DaS war in schweren Zeiten, Sie brachten Glück und Weh. Gar mancher ruht vom Streiten, T«ch ,og- ;um Bodensee. Zu Grade üieq der Kaiser, Te< deutschen ThronrL Held: loch du pflückst Lorbeerreiler Auk neuem'Laienfeld.
Ten Lustkrei- zu erringen In kühnem Geistes stug. Dich in die Wolken schwingen Aul eme- SchlffeL Bug: Tas war bald deines Leben- Alleiniger Gehalt, Tas Ziel all deines Strebens. Und so gewann'- Gestalt.
Tie« Ziel hast du errungen. Zum Aether schwebst du aut, Ter Lült« Reich bezwungen Mit deines Schiffes Lau'. Turchlurchst m kühnem Fluge Ta- graue Dolkenmeer. Tie r-ahrt, sie gleicht dem Zuge Von Wotan- wildem Heer.
Da hört der Kaiser Kunde vom Grasen Zeppelin. Entbietet noch zur Stund« Ten Flieger nach Berlin. Er war der kühnen Streiche Te- Grafen eingedenk, Ter nun mit siebzig Fahren Des Flugschiffs Steuer lenkt.
Der Alte kommt zuin Kaiser Hm Schlöffe in Berlin.
Ter spricht: »Komm her, mein weiser, Erprobter Held Zeppelin 1 Co tu ich allen Kunde In diesem hohen Saal, Gr ist von dieser Stunde Mein Luftmeeradmiral."
Emil Schrade.
politische Lagesschau.
LucaauS f.
Der Reichskanzler hat an den Rittmeister v. LucanuS nach» stehendes Telegramm gerichtet: „Tie Nachricht von dem Öeim- gange Ihres Herrn Vaters hat mich tief bewegt. Se. Majestät der Haifct verliert in Ihrem Pater einen wahrhaften, 20 Fahre oft unter schwierigen Bcrhältnisfen treu bewährten Diener, das Land einen Beamten von altpreußischer vorbildlicher Pflichttreue, Arbeitskraft und Sachlichkeü. Id) selbst werde in dankbarem Andenken bcroahren, daß der Verewigte mir während meiner Amtstätigkeit stets mit Wohlwollen uuD einsichtigem Rat zur Seite gestanden hat." — Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Naclnus für Lucanus, in dem es heißt: Tem Heimgegangenen tft cs vergönnt gewesen, durch lange Fahre, bis die letzte Krank- bett ,hn zur Ruhe zwang, seine Dienste dem Vaterlands und feinem Höniglichen Herrn zu widmen. Ein Leben, reich an Ehren und Ersolgen, ein reicheres aber iwch an selbstlosester Arbeit ist abgeschlossen. Durch fast 20 Jahre hat das KUltus- Ministerium seines Geistes Wehen gespürt und ist er der unermüdlichste Mitarbeiter, der treueste Berater und die zuverlässig,te Stutze seines El)ess gewesen. Als ihn daraus seines Kaisers und Hönigs Vertrauen aus den verantwortung-reichen Posten des Chefs des geheimen Zivilkabinctts berief, hat er sich hier mit seinem scharfen Verstand, mit seinem klaren staatsmännischen Blick, nut seinem warmen Herzen und mit seiner großen Bescheidenheit als der treueste uiü> hingehendste Ticner seines Haiserlichen Herrn bewährt. Ten fd>ön,‘teii Lohn für seine Arbeit sand der Heim- gcgangene in dem unbedingten Vertrauen, das ihm sein Kaiser entgegenbrachte und in der Liebe und Verehrung seiner Untergebenen und aller derjenigen, welchen es befdneben war, ihm Mher zu treten. Der Artikel schließt: Sein Andenken wird mit der Gescknchtc der Hohcnzollern und des Vaterlandes als eines ber treuesten der Treuen für ewig in Verbindung und in Hohen Ehren bleiben.
Zum Fall Güttler.
In der bayerischen Abgeorduetenkammer begründete der Abg. Goldschmidt eine Jnlerpcllat ion der Liberalen wegen des V o r g e h e n S des Kultusministers gegen den Professor Tr. Güttler anläßlich desjen Aeußcrungen über den Vorstand des Georgianums, Professor Schmidt, in einem Artikel bei „Münchener Neuesten Nachrichten". Tie Interpellanten fragen an, ob der Staatsregierung bekannt sei, daß der Kultus- nmmter durch sein Vorgehen in die versasfungsmaßig gewährleisteten Rechte der freien Meinungsäußerung eingreife. Kultusminister Tr. Wehner erklärte im Namen des gesamten Ministeriums: Von feinen Entschließungen im Falle Güttler hätten die übrigen Ministerien zuvor keine Kenntnis erhalten, weil es mit der Verfassung nicht meinbar wäre, das Gesamtministerium über daS Ressorlministerium zu stellen. Neber die Frage der freien Meinungsäußerung habe )id) das getarnte Ministerium am 30. April im Landtage geäußert. Ter Fall Güttler fei in der Leifentlichkeit nur durch einen Bruch des Amtsgeheimnisses bekannt geworben. TaS Tiszchlinarvergel)en habe nicht in Frage gestanden Es wäre ein Streit zwischen Professoren an ber gleichen Hochschule. Ter Frieden innerhalb des Lehrkörpers sei un Interesse des Gedeihens der Universität erhalten worden. Von einer Einschränkung des Rechtes der freien Meinungsäußerung sei gar keine Rede.
Tie deutschen Schiffe haben geflaggt.
Tor Berliner Berichterstatter ber „Kölnischen Zeitung" telegraphiert seinem Blatte: Von einem Augenzeugen, ber soeben aus Konstantinopel eingetrofsen ist, wird mir versichert, daß die in auviuärtigcn Blattern verbreitete Nachricht, bte deutschen Sdnsse im Haien von Konstantinopel hatten nach ber Bewilligung der Verfafiung nicht geflaggt, für vollständig erfunden gut Im Gegenteil haben bte deutschen Sänne als erste ge,taggt und zwar schon 28 Stunden, bevor die türkischen Schiffe die Flaggen kißten Tu- falsche Nachricht ist vieNetcht baburd) entstanden, daß ein deutsches Sdnij ohne Flagge in den Hasen von Koustan- tinovet entlief, was aber dadurch erklärt wird, daß dieses >schifs naä' einet tangeren Seereise von den Vorgängen in Konstantinopel nichts gewußt bat.
Ter internationale Freihandelskongreß
iruibc gestern in London eröffnet. Es sind Vertreter aus Dcutsu'land, Frantreich. Belgieit, Holland, Dänemark, Italien und Atnerika crfcbicnen HanbelSministcr Winston Ul) it r st' 111 leitete die Verhandlungen mit einer Rede itber die Wirkungen des Freihandels auf die internationalen Beziehungen ein und führte aus: Ter Freihandel schaffe Frieden, Einigkeit und gegen fettige Abhängigkeit, ivahrend die Schul. Zollpolitik eine Isolierung bedeute und schädlickst Folgen habe, indem die Tarife Argwohn, Eifersucht, liebel- wollen und Uneinigkeit unter den groneu Völkern erzeugten. Ter Freihandel vervielfache tage gen das Wohlwollen und die international Sulrerheit. Er vertraue darani. daß die Freihandel sidec ilnre Triumphe feiern werde. — Drei An. hängennnen beo Frauenstimmrechts, die den Minister in seiner Rede unterbrachen, wurden hinausgewiesen. — Auf einem Diner das der vodden-Kluo gtikrn abnib ;u Ehren der Mitglieder des internationalen Freihandelskongresje> veranstaltete, hielt Prenn rminifler Asquith eine :>lede ui dec er ausführte, er freue sich, mit den Ausländern über- ein3ujtimine»v du. atz den Freihandel glaubte il bei bcu
heften Interessen der Welt diene. Asauilh sprach dann von der stets wachsenden Gemeinsamkeit ber ^merepen, bte von den immer mehr entwickelten Verkehrsmirteln zmrande gebracht werden »inb die zu engerer gegenseitiger Abhängigkeit zwischen den Völkern führen. Freihandel bedeute Freundschaft unter den Völkern. Dem handel follte gestattet sein, seine natürlichen Lege ;u geben, bann würbe er den gemeinsamen Besch an Reichtümern und —vhlwollen vermehren und vertiefen________
Deutscher Kcicb.
Keine Seinfteuer £;• „ll..:umal itum" meldet: Von dem Plane einer Weinneu r. von der manch diarier iu berichten wissen, -st an maßgebender St-lle nichts c.könnt
Staatssekretär v. Schoen -.'Z fid. ai or Ren eine ErLi'.tung zu. tft aber nach jtve-.t:aö.inube wieder fieberfrei und dofn. heute tmeber aufiLbcn zu können
Der Rc i ch s k o m m »s sa r für bte DettauSstellung in Brüssel im Jahre 1910, Regi rungsrat im Rcichsamt bcs Innern, Albert, begib: sich heute xn i^metn»dM’t mit dem Ge- heimm &vnurrr,ienrat RavenS aus Berlin nach Brüstel. um mii ber belgischen Ausstellungsleitung über die Platz'rage zu verhandeln. Als funiumidxt Laawcr aanbiger b .eilet een Reichs - kommifsar der bekannte Münch ner Architekt, Professor Emanuel von Seidl.
2lu»lanfc.
TaS deutsche Kaiierpaar in Stockholm. Ter jtonia und d ie Königin gaben gestern abend cm Famllirnd-.ner für die Kaiserlichen Maicstuten und die Mitbiieder der sd)webischen Kvnlgsiamilie. Für bte Gefolge der Herrschaften färb fllcid»eTiig Hosmarschalltafel statt. Gegen 9 Uhr wurde bei den schwedischen Majestäten der Tee eingenommen.
Präsident Falliöres ist gestern abend mit dem Minister des Aeußern, Pichon, und dem Gefolge in Paris einge- trosfcn und am Bahnhof ton dem Ministcrpvüsidenten Clemencrau, den übrigen Ministern, den Gesche:s:rägern tstußlands, Dänemarks, 9toriveacnd und Schivcbens begrüßt word.m Der Präsident begab sich unter den Beifallskundgebungen der Menge vom Bahnhof ins Elysee.
Tas neue türkische Ministerium hat seine Temission gegeben. Der Rücktritt erfolgte nach einer Unterredung, die ber Gwßwesir mit 7 auS Saloniki cingctroh'encn Offizieren hatte.
Tie Einberufung ber türkischen Kammer ist auf den 14. November festgesetzt worden
Tas Befinden der verwitweten Kaiserin von Rußland. Tie Meldung über eine schwere Erkrankung der K a i s e r i n - W i t w e ist der Pelersöuraer Telegraphen - Agentur zufolge unrichtig Tie Kuiferin-Witwe nahm aus Anlaß ihres Namenstages in ihrem Palais in Gatschcna ver- sönlich bie Glückwünsd-e der Großfürsten und Großfürstinnen, sowie des Gefolges entgegen.
Eine deutsche Ko h l e n st a l i o n a u s Teneriffa!? Ter Taily Mail wird aus Las Palmas telegraphiert, der Norddeutsche Lloyd werde von der spanischen Regierung ein? Konzession zur Anlegung einer Kohlenstation auf Teneriffa erhalten, einer britifdxn Gefellschast sei bie Konzession kürzlich verweigert worden. Prinz Heinrich habe bei seinem jüngsten Besuch mit seinem Gcid-vader in Teneriffa den Interessenten bie UMerstutzung der deutschen Regierung zugesagt. - An zuständigen Stellen m Berlin ist hiervon nichts bekannt.
Vom Kongo. In Antwerpen sind Nachrichten eingetrofsen, daß im Kongo der Stamm der Battelo fid» in hellem Aufruhr befinde. Tie Truppen des Kvngostool.s batten mit den Aufrührern einen Zusammenstoß gehabt, wobei es viele hunderte von Toten gegeben hätte. Tie Weißen hätten 700 neue und 3000 alte Gewehre erbeutet Tie Waffen sollen an- geblich aus portugiesischem Gebiet flammen.
Neues von Castro. Tas Blatt „Niews van den Dag" berid^tet ans Newyork, Präsident Castro habe den Dampfer- verk eh rzwischcnVenezuelanndden Antillen untersagt. Dieses Vorgehen hat, wie das Blatt weiter mitieiU, der englischen Regierung zu einem Protest Veranlassung gegeben.
2lu» Stadt und Land.
Gieß en, 5. August 1908.
**Tagesordnuugfürdic2itz.ungder Stadt- verordn eten-Bcrsammlung am Donnerstag, den 6. August 1908, nachmittags 4 Uhr. 1. Einrichtung des Stadtoerordnetensaales. 2. Beitrag zu den Kosten für den Geländeerwerb für die Nebenbahn Lollar—Londorf. 3. Straßenbahn. 4. Baugesuch des K. Bänningkr für Erd- kauterweg. 5. Des gl. des Louis Köhlinger für Wetzsleingasfe. 6. Berpachtuikg von Grundstucteu an Heitlrich Noll VII. 7. Unterhaltung des Nebengebäudes bei ber bisherigen Gewerbeschule. 8. Vergebung von Arbeiten und Lieferilngen. 9. Beleuchtung des Weges vom Promenadenhausc bis zum BootShause der Rudergesellschaft. 10. Gesuch des Albert Rappmann um Ueberlassung elcltrifdKr Energie zum Kraftstrompreise. 11. Urlaub der Lalernenwürter. 12. Vergütung für Beerdigung von Leiä^enreslen aus der Anatomie. 13. Benennung der Irrenanstalt. 14. Beitritt zum Deutschen Verein für Wohnungsreform. 13. Ueberlassung eines Zimmers in der Realschule an den kaufmännischen Verein für weibliche Angestellten. 16. Bagaereibetrieb der Firma (9e- brüber Kahl. 17. Aenderung des Statuts der Fleischer- innungskrankenkaffe. 18. Bildung der Wahlkommission für bie Wahlmännerwahl zur Landtagswahl. 18 a. Besteuerung von Gas und Elektrizität.
** Ernannt wurde, wie wir bereits wiederholt mitteilten, der a. o. Professor, Assistent bei Geh. Rat Hering am physiologischen Institut der Universität Leipzig. Tr. Siegfried Garten vom 1. Oktober ab zum ordentlichen Professor und Direktor des physiologischen Instituts in Gießen. Er tritt bekanntlich an Stelle von Prof. Ltw Frank, ber v. Voits, des verstorbenen Vaters unseres Internisten, Lehrstuhl in München übernimmt. Tr. Garten (geb. 1871 zu Kieritzsch in Sachsen , wurde Ostern 1894 Volontär- asslstent am Leipziger physiologischen Institut bei Geheimrat Ludwig, erlangte 1896 die Approbation und 1897 den Doktorgrad und erhielt 1898 eine Asststentenstelle am physio- logifcben Institut. Im Sommer 1899 wurde er Privatbozen t unb 1905 a. o. Professor. Sein Arbeitsgebiet ist allgemeine Muskel- und Neroenphysiologie, sowie Sinnes- physiologie. Äußer zahlreichen Arbeiten in Zeitschriften schrwb er u. a. „Beiträge zur Physiologie ber marklosen Nerven" (1903 und „Leitfaden der Mikroskopie" (1904;.
- Gewerkschaft Gießener Braunsteinberg- werke Dornt. Ferme in Gießen. Der Bericht deS Gruben- Vorstande- an die Gewerken für daS 2. Quartal 1908 refp. über die Geschäftsergebnisse desselben führt als Erlös folgende Einnahmen an: für Manganeisenstein Mk. 186 791.40, Agglomerat Mk. 53 694.80, Braunstem Mk. 402.79, Mangan- schlämme Mk. 32 305.90, RachtragSrechnungen unb Abschlagszahlungen Mk. 107 259.65, un Ganzen Mk. 382 682.04. 2113 Kosten kommen davon m Abzug Löhne unb Gehälter 2Jlf. 147 878.<8, hierzu anteilige Abraum- unb Agglomerierkosten Mk. 8866.05, zusammen Mk. 156 744.83, Verbrauch«, gegenstände Mk. 43 632.82, Reparaturen, Er ..mzungen Mk. 6487.93, Abgaben, Lasten, Burcan Mk. 22 896.71, zu- fammen Mk. 289 762.29. Abzug für Mehrfvrderung Mark 41718.—. 6a. der Unkosten Mk. 188 044.29. Rohaewinn
Mk. 194 637.75. Ab Zmfen der Anleihe I Mk. 27 310.—, Anleihe II Mk. 8623.12, Amortisation Anleihe I Mark 31 500.—, Anleihe II Mk. 12 733.34, zusammen Mark 80 166.46. Reingewinn Mk. 114 471.46 für daS 2. Quartal gegen einen solchen von Mk. 79 721.67 m 1. Quartal. Ter Grubenoorftand Hal be'chlosien, für daS 2. Quartal 1908 eine Ausbeute von 50 Mark pro Kur zu verteilen; der danach verbleibende Saldo deS 1. und 2. L-uartalS soll teilt zur Bildung einet GcwmnanSgleichfonbS, teils zum Vortrag auf 3. Quartal verwendet werden.
th. D v o v e 1. I u b i l u u m S - S cb ü v c n f e st. DaS Jubel- schützenfen iano geücrn adcnd durch Verkündung der »Lchießrejultair und durch Preisoerleitung an die Schützen fein enlx. Wir bringen heute o: Namen der 10 besten Schützen au’ zcder Scheibe, i Jubiläums scheibe 300 Meter : 1. Gg. Roth Frank- surr a. M., 34 Ringe, 2 Tag Homburg v. b. v. 32, 3 Fricke Kaffe! 31. 4 Gg Avvel Gießen 31, 5 Ielich Franfturt a. M 30, 6. fluc. HÜbinger E ießen 29, 7. Haltmeier Butzbach 27, 8. Rast Tarmüadt 25, U. Schmidt Gießen 23. 10. Ziegler Butzbach 22 Ring- b I u b11 a r >' che i b e 175 Meter: 1 .ynde üa’>ti EdrenpreiS der Stadt Gießen, 2. Haltmerer Butzbach, 3. Ic»r Lau dach 4 Illrch Frankfurt, j. Sieglet Butzbach, 6. Ä. lufort 1 Gieyen, 7. mtcuict i"rünberg, 8. 2aq Homburg v d. H., 9. Tier- | bad) Darmstadt. 10. Xilbtnjer Gietzen. c Kestscheibe 100 Meter : 1. Illich Franksurt a. M., 2. R. Sieglet Butzbach, M 3. H Schmidt ivießen, 4. Tierbach Tarmstadl, 5. Haltmeier Butz- bad), 6. W. Jost Laubach. 7. A. Fuckar Hvmbura, 8. A. Tdoman» Cifcnbatb, 9. Weiß Gießen, 10. Ä. Gerte Weslar. d Auf laufende Wild scheibe: 1. Äilbmger Gießen 30 Ringe, 2 Schmidt Gießen 30, 3. Rühl Darmstadt 30, 4. Recht-anw. | Kaufmann Gießen 28, 5 Roth Frankfurt a. M. 28, 6. jludmn Homburg 28, 7. Brück Gießen 27, 8 Ph. Nickolau- Gießen 26, 9. Rast Tarmstadr 25, 10. Hch Noll Gießen 25 Ringe. Ta- Resultat aus 175 unb 300 Meter Meisterutzeiben war bi-her noch Nicht sestgestellt.
•• Zn Amerika verstorbene Hes,en. ^nNcwyori : starb am 20. Juli John Schwamb au- Hahnheim.
'* Nie der-Bessin gen In unsere Notiz über den schweren Unglüddiall Nr. 180 d G. A. hat sich ein Truckfehler 1 eingejd'IidKn. Es sollte dort heißen: der 21jährige Sohu des F o r st r a t S B l e i ufro. |
AuS dem Kreise 2autcrbad),4. Aug. Hurjeit 1 erhalten die £rtc Bannerod, Heisters, Zabmen. Metzlvs- Gehag, Lünschen-Moos Tclcphvnanjchluß unb dürften jetzt fast alle £rtc an das Telcphonnetz angcschlossen sein.
(!) Hopfgarten b. AlSseld. 2. Aug. Unser Ärie- gerb er ein hielt heute fein diesiahriges Preisschießen ab. Trotz des rauhen Nordwindes, ber in den ersten Nachmit- ; tagsstunden wehte, erfreute sich ber Festplatz eines regen Besuches. Bis tief in die Nacht dauerte das fröhliche Treiben.
(?) Groß-Felda, 3. Aug. Ende des vorigen Monats hat sich hier ein praktischer Tierarzt, Herr Dr. med. vet. K. Seitz, niedergelassen und bei Sattler« £ meister Völzing Wohnung genommen.
R. Groß-Eichen, 3. Aug. Zur Beigeordneten, wähl fand eine lebhafte Agitation statt. Ter seitherig, Beigeordnete Konrad Eimer erhielt 33, während Christian Schombert 2r. 97 Stimmen erhielt; sonnt ist Letzterer gewählt.
8 L i n d h e i m, 4. Aug. Hier wurde durch den hiesige» Feldschütz der feit Anfang verflossene ling Schneider aus Burkhards (gebürtig aus Zotzenheim im Rheiiil. - festgenommen. Der Knabe hatte dem Rindvieh seines Herrn die Schwänze gekürzt unb aus Furcht vor Straft das Weite gesucht. Mehrmals wurden Feld und Wald um Burkhards vergeblich nach dem Jungen durchsucht.
(?> Dom Hoherodskopf, 4. Aua. Gestern fand hie, die alffährliche Konferenz der ^Geistlichen des Dekanats Schotten statt. Pfarrer Fritsch Ruppertsburg referierte über „Die Lebensarbeit des evangelisct-en Pfarrers, ihr Umfang unb ihre Beurteilung."
-ff Schotten, 4. Aug Ein neuer Schützen- Verein ist hier ins Leben getreten, dem dis jetzt etwa 30 Mitglieder angehören. Vor mehreren Jahren hatte sich der frühere Verein aufgelöst.
z. Aulendiebach, 3. Aug. Bei der am CamStag stattgefundenen Bürger meistern) a hl siegte der Sohn bei früheren Bürgermeisters, Otto Bolitsch, mit 40 Stimmen über seinen Gegner Johannes Bähr, welcher 38 Stimmen erhielt. Tie Agitation war sehr heftig, und e3 ist, wie man hört, bereits verschiedene Reklamation emgereicht.
n. Geiß-Nidda, 3. Aug. Gestern ereigneten sich hier verschiedene Unglücksfälle. Ter Sohn des Milch- fuhrmannS Gustav Schwab machte mit einem Kollegen einen "Ausflug per Rad nach Schotten, Lehrerhem, ic. Auf der Landstraße nach Eschenrod begegneten sie einem mit zwei Pferden bespannten Break aus Eschenrod. Rudolf Schivat fuhr auf dem Fußsteig. AuS irgend einem Anlaß kamen du Pferde plötzlich auf daS Bankett und der Radfahrer Rudolf Schwab stieß so heftig mit dem einen Pferd zusammen, daß er bewußtlos liegen blieb. Der Fuhrmann machte sich, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, auS dem Staude, ist I^doch nunmehr ermittelt. In der Nacht brachte em Schottener Fuhrwerk den Verunglückten seinen erschrockene» Gltem. Er ist außer Lebensgefahr. Tie Sache dürfte em gerichtliches Nachspiel haben. — Der Landwirt Ludwig Strauch fiel heute bei der Heimfahrt aus dein Felde !s unglücklich von einem teilweise mit Frucht beladenen 93agen daß ihm ein Rad über Brust und Arm ging. Der Amt ist gebrochen. Sonst sind die schmerzhaften Verletzungen anscheinend nicht weiter gefährlich. — TaS Kind deS Philipp Jung von hier fiel heute in einen Teich. ES gelang den herbeieilenden Leuten, den Jungen herauSzuftschen. Ec hatte schon eine tüchtige Portion Wasser geschluckt. Aber die angestellten Wiederbelebungsversuche hatten bald Erfolg.
R. B. Darmstadt, 4. 21 ug. Tic Kronprinzessin von Griechenland und bie Prinzessin Friedrich Karl von Hessen besuchten heut nachmittag bie hessische Landesausstellung. Von hier aus begaben sich die hohen Tarnen, bie nebst Gefolge mittels Automobils hier an* gekommen waren, nach Mainz.
k. D a r m st a d t, 4. Aug. Freiherr v. Schauroth, Major unb Eskadronchrf im Leib-Tragonrr-Regiment Nr. 24 wurde vom 1. August d. IS ab aus £*rn Monate zur Drenstleist»- bei dem Mrofcbmog fornmanbiei: FunVionen des kürzlich verstorbenen Großh. i'-cneral-Adiutanten v Wachter übernehme« Gustav r Schauroth ist gebürtig in* :RubalitaM, steht im 4*. Lebensjahre, studierte luuae S mester Iura, gab aber das Studium aus und schlug o»e Qjft.>rerSlauf- bahn ein, die er un 24. Tragoner-Regiment begann. Einige Jahre stand er als Rittmeister bei den 13. Husaren ix Frankfurt a. R. wurde aber in sein ftüheres Regiment zurückocffc-r Der Vater Schauroth-, Freiherr Clemens v Seh, stand scho« mit dem hiesigen Hofe in Beziehungen.
1c. Maiitz, 4. August. Die sozialdemokratische WahlkreiSorgavisation Malnz-Lppenhcim hielt eine von Delegierten gut besuchte Konferenz ab, in der u. A. für bie un
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