Ausgabe 
10.8.1908 Zweites Blatt
 
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Vaterlande geändert hätten.

Er schloß mit einem Hoch auf

Kaiser und Grobherzog.

Nachdem noch einige Choräle

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des

Handel

Börse. 10. August, 1.15 Uhr.

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Laurahütte

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Berliner Höne. 10. August. Anfaagikune.

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112.00

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Elektriz. Lahmeyer . Elektrii. Sehackert . Eschweiler Bergwerk

201.00 212.75

63.30 96 00

Hfl. 15 93.50 146 20

5040

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97.40

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fe«or ernennt (Fr t<l bekanntlich ein Gruber des Königs vsn Lochien.

Baltimore- and Ohl»- hieenlabn.....

Gotthard baho.....

Lombard. Eisenbahn . . Ueaterr. Staats bahn . . . i'nnee-Henn-Eisen bahn

Berliner Hondelages. . Darmetadter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank Diakonto-Konunaudit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . .

Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. ß. N'ordd. Lloyd . . filrkenlose . . .

Canada £ B. .

Iarrnstadter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest.

meinfnm gesungen wurden, schloß die Feier.

ss Marburg, 9. Aug. Gestern abend um 10

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Sonnenfchein Klarer vimmel Sonnenschein

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. DA 50 . 125.90 . 234.20 . 58.70 14030

Gelsenkirchen Bergwerk . 195.00 Hamburg-Amerik. PaketL 111.40 Harpener Bergwerk. . . 201.40

4 'a rnss.Staatsanl. 1905 4)4*/, Japan. Staatsanleihe 4?» Conr. Türken von 1903 Türkenlose......

4 x Griech. Monopol-Aul.. IX äussere Argentinier . a0/, Mexikaner . . .

4 h/i Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Guss . . . . Buderus E. W.....

Tendenz gcschwlcbu

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.fatnilteipllacbricbtcn.

Geborene: Herrn H. Krieger und Frau in Wetzlar ein Sohn.

Gestorbene: Frau Frieda Bindewald, geb. G-berwein, in Friedberg. Herr Wilhelm Pörzgen, Fran Olga Volke, geb. Brese, Fran Wilhelmine Höflinger Witwe, geb. Holtz, «amtlich ui Tann- Itadt. Frau Elisabeihe Erzgräber, geb. Frey, in Arheilgen. Frau Johanna Schilling in Worms. Herr Heinrich Bender in Ehringshausen. Herr L. Tlaage in Breitenbach. Frau Katha­rina Schneider, geb. Hahn, in Marburg. Frau Auna Borger in Hanaiu

Telefonische Kursberichte Giessener Anzeige, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

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* Manöver. Am 28. August ist der eigentliche Beginn der Manöver, die mit dem Brigade-Exerzieren beginnen. Am 14. September beginnen die Manöver der

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Spielplan der vereinigten «$ranfjurter Stadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 11. August, abends 7 Uhr: .Amelia' oder .Der Maskenball.*

wurde bei Sarnau an der Bahn WarburgMarburg Holzsuhrwerk von hier überrannt. Der Kutschers 22jähriger Mann auS Schönstadt, blieb tot, der Wagen wurde zertrümmert lind das Pferd blieb unverletzt.

X. Aus Hess en. Nassau, 9. Aug. Die fiskalischen Holzverkäufe in der Provinz Hessen-Nassau waren nach der Statistik im Jahre 1906 wie folgt: In den StaatSforsten

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Nordd. Lloyd .... 95.40

Oberschlea Eisen-Industrie 100.90

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21. Division bei Meschede-Altena i. Wests, und dauern zum 16. Septeniber, die der 25. Division sind vom 17.

19. September bei Biedenkopf. Marburg. Vom 21.

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92.20 83.50 92.20

83.50 90.60 9U.00 9M30

99.40 98.40

dcv Regierungsbezirks Kassel ivurden insgesamt 787 355 Fest, meter geschlagen, «vährend der Regierungsbezirk Wiesbaden einen bedeutend geringeren Ertrag lieferte. Es wurden hier nur inSgesaint 245 490 Festmeier geschlagen.

s- Wiesbaden, 7. Ang. Wegen des augenblicklichen Standes des ProiekleS der Schnellbahn Frankfurt Wiesbaden hat kürzlich der Vorsitzende der LändcheSbahn- Kommission, Pfarrer Heyne, auS "Rordensladt bei der Elek- trizitätS-Aktiengesellschasl vorn». W. Lahmeyer u. Co., der die Genehmigung zu den Vorarbeiten für den Bau der Bahn bereits erteilt ist, angefragt. Die Gesellschaft gab die Ant. wort, daß sich noch nicht einmal der Terniin für die In« angrist'nahme der Vorarbeiten fcstsctzen lasse. Ueber eine weitere Frage, ob das Projekt auch den Ortsverkehr im Ländchen berücksichtigen würde, wurde in dem Schreiben mit- geteilt, es bestehe diese Absicht allerdings, falls die technische Möglichkeit hierzu vorliege.

Verantwortlich fürAuS Stadt und Land" undGerichtSsaal I. B.: E. Anderson.

. 95 40

. 145.90

Meteorologische Beobachtungen der Station (ließen.

. 163 25 . 126.00 . 234 20 135.40

. 175.2*. . 140.25 . 198.2(

an dem Tag um 1 Uhr aufgehoben, von da an kostet eS für Abonnenten 50 Pfg.

Bad-Nauheim, 8. Aug. Bis zum 6. Aug. und 23 312 Kurgäste angekommen, wovon an gekanntem Tage noch 6647 anwesend waren. Bäder wurden btS zum 6. August 281 059 abgegeben.

FC. ToS Bankb.us intcr in Tübingen

und der Borichui^Bercin CbcrJZjrffub:. Tt B der Groeb- Handelskammer Friedberg in Henen für bir ftrettr Friedberg. Büdingen und Schotten für das Fahr 1907, der eben erschienen ist. sagt über die Konkurse der q-nannten Bankinstitute: Tie beiden Zkrtastrophen werden noch au> Fahre hinaus schwere Wunden fchlagen Ter Umfang bteier Faltti'mrnrs laßt 'ich ;ur .seit noch nutzt übersehen (Envilync;! wollen wir hier speziell den yu rmc Kalamkttt für eine größere Anzahl Crt? werden wird Ter Berern war d-reits lange Zeit von dem RevinonS-Verband i'en, da er sich früheren Revinonm nicht gefügt und solche nicht bcfjlqt hatte: um so drtng'nder war die Pflicht der Verwaltunrc'.ehörde, tüt genügende Aufsicht diese: sogenanntenwilden Verein-" zu sor­gen. Aach dern Berichte über die ungenügende Buchführung und die zweifelhaften Geschäste des Mockstädter Vereins hin zu ur­teilen. ist b:c Revision ungenügend gewesen und muß bei diesem traurigen Anlaß die Äufmerkwinkeit der Behörden dringend daraus hingelenkt werden, daß in den treuen Friedberg, Büdingen und Schotten noch ; a h l r e i ch c Aredilgenossen'chaflen mit ungenügen- dem eigenen Betriebskapital ^i fiter en, die Hobe rdredüe fest- legen Bei der geringsten Kris'S müssen diese Gründungen zu- sammenbrechen und gei ibrden a.Sdann un^ahliie Existenzen. Tie Konkurse zahlreicher R aiffcis en-Genoss en schaf. t e n in den letzten Jahren sollte die Großb Statsregierung ein? erneute Mahnung sein, aus eine strenge Kun troll.' dieser zweisel- haften 3 n ft 11 u t e bedach: zu sein. lieber Handel mit land.rirtschanlichen Lrvdukten sagt der Berichte Beim Frucht- Handel konnte wieder einmal starke Erhöhung der Preise und eine lohnendere Konfunktur konstatiert werden Tas Frühfahr- geschäst im Üarwsselhanoel war zufriedenstellend, während das verbstgeschäst flau war. In der Branche roirb mit sehr kleinem Nutzen gearbeitet, zudem ist Du* Abwickelung durch Preisschwan­kungen, Verderblichkeit der Ware und nicht zuletzt durch ott vor­kommende chikanöse Anst:ndc mit -Troßen Schwierigkeiten ver­bunden Bei Pferde- und N.ndvicbhandei war der Absatz gut, bei kleinem Nutzen für Arbeitspferde Bei Luruspserden machte sich die Konkurrenz der Auwmobile fühlbar

Altenhain« 7. Aug. Einen merkwürdigen Bauplatz hatte sich ein Schwarm Hornissen ges»>cht. Als der hiesige Schäfer nach kurzer Unterbrechung seine Hütte auf­suchen wollte, brummten ihm die gefährlichen Stecher um den Kopf. In der Hütte selbst sand sich ein Hornisscnnest, das, durch das Schlüsselloch schlüpfend, diese in kurzem sich gebaut hatten.

R. Babenhausen b. Mücke, 9. Atig. Heute wurde ilnsere Kirche, mit deren Erneuerung vor zwei Jahren be­gonnen wiirdc, feierlich eingeweiht. Zu der Feier waren erschienen Herr Geh. Rat Schönfeld, Herr Dekan Münch unb Herr Pfarrer Muhl an§ Schotten; letzterer war 24 Jahre tätig. Der hiesige, sowie die auswärtigen Kriegeroereine, die hiesigen Lehrer und Schüler, sowie die auswärtigen Lehrer und Schüler des Kirchspieles und die Bauleute, and) hatte sich ein zahlreiches Publikum aus nah und fern eingefundcn. Eingeleitet wurde die Feier diirch einen Festgottesdienst in der Kirche, in welchem Herr Dekan Münch-Schotten eine tief- ergreifende Weiherede hielt. Die Kirche, deren Inneres eine wahre Zierde ist, war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach Schltiß des Gottesdienstes imirbc ein Zug unterhalb des Dorfes aufgestellt, an dem sich alle Teilnehmer des Festes beteiligten. Unter Vorantritt eines Posaunenchores führte dec stattliche Zug durch die Straßen unseres Dorfes nach dem Kirchenplatz hin. Hier angekommen, wurde von der Gemeinde ein Lied gesungen unter Begleitung des PosauneuchorcS. Hierauf hieß Herr Pfarrer Bühler von hier die Festteilnehmer herzlich willkommen. Tann nahm das Wort Herr Pfarrer Muhl-Schotten und führte auS, er freue sich, wieder einmal auf heimatlichem Boden zu stehen, und weist aus die Be­deutung deS heutigen Tages hin. Herr Geh. Rat Schönfeld führte kurz aus, in welcher schweren Zeit (1762) unsere Kirche erbaut wurde und ivie die Zeiten fid) in unserem lieben

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Vermischter.

Ta-? Schloß Fürstenried, in dem der geisteS- gestörte König C 11 o von Bancrn seit Jahren unter- gebracht ist, wird stets aui das schärfste bewacht. Nichts- läufig noch Unbekannten, die Mauer aui der Fürstenrieder Seite zu über st eigen Ter Mann, anscheinend ein Ita­liener, schlich sich in die sog. englische Abteilung unb setzte sich dorr au* die Bank, auf der gewöhnlich der König zu ruhen pflegt Er wurde von Tmoncn überrascht und sofort der Lache übergeben. Las tbn zu diesem Abenteuer ver­anlaßte, konnte noch nicht ermittel: werden, da er jede Aus­kunft verweigerte. 2and scheint festrustehen. daß er einen Diebstahl nicht beabsichtigte

e f a n g c ii c n b c f r e i u n g c n. Fran- Kirlch, der berüchtigte Geldschrankknacker, den man t-rn König der Einbrecher nennt, Ft aufi der Strafanstalt Eoswig m Anhalt eniiprnngen. In Warschau wurden zwei volitncheBerl recher, die vom Kriegsgericht -n langjähriger 3roanq£acbeit verurteilt waren, zur Beobachtung ihres ©eiltec-uiftanbc-S in die Irrenanstalt Twoiski gebracht. Bon biet wurden sie nacht« durch 5 bewaffnete Genoffen beireit. Mst 8 Häftlingen, welche Schwimmunterricht erhalten lallten, verließ der Ge'änamSansteher Burlut die Stralaustalt Belle Isie lFraukr.> in einer Barke. Tie drei Verwegensten er- drosselten Burlut und es gelang ihnen zu entkommen. Tie. anderen würben, weil sie die Mordtat ruhig geschahen ließen disziplinarisch bestraft.

ipc. C f f u 111 3 m u5 unb SviritiSmuS am russi­schen vole. An- Petersburg wird und geschrieben : Tte Tteb- stahl 4 assäre m der failerl. Brivat-Bibliothek bietet den 'Betcidbiirger Zeitungen Veranlassung, daS Treiben der Okkultisten und Spiritisten am Zarenhole unb in den Kreisen des russischen Hochadels zu beleuchten. Ii .> ist kein ttzeheimniS, daß am Zaren- hole häufig ipiritiftüdie Seancen abgehalten werben. Ter .Held", der Bibliothekar Lehmann, verdankt seine hervorragende Bosition ausschließlich dem llmltanbe, daß er in den Kreisen der Spiritisten unb Okkultisten gute Verbinbungeu hatte. Außer Okkultismus und Spiritismus weiden auch noch andere geheime .Wiffeulchalten', wie Kabbala unb Astrologie betrieben. Eine Zeit.aug würbe au ben geheimnisvollen Seancen teilgenonunen. weil es io Diode war, nun aber gibt e» bereits am Hole selbst zahlreiche überzeugte An­hänger. PapnS, hinter dein sich der iranzöstsche Arzt Gerard Ineoffe birgt, hat in Paris eine .Universität der okkulten W i s s e n s ch a s t e n" begründet. Seine Werke wurden aus Ber- aulassuug eines (Arobh'iriteu in die russische Sprache übertragen, unb selbit bie Widerstände der Zensur ivurden bank dein Emfluffe einiger Hochadligen übcripunben. Tie Schristeu PapuS futben in Petersburg starken Absatz. Von der geheimen Lehre behaupten ihre Jünger, baß sie ihnen die Mittel an die Hand gibt, da- Tunfcl der Zukunst zu enthüllen. Mehrere weibliche Thtgheber der Petersburger Hocharistokratie sind als Somnambulen bekannt, während andere aristokratische Tarnen bie Zukunst aus einem magischen Spiel herauslesen.

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Auch beschäftig «u Köni cuf einer (-topäiji

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3-4'/, Konsole . . . .

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4 S Oesterr Goldrente. . 4*Z, *4 ücsterr. Silberreute 4«o Ungar Goldrenta . .

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Frank tarier 3-4'/, Belchsanleihe . .

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23. September ist KorpSmanöver, ebenfalls in dem Gelände zwischen Biedenkopf und Marburg.

** 0 e f f e n 11 i d) e Lesehalle. Im Juli wurden 1868 Bände auSgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1120, Zeitschristen 237, Ftigendschristen 70, Bcrs- dichtungen 41, Literaturgeschichte 9, Länder- und Völkerkunde 95, Kulturgeschichte 22, 0-eschichte und Biographien 76, Kunst­geschichte 12, Aaturwissenschast unb Technologie 112, Heer- und Seeivesen 16, HauS- und Landwirtschaft 7, Religion und Philo­sophie 32, SiaatSwissenschast V, Sprachwissenschaft 2, Fremdsprach­liches 9 Bände. 9lad) anSivärtS faincn 65 Bände.

** Molpffcum Tas neue Programm des Kolosseums ist wiobrrum sehr rcid)ballig nub hübsch. Hauptinteresse konzentriert sich biesesmai natürlich auf Mizt Gizi, deren Originalszene3m Rausch" sie wirklich als eine der aller hervov ragenbften Bortragskünstleiiunen d>s Brr-uiS erscheinen läßt. Mizi Gizi ist eine schöne, interessante Ersk1)einung: graziös in ihren Bcn'cguiigeii, ttinpcrain i -voll in ihrer Tarstellung, elegant in ihrer Toilette Vlu-' diesen großen Irblxifteu Augen 'bringen dem Zusrtraiier tausend schallhaste, IndKnbc Ttin'kld>en entgegen und zwingen ihn in ihren Bann Wie das uritLIt und perlt, der reinste Champagner, ins geistige übertragen natürlich. Das sehr Mbkridie Publikum spendete den Darbietungen der .Künstlerin an ihrem ersten l^astspieiabend, am SamSlag. euthusiastisd-eii Bei fall. Aus dem sonstigen Programm deS Abends seien zunächst ermähnl, die lnlbschen Darbietungen di'S Äautschukmeusclien und Reisenschi üpsers Ambiletto, die hübsch-ii Vorträge von Mi miui Schröder und die geradezu crftnunlidKn atbletiidnn ihraitlnltimgi» von Emmn RoskowSk». Als Humorist und 6l>araherloiiiilcr laut) auch Anton Hiloeg reichen Beifall. Zu deti islaninummern des Programms gehörte ferner das '.Huf* treten der idionen Eleode Osterode, die, n>aS die Forrn- volleubung ihrer Tarl'ietungen und die Eleganz ihres Auftretens anlangt, ihrer berühmten Aamenskusine jedenfalls wohl kaum nachsteht. Große Bewunderung erregte die .stugellänserin Mdm- OSkarn. 3hrc erstminsiche WlanUnitung besteht dann, daß sie auf einer Shigel balancierend eine .vemiid) steile Bahn elegant und sicher hinaus und hernieder lx-rabrvllt Auch das Original Alphonso Luri-Lur i-Triv bar; mit seinen hals, und bnnbred>erifdKii .stiinststücken mehr als gewöhnlidreS Znteresse be­anspruchen. Ein wenig auS dem hübschen Rahmen d.'S Programms sielen die Lek'.ainattonen eines am dem Zettel nicht genannten verrn. Die Berherilichung Heines konnte twd) gehen, aber die mit «ngtiffen auf unsere Stabt Da ter und einen Teil bei Gießener Dresse gespulte Rede inar nad) Form unb Znhalt gänzlich ver- fehlt lieber die tlnzulänglichkeiten in der Deklamation konnte and) bav< idröne Wertherkostum dieses.verrn nicht binncgiäuicbcii Den Kbluß des Broin-annns bildeten d,e sehr geschickten Zauderfunst- stucke La bor i s Mit verblüffender Gewandtheit liefe er ihrjeln, Änrten, Fähnchen usw verschwutden, verwandelte Wetstwein' und Rotwein u. bergL mehr

Frequenz deS Freibades. Im städtischen Frei­bad wurden im Monat Juli 12 155 Bäder genommen gegen 4127 im gleichen Monat des Vorjahres. Die stärkste Be­nutzung erfuhr die Anstalt am 28., 29. und 30. Juli, den brei heißesten Tagen des Monats, wo zusammen 2500 Bäder genommen wurden.

Sommer fest i m Zoologischen Garten. TaS JubiläumS-Soinmer-Garlenfest ,m Zoologischen Garten wurde Samstag ivegen der zweifelhaften Witterung abgesagt. Es wird nun am Mittwoch tl2. August) unter allen Um- standen stottsinden. Sollte dann die Witterung für den Auf­enthalt im Freien ungeeignet sein, so unterbleibt die Zllmsii- Nation und der Tanz auf dem Podium an der Bierhalle, das Doppel-Konzert der 81er Musik mit der Garten- LipeUc aber und nach dessen Beendigung der Ton; im Saat werden jeöenjaUii siaUsindcn. Das Abonnement wird

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lSchntzc g nen die beftü;;^ i- Lhröung der Viehbestände dvrch Brchseuchen anqeotbnct werden können.:

12. stegetung der Einrichtung unb des Betriebes von Diebausstellungen, Biehmärkten, Biehhöfen, Schlachthöfcn, unb gewerblichen Schlachtstätten, ins­besondere auch räumliche Trennung der Dieh- höfe von den Schlachthöfen

Tie 'seitung des Teutschen Fleischerverbande5 ist nun der Ansicht, daß hierunter nichts anderes tu verstehen fei, als daß Schlacht- unb Viehhöfe durch bauliche Einrich­tungen voneinander getrennt fein sollen wie es jetzt fd)on meistens der Fall ist. Richtsdestowmigcr aber habe der Deutsche Fleischerverband hierzu erklärt, baß es zu weit gehe, die räumliche Trennung von Schlacht unb Dich- Höfen unb getrennte Zu- unb Abfuhrweae zu fördern, denn solche könnten höchsten- bei Reuanlagen angeordnet werden, da sich diese an sich nnt)( berechtigten Forderungen bei den meisten bestehenden Schlacht unb Biehhöfen, soweit sic diese Einrichtungen nicht bereits haben nicht mehr, im günstigsten Fall aber nicht ohne verhältnismäßig hohe Kosten schaffen lassen. Soweit das Fachblatt, bet dessen Ausführungen man jagen kann die Botschaft hott ich wohl, allem mir fehlt der ('-laude. Ebenso erging es der Stadt ^heften, als es feinerreit den Städten, dessen Lckilacht- höse keinen Eisenbahnanschlusi hatten, verboten wurde, Schlachtvieh vom Auslände $u Ue.^ieljen. Oberbürgermeister Gnauth und das hessische Ministerium fanden bamild glück­lich einen Ausweg Man gestattete nämlich ausnahms­weise für Gießen, daß mit der Bahn ankommendes aus- lländisches Schlachtvieh burd) einen damals extra beschafften Wagen direkt auS ber.t Laggon ins Schlachthaus geschafft werden durfte Bon dieser Einrichtung wurde zugunsten österreichischer Ochsen in den betreffenden Zähren recht reich­lich Gebrauch gemacht und zwar immer zu Zeiten, wo fette Ochsen im Znlandc sehr lnap i: w-rden drohten und infolge davon recht hohe Preise dafür verlangt wurden. Man hatte e.' so in Gießen in der Hand, durch Fleischzufuyren aus dem Auslande ausgleichend auf die Inlandspreise zu wirken, und daß dies geschah, dafür sorgte der Handel und unsere Metzger. Mit dem Inkrafttreten dcr neuen Zollgesek gebung hörte jedoch der Wagentranspsrt von aus­ländischem Sclilachtvieh von der Bahn zum Schlachthause auf, er war auch für Gießen gefcvlid) nicht mehr zulässig und nnr sind zur Deckung unsere.- Fleischbedarfs ganz aus den Znlandsmarkt angewiesen Wie der Vorstand bev Deutschen Fleischerverbandes die Ziffer 12 des § 17a der Regierungs­vorlage auslegt, darauf wird es im gegebenen Falle nicht ankommen. Rach dem mitgeteilten klaren Wortlaut dieser i'-esetzcsstelle kann man dieselbe auch strenger auslegen. Be­sonders sagte das Gesetz nicht, daß es auf bestehende An­lagen keine Anw,'ndnng finden soll. Die Ziffer 12 ist ihrem ganzen Znhatt nach sogar sehr dehnbar und man hat ja im Punkte der Viehseuchen Verhinderung Erfahrungen genug gesammelt, um >u wissen, daß hinter vernleintlichen agra­rischen Interessen andere Interessen bei uns zurückstehen müssen, noch 60,311, wenn es sich dabei nur um größere oder kleinere Belastungen für die Städte handelt.

Sen mehr al» 4" Fahren ist in bunberitaufcnben von Falle« die oonualicbc Berbaulildken unb Aahrwirkung beb ^khlcldbai Smbcnnriik- Vie die thnbrr <0 gern itrbmcn, arunblirt) erprobt iroröcu . unr.ic . MeMni'asim rnb flfbrnudi»fertig, ftrto bcfommlidk nie lauernt> 1 oci luu icueacnb, urmni öae »knie Mehl den 2om- ing durch die schwierige Perwdr des Lommers ßiudiid# ünieur»-

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Darmstadt, 7 Aug Ferienstrafkammer. Für die crang^votest Mmwn lammdle angeblich der -jährige schrerbgehüln- k'Sy Renncsarth aus Magdeburg während der Monate Juni und Zutt ds Zs m Offenbach Er l-gkc baba ein Efvr Buch vor, in welchem er eine Aniabl Namen von an- Äb b gefälscht batte Es gelang m Ernzelbetrügen bis zu erner Mark ;u Ilär verwendete. Er ist wegen des gleichen Bergrden-., Ubon tn Magdeburg, Lübeck und Hannover bestraft und wird daher wegen Betrugs im Rückiall ;u vier Monaten We- ^ngniS verurteilt. Mildernd wird dabei in Betradn gezogen, Zrnc5ld,unfl datte, und daß er ein volle- OKItanbnt» abgelegt hat

llniuctntäti-?Iacbricbteii.

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uaruHät m vreiburg (Schweiz), wurde zum ordenllichen Pco-z

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am 8.

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