n k s u r t a. M., 5. Mai. In vielen Städten wurde schon seit längerer Zeit ein schwunghafter Handel mit goldenen Armbändern, goldenen Uhren, Nadeln und dergleichen gelti ben. Tie Gegenstände waren sämtlich mit dem Goldslempel versehen, so daß die Abnehmer nicht ahnen konnten, daß die von ihnen mit hohen Preisen bezahlten Gegenstände aus Talmi waren. Tie Verläufer wurden nunmehr ermittelt und verhaftet. Es sind ein 33jähriger Metzger Ludwig Seegers aus Hildes­heim sowie ein gewisser Worsr von hier. Die Gegenstände sind von einer Berliner Firma bezogen. Tie Betrüger werden von einer ganzen Anzahl Behörden gesucht.

'eigen bei K nicht dk Hebert Sw! ;u K

den »lNd.

ttc sich am

efsqebäude der Station N i e d e r w ö 1 l st a d t. lMain .fier Bahn' werden soeben Umbauten uno ®crgrö Benin gen vorgenommen, da die seitherigen Räume den Anfor

Zchiedsgericht für Arbciterversicherung in der Provinz ©berljefien.

Tcm Polizeidiener Ph. R. zu Otterbach hatte das Schieds­gericht im Juli 1908 die Invalidenrente in gesetzlicher Höhe vom 1. Januar 1908 ab zugesprochen, da man, entgegen dem Gutachten Olroßh. Kreisgefundheitsamtes A., auf das sich die Landcsvcrsichcrungsaustalt Großh. Hessen stützte, auf Grund des Ergebnisses der angcistelltcu Erhebungen in Ucbereinstimmung mit den ärztlichen Sachverständigen Tr. Kißner zu Nieder Linnen und Tr. Schösser zu Gießen zu der lieber;cugung gekommen war, daß Invalidität im Sinne Der 88 15, 5 Abs. 1 I -B.-G bei bem Rentenbewerber vorlag. Auf dia von der LandesversicherungSanstalt gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts versolgtc Revi'ston ver­wies daS Reichs-Berficherungsamt in Berlin die Sackfe an das Sckiedsgeriä't zurück. Durch die darauf weiter angeftdltin Er- mittlungcn, sowie durch den vom Privatdozenten für Chirurgie, Dr. Brüning, erhobenen objektiven Befund wurde die frühere Ansicht des Gerichts als richtig bestätigt, weshalb die Beklagte wiederholt zur Zahlung der Invalidenrente verurteilt wurde.

Ebenso erging es iyr in der Sache Wilh. Edo. K. zu Aulen- bietdcb. Auch in diesem Falle liatte die Versicherungsanstalt gegen das dein M. die Jnvalidenreule vom 7. April 1907 ab zusprechefide Ertennmis des Schiedsgericht tont 8. Nov 1907 Revlfion J>eun Reichsoerficheruilgsamte eingelegt. Das Gericht, an das die Sacke zwecks weiterer Erhebungen über die Arbeils- und Lobnverhältnufe vonl Rcichsverfickerungsamte zurüäverwiesen worden war, kam nack dem Ergebnis dieser Erhebungen und der weiter ein- gel.oUen Gutachten ärztlicher Sachverständigen wiederum zu ber Uclerzcugung, daß Ä. seit 7. April 1907 dauernd nicht mehr imstande ist. durch eine seinen straften und Fähigkeiten ent­sprechende Tätigkeit, die ihm unter billiger Berücksichtigung feiner Ausbildung und seines bisherigen Berufes zugemutet werden kann.

und vereinbarten folgenden Vertrag:

1.....räum als Eigentümer des Grundstück

Flur ^h: . . für die Tauer feine? Eigen turne der Stadt Güßen unter Vorbehalt befonberer Verein bannig bei etwaigem Non eher Umbau das Recht ein, ai dem auf diesem Grundstück stehenden Haus eine Wand r o jette für die Befestigung der Tragdrähl. der Oberleitung der elektrischen Straßen bahn anzubringen und zu haben und bewillig . schon jetzt, daß dieses Recht bei Anlegung des neuen Grundbuchs in diese eingetragen wird

2. Tie Stadt lhießen übernimmt die Verpflichtung, bi Wandroietten gemäß ihres Zirkulars unter Garanlie des Ausschlusses ber Schallbelästigung anzubringen, und. jeden durch die Anlage und den Betrieb der Bahn an dem Grundstück entstehenden Schaden auszukommen.

3 Tie Stadt Gießen trägt die Kosten dieses Vertrags Dorgeleien, genehmigt und unterschrieben.

Vorstehende vor mir eigenhändig vollzogene Namens­unterschriften beglaubigt

Ter Vorsteher Großh. Ortsgerichts Gießen.

Weitergehende Wünsche sollten je nach Bedarf von ben ein je Inen in ben Vertragsentwurf aufgenommen werden Au ben mit Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine Diskussion an, an ber sich Gastioirr Jaskowsky, ttaufmami Frensdorf, Ingenieur Müller, Rentner n Munchow und der Vortragende beteiligte. Bei der Abstimmung fand die Resolution einstimmige Annahme.

Ein sehr interessanter Besißwechsel ist vor einigen Tagen perfekt geworden Seit Jahren wurde in den Sitzungen der Stadtverordneten gedrängt, das Hof mannsche Haus au der Ecke der Tamm- und Walltorstraße anzulausen, um den Engpaß dort beseitigen zu können. Ter Oberbürgermeister erklärte stets, baß die Forderung für das Anwesen viel zu hoch sei. Wir erfahren nun, daß Frau Hofmann das Grundstück für .30000 Mk. an die Stadt verkauft hat. Es handelt sich um das Gritndsttick Walltor­straße 13. Mit diesem Besitzwechsel ist der Schlüssel zur Erweiterung des Eingangs zur Tammstraße in bie Hänbe der Stadt gelangt.

Vortrag. Der Kunstmaler Alois Pe n z - Frankfurt, der gegenwärtig im Kunstoerein ausgestellt hat, wird morqen, Freitag, in der Aula im Unioerfität6qebäubc einen Vortrag halten über ,Raumgestaltung im Bilde*. Weiteres übei diesen Vortrag wird noch morgen in der Zeitung bekannt gegeben.

Silberne Hochzeit feiern heute der Kellner ynb Studentendicner Wilhelm Sand meister und Frait.

**" Fas jaden neu bau Unsere Mitteilung betr. Um­bau der Ladensront des Jmheuscr'schen Hauses entspricht nicht ganz den Tatsachen Es ist mit der Ausführung ein hiesiger Architekt beauftragt worden und nicht eine auswärtige Firma

= Lollar. 5. Mai. Die erste MonatSversammluna de« hiesigen freisinnigen Vereins zwecks Aoniiituicrung und Vorftandswahl sand oiu Dienstag, 4. Mai, im Saale

Märkte.

-th. Sieben, 5. Mai. Der heutige Schwei»tmarkt hatte einen Autzrieb von etwa 760 Tieren. Bei dein efcdhero Wetter waren bie kleinen Master an- der Umgegend cadlmch et- kommen, um ihren Bedarf an Ferkeln und Einlegern zu frd<r Tie teilte beklagen ßck. daß die Ware au dem Gieuener Hadi ortfleknt im Preise teurer wird, roeil eS an dem nöliqen Anarrc. fehlt, gestehen aber zu. daß sie auf bem Lande direkt vom Züldin auch nickt billiger ankominen können, und ihnen aul den Giesen«: Märkten von den $)anbel4leuten koulanl enigegengekonimen wnd Ter sandel machte sich sehr flott, bei Preisen, bic noch ein« ülciuifltcil höher waren, alS am Markte vor vterzed'

Tagen. Es wurden für daS Paar bezahlt: 6h Wochen alk nerfd 4860 Mk., bis 13 Wochen alle Tiere 6880'31?., epriiNKt leichte Ware 85116 Mk., schwerere Tiere 126160 Mk. Ter 5or- rat wurde geräuml. Feite Schioeme sind in bei Gegend m den legten 14 Tagen um 3 Mk. der Zentner abgeschlagen und mH 6466 Mk. der Zentner Schlachtgewicht zu kau en. Ter P'»'»- iiickgang hat seinen Grund im schlechten Deschä'l4gang bei bte Metzgern und weil die Fabrikation von Dauerware und Braiwuri: beendet ist.

ic. Rranf lurl a. TI., 6. Mai. «Teicgr. Orig. - Bericht del .Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Pie^bmarkl- v i e i s e. Zum Verkaufe standen: 87 Ochsen, 00 au« Oesterreich 00 Bullen, 0 an« Oesterreich, 76 Kühe, Fersen, Stiere undHiuöa H60 Uälber, 44 Schafe und öämmel, 926 Schweine, 1 Siro*. 26 Ziegenlämmer. 20 Schalämmer. Bezahl! wurden 100 Pfund Schlachigewichl: Ochsen. 1. Cualitdi 7875 IRt, 2. Cuahtät 67-69 Mk., 8. Cualität 66-69 Mk.: BuVm 1. Qua!. 63 -66, 2. Qual. 5860; Rübe 1. Quoliiäi 69-70 «k. 2. Qual. 57-68 TIL, 3. Qual. 46-48 Mk., 4. Qual. (10-00 HL, 5. Qual. 0000 Mk. Bezahlt wurden lur da« Pund Schlackt- aewicht Kälber 1. Qualität 97 bi« 100 P«g., Ledendgenuck« 58 0 Pfq., 2. Qiialitäi o8-94 Psg., Lebendgewicht 60-64 Scklachtgeio 7072Pfg.; Schafe: 1. CaiaL Schlachigew. 74 75 l 'a 2. Qual. 6466 Pfg. Schweine 1. Qual. 6667 V. Lebendgewicht 54,0-00,0 Pf., 2. Qual. 3500 ^edendaew'kv 52,5- 53,0 3. Cual. 60-64 Pfg., Lebendgewicht 00-iO

' efchät bei vornvieh flau, Uederstand gertnfl, bei Kleinvieh pck. kein Ueberfianb.

Banöel unO* Vcrfcbr, Dolf»ti>irt|d>flft»

- Konkurf« in Helfen, lieber da« Beimögeu bri Zigarrenlxindlers Philivo Rink in Worms wurde am 27 Srr >a« Kontiir«oeriabren ei öffnet. RechlsonwaliSgebilfe Fritz S e l z«' 'n Worin« wurde zum Konkursverrvatter ernannt. Konkurs- orbmmqen sind bi« zum 16. Mai bei dem Amtsgericht Worms anzumelben. Ueder das Vermögen der Frau Tr. A. isetz«' Wuwe Raroline ged. Plank von Jugenheim wurde M« 30 Avril bas Konkursverfahren eröffnet. Rechrsanwolt He mmei in BeuSbemi wurde zum Ronhiräoenoalier rrnannL Rente* 'orderimgen sind bi« zum 22. Mai bei dem Amtsgericht Z r ngerr lieber da i iivm«

2 cb a a b m Mon « beim, zur Zeit unbekannt wo abrorimj- vutb am 28. April da« Ronkursver'abreu eröffnet, da der Ge- meiuschuldner unter Cunifrlaffuna erdedlicher Schulden und i"erbnrch feine Zablungsunfäbigkeil darqetan ist. Rotanai^ -a bihe pi 6 el ut V'ebbetftheun wurde zum

alter ernannt KonkurSorderunaen sind biszutn 28 Mai bet br^ ml '.mcb: k'rdbersbeim anzumelben. lieber da« tWrmojri ?'s Rauiniami« ".'ofe> Berkowitz zu Groß-Karben w«rc< .;" ,ii bac-f.uuturioerfobren trennet. RechtSn.nvall Kelle» in rjnebbeig roi:rbe zum KontursvcrwaUer ernannt. lorbenmqcn sind bu> jinn 29. Mat bei dem Amtsgericht anzumelden.

£uftfd)iffal)rt.

Der .Qberschwabischc Anreiger^ meldet, daß Z II, bei noch vor Pnngi'ten nach seinem Standort Köln überfühn werden soll, zwischen dem 16. und 20. Mai zu einer Fern­fahrt nach Berlin aufbrechen werde. Tie Fertigstellung von Z III, der für bie Frankfurter Ausstellung bestimmt in, wird bis August erfolgen.

Gestern unternatpn der veränderte Parseoal innen ersten Aufstieg. Da« Liiftschiff, das jetzt 2 Meter länger ge­worden ist, fuhr gegen einen 11 Meter starken Wind in einer ^She von 160 Meter mit großer Ruhe und Sicherheit unb landete nach halbstündiger Fahrt glatt an ber Aufstiegfielle. Das Militär-Luftfchiff Groß II würbe einer Anzahl vo-i ReichStagS-Abgeorbneten vorgeführt.

. .. .m :i einem Inirrud) auf Unfallrente durch reckuskrastige En

berungen nicht mehr entsprechen za» LtatwuSgebaude!,'cfcidung des Schiedsgericht- abqnvieien worden war. batte unb die Güterhallc der Station Bilbel-Neu find Jul» 1908 pen neuem an b,c 5teinbrud)4bcruf«gnu'"cnid)at on>eit fcrtiggcitcllt, daß, nachdem die Bohnhofs-Umbauten wen n iDühauna einer R n: r wandt Tie r-^uo'ienjchan

in der Str.cke ber Main-Wefer Bai'ii dort völlig vollendet leimte c,- ledock mit Bescheid v : - 3U 1908 ab eint Ent-