Verbände bcüreten, wenn nicht, dann solle er gehen.
vcrnrischtes
Bodens,
ohne daß
des nm
un» an»
Dichters erschienen, das ebenfalls als Heimatroman bezeichnet werden kann. Auch Rapunzel, das, wie die übrigen Bücher Finckl-s in der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart erschienen ist, ist kein umwälzender Neuerungsroman, aber ein Buch voll Seele und voll Gemüt, das Weck eines Dichters. Rapunzel ist die Lebensgeschichte eines Bauernbuben, der in Reutlingen die
oce Elastizität leidet in einem gewissen Sinne die Sicherheit des Ganges. Das erkennen wir daran, das; wie aus glatten Wegen iciüji greiten uns hm,allen, was selbst em durch eingeschlagene Nägel mit größter Dtciouiig versehener Stiefel nicht immer verhüten kann. Beschreiien wir dagegen einen solchen Weg nut einer Gumuuwhle, jo gehen wir en.sE'icvcn sicherer, uno die Uriodje .st mit ui dem Umiiano zu suäZcn, daß wir weniger fcjt au,ireien uno dadurch weniger avl>mgig von dem Boden sind. Der elastische Gang ist aua) sür den jLjipcc entschieden der veisere, der Siorpcr
'vollen, dann müssen Sie doch auch emeKonzessiou vonBayern haben." Da erividerie der alle Vautcicn im echten Alecnzer Deutsch: „ Te Herr Babba, den werrn m'r schon fange."
— Erinnerungen. Ehr. Lauteren, der Baler
— Die ncucntDcdie Goeiheoüste, die man dieser Tage, wie schon kurz gemeldet, in der Grsßhcrzoglichcn Kuust-
war, diesen entzweibrach bezw. herauSgeristen hat. Durch diese Schäden ist fast die ganze Telephonleitung noch der Stadt seit zwei Tagen gestört. Auch die Leitungen nach den umliegenden Orten sind vielfach gestört. Tank dem jetzt eingetretenen Tauwetter und der mit Hochdruck betriebenen Ausbesserungen durch die Telegraphenbau-Abteilung dürften bis morgen die unliebsam empfundenen Störungen wieder beseitigt sein.
-Lauter, 4. Dez. Bei der heutigen Beigeordneten wähl wurde Heinrich Pitz als Beigeordneter gewählt.
Gerichrstzaaz.
th. Butzbach, 4. Dez. Bor dem Schöffengericht hatte sich der Landwirt Winter von Hochweiscl wegen Beleidigung des Felddereimgungskommiisars, der Mitglieder der Voltt zugstommission und des Schiedsgerichts zu verantworten. W. glaubte bei der vor zwei Jahren beendeten Feldbereinigung benachteiligt zu sein, er machte deshalb eine Eingabe an das Ministerium, in der er die Beamten rc., die mit der F-eldbereinigung zu tun hatten, beschuldigte, sie hatten ihn willkürlich unter Mibachluilg der Gesetze geschädigt. Er bezeichnete das Verfahren, das man ihm gegenüber eingeschlagen hatte, als Lug uiid Trug, bezeichnete die Mitglieder der Konimissionen als Ignoranten schlilnmster Sorte und warf ihnen abfichiliclye Fälschungen vor re. Eine vom Ministerium gesühnc Untersuchung hat die Haltlosigkeit der An- . schuldigungen des W. ergeben. Es wurde zwar festgestellt, daß man über die Zweckmäßigkeit der Einteilung der Äecker rc. bei der Feldbereinigung streiten könne, aber die in Frage kommenden Beamten rc. nach Recht und bestem Wissen versahren sind. Die Angelegenheit hat s. Zt. sogar die hessische Kammer beschäftigt, die eine Kommission ernannte, die den Fall Winter untersucht bat und zum gleichen Resultat gekommen ist. W. hatte zu gleicher Zeit, als er die Behörden in Tätigkeit setzte, sich an die Staatsanwaltschaft gewendet und die Beamten und Mitglieder der Feldberei- nigungskommissionen wegen Betrugs, Untreue rc. angezeigt. Bor den Schöffen in Butzbach erstattete Kreisarzt Dr. Rebe ein Gutachten, worin er den Angeklagten W. als einen pathologisch belasteten Querulanten bezeichnete, der an einer krankhaften Störung • der Geistestätigkeit leide und daher seines Erachtens strafrechtlia> nicht verantwortlich zu mad>en sei. — Der Amtsanwalt und der Gerichtshof waren der Ansicht, — und diese stützte fiel) auf
Uhrmacherei und Mechanik erlernt und sich zum klugen, unenl- belwlichen Gehilfen eines alten Uhrmachers durcl)arbeitet, der mich lebhaft an den „alten Goulden" in Erctmann-Ehatnans Rekrutengeschichte erinnert hat. So ist dem jungen Bauernbuben in der beschaulichen Enge der kleinen Werkstätte ein schönes, reines Glück erblüht, und das vermag auch die drohende Erblindung ihm nicht zu rauben. Und auch das „Lob der Frauen" klingt in mächtigen Akkorden durch das Buch und verdichtet sich in dem Verhältnis von Mutter und Kind zu einem schwungvollen, innigen Lobgesang auf die Mutter, der liefe, reine Saiten anschlägt und mit einem fast feierlichen Aufschwung in voller Schönheit aus- klingt. Der zweite Schwabe, den ich hier zu nennen habe, i|i Hermann Hesse, der rocinirolye Verfasser des lustigen Zechers Beter C a m e n z i n d und der wehmütigen, entsagungsvollen Geschichte Unterin R a d. — Hesse ist wie unser Landsmann Wilhelm Holzamer keine Bollnatur, lein genialischer Kraflmensch, sondern ein stiller, versonnener Träumer, der bedächtig und be- jinnlld) an blülyenden Feldern entlang seines Weges dahingehl und auf die seine Stimme seiner Seele lauscht. Und dann erzählt er von Geschehnissen, die vor Jahr und Lag schon vergangen waren, von Menschen, die sich mit dem Leben nicht so recht vertragen können und die langsam verkümmern, wenn sie nicht durch äußerliche Umstände gehindert und gehalten ivcroeu, wie bei Holzamer. So mutet auch sein neuer, bei Fischer in Berlin erschienener Band 'N a ch b a r n an. Zwar sind die einzelnen Novellen sehr ungleichwertig, die erste und die letzte sind wohl die besten, aber doch leuchtet aus jeder Zeile, aus jedem Wort der seelenvolle, innerliche Dichter lyeraus, der seine Gestalten mit der ganzen Zartlyeit eines keusch empfindenden Gemütes verklärt und verherrlicht. Aber kein Ziel ist das Buch, nur_ eine Rast aus dem Wege zu dem hohen Gipfel, den er freuoig ersteigt, um sich mit trunkenen Augen an der Schönheit seiner schwu- bischen Heimat zu weiden, denn wie Holzamer, so gibt auch ihm die Heimat fein bestes und schönstes unö irohmütig truumt er ter ihrem klaren Himmel seine herzvollen Geschichten, die mutig aus längst vergangenen Tagen herüber klingen.
Karl Neurath.
c-ic Ausdünstung d:s Fiiß's selbst leibet, da ja niay. der ganze Fuß, fcndein nur die Softie mit Gummi befleißt fein soll. Allerdings wird gegen die Gumniif:-hle Der Einloand erhooen, oatz sie weniger uaucihast sei a.s Luc Leoersoh.e: 00 das euer lOirkiiQ) zutr.isi, ist. rcuri jvag.ia) und wenigllcuS bei der Benutzung im öunmer kann eine yjunuu.iob.c vule Neonate vraum- uar bleiutu, weil hier auf Oer glatten ^wtzfmaye pnd den Boden- declen ihre Aouutzung sehr gering ist.
Skildierenden vor dem Besuche Prags. Zliwiberhandelndk werden etwaige schädliche Folgen sich selbst zuzuschreiben haben. — In einer gestern abgehaltenen Studenten- Versammlung, bei der Geh. Rat Pros. Dr. Friedrich den Vorsitz führte, meldeten sich 45 Studenten zum Eintritt jn die Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger nu Kriege.
= M anrrheiin, 4. Dcz. Am nadjmittag- des 2. Dezember wurde in der Einfahrt eines Hauses in dar Seclenheimerst caste hier das 16 Jahre uilc DienstmäoaM Anna 2 ähndorf durch Stiche in den 5)als ermordet. Der Mörder wurde heute mittag in der Person des 18 Jahre ai|en Lackergehiisen Herrn. Bergmeister verhaftet.
♦* 1 c ui e wc Heilungen ans Hessen und den
Nachbarstaaten. Bürgermeister Braun von Oberau ist bis auf weiteres vou seinem Amt zurückgetreten. Als Stellvertreter ist der Grosth. Beigeordnete Meides bestellt worden. — In Wor m s wird h.nre eine st ä d k i s ch c A votheke eröffnet.
— Gummisohlen. Samtalsrat Dr. Beerwald schreibt I :^le zu Weimar gefunden lynt, Rammt offenbar aus den ersten in den „Blättern für Bolksgesundheitspflege": In der Bcschuhung :akren for Weimarer Zeit und ist ein Werk von Martin Llauer. unserer Füge Haden wir uns mit einer gewissen Einseitigkeit daran I - - c
Winterkälte abwarten. Tage der bittersten Not wechselten nur selten mit Tagen des UeberilufieS, an denen es gelang, einen Moschusochsen zu erlegen. Immer wieder mustten die drei Männer einen der Hunde verzehren, um sich vor Dem Hungertode zu retten; schließlich gaben sie alle Hoffnung auf und strebten nur, die Resultate ihrer Erforschungen bis zu einem der Depots zu briligen, wo sie spater eine Hilfs- expedition auffinden tonnte. Las erschütternde Tagebuch Bröuluuds, das nachher bei seiner Leiche gesunden luurbe und die einzige Quelle für das Schicksal von Mylius Erichsens ct Abteilung seit ihrer zweiten Trennung von Koch bildet, ent* Auf der rollt uns in seinen knappen Sätzen Bilder der Verzweiflung.
kürzlich in Mainz verstorbenen Geb. Lommeizieuials, gründete einigen Freunden die Attlen-Gejeltscha't der eDenmiigcn hssstsclren LudwigSbahn, die erst Ende der 9uer Jahre in ua tlichcn Besitz überging iinD deren Kapital wie dar ü)L I. müteiil nizivischen von einig 1OU UOO Gulden zu einigen hundert Millioilen angeivachsen waren. Als Lautern mit noch einigen anderen Mamzeiu bei Grost- berjog Ludwig IIL. vorstellig ivurcc, damit ihnen o,e Lonzejston der ersten Bahnstrecke Mainz-rtudivlgshaieil beioiiiigi iverdc, criwicn piüniici) Die lunge Grostheizogm Alathilde, eme Tochter des Könige Max von Bayern wahrend der Audienz und 'otgte nut | .lege den Verhandlungen. Als fic erfuhr, i vor um es ich handelte. iagte sie zu den Herren: „Wenn Sie eine Bahn nach Ludivigshaieti bauen
- - . - , Sie wurde von dem bekannten Maler Prof. Otto Rasch entdeckt,
gewohnt, hauptsächlich das Leder zu benutzen, und nur zu ,pvct- re auj ^r Suche nach Gipsnwdellen für seine Zeichenkiasse uajen Zwecken oder im Rcstaurationsnttieoe bei den Kcllneni an Kunstschule unter allerlei verstaubten Kopsen in dem linden die Gummisohlen Verwendung. Es ist nicht ohne Be-1 ;)^sitorien fand. Nach den „L. N. N." stellt sich das Werk deutting für die Beurteilung der Ledcrsoh.c, daß man sich in den eisten Blick als Bildnis des jungen Goethe heraus, dem» es zwcifaäyer Hinsickrt ihrer lventgcr bedient, und wenn unr fragen, sich um ein gaii^ unvcrgleicksiich schönes Bildnis des
weshalb der Spieler beim Säsiagball die Gummisohle bevorzugt, I Dickters: namenttick, ist cs viel feiner in Modulation und AuS- so erfahren wir, daß es nicht allein die Schonung der SManlage Orucf, als die erst kärz-kich in Bei mar Imfgcfunbcnc Büste von ist, sondern eben so sehr die größere Elastizität, welche beim ^^ucr Diese repräsentiert einen viel späteren Abguss, zeigt als Lausen und Springen diese Art der Bejchuhung gibt. Andere e^nsutat eine Draperie als Abschluß nach uiUcn und wird ungefähr Grunde hat der Ketiner. Nicht nur mit einer gewisicm erhöhten ,u glcUt),:c Zeit mit der sogenannten Trippelschen Büste entstandem Elastizität, sondern auch viel leichter kann er mit seinen Gummi-1 ,ein DaS eben ausgesnndene Werk zeiai dcuttidye Spuren letzter sohlen durch die Gaströiirne schreiten, sein Britt ist um vieles ^anb. Offenbar Hal der Meister den rriitl/cn Gipsabguß in allerlei weniger hart und die Ruhe, die yedes gine Restaurant auszeichnen Einheiten iiadygeorbeitct Die F-orschung weist bisher nichts Übesoll, wird dadurch wesentlich gciorbcrt. Die,e letztere Eugenschasl dieses 5^^ ^igeinartig ist bei diesem Funde auch, dast ein der Gummisohle lästt cd bei dem lärmenden geräuschvollen Leben T-uplikai-Aogust sa/on seit vielen Jahren in einem Zimmer des der Gegenwart als sehr wünschens.vert erscheinen,. baß ihr Ge- ehemaligen Hauses der Frau v. Stein den Ofen ziert, allem An- orauch atlgcmcinec werde und baß sic vor allem m Den Wohn- si.,cme nady aus dieser Zeit überkommen, uiid niemand ist auch Häusern zur Verwcnouug komme. Bei dem hohen Preis des h^r daraus versasicn. daß sichs h.cr um ein ganz selten schönes ^tadlgelluides wohnen m unseren Grostst.wten Die Mensayen ti» Bildnis (Äoetl>s lyandelt. Das reiche Haar ist um den Kops mit vier selbst fünf Etagen übereinander, der Beivohncr der unteren einun 1UXu> antiker Art geounven. Der Kops steht mit
utage ist in seiner Ruhe sehr aoh^ngig von dem Beivohncr über I [urjem Halsanjatz unniittelbar auf dem Fuße der Büste. DoS ihm, uno vas lumilende Hane Treten mit festen eulylen und Ab- Werk wird den Sammlungen des Goeih->f)tLrional-MntjeumS cm» Iätzen kann sich vjt recht störend äußern. Jndefsen auch für die verleibt.
Stiaste selbst hat die Gumrniiohte enischieoen Vorteile vor der! * or- „l,
Ledeifohic. Die ’Jüuur lyat unicicn Fug auf oer -Irimlddye nut . ^ntcn^des Riaubritttrtun S mid der m 1 tte La it°irl üben einem Fettpolster versel^n, um den Gang elastisch und leicht zu äs ÄTKNackEb^stdZer^
uuiwen. S>k|C SOIi>al«yleit roirö durch Oie sd-rr- Lieder. Ucbutciu'cin^ aton ädVohei amreruno«
. aufse^ben und mt? bem. .Ö4»u»a. |
wird gegenwärng eine zwei Meter dicke flauer blostgelegt, an Die sich ein langer unterirdischer Gang anschliestt. Die ausgegraoenen Teile sind die Ueuerrcffc emes a.tcn LchiloisiS, dcsien 'Jiame und Bcht.mmung verschieden ausgelegt wird. Wihrend einige be* hauptcii, dast es zur Sperre d^S Pas,cS an der si'genannien Steig gedient habe, sind andere der Aniicht, cs sei ais Jagdschiost benutzt wviocn. Eine geivifse Bcst.iiigung dieser AnsickM konnte in den ausgegraoenen Sihii>ia^ucuiPnvaycn gefunden tvcrden. «Eiserne Pseck- ipiV.cn lassen Vermutungen über das Alter der Ruine zu. W.eder- ho.t ausg.g.abenc h. en stücke deuten auf c^ic Zerstörung
ocs GevauixS durch Brand.
15 Heimluuren oer Kinder. ^kuS Ehristiania wird den „Leipz. N. N." gefcärieben:. In der norwegisck>en Hauptstaot hat man yctzi die iTiru-cngUtfen in Den Dicust der Kindererzieyung gc- stettt. So lästi eine Gemeinde jeden Abend um auj.t Uhr Die Glocken läuten, zum Zeichen, daß die Kinder, Die sich auj der Straße au,hatten, nach d?au|‘e gcijeii foilcn. Nun will die rnrcheu-' leituiig bic,e E.nnayaiug Uucc atte Kirchen Ehrsitianias auS- Dehnen. Nack Aus,agc des Poi'.:,eiin,prkeors Hai das Lriuten eine bessere Wirkung gchaot, ai» man vermutete. In der be» tcesjenden Gemeinde veryci-üvindel der größte LcU der Kinder,
die geführte Beweisaufnahme — dast der Angeklagte vor v/s breiten, nncy Sudwesten verkaufenden Fsord, den er irrigev- bis 2 Jahren sich der Tragweite seines Tims sehr wohl bewußt nyeise für den Peary-Kanal hielt. Erst als er dessen Ende gewesen sei. Der Zustand des Winter sei höchstens berartig, erreid)t hatte, sah er [einen Irrtum ein und nannte den daß er nickt voll verantwortlich zu machen sei und deshalb müder neuen $-jOrb Danmarkfjord. Er hatte das Glück, hier 21 zu bestrafen sei. Das Urteil lautete auf eure Geldstrafe von Moschusochsen zu erlegen, so daß er mit einem reichlichen 2 00 Mark und Tragung der Stoßern „ Vorrat an frischem Fleisch versehen war. Bei Kap Riasdag
FC. Frankfurt a. M , 3. Dez. Die Firma Wmn er zufällig wiedL mttKoch zusammen, dem er denZefehl in Gießen führte im vergangenen Jahre m -Ureuvurg tue Die , ^f das zum Winterquartier bestimmte Sckyifs zurückzu- Firma Krlipp in Esten ein Gebäude auf. Tie Leitung des ^hren, während er selbst sich daraus versteifte, noch westwärts Baues lag in den Händen des Diplomingenieurs Paul zum Kap Glacier vorzudringen. Mylius Erichsen hatte Biüller von Gießen, Parlier war Julius Dkehl von Oders- nur noch auf acht bis neun Tage Vorräte für sich und auf bad). Sämtliche Maurer, die an dem Gebäude beschäftigt elf Tage für feine Hunde, ferner einen kleinen Petroleum- roaren mit Ausnahme eines einzigen, waren organisiert. Vorrat jum Kvchen von etwa zwanzig Mahlzeiten. Aus
d-m xfesss XÄÄ Ä
auch dann nicht bei, als der Maittec Emü stench^oonli^ eine Bucht des Peary-Kanals hcrausstellte und Hagen- Odersbach ihm drohte, den Aufnahmeschem nut bem Hnuppel ßenannt ^urde, für Den Pearykanal selbst hielt und
auszufüllen. Es kam darauf zu Berhanblungen zwischen den I ^uen großen Umweg machte. Doch stand er mit seinen Organisierten und bem Bauleiter unb Paitter wegen des beiden Beglcitemi, dem Topographen Hagen und dem Grön- I 'Jlid.)lDcrbänb(cr§. Auf Weisung Müllers sagte Aieyl dem Länder Brönlund, am 14. Juni an feinem Ziel, dem Kap . 'Dhuiter er möge währenb der Bauzeit hier wenigstens den, Glacier Pearys. Völlig erju)öpft traten sie mit 23 ausge- Verbände bcureten, wenn nicht, dann solle er fldjen. Ter hungerten Hunden die Rückreise an, aber fic märenden Än. Maurer ging iofott ohne Kündigung. Die Straflamnwr i-r-uguugen mcht mehr gcwachicn und dre von der «ommcr. üiinburg (W) sorach Müller und Mehl von der Anklage marure woltte n^t
Der Beihilfe zum Weggehen aus § lo3 der Gewerbeordnung I — • —-j-r-».-
rvei, Stiiich erhielt eine Woche Gefängnis. Gegen das Urteil Müllers und Mehls legte der Staatsanwalt Revision ein, Stench desgleichen gegen feine Verurteilung. Das hiesige Oberlanbesgencht verwarf bic Revisionen sämtlich.
S n. ü. D 0 rtmu nd , 4. Dez. Vor dem Schwurgericht hatte sich der 30jährige Arbeiter Fischer wegen Mordes zu ueranhvorten. Vor etwa einem Jahre machte er in einem Lokale die Bekanntschaft eines Arbeiters Rüttler, der in seiner Gutmütigkeit für den Angeklagten verfchiedenes zum Beilen gab. Fischer machte seinen neuen Bekannten vorsätzlich betrunken, indem er ihn fortuoährcnd zum Trinken animierte, während er^selbn Suche ^nach 'einer^SchlchstcUe °warf^ bam^der^Ang'eklagt7 den! „Keine Nahrüna mehr! Unmöglich zu marschieren und wir Lüttccr nieder und schlachtete ihn in grausiger Weise ab. Die sind über 000 Kilometer vom Schisf enyernt, hecht, es am
miid weniger ecsasiittett, was bcjonoeis für Die Frauen vortcll^rsi .st. Außerdem schützt die Guminisoh.e mehr a^s die Lcdersohle uot dcui Einfluß eines kalten uno feuuyleii BodcuS, x'""*
n. Düdelshe 1 m i. O., 0. Dez. (Tel.) In verflossener Nacht hat der dem Trunk ergebene Landwirc Heinrich Karl Nanz von hier feine Frau erschaffen und sich dann selbst in seiner Scheuer erhängt. Heute früh fand man die Leiche der Frau mit Blut bedeckt in dem Zimmer vor, in dem die 12- beziv. 7jährigen Söhne schliefen.
s. Darmstadt, 4. Dez. Hier hat sich mit Oberst A. von Hofmann als erster Lorsitzender cm Allgemeiner Verein für deutschen Gruß, Wohllätigkeitsverem I zum Besteii der Waisenhäuser der Neichsfecht,chule gegründet. Der Verein bezweckt das militärische Grüßen, da er das AbnehmeN der Hüte als mideutsch unb unbequem verwirft. — Heute abend warf sich in der Nähe des Orpheums der 22 Jahre alte ledige Alfred Cabey, im Rhönring wohnhaft, vor die herankommande Odenwaldbahn. Er wurde jo schwer verletzt, daß er schon nach wenigen Augenblicken starb. Tas Motiv zur Tat soll Kraulheit sein.
[] Marburg, 4. Dez. Der Kurator bec Universität macht am schwarzen Brett folge,ibes bekannt: „Da m Prag das Standrecht pcollaiuiert ist, warne ich die Herren
Barfchast des Toten, die aus ganzen 5 Pfennigen bestand, 7. August 1907. Ain 8. August geriet Mylius Erichsen mit nahm er mit sich. Die übrigen Sachen ließ er liegen. Gr stsinen Gefährten bei der Suche nach Moschusochsen auf eine wurde nach einigen Tagen verhaftet und stand bereit» im Juni ^atteisscholle und mußte sechzehn Tage lang auf dieser v. 2-. vor dem Schwurgericht. a,cr Angeklagte ^leugiute die .^ .^^rüren J.isel kampieren. ES waren noch 14 Hunde
; ber ^"^diger stuyte bei l^eni auf ^ c spr ch ^01 vorhanden, von oenen immer einer getötet wurde und für
bredjerbraud)0 der Angeklagte" in der friiiidyen Seit sich nicht zwei Tage zu reichen hatte. Am 19. ^ttobfaßte Alylins
durdi übermäßiges Geldausgcbcn vcr mcktig gemacht habe. Das Erichsen einen letzten verzweiselten, Entschluß. Er wollte mit
wurde nun jetzt erHärlidy, da er nur 5 Pfennige bei dem Toten seinen beiden Begleitern, anstatt die Kusie entlang, quer über sand. Damals hielten aber die Geichworcnen den Jnbizicubeweis oas J.ilandcis z^vifchcn bem oberen Danmarkfjord und Lam- nicht für geschloffen und verncintcn die Schuldfrage. Der bertluiib in der Züchtung auf baS Schiff zurückgehen und geklagte will fpäter von Gcwissensbsifen geplagt.worden »ein, dadurch den Weg abkürzeu. Aber gerade dieser heroisch unter- wdaß er ein Geständnis ablegte, das er in der jetzigen lU)mmcne Ausweg war sein Verderben. Hätte er die ihm
Ä ‘ÄÄ Dara?s'LttL XiS'Ä b-laimt- °«, so hü-t- er ^h^ech.M.g di° ^ugcklagie nahm das^Urtiil^ruhig entgegen. 1.^ bereits begonnen: nur noch vier elende Hunde, em Zelt
•stvtuVtl ffir Knftbßft und abgenutzte Schlafsäcke, sowie geringe Nahrungsmittel
.Tn n h P J («i, fiener9r nreiaers' waren vorhanden. Unbekannt mit den Wegen, am Rande ®ilje^qu””t: Vr. 2373®. I Stein b.-, F K 3.-, ihrer Kräfte machten dw drei Männer, denen das Schuh.verk
Ccfononi Karl Euler 3.—, Wllhelui Löber, Reuliier 10.—, Km. in Fetzen von den yußen hmg, doch noch ur,agemarfche von 2 -, Fr. 91. 1.-, Gg. Sch. 5.-, W. 1-, Schule zu Königsberg 7.5 Kilometer. Es gelang den Unglücklichen noch, die große bei Buder 21.04, Evcmgcl. Ptarrei Eberstadl 20.—, 2. Rate ans offene Bucht nördlich vom Lnmlertland zu erreichen, aber Der GeineuiDe Beuern 8.öo. Zusammen Mk. 2453.21. hier in der 9iahe des Depots, das sie gerettet hätte, versagten
—> —■ — ---------- - -—•— — — - Mylius Erichjen und Hagen die Kräfte ballig. Arn 15. 9ä>-
Ueder dar Unhei! der Lrrchserlschen Expedition oember 1007 ftarb Hagen, Mylius Erichsen am 25. 9tt)- uH'rben im Globus einaebrnde Mittettunaen ver^fsentlicht I vernber. Brönlund schlch)pte sis.b Alvar noch, verhungernd Zunächst loaren von der in vier verschiedenen Abteilungen mit halbersrorenen Fußen bis M Depot aufbrechenden Expedition die beiden ersten Abteilungen unter ttch einige Tage von den Vorräten, -werauch> er Umg den Mylius Erichsen und Leutnant Koch zusarnrnen bis zum To des keim schon m srch, er war 3" 9 e s ch w acht u m noch! Nordostkap Gronlmids vorgedrungen. Da die BorräAe ^^^on iS« faniJ69unt^
um nach Norden den Mischtuß an Pearys Routen zu ge- Kartenauinahmen Ha9en^, so daß dank der Eiicrgie Bron luinnen. Er hatte nur iioch sür vierzehn Tage Lebensmittel lunds das rem Levgraphische Gccjebri^ be§ ..^(111^^110))^ und an den Hunden waren bedenkliche Zeichen von Schwäche f.chen Zuge-, gerettet M^s EciEns und
ivahrzuuehmen. Der kühne Forscher kam bis zu einem Hagens tonnten ber den ungeheuren Schneemassen nicht ___ ,, „ gefunden werden.


