Ausgabe 
28.1.1908 Zweites Blatt
 
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§eter der höheren Bürgerschule, woselbst nach Gesang Und Deklamation Schulverwalter Bill über die soziale Tätigkeit Kaiser Wilhelms L sprach.

0 Laubach, 27. Jan. Einen sehr starken Besuch von Damen und Herren hatte der Kaiser ko mmers zu ver­zeichnen, der gestern abend im Solmser Hof abgehalten wurde. Graf Wilhelm z u S o l m s -La u b a ch eröffnete ihn mit Begrüßung der Feftgüste und mit einem Hoch auf Unfern Großherzog. Die von Patriotismus durchwehte Fest- ausprache hielt der 2. Stadtpfarrer Volp. Zu Grunde legte er die Worte, die die Inschrift des eisernen Kreuzes bildenMit Gott für König und Vaterland!" Nach Errich­tung des Deutschen Reiches lauten diese für uns:Mit Gott für Kaiser und Reich!" Er schilderte in anschaulicher Weise das Leben des Kaisers als vn das Wohl seines Volkes treu besorgter Regent. Die übliche Mitwirkung der beiden hiesigen Gesangvereine mußte wegen Erkrankung ihres Dirigenten miss allen. Hierfür traten drei gut ar­rangierte lebende Bilder, 1. Germania mit der deutschen Jugend, 2. Huldigung der Kunst, Wissenschaft und Gewerbe und 3. Einzug der siegreichen Truppen in 1813, die in sorg­samer Meise von dem Kviegervereinspräsidenten R. R i t t e r gestellt waren. Den Xeil bildeten weiter

die Vorträge der Musikrapelle, sowie allgemeine Gesänge. Heute fand im Zeichensaale des Gymnasiums ein Festaktus statt. Der Saal war festlich geschmückt, das 16 Nummern enthaltende Programm wurde durch einen Musikvortrag, einer Händelschen Sonate für Klavier und zwei Violinen, eröffnet, im weiteren war die Folge drei gemischte Chöre, unter denen das Kaiserlied von Geisen- heyner hervorzuheben ist, und neun patriotische Dich­tungen, die von Schülern der neun Klagen zum Vortrag kamen. Die Festrede hielt Direktor Dr. Müller. Sw verbreitete sich über den Mert der historischen Bildung. Zum Verständnis unserer seligen modernen sozialen Ver­hältnisse zog er ähnliche des griechischen und römischen Altertums heran. Wonach Hellas jahrhundertelang ver­geblich gestrebt, das habe Deutschland erreicht, nämlich eine Monarchie, die das richtige Verständnis für soziale Bestrebungen habe. Durch sämtliche Gesänge und Dekla­mationen ging ein frischer Zug. Eine zahlreiche Versamm­lung, worunter auch die gräflichen Herrschaften von Lau­bach und Arnsburg, wohnten dem Festaktus bei.

'N. B. Darmstadt, 27. Jan. Die Kaiser-Ge­burtstagsfeier vollzog sich heut in hergebrachter Weise. Schon am Sonntag abend sand beim preußischen Gesandten und Ministerpräsidenten Frhrn. v. Jenisch ein offizielles Festmahl statt, an dem die drei Minister, die Generalität, die obersten Hosbeamtcn, die auswärtigen di­plomatischen Vertreter, dec Oberbürgermeister u. a. teil» nahmen. Im Lause des Mahls hielt Staatsminister Ewald eine Festrede aus den Kaiser, während der preu­ßische Gesandte spater mit einem Trmlspruch auf den Groß­herzog erwiderte. Während des Essens kam der von sämtlichen hiesigen Militärkapellen ausgeführte große Zapfenstreich dort an und spielte längere Zeit. Dem großen Wecken heute früh folgte um 10 Uhr militärischer Festgottesdienst in den Kirchen und um 12 Uhr auf dem Riarienplatz die Parade, die Generalleutnant v. Strantz abuahm. Beim Ausbringen des Kaiserhochs wurden aus dem kleinen Exerzierplatz 101 Salutschüsse gelüst. Am Nach­mittag war im städtischen Saalbau eine Festtafel der Bürgerschaft, woran über 100 Personen teilnahmen, am Abend gelangte im Hoftheater als Festvorstellung Mozarts Don Juan" zur Ausführung. Natürlich begingen auch die verschiedenen Militärvereine und die studentischen Kor­porationen den Tag in festlicher Weise.

() Marburg, 27. Jan. Bei der heutigen akade­mischen Fe st fei er des Geburtstages des Kaisers sprach Geheimrat Pros. Vogt überdas Königs- und Kaiser- ideal in der deutschen Dichtung des Mittel­alters". Die im Hörigen Jahre gestellten wis­senschaftlichen Aufgaben wurden erfolgreich be­arbeitet von folgenden Herren: stud. jur. Siegfried Stern aus Ockershausen, stud. )ur. Carl Fricke aus Fulda, stud. Phil. Richard Boese aus Albrechtsbruch und stud. geol. Fritz Hermann aus Berlin.

Vermachtes.

Der neuere E l s e n b a h n u n f a l l. Die Kölner Blatter melden aus Freudenberg vom 26. Januar: Heule vornntlag stieb der Perfonenzug Nr. 1383 in der Richtung Kirchen kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhöfe Freudenberg mit einem Leichen­wagen infolge Scheuwerdens des Pierdes zusammen. Ter Magen beförderte auf dem Landwege eine Leiche von Niederfischbach nach Bitfeld. Der Führer des Magens und em P'erd wurden jo'orl getötet, der Magen zertrümmert, wobei die Leiche aus dem Wagen geschleudert wurde. Ter Personenzug, von dessen Reisenden und Personal niemand verletzt wurde, konnte die Fahrt mit halb­stündiger Verspätung forlsetzen.

* Sturnrmel dung en liegen heute, mährend auch bei uns in Oberhesfen seit heule früh ein heftiger Tauwnid weht, von den Nordsee- und At r l t e l m e e r t ü st e n sowie ans Oefter- reich vor. In Wester-Till (Ostfriesland) ist em Drennaslschooner gestrandet. Im Kanal La Planche ist der TarnpferPrinzeß Henriette" durch jchweren Seegang betriebsunfähig geworden. In Oesterreich hat der Sturm an Wäldern, Kulturen und an Ge­bäuden großen Schaden angerichtet. Mehrere Personen wurden verletzt. Aus den öftere. Alpen wird Wettersturz mit Regen und Hagel gemeldet.

* B r ä n d 6. Am 25. d. M. ist die Kunstbaumwollsabrik Mayer u. Marx in Meckesheim (Baden) abgebrannt. InBrügge brannten in der vorletzten Nacht die großen Oelsabriken der Copra Oil Company nieder. Bei dem Versuch, eine eingefrorene Röhre durch eine Flamme aus­zutauen, entzündete sich die Oel-Roholeitung und in wenigen Minuten stand der Oelpreßraum in Flammen. 30 Arbeiter der Nachtschicht vermochten mit der vorhandenen Löschein­richtung nichts auszurichten. Das Feuer ergriff schnell die großen Reservoirs, die mehrere hunderttausend Liter Oel enthielten. Das explodierende Oel schleuderte mit gewaltiger Detonation die schweren Reservoirdeckel in die Luft und die Flammen loderten alsbald in gewaltigen , Feuersäulen zum Himmel, Milliarden von Funken nach allen Richtungen sprühend. Feuerwehr und Militär mußte sich darauf beschränken, die in der Nähe liegenden Ge­bäude zu schützen. Die Gasanstalt befindet sich unmittel­bar neben der Oelfabrik. Wäre nicht glücklicherweise Wind­stille gewesen, so wäre eine ungeheure Katastrophe ent­standen. Die in großer Gefahr schwebenden Schiffe am Quai und 200 beladene Güterwagen konnten mit nur leichten Beschädigungen aus dem Bereich der Glut ent­fernt werden. Die Fabrik brannte bis auf den Grund nieder. Der Schaden beträgt annähernd eine halbe Million Franks.

* Eine der eh em. Gattinnen Strindbergs, des großen schwedischen gpete^ wird, wie wir gestern

bereits kurz meldeten, von Wien ans steckbrieflich verfolgt. Fran Frida Strindberg ist die Tochter des verstorbenen Hofrats Uhl, Redakteur an der amtlichen Wiener Zig.". Sie steht im 39. Lebensjahre und heiratete vor 17 Jahren den berühmten nord. Frauenhasser. Sie war als exzentrisch bekannt. Ihre Nerven-Jrretationen nahmen schließlich solche Formen an, daß ihre Angehörigen die Absicht äußerten, sie in eine Heilanstalt überführen zu lassen. Frau Strindberg bekam hiervon Kenntnis und verschwand. Sie soll sich jetzt in einem Londoner Hotel aufhaltem Vor kurzem ereignete sich im WienerHotel Bristol" eine peinliche und aufsehenerregende ©jene: Fürst Fugger befand sich mit einer Gesellschaft im Hotel, als Frau Strindberg erschien, gegen den Fürsten Drohungen ausstieß und schließlich einen Revolver zog, aus dem sie einen Schuß gegen den Fürsten abfeuerte. Frau Strindberg behauptete dann, die Waffe sei nur blind geladen gewesen. Schon vor drei Jahren hatte Frau Strindberg ein ähnliches Revolverattentat auf den Schrift­steller von Döfteren, mit dem sie in Beziehungen stand, verüben wollen. Eine weitere Anzeige wurde von der ehemaligen Schauspielerin des Berliner Lessing-Theaters, Frau Irma Emberg, erstattet. Frau Emberg hatte der Frau Strindberg ein kostbares Gemälde für den Verkauf übergeben. Frau Strindberg verkaufte das Bild auch, ohne jedoch die Valuta abzuführen. Auch bei verschiedenen großen und kleinen Mode- und Putzgeschäften machte Frau Strindberg Schulden in verschiedener Höhe.

Kleine Tageschronik.

In Walldorf in Baden wurde während der Nachtzeit im Rathause ein dreister Einbruchsdiebstahl verübt. Tie Täter drangen durch das Fenster zunächst in den Bürgcrsaal und von dort in den Sparkasseuraum ein, wo sie den Geldschrank zu erbrcäjen versuchten. Als hier ihre Bemühungen scheiterten, begaben sich die Diebe in das Amtszimmer des Bürgermeisters und durchstöberten dort alle Schränke und Behälter. Unter Mit­nahme der Amtskette des Stadwberhauptes nebst der dazu gehörigen Medaille sowie einiger Fundsachen Uhren, Geld und dergleichen suchten die Einbrecher sodann das Weite.

In C h e m n i tz ist Aniandus Schubert, Verfasser einer Bro- fchiüve gegen die Chemnitzer Ortskrankenkasse, mit zwlei Gefährten wegen Erpressung verhaftet worden.

In Dresden ist der Senior derdeutschen Aerzte- schaft, Dr. Matters dorff, 98 Jahre alt, am 25. d. M. gestorben.

In Zeitz sind 30 Schülerinnen der höheren Töchter­schule während des Unterrichts an Berg i ft un g s ersche i- itungcn erkrankt. Man vermutet, daß die Ursache Arsenik­staub sei, der sich im Musiksaal befand. In diesem Raume ist seit langer Zeit eine Sammlung ausgeftopfter Vögel uMcrgebracht.

In D r e s d e n erregt die Verhaftung der in der dortigen Lebewelt viel gefeierten ungarischen Gräfin von Sturdza Aufsehen. ' Sie bewohnte eine sürftttch ausgestattete Etage, befand sich aber in großer Geldnot, so daß sie zu unsauberen Manipu- latümen griff, welche bereits im Oktober v. I. zu ihrer Ver­haftung führten. Damals wurde sie indessen wieder freigelassen. Sie suchte dann in Awnke Carlo an den Spieltischen ihre Lage zu verbessern, aber sie kehrte enttäuscht zurück und verschaffte sich von einem adligen Offizier durch Betrug 3000 Mk. Schließ­lich hatten diese fortgesetzte^ Manipulationen einen solchen Umfang angenommen, daß der Staatsanwalt die 30 jährige Gräfin verhaften ließ.

Aufsehen erregt ferner die in Plauen erfolgte Ver­haftung des Bezirks-Offiziers beim Bezirks-Kvmmando, Major oonTettau. Die Gründe hierfür werden streng geheim gehalten.

Getreide- Wochenbericht

der Preisberichtspeue des Teut,cyen Landwirtschaftsrats vom 21. bis 27. Januar 1908.

In der Berichtswoche hatte Deutschland mit Ausnahme des Südens mildes und trübes Wetter, in den letzten Tagen Nieder­schläge, die bei der herrschenden Temperatur in der Form von Regen erfolgte. Während der Nächte sank die Temperatur meist unter den Gefrierpunkt. Der Schnee ist in den meisten Landes- tcilcn nahezu ganz verschwunden, so daß mit der Wiederkehr strengerer Witterung eine Gesährdung der ungeschützten Saaten in Betracht zu ziehen wäre. Bisher liegen Klagen in dieser Richtung allerdings nicht vor. Umfangreiche Verschiffungen von Nord- und Süd-Amerika und die damit zusammenhängende Ver­größerung der schwimmenden Weizenfwtte bewirkten auch in der Berichts wo che Zurückhaltung und ein weiteres, wenn auch mäßiges Zurückwetchen der Weizenpveise auf dem Wettmarkt. Ungünftig beeinflußt wurde die Stimmung auszerdem durch den Umstand, daß die bis vor kurzem ais trostlos bezeichneten Ernteaussichten Indiens nach neueren Darstellungen in etwas freundlicherem Licht erscheinen. Für neue Unternehmungen bestand unter diesen Verhältnissen nur sehr geringeInteresse, vielmehr war der europäische Jmporthandel geneigt, seinen Weizenbesitz zu ver­ringern. Ein ernstes Hindernis für derartige Bestrebungen bildet aber gegenwärtig ziemlich allgemein der schwierige Mehlverkauf, in dem die Mühlen keinen Anreiz zur Vermehrung ihrer Roh- stofsbestände erblicken. Dieser Sachlage entspricht auch der un­günstige Absatz, mit dem aus den deutschen Märkten das inländische Angebot zu kämpfen hatte, trotzdem dessen Umfang normalen Bedarisaniprüchen kaum gewachsen wäre. Auf dem Lieferungs­markte trat infolgedessen stärkeres Angebot hervor, das bei fel>- lenber Kauflust zu einen Rückgang von 2 Mk. für Mai und 1 Mk. für Julilieferung führte. Im Roggengeschäft fehlt zwar der pre iso rücken de Wettbewerb des Auslandes, aber auch in diesem Artikel machte sich die mangelnde Aufnahmefähig kett der Vtühien wieder mehr geltend, wobei namentlich der Verkauf geringer Qualitäten aus Schwierigkeiten stieß. Zeitweise vorhandenes Interesse für Lieferung vermochte einen Rückgang von 1% Mk. Für Mai und 2 Mk. für Juli nicht zu verhindern. Sehr schlechte Aufnahme findet das reichlichere Haferangebot, das meist aus Geruchware besteht; für seine Qualitäten hietten sich die letzten Preise besser. Lieferung hat neuewing 2 Mk. eingebüßt, wobei wohl auch billigeres La Plata-Angebot mitwirtte. Mais und Gerste in greifbarer Ware preis haltend.

Es stellten

sich die

Preis

e für

inländisches Getreide am

letzten Dlortttage

Weizen

Roggen

Hafer

Königsberg

225 (

)

203

(-

)

160 (- )

Danzig

235 (

)

200

(

)

165 (- )

Stenin

220 (

)

201

(-

2)

164', (- )

Po)en

229 (

2)

197

(

4)

161 ( 2)

Breslau

226 (

4)

204

(-

7)

162 (- )

Berlin

220 (

)

206

(-

1)

178 ( 2)

Diagdeburg

212 (

4)

207

(-

2)

167 k- )

Halle

213 (

5)

208

(-

4)

175 (- )

Leipzig

219 (

3)

212

(-

4)

168 ( 5)

Hamburg

214 (

1)

198

(-

)

180 (- )

Hannover

214 (

6)

208

(-

7)

172 ( 1)

Braunschweig

214 (-

1)

209

(-

1)

172 (- )

Tüsseldori

220 (

4)

203

(-

3)

174 ( 2)

Köln

2171/, (-

5)

2021/2

(-

21/,)

175 (- 1)

Frankfurt a.M.

223 (

6)

207V,

(-

3'/,)

182'/, (- )

Diannheun

234 (

3)

215

(-

2)

187 (- )

Straßburg

2271. (-

)

210

(-

)

200 ( )

Dttinchen

24J (

)

212

(-

1)

195 (- 1)

W e l l m a r f t p r e i j e: Weizen : Berlin Mai 220.55 ( 1.25), Budapest April 212.05 ( 3,65). Paris Jan. 182.65 ( 2.80). Liverpool März 172,15 ( 2.95). Chicago Mai 154,50 ( 3.30). Roggen: Berlin Mai 210.75 ( 0.75L Hafer: Berlin Diai 172.50 (- 2.25) Mt.

Märkte.

Kartoffelnrarkt-Bericht osm 27. Januar 1908. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 1.902.10, Magnunr bonuin 2.30-^2.50, weiße runde 1.902.10, Gelbfleischige, weiße, 2.25 bis 2.35. Marburg: rote Sorte Mk. 0.00, Magnurn bonuin Mk. 0.00, weiße runde Mk. 0.00. Frankfurt a. 9)1.: Note Sorte Mk. 1L02.10, Magnurn bomnn 2.402.60, weiße runde 1.90 bis 2.10, Gelbfleischige, rote, 2.250.00, weiße 3.00. Wiesbaden: Magnurn bonuin 3.00, weiße runde 2.85. Di annhei m: Maguurn bonum Dlf. 2.652.75, Gelbfleischige, blaue 3.753.80, lote 3.90 bis 4.00. Hagen: Magnurn bonum 3.300.00. Gelbfleischige rote 0.000.00, weiße 3.25-3.4'. Köln: 9iote Daber Mk. 0.000.00, andere rote Sorten 0.00, Magnurn bonum 2.85 bis 3.00, weiße runde 2.400.00, Gelbfleischige, blaue Mk. 0.00-0.00, rote 2.552.60, weiße 3.70 bis 0.00. Frankenthal: Rote Sorten 2.10, Diagnum bonum 2.20, weiße runde 2.00, Gelbfleischige, blaue 3.00, rote 2.75, weiße 3.25. Dor t in nn d: Magnum bonum Dik. 3.00, Gelbfleischige, rote Mk. 2.80, weiße 3.30. Saarlouis: Rote Sorten 2.50, Magnum bonum 0,00, weiße runde 2.50. Di ünster: Magnum bonuin 2.60-2.75, Gelbfleischige rote 3.00 bis 3.10, weiße 3.754.00. Saftig-Plaidt: Note Sorten 2.40, Diagnum bonum 2.70, Gelbfleischige, weiße, 2.30. Wittich bei Kreield: Diagnum bonum 2.803.00, Gelbfleischige rote 2.803.00, weiße 2.702.80. Hannover: Diagnum bonum 2.500.00, Gelbfleischige rote 2.800.00, weiße 3.. (Alles per 50 Kilogr.).

§p«lplaK der irrtmigleH Frankfurter tztadttyeatec.

Opernhaus.

Dienstag den 26. Januar*):Schwanensang." Hieraus:Dte Entführung aus dem Serail." Diittwoch den 29. Januar: Viertes Abonnemeiits-Konzert." Donnerstag den 30. Januar:Tiefland." Freitag den 31. Januar geschlossen. Samstag den 1. Februar: Madame Buttenly". Soiintag den 2. Februar, nachmittags halb 4 Uhr:Frühlingslnit." Abends 7 Uhr:Ter fliegende Holländer." Diontag den 3. Februar, abends halb 8 Uhr:Sie lustige Witwe."

Schauspielhaus.

Dienstag den 28.Januar*):Emilia Galotli." Diittwoch den 29. Januar:Em Blitzmädel." Toiinerstag den 30. Jaiiuar, abends halb 8 Uhr:Ein Fallissement." Freitag den 31. Januar:Emilia Galotti." Samstag den 1. Februar:Diana Magdalene." Sonn­tag den 2. Februar, nachmittags halb 4 Uhr:D'Erbschait." Hieraui:Der rote Schornsteinfeger." Zum Schlich:Verspeku­liert." Abends 7 Uhr:Uriel Acosta." Diontag den 3. Februar: Der Andere." Dienstag den 4. Februar: Zum Besten der Chor- PensionSanstatt des Franl'urter Stadttheater: Zum ersten Di a l c :B e i uns d a drübe n."

*j Ansang, wenn nicht anders bemerkt, abeiids um 7 Uhr.

handel.

Köln, 26. Jan. Wie dieK. V." meldet, wurde der Preis für englisches H a c a n t i t e i s e n um 3 Mk., auf 79 bis 80 Dlf. per Tonne frei Ruhrorthafen je nach der Lieierzeit und idem Umfange des Auftrags ermäßigt; ferner wurde der Preis für englisches Giebereleisen 3 um 1 Mk. auf 68 bis 70 Mk. per Tonne frei Ruhrort ermäßigt.

Telefonische Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank ftlr Handel und Industrie. Giessen.

Frankfurter Börse, 28. Januar. 1.15 Uhr.

3% °/0 Reichsanleihe . . 93.30 3% do. . . 82.b5 3^°/0 Konsols .... 93.75 3% do 82.85 3%°/o Hessen .... 3% °/0 Oberhessen . . . 92.00 4% Uesterr. Goldrente. 98 90

4l/B % Oesterr. Silberrente 99.40 4% Ungar. Goldreute . . 94 20 4% Italien. Rente . . . 104.20 3% Portugiesen Serie I 61.60 3% Portugiesen III 63.40 4J4°/o russ.Staatsanl. 1905 94 60 4x/au!0 japan. Staatsanleihe 88.9u 4% Conv.Türken von 1903 95.30 . Türkenlose 148.00 4% Griech. Monopol-Aul. . 49.30 4% äussere Argentinier . 85.80 ö°/0 Mexikaner .... 65.30 4>$ °/o Chinesen .... 95.50

Aktien:

Bochum Guss 197.50 Buderus E. W.

Tendenz: ziemlich fest.

Elektnz. Lahmeyer . . . 123.00 Elektriz. Schuckert . . . 106.60 Escbweiler Bergwerk . . 206 50 Gelsenkirchen Bergwerk . 185.70 Hamburg-Amerik. Paket!. 119.00 Harpener Bergwerk. . . 202.00 Laurahütte 219.50 .\ordd. Lloyd . ... 106.30

Obeischles. Eisen-Iudustrie 99 00 Berliner tiandelsges. . . 157.00 Darmstädter Bank . . . 126.10 Deutsche Bank .... 235.30 Deutsch-Asiat. Bank . . 141.00 Diskonto-Kominandit. . . 173.00 Dresdner Bank .... 139.10 Kreditaktien 201.50 Baltimore- und Ohio-

Eiseulahn .... 87.75 Gotthardbabn. Lombard. Eisenbahn . . 26 60

Uesterr. £>taatsbalui . . . 144.90

Pnuce-Henri-Eiseubahu . 118.50

Berliner Börse, 28. Januar. Anfangskurse.

Cauada E. B 158,20 Darmstädter Bank . . .. Deutscne Bank .... 234.90 Dortmunder-Union C. . .. Dresdner Bank . . . 139.10

Tendenz: behauptet.

Harpener Bergwerk. . . 202.00

Laurahütte

L-ombardeu E. B. ... 26.50

Nordd. Lloyd 106.00 l'ürkenlose 147.90

Was gibt Energie?

gesundes Blut. Wo Nachlassen der geistigen Spannkraft, Nerven- fchwache (Neurasthenie), Erschöpsung nach schwerer Krankheit usw. bestehen, trinke man für wenige Pfennige zweimal täglich

\ Tasse Bissau

und man wird sehr rasch die wohltätige Wirkung dieses uniiüer- trofsenen Nähr- und Kräftigungsmittels wahrnehmcn. Das Vioson enthält in konzentriertester, leichtverdaulichster und schmackhaftester Form die für eine gesunde Biutbildung unbedingt erforderlichen Substanzen und es wird, wie Professor von Norden festgestellt Hal, selbst in großen Quantitäten (120 Gramm) vom Körper ebenso gut auSgenützl rote das Eiweiß des Fleisches. Erhältlich in Apotheken, Drogerien usw. das halbe Kilo drei Mark.b2/x

FTEmserWässer |O Kränchen.

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Kehmann, Mensch, was machen Kie denn?

Sie husten ja, daß einem ganz angst und bange werden rann und man siehts Ihnen an, wie elend Sie sich fühlen. Haben sie schon Fays achte Sodener gebraucht? Fays ächte Sodener? Stein. Aber Mensch, das ist eigentlich unverantwortlich! Soviel könnten Sie auch doch wissen, daß »MM man gegen alle Katarrhe der Luftwege, gegen Husten, (ÄQljk Heiserkeit und Verschleimung vor allem einmal Fays achte «Kl» Sodener Mineral-Pastillen nimmt. Da, versuchen Sie ich habe Fays ächte Sodener nicht nur in der Tasche, ,tikkj. sondern auch auf dein Schreibtisch und im Schlafzimmer. SKRg' Ich wüßte gar nicht, was ich ohne Fays ächte Sodener am langen sollte. Die Schachtel kostettzö Pfg.u. man kann sie in jeder Apotyete, Drogerie oder Attneralwayerhandl. haben, llv.^/i,

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