Weiler
4
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Höchste Temperatur
Niedrigste „
Teieiomsc^e Kursberichte
Elektriz. tichuckert .
Portugiesen
JII
4>4°/0 lus.-.btaatsaul. 1905
Anfangskurse
Berliner iSörse, 23 ApriL
151.30
232.40
139.00
Ungar Goldrente . Italien. Bente . . Portugiesen Serie I
215 20
112.20
Sonnenschein Bed. Himmel
BörNe, 23. April, 1.15 Ubr.
91.401 Llektriz. Lahmeyer . .
+ 9,7 6 C.
- 0,6 " C.
60.90
62.10
94 80
86.90
95.40
149.10
49.20
85.50
66.50
95.10
Harpeuer Bergwerk. uaurauütte . . . ..umuardeu E. B.
Nordd. Lloyd . . . t ürkenlose . . . >
24!"
120N
81.70 91.20 81.60 90 90 91.50 98 75 ! 9.15
93.5u
Lsebweiier Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Bamuurg-Amerik Paket! Harpeuer Bergwerk. Lauraüütte ....
Aordd. Lloyd . . . .
Übeischles. Eisen-Industrie
2l9.W
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4 % Uonv. Türken von 1003 Türkenlose ......
1% Gnecb. Monopol-Aul. . 4% äussere Argentinier . o°/0 Mexikaner . . . 4>a v/0 Chinesen . . . .
früheren preuß. Generalintendanten der kgl. Theater, der bei Oer Garde als Offizier stand, hatte vor Jahr und Tag eine kleine Verkäuferin in einem Berliner Monfeklionsgefchäste Frl. Carow, ein hübsches Mädchen von schlichter Bescheidenheit und Mamer- lichkeit, geheiratet. .Er hatte sich dadurch, gleich vielen anderen Löhnen hochgeborener Geschlechter, mit den Seinen überworfen, den Abschied genommen und war nach Amerika gegangen. Dort, Aktien;
ist er, ein ungewöhnlich intelligenter junger Alaun, bald md)t ßochum Guss . . .
abgesetzt wurden.
Limburg a. d. Lahn, 22.April. Fruchtmarkt. Durch- scbnittspreis pro Aialter. Roter Weizen (nassauischer) 17,20 -Dlf, weißer Weizen 00,00 Alk., Korn 14,20 Alk., Gerste 11,10 Alk., Haier
Kronprinzen empfangen werden wird, der auch für die Aussöhnung von Vater und Sohn schon vielfach besorgt gewesen ist. Ter junge Herr Barnes gilt als ein eifriger Kunst- Verehrer von Geschmack und ungewöhnlich starkgeistiger und ehrci . etter Charakter. *
• Aprilschnee. In ganz Oesterreich schneite es am 21. ds. Alts, lus zu 500 Mir. Meereshöhe hinab, am heftigsten in den Südalpen und in Dalmatien. Der Semmering, das Eiserne Tor und der Schöpft sind bis ins Tal mit Neuschnee bedeckt. Ain Brenner wurde ein Maschinen- wärter erfroren aufgefunden. — Seit mehreren Tagen herrscht auch in der Zentral- und Nord-Schweiz richtiges Winlerweltec. Am Samstag setzte ein furchtbares 'Schneegestöber ein, das über beide Oslertage bis heute fortdauert. Erne dicke Schneedecke liegt in allen Alpen-Tälern. — Die mittelitalienische Stadt Siena hatte gleichfalls einstündigen
4/0 4%
3% 3%
22. April =
22. =
S
SSE
SSE
Märkte.
le. Frankfurt a. M., 21. April. Der israelitischen Feiertage wegen wird in dieser Woche der Hau pt-Kälber markt und zweite Großviehmarkt von Donnerstag den 23. April aui Freitag den 24. April verlegt. — Am dem Heuligen Haupt- viehmärkt gingen Schweille 1. und 2. Qualität um je 2 Pfennig, 3. Qualität um 6 Pfennige pro Pfund Schlachtgewicht gegen die Vorwoche in die Höhe. Angetrieben waren 1620 Stück, die glatt
sturmes untergegangen ist. Dreißig Alaun von der Be- latzung ertranken, nur der Kapitän, der erste Ingenieur und der zweite Maat wurden gerettet.
"Der wunderliche Roman des Sprossen eines bekannten deutschen Grafengeschlechles macht jetzt viel von sich reden. Ein Sohn des Grasen Bodo v. Hoch berg, des
4% Uesterr. Goldrente.
4l/6y0 Uesterr. öilberreute
Verhältnissen hat dieser Aeghpter zu den einflußreichsten Ehren- äellen des Reimes sich emporgearbeitet, er selbft hat die Geschichte ieiner glanzvollen Karriere in Hieroglyphenschrift in den Stein seines Grabes cinnieiBeln lassen. „Ich war ein Mann von niederer Herkunft, sowohl seilens meines Vaters als auch meiner Mutter. Aber der Fürst half mir. Er liest mich steigen. Als ich ein Mann ohne Eigen war, machte er mein Volt sich vermehren; für mich aber liest er das ganze Volk arbeiten. Und als ich Herr einer Stadt ward, da führte er mich zusammen mit Fürsten und deren Gefährten, obgleich ich jemand gewesen war, der all letzter Stelle gestanden. Er gab mir Nahrung und Mittel jeden Tag, mir, der ich einst um Brot gebettelt hatte." Es scheint, dast die Vielseitigkeit seiner Tätigkeit dem Liebling des Glücks schließlich zum Verderben geworden ist; wahrscheinlich war es die Tätigkeit als Privatsekretär des Königs, die ihn eines Tages in Ungnade iallen liest. Er wurde plötzlich aller Aemter beraubt und ist anscheinend eines gewaltjamen Todes gestorben. Obgleich der Pharao die Vernichtung seiner Erinnerungen aiwrdnele und befahl, dast fein Grabstein zerstört werde, kann man jetzt iwch die bildlichen Darstellungen gewahren, die das Leben dieses seltsamen Mannes veranschaulichen.
— Kleine Ehrouik aus St u n ff und Wissenschaft. Der Plan für die Errichtung eines Hoteltheaters m Berlin, eines Theaters für gastierende auswärtige Gesell- schalten, wird jetzt ernstlich erwogen. Tast solch em Theater, daS den Gastipielumernehmungen Bühne, Haus, technisches Personal zur Veriügung stellt, sie aber nicht durch die Forderung eines Ersatzes "für die Kosten des eigenen künstlerischen Hauspersonals abschreckt, in Berlin einem Ledurinis emgegenlommen wurde, davon ist man in der Reichshauplfladl überzeugt. — In Freiburg i. B. ist der Lchriflfleller Emil Gott, bekannt durch fein Lustspiel „Verbotene Fr ü^ch t ey , das in Giestcn vor einigen Jahren unter dem Titel „Der Schwarzkünstler" em wenig umgearbeitet zur Aufführung gelangte, am Herzfchlag verichieden. — Der L a r i) n g o » und h t n o 1 o g e n - K o n g r e st zu Wie n begann am 22. d. Ai. die wissenfcha'tlichen Verhandlungen. Bei Beginn der Sitzung widmete der Kongrestpräsidem Ehtan dem ve - storbenen Ehreiipräsidenten des Kongrehes, Schrötter, einen Nachruf. Der Redner hob Die wiffenfchöstliche Bedeutung des Verstorbenen hervor und leierte ihn als eine Zierde Der ärztlichen Wissenschaft. Die Sitzung wurde Darauf zum Jochen der Trauer unterbrochen. TaS Präsidium drückte Der Familie dcS Verstorbenen namelis des Kongresses daS Beileid aus. — In Pans starb am 22 d. Ai. Der französische Schristfleller Emil Gebhart, geb. 1839 zu Nancy. Er war Professor für romanische Literaturen an der philojovhlscheii Jafultat in Pans, Mitglied Der Akademie der moralljchen und olitifchen Wissenschaften. Am bedeutendsten sind seine Schnsten über die Renaissance in Italien.
Meteorologische Beooochtuugen
der Station Gieße».
Fri-uklurter
P.eichsanleihe . . do. . .
Konsuls .... do. ....
Hessen .....
UUeruessen . . .
Berliner iluudelsges. . • Darmstädter Bans . . . Deutsche Bank . . . . Deutscu-Asiat. Bank . ■ Diskouto-Kornmaudit. . • Dresdner Bauk . .. . breaitaktreu . . . Baltimore- uud Ohio-
Liseulahu.....
Gottnarubauu . . >
Lombard. Liseubahu . . Uesterr. Slaaisuahn . . • Inuce-ileun-KiseubaUn
. 13 . 175.-01 . 138 N) . 198.*'
. 83JU
Schneefall. Von Florenz ans sieht man die Spitzen des I Appenins mit Schnee bedeckt. — Ein en gl. Passagierdampfei brachte nach London die Nachricht, Dast der japanische 3%° Lampfer „Kwanormaru" auf der Fahrt von Yokohama nacl) H^°/o Sokaia auf der Höhe von Hokkaido während eines Schnee-
4 >2", 0 upan. Staatsanleihe
nun aus Liverpool telegraphiert: , Unter den von der „Sufi tania" m Liverpool am 21. d. Ni. gelandeten Passagieren O^mstädte^Bank aus New-York befanden sich auch Herr Barnes und Frau. Deutacue Baak .
fteraen, aber twtz allcbem gegen bic Volrsrechte geht. Herr von Kvpsch reist jetzt im Lande umher und erklärt, wrr müsset einen Lulturblock bis zn Zedlitz schaffen. Er befürwortet also gerade das, was wir betämvfen. Der Herr Pros. Brentano ist aus unserer Fraktion ausgetreten, Weil nach ferner Auffassung der Paragraph 7 gegen die Koalitionsfrechelt^verftotzt. Herr v. Payer hat in Stuttgart erklärt, dast es in der -Lprachen- fragc keinen Kdmprvmist gebe und schliestlich ist biejer Kompromiß doch zustande getommen. Wenn wir mtt Naumann nicht mehr einig sind, so geschieht das, weil wir aus dem alten Standpunkt von f)Laumann stehen. Die Erfahrungen der» letzten Woche haben uns an der stärke des polltsteyen Willen^ Naumanns zweifeln lassen. Wir wollen weiter verharren auf dem alten Standpunkt Naumanns. Wir wollen, wenn es notig ist, die alte Naumannsche Politik auch ohne Naumann welleriuhren. (Stürm, langanhaltender Beifall, Zwischenrufe.)
Tr. Dohrn mahnt erneut zur Einigkeit. ,
v. Ger lach (mit lebhaftem Häudetlastchen empfangen): A-ie Kritik, die an mir und meinen Freunden grübt worden ift, erscheint mir nach der Formel, die man gegen uuoeguemc Beamte gebraucht: der Mann har sich in der Form vergangen. (Lebhafte Zustimmung.) Ich habe getotB manch fchar,es Awvi geschrieben. Ich bereue aber keines von denen, die ich feit dem 10. Januar gegenüber der Frattionsmehrheit gebraucht habe. (Zustimmung.) Prvf. Laband hat erklärt, datz der Para- araph < eine Verkümmerung des Verernsgefetzes bedeute. JJcU der Begründung der polltifchen Mehrheit können fw ebenso qut ein Sozialistengesetz befürworten. Bei der dritten ~eiung bed Vereinsgesetzes wurden alle Abünderungsanträge von vorn- bmin abgelehnt, nuc damit die Btockfrucht nach t-dause gebracht werde. Die Möglichreit des weiteren Zufammenarbellens ist nur vorhanden, wenn zugegeben wird, datz der § 7 ein Ver- swst gegen Die Grund,atze der Partei ist. Die Lofung lautet: Block oder Liberalismus. Auf eine allgemeine Ver,öhnungs- üimmung können wir uns nicht einlassen. (£>tünu. Zustimm.)
Pastor Korell. Wenn hier gesagt wird, ich unternähme eine Rettungsaltwn. zugunsten des Herrn v. Gerlack>, so will ich allerdings Herrn v. Gerlach eben dem Luiksliveralismus erhalten, lieber als ich etwa den Fürsten Bulow dem deutschen Volke als Reichskanzler erhalten wi,,en möchte. (Lebh. Zustimmung.) Wir wollen Mit dem Block arbeiten, aber auch die Schädigungen avivehren, die im Block sur den Liberalismus liegen. Wenn wir aber jetzt auseinandergingen würde man das brausten im Lande kaum verstehen. Den ft'amp gegen Naumann machen mir nicht mit. Wrr werden Naumann heraushauen, mag er stehen, wo er wolle. (Sturm. Zustimmung.) Es entipinm sich daraus eine lange Gefchasts- vrdnungsdebatte, teilweise in sehr erregter Form über die vorliegenden Resolutwnen. Ein Amendement Dr. Bra- band-Hambnrg, welcksts lautet:
„Ter Telegierteniag bedauert die Stellungnahme der Frak- tionsmehrheit zum 8 '< des Reichsoereinsgesetzes, wenn er auch die Motive, die zu dieser Haltung geführt haben, durchaus
Couverts mit ßirma Ls
Srvhl'sche llnioersitätr-Drutlerel
r-anoer.
Frankfurt a. M., 21. April. Heicke sand hier unter dem Vorsitz des Landtagsabgeordneten Reinhart-Worms bic zahP reich besuchte Hauptversammlung des Zentraloereins der deutschen, Lederindustrie statt. Sie beschäftigte sich mit den verschiedensten auch allgemein interessierenden Fragen. So wurde beschlossen, beim Bundesrat vorstellig zu werden, dast in der Novelle zum jetzigen autonomen Zolltarif sämtliche Gerbmaterialienzölle beseitigt werden. Nach einem Referate des Generalsekretärs Krause-Berlin wurde beschlossen, iwchmals an den Reichstag heranzutreten, um im Interesse der Lederindustrie notwendige Aenderungen in der Novelle zum N e i ch s - V i e h s e n ch e n g e s e tz herbeizuführen. Tie Versammlung erklärte sich gegen die Errichtung einer Austeii- handelsstelle, wie sie' von a über er Seite angestrebt und im Reichstage besprochen worden ist. Es soll versucht werden, die Gerbmaterialzollrückvergütung durchzusetzcn. Der Vorstand wurde beauftragt, den Versuch zu machen, ob ein Anschluß an den Zentralverband deutscher Industrieller zu erreichen ist. Es wurde als notwendig bezeichnet, daß möglichst Die gesamte Industrie Deutschlands sich in einem Verbände vereinigt.
bat. Der Antrag wird darnach für erledigt erklärt. Betreffs des weiteren Antrags Ulrich und Gen., die Regierung zu ersuchen, eine Vorlage einzubringen, welche die vollständige T r c n - nung von Schule und ftirche vorfielst hat fich die Regierung aus einen ablehnenden Staiidpunkt gestellt und der Aus- chust, der diesen Standpunkt der Regierung billigt, wird daher der Kammer Vorschlägen, den Antrag für erledigt zu ^erklärem Eine längere Erörterung erfolgte über Die Vorstellung des Lundes Deutscher Frauenvereine, die dahin geht, durch Erlatz etnes Landesgesetzes die Fortbil düng s schul Pflicht auf Die gewerblichen Arbeiterinnen auszud eh neu. ~ie obligatorische Fortbildungsschule fei ein notwendiges Forderungs- mittel der Berufsbildung und der Mangel, eines solchen trage die Schuld an den geringen Industrielöhnen Mr Frauenarbeit. Die Einführung der obligatorischen Fortbildungsschule für Mädchen sei ferner das einzige Mittel, um die weibliche Jugaid für ihre Pflichten als Hausfrau und Mutter heranzubilden, da bei den fo rasch sich ändernden Wirtschafts- und Lebensbedingungen Traditionen und mütterliche Anleitung hierfür Nicht mehr a^sreichten. Viele Ehen gingen zu Grunde, weil die Frau von der Wirtschaftsführung nichts versteht. Auch aus allgemeinen erziehlichen Gründen sei die obligatorische Fortbildungsfchule wunsckfenswert. Der erziehliche Einslust müsse sich dahin erstrecken, den mit 14 Zähren ins Erwerbsleben tretenden Mädchen sittlichen Halt und Charakterfestigkeit zu verleihen, die sie den Gefahren und Verfuchungen des Lebens widerstandsfähiger machen usw. Die Grotzh. Regierung hat sich in einem eingehenden Schreiben zu dieser Vorstellung geäußert und erflärt, daß sie im Prinzip an der Ausdehnung der Fortbildungsschulpflicht für die Mädchen festhalte. Sie glaube indessen, daß die Frage jetzt noch nicht zur endgültigen Entscheidung reif sei und wünscht deshalb, daß vorerst von per fakultativen Einführung möglichst Gebrauch gemacht werden möge. Der Ausschuß war sich der Schwierigkeiten, die der obligatorischen Einführung des ForlbildungsschulunterrichtS für Mndchen ent- aegenstehen, wohl bewußt; er glaubt aber, daß eine fakultative Vw, ,.. V v • rr-.t < , y. _ r. umK ad (rrnnfj» 2.1 r nPTrt
des Giessener Anzeigers, nntgeteüt von der Bank lür Handel und Industrie, Giessen.
am 21. bis
, 21. D
nur Der Generalsekretär, sondern auch der Adoptivsohn eines I Buaerus B. W. . . . Großindustriellen namens Barnes geworden. Heute wird | lendens: behauptet.
Einführung keinen Erfolg haben werde und gelangte zu dem} 7.50—8.00 Mk. nach Qual., Erbsen 0,00 Mk., ftartofseln 6,00 Mk. einmütigen Beschluß, die obligatorische Einführung und Zwar zu- ------------- ■ - —- ■ ' ■ ' •
Ä -u Äff- Ülonati. Uedersicht der Csderfalle in der Stadt Sieher.
berichterftatter Abg. Dr. Fr en an aiisgeführt, daß bei der wirt- Monat Marz 1908.
schaftlichen Entwicklung unserer Verhältnisse die Mädchendem I Tinwohuerzahl: angenommen zu 30 400 linkt. 1600 Aiann Militär.) weiblichen Beruf immer mehr entfremdet würden und dadurch das L>terbllchkeitsziffer: 24,78%,.
Familienleben in eminenter Weise geschädigt werde. Der 2ul>- I nach Abzug von 36 ÖrtsiremDen- 7,37 u/co.
schuß setzt seine Beratungen Donnerstag früh fort.__| Kinder
Herr BarneS bestätigte einem Befrager, er sei Graf Hoch-1 Dortinunder-Union C. berg, und erklärte, dast er sich nut feiner Gattin nur auf I Dresdner Bank . . einer Vergnügungsreise nach Deutschland befinde. Er beab- Tendenz anentsclnedeu.
sichtige aber, nach den Vereinigten Staaten zurückzukehrenj^, -
und den Namen Barnes beizubehalten^. Als er noch Den;Ä«S©6ffi VäföJP vlti Ö£1 id® 11 SIwT^ den Flamen Hochberg trug, gehörte er zu den nächsten SSeixI©
S -°und°n d es b eu tsche n K--nprinzen, »Nb es ift SchneUen IS=8. Hamburg., den 5. 3uni 07. tag’
höchst charaktenstifch für die schone Unvoreingenommenheit stieg. Bioson bat bei meinen beiden ftmbern geradezu Wunder ^ und Den Edelmut des zukünftigen deutschen Kaisers, dast er wirkt! Zn einemZeilraum von 4 BZochen, nach Gebrauch des Dio ,, . 0 : a liefen beide Kinder allein, was ich nur dem Bivfon veroami.
feinem Kameraden und Freunde. auv der frohen I 5Kinder, wovon drei durch englische Krankheit sehr »u
Lentnantszeit auch nach dessen ^Ausscheiden aus dem Heere find, die ich auch Bioson trinken lassen werde. — Zck, uabciruiu* w.° »em »W b« Hoch-»..», lmÄ-g-nj-S äu' »em
Vater des einstigen lungcn Grafen, feine ^reiindfchaft keines- große Ltzirtung bai, wie das Bioson. Hochachtungsvoll.'
-e»» entzogen, sonbern tou bewahrt unb
wiederholt feine alte Treue verflchert hat. Es ift anzunehnien, Lchmache, in in Llvolbeteii, Drogerien usw. das Paket 0 das Herr Barnes bei Dem jetzigen Besuche seiner Heimat vom erhältlich, welches für ea. 14 Tage aus reicht.
würdigt", . .
wird mit 315 gegen 98 Stimmen bet 18 Stimmenthaltungen abgelehnt, nachdem die Reichstagsabgeordnelen erklärt haben, daß eine Tätigreit im yieiüjytag unter Dem Druck eines solchen Mißtrauensvotums unmöglich sein würde.
Die RefoluiwnSabsiininmng wird mu lebhaften Bravorufen aufgenommen. . . ..
Sofort nach Betanntgave des 9lb,timmungsre,ultates crllar- ten 2 0 i t g 1 i e b e r deS sozial-liberalen Vereins, Darunter T r. Barth, Dr. Breirscheidt, Herr von Ge r l a ch, F r a n 0. Gerlach u n d fto ch k e i h r e n A u s - tritt aus Dem liberalen Wah 1 verein.
Es wurde sodann solgenbe Resolution angenommen:
Ter Parteitag spricht sich für die Aufrechterhaltung der linksliberalen Fraklionsgemeinschast aus, in der Erwartung, daß sie den Liberalismus festigen werde. Er halt es für notwendig, alle entfchieden liberalen Eiemente zusammenzu- faüen und fordert auf, im Rahmen ber liberalen Frarrwns- gemeinschait Den entschiedenen Liberalismus zu vertreten. Er hält es aber im Inlere.se einer solchen Politik für geboten, paß alle Kritik, Die in feiner Weise unterbunden werden soll, sich stets Der ^chtwendigkeit des Zusammenarbeitens bewußt bleibt."
Die Annahme dieser Resolution erfolgte mit 371 gegen 33 Stimmen bei 12 Stimmenthaltungen.
Es trat sodann eine Pause bis 4 Uhr nachmittags ein.
parlamctitar^d?i*s aus He?sen.
R. B. Darmstadt, 22. April. Der vierte Ausschuß der Z w e i t e n Kammer trat heute zur Erledigung einer läii- geren Reihe von Beratungsgegenstanden zusammen. Zunächst beschäftigte er sich nochmals mit Der Vorstellung Der Hofckapell- Mitglieder um Erhöhung ihrer Bezüge. Der Ausschuv stellte sich einmütig auf den Standpunkt, Daß in Der Angelegenheit unbedingt enuas geschehen müsse, und genehmigte einen dahingehenden, vom Abg. Dr. F r e n a h als Berichterstatter formulierten Antrag. Dem bei Beginn Der ftamineriaguug im Dezember lUüa üngebrachten Antrag Ulrich und Gen., die Ausbildung der L 0 l k s s ch u 11 e h r e r einer Neuregelung zu unterziehen, ist nach einer Erklärung der Regierung zum Teil Rechnung getragen wor-
liircbc uiafc sehnle.
— Der zum Ehrendoktor Der Theologie von der Universität Kiel promovierte Frankfurter Konsistorialrat Friedrich 9)1 a h l t n g ift am 14. Februar 1865 zu Frauk'urt a. M. als Sohn eines Handwerkers geboren. Schon mit 24 Jahren wurde er Hllfsprediger des Pastors Paliner in Hamburg-Hamm, weilte dann kurze Zeck in ähnlicher Stellung in Gernsheim in Hessen, wurde aber schon 1892 als Vorsteher Der StaDtmissron nach Hamburg berufen, wo er eme segensreiche Tätigkeit entfaltete. Seiner Initiative daiikt das uielbeiudite Heun lür junge Alädchen und die Zufluchtflatte in Eppendorf ihre Entstehung. Als Herausgeber des 3. Band^i der Gesammelteii Werke Joha,m Hrnnch Wtcherns macht er fich als Wicherii.Foncher bekannt. 1905 folgte er einem Rufe an die Luther- kirche in Frankfurt a. 9)1. ,
— Der 3. deutsche V olksho chf chultag, veranstaltet vom Verbände für volkstümliche Kurse von Hochschullehrern des Deutschen Reiches und vom Ausschüsse für voltstümliche Umverfi-i Summe 63 (36) 43 (_5j 9(4) 11(7)
tätsvorrräge an der Wiener Universität, findet am 2k. Avril in Unm.: Tie m Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel Dresden statt. Tagesordnung: J Ut)r dormittags I t>er Todesfälle in Der betreffenden Krankheit aui von auswärts nach
lang der Delegierten im ftonferenzfaale der "^^^'-^^H-.^ochfchulc. gebrachte ftranfe kommen.
1 Bauernhochschulen, Referent Fr. Lembke, Direktor der | p .............
ländlichen Volkshochschule in Albersdors. 2. Austausch von Erfahrungen und Bekansttgabe von geschaffenen Einrichtungen, Referent Pros. Dr. Lampa, Wien. 12 Uhr: Oesfentliche Versammlung in der Aula der Technischen Hoch^chjule. L Die Erfolge der Hochschulbewegung in Deutschland, Referent Dr. Strubell, Dresden. 2. Volksprofcssurcn, Referent Dr. L. M. Hartmann, Wien.
Es starben an: Zusammen: Erwachsene
: im
Lebensjahr:
vom
2.-15. Fahr
1.
Scharlach
2
—
—
2
Diphtherie
2(1)
—
—
2(1)
Tuberkulose
8(4)
7(3)
—
KD
Limgeiientzündung
2(1)
1
—
KD
Influenza
3(1)
2(1)
1
—
anderen Lungenkrankheiten
6(3)
4(3)
->
—
Herzkrankheiten
6(1)
6(1)
—
—
Schlagfluß
3(1)
3 (1)
—
—
Darnikatarrh
1
—
1
——
Bliuddarmeiitzündung 2 (1)
1
—
1(1)
sttiereuentzünDung
2(1)
2(1)
—
—
Bösartigen Neubildungen
10 (9)
10 (9)
—
—
anderen ftrankheiten 16 (13)
7 (6)
5(4)
4(3)
April
1908
Barometer aui 0° reduziert
Temperatur der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Iielative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
22.
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742,7
9,6
6,1
69
22.
9«
742,7
5,9
6,2
90
23.
716
741,0
6,2
6,5
91
Unters
Zn Berlin jnglands, 5-ra' &ri)|«aMonim jwh in St. P [inb-L Schwede, Semit find i zliir.'chterhalnn unb die wohl den sic bcljanb in güniH^in Iccrden diesen sjiruchen, j)ic Puds »u Schm
Von zustai | dcnvrozcsscs m kl belastenden Lerstner Staat f kerlchnng der Lersahren wird ' unb ohne Ml tnrchgefichrt. li | sehen, da sclbf I klaitcnbeit Ze I ivissen. lltbtii 1 klö nach Aoga »n aintsweger tüige sexuelle unb Crten, in stellt worden, I. sie den Benin preschenden Ä i!i solches ans [ fersuchlc inzw I interviewen, fu sm Zustand 1 ton. Tagegei 1 tog weilenden mpfangen, de i und in i I M nur im I kn Mund sei I perichiecsiattcr Ifticln! ; i trugen venwn »Mlären, als w : ^chte Geheim I mit endlich < f W die Tach- borwürse auf »6 nichts vcrl
L ^eichsta Rum des Re F die Abänd Gütung des < )0l K Vlifsmitglie . öür die tz .^urde
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