Ausgabe 
8.10.1908 Erstes Blatt
 
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WaS kostet unserm Staate jeder Bolksschüler?

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und

nur einmal ein paar Worte in einer Diskussion, aber er ist allen denen, die ihn damals hörten, noch in guter Er­innerung. Ein guter Besuch dürfte deshalb wohl zu er­warten sein.

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vermischtes.

* Die russischen 'ötubenten führen bekanntlich ein entbehrungsreiches Leben. Ganz besonoers traurig ist die materielle Existenz der Studenten in Toms k, wo zwei Hochschulen bestehen, eine Universität und ein polytechnisches Institut. Heber bje kümmerlichen Verhältnisse des fibiri scheu Studentenlebens teilt derGolvß Tomsta" loluelrd.es

Universitäts-Nachrichten.

[] Marburg, 7. Oktober. Tie I m m a l r l k u l a t i o n e n für das am 15. Oktober beginnende Wintersemester an der hiesigen Universität sind wie folgt festgesetzt: Theologen am 15., 21., 27. Oktober und 2. November. Juristen am 16., 22., 28. Oktober und 8. November. Mediziner am 19., 23., 29. Oktober und 4.November. Philosophen am 20., 26., 30. Oktober und 5. Nove»nber. Die endgüldige Immatrikulation soll am 14. November in der Aula der Universität stattsinden.

Ans Stadt und Land.

Gießen, 8. Oktober 1908.

Zeppelin.

Bisher quittierten wir über Mk. 3009.60; ferner gingen ein von N. N. 3.00, N. N. 5.00. Der Ausschuß der Zeppelin-Feier hat uns für Zeppelin Mk. 982.40 überwiesen, so daß sich der Betrag von itn ganzen Mk. 4000 ergeben hat. (Nachträglich gingen noch 10 Alk. von Prof. H. ein, so daß sich die Gesamtsumme auf 4010 Mk. erhöht.)

Wir schließen hiermit die Sammlung und danken noch­mals allen Spendern.

Die eingekommene Summe haben wir heute der All­gemeinen Rentenanstalt Stuttgart über,riefen.

Verlag desGießener Anzeiger".

Donaueschingen.

Bisher quittierten wir über Mk. 640.82. Vom Aus­schuß der Zeppelin-Feier sind uns für diese Sammlung noch Mk. 159.18 zugegangen, so daß wir im ganzen über Mk. 800.00 zu quittieren haben. Diese Summe haben wir heute an das Hilfskomitee in Donaueschingen eingeschickt, da wir auch diese Sammlung geschlossen haben.

Verlag desGießener Anzeigers".

M dem W Die Li nachmittags offen.

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sehr stark.

w. M a i n z, 7. Okt. In einem Schreiben an die Bürger­meisterei zu Mainz erklärt Graf Z eppe li.n, dem die Stadt für den Fall, daß er hier einen Luftschiffhafen errichten wollte, Ghitgegenfommeu zugesagt hatte, dass er nicht mehr beabsichtige, g r ö ß er e Da u e r f a h r tc n zu unternehmen. Er werde sich auf den Bau von Luftschiffen beschränken und bei den kurzen Probefahrten stets nach Friedrichshafen zurücktehren. Bei der weiteren Entwicklung von lenkbaren Luftschiffen werde es Sache der Städte sein, Luftschiffhäfen und Luftschiffhallen zu errichten.

FC. Fürstenau, 7. Okt. Die Schwerer des re­gierenden Grafen 511 Erbach-Fürstenau, Gräfin Maria (geb. 1870), Hai sich mit dem Grafen Wilhelm von Oeyn­hausen-Sierstorpff, Herr auf Hemmighausen verlobt. Der Graf (1860 geb.) ist Witwer und wohnt in Bad Dri­burg bei Höxter. Seine verstorbene Gemahlin war eine Freiin von Sierstorpff-Cramm, Fideikommißherri.ir auf Ritter­gut und Bad Driburg, mit Gehrden, Charlottenhof und Rothehaus, Kreis Warburg. Aus der Ehe sind ein Sohn

Gericht-saat.

Offenbach, 7. Ott. In der Privatbeleioigungsttü'ge der rülyeren sozialdemokratischen Stadtverordneten Stadtntiiller und Falke gegen den bürgerlichen Stadtverordneten Theodor Böhm wurde heute der Angeklagte Böhm fr e i g es pr 0 chen. Böhm hatte in einer öffentlichen Versammlung behauptet, daß die Vorgenamtten als Stadtverordnete Kleinkoks, der nur für kleine Leute bestimmt ist uitb nur in geringen Quantitäten Don der Stadt abgegeben wird, zu billigerem Preis und in größten Mengen vom städtischen Gaswerk bezogen hätten. Das Gericht hielt den Wahrheitsbeweis für erbracht.

fc. Frankfurt a. M., 7. .Ott. Die Str a fkämmer verurteilte heute den 69 Jahre alten Kaufmann Joses Rupp, der in der Niddastraße 84 ein Wurstwarengeschäft en gros be­treibt und seine Waren an Wirte und Wursthändler hier unb ht der Umgegend ab setzt, wegen Vergehens gegen §12_ Ws. 1 des Nahrungsmittelgesetzes zu sechs Monaten Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust. Die Verhandlung entrollte, wie auch der Staatsanwalt sagte, eine große Schweinerei.

Berlin, 7. Oft In dem Prozeß gegen die Zimmer fron Anna Sieger wegen des Diebstahls des Perlenhalsbandes der Gttifin Wartenslebens verurteilte die 7. Straffammer des Land­gerichts I Berlin, die Angeklagte wegen Diebstahls zu IV2 Jah­ren Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust. Der Staatsanwall hatte 2 Jahre Gefängnis beantragt.

Madrid, 8. Ott. Emile Sanpadvo, der falsche Prin- von Battenberg, über dessen Hochstapeleien schon mehrfach berichtet worden ist, wurde wegen seiner letzten Schwindeleien zu 2 Jahren 4 Monaten Zuchthaus verurteilt.

Vorstellungen. .

^Schotten, 7. Okt. Seine Hauptverf ammlung hielt heute der Verein Lehrerheim Vogelsberg - in seinem schön gelegenen 6eint am Fuße des Alteburgs- kopf unter dem Vorsitz des 2. Präsidenten Lehrer Dern- \ Offenbach ab. Schon vormittags waren Lehrer, besonders s aucb aus den Provinzen Startenburg und Rheinhessen em- getroffen; galten doch die Verhandlungen der Klarstellung des Verhältnisses zwischen Landeslehrerverein und Lehrer­heim. Ersterer hat nämlich aus finanziellen Gründen feinen eitherigen Iahreszuschuß von 400 Äiark auf 200 Mark herabgesetzt, und der jetznge Vorstand des Landeslehrer­vereins zeigt anscheinend nrcht mehr das Interesse am Heim wie der frühere unter Leitung des Rektor Backes. An den Jahresbericht, der diese Tatsache betonte, schloß sich eine mehr als einstündige Diskussion, in der es zu lebhaften Ans­prachen kam. Lehrer Krausmüller hob besonders die Vor­teile des Lehrerheims, seine gesunde Lage in herrlicher staubfreier Luft, feine entzückenden Waldungen und nicht zuletzt die gute Verpflegung im Heim hervor. Das Lehrer­heim könne sich jedem Sanatorium zur Seite stellen, wie auch ärztliche Gutachten wiederholt bekundeten. Der Stand­punkt des Vorstandes vom Landeslehrerverein fei weder moralisch noch finanziell gerechtfertigt. Lin k-Rudings­hain spricht die Ansicht aus, dc.-.ß das Heim noch mehr von Lehrern besucht werden müssen es solle eine Wohltätig­keitsanstalt werden. Die Verhandlungen ergaben für das Heim recht günstige Aussichten, zumal zwischen den Vor­ständen des Heims und des Landeslehrervereins bereits Verhandlungen eingeleitet worden sind, die nickt nur die Beseitigung der Meinungsverschiedenheit, sondern eine baldige völlige Uebereinstimmung erhoffen lassen. Die Ver­sammlung sprach einmütig die Ansicht aus, daß es für Hessens Lehrer eine Ehrenpflicht sei,, das Heim auch ferner­hin zu unterstützen. Lehrer Held-Schotten verlas die Rechnung des Heims. Die Einnahmen betragen 2933,68 Mk., die Ausgaben 2 914,40 Mk., der wirkliche Barvorrat ist 2319 Mark, das Gesamtvermögen 38 052 Mk., die Schulden 34 000 Mark. Bei der Borstandswahl wurde anstelle des verdienten 1. Vorsitzenden Hotz-Nidda Lehrer Dern^Osfen- bach gewählt, 2. Vorsitzender wurde Spieß-Rainrod, Rechner Held-Schotten, wiedergewählt wurden die Lehrer Dern-Neu- Jsenburg und Vorbach und Herr Engel-Schotten, neugewählt wurde Schaff-Schotten. Das Lehrerheüm zählt jetzt 1740 Mitglieder, der Besuch war während t>cr Sommermonate

Material gewählt werden muß, das den Lärm passierender Fuhrwerke möglichst zu verringern geeignet ist. Unbedingt müßte solches Pflaster angebracht werden in engen und starkbefahrenen Straßen sowie vor Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, in denen der eindringende Straßen­lärm die Tätigkeit stark beeinträchtigt oder zeitweilig gar hindert. In den hiesigen Schulen sollen die Einwirkungen des Straßenlärms, namentlich bei offenstehenden Fenstern, teilweise derart stark sein, daß der Unterricht zuweilen mi­nutenlang ausgesetzt werden muß, weil Lehrer und Kinder sich nicht verständlich machen können. Auch im Hinblick auf die kommende elektrische Straßenbahn, die, wie man allseitig versichern hört, wirklich im Anzuge sein soll, ist es geboten, sich heute schon über geeignete Pflasterung in den Straßen schlüssig zu machen, die die Motorwagen dem­nächst durcheilen sollen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß diese Wagen einen beträchtlichen Lärm verursachen, der gewiß nicht gesteigert werden darf durch den Fuhrwerksverkehr. Es wäre sehr zu wünschen, daß in der Diskussion auch, von Fachleuten geeignete Vorschläge über die Gestaltung unseres Straßenpflasters gemacht würden. Dabei darf man sich ver­sichert halten, daß unsere Stadtverwaltung jede Anregung dankbar entgegennehmen wird.

**DerBezirkseifenbahnratFrankfurt hielt gestern in Frankfurt feine 66. Sitzung ab, in der Mitteilungen über die feit der letzten Sitzung im Personen-, Vieh- und Güterverkehr eingetretenen wichtigen Veränderungen, sowie über die infolge der letzten Beschlüsse geschehenen Maßnah­men erfolgten. Darnach sind acht verschiedene Anträge, die teils Tarifänderungen, teils Zugverleguugen usw. betreffen, von der maßgebenden Stelle abgelehnt worden. Die Vor­lage der Eisenbahndirektion betr. die allgemeine Ermäßi­gung der Frachten für Vieh durch Herbasetzung der Staffel usw. wird von der Versammlung gutgeheißen. Der Antrag betr. die Einlegung neuer Züge auf der Strecke Fulda-Tann und Fulda-Gersfeld im Anschluß an die Züge nach Kassel, Frankfurt und Gießen wird empfohlen. Es werden dann noch Fahrplanänderungen besprochen. Eine Anzahl Fahr­planverbesserungen betr. die Anschlüsse von Frankfurt nach dem südl. Oberhessen sollen wohlwollende Erwägung finden.

** Freidenker-Vereinigung. Kommenden Samstag wird im Saale des Hotel Einhorn Herr Dr. Julius Cahn aus Frankfurt a. M. überDas Freidenker- tum, seine Ziele und seine Gegner" sprechen. (Näheres siehe Inseratenteil.) Herr Dr. Cahn, der zum Vorstand des deutschen Freidenkerbundes gehört, ist einer seiner ge­wandtesten, schlagferugsten und feurigsten Redner, der es außerordentlich versteht, seine Zuhörer mit sich fortzureißen. Vor drei Jahren, bei Gründung her Vereinigung, sprach er

unb fünf Töchter vorhanden.

----- Wetzlar, 8. Oft Sonntag, 11 Oft, nachmittag 2 Uhr findet die 1. Vorturner stunde des 2\ Bezirks des Gaues Hessen in der Turnhalle des Turnvereins Wetzlar statt. Der Uebungsstoff ist der für die 1. Vorturner- tunde im Turnplan bestimmte.

miVp Dort fei eine Dienstbotenschule auf interkonfessio-1 also genau den Reichsdurchschnitt kostet, während vor neller Grundlage geschaffen worden. Auch sei bereits eine Min - etwa fünf Jähren für den einzelnen Schuler nur 47 Mk. ( destruhezeit für Dienstmädchen eingesuhrt. _ "^Hamburger I aufgetoenoet wurden. Es gibt aber eine ganze«hl von , Frauenveveine gingen mit ihren Forderungen fast ebenso weck tote deutschen Mrndesstaaten, die noch beträchtlich höhere Auf- t>ie Sozialdemokraten. Ihre Vorschläge uickerschieden fich von Sendungen als der Reichsdurchschnitt für den einzelnen . denen der SoziaLemokratcn nur dadurch, daß sie den Diewv-1 bolksschüler zu verzeichnen haben. An der Spitze stehen - Mädchen nicht den tzaussch lüss/l bewilligen wollten. die drei Stadt-Staaten Hamburg, Bremen und Lübeck mit Rednerin beklagt es, daß die Postbehovi^ keine Dienlwiadchen als -75 Gesamt kosten auf einen Schüler.

Anwärterinnen für ben Mbienft ^ehme, o^hl ^knese I ^b^9 dM Volksschüler' ent-

U «lüTrer'Sto^tärt, baf eine Dienst, fallenden Aufwendungen im Schaumburg-Lippe,

botemwt nicht bezüglich des Einkommens der Dienstmädchen, son-1 w0 auf ihn nur 35 Mk. kamen. In Hessen betrugen naä) bem nur bezüglich des Wohnungswesens bestände. Ern Not- letzten Aufnahme die Aufwendungen ^fnr die osseniltchen stand fei aber auch für die Herrschaften vorhanden, da viele Dien,t-1 Volksschulen 10.1 Vdillionen Mark gegen 7.8 Millionen Mart boten nicht genügend vorgebildet seien. Das urrmigeldergeben I $ Einern Jahrfünft. Davon wurden damals 2.o Millionen sei lcks gradierend für beide Teile zu bekämpfen, daher dürfe - $ Staatsmitteln gedeckt und heute 2.8 Millionen

ÖÄÄÄÄ ÄÄU Geaen J Mk' -ar gewerkschaftliche Bewegung erhalten wolle. Mit Trauer und Bc- fünf Jahren.

benfen fei die Zersplitterung in der Dienstbotenbewegung anzu^ ,

sehen, da eine wirtschaftliche Bewegung einig secn müsse. Rednerm Vom Großherzoglichen Hose. Se. Kgl. Hoh.

wlll nichts gegen konfessionelle Dienstbotenvereine sagen, sie dürfen . Großherzog begaben sich am Montag den 5. d. Mts. aber nicht dm Anschein emzecEen, als ob es fich um ^ewerk- Viernheim aus Jagd, übernachtete daselbst

Ä am '5. und 6. im bärtigen Jägerhaus und ^rtc am 7 « Standes, und daher die Dienstbotenbewegung unterstützen. (Bei- früh nach Darmstadt zuruck. Hierauf erteilte E>e. Kgl. Hoh. fall.) Fräule in Papp ri tz-Berlin meint, daß die Sozial- Residenzschloß Audienzen 2c. und kehrte, n. d. .Darmst. SÄXk. 3tS.;; °lsd°nn nach Jagdschlaß W°-isga-t°n zrnuck

Mädchm mis den Vereinen herausgetricben. Daraii fei ixte Or- Lan dta g8 wa hl d eroegung. Der Ausschuß oer

«mtfation gescheitelt und nicht an der Unmöglichkeit des -Zu- deutschfreisinnigen Partei in Mainz wlll der Partei für die sammengehens von Hausfrauen und Dienstboten. Beschlnfse NandtagSwahl Neutralität Vorschlägen. Die Sozialdemo-

' weni« sonderbar, daß sich in » nur -raten nornini-rt-n alt- K°ndidaten für Darrnstadt.Land. imverheivatete Damen, die doch die Tienstbotennote aus eigener Großgerau den Maurer Muller-Griesheim.

Anschauung gar nicht recht kennen, über die Dienstbotenffage die * Ordensverleihung. S. St. y. der Grotz - Köpfe zerbrochen haben. Das Niveau der Debatte war denn . haben dem Gräflich Solms - Rödelheimschen Bau-

allerdüigs auch darnach. Anstatt eine Enquete über Wohnungs- ^-i-iedr Volk zu Assenheim das Silberne Kreuz des

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denen es von Tag zu Tag schwerer wird, tüchtige Dienstboten zu * Polizeidienst. S. 5l. H. der Großherzog ftnden, trotz hohen Lohnes, wenig Arbeit, guter Behandlung und ca&en den ständigen juristischen Hilfsarbeiter bei dem Ml- guten ^hnnngsverMtniffen. sehe doch die Anzeigen- j der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, Regierungs- fßalten der Zeitungen durch. Da überbietet bie eine tzaustt.au öie J q-itniä

i^ere durch weitgeherckstr Vergünsttgungen an die Dienstboten, rat Dr. Eugen Kranz buh le r unter Belassung des Titels Mer was sich dann bestenfalls auf wiederholte Inserate meldet, ^Regierungsrat" zum Vorstand des Polizeianits Darmstaol das entspricht auch nicht eiwnal den bescheidensten Ansprüchen. ecnQnnt

Man sucht ein Dienstmädchen, A meldet.sich hingegen einFrau- - ' Kultur-Jnaenieur. S. K. H. der Groß­lein," angetan mit allerhand Taut, ausgeputzt nach der neuesten 5t,u 11 urngenieuc. g «Einback

Mode, wie eine Dcknd. Sie will natürlich nicht Herzog haben dem Diplom - Ingenieur Hch. >-teinb acy waschen, keine Teppich klopfen, keine Treppen reinigen, keine Großen-Buseck zum Kulturmgenieur ernannt.

Kohlen aus dem SMIer heranfttagen. Sie kann weder Kochen n§ Kloster. Die Berliner Morgenblättcr melden

- M.-k-u- Di. Witwe des ernteten G-MW-N und Sonntage. Sie möchte am liebfteii Nichts INN und erkundigt Sergius, geborene Prinzessin Elisabeth von Hessen, fich mehr oder weniger höflich, ob auch keine Kinder und Hunde I Schwester der Zarin, trat in ein Kloster em, das sie selbst im Hause sind und warum das vorige Mädchen fortgegangen ist. acarünbet hat

Die Antwort der eingeschüchterteii .Hansftau, daß die vorige etwa J JA m Bureau des S t a d t th e a t e r s 'SSÄÄÄÄ W-ri. Paul Lindaus erl-b-n zur Zeit an den deutsch.«

Jahren, die nichts können und nähts gelernt haben, fordern Bühne nut überraschendem Erfolge eine Renaissance. 4i5ie 25 Mk. Lohn, und sie bekommen ihn auch. Wie mancher gelernter xm lichten Jahre mit des Versasiers interessanter Komödie männlicher Arbeiter wäre froh, wenn er hei freier Sialwii und Andere" unsere Bühne eine der ersten war, die Lindaus

Sen^y^gLw? Mch'schllmmer ^ist c5°mit den Werke wieder aufnahm, so geht sie jetzt mit seinem ,Ersolg- Aushilfefrauen bestellt. Man wende sich doch nur einmal an den voran. DaS Werk ist längst tm Komgl. Schauspielyause m städttschen Arbeitsnachweis und hüte dort um eine Ausbilfesrau. Berlin neu einstudiert worden und hat sich als Treffer er- Adrch-n wwven Jhnm Wohl rmckMwirsm abcr dir «Elfe- j , B-ionders der liebenswürdig- zweite Akt und der flau wird dann meist uit geeigneten Augenblickkrank , wenn i o-hpnfprfnnpr fnielt schluaen

sie arbeiten sott. Wir haben ja fo viel Armenvereme und Suppen- bewegte dritte Akt, der in einem Theaterfoyer sp , scy g küchen und '.oas dergleichen menschcn-si'eundlicher Anstalten mehr durch. Von den neuen Mitgliedern haben die Damen Jxober sind, daß niemand zu verhungern braucht; also wozu dann erst ar- (E^a), Pauly (Hermine) und Albrecht (Josephine) neben den fceiien- .r < 3 ^... ,d. ...= öerren Jiealer (Baron Fabre) und Volck (Geheimrat Harden)

Denen, die ausnahmsweise das Gluck haben, cm tüchtige» n,.e21I2(»ifhnpn Außerdem ist Herr

Aäädchen gefunben zu haben, werden leicht geneigt sem, zu be-1 besondere Gelegenheit sich auszuzelchnen. - tz ] -y

haupten, daß hier alles allziychivars geschildert sei, und dann Goll in einer Hauptrolle beschäftigt.

heißt es hockMütig: eine jede Hausfrau hat daS Mädchen, das * Bürg ervcrciu. Wie sich aus dem Anzeigenteil

sie verdient. O nein, Vevehrteste, das Problem liegt ganz luo 233 ergibt wird sich der Bürgerverein in seiner morgen

anders als bei der guten oder schlechten Dienstherrschaft. Eine ftotffinbenben Versammlung auch mit der Frage

schlechte Behandlung, scUechte Wohnungs- und Kvstverhältnisie! . * xnfünftiaen Straßeuvflasterung be­

läßt sich ein Dienstmädchen heute schon nirgends mehr,gefallen, unsrer 8^n tigen totraBenpi

sie läuft einfach fort, und welche Dienstherrschaft wird tn die,em fassen. mag hrer ganz uumaßg b 1^9 J

Falle wohl von ihren Rechten Gebrauch machen. 4,atc sie es, s werden, daß bei ^Herstellung unseres solches

dann würde sic sicher kein Dienstmädchen jemals 'wicderbekominen, dafür sorgt schon die Klatschsucht der lieben Nachbarn. Nicht mit Rechtsschutzstellen, Dienstbotenvereinen und bergt werden wir die Dienstbotenfrage lösen, sondern nur mit dem ehrlichen Bemühen, die jungen Mädck)en besser zur Arbeit anzuhalten. Gegen die Putz- und Vergnügungssucht der Mädchen möge man zu Felde ziehen. Was sollen denn das ein­mal für Frauen und Müller iverden, die schoii in ihrer Jugend nicht ernstlich zu arbeiten gelernt haben, die von früh bis spät nur ihr Putz- und Tanzvergnügen im Kopfe haben. A.

Mehr als eine halbe Milliarde Mark betragen alljähr­lich die Aufwendungen, die Staat und Domänen im Deut­schen Reiche für ihre Volksschulen ausgeben, eine Summe, die noch ständig im Wachsen ist, denn ihre Zunahme beträgt im letzten Jahrfünft mehr als 100 Millionen Mark. Er stellt den Gemeinden ein gutes Zeugnis aus, daß der weit­aus größte Teil dieser gewaltigen Summe von genau 523.9 Millwnen Mark aus eigenen Mitteln aufgebracht worden, daher der von den einzelnen Regierungen aus Staatsmit­teln zur Nnterhaltung der Volksschulen gewährte Zuschuß nur vier Millionen Mark betrug und daß schließlich ine Steigerung der Ausgaben hauptsächlich willig von den Ge­meinden bezahlt wurden. Da es nach der letzten Aufnahme im Deutscheic Reiche 9 737 262 Schüler gab, die in öffent­lichen Volksschulen Unterricht erhielten, so ergibt eine em>- sachtz Rechnung, daß in Deutschland jeder VolksjchMer 54 W.

_ Elel D. Lahmes auBerotbenthc Höhung des y angenommen. I lm Derhältm! Spesen zum konsolidier I aus N,° M'l » Aapilalerhoh zu konsolibiei . Zinsenlasl zu t neuen Akher werden könn qewesen, ma 1 Kurs so stelle machen, ed schlossen habe igeneralversa Lbligationen in Option üb

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? Eberstadt (K°r. Gießen), 6. Ott., Unser früherer Lehrer tzasselbaum wurde dieser Tage unter großer Beteiligung beerdigt. Er hat über ein Merrsckmlcben hier gewirkt und war aO^ahre im Schuldienst tätig. Im nahen Birklar wurde i>er Arbeiter Harnisch im Steinbruch von ichwercn Gestemsmassen verschüttet, sie zerschmetterten ihm beide Berne. Der Schwer­verletzte kam in die Klinik nach Gießen.

X Butzbach, 7. Ott. ^ein 70iahriges Bestehen 'eiert anfangs November der ältelte hiesige Verein, Gesangverein Orpheus. Das Rh ein-M a,in-Verbandstheater, dessen Aufführungen v. I. hier großen Beifall fanden, ist auch für diesen Winter ivieder gewonnen. Tie erste Aufführung^ findet hier am 2. ^November statt durch das SchauspielDer Königs- leutnant" von Gutzkow. Im Februar und Mürz folgen weitere