Ausgabe 
4.9.1907 Zweites Blatt
 
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2.

(D i e Prämiier u n g dauert f o r t.)

vermischte».

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eines der ersten Staatsmänner als Vertreters Japans in China auszuüben. Es werden für einen solchen Posten Graf Okuma oder der Marquis Ito in Vorschlag gebracht, wenn dieser die Angelegenheiten Koreas ge­ordnet hat.

Newyork, 3. Sept. Heute hat der sensationelle Prozeß gegen die Standard Oil Company of New-^ersey, deren Auflösung die von der Negierung an­gestrengte Klage verlangt, seinen Anfang genommen. Man glaubt, daß der Prozeß einen ungeheuren Umfang ge­winnen wird. Die Vertreter der Beklagten bemühen sich zunächst unter Berufung auf juristisch-formale Gründe eine Vertagung der Verhandlung und wenn möglich, Abweisung der Klage herbeizuführen. Die Regierung ist aber ent­schlossen, die Auflösung des Trusts noch vor dem Jahre 1908 durchzusetzen.

San Francisco, 3. Sept. Ter Straßenumzug, der anläßlich des Arbeiterfestes gestern organisiert wurde, endigte mit mehreren Zwischenfällen. Die Arbeiter griffen alte Straßenbahnwagen an, die versuchten, ihren Umzug zu durchkreuzen. Die Straßenbahnkondukteure machten Gebrauch von ihren Revolvern und verletzten und töteten mehrere Kundgeber. Polizei und Feuerwehr mußten einfchreiten, um die Ordnung wieder herzustellen.

* Zum Hau-Prozeß. Aus Karlsruhe liegt folgen des Telegramm vor: Eine Verfügung des Justiz m in: - st e r i u m s vom 31. August untersagt den am Proze Hail beteiligten, bezw. beteiligt gewesenen Beamten nn i Amtspersonen des badischen Justizdepartements jede fe r M uere öffentliche publizistische Stellung L " ahme zum Hau-Prozeß. Der Minister des Innen hat die fernere .Vorführung der Hau-Affäre in kinemato graphischen Bildern bezw. Theaterstücken innerhalb be Großherzogtums verboten.

§ie Gießener Kanntgebnljrenordnulig.

Von Rechtsanwalt Dr. Spohr.

Der Verfasser dieser Zeilen hatte seinerzeit (Nr. 86

A. vom 13. April 1907) sich mit der Frage beschäftigt, warum es ungerechtfertigt fei, die Kanalgebühren von den Mietern zu erheben. Später wurde er vom Mieter­verein damit beauftragt, sich gutachtlich zu der be­schlossenen Ordnung zu äußern uiib bei den Verwaltungs­behörden den Antrag zu stellen, diese Gebührenordnung nicht zu genehmigen. In meiner Eingabe habe ich hierbei dann betont, daß es m. E. nach Lage der Hessischen Gesetz­gebung allein zulässig sei, die Kosten der Kanalisation durch Ausschlag auf das gesamte Kommunalsteuerkapital auszubringen. Diesen prinzipiellen Standpunkt teilt, wie wrr nun erfahren haben, auch das Großh. Ministerium. Es erübrigen sich damit zunächst alle weiteren Erörte-

r ba $ X A' Sept. In dem im naben Ebers- tvfitet® bein9Cnrn^Bri,ntoefen der Diamantschleiferer aus Hanau S be h, dcm geräumigen Fabriken.

X?1? Diamantschleifer-! Biych und Schwarz auS Hanau cm Fllmlgeschäft, der gröbere Teil des Gebäudes ist gerichtet bat bic,ciltc Solzschumderei ein-

hrS ? ^vr Holzschnewerer kam das Feuer zum Aus- Maschinen biihnLCh^e Aie gesamte Holzschneiderei mit

^cwchmen usw. brannte nieder, ein angrenzendes Gebäude, in brn in 1 crÖJpfrCßrmr?LU 'C s ^rtiggeschnittener Faßdauben lagerten, die ^oder. Von dem Gebäudeteile, in dem sich

~ a «v f r 0 ß f n r 6 c 11 e r e ' f c « b a I) n u n g I ü d.

Gießener Komitee zur Unterstützung der bei demEisen­bahnunglück Grost-Karben beteiligten Beamten hat diesen folgende Geldbeträge zugehen lassen: Lokomotivführer Pop-

^ankfurt n. M, 450 Mk.; Heizer Gallino, Griesheim, 4o° Mk.; Lokomotivführer Gernand, Gießen, 225 Mk Hua- uhrer Einhäuser, Gießen, 225 Mk.; der Mutter des ge­töteten Heizers Koch, die bei Kreiensen wohnt, 225 Mk. Von öffentlichen Quittungserteilung hat das Komitee mV Wunsch des größten Teiles der Spender Abstand genommen . Wies eck, 3. Sept. Der fünf Jahre alte Junge eines hiesigen Eisenbahnarbeiters haiitierte mit einem Messer und stieß sich damit in das eine Auge. Er wurde sofort nach Gießen in die Klinik gebracht, wo ihm das Auge entfernt werden mußte.

Aus dem Ohmtal, 3. Sept. Die Leiche des seit Freitag verschwundenen geistesgestörten Butterhändlers av J5 CVl.c k1 "us Schweinsberg wurde bei dem Dorfe Nlederofleiden aus der Ohm geländet. Gestern abeub stürzte der 3j Jahre alte Schuhmachermeister Philipp Ei- m io ttt aus A möneburg beim Fruchtaufladen im Felde vom Wagen auf einen Zaun und zog sich solche schwere innere Verlegungen zu, daß er bald darauf seinen Geist aufgab. '

Gießener .Herbst-Pferdemarkt.

^r,.. m . th. Gießen, 4. September.

^ochnuttag stand schon unter dem Zeichen den H^bst-Pferdeinartts. Aus der Süd-Anlage smvie in sl'nÄ unserer Stadt wurden Gespanne im Ge- ' cbcncn nmu auf den ersten Blick nnsah daß heute aus dem Markt paradieren sollen. In den rabl- ^cheu Stellen, wo Pferde eingestellt warei^ di7 Lute £ ^brtaus tonimen, sand eine sogenannte Vormusteruna dor Tiere durch Kuufmstige statt, der der au.ch die sögeEn?-

StaOt Nttd Cato^,

Gießen, 4. Scpt. 1907.

? f11 v Herbstein. Bis heute vormittag gingen weiter bei unserer Geschäftsstelle ein: C. E.-Stamm- lOfflH1 10ÜHct 1 TO- Gustav Hornberger ömtn ^ro,eff°r Dr. Hansen 10 Mk., Lehrer loo'm U hnr* *'wv tikI;iCin2rat P^fessor Dr. Pfanncusticl 60^5'83 ow °T' c" syUxW)tun gesammelt f 0 Mk., Gemeinde Heuchelheim 50 Mk. Zu-

s a ni m e n bis jetzt 451 1,3 8 M k.

entgehn. nimmt weitere Zuwendungen gern

Bei der S a m m e l st e l l e d e s H i l s s f ii, i a c- die Abgebrannten in Herbstein gingen ferner ein-^Ge- Leür?r Udenhausen durch Bürgermeister Lang 25 Mk Lehrer Schweitzer, Odenhausen, 5 Mk., Pächter Beuermani/ Odenhausen 5 Mk., Sammliing in der Gemeinde Weickart-' Hain durch Bürgermeister Knöß 45.70 Mk, Sammlung G bet Gemeinde Utphe durch Bürgermeister Schneider 22.35 Marl, Gemeindekasse Rüddiiigshausen 40 Mk.

100 Mk° Stabt i'?riebBerfl bewilligte für Herbstein

rungen; man wird sich nun damit ab find en müssen, daß die Gemeindesteuern eine recht erhebliche Erhöhung erfahren werden. Die Stadt wird das gesamte Anlage­kapital mit Verzinsung, Amortisation und nebst den Kanal- instandhaltungs- und Betriebskosten berechnen und den erforderlichen Verzinsungs-, Amortisations- und Betriebs- ckostenbetrag aus das gesamte Kommunalsteuerkapital aus­schlagen müssen. Ob der außergewöhnliche Fall, daß für einzelne Einwohner oder Besitzer besondere Vorteile iin Betracht kommen, gegeben ist und inwieweit, das ent­zieht sich meiner Kenntnis. Nur das scheint mir sicher zu fein, daß es nun nicht angeht, die Grundstücksbefitzer als solche noch in besonderer Weise heranzuziehen; sie werden durch die besondere Regelung des Kommnnal- grundsteuerkapitals bereits reichlich herangezogen, ja man kann nicht wissen, ob nicht unsere Gießener Verhältnisse chen Anstoß zu einer anderweiten Regelung der Kommunal- steuern geben werden. Insoweit die Kanalisation demnächst als Faktor für die Wertsteigerung von Grund und Boden in Betracht kommt, wird die Umsatz- iinb die Wertzuwachs- fteuec ein gut Teil dessen wett machen, was wir jetzt zu beklagen haben. Greift man dann ohne Scheu kräftig in das Wespennest der indirekten Steuern auf alle uu- foliocn Vergnügungen und bie Heerschar der noch dazu ungesunden Genußmittel, so kann uns die Kanalisation .noch an einem Ende zum Heile geraten, an das zu Beginn wohl niemand gedacht hat. Es muß ja mit der Zeit die Einsicht darein zunehmen, daß nicht auf dem größtmög­lichen Verbrauch und Umsatz, sondern auf der größten Gewinnung dauernder Werte und auf der Stärkung ,der Volksgesundheit der wirkliche Fortschritt beruht daß nur dieser letztere Weg zu wachsendem Wohlstand und er­höh er ethischer und künstlerischer Kultur, wie auch zur Kräftigung unseres ganzen Volkes, damit aber zur Siche­rung des Weltfriedens führt.

(Der Ausschlag der gesamten Kanallasten auf die direkten Kommunalsteuern würde diese auf einen Prozentsatz steigern, der Gießen in dieser Hinsicht an die Spitze aller hessischen Städte stellen und geradezu von dem Zuzug hierher abschrecken wurde. Deshalb müssen n. E. andere Wittel und Wege gesucht werden, die Kanallasten au zubringen. Der Schlußsatz der Begründung der Mi- nisterialentscheidung zeigt einen Weg, der unter Umständen beschritten werden könnte, sei es nun in Form einer ein- inahgen Mrgabe der Hausbesitzer oder einer dauernden von den Besitzern der angeschlossenen Grundstücke zu er­hebenden Kanalgebühr. Die Erhebung einer solchen Ge- buhr ist möglich, denn auch in anderen hessischen Städten z. B. in Darmstadt, werden besondere Kanalgebühren er­hoben. Red. d. G. A.) 1

** Dienstjubiläum. Gasmeister Konrad Wag­ner vollendet heute sein 25. Dienstjahr im hiesigen städt. Gas- und Wasserwerk. Durch Fleiß und Gewissenhaftigkeit hat er einst als einfacher Maurer sich soweit ausgebildet, um zum Meister aufrücken zu können. Das dadurch in ihn geje^te Vertrauen hat er in vollem Maße gerechtfertigt, indem er sich die Anerkennung seiner Vorgesetzten und die .^erehrung seiner Untergebenen erworben hat. Zum äußeren Zeichen dessen beglückwünschten uiid beschenkten ihn heute morgen auf seinem Bureau die Beamten und Ar­beiter des Gaswerkes, sowie die Vorstände des Vereins der städt. Beamten hier. Heute abend i/27 Uhr findt kei Wiegand, Neuenweg, eine allgemeine Feier statt.

o r Bebauungsplan für das Gelände der ehe- m kSrJJ- Aktien-Brauerei und den daran anschließenden nordösttichcn Abhang des Seltersberges liegt zur Einsicht aus Dem Tie so anamt offen. Er umfaßt das noch i'.nbebaute Terrain zwischen der Ooerhessischcn Eisenbahn in der Fort- e^U ail der Liebig- und Withelmstraße über oen Leihgester- ner Weg hinweg den Abhang hin bis zur Höhe der ver- uiugerten K.inikstraße, die etlua die Begrenzung der in Aussicht genommenen Bebauung nach Süden hin bildet, wahrend Oer Aulweg die östliche Grenz-e des zur Bebau- ung in Auchicht genommenen cveländeS ist. Der Plan zeigt, daß die Straßensührung unterhalb des Brauereigrund- stil-.ks ansthließend an die auf das Gelüiide stoßenden schon vorhanoenen Straßen gerade gedacht sind, während vom Leihgesterner Weg, der in seiner jetzigen Führung ^.rdings verbreitert bestehen bleibt und Vorgärten erhalt, sich das geplante Straßennetz den Abhang hinauf serpen lnenartig zur Höhe hinauf zieht. Nach dem Bebau­ungsplan ist an dem nach dem Gleiberg zu gekehrten Ab- hang auf eine Bebauung durch Villen Rücksicht genommen, wofür hier der denkbar günstigste Platz ist. Wenn dieser Teil der Stadt m der geplanten Art und Weise bebaut wird, so würde er zweifellos ein Muster moderner Stadt- ostiwicklung bilden und eine Zierde unserer Stadt tverden. Es steht zu hoffen, daß der Bebauungsplan zur Turchfüh- rung kommt. Tie Stadt, die in dem zur Bebauung zu crsch leßenden Gelände selbst erheblich finanziell interefsiert ist, hat, ebenso Ivie der Staat, dessen Klinikstadt an den zu errichtenden Stadtteil unmittetbar anschließt, ein er­hebliches Interesse an der weiteren Gestaltung und Eut- loicklung der Gegend, die in der Hauptsache zu einem vor­nehmen Villenviertel schon von der Natur bestimmt ist . ** ,®te Versteigcrung der Grasnutzung von

Stadt Gießen hat in diesem Jahre ca.

3000 Mk. weniger ergeben, als int Vorjahre. Obgleich der Ertrag in Heu ganz ausgezeichnet war, ist doch der Erlös da,nr recht gering geivesen. Dagegen lvar die Grummet- schacht, es lvurden aber hohe Gebote abgegeben

~ie Einnahme betrug im Vorjahre ca. 24 000 Mk., während heuer nur ca. 21000 Mk. erlöst worden sind.

** Besitz wechsel. Witwe Montanus verkaufte ihr öt bclegenes Besitztum für den Preis von 62 000 Mk. an den Schuhmachermeister Wilhelm Benner hier.

" Eine falsche Nachricht. Am 31. August fand wie wir bereits meldeten, in O b e r- M ö r l e n eine Schlä- gerer^zwischen Unteroffizieren und Zivilisten statt, bei der mn Gardist vom Regiment 115 sich beteiligte und durch Stiche so verletzt wurde, daß er in das Lazarett ausge­nommen werden mußte. Das Befinden des Gardistetl ist günstig. Die 25. Division hat eine Untersuchung ein- geleitet und den Gardisten in Haft genommen Ein Berichterstatter hatte uns wie anderen Blättern (z. B. der F-rks. Ztg.) die falsche Nachricht gesandt, daß der Gardist gestorben sei. Auf die von uns hierauf ein- gezogeneu Erkundigungen hin wurde diese Nachricht denieu- tiert und der Sachverhalt uns mitgeteilt, wie er vor­stehend geschildert wurde. Es ist bedauerlich, daß es Be- richterstaiter gibt, die tu so leichtfertiger Weise Sensations­nachrichten in die Welt setzen und die Oeffentlichkeit damit beunruhigen.

* Die neuesten Eisenbahnunfälle. Au : Berlin wird amtlich gemeldet: Der Schnellzug 6 ist au der Strecke N e h f e l d e n - S t r a u ß b e r g zwischen Kilo Meter 29,9 und 31,3 ganz entgleist und steht in Flam men. Beide Hauptglcise sind gesperrt. Ein Lokvmotio beamtet und adjt Reisende sind leicht verletzt. Die Ber letzten und die übrigen Reisenden sind mit einem Hilfszug nach Straußberg befördert worden. Die Weiterbeförderung erfolgt mit dem nach Berlin zurückkehrenden Schnellzug 13. Die Dauer der Störung wird voraussichtlich mehr ab 12 Stunden betragen. Hilfszüge und Aerzteioagen sind Boi Berlin Schlesischer Bahnhof und Lichtenberg angeforder und bereits an der Uufallstelle eingetroffen. Borortziig können bis Straußberg fahren. Auf dem Bahnhof «*i Haren (Ostfriesland) glitt der Stationsvorstand aus uh Ach wurde überfahren. Er war sofort tot. Bei Lyon erfolgt Ach, em Zusammenstoß zwischen einem Personen- und einen |N Güterzuge in der Nahe des Bahnhofes. Eine Person wurd getötet, acht verletzt. Ein Zug der Cunadian Paeisie Eiscnbahit entgleiste auf der Fahrt nach Torento. Fün Personen wurden getötet und mehrere verletzt.

* Das Automobil. Die Rechtsanwälte Metz Reissers und Stümper aus Luxemburg erlitten be Bsandel einen Automobilunfall. Alle drei sind verletzt. - Ein Automobil überrannte bei Cappelbrouck (Frankreich einen 68jährigen Greis, der auf der Stelle getötet wurde Die Insassen des Automobils entfernten die Leiche die ir dem Mechanismus des Wagens eingeklemmt war, und flüch. teten. Sie sollen über die belgische Grenze entkommen sein doch ist es bereits gelungen, ihre Namen festzustellen. k \ V'n< Safleädjronit In Berlin hat ein Stu- kckmt. '«ne Wirtin durch einen Revolver-

mmß getötet und ihre Tochter verletzt. Er hatte hiiufia Tisse.

ffinp zum 1- September umziehen

s5smtr>Cn öaskte, wurde er von den Frauen überfallen.

Wie m den Niorgeubluttern gemeldet wird, handelt es sich un ! ^?dtdenteii v. Behr aus Frankfurt a. M. -- In Lünen J

wv'rsen Sense ermordet und in die Lippe ge :

Gelsenkirchen wurde i>cr RtnidaiU bei m^fC61mnMtntafrrrfEinc8 2[,"ltc5 plötzlich entloben Wie Bei i .autet, vauoclt es sich um unlautere Kasfen-^Nauivulatiouen, bii = )r Rendant rn st'mer früheren Wirkungsstätte vorgeiwunuen habe, Ln^1V n.9 c Würzburg in den lebten Tagei nlrfu aufgefundene zwanzigjährige Winkler if

e permutcte, das Opfer eines Lustmordes

p?!1 vön eigenen Bruder auf einer I

U!1ineni Hammer erschlagen und ins Gc, E nln^ii11,0rc^' - Motiv gab der verhaftete mit Er^das Erbe der Schwester an fiel CUlCC NÜt cillClll HllUs Ulld £1111'11 6

ÄS* war. Die Leiche der Vermißten wurdi 1 betHlätc! ^trClfcn ocfllubcn' d-er Bruder sich an dei r 4 n'c i de m ü h l e r m ordete der Sckwenscküeiser Seo gr aild 9itlc(;c 0611 ViiihlenarbeKerSchippenstedt. Der Mörder wurdi

4) Schwere Arbeitsschläge (einzeln):

Aua. Frensdors-Gwßen 1., Simon 5iansinann-Nleder.Wc>i( . und d. Preis, Aug. Frensdor'-Gießen zwei Anerkennungen.

5) Leichte A r b e i t s s ch l ä g e (einzeln) bei sehr starker iloukiirreiit:

Simon Kausmami-tziieder-Weilcl 1., Hch. Strauß-Müiiienbera 2 Auw vreiisdori-Giesten 8., I. Kaufnuum' u. lto.-Fraiiksurt a. SD 4. spreiS; Ai. Buig-Llch und AI. FlörSheim-Alssetd le eine Ao ertemiung.

L-chmuser nicht fehlten, ohne Vie nun oinmal ein Gaul ' ' vicyt zu machen ist. Auf den Hosen unserer heim > t -tzserdehandler .lkichel und Frensdorf wurden prächtu^ d , vorgesührt, an denen die schärfste Krit ü

, t c auszusetzen fand. Ueberall waren v >'

Reklektanten für P,erbe eifrig bestrebt, zu hören, meld (1 : Kreise jur das heute aus den Markt zu bringende ed Material verlangt wcroeu, und mancher tmndel der e, ' heute auf dem Markt perfekt werden sott, wurde k gestern augebahitt. Am Abend sah man in den Wirt cha V ten die Marktbefucher, Verkäufer und Käufer, beicinank :1i,, htzcn und die Haudelssreuudsrhast gegenseitig beiieneli K dw . -hren Abschluß allerdings erst nach gemachtem Ichaft findet.

Heute kommen in aller Frühe schon zu allen Torek« der Stadt Rcitersleute und Landwirte, die ihre Pferde ai W Zügel führten, in die Stadt. Es waren die Mitglied V°. des Laudes-Pferdezucht-Verciils und des Landwirtschaf lichen Provinzial-Vereins, die ihre Tiere weniger zum kauf, als lediglich zur Musterung und zur Prämiiernn unserrn Markt zusührlen. Aber auch an Handelsware fehl es. dem diesmaligen Markt nicht, wenn auch naturqeinä bei einem Herbstmarkt der Handel nie io gut fein kann Qi im Frühjahr, wo stets gro,;ercr Bedars an P,erden n? al W? LUM Winter. Es waren auf. dem Markt 'ca. 300 Pferl und 11 Fohlen, die gar bald nach Eröffnung am bei r' großen Vorführungs^iatz tüchtig tummelten. Ter Besu.^^ des Marktes ist in Anbetracht der Zeit befriedigend bot V laßt der Handel sehr viel zu wünschen übrig. Während die Feuerwebrkapeile fleißig ihre flotten Märsche cctöm W1 ia^t, ist die Prämiierungstommission fleißig an der Arbei PQ1 Ebenso die Lotterie-Aniaufs-Kommission. Tie von be Flrma Ang. Ki'blngcr zur Lotterie angekaufte Viktoriachai, $ mit Tienersitz ipto der Pritschwagen erregten die Aneik* kennnng der Fachleute und Laien. Auch die sonst von de R Firmen Aug. Kiibinger und Stephan in Großen-Buseck ai l^d Markt andgesteilten Wagen und Chaisen zeigen, das; t diesem Artllet in unserer Provinz Fachgemäßes und Tüa tiges geleistet loird. Die Prämiierung, die sich diesmal länger hinzog, als bei den früheren Märkten, hatte folgende W Resultat: ° jet

1) Wagenschläge (paarweise): krof

Jseiiburgcr u. Co.-Friedbcrg 1., S. Ackchel-Gießeu 3., Ed.Kiu leitei mami-Nledcr-Welsel 3., Aug. Frensdors-Gießen 4., I. Kaußnaiw Ms rZranksurt a. Al. 5. Preis.Il1

2) S ch w e r e A r b e i t s s ch l ä g e (p a a r w e i s e):

2lug. Frensdorf-Gieveli 1., S. Abchcl-Giehcu 2., Simon SW S* mann-Rieder.Weüel 3. Preis und Anerkennung.

3) L e i ch t c A r b e i t ö s ch l ä g e (p a a r w e i s e): f

vreusdori-Giebeu 2., Jsenburger-Frouhauseu 3. Preis, Jsido * ^trausz-Ober-Alocksladt Anerkennung.