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5.4.1907 Zweites Blatt
 
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Srfchetnl tägllch mit Ausnahme bei Sonntags.

DieSiebener Zmuittenbiätler" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das Kretsblott für den Krets «letzen" zweimal wöchentlich. DerHelfische Landtoirt" erscheint monaUrch einmal.

Zweites Blatt 11, 7. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Eeneral-Anzeiger für Cbecheffen

^reirag 5. April 1907

Rotationsdruck und Verlag der Br ü bißchen UnwersuütS Buch- und Steindruckerei.

R. Lange. Lietzen.

Redaktion. Lxvedttlon und Druckerei: Schul- stratze 7. ErvediNon und Verlag. e^# bl. Redakliome-S UL reU-Ädr, An-eigerL'etzen.

Zie Heutige Kummer umfaßt 10 Seifen.

Deutsche» Seid?.

halten.

Werk betraut werden, vereidigt.

Neues aus Rußland. Die Duma

parlamentarisches aus Hessen.

R. B. Darmstadt, -1. April.

Einzel yenen werden üeiöffcniitcqi. ©nengiie« ouf.uugeif roirb über die Ausrüstung und die GcschwinbigkeltSproben bewahrt. _

Paris, 4. April. Aus den neuesten Veröffentlichungen in der Montagnini-Affäre verdient eme Stelle Hervorgehoden zu iverden, weiche auf Deutschland Bezug hat. Der päpstliche Nuntius (Gesandte) Montagnini berichtete unter dem 23. August 1905 an den päpstl. Slaarsselr. Bierry bei Bal: Bei einem frühstück auf der deutschen Botschaft, welchem mehrere Mitglieder der französischen Aristokratie beigewohnt haben, wurde eifrig die Partei des Vatikans ergriffen. Heber die gleiche Stimmung fei ihm von einem Sekretär der russi­schen Botschaft berichtet worden. Der Deputierte Tems. Cochin soll Montagmin gesagt haben, er sei davon überzeugt, datz die von Deiitschland zugesiandene (ScnugtumiQ einen '21 ffronb für die französische Regierung bedeute. Tems-Lochm sagte anbei dem, der frühere Minister Bourgeois habe ihm erzählt, Deutschland fange an, Frankreich unter den dreistesten V orwänden Schwierigkeiten

zu machen. _ r . f

Teheran, 4. April. Nachrichten aus Sabzemar zufolge ist der Leichnam eines russischen Staatsangehörigen, der vor kurzem ermordet worden war, verbrannt worden. Aiich ist eure Frau erinordet loorbcn. Die Armenier, die nach dem Moide geflohen waren, sind, begleitet von einer Sicherheitowache von 35 persischen Kosaken, ivieder ^zurück- gekehrt. (Line unter dem Vorsitze eines Beamten ans Teheran bestehende Kommission ist mit der Untersuchung bet rat betraut worden. Tie Bevölkerung von Sabzemar droht alle dort amässigen Russen zu ermorben, wenn ein Versuch gemacht werden sollte, die Schrildigen zu bestrafen. (Lurch die Ver­breitung derartiger Nachrichten sucht natürlich dluylanb bet Welt glauben zu machen, datz seine Einmischung in bie inneren Angelegenheiten PersienS bestens begründet sei. (Ls handelt also genau nach dem Beispiel, baS Frankreich ihm in 'JJla» rolko gibt. D. Red.)

Gebühr sei die Grundfläche wegen des abzusührenden Regenwassers als einer der Faktoren in betracht zu ziehen, nach denen die Gebühren zu bemesten feien. Als zweiter Faktor komme das Brandversicherungskapital m Be- tcadat, das etwa proportional dem abgesührten Lchmutzwafjer ift. Durch die Heranziehung dieses Faktors komme neben dem allge­meinen Prinzip von Leistung und Gegenleistung aum das Prinzip der Leistungsfähigkeit zur Geltung, beim bei Wohnungen mit höherem Mietwert sei das Brandversicherungskapual ver­hältnismäßig viel höher, als bei kleineren Wohnungen. Die ursprüngliche Vorlage habe vorgejehen, eme einmalige Gebühr von 40 Psg. für jeden Quadratmeter dladje und von 2 vom Hundert des Brandversicherungswertes zu er- I heben, sowie eine dauernde Gebühr von 1 vom -Lauienb bes Brandoersicherungswertes unb 1,5 Psg. von jebem ^uaotatmmt bebaute Fläche. Tie vereinigten Äommifi unten feien bei bet Be­ratung auch prinzipiell einig gewesen, daß einmalige unb dauernde Gebühren erhoben werben Joilten. Ferner fei be­schlossen worben, daß die nicht angeichlosfenen Garten bei der Be­rechnung der Kanalgebühren Nicht in Betracht kommen Iouten. Düser Beschluß habe weitere Erhebungen notwendig gemacht, deren Ergebnisse den Stadtverordneten rn der , ihnen am 122. März zugegangenen Vorlage mitgeteilt worben Uien. Als Gesamtergebnis dieser Feststellung wolle er zufammenfaiiend Mit­teilen, daß nur wenige Besitzer großer Garten von dreier Art der Verteilung Vorteil hatten, unb auch von dreien Garten

Sitzung der Stadtverordneten.

O) i eben, 4. .<pnL

Sosnowice wurde ber oberste Prokurator des Ge­räts Zagoeski, als er von einem Spaziergänge Suruckkehrte,

unb zwei russischen Spionen verhafte^ Worten \. Kysb. Hart. Ztg." fordert Aufklärung de- Falles durch bie zuständige preußische Behörde. *

Sn Petersburg erzählt man sich, wie derBerl. ^endztg^ von dort berichtet wird, einen rätselhaften ^fall, der sicy am Hoslager des Zaren in Zarswje Sselo zugetragen hal^nfo^ vor etwa vierzehn Tagen ine zweite Tochter des.Barenpaar^. , Tatja^, vor dem Schlafengehen enrlleidet wurde, Mtd nian an ter 1 inneren Seite ihres Oberrüadfen^ unten am ^aumc^ .men mit einer Sicherheitsnadel befestigten Bries, der bix. ab« fc oet nicht schleunigst dem Standrecht ein Ende mache und die netteste politische Amnestie verkünde. Tue er bad, jo falle fern teKn unb das seiner engeren Familie völlig gesichert bletbun. Diwhung an sich wurde unter den.d^che-rden VerhaANiffen da- garenpaar nicht sonderlicp erfchrear haben, aber bei dem Brief iVlpJnbächt ionder bare Umftuiibe mit. Es ist felbiuier,ländlich, dk iS mit ben I-ii-rlichm Sinbent v-rl°hrrn.

Die Ausschüsse bet 2. Kammer haben teilweise bereits toieber ihre Tätigkeit ausgenommen. Der Gesetzgebungs-Ausschuß war schon gestern zu einer längeren Beratung versammelt, die vom stellv. Vorsitzenden Abg. Reh geleitet wurde. Der Ausschuß hielt zunächst eine allgemeine Besprechung über das fehr reich­haltig vorliegende Beratungsmalerial ab, darunter besonders die Vorlage inbetress des neuen Jagdgesetzes, die Vorstellun­gen der Bürgermeister inbetreff der I m m o b 11 i a r - V e r - äußerungsverträge, und des hessischen Notarvereins in- betreff der Abänderung des Urkundenstempels. ^.ie letztere Vorstellung ist zum Teil schon durch bie Annahme des neuen Gesetzes über den Urkundensteinpel erledigt worden. Xie weitergehenden Wünsche der Notare wurden vom Ausschuß.naher erörtert und bann der Beschlust gefaßt, bie Großh. Regierung au ersuchen, über bie Wirkung der in den anderen Bundesstaaten nach dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs getroffenen Bestimmungen inbetreff ber Notariatsgebühren statistische Er­mittelungen zu veranlassen, besonders über Derkainsvertrage, Ghe- vertrage ic. Auch bezüglich des Abg. Dr. Glassing über die Abänderung des Art. 138 des Gesetzes über die freuvillige Gerichtsbarkeit soll bie Regierung um nähere Zahlen- nachweise ersucht weiten. Eine längere Debatte vkr?vlaßte eine an die Abgeordneten gerichtete Vorstellung ber hessischen Flei­scher-Innungen, in welcher ersucht wird, dahin zu wirken, daß bie bereits von beiden ©tänbefammern angenommene Regierungs­vorlage über die Einführung ber staatlichen Schlacht­vieh v e r s i ch e r u n g von ber Regierung nicht publiziert rc,p. zum Gesetz erhoben wirb. Tie Petenten führen eme Reihe von Bebenken gegen bie Vorlage an. Die Regierung hat sich ent­schlossen, vor der Inkraftsetzung der Vorlage erst noch die Mei­nung ber beiben Ständekammern über diese Vorstellung ziz Horen. Ter Ausschuß (Berichterstatter Abg. Seelinger) hat sich nun dahin entschieden, beim Kammerplenum zu beantragen, daß der Vorstellung keine Folge gegeben,, also bie Inhibierung des Ge- setzes der Regierung Nicht anempsohlen werde. Er steht aus dem Standpunkt, daß ein Teil der Einzelwunsche der Interessenten in den von ber Regierung zu erlafienbcn Ausführungsbestim­mungen zu dem Gesetz berücksichtigt werden können und em- pfichtt bei Regierung, über diese Bestimmungen vor ihrem Erlaß auch von ber Landwirtschastskammer eme gutachtliche Aeuße- rung zu veranlassen, öur Erörterung der übrigen Beratungs- oezumflänbe sollen zunächst bie Vertreter ber Regierung über ihre Ansicht gehört werben. Der Petitions-Ausschuß hielt heute ebenfalls eine Sitzung unter Vorsitz des ^6- Adelung ab^ die sich namentlich mit den Anträgen aus dem Dause über Gewerbeaufsicht, B a u a r b e 11 e r s ch u tz rc. beschäftigte.

In der nächsteii Woche wird auch der Finanzausschuß seine Beratungen wieder aufnehmen und zwar am ^^nstag. Er hat noch eine Anzahl Rückstände aufzuarbeiten und gedenkt dann auch bie Beratung ber Vorlage inbetreff der Wert z u w a ch s st e u e r zum Abschluß zu bringen, von der be haupt wchlichsten Berichte bereit fertiggestellt fuib. Der Ausschuß hat sich A allgemeinen den Bestimmungen ber Regierungsvorlage angeschtossen unb sich nur wenig Abänderungsbefchluffe vorbe-

setzte am Donnerstag bie Beratung des Budgets fort. Die meisten J(ebner griffen die Regierung heftig an Aiexmsky las aus k enalucben ZeitschriftEconomist vor, bie ausgeführt hat, oaß bie russische Regierung in Zukunft keine Anleihe ohne die Duma auSnS unb9 bie Nachher Wtata« saate bie Auflösung wäre em Treubr u ch. , Bel dreien ^.orun ruien 5 Mitglieder ber Rechten:Herr Präsident, dos ist mne Maiestätsbeleidigung, wir verlassen den Saal. xer » ÄÄÄM»» L 5 &

UM ^V^um »StÄ. ber So\ialbemo traten, welcher darauf hinausgeht, daß die Dw^l^ch weigert, das Budget zu genehmigen und es auch nicht an die Budgetkommiifion überweist. Ter Präsident gab sodanm bie Erklärung ab, daß 30 Abgeordnete gegen fern Verhalten bei der Rede Alexinslys Protest eingelegt hatten wuü(anb

Der Veroand des ru,fischen Vones hat durch g^Z Rußland ein geheimes Zirkular verbreitet, m welchem ausgeführt wird, daß die Tuma eine revolutionäre Versammlung fei, bie es iuf) zum 3 iel gesetzt habe, den Zar zu entthronen. Es oilten baKr Ulfe Verbands-Fllialen. den Kaiser bringend .tele- graphisch ersuchen, bie Duma aufzuloien Um a^en Tenlenigen, biTgegen eine betätige Auslösung protestieren, zu eigen daß dce Tuma nickt das russische Volt, sondern nur em Auswurf des- S? ,Pi sollten am Tage der Auflösung ober an einem nach­folgender/Tuge in ganz Rußland SE patriotische Kuiidgebungen ftattfinden. Gleich denen nach dem Lctobermaniieft mußten auch diese Kundgebungen überall Pogrome Hervorrufen.

Dr. Wuinnenauer.

Gebührenordnung für die Benutzung der städtischen Kanäle.

Der Vorsitzende bemerkt, daß die heute zur Beratung stehende Vorlage für die Stadt und die Einwohner,cgast äußerst wichtig sei unb der sorgfältigsten Beratung bedürfe. Für die Ausbringung der Kanalbaukofien (Verzinsung unb Aniortifatlvn) unb die für Unterhaltung und Betrieb des Kanals ersorderlichen Summen gebe es verschiedene Wege. Den einen Weg, alles durch Zuschläge zu den Gemeindesteuern zu erheoen, fei in der Sitzung der vereinigten Finanz-, Bau-, sozialpolitischen und luristischen Kommission allgemein, als ungangbar bezeichnet, da er eine Erhöhung des Sieuerzuschtags um 25 Proz. bedeuten würde und weil diese Deckungsart ungerecht wirken werde, denn es hätten nicht alle Einwohner im glichen Maße VorieU von Der Kanalisation (Einwohner jenseits der Lahn usw.). Auch der c. . _ n -XL nompnmn 'RfllinrhlTHTTO.

ber forgfattigften und schärfsten Kontrolle, unterliegen, und daß ifire guverlchnakrit auch nicht dem leisesten Zwenrl ausges.'tzt ist. Tie Großfürstin Tatjana, die ein sehr aufgewecktes Kmd vvn etwa zehn Jahren ist, kann auch md)t h gerasten Aufschluß batübet geben, wie der Brief an ihr Kleid gekommen sein konnie. Am auifallenbsten ist cs, daß der Schreiber ober bie ^chreiberm bes Briefes Kunde I)at von geplanten Ausflügen, Fahrten u>w., bie nur in intimsten Kreisen besprochen worbcn waren Di- Unter"iichnng bal auch nicht die gering,tc- Aufklärung ergeben.

Berlin, 4. April. Die ,Norbd. Allg. Zig.« schreibt: In mehreren Blättern finden wir Mitteilungen über einen für den kommenden Sommer beuorlWnbcii Besuch des Kaisers in England. Wir möchten fesl'lellen, daß zu­ständigen CrtcS von einer solchen Reise nichts begannt iit. Tie darüber angegebenen Einzelheiten, bie ben Anschein besonberer Genauigkeit erwecken wollen, sind glatt ersunben.

__ Bei ben Erörterungen über bie Frage, ob für bas Jahr 1913 eine Weltausstellung in Berlin veran- galtet werben soll, wirb insdesonbere gesagt, bieic Ausstellung falle zugleich auch als Feier bes fünsiiubzwanzigjährigen Re> gierungsjubilaums Kaiser Wilhelins 11. gelten. BZie nun* mehr offiziös betont wirb, wäre cs sehr geboten gewesen, über btt Ansicht bes Kaisers sich vorher zu vergewisjein. Es könne auf bas Besünnntesle versichert werben, baß ber Ka if e r vor noch nicht langer Zeit, als bie Frage an ihn heran- gebracht würbe, sich ganz entfliehen gegen eine internationale Weltausstellung in BerUn im all­gemeinen unb gegen eine solche AuSitelliing zur Feier seines Regierungsjubiläums im beionberen ausgesprochen habe.

Rachbem sich eine Versammlung von 20 Vertretern ber beutschen Texlilinbustrie un Reichsamt bes Innern bereit erklärt hat, in ben Vereinigungen unb Verdanben bei Textilinbustrle bahin zu wirken, baß die Riitglieber zu ben Baumwollunlernehmimgen beS kolomalwirtschaftlichen Komstecs Beiträge teilten, richtete Gras Posadowslg an ben bouifch.n vanbelstag em Schreiben, m bem er unter Hinweis darauf, daß bie Möglichkeit, unseren Bebarf an Baumwolle zum 4,eil

aus ben Kolonien unb anberen neuen 93aum wo11 I gebieten zu becken, eine erhebliche Kräftigung unserer ge- minten hanbelspolNischen Lage jut Folge Haden werbe, sagt: Er würbe eS nut Genugtuung begrüßen, wenn ber Handels- tag bet dec bemnächstigen Vollversammlimg bafür emtrete, daß nicht nur ber Beschluß ber Vertreter ber Textilmbustru- emheitlich burchgeführt wirb, fonbtrn auch weitere Kreise bes Handels unb ber Inbustrie dazu angeregt werben, biefe Be- stredungen finanziell zu unterstützen.

Die Regierungen Bayerns, Württembergs und BabenL Haden einen gemeinsanten Antrag auf Gewährung einer Entschädigung an Schöffen unb Geschworene Peim Bunbesrat eiiigedracht. Damit bürste diese Angelegen­heit in schnelleren Fluß kommen. Sollte Preußen, was wahr­scheinlich ist, jetzt seinen bisherigen Widerspruch ausgeden und sich nun ebenfalls damit einverstanden erklären, fo durste vielleicht noch in dieser Tagung bem Reichstage ein ent­sprechender Gesetzentwurf zugehcn, für ben von vornherein eine große Mehrheit gesichert idäce.

BreSlau, 4. April. Dec Gemembecat zu Langen- ---- -----. ,o

hiplau hat einen Ausschuß beauftragt, bei ben hiesigen Weg, bie Kosten nach Maßgabe ber allgemeinen ^a^rrbnung, die au yat emen auäiajub j , sklciicll. Art. 21, von ben angreuzeuoen Grunbbisitzern zu erl>eben, werbe

rzletschermciflcrn auf eme ^evdilligung der 5. ebenfalls ungerecht wirk,... Die Kanalbaulosten mußten danach preise hmzuwirken. Sollte bleser Emwirtung nicht rzoigc I ^g^nweise berechnet unb bann auf bie Anlieger nach ber ihnen neacbcn werben, fo wirb bie (Semem be burch Gewährung g^^ge« Frontlänge verteilt werben. Rach biesem Mobus nnn Voiicküffen disoorläufig 1000 M. einen Fletfchei müßten z. B. bie Anlieger ber Bahnhofstraße ben lO^lofachen von ^orfcyuyen vis DDUU|t» , ,, h bereit ist un Betrag wie bie anberer Straßen emridjten, ba bort em außec- zur Nieberlasfimg veianlaffen, ber bereit 111,1 Hauplkanal liege. Auch sei bie vöhe bes Vor-

Geschäft wie auf bem RiaiLe Fleisch zu entfprechenbem Don ber Slanalaniage nicht abhängig von ber Frontlänge Bcetse au verkaufen. Auch bie Gemeindevertretung von Grundstücke, sondern von der Art ihrer Benutzung unb Be- Warmbrunn defchastigle sich in ihrer letzten Sitzung nist bauung. Der britte Weg, bie Erhebung von b^oi^eren ztanal- ben teuren Fleischpreisen. Darüber wird berichtet: Ta sich 3^uhr^ ^be am sollten. Die erste

bie hiesigen Fleis chermelfter dis fetzt hartnäckig gestiauvt bie er ben Ausschüssen vorgelegt habe, habe einmalige

haben eine Ermäßigung ber Fleischpreise eintreten zn lassen, bauernbe Gebühren vorgesehen. Bezüglich ber einmaligen kam c's zu einer lebhaften Erörterung darüber. Ein Fleischer»' -- - ----- "" Renten

meister erklärte, seine Kollegen seien bereit, eme Eirnaßigung im Veihällnis zuni Lieheinkcmf herbeizuführen, wollen sich aber in keiner We.se binden. .Wem bas Fleisch zu teuer

sei ber möge feines kaufen', bemerkte u. a. ber Vertreter

Amvescnb: Oberbürgermeister Mecum, bie Beigeordneten Eurschmann unb Georgi; bie Stabtveiorbneten: Brück, Tr. Edel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Fader, Gadriel, Dr. Gulfleisch, Dr. Haderkorn, Hauvach, Helfrich, Helm, Huhn, Zaun, Iughacbt, Keller, Kirch, Krumm, Leid, ^öder, Loos, Crbig, Petri, Schasi'taebt, Wallenfels unb

ber Fleischerinnimg. m.e

R! ühlhausen i. Th., 4. April. Gegen ben Rebak- teur Aiaikewitz vom sozialdemokratischen .Volksblatt' würbe [ von ber Staatsanwaltschaft'Anklage wegen Beleibigung bes Reichskanzlers bucch einen Artikel .Nationale Ehre unb Parlamentarismus' ertfvbcn.

Neustabt a. b. H., 4. April. Der 5. bayrische Frauentag sprach sich für eine grünbliche Reform beö PräbchenschulwcsenS in Bayern aus unb erklärte es für not- wenbig, baß, nachbem baß Universttätsstudm m ben Frauen erschlossen ist, auch für eine vollwertige Vorbildung Sorge getragen wirb. Wo keine eigenen Mabchengymnanen, Gymuasiatkurse, Mädchenschulen ober Oberrealschulen belieben, sollten die Schülerinnen in ben entsprechcnben mittleren ober höheren Knabenschulen aufgenommen werben Nachdem hm-rit« mehrere deutsche Staaten, Baben, Wurttemverg, > ber Verteilung xsorieu yuuen, uuu uu«, w.. .777--

Oldenburg. Heflen und Gs-b-Ldthnngen in di-,°nr Smne kämen. «nige^m

onrgegange« sind und Mädchen in die Gymnasien und Re . btc in der Lage seien, di- Stanalbcitryc im Dollen

schul-n ,ug-lasien hab-n. wird -S sich auch '» Bay-rn 8U beiQ61en. In bet lebten vor «.Tagen ftattge,

en vfchien bie Bedenken gegen den gemeinsamen Unterricht freuen Sitzung der^ vereinigten. Liornmifjion fei E wieder

enipfeyien, oie 3 ^on ben früher gefaßten Befchlü.fen abgetommeiL Bei 14 an-

lallen zu laßen. I Mitgliedern habe sich bezüglich der Frage, ob ein»

malige oder ob dauernde Gebühren erhoben werden follten, Att-lanv. Stinrrnengleichheit ergeben. Ferner hätten die Kornrnifnonen

Onnbon 4 Avril. Die Admiralität hat Befehl er- mit 10 gegen,4 Stimmen beschlossen, wenn f.ch das Mnum

^onoon, 4. y iKrh.ff^hniitpn in d ö 11 e r I für die ^znanfpruchnahme der Dau-besitzer durch einen em

teilt, daß künftig alle Schiffs baut en in , 9 ^ali6eu Beitrag aussprechen werde, den Borfchlag 1 zur An-

Stille ausgesührt weiten sollen. Gemäß ben Methoben nQ^nie ,u ^pfehlen (einmalige Gebühr 0.02 vom Sranbocr- fremder Regierungen werben bie Zeichner, bevor ]te nut bem fid)erungStoett unb 40 W wn. Jebem Quabratmeter Grund- 55 hptraut werben vereidigt. Kem Mitglied des Stabes ^dje ohne Rücksicht auf die Garten; bauernde ^buhr von wird irg-ndwi- von d-uPl-nen b-n°chnchttg?. Nur ung-nau- 1 vom Tausend de- Brand°micherung-°-rt°- und 1.5 Wk. v°n