Ausgabe 
17.11.1908 Zweites Blatt
 
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Patienten mit 207 Verpflegungstagen unterstützt, aber in Zu­kunft muß daran festgchalten werden, daß für jeden Pflegling der Mindestsatz (Ziehkind 0.80 Mk., Patient 1.25 Mk. täglich) ge­zahlt wird. Für Unbemittelte müssen Armenverwaltung, Armen­verein und private Wohltätigkeit aufkommen, bis es gelungen ist, (Stiftungen für Freiheiten zu erlangen.

Nachdem sich die Zunahme der Pfleglinge ntckck als vorüber­gehend, sondern als dauernd erwies, war es nötig, die Zahl der Pflegerinnen zu erhöhen. Für Milchküche und Säuglingsheim waren für vier Schwestern Wohnräume notwendig, und es mutzten noch zwei Zimmer gemietet werden.

Tie Oberleitung des Säuglingsheims ist mit der der Much- ruche vereint. Die ärztliche Aufsicht und Leitung liegt in den Länden von Prof. Koeppe, der die Stellung im Ehrenamt ver­sieht, täglich in der Milchlüche und im Säuglingsheim abwesend ist, die Pfleglinge überwacht und alle Anordnungen in Bezug, auf Nabrung und Pflege gibt, autzcrdem den Unterricht der Schwestern versieht und das gesamte Personal kontrolliert. Oberin ist Schwester Anni, die für alles im Lause, speziell für die Buch­führung und das Rechnungswesen verantwortlich ist unter Auf­sicht und Lilfe von Rechnungsrat Wilker; im Milchküchenbetrieb ist Schwester Alice tätig, im Säuglingsheim Schwester Paula. Auch zwei Schülerinnen, von denen die eine im Leim Wohnung unb Verköstigung hat, find vorhanden.

GerLchtssaaL.

-m. Bad - Nauheim, 16. Nov. Bon dem hiesigen Schöffeu- vericht wurde der Gartner Bernhard Klinkerfutz II. wegen Beleidigung des Polizeikommisfars zu einem Jahr Gefängnis verurteilt und sofort verhaftet.

I. S. Leipzig, 16. Nov. Vor dem Reichsgericht wurde heute vormittag ein Landesverratsprozeß gegen Mv h- ring und Genossen eröffnet. Angeklagt sind Agent Möhrftm und dessen Frau, sowie Lumpensammler Rohmor, alle aus Col­mar. Ten Vorsitz fuhrt Senatsvräsident Fr. Freiherr von Bülow lExzellenz. Die Anklage vertritt Reichsanwalt Dr. Nagel, die Verteidigung haben die Rechtsamvälte am Reichsgericht Dr. Schall, Dr. Lehmann und Professor Dr. Ganz übernommen Als Sach­verständiger ist Major v. Wrisberg vom Kgl., Pr. Kriegsmini­sterium zugezogen, und 11 Zeugen au5 Alimunster, Colmar i. E., St. Ludwig, Mühlhausen i. E., Münster, Rastatt und Straßburg sind geladen. Sofort nach Eröffnung der Sitzung wurde auf An- itrag des Reichsanwalts aus Gründen für die Sicherheit des Staates die Oeffentlichkeit für die ganze.Tauer der Verhandlung ausgeschlossen. Rach Beendigung der Zeugenvernehmung wurde die Verhandlung aus Dienstag vertagt. Als heute nachmittag, gerade als die HockverraLsverhandlung geschlossen wurde, im 4. Zivilsenat des Reichsgerichts das Urteil in einem Erbanspruch- Prozetz verkündet wurde, dessen Resultat für den Klager Kaufmann Großer aus Berlin ungünstig aussiel, hat der Kläger eine An­zahl Revolver schusse auf das R i cht er k o l l e g i n m abgegeben. Der als Gerichtsschreiber amtierende Rechnungsrat Straßburg wurde durch zwei Schüsse derart verletzt, daß er bald darauf st a r b. Der Reichsgerichtsrat Mae n n e r erhielt einen Schuß in die Brust. Der Täter, welcher entfliegen wollte, wurde von den Dienern aufgehalten und verhaftet.

Dar Grubenunglück bei Hamm.

Gestern vornüllag wurden die seither geborgenen 36 Toten amter ungeheuer zahlreicher Beteiligung beerdigt. Auf großen Rollwagen wurden die gelben Särge 311 je vieren von der Zeche mach den: beinahe eine Stunde entfernten Friedhof gefahren. Den langen Trauerzug eröffneten die zrnappfchaftsoereine, Arbeiter- uvo Kriegervereine mit ihren Fahnen und Kapellen. Darauf folgten die Leicheutvaqen, hinter ihnen die Angehörigen der Opfer. Es schlossen sich an die Vertreter der Behörde,:. Ter Zug war 'so lang, daß, als die ersten den Friedhof erreichte,,, die letzten erst den Zechenplatz verließen. Eine Fülle von Kränzen häufte sich auf den schlichten Särgen. Neben den einfachen Kränzen der Angehörigen sah man prächtige Blumengebinde der Zechen­verwaltung und mehrere Kränze der sozialdenwkratischcn Vereine. Die Beisetzung erfolgte auf dem Friedhof der Zeche Radbod, dicht neben dem Ortskirchhof von Hövel. Sieben katholische und fünf »evangelische Geistliche hielten an der offenen Grube die Trauer­reden. Zum Schluß richtete auch der Reichstagsabgevrdnete Sachse ein paar tröstende Worte an die Leidtragenden. Die Bc- lerbigung, an der ctlua 20 000 Menschen teilnahmen, verlief ohne Zwischenfälle und dauerte 3 Stunden.

Die Verwaltung, der Zeche teilt mit, daß in der Unglücks- tziacht 380 Arbeiter und sechs Beamte emgefahren sind, von denen 233 verheiratet waren, tot sind 40 Personen. Unverletzt zu Tage gefördert 17 Mann. In den Krankenhäusern liegen noch 26, danach blieben 303 in der Grube.

Die Verwaltung erklärt weiterhin, daß es sich bet den in der Versammlung in Bvckum ausgestellten Behauptungen über Miß­stände auf der Zeche um Unwahrheiten, Vermutungen und Ent­stellungen handle. Im einzelnen will die Verwaltung zu den tßonvürfcn nach Stellung nehmen. Sie erklärt aber schon jetzt, daß die Berieselungsanlage nach hergpolizellichen Feststellungen umfassend und einN'anbsfrei sei. Bon Wassermangel könne fdjon deshalb keine Rede sein, weil, abgesehen von den eigenen Brunnen­anlagen, die Pumpstation auch ftiinbigen Anschluß an die Lippe besitze.

Dieser Erklärung stehen die Aussagen von Hunderten von i Arbeitern gegenüber. Zur Klärung dieser Angelegenheit ist der Erste Staats anwalt aus« Münster und ein A m ts r icht e r mit Vernehmung der Rieselmeister betraut worden, da das Ministerium eidliche Aussagen zu erhalten wünscht.

lieber die Trauerkundgebung des ungarischen Parlaments be- ivichtet uns ein Telegramm:

Bei Beginn der Sitzung des Abgeordnetenhauses in Budapest ergriff Präsident Navay das Wort und gedachte des jammer Grubenunglücks mit folgenden Worten: Tie Grenzen, die die Völker und Staaten von einander trennen, verschwinden, ttocnii das edelste Menschengefühl, die Menschenliebe, unsere Ge-

banYeittüdt beherrscht. Dieses Gesicht veranlaßt mich, das Wort zu ergreifen, indem ich angesichts des schrecklichen ErergnMes, wobei in diesem Bergwerk des Deutschen Reiches viele »unberte unferer Mitmenschen von entern so fürchterlichen -vode hermge- sucht worden sind, den Antrag stelle, daß auch wir unserer in­nigsten Teilnahme Ausdruck verleihen /Zustimmung , weiß sehr wohl, daß unsere Teilnahme nur sehr wenig bedeutet gegenüber den, schlage, von deut Hunderte unserer Mitmclftcheu während der gewissenhaften Erfüllung chres schweren, aufopsemings- vvllen Berufes betroffen tvorden sind. Es ist aber etne Ehren- pflicbt des ungarischen Abgevrdnerenhauscs, an der -trauer der Menschheit teilzunehmen. (Lebhafte Zustimmung.) Deshalb bitte ich das Haus, den Präsident zu ermächtigen, baß er dem deutschen Reichstage die aufrichtige Teilnahme des ungarischen Abgeordneten­hauses und der ungarischen Nation übermittle. (Allgemeine leb» ^^Jm Hande/sministerium hat unter dem Vorsitz des Ministers Delbrück eine Konferenz stattgefunden, ui der aui Grund der Berichte, soweit sie bisher vorliegen, die Situation oeieudrtet wurde. Zugleich wurde angesichts der im Reichstag und Abgeordnetenhaus erngeb rächt en Inter pellchionen die Stel­lung der Regierung izu den Lehren, die aus dem furcht- varen Unglück gezogen werden müßten, restgelegt.

Der König von Sachsen spendete 3000 Mark. Ein Ungenannter in Dresden hat 10 OOO Mark gespendet.

Tas belgische Kohlenrevier bereitet eine Hilfsaktion C0r--2er italienische Konsul in Köln ist vom Minister Tittoni angewiesen worden, den Familien der verunglückten Italiener Hllfe zu bringen. Tittoni yat dem Konsul zu diesem Zweck .5000 Franken zur Verfügung gestellt.

Die Sammlung des Gießener Anzeigers:

Bereits quiinert: Mk. 326.45, Iusnzrat Baist 5., O. (Srün- bauiu und M. Harrh 2., A. Spengler 5, Kohlen-Bezugs-Gesell- schaft 6.50, (Sehr. Stamm 10, G. L. 1., Direktor A. Heichel- Heini i>0., Kommerzienrat Georgi 50, Tr. Z. 10., Tr. W. 5., Pfarrer Fischer, gesammelt in bet Gememde Alten-Bujeck, 43.05, Tr. L. Holzapfel 3., A. Salomon ru Co. 10., Kommerzienrat Schaffsiaedl 50. Mk. Zusammen Mk. 577..

Kleine Tageschronik.

All dem 67, jährigen Töchterchen des Landwirts Bäuerin Pforzheim wurde em Lustnwrd verübt. Vom dem Täter fehlt jede Spur.

In Leipzig schoß ein Kaufmann Großer aus Berlin im Reichsgericht auf. das Richter-Kollegium. .Ter Sekretär, Rechnungsrat Straßburg ist tot, der Reichsgerichtsrat Män­ner verwundet. Ter Täter wurde v e r b a f t e_t.

In Kapstadt erregt es Aufmerksamkeit, daß viele Ein­geborene Tiamanten haben, die nicht aus Kimberle» oder Transvaal stammen. Man glaubt, daß die Steine aus deut­schem Gebiete kommen.

Von Afrika sind große Heuf chrecken schwär m e ver­schlagen iwroen und verwüsten seit Wochen die kanarischen Inseln. Die Plage beginnt, sich auch auf Süd-Spanien auszudehnen.

Ein junger Attachö der österreichisch-ungarischen Botschaft beim heiligen! Stuhl hat seine Maitresse, eine franzö­sische Chansonette, zur Audienz beim Papst eingeschmuggelt, wo die Dame durch ihr Gebühren gewaltigen Anstoß erregte.

«iiciiati. UeberjidU öerSdOcsfälle in SrrStMSietzeii.

Monat Oktober 1908.

Einwohnerzahl: angenommen zu 30 400 linkt. 1600 Mann Militär.) Slerblichkeusjisser: 17,00*,',,,

nach Abzug von 28 Ortsfremden' 8,00'/«.

Kinder

ES starben an: Ziisaniiiien:

Erwachsene:

im

vom

Diphtherie

2(2)

1. Lebensiahr:

2.-15. Jahr 2(2)

Tuberkulose

7(2)

7(2)

Lungeiientzündung

5

2

1

2

Gehirn- und Rückeli- markkrankheiten

2(D

2(1)

.

Tarmkalarrh

1

1

Atideren Unlerleibs- Kraukheilen

5(5)

4(4)

1(1)

Blinddarnieutzüud.

1

1

Nterenkrankheiten

3(3)

3(3)

Krebs

3(3)

3(3)

Selbstmord

Verunglückung

1

1

4(3)

4(3)

1(1)

Anderen Krankheitett

5 (5)

3(3)

1

1

Summa: 43 (23) 33 (19) Z T(4)

An m.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aui von ausrvärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Märkte.

Gießen, 17. November. Marnvericht.Ans heuligeui Wochen- uiaikle kostete: Buller pr. Pid. 0.951.00 Hühnereier 1 Sl. 89 Psg., Käse pr. St. 68 Pf., Kasematte 2 St. 56 Pfg., Erbse»! p. Pid. 1824 Psg., Li>lse»l p. Psd. 2540 Psg., Tauben pr. Pr. 0,801,00 Alk., Hiihiler pr. St. 1,001,60 9)IL, Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Gänse pr. Pid. 6070 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Lchseufteisch pr. Psd. 7886 Pig., Kutz- unb Rindfleisch pr. Pfund 7476 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 6880 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 7080 Pig., Hammelfleisch pr. Pid. 6080 Psg. Kartosselll pr. 100 Kg. 5.005.50 Mk., Zlviebelll pr. Ztr. 6,008,00 Mk., Alilch per Liter 20 Pfg., Welßkrant per Stück 10-15 Pig., per Zentner Mk. 2.50-3.00. -Aepsel per Ztr. 58 All., Birilcil per Ztr. 510 Mk. Nüsse 100 Stück 4000 Psg., per Ztr. 000 Alk. Marktzeil von 82 Uhr.

(c. Frankfurt a. Ac., 16. Nov. yeu- unb Strohmarkt. Angeiahren waren 14 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Bezahlt

wurde für Leu Mk. 3.00-3.40, für Stroh Mk. 2.40 -2.50. Die Zufuhren kamen aus den Kreisen Dieburg, Gelnhausen und Büdingen. Gejchäit flau. Tendenz nachgebend.

Die Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise a»n 16 November 1908.

Höchste Schlachtviehpreise ui F r a n k f u r t a.

Fleischpreise in Dießen

Ochsen

Kälber Schtveine

50 Kg. Schlachtgewicht 7880 Mk.

Kg.Schlachtgew. 9295 Pf.

xkn . 73-00 ,

7, Kg- 78-86 Pfg.

7, , 7680 ,

7, 68 - 84

Getreidepreise in Mannheim

Brotpreise in Gießen

Weizen 100 Kg. 21.75 22.00 'Mk.

Roggen 100 Kg. 17.25-17.50 Alk.

Löelßbrot 2 Kg. 62 Pig.

Schwarzbrot 2 Kg. 58 P'g.

Voraussichtliche Witterung für Heiicn am Mittwoch den 18. November: Trüb und Regenfälle. Wärmer. Starke west- liehe Winde.

GrrgisraL-Drahtmeldungen.

Berlin, 1/. s)luD. Auf der Ianuvwrporucke fuhr ein Stadtbahnzug aus einen anderen auf. Mehrere Wagen entgleisten und 7 Personen wurden verletzt.

Leipzig, 17. 9!ov. Das Befinden des bei dem Attentat im Reichsgericht schwer verletzten Reichsgerichts- rat Männer gibt zu ernsten Besorgnissen keinen Anlaß. Die Aerzte hoffest zuversichtlich, ihn am Leben zu erhalten. Die Kugel hat zwar noch nicht aus der Brust entfernt werden können, doch hat sich das Allgemeinbefinden des schwer Verletzten in den vorgerückten Abendstunden erheblich gebessert. fUtänner ist 58 Jahre alt und aus Merzalben in Bayern gebürtig. Der Mörder flüchtete nach der Tat aus dem Zimmer, wurde aber von den aus allen Räumen herausstürzeuden Richtern, Anwälten und Beamten sofort verfolgt und auf dem Korridor ergriffen.

Paris, 1/. sJi3D. 2ius üoeigrav mechel Der Matin: Ser­bien beabsichtigt infolge der Lchwierigleiten, die der Durch­fuhr serbischer Waren in Oesterreich-Ungarn be­reitet werden, die Angelegenheit vor ein Schiedsgericht zu bringen, entsprechend einer Klausel des letzten österreichisch-ungarischen Handelsabkommens.

Cetinje, 17. Nov. Zwischen Serbien und Monte­negro ist eine Vereinbarung zustande gekommen, wonach von der Konferenz die vollständige Autonomie Bosniens und der .Herzegowina sowie die Ernennung eines mon­tenegrinischen ober serbischen Prinzen zum Gouverneur der beiden Provinzen verlangt löerben soll. Falls dieses Verlangen von der Konferenz abgelehnt wird, beab.icbtigcn sowohl Serbien wie Mon- teitegro zu den äußersten Mitteln zu greifen.

Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin haben uns beauftragt, allen Denjenigen, die durch ihre tätige Mitwirkung, durch Spenden von Gaben und Geldbeiträgen oder durch unentgeltliche Ausführung der erforderlichen Ar­beiten den am 14. d. Mts. veranstalteten Verkaufstag geför­dert und zu dem erfreulichen Gelingen desselben beigetcagen haben, warmen Dank auszusprechen.

Darmstadt, den 16. November 1908. D1T/U Freiherr von Ungcru-Ltcrnbcrg Freiherr von Lconhardi

Hofmarfchall. Diensttuender Kammerherr.

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Nr. 1912, 2008, 2026, 2151, 2172, 2219, 2220 ä 200 M.

Ankauf von Kornftroh.

Die Gemeinde Beuern will 5060 Zentner Korn­stroh (Maschinendrusch) frei Beuern auf dem Submissions­wege ankaufen.

Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 24. November d. I. auf hiesiger Bürgermeisterei ein­zureichen, woselbst auch die näheren Bedingungen zu er­fahren sind.

Beiiern, den 17. November 1908.

Großh. Bürgermeisterei Beuern.

Serie II.

II.

n.

H.

bei der Mittclvemschen Kreditbank zu Frankfurt a. 3)L erfolgen kann und daß die Verzinsung mit Ende Februar l«v ausbon. (B17/n

Gießen, beit 14. November 1908.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum. __

II. Nr. 2314, 2315, 2433, 2539, 2542, 2543 ä 100 M.

Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebrockt, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen

bei der Stadttassc in Gießen,

bei dem Bonkhaufe Delbrück, Leo & Co. zu Berlin und

Bei der in der Sitzung der Stadtverordneten Versammlung vom 12. dieses Monats vorgenommenen planmäßigen Vcrlomag der am 1. März 1909 zur Rückzahlung kommenden Schuldner schrcibungen des Aulebens der Stadt Gießen vom Jahre 1901 wurden folgende Stucke zur Rückzahlung beitimmt;

~ " 9lr. 6, 11, 147, 187, 208, 287, 306 ä 2000 M.

Mir. 355, 435, 460, 493, 538, 564, 590, 659, 718, 735, 750, 908, 909, 1038, 1042, 1107, 1138 ä 1000 M.

Nr. 1204, 1228, 1263, 1335, 1363, 1413, 1421, 1436, 1480.

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