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rorrm bie Glocken 7.1 läuten beginnen, wirklich von der Straße. Erwachsene wie Kinder aewöhmm sich an die Bedeutung bcS Glockenläutens, und so werden die Erwachsenen <5 sich an gewönnen, Kinder, die noch länger auf der Straste bleiben, heim;uschicken. Auch kann ja behördlich angevrdnet werden, daß Kinder beim Abend- läulat die Wohnungen atifzn suchen haben.
*DieBillards ft erben au 3. Aus Paris wirb der Freis. Ztst. berichtet: ES scheint, daß die Liebe zum edlen Billardspiel in Frankreich allmählich auSstirbt. Im Jahre 1894 gab es noch 95 000 Dillardtiscye, für die Steuern befahlt nntrben; im Jahre 1903 waren es nur nach 89 000 und die Zahlen für daS letzte Jahr weisen wiederum eine Verminderung um 10 000 Billards auf, so daß eS heute in Franireich nur noch 79 OCX) Btllardtische gibt Das Kartenspiel Ijut unter den Franzosen mehr an Beliebtheit gewonnen, und die gesunde und angenehme Bewegung, die man immer als einen besonderen Vorzug des Billards rühmte, übt feine so starke Anziehungskraft mehr aus. Auch der moderne Franzose hat sich allmählich an den Sport in freier Luit gewohnt, und er spielt lieber Tennis oder Krocket, als daß er auf dem grünen Tuch eine Karambolage macht
Kleine Tageschronik.
Graf GuidoHenckel oonToiiuersmark, der älteste Sohn des Fürsten von Tounersiuark, stürzte denn Rodeln bei Egern am Tegernsee. Er raume an eine Telegravhenstange und erlitt auüer einer Gehirnerschütterung eine schwere Verletzung am Fub.
Ter Tirektor der Hamburger Elektrischen Droschken- Aktien-Gcsellscha't, Paul Hirsch berg, wurde unter dem Verdacht, U n i c r i d) l a fl u n fl c n verübt zu haben, verhaftet.
Ter berühmte Augenarzt, Hofral Prof. Tr. Isidor S d) n a b e l in Wien ist am Sonntag im Aller von 66 Jahren gestorben.
Von Sven H e d r n ist aus Kioto die 'Dhiieihmg emgc- gangen, baß er auf seiner Hemrrerse nicht vor Anfang Januar nach Moökan kommen werde.
(Für Form und Inhalt aller unter bteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber [einerlei Verantwortung.)
(Dießen, den 6. Dezember 1908
In vergangener Nacht heulte und bellte wieder mal ein Hund fast die gart# Ncuch, cd muß das in einem Hause der Dlcichstrastc gewesen sein. Dieselbe Störung kehrt so ost wieder, daß man sich nur wundern kann, wenn der ^tachnwlizist gegen diesen Unfug mitten in einer ringd bewohnten Gegend nicht cin)d>Tcitft. Meines Erachtens müssen die (Stgenlinncr durch die Hausglocke hervvrgerufen und außctixm bestraft werden. Hoffentlich genügen diese Zeilen mir sofortigen Abhilfe. Ein Nachbar.
©icfecncr tucticre-ici.it.
VorauSstchtliche L-ittcrnug jür ücneu am Sonntag den 6. Dezember: Triib und genntier Regen. Temperatur wenig verändert. Westliche Winde.
Handel.
— Deutsche Vereins^auk Frankfurt a. Main. Zwischen dieser Lank und der feit über 100 Jahven befbeljcnöcn Bankfirma Ocbr. Schuster ist ein Ucbcrcinfommcn getroffen worden, wonach die Kontokorrentgeschäste der letzteren mit Wirkung vom 1. Januar 1909 ab auf die Deutsche BercinSoank übergeleitet werden sollen. Der Teilhaber der Firma Gebr. Schushr, Siomntersicnrat Robert de Leufville wird in den Aussichlsrat der Deutschen BereinSbank gewählt werden.
— Aktieng es ell>chaitsürHoch--undTiefbanten Frankfurt a. M. Don der Gesellschaft wird mitgeteilt, baß sie sür das ablaufende Geschäftchaln nia'rt in der Lage sei, eine Dividende auszurichten, während sic in den letzten Jahren 5 */o Dividende ausrichtete. Die Urjadrc deS Rückganges liegt darin, haft einige Lauten der Tiefvauabieilnng Verluste in ÄuSsichk stellen, günstig verlaufende Bauten sind im Berichtsjahr nur wenige vollendet worden.
(EL* i 5 i si a l« £ r »i b t m c u r« ijc h,
Prag, 5. Dez. Hier herrscht andauernd Ruhe. Am Abend deS 7. ds. soll das Standrecht wieder aus gehoben werden. Ern lOjcihriges Mädchen, das bei den Exzeisen in der Vorstadt SÖcinberge „Nrcder mit Oesterreich, hoch Serbien" geschrien hatte, wurde wegen Hochverrats verhaftet.
Wien, 5. Dez. Bei Besprechung der gestrigen Rede TittoniS konstatiert daS Reue Wiener Tageblatt, dost dre Rede sowie das Vo^um der ttalienijchen Slammer eine yoge Chance für die Erhaltung deseuropaiichen Friedens in einem so ernsten und wichtrgen Augenblick wie dem jetzigen eine n e u e r 11 d) e Bekräftigung desDreibundeS bedeute. Die anderen Blätter äufjern sich weniger oplimistiich.
ParrS, b. Dez. Aus Oran meldet der Tlatin: Eine Schwadron deS 2. SpahiS-RegimcntS, die einen Kundschafter- ritt längs der Grenze auSiuhrte, »vurde von den Beni Gül angegriffen. G Spahrs wurden gerötet, ebenfoöi.'Ie verwuirdet. Ernzelheiten fehlen noch. ES scheint «ich jedoch nur um einen lokalen Zwischenfall zu handeln, da alte übrigen Grenzstämme sich ruhig verhalten.
Paris, ö. Dez. Der Matin meldet auS Velgrad: Die serbischen GrcnzbeRr.en n.elicn täg.ick üuer umfai gr Ll-c Schanz- Anlagen, dre von den osterreichrichen Truppen an der Grenze errichtet werden. Gestern trafen in Sreberitza mehrere hundert Ätann österreichische Truppen sowie eine Batterie von 6 Schncll- seuer Geicksützen em.
Paris, ö. Dez. Nach einer Meldung des Matin au» Tanger soll der Stamm der Zeutmur M u l e \> Muhamed z u m Sultan proklamiert haben. Zwifcksen diesem Stamme und den Truppen Muleh L>asidS fei e5 zu einem Kampf gekommen, der mit der Gefangennahme Muleh Muhanreds endete. Jedoch sei dieser spater wreder befreit worden.
London, ö. Dez. Einer Meldung au» Newyork zufolge ist eS fraglos, datz der chinesische S o n d e r g e s a n d t e den Auftrag habe, ein engeres liebereinkommen zwischen China undden Union ft aalen anzubahnen. Präs ident Roosevelt sei jedem Schritt geneigt, der yar Verbesserung
der Beziehungen beid?r Länder beitrage. Ein förmliches Vündniö sei jedoch nicht beabsichtigt: man solle sich aus ein Uebereinkommen beschränken.
Krkenntmaüsllr.g.
Betr.: Feldberci.^gting m der C::n..uang Garbenteich.
I i der Zeit vom 8. Dezember bis einschließlich 16. De- rember L I ließt werktags auf dem Amtszimmer der Grostst. Bürgermeisterei Garbe nteich
das Verzeichnis derjenigen Grurrdstucke, welche infolge der Feldbercinignitg an Stelle der oerpfäudeten allen Grundstücke getreten sind, nachdem dasselbe auf den Stand vom 80. Septbr. 1908 fortgeführt ist, znr Eilt sicht der Beteiligten offen.
Einwendungen gegen die bei der Fortführung vorgenom- ntenen Acndcrungen, Löschungen oder 9ZcucnuTagungen sind bei Meldung des Ausschlus.es imterhald der oben angegebenen OiienleguilaS,rift fa-rtstlich b€i der Grasch. Bürger- meisterei Gvirbenteich vorztlbriitgen und zu begründen.
Friedberg, den 29. November 1*.08.
Der Grotzyerzogliche Feldbereinigungskommissär:
it , r ii u , r g e r, ic.sdi.it.iuum.
Bctr.: Borlräge u<cr Lvstbau.
Der Cbiibauiciimitcr ves Cbcrbcfiifdicn CbfibauocreinS, Herr H. Wiesner aus yviebbcifl, bcabfid)tifll, die uad'benaunicii Orte Oes SUciicS Giegeu zu bejuchen und baielbfi Vorträge über Obstbau zu hallen und an Cb|ibaunie» ptallifche Uulcriueiiuugen zu erteilen.
Tie Vorträge beginnen an Wocksentagen abends 8 Uhr, am Sonmage nachmittags '/,3 Um ; die praktischen Uiuerweijungen am aubcrii Tage, neid) Vereinbarung mit den Jnleresjenlen, und Samstags am gleichen Tage, nachm. 2 Uhr.
Tiensiag den 8. Dezember in RullerShaufen,
Atulwoch „9. , „ (»öbcluroö,
Tonnerslag, 10. , w Luwenftruth,
Freitag , 11. , , üaiieiuo.,
Samstag , 12. w , Opvenrod,
Evimlag e 13. , , AUendort a. d. Lumda,
Dienstag , lo. „ , Geilshaufen.
yiituood) „ 16. , , Ooeuaaufeii,
Tonnerslag „ 17. , „ Ruddmgshansen,
Frenag „18. , , Weilersham.
Ain Sonntag, den 13. Dezember, wird in Attendorf ein Teinonslraiions-Vortrag über Sortieren und Verpacken von tzandelsobst Nalifinden, wozu noch beionders alle Jiueiesfeulen oer benachbarten Orte cmgclaöeu fmb; desgleichen in GellShauscn und Welterdhain.
Ten verteil Bürgermeistern unb Obmännern gehen noch besondere 'DliUeilimgen zu.
Giesten, den ö. Dezember 1 08.
GrostherzoglicheS KrciSamt Giefzen.
I. B.: Langer in a n n.
durch die „Billigkeit“ von Nachahmungen! übjrkifft alle Nachahmungen.
I
81LÜ schöne, praktische
0
ssltersweg 52
Telcphoa 290
Telephon 290
□
Diese alljährlich, zu Weihnaahten wiederkehrende Frage wird am besten gelöst, wenn man einen Bedarfsgegenstand schenkt, der dem Beschenkten nicht nur für einen Augenblick Vergnügen bereitet, sondern ihm durch seine praktische Verwendbarkeit dauerne Freude macht.
Uerren-Schnnrslieiel
16.50, 14.50, 12.50, 10.50, E 90
9.5U, 8 50, 7.50, 6.75,
Herren-äagstieiel
16.50, 14.50, 12.50, 10.50, E
8.50, 7.5O, 6.50 . . . J
90 •
Herren-Sclmallenstidel
7 50
14.50, 12.50, 10.50, 8.50, g e
Jagdstiefel V) 75
20.—, 18.—. 16.—, 15.—, -L»
Damen-Sciintirstiefel
16.50, 14.50, 12.50. 10.50, £ 75
9.50, 8.50, 7.50, 6.75,
Damen-KQopistiefel
16.—, 15.—, 14.50, 12.—, A
10.50, 9.50, 8 75 . . . tz
«
Damen-Bailschulie
10.50, 8.75, 7.50, 6.50, 5.50, 90
4.75, 4.50, 3.90, 2.25 . . Se
Damen-Hausschuhe
6.50, 5.90, 4.75, 3.90, 3.50, ^E
2.90, 2.75, 2.50, 2.—, 1.50, g J
Herren-Hansschahe
4.90, 3.75, 3.50, 2.75, 2.25, Qfi
190,140, i.— . . . . y v A
Kädchenslietel
7.50, 6.75, 5.50, 4.75, 4.50, 9
3.90........3
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8.50, 7.90, 7.50, 6.75, 5.50, ? 50
4 75, 3.90 ......
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2.—, 1.90, 1.75, 1.50, 1.40, HE
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