links.)
Dre Lage 7 st politisch ernst genug. Wir haben ein schweres Dcziftt, wir können die dauernden Ausgaben nicht durch Einnahmen decken, wir machen 250 Millionen Schulden und haben bereits eine Schuldenlast von mehr als 4 Milliarden. Wenn das der Fall ist, sollte man doch versuchen, mit der Mehrheit des r^ühlung zu finden und dafür zu sorgen, daß diese Sch!vic- rigkeit durch ernedmiernde großzügige Finanzpolitik beseitigt wird. (Lebhafte Zustimmung links und bei den Natlib.) Da genügt cs nicht, einfach zu sagen: das, was da und dort an- gcdcutct wird, können wir nie und nimmer annehmen, sondern man V«! Un§ v^11] 0 e r st ä n d i g e s Finanzprogramm vorlegen (Vravo Imks), nach dem wir dann arbeiten können. (Lebhafte Zustimmung links und bei den Natlib.) Demgegenüber hat der ^'inauzminister gemeint, Vasscrmaim hätte das Schuldenmackien noch zu entschuldigen gewußt, indem er darauf hingewiesen habe, batz andere Leute noch mehr Schulden machen, das sei aber ganz
Ich srage, wer ist denn verantwortlich für die Finanz- politlk.- Sind wir denn Fiuanzminister? Haben wir für Ordnung nn Finanzwesen zu sorgen? (Lebhafte Zustimmung links und bei den Natlib.) Oder haben die Finanzministcr der Einzelstaaten dafür zu sorgen, daß dieses Automobiltempo in unse- r e m S ch u l d e n m a ch e n nicht mehr so weiter geht. (Sehr richtig! links und bei den Natlib.) Ich meine, da hätte der preußische Finanzminister an seine eigene Brust schlagen und sagen sollen: wir sind Schuld daran, wenn es so gekommen ist. (Sehr gutI) Und dieses schnelle Schuldenmachen kann man nicht dem Reichstage, sondern nur den Finanz Ministern vorwerfen. (Lebhafter Beifall der Nationalliberalcn); denn das Wenige, was der Reichstag gefordert hat, die Erhöhung der Vete- ranenbeiträge und der Gehälter uiw., das macht es nicht aus ■ (Sehr richtig! links.) Als im Jahre 1900 uns eine neue Flöt- < tenvorlage zuging, .wurde uns gesagt, eine Deckung sei nicht nötig, i hic Finanzen des Reiches seien in bester Ordnung. i
Kolonialpolitik übergebe ich: Herr Dernburo seiner Re?se fleben ’ U"S ^skunft über die Ergebnisse Die ewigen Schatzanweisungen — auch in diesem 3o^ ™’one” ~ sind nachgerade eine wahre crux fut den Geldmarkt. Empfehlenswert ist eine Erhöhung des Silber- munzenbestandes von 15 auf 20 Mk. auf den Kopf der Bevölkerung - M-g00 > 6ei dem Silberpreisstand würde das Reich'
verdienen und sie könnten den Betriebsfonds der Reichsbank vermehren. Nur daß unsere gute Goldwährung nicht nngeta)tet wird.
n®s8.' M) loenbet sich in persönlicher Bemerkung
«egen b:e abfällige Kritik des 81bg. Kreth und wiederholt ausdrück- »a» er über die Falle Gädke und Liebknecht gesagt hatte raa^m»ut?eu?9cm ®ncIeflll"flen des Mg. Kreth müsse er sagen die «rpfb C»?el Iieber' qU die des Herr» Kreth. (Lebhafter Beifall links.)
Abg Bebel (Soz.) setzt sich persönlich mit dem Weißbrot deS Dr. Paasche auseinander.
^ss^Z'f^'xdnasche knl.): Gegen Herr Sattmann: Mit den Keffoitthf« haben wir hier nicht zu unterhandeln. (Sehr wahr! linkt,.) Ich habe gestern abend mit dem Kriegs- m.l*1 t!,CE9e^roi^cn "ud habe ihm gesagt: Exzellenz ich bin nicht mit allem einverstanden, was Sie gesagt'haben. Ich werde morgen darüber sprechen. (Stürmisches H.rt! Hört! links) Zch glanbe, damit habe ich auch nach Ansicht des Herrn Lattmann ibm ^wl^entarischen Anstand bewahrt. Ich verbitte mir von Ä & QeI^nm9 Richtung. (Lebhafter Beifall links.)
Der Ubg. -attmann sprach von Familienrücksichten. Man LjS "'Ewand hinter dem Busch, wenn man nicht selbst dahinter steht, ch verbitte mir von ihm berartiqe Unter» Beifall links." Ut mCUle cI)lIld^ gemeinten Angriffe.' (Lebhafter
: ^ls^ftzen cs sich handelt. Wenn ein Vermögen von 1 Million mit % pro Mille belastet wird, so zahlt der Millionär 500 Mk. Erhaltung der Flotte und zu den übrigen Ausgaben des
1 f V d as eine unerträgliche Last? Ich glaube nichx Nun wird ja gesagt, der Mann wird reichlich ander- weiug belastet, -ter Finaiizminister führte mit gutem Grunde dw Art der Belastung in den Einzelstaaten wesentlich verichieoen lei,. und daß es zu Unzufriedenheiten führen müsse, wenn noch eine Last hinzukommme. Auf diese Unzu- L,r V ■ C3\y 11 darf man, glaube ich, nicht allzu viel G e w i m t l e g e n. In Preußen hat man auch nicht überall i Ä ^rekte Steuern zu zahlen. Hier in Berlin zahlen Sie Prozent Zuschlag zur Staatssteuer, in midcren Gemeinden ”U-i^°dCnt ?^d gar weit darüber. Man braucht also nicht zu ängstlich fein,, daß deswegen Unzufriedenheit hervorgerufen wird, weil die Einkommensteuer da und dort anders veranlagt wird. Ueber die Bedenken kann man hinwegkommen. Das sind Strohhalme, über die man nicht zu stolpern braucht, lebhaftes Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) "?ir haben auf der Linken immer den Standpunkt vertreten, daß em beweglicher Faktor in unsere Finanzen hineingebracht werden mutz. Ist das eine Schrittmacherei für die Sozial- c e m o k r a t i e, wenn man erklärt, man will eine bewegliche t e u e r , Die l-ic Wohlhabenden und Vermögenden heranzieht.
^Sehr gut! links.) Was soll denn eigentlich werden. Kein e^rr b Meinung sein, daß er nach Mschluß der Senion 160 Millionen Mark neue Steuern in der Tasche haben SS, , man m,r haben, wenn sie niemanden
/.$?SrfsTt^ nSQnn müssen einfach die Matrikular- beitrage. erhöht werden... Wir werden uns nicht darauf kaprizieren die Regierung und die übrigen Parteien zu einer Vermögenssteuer ln gingen., ^te nächsten Konsequenzen, wenn man sich nicht dazu verstehen will werden aber die sein, daß die Einkommensteuer in den Einzelstaaten erhöht werden muß. Das wird unangenehmer sein, al» wenn eine direkte Reichssteuer eingeführt wird.
, nitsnTeifBen&e.@ere(i)tigreit fordert, daß wir, nachdem wir t.em Reiche so viele indirekte Steuern auserleat haben, nun mit einer direkten Steuer einen Ausgleich schaffen. (Beifall linf* ) Zch wurde eine Vermögenssteuer der Erbschaftssteuer eben, weil die Erbschaft schwer in ba3 Familienleben hinemgreift. Es fnnn auch vorkommen, daß eine Frau den Hauptanteil an dem Wachsen des Vermögens Bat 53enn der Gatte dann stirbt, dann soll sie noch für das eigene Geld Steuer zahlen. Das widerspricht den Grund- wtzen der Gerechtigkeit. Wenn es dem Reiche gelingt, das Vermögen leben Erblassers zu ermitteln, so wird es auch möglich sein das Vermögen der Lebenden festzustellen. Auf weitere Steuern laße ich mich nicht ein. Die Fahrkartensteuer soll ja modifiziert Erden, ^-ur die Einführung einer Weinsteuer sind meine MdWn Freunde m keinerWeise zu haben. (Beifalllinks.) Wir halten heute noch eine Ermäßigung der Zucker- st euer für dringend notwendig. Fürst Hatzfeld hat eine beachtenswerte Anregung ausge'prochen: den Versuch ehrlich zu machen und den etwaigen Ausfall durch eine Anleihe zu decken. Ueber d'e Zuckerkonveiitlon wird in diesem Augenblick gerade in Drußel verhandelt, vielleicht sind die Würfel schon gefallen. Gelingt es, Rußland für den Beitritt zur Konvention zu gewinnen Mit einem festen Kontingent, so würden wir eine solche Konvention auch ohne E n g l a n b einem konventionslosen Zu- vorziehen, mit Kartellen und höheren Preisen und dem Kampf aller gegen alle!
nehme an, daß er noch nicht wubti» hnt. , « • gerichtlichen Berühren Briefe, di- bom @Vafcn ©"bei-T geschrieben waren, von WilheimStzöbe mit der Kran rargeiegt wurden, die ibn belasteten Fch habe bie biev NI der Tasche und könnte sie auf den Tisch des?auf-S „?^ ^ fe""' I,n* ®rnf fein ai. c’ÄrÄ ffinnn gesandt zum Andenken, sialz in der Uniform als " Wenn dem Kriegsnnnister alles dieses pflichtgcmäs; qemelde? worden noch°nichtS? “ 10051 mi‘ lucm9“ Sicherheit gesagt7 °rwieseksit
Platzmajor Herr u. Hülsen, NeprSseptant der Garnison Berlin hat unter seinem Eide anssagen müssen. M ^erfcBIungen den Angehörigen der Grafen Lynar^ und Hohenau in der Armee bekannt wären. (Hö?t iclbfn^r? .ebenso zugeben müssen, daß man bit'. nnÄfn J zUen V!,fcil?e111 Grafen Kuno Moltke icichsagt. .(Hort! hort!) Ich bebniirc, baß man den Krieas, "^7.dabe.r im Jrrtum gelassen hat über das, was h. £ rieVeöJmCntCrn Zynischen Liedern Veraulassun" gegben hat, die die jungen Herren alle kennen di? 't-e5int'inM'rtnC,^A!aPU"° a’t0ltrc 31nn Liebes,nalil -Ischj-ä
1 .R’ U bedauere es ausdnicklich, weil ich nicht wünsche da! unter den. Kn-gSn>„üfI-r. dessen lauteren und geraden soll Pf nlpL a F1 • bochschatzeu, die Meinung üufkommen soll es gebe keine^ Gerechtigkeit ohne Rücksich un"d L° 1Lr .l^orV bört! rechts.) Wir wollen Wahrheit
FnfL^r, 9 hAer '■ Recht für alle. Man soll den Ver!
faßer der Artikel in der „Zukunft" nicht deshalb st e i n i a e n üc \inh behobt hat, Schäden aufzudecken, die, so ekelhaft
geheilt werden können, wenn sie bekaimt werden M teÄU9Ennb-lm ftuiturftaat ist Gerechtig- E ^,l \ barf fein Zweisel darüber sein, daß hoch und uiedria Beifall ttuk"s.) ^ 0°>"esf-n werden. (Beiuegung und stürmische?
®^a6£rr,e,?r »■ Stengel behalt di- Erwiderung aus
Paaschcs dem abwesenden preusjischen N- und wiederholt seine Erklärung, da« über di- Erl hohung der Koplquotc an «Ilbermünzen Erwägungen bei den oer- bundeten Regierungen sck-weben. Was di- Zt-uervlane nnlano.' ,0 wurde er die Achtung vor B-rfassung und Bundesrat verletzen" etncr wo dieser noch keinen endgültigen Beschluss gefaßt habe, von Einzelheiten dem Reichstag Mitteilung mache. B Q„/®KneraIIS,tn«t "°n Arnim: Ich bin leider nicht in der Sage, Herrn Dr. Paa,che zu antworten, weil mir in meiner amt- Sr?U1^ ic.brc Kenntnis der Vorgänge und der Verhältnisse Bed^T-nE'?.- berührt hat, fehlt. Ich möchte mein lebhaftes darüber au-^sprechen, daß den Kriegsminister Geschäfte rln Wn. Ich glaube aber doch, dös er-
alnen er erschienen sein würde, wenn er hätte
na^,'C!nen eingehenden und loyalen Dar- a'n. bongen Freitag diese unerquicklichen Vorgänge ^Ee erneut m der Weise, tote es geschehen ist, hier erörtert wor- zweifle nicht, daß der Kriegsminister die nächste fn Ö irert 8U Ausführungen des Abgeordneten Paaiche Stellung zu nehmen.
A mich bann noch mit dem Prozeß Mo ltke-
H ar den beschäftigen. So sehr wir alle die offene und vornehme Art der Darlegungen und die rückhaltlose Beurteilung unb, Brandmarkung jener Schändlichkeiten aner- fennen, so wenig befriedigen mich feine Aeutzerungen im bon5 iBni nnrB .clncf^1^ grundsätzlicher Fragen ist weder ?bn lhm noch von sonst irgend einer Seite des Bundesrats ortet korben. Mein Freund Bassermann hat die Gutachten erster wißenschaftlicher Autoritäten über das unerhörte oder d -°r W i ,nhd fng.Cn tan"' ungesetzlich -Versa h r e n anwaU kritisier,0 TC b e-?.o 3 e f f e S durch deu Staats- aiiwalt kritisiert. (Sehr richtig I) Es ist nichts Rechtes liche^^^das^Vol^.-^^s"' unrb doch regt gerade dieses und ahn- liches das Volk viel tiefer auf als von Seiten der verbündeten ^blerungen angenommen zu werden scheint. (Sehr richtig! Abg. Bassermann hat dann im Laufe seiner Rede auch gefragt wo"nn ein Mann wie Graf Lynar ohne gerichtliches Verfahren berabschiedet sei, obwohl seine sittlichen Verfehlungen hpnCß{^?»nCc^{!terne6etle offenkundig waren, warum auch gegen den Grafen Hohenau , der mit Pension zur Disposition gestellt worden fit, nicht gerichtlich vorgegangen worden sei. Die Antwort des Herrn Kriegsministers ist darauf nicht befriedigend gewesen Sie kann sogar m der öffentlichen Meinung das Urteil ver- LlÄren' und deswegen spreche ich jetzt. Der Kriegsminister sprach in seiner vornehmen Art von den Buben aus stivil- svrach ' d-n m!ftttr!l^e Zugriffe auf Soldaten richteten, und prach den Wunsch aus, mit eisernem Besen hier ein-
-»zufegen. Wenn derartige Leute in der Armee r!° bluffen sie heraus, so schloß er unter lebhaftem iViV, meinte auch, daß die beiden Offiziere vielleicht schuldig s?l^en lei ober noch nichts. Und daß der einzige Zeuge L wußte, sonst niemand. Ich glaube doch^ ^daß des
§rwgsMinister wftsen muß, daß es nicht der einzige Zeuge war Der Kriegsminister war, als er am Freitag davon sprach noL nicht von dem unterrichtet, wss 24 ©tunben tiorfier in Potsdam im kriegsgerichtlichen Verfahren aufgedeckt wurde.
Gießener Straftarnnrer.
)( Gießen, 3. Dezember.
Raufbolde.
,inS, letzten Armmcr ging ein Faiseur über Oswalds Garten la^ bler innge Leute mit ihren Stöcken auf einen einnchlugen. Er gab seiner Entrüstung darüber Ausdruck utbem er tagte, es fer doch eine Schande, einen Mensckien so N, mißhandeln In diesem Augenblick sprangen zwei davon de Bergwerks arb ei ter A. G. und R. < aus Hildesbeim mit T^n' ElH-als, rin en ihii zu Boden und schlugen
stocken gemetn,chaftlich auf ihn ein. Tas Schöffen- verurteilte sie wegen Körperverletzung zu je 4 Wochen Z^ngnis und zur Tragung der Kosten je zur Hälfte Die JnseUagten erhoben Berufung und baten um Herabsetzung der Frei^itsstraje oder Umwandlung in eine Geldstrafe, da sie fr* ms Trnukencheit verübt haben. Diesen Umstand bber das Lchonengerncht bei der Strafausmessung schon genügend beruchichtrgt Die Strafkammer neigte eher zur Er- 2mna dies mangels statsanwaltlicher Be-
Gu^tfMen. Das Urteil wurde mit der Maßgabe •^ta9^ablC dlugeklagten für die Kosten solidarisch zu
Vom Reichsviehseuchengesetz.
l28 bsS Str-fg-setzbuchz in Verbindung mit Verordnung, dürfen Schweine, die außer- l^vscherzogtums stammen, nur dann im Kreis Friedberg KEauft oder aus den Markt gebracht werden, wenn sie eine? log Quarantäne unterworfen waren, d. ... jie müssen vorbe! o—14 -tage durch den beamteten f f ?
Treibett beobachtet worden fein ' J \
ftammen, Lür m'n^H' ni Ä
Trotzdem hat die Bubgetkommission 40 Millionen neuer Steuern in Vorschlag gebracht. Wir mußten uns daraufhin den Spott gefallen lassen, die Budgctkommission sei die Steueraufbringungskommission geworden. Erst neulich noch hat man eine Zuschußanleihe für die ordentlichen Ausgaben des Etats gefordert. Wir hatten damals den Wunsch ausgesprochen, derartige Zuschußanleihen nicht wieder zu erheben. Darauchin haben wir eine Finanzreform gemacht. Sie mag schlecht genug ausgefallen sein. (Hort! Hört! links.) Sie ist ja genügend charakterisiert worden. Wir haben nicht alles io gemacht, wie es hätte fein sollen. (Singer ruft: e>egr richtig l Heiterkeit.) Haben Sie denn bisher alles gut gemacht, Herr Singer? (Große Heiterkeit.) Wir gestehen das ruhig ein. An dem so schnellen Tempo des Schuldenmachens haben aber tatsächlich die Regierungen den weitaus größten Anteil. (Lebhafte Zustimmung bei den Natlib. und links.) Nun zu d-n e i n 3 e I n e n Steuern! Von uns ist die W e h r st e u e r in Aiiregung gebracht worden. Der Finanzminister hat sich dagegen gewehrt, denn sie bringe entweder nichts ein, ober sei eine direkte Steuer, die gegen ben bisherigen Grundsatz verstoße. Er weiß ja nod) gar nicht» wie wir uns die Wehrsteuer gedacht haben. Man cmme uns nicht mit Frankreich. Wenn da die Wehrsteuer nichts eingebracht hat, so liegt das daran, daß eben alle Rekruten, die irgendwie nur diensttauglich sind, eingezogen werden. Bei uns t.n£Cni nÄCn^n ""ders. Wir haben jährlich immer
^00 000 absolut dienstfähige Leute, die man in Frankreich gari3 stewiß heranziehen würde. Wenn ich den Militärdienst auch bringt er doch für die einzelnen finan- &s. inenn man diese Nachteile erleichtert, so ist
gerecht. (Zustimmung bei den Natlib.) Sie ist ~-C « ° P u V“? 't en Steuern. Man' könnt- ja Mm9 ‘iTn* ^'rst°uer wählen wie wir -s schon so oft gemacht fei,neo, theoretifchcn Auseinandersetzungen waren keineswegs unantastbar. Er meint, Vermögenssteuer sei ^Ä^^^teuer. Fundl-rt-s Einkommen und Vermögen ist aber noch.sangst nicht dasselbe Vermögen, das spekulativ festgelegt' ist, ohne im Augenblick ein Einkommen zu bringen es reprä- b^rLCmC Lesitungsfähigkeit. Wir vertreten den Grundsatz: wir ützt noch leistungsfähigen Schultern! Und da sollen haben ^nn8 ^^/ mit dindirekten Steuern machen? Wir bereit ^klarL zu einer Reform der örannt- toeina Belastung des Trinkbrannt-
nabm^ m §^lfc?rCn ^nden, allerdings unter Rücksicht- oew7rbes Äk^^^^kr.^wirtschaftlichen Brennerei-
- 3$ bra§ schließlich m erster Linie die Minder-
' leugnet doch niemand; und dazu noch eine ÄUfMVnbiSeun Steuer haben zu wollen, und alle direkten aus- unannehmbar, weil es den Grundsatz der Leistungs- ÄttmXr lLebh- B-ssall links.) Nicht wir sind dl- Sl?V. vfacher der Sozialdemokratie, sondern das “A b»Iee",t2cn' ?4e X" -kein- direkten St e u ern für 3 i 3 3* ^^h. Zustimmung links.) Ich bin fest über- ^abin komm^^^ den verbündeten Regierungen werden selber {ft .^men, daß es ohne direkten Steuern nicht geht; das m j .^Ernnlrch von manchem der Herren sTinanzmi Nister gesagt worden. (Hört! Hört!) Niemand wird leugnen, daß der Tabak was vertragen kann - MVrQmJOni*tah ^fassen Und eine Form wählen,
nicht dann sieht, ob man da 50 Millionen für die Beamtenverbefferungen herausbekommen kann. T
WiA jDic 3ie Vermögenssteuer. Es wird pro
^Ae?alftTLC^DhCmrr ^trägnisse der Vermögenssteuer
9At2 9? 3 der kleinen Vermögen sind verhältnismäßig gering. Aus Vermögen von 6—20 000 Mk. werden sU Millionen aufgebracht, von den Vermögen von 20—32 000 Mk 2% Mil- sSa ^r' R-ft Vn ?^?ögen von 32—52 000 Mk. 3 800 000 . carf. ~er Rest der durch die Vermögenssteuer erzielten Ein- fällt^also^bic V ^ganzen auf 40 Millionen belaufen, Tau a!)0 auf biciemgen, die größere Vermögen haben Die ^abl «W HÄ RÄXt £•: , »Ä'ntaS'st Lvrs f^W^r man^muß" sich^dochO v7r7egeZä7tig^ 7m
APnS? w”!Önnr ®?S;V Wenn Dr. Paasche das schwerwiegende Material in dem Moltke-Harden-Prozeß in seiner Tasche 57C'(7alin h?r e-§ te!ne glicht, es, bevor er e5 hier vorbrackste, bs°r^UJC0C1L (Stürmische Zustim- toung rechts, Lachen und Widerspruch links.) So siebt e» au^, als habe der Kriegsminister gewußt, als in ®ac^e- (Sachen und Widerspruch links, lär- mende Zustimmung rechts.) So Iverden die Tinge draußen aufge- (S^Te”ber Beifall rechts.) Mir liegt es völlig fern, anzunehmen, daß irgendwelche Familienrücksichten zu ^^.?orbringen des Materials beigetragen haben. (Unruhe.) Was Dr. Paasck^ heute getan hat, hat die nationaUiberale Partei o°^ar Ulcht langer Zeit aufs tiefeste verurteilt.
_ lattmann wendet sich gegen Dr. David und spricht unter der HfErkeit des Hauses von dem „Volke Davids". D^r Redner fchließt unter lebhaftem Beifall der Rechten.
SB- s,mvu: äs ® b-sab er sich zu dem Bürgermeister in unwahrerwecke ,am, er habe Non
vor die Zahl 9 eine 1 setzte und 'd-^, 'awdkon eine 2
Er, -et? Z-uguis über 19 und «in Ls über Schweine besaß. Diese von ihm auf den Fvüdbenaer slPnrF? bS3 ^^-/Nlgungen wmr-n von der Polizei auf Wchsuna 3t 1>eis uritgeteilt worden war, daß .Händl"?
W-LUWZMffZ ^UU1C 3h beitt betreffenden Tag auf den Markt gebrachten Ferkel ausgestellt wowen war, sondern daß das Zeugnis sck^n frui-cv gebraucht und das Datums abgeändm:t mar tfs
wegen Urkundenfälschung und Vergehens gegen M ^tzbuchengehetz. Während I K'. alles wÄ'Ä frL-3' a A h Cllyr strafbaren Handlung schuldig gemacht -u haben. Er ivill nicht wissen, wie bas Zeugn s tu die H^nde d/s
ö.u. einer Gescükgnisfirafe
V^^urteilt, wobei seine Vorstrafe wegen rckei'ft'' straf erschwerend in Betracht kam. Der noch nm mit Rücksicht auf fein Geständnis mit 1 A >
Aus der Herberge.
Korrespondent R. Z. aus Bcrnburg war geständig auf tolief C-ment. Sandwerksbuischeu während dieser
Kijlief, icm Xsüitcmomiaic mit etwa 20 Mi. gestohlen ;u haben « in seines wuL
Bi B SK 5 s.
!»"L »ÄÄ*saf-
6me erfolgreiche aber teure Berufung.
"■$ Ä“»“ ®'Ä**S& Ä'f
instanz wieder mit äner° Anzahl U\ bcr Berufungs- i
WMMWLÄL hallte erfolgen müssen Auf hie 333 ö r? ^Gos,cngerlcht U't oder nicht, konnte nicht cinaeaan^?^ ^geklagte schuldig
. der Verteidigung und iSr Don r^ic Kosten
' ^neu Zeugen hat der Angeklagte zu träges" ^stanzen flcla-
u x-33‘ (toirtschaftl. Vgg.): Die Frage be5
politischen Anstandes wird nicht dadurch gelöst, daß auf einen Warfen Angriff eine Grobheit erfolgt. (Lachen '' ' Sh Ch daß ich ihn getadelt habe, obgleich er gestern abenb dem Kriegsminister erklärt hätte, er wäre mit Wm-t h11?1 b)uverstaiiden, so genügt dieses allgemeine
23ort, daß er nicht einverstanden sei, nicht. (Gelächter links.) Zm übrigen nehme ich kein Wort von dem, was ich gesagt habe zurück (®XÄ U--ch" (®o36) beginnt u Ä
Haus vertagt sich sodann.
Mittwoch 1 Uhr Fortsetzung der Etats-Beratung.
Schluß 6tz Uhr. a


